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05.10.2017 - 07:13 Uhr

Einstellung und Kampfgeist stimmen wieder bei den Damen des SV 06 Holzminden

Würgassen/Holzminden (r). Gerade in der Anfangsviertelstunde begann man druckvoll und überraschte nicht nur den Gegner damit, sondern teilweise auch nicht selbst. Gut herausgespielte Angriffe konnten nicht erfolgreich abgeschlossen werden. In der 12. Minute starteten dann Franziska Malcherczyk, Judith Schlenke und Nele Gerboth durch. Nach einer schönen Kombination schuf man eine Überzahlsituation und Nele Gerboth war es dann ein Leichtes den Ball im gegnerischen Tor unter zu bringen.

Beim SSV verliefen die Angriffe meistens im Sande oder konnten von der gut stehenden Abwehr bereinigt werden. Erst durch eine Unachtsamkeit in der 30. Minute konnte Melina Hüskes den Ausgleich erzielen. Doch nur sechs Minuten später die erneute Führung durch einen rund 30 Metern vom Tor entfernten Freistoß von Nele Gerboth, den die eigene Abwehrspielerin unhaltbar über die eigenen Torhüterin bugsierte.

Auf beiden Seiten erspielte man sich weitere Chancen, doch sowohl der SSV als auch der SV nutzen diese nicht. Denise Kerpers war es dann, die den Ball zum 2:2-Ausgleich über die Linie spitzelte (41. Minute). Allerdings war in der vorangegangenen Situation eine Abseitsposition der Angreiferin zu verzeichnen, die vom Schiedsrichter nicht geahndet wurde. Mit dem Pausenpfiff erzielte Darleen Held den Führungstreffer. Die präzise geschlagene Flanke von rechts außen glitt Torhüterin Tanja Reichert über die Fingerspitzen. Held stand goldrichtig dahinter und schoss volley in die Maschen.

In der zweiten Halbzeit wurde Maike Haack schmerzlich im zentralen Mittelfeld vermisst. Innerhalb von zehn Minuten fing man sich drei Gegentore (55./62./67.). Konnte die gut aufgelegte Tanja Reichert den ersten Schuss noch immer abwehren, so war die Abwehr in der Rückwärtsbewegung zu langsam und teils schläfrig, sodass der Nachschuss dann verwertet werden konnte. Doch nach einer taktischen Umstellung und einem Ruck, der durch die Mannschaft ging, fing man wieder an Fußball zu spielen. Über Abwehrchefin Jana Schaper und Melanie Meyer auf der 6er-Position entstand wieder mehr Stabilität.

In der 72. Minute erkämpfte sich Malcherczyk den Ball in der eigenen Hälfte und per "No-Look-Pass" schlug sie das Spielgerät auf die andere Seite in den Lauf von Gerboth, welche ihrer Gegenspielerin mit langen Schritten enteilte und der Torhüterin beim Abschluss keine Chance lies. In der 88. Minute konnte sich dann auch Franziska Malcherczyk noch in die Torschützen-Liste eintragen. Ein durch die Mitte gespielter Steilpass kam der schnellen Stürmerin nur recht und mit Tempo lief sie auf das Tor zu. Problemlos schloss sie dann zum 6:4-Endstand ab.

Foto: rw

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