Werbung
Werbung
Top 5 Nachrichten der Woche
Werbung
Herren
Mittwoch, 25. April 2018 19:36 Uhr
Maik Heinze kehrt im Sommer zu seinen Wurzeln zurück
Mittwoch, 25. April 2018 19:12 Uhr

Negenborn (eos). Nach den eher holprigen Wochen scheint es für die Proske-Elf jetzt wieder bergauf zu gehen. Nach dem Sieg gegen die Reserve des MTSV Eschershausen, fuhren die Blau-Gelben am gestrigen Abend in Negenborn den nächsten Sieg ein. Damit festigt die Spielgemeinschaft den momentanen starken fünften Tabellenplatz.

Es war von Beginn an das vermutete Spiel gegen den stark abstiegsbedrohten VfB aus Negenborn. Gefühlt 90% Ballbesitz lagen bei der Proske-Elf und dies zog sich durch die gesamte Begegnung. SG-Schlussmann Yannick Hoffmann verlebte einen ruhigen Abend und blieb weitestgehend beschäftigungslos. In der fünften Spielminute fasste sich dann Daniel Schlender aus 20 Metern ein Herz und schoss den Ball ins lange Eck ein zum 0:1 aus Sicht der Gastgeber. In der Folgezeit verpasste Blau-Gelb das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Gute Chancen wurden dabei ausgelassen. So scheiterte beispielsweise Björn Bettermann am Pfosten, andere Abschlüsse von Niklas Klemm, Daniel Schlender und Nikolai Klassen verfehlten den Kasten knapp.

Auch im zweiten Durchgang war kaum ein Aufbäumen der Negenborner sichtbar.  Doch auch die Proske-Elf machte da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Sie vergaben auch die besten Einschussmöglichkeiten und hielten somit den VfB weiter im Spiel. So waren es diesmal André Schaper, der den Pfosten traf. Eike Ostermann setzte einen Kopfball knapp am Kasten vorbei. Kilian Nolte, Daniel Schlender und Björn Bettermann scheiterten am Keeper der Negenborner.

Der eingewechselte Bennet Kreikenbohm sorgte letztendlich in der 67. Minute für die Vorentscheidung, als er einen Querpass von Eike Ostermann überlegt zum 2:0 aus Sicht der Blau-Gelben einschob. Kilian Nolte (73. Minute) und der ebenfalls eingewechselte Calvin Rumpeltin (89. Minute) reihten sich in die Torschützenliste ein und sorgten somit für den 4:0-Auswärtssieg der Proske-Elf.

Foto: mm

Dienstag, 24. April 2018 06:56 Uhr

Hehlen/Bevern (mm). 15 Spiele war der VfR Hehlen in der laufenden Saison unbesiegt und dann kam der MTV Bevern II., gegen die der Kreisligaabsteiger bereits im Hinspiel nur Unentschieden gespielt hatte. Mit 1:0 siegte die Kreisligareserve gegen die Mannschaft von Markus Wienecke. Somit konnte der VfR nicht die erhofften sechs Punkte aus dem Doppelspieltag mitnehmen.

Am vergangenen Freitagabend empfingen sie die SG Lenne/Wangelnstedt und konnten sich am Ende deutlich mit 6:1 durchsetzen. "Es war ein super faires Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir sind natürlich froh, dass wir dann doch so souverän gewonnen haben", berichtete VfR-Trainer Markus Wienecke.

Zur Halbzeit führten die Hehlener dank Treffern von Daniel Winnefeld (13.) und Yavuz Sagir (35.) bereits mit 2:0. Nach der Pause konnte Daniel Schlender (46.) auf 2:1 verkürzen, ehe Benjamin Kruse mit einem Viererpack (49./58./80.84) für klare Verhältnisse gesorgt hat.

"Ich bin sehr enttäuscht, was unsere Einstellung und Spielweise betrifft. Wir hatten im ganzen Spiel vielleicht zwei-drei Schüsse aus der Distanz und haben verdient verloren", war VfR-Trainer Markus Wienecke nach dem Spiel gegen den MTV Bevern II angefressen.

"Bevern hat uns mit Cleverness und Erfahrung niedergemacht. Garant für den Erfolg war Andreas Krummacker, der als Libero agiert hat. Sie haben das taktisch klug gemacht", so Wienecke weiter.

Das Tor des Tages erzielte Til Engelmann per Lupfer. "Wir haben um die Niederlage mit mageren Auftritten gebettelt. Ich hoffe, dass wir jetzt wieder die Kurve kriegen", hofft Wienecke, dass seine Jungs jetzt wieder vollkonzentriert in die Spiele gehen werden.

Foto: mm

Dienstag, 24. April 2018 06:54 Uhr

Holzminden (mm). In der Bezirksliga geht's für den SV06 Holzminden nach dem 4:2-Sieg gegen den TuSpo Schliekum Schlag auf Schlag weiter. Bereits am heutigen Dienstagabend empfängt die Lotze-Elf den SC Harsum, welcher derzeit auf dem dritten Platz der Tabelle steht und mit einem Sieg in der Kreisstadt näher an die Tabellenspitze rücken könnte. Anstoß der Begegnung ist um 19.30 Uhr.

"Harsum ist ein Team aus dem oberen Tabellendrittel, sodass ich ein richtig schweres Spiel erwarte", berichtet SV-Trainer Michael Lotze, dem wieder personelle Probleme plagen. Verletzungsbedient werden Ramon Schreiner und Kevin Wilms ausfallen. Tobias Schulz, Mohammed Chaabu und Rami Shallash werden ebenfalls nicht dabei sein. Zudem steht hinter dem Einsatz von Simon Rybarczyk berufsbedingt ein Fragezeichen.

"Die Vorzeichen stehen wie vor dem Spiel gegen Schliekum. Wir sind der Außenseiter, aber nicht chancenlos", so Lotze abschließend.

Foto: mm

Montag, 23. April 2018 19:46 Uhr

Eschershausen (eos). Nach der deutlichen Niederlage in Hehlen reiste die Proske-Elf schon zwei Tage später, am vergangenen Sonntag, nach Eschershausen, um dort wieder in die Spur zu finden. Dies gelang den Blau-Gelben nach kurzen Startschwierigkeiten auch recht ordentlich. Mit einem 5:2-Auswärtssieg verließ die Mannschaft um Kapitän Thorsten Ahlbrecht den Platz.

Von Beginn an entwickelte sich eine recht ausgeglichene Partie, die weitestgehend im Mittelfeld stattfand. Es dauerte bis zur achten Spielminute, ehe der MTSVer Stefan Stratmann mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:0 für die Gastgeber einnetzte. Lange hatte die Führung der Raabestädter jedoch nicht bestand, denn Daniel Schlender war es vorbehalten, nur zehn Zeigerumdrehungen später den Auslgeich zu köpfen. Im weiteren Spielverlauf neutralisierten sich beide Mannschaften größtenteils und konnten jeweils einige Chancen auf ihrer Seite verbuchen, jedoch ohne zum Torerfolg zu kommen.

Ähnlich begann auch der zweite Spielabschnitt. Steffen Schaper gelang es dann acht Minuten nach Wiederanpfiff per Distanzschuss Blau-Gelb in Führung zu schießen. Eine geklärte Ecke landete vor den Füßen Schapers. Den nachfolgenden haltbaren Schuss aus rund 20 Metern ließ MTSV-Schlussmann Luca Kaufhold durch die Hände rutschen. Wiederum zehn Minuten später tauchte Rouven Stemmer, nach einem langen Ball von Eike Ostermann, frei vor dem Keeper der Raabestädter auf. Hier konnte Kaufhold zwar erst den Schuss von Stemmer stark parieren, beim Nachschuss war er allerdings machtlos.

Das 1:4 aus Sicht der Gastgeber sollte in der 75. Minute folgen. Ein schön vorgetragener Angriff über die rechte Seite landete letztlich bei Nikolaj Klassen, der nur noch ins leere Tor vollstrecken musste. Zwar keimte in der Schlussphase, nach dem 2:4 durch Kevin Gutacker, noch einmal Hoffnung bei den Raabestädtern auf, doch die Abwehr der SG ließ in der Folgezeit nichts mehr anbrennen. Rouven Stemmer sorgte dann mit seinem zweiten Treffer quasi mit dem Schlusspfiff für den 2:5-Endstand.

Foto: mm

Sonntag, 22. April 2018 19:36 Uhr

Holzminden (mm). Die passende Antwort auf die Niederlagen der vergangenen Spiele hat die Mannschaft von Michael Lotze seinen Anhängern am heutigen Sonntagnachmittag geliefert. Mit 4:2 wurde der TuSpo Schliekum aus dem Holzmindener Liebigstadion geschossen. Mit diesem Sieg ist der Abstand zu dem Relegationsplatz sowie dem ersten Abstiegsplatz auf fünf Zähler angewachsen.

Bereits in der zweiten Spielminute legte Emil Nasufovski Seydi Erbek das 1:0 auf. "Wir haben in der Folge mit schnellem Kurzpassspiel den Gegner im Griff gehabt und verdient das 2:0 nach einem direkt erzielten Freistoß durch Seydi Erbek erzielt", freute sich SV-Trainer Michael Lotze über die starke Anfangsphase seiner Mannschaft.

Die Gäste aus Schliekum wurden in der Folgezeit stärker und erzielten nach einer Ecke durch Kushtrim Berisha den Anschlusstreffer zum 2:1. "Kurz vor der Halbzeit musste Ramon Schreiner verletzungsbedingt nach starkem Spiel ausgewechselt werden. Alle warteten auf den Halbzeitpfiff als Schliekum noch den Treffer zum Ausgleich erzielen konnte", berichtete Lotze weiter. Gianluca Grupe war mit dem 2:2 zur Stelle.

Die richtige Worte fand Michael Lotze scheinbar in der Halbzeitpause und brachte in der 55. Spielminute für den angeschlagenen Mohamed El-Zahran Mohammad Hussein ins Spiel, welcher bereits 90 Minuten vom Spiel der zweiten Herrenmannschaft in den Knochen hatte.

Mohamed Hussein gelang nur vier Minuten nach seiner Einwechslung der entscheidende Pass auf André Bröhland, der anschließend im Sechzehner gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte erneut Seydi Erbek. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann der eingewechselte Noah Mosa Kheder (90.) mit dem Treffer zum 4:2.

"Ein verdienter Sieg für uns, auch wenn ich auf zahlreiche Stammspieler verzichten musste. Zugleich ist es eine passende Antwort auf die Niederlage in Ambergau vor unterstützenden Zuschauern", zeigte sich Michael Lotze mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

Foto: mm

Sonntag, 22. April 2018 19:05 Uhr

Deensen (r). Mit 1:0 konnte der MTV Fürstenberg das Auswärtsspiel beim Tabellennachbar VfR Deensen für sich entscheiden. Der Platz befand sich in keinem guten Zustand und machte es beiden Mannschaften unmöglich ein geordnetes Fußballspiel zu zeigen. Während die Gäste damit durchaus ihre Mühen hatten, konzentrierte sich der Gastgeber wie gewohnt auf lange Bälle. Nichtsdestotrotz war der MTV Fürstenberg die klar bessere Mannschaft.

In der zwölften Minute konnte die Elf von Werner Müller mit 1:0 in Führung gehen. Nils da Costa Pereira schob nach Vorarbeit von Fabian Pleier- Helm ein. In der Folgezeit verpassten es die Gäste das Ergebnis zu erhöhen. Kurz vor der Pause kam Deensen zur Ausgleichsmöglichkeit, konnte diese aber nicht verwerten.

In der zweiten Hälfte litten beide Mannschaften unter dem hohen Rasen und zeigten kein ansehnliches Fußballspiel. Auf beiden Seiten gab es jeweils eine gute Chance, Tore fielen aber nicht mehr.

MTV Präsident Achim Helm sagte anschließend: „Es war für die Zuschauer sicherlich kein schönes Spiel, wir freuen uns aber über die drei Punkte.“

Foto: mm

Sonntag, 22. April 2018 18:58 Uhr

Bevern (mm). Den zweiten Sieg in Folge konnte der MTV Bevern am heutigen Sonntagnachmittag einfahren. Mit 4:0 setzte sich die Mannschaft von Werner Brennecke gegen die ersatzgeschwächte Elf des VfL Dielmissen durch, welche somit ihr fünftes Spiel in Folge verloren hat.

"Die Begegnung ging gleich schlecht los. Jens Weber fing sich in der siebten Minute einen komischen Flatterball. Direkt im Gegenzug verpassten wir den Ausgleich", berichtet VfL-Trainer Michael Ahlers. Das angesprochene Tor erzielte Noah Buske. Kai Engelmann konnte in der 27. Spielminute das 2:0 für Bevern nachlegen.

"Innerhalb kurzer Zeit bekommen wir in der zweiten Halbzeit zwei absolute Abseitstreffer "geschenkt"", blickt Ahlers auf die weiteren Treffer, die Kai Engelmann (51.) und Johannes Knödel (60.) erzielten.

"Wir sind momentan die letzten Mohikaner und müssen die Fahnen gerade hochhalten. Gut, dass wir schon 23 Punkte haben - das rettet uns gerade! Wir haben zu viele Ausfälle und angeschlagenen Spieler, denen ich leider keine benötigte Pause geben kann. Bevern war komplett feldüberlegen und hat am Ende verdient gewonnen, wenn auch in dieser Höhe zu hoch", resümierte Ahlers.

"Ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Wir haben von der ersten Minute an das Spiel im Griff gehabt. Leider haben zwei frühe Wechsel ein bisschen Unruhe in unser Spiel gebracht. Dielmissen hat mit der ersatzgeschwächten Mannschaft nie aufgegeben und sehr fair gespielt", fasste MTV-Trainer Werner Brennecke die Geschehnisse aus seiner Sicht zusammen.

Foto: mm

 

Werbung
Frauen
Mittwoch, 25. April 2018 06:29 Uhr
Ärgerliche 1:4 – Heimniederlage gegen die SF Oesterholz – Kohlstädt
Freitag, 20. April 2018 06:50 Uhr

Delbrück/Boffzen (r). Am Sonntag traten Boffzens Damen beim Delbrücker SC an. Bereits zur Halbzeit lag der FC mit 0:5 zurück und musste sich am Ende mit einem 0:11 auf die Rückreise begeben.

Bereits in der dritten Spielminute ging Delbrück mit 1:0 durch einen Angriff über Außen mit 1:0 in Führung. Der Gastgeber blieb weiter überlegen und drängte Boffzen in die Defensive. In der 20. und 23. Spielminute führten zwei weitere Angriffe über Außen zum zwischenzeitlichen 3:0. Delbrück ließ in der Folgezeit noch gute Möglichkeiten liegen. Boffzen kam in der 38. Minute zu den ersten Chancen. Laura Neils wurde von Stefanie Vogt in die Spitze geschickt, doch ihr Querpass wurde im letzten Moment zur Ecke geklärt. Beim anschließenden Eckball von Rhea Mönnekes kam Sarah Steinsiek zum Kopfball, welcher sich knapp hinter das Tor senkte. Eine Minute später erhöhte Delbrück nach einem Freistoß per Kopf auf 4:0. Ein Absprachefehler in der FC-Defensive führte zum 5:0 – Halbzeitstand.

Knapp 30 Sekunden nach Wiederanpfiff folgte das 6:0 für den SC. Laura Neils prüfte in der 55. Minute den Delbrücker Pfosten und verpasste den Ehrentreffer knapp. Nach einem langen Ball fiel in der 60. Minute das 7:0, ehe in der 64. Minute das 8:0 erzielt wurde. Fünf Zeigerumdrehungen später stand es bereits 9:0. Nun schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der zehnte Gegentreffer fallen würde. Doch Boffzens Torhüterin Alena Schanze konnte sich mehrfach auszeichnen, indem sie stark parierte. In der Schlussminute passierte es dann doch: nach einem Eckball fiel per Volleyschuss das 10:0. In der Nachspielzeit sollte ein Weitschuss nach einer weiteren Ecke noch zum 11:0 – Endstand führen.

Mund abputzen – weitermachen!

Zum Einsatz kamen:
Alena Schanze, Jana Tilinski (ab 55 Min. Tamara Hartmann), Sina Gröbing, Carolin Helling (ab 66 Min. Nina Gill), Vanessa Hindrichs, Sarah Steinsiek, Rhea Mönnekes, Lema Ansari (ab 75 Min. Saskia Grüger), Laura Neils, Vivian Fogheri & Stefanie Vogt.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 16. April 2018 07:00 Uhr

Boffzen (r). Bereits am vergangenen Donnerstagabend kam es zum Nachholspiel zwischen den FC Boffzen - Damen und dem SV Kollerbeck. Nach einem 0:4 - Rückstand zur Pause zeigte Boffzen Moral und verkürzte kurz nach der Halbzeit auf 2:4, ehe Kollerbeck mit konsequenter Chancenauswertung am Ende, wenn auch etwas zu hoch, mit 8:2 gewann und die drei Punkte mitnahm.

Nach zwei Minuten lag Boffzen nach einem Stockfehler mit 0:1 zurück. Die erste Chance verzeichnete Boffzen per Weitschuss durch Nina Gill in der 17. Minute. Kollerbeck nutzte einen weiteren Stockfehler Boffzens in der 21. Minute zum 2:0. Einen Konter setzte Kollerbeck in der 31. Minute im Nachschuss zum 3:0 ins Netz. Sobald Boffzen präzise und schnell nach Vorne spielte, konnten sich Torchancen erspielt werden. Stefanie Vogt scheiterte mit ihrem Abschluss in der 36. Minute an der Kollerbecker Torfrau. Kollerbeck setzte seine konsequente Chancenauswertung fort und traf in der 39. Minute zum 4:0. Quasi im Gegenzug war es erneut Nina Gill, die per Weitschuss Kollerbecks Torfrau prüfte.

FC - Trainer Dietmar Larusch schien in der Halbzeit die passenden Worte gefunden zu haben, denn seine Mannschaft kam druckvoll aus der Pause und setzte Kollerbeck von Anfang an unter Druck. Stefanie Vogt wurde in der 47. Minute im Strafraum in die Zange genommen, sodass der Schiedsrichter folgerichtig auf Strafstoß entschied. Nina Gill verwandelte diesen sicher zum Anschlusstreffer. Boffzen machte weiter Druck und belohnte sich in der 51. Minute mit dem zweiten Treffer. Laura Neils setzte konsequent an der Strafraumkante nach, schnappte sich den Ball und traf zum 2:4.

Der FC ging nun weiter Risiko, welches bestraft werden sollte. In der 54. Minute baute Kollerbeck die Führung nach einem schnell vorgetragenen Angriff auf 2:5 aus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit kämpferischem Einsatz auf beiden Seiten. Kollerbeck traf in der 74. Minute zum 2:6. Per Doppelschlag erhöhte der Gast kurz vor dem Abpfiff noch auf 2:8, welches auch den Endstand darstellte.

Zusammenfassend gesehen hat heute die clevere Chancenauswertung Kollerbecks den Ausschlag gegeben. Durch ihre schnelle Angreiferin konnten sie immer wieder Räume schaffen, die klug genutzt wurden. Boffzen zeigte nach der Halbzeit Moral, doch am Ende wurde man für den Aufwand wieder nicht belohnt. Mit einer konsequenteren Chancenauswertung wäre ein engeres Endergebnis möglich gewesen.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Carolin Helling, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Daniela Rennebaum (ab 59 Min. Jana Tilinski), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder (ab 83 Min. Lema Ansari), Kea Wirth, Nina Gill (ab 73 Min. Marie Ahlf), Laura Neils & Stefanie Vogt.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 11. April 2018 11:34 Uhr

Boffzen (r). Am Sonntag trafen die FC Boffzen – Damen auf den Tabellenzweiten SV Germania Hovestadt – Nordwald. Nachdem der FC in der ersten Hälfte zunächst noch mithalten konnte, schraubte Hovestadt das Ergebnis zum Ende der Partie auf 7:0 hoch.

Bereits nach fünf Minuten ging der Gast aus Hovestadt per verunglückten Flankenball, der sich unhaltbar ins Tor senkte, in Führung. In der Folgezeit hatte der SV zwar mehr vom Spiel, jedoch blieben die Torchancen Mangelware. Boffzen verteidigte konsequent und stellte den Gegner gut zu. In der 19. Minute kam Stefanie Vogt zum Abschluss, der knapp am rechten Pfosten vorbeiging.

Nach einer halben Stunde wechselte Hovestadt das erste Mal aus und brachte eine ihrer Toptorjägerinnen ins Spiel. Es dauerte nur zwei Minuten, ehe diese relativ unbedrängt aufs Boffzer Tor zulief und das 2:0 erzielte. Kurz vor der Pause setzte Laura Neils Stefanie Vogt in Szene, die die gegnerische Torfrau umkurvte. Jedoch konnte sie bei ihrem Abschluss entscheidend gestört werden, weshalb dieser am Tor vorbeiging. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Hovestadt nach einem Konter auf 3:0.

Nach der Halbzeit legte der Gast wieder los wie die Feuerwehr und erzielte nach einem schnellen Angriff über Außen das 4:0 in der 48. Minute. In der Folgezeit konnte sich Boffzens Torhüterin Alena Schanze mehrfach auszeichnen und einen höheren Rückstand verhindern. Bei Boffzen ließ im weiteren Verlauf des Spiels die Konzentration nach, sodass sich Hovestadt immer ungestörter die Bälle zuspielen konnte. Es dauerte bis zur 72. Minute ehe der Gast auf 5:0 erhöhte. Sieben Minuten später fiel das 6:0, ehe in der 86. Minute noch das 7:0 erzielt wurde.

Zum Einsatz kamen:
Alena Schanze, Vanessa Hindrichs, Sina Gröbing, Carolin Helling, Sarah Steinsiek (ab 52 Min. Nina Gill), Laura Neils, Rhea Mönnekes, Lema Ansari (ab 67 Min. Jana Tilinski), Tamara Hartmann, Vivian Fogheri (ab 83 Min. Kimberley Hartmann) & Stefanie Vogt.

Am kommenden Donnerstag, den 12.04 kommt es zum Nachholspiel – das Derby gegen den SV Kollerbeck steht an. Kollerbeck steht einen Platz vor Boffzen in der Tabelle – alles scheint also in diesem Spiel möglich.

Anstoß ist am Donnerstag um 19:30 im Sollingstadion in Boffzen

Montag, 09. April 2018 15:40 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg/Rijssen (mm). Nach dem 8:2-Sieg gegen die belgische Nationalmannschaft wird Natasha Kowalski in der nächsten Woche ihr drittes Länderspiel bestreiten. Vor Ostern wurde sie von der Nationaltrainerin Bettina Wiegmann in den Kader der deutschen U15-Juniorinnen Nationalmannschaft berufen. Nach den USA und Belgien wird der Gegner diesmal die Niederlande heißen.

Zuletzt präsentierte sich die Stürmerin des VfL Wolfsburg in Topform. Beflügelt durch die Nominierung steuerte die Dohnserin zwei Treffer beim 4:4 gegen den Madgeburger FFC sowie ein Tor beim 3:1-Sieg gegen den SV Werder Bremen bei, womit sie ihr Torkonto auf acht Tore erhöhen konnte. Mit dem VfL führt die 14-jährige derzeit die Tabelle in der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost an.

Das Länderspiel gegen die Niederlande wird am Mittwoch, den 18. April um 16 Uhr im Sportpark de Koerbelt in Rijssen angepfiffen. Gegen die niederländische Nationalmannschaft kann Deutschland eine positive Bilanz vorweisen. Seit 2009 findet dieses Duell einmal jährlich im Frühjahr statt. Aus den letzten neun Duellen ging Deutschland achtmal als Sieger hervor und einmal trennten sich die Nationalmannschaften mit einem Remis voneinander.

Die Freude im Hause Kowalski ist groß. Auch dieses Länderspiel wird sich ihre Familie nicht nehmen lassen.

Foto: mm

Donnerstag, 05. April 2018 07:57 Uhr

Boffzen (r). Am Ostermontag kam es zum Bezirksliga-Nachholspiel zwischen dem FC 08 Boffzen und dem SC Varensell. Das Hinspiel gewann Varensell vor einer Woche mit 7:1. Auch dieses Mal holte Varensell am Ende durch ein 6:1-Erfolg, welcher etwas zu hoch ausfiel, die drei Punkte.

Gleich nach dem Anstoß entwickelte sich eine umkämpfte, aber faire Partie. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Varensell versuchte mit steilen Pässen in die Spitze die FC-Abwehr zu überspielen, was jedoch an der aufmerksamen Abwehrreihe scheiterte. Nach einer deutlichen Abseitsposition der Varenseller Angreiferin traf diese zum 1:0 in der 18. Minute. Boffzen steckte den Rückstand gut weg und spielte konzentriert weiter. Es dauerte bis zur 40. Minute, ehe sich die Chance zum Ausgleich bot. Nach einem Zweikampf im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, welchen Stefanie Vogt an die Querlatte setzte. Eine Minute später war es Stefanie Vogt, die nach Vorlage von Lara Fredriksdotter, das 1:1 erzielte. In der 44. Minute traf Varensell nach einem langen Ball über Außen zur 2:1 – Pausenführung.

Die zweite Hälfte begann wieder ausgeglichen. Boffzen blieb eng an den Gegenspielerinnen dran und stellte die Räume gut zu. In der 57. Minute erzielte Varensell das 3:1 nach einem Eckball, das 4:1 fiel in der 66. Minute. Bei Boffzen ließen nun die Kräfte nach, weshalb sich für den Gast aus Varensell nun mehr Räume boten. Zunächst ließen sie ihre Chancen jedoch liegen. Eigene Torchancen hatte der FC durch Stefanie Vogt und Laura Neils, doch sie setzten ihre Abschlüsse knapp neben das gegnerische Gehäuse. In der 81. Minute fiel erneut ein klares Abseitstor zum 5:1. Eine Minute später setzte Varensell mit dem 6:1 den Schlusspunkt unter diese Partie.

Rund 65 Minuten konnte Boffzen gut mithalten und das Spiel offen gestalten. Danach haben die Kräfte nachgelassen, sodass das Ergebnis am Ende doch wieder relativ deutlich ausfiel.

Zum Einsatz kamen:

Jennifer Strieder, Jana Tilinski (ab 60 Min. Sarah Steinsiek), Sina Gröbing, Carolin Helling, Nina Gill, Lema Ansari, Rhea Mönnekes, Marie Ahlf (ab 75 Min Angelina Hanna), Laura Neils, Stefanie Vogt & Lara Fredriksdotter (ab 80 Min. Tamara Hartmann).

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 29. März 2018 06:32 Uhr

Varensell/Boffzen (r). Am Sonntagmittag traten die FC Boffzen - Damen beim Tabellenfünften GW Varensell an. Nach fünf Gegentoren in der ersten Hälfte gestaltete man die zweite Hälfte ausgeglichener. Am Ende verlor man mit 1:7.

In den ersten fünfzehn Minuten war Varensell das spielerisch bessere Team, doch Boffzen hielt gut dagegen und machte die Räume eng. So kam der Gegner kaum zu Torchancen. In der 15. Minute nutzte Varensell einen Abpraller nach einer Ecke zum 1:0. Boffzen hatte eine Minute später Glück, als Varensell Toptorjägerin statt ins leere Tor den Ball an den Pfosten schoss. Boffzens erster Torschuss durch Stefanie Vogt erfolgte in der 22. Minute. Zwei Minuten später hielt FC-Torhüterin Vivian Fogheri zweimal glänzend. In der 30. Minute kombinierte sich Varensell zum 2:0. Zwei Minuten später verfehlte Laura Neils nach einer Ecke knapp den Anschlusstreffer. Boffzen lief nun vermehrt hinterher, anstatt frühzeitig zu stören. Es dauerte bis zur 40. Minute ehe Varensell auf 3:0 erhöhte. Quasi mit dem Halbzeitpfiff verwandelte der Gastgeber eine Ecke direkt zum 5:0.

Nach der Halbzeitpause wechselte Boffzen zunächst arbeitsbedingt die Torfrau, damit nicht während der zweiten Hälfte getauscht werden musste. Das 6:0 in der 46. Minute konnte Jennifer Strieder im Tor jedoch auch nicht verhindern. In der 57. Minute hatte Boffzen erneut den eigenen Treffer auf dem Fuß, doch Vivian Fogheri traf statt ins Tor lediglich den Pfosten. Varensell ließ in der Folgezeit die eigenen Tormöglichkeiten teils fahrlässig aus. Nach einem Foul an Stefanie Vogt bekam Boffzen in der 75. Minute einen Elfmeter zugesprochen. Der erste Versuch von Nina Gill wurde gehalten, den Nachschuss verwandelte sie zum 1:6 - Ehrentreffer. Jennifer Strieder konnte sich in der 80. Minute mit einer Flugparade auszeichnen und verhinderte sehenswert ein weiteres Gegentor. In der 82. Minute erzielte Varensell dann das 7:1, was auch den Endstand darstellte.

Trotz des deutlichen Rückständes gab sich Boffzen nach der Halbzeit nicht auf und kam verdientermaßen auch zum Ehrentreffer. Am Ostermontag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen mit GW Varensell, die dann zu Gast sind im Boffzer Sollingstadion. Anstoß ist um 14:30 Uhr.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri (ab 65 Min. Nina Gill), Vanessa Hindrichs, Sina Gröbing, Carolin Helling, Saskia Grüger (ab 41 Min. Angelina Hanna), Laura Neils, Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Sarah Steinsiek, Stefanie Vogt & Marie Ahlf.

Foto: FC 08 Boffzen

Unsere Videothek
Werbung
Rede und Antwort
Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr
Vom Fußballer zum Triathleten: Jan Eckhardt spricht über sein neues Hobby
Mittwoch, 28. März 2018 06:40 Uhr

Boffzen/Hannover (mm). Einen Hauch Fußball-Weltmeisterschaft gab es bereits beim gestrigen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Brasilien in Berlin. Die Profis wollten sich ihren Nationaltrainern vor den Nominierungen nochmal zeigen, ehe in 78 Tagen die WM (14. Juni - 15. Juli) in Russland eröffnet wird. René Wenzel vom FC 08 Boffzen muss nicht mehr zittern. Er wird definitiv im flächenmäßig größten Land der Erde mit von der Partie sein.

Im Interview stellt sich René Wenzel den Fragen der Redaktion. Hierbei blickt er auf seine eigene persönliche Spielersituation in Boffzen und gibt Auskunft über seine Teilnahme an der WM. Zudem gibt er unter anderem Ausblick wen er auf jeden Fall nominieren würde, wen er im deutschen Tor sieht und wer Weltmeister wird.

Redaktion: "René, die Kreisliga-Saison beginnt für euch wahrscheinlich erst am 2. April wieder. Wie siehst du euch für die restliche Saison gerüstet?"

René: "Leider konnte ich mir in der Vorbereitung keinen umfassenden Eindruck verschaffen, da ich aus beruflichen Gründen nur selten mit dabei gewesen bin. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs zum Start auf einem richtig guten Level sind. Wir wollen uns mit einem Platz im Mittelfeld nicht zufrieden geben."

Redaktion: "Du bist schon seit Beginn der Saison nur noch selten mit dabei. Wie kam es dazu?"

René: "Ich habe mich bereits im Mai dazu entschieden, beruflich nach Hannover zu gehen. Ich halte mich bei einem Verein fit und gehe sonst noch viel Sport machen. Ich will es so auch mindestens noch bis zum Saisonende durchziehen."

Redaktion: "Und was planst du dann?"

René: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Überlegungen. Ich will auf jeden Fall noch vor meiner beruflichen Reise nach Russland eine Entscheidung treffen. Diese steht Anfang Juni auf dem Plan."

Redaktion: "Wie kam es dazu, dass du zur WM fährst?"

René: "Meine Kollegen haben mit mir im Oktober über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurden drei Reporter gesucht, die Lust auf diese Tour haben – und darauf, multimedial zu berichten. Da habe ich nicht lange überlegt und zugesagt."

Redaktion: "Du fährst mit zwei anderen Kollegen mit einem Wohnmobil durch Russland. Wann geht's los und wie müssen wir uns das vorstellen?"

René: "Etwa eine Woche vor der WM geht’s in Hannover los. Wir fahren über die Baltikumstaaten nach Russland. Das erste Ziel ist wahrscheinlich St. Petersburg. Ansonsten gehen wir die genaue Route noch durch. Wir wollen möglichst viele WM-Städte besuchen. Dabei sind wir nicht das Team in den Stadien - das machen drei andere Kollegen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für uns steht alles rund um die WM im Fokus: die Menschen, die Kultur oder auch die vielen Besonderheiten, die dieses riesige Land zu bieten hat. Wir werden natürlich auch kritisch berichten."

Redaktion: "Wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?"

René: "Ganz einfach gesagt: recherchieren, Texte schreiben, Fotos machen, Videos drehen. Wir verbreiten dann unsere fertigen Beiträge im Internet auf Sportbuzzer.de sowie in den mehr als 30 deutschen Tageszeitungen, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland mit täglicher Sportberichterstattung beliefert."

Redaktion: "Könnt ihr euch bei dieser ganzen Arbeit auch mal ein Spiel anschauen?"

René: "Live im Stadion mit dabei zu sein wird eher schwierig. Wir möchten die spannenden Geschichten abseits der Stadien aufspüren und die Menschen bei diesem Sport in den verschiedensten Situationen erleben. Wo gucken sie Fußball? Wie fiebern sie mit? Dabei sind wir immer auf der Suche nach besonderen Momenten. Aber wenn es die Zeit zulässt, dann schaue ich mir ein Spiel im Stadion an. Auch wenn nur Panama gegen Tunesien spielt (lacht)."

Redaktion: "Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Mexico, Schweden und Südkorea - welchen dieser Gegner schätzst du am stärksten ein? Schaffen wir den Gruppensieg?"

René: "Diese drei Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau. Deutschland geht als klarer Favorit in die Gruppenphase. Am Ende werden wir Erster. Wer sich dann Platz zwei holt, ist mir eigentlich total egal."

Redaktion: "Mit Blick auf die WM-Teilnehmer - welche Mannschaften zählst du zu den Favoriten und welcher Mannschaft traust du eine Sensation zu?"

René: "Natürlich zählen Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien zu den Top-Favoriten. Eine Überraschung traue ich Belgien zu. Wenn es um eine Sensation geht, dann muss ich an Kroatien denken. Die hat keiner so wirklich auf den Zettel. Aber das Viertelfinale traue ich ihnen zu..."

Redakiton: "Meinst du, dass Bundestrainer Joachim Löw bei seiner Kaderverkündung noch eine paar Überraschungen parat haben wird?"

René: "Der aktuelle Kader kommt dem WM-Aufgebot schon extrem nahe. Ich denke aber schon, dass es Manuel Neuer, Marco Reus und Mario Götze noch schaffen. Auch wenn Neuer nicht ganz fit sein sollte, kann er der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit helfen. Bei Reus muss man einfach hoffen, dass er fit bleibt. Götze muss seine Form finden, dann wird Löw ihn spätestens im Finale wieder einwechseln."

Redaktion: "Welchem jungen Spieler würdest du am meisten einen Platz im Kader wünschen?"

René: "Spieler wie Joshua Kimmich, Timo Werner oder Leroy Sané sind für mich gesetzt. Mich würde es freuen, wenn Emre Can nominiert wird. Er spielt eine starke Saison beim FC Liverpool und ich mag seine Spielweise."

Redaktion: "Und wer steht im Tor?"

René: "Da würde ich als Nummer eins auf Marc-André ter Stegen setzen. Neuer kann nach so wenigen Spielen noch nicht bei einhundert Prozent sein. Ter Stegen ist fußballerisch sogar noch etwas besser. Auf dieser Position mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen."

Redaktion: "Wie lautet dein Wuschfinale?"

René: "Gegen wen Deutschland spielt, ist mir eigentlich ziemlich egal. Aber im Halbfinale Spanien besiegen und dann im Finale gegen Frankreich Weltmeister werden - das hätte schon etwas..."

Redaktion: "Vervollständige den Satz: Weltmeister wird ...., weil....."

René: "Weltmeister wird Deutschland, weil uns wieder die mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnen wird."

Redaktion: "Danke für das Interview. Wir wünschen dir noch einen schönen Urlaub!"

René: "Danke, sehr gerne."

Foto: privat

Mittwoch, 07. März 2018 06:38 Uhr

Höxter (red). Im Februar des Jahres 1996 – genaugenommen am 11. Tag des Monats – erblickte ein kleiner Junge in Höxter das wunderbare Licht dieser Welt. Dass dieser Junge, der fortan auf den Namen Felix hörte, einmal im Trikot des FC Schalke 04 gegen Real Madrid mit Karim Benzema, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale spielen würde, daran dachte wohl keiner.

Der freie Journalist René Wenzel hat mit dem aktuellen Spieler des SV Darmstadt (2. Bundesliga) und der U-21 Nationalmannschaft über seine Jugend beim TSV Sabbenhausen und TuS Lüdge, das Duell mit Christiano Ronaldo, das Schützenfest in Lüchtringen sowie seinen aktuellen Arbeitgeber und die prekäre Situation in Darmstadt gesprochen.

René Wenzel: Platte an die Latte, können Sie sich noch genau an den Aluminiumtreffer gegen Real Madrid erinnern?

Felix Platte: Das ist jetzt echt schon etwas mehr als drei Jahre her. Ich habe es oft genug gehört und damit eigentlich abgeschlossen. Klar sind das schöne Erinnerungen, weil man da nicht mehr so schnell hinkommt. Aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf die zukünftigen Aufgaben.

René Wenzel: Aber die Atmosphäre in einem Champions-League-Spiele werden Sie wohl nicht mehr vergessen…

Felix Platte: Es ist natürlich einmalig, gerade wenn man die Hymne hört. Ich war damals erst 19 Jahre alt und weiß noch genau, wie nervös ich in das Spiel gegangen bin. Ich habe am Tag vorher wahnsinnig darüber gefreut, dass ich überhaupt im Kader stehe. Ich wurde mit der frühen Einwechslung etwas ins kalte Wasser geworfen – das war vielleicht nicht schlecht, weil man sich in dem Moment nicht so einen großen Kopf gemacht hat. Insgesamt war es wahnsinnig geil. 

René Wenzel: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale – welches Trikot haben Sie sich gesichert?

Felix Platte: Ich habe daran gar nicht gedacht nach dem Spiel. Im Nachhinein fragen mich auch alle Leute, welches Trikot ich genommen habe. Aber ich habe mein eigenes Trikot behalten und es meinen Eltern geschenkt. Es hängt jetzt zuhause und ist eine tolle Erinnerung. Und so ein Trikotjäger bin ich sowieso nicht. 

René Wenzel: In der Saison 2014/2015 zählten Sie zusammen mit Goretzka, Meyer und Sané zu den Shootingstars des FC Schalke 04– alle haben den Durchbruch bis nach ganz oben geschafft, Sie spielen „nur“ in der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt. Sind Sie ein stückweit neidisch auf die ehemaligen Mitspieler?

Felix Platte: Neidisch auf keinen Fall. Ich gönne es den Jungs und weiß, dass sie dafür hart arbeiten. Als Fußballer verlaufen die Wege halt auch mal anders. Klar ist es mein Ziel, mal dort zu sein, wo die Jungs jetzt sind. Das spornt mich alles an und ich gebe mein Bestes, dass ich auf diesem Niveau spielen darf. 

René Wenzel: Sie waren erst als Leihspieler in Darmstadt und sind dann in dieser Saison fest verpflichtet worden. Haben Sie an einen Durchbruch auf Schalke nicht mehr geglaubt?

Felix Platte: Es war damals eine unruhige Zeit mit einem Trainerwechsel. Unter André Breitenreiter hatte ich nicht so eine gute Trainingsvorbereitung, sodass ich wo anderes Spielpraxis sammeln sollte. Ich war in Darmstadt auf Anhieb sehr zufrieden und es hat mir enorm viel gebracht. Gerade weil ich von Sandro Wagner sehr viel lernen konnte - er ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich.

René Wenzel: Wenn Sie sich schon vergleichen mit dem Nationalspieler. Sind Sie auch ein ähnlicher Typ neben dem Platz?

Felix Platte: Sandro ist schon ein spezieller Charakter. (grinst) Aber es wird manchmal zu krass dargestellt. Wenn man ihn so kennt, dann ist er ein richtig lustiger Typ und ein absoluter Vollprofi. Ich kam mit ihm super klar und er hat mir auch nach dem Titel bei der U21-Europameisterschaft eine Nachricht geschickt. Ich verfolge seinen Weg und ich glaube, er verfolgt auch meinen.

René Wenzel: Ihr Weg auf Schalke war nach drei Jahren in der Knappenschmiede und einem Jahr bei den Profis vorbei. Wie ist es zu erklären, dass Schalke so viele junge, talentierte Spieler wie Goretzka oder Sané nicht halten kann?

Felix Platte: Das ist schwer zu erklären. Die Spieler schlagen vielleicht so schnell so extrem ein, wie es der Verein gar nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann ist es meist schon zu spät, den Vertrag zu verlängern. Die Berater sind mit vielen anderen Vereinen im Gespräch. Und wenn dann Vereine wie Manchester City anfragen und auch Gehälter in anderen Welten angeboten werden, entscheidenden sich die Jungs oft für einen anderen Weg.

René Wenzel: Sportlich sieht es auf Schalke aktuell sehr gut aus. Kann das Team die Champions League erreichen?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Ich verfolge eigentlich jedes Spiel von Schalke und bin auch happy, dass es so gut läuft. Sie werden immer stärker und stabiler. Sie können oben angreifen.

René Wenzel: Ein direkter Konkurrent ist Borussia Dortmund. Mit Kevin Großkreutz spielt ein großer BVB-Fan mit Ihnen in einer Mannschaft. Die gegenseitigen Kommentare bei Instagram sorgen für einige Lacher. Kann man Ihr Verhältnis als Schalke-Fan zum Weltmeister als Hassliebe bezeichnen.

Felix Platte: (lacht). Das sind kleine Nickligkeiten, nicht wildes. Wir sind echt gut befreundet und kommen super klar. Mit dem Verein, ja das wurde uns in die Wiege gelegt. Klar gibt es ein paar Sprüche und Späßchen, wir nehmen es aber nicht so ernst…

René Wenzel: Lassen Sie uns über Ihren aktuellen Arbeitgeber sprechen. In dieser Saison erzielten Sie in 15 Zweitligaeinsätzen drei Treffer. Wie sehen Sie bisher Ihre eigenen Leistungen?

Felix Platte: Ich habe mir persönlich schon mehr vorgestellt. Aber das gilt für die gesamte Mannschaft. Wir kämpfen jetzt um den Klassenerhalt und ich möchte der Mannschaft mehr Tore schenken. Aber im Moment ist es ganz egal, was für persönliche Ziele jeder Einzelne hat. Man muss einfach auf das Mannschaftliche gucken und irgendwie punkten.

René Wenzel: Und wie sieht es mit dem bisherigen Abschneiden aus – es hätte wohl nicht schlimmer kommen können…

Felix Platte: Schlimmer hätte es von der Punkteausbeute kaum laufen können. Aber wir haben zuletzt wieder ein paar Punkte geholt und hoffen, dass es bergauf geht.

René Wenzel: Vier Punkte fehlen zum Relegationsplatz. Wie sehen Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Felix Platte: Wir haben ein super Team und verstehen uns untereinander richtig gut. Wir müssen alles dafür geben und den Klassenerhalt perfekt machen. Die Chancen sind immer noch da. 

René Wenzel: Dirk Schuster ist seit dem 11. Dezember wieder zurück. Warum bleiben bisher die großen Erfolge aus?

Felix Platte: Gerade in den letzten Spielen hat uns auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Mit Dirk Schuster haben wir den richtigen Trainer. Er macht alles korrekt und wir müssen die Situation zusammen bereinigen.

René Wenzel: Was zeichnet Dirk Schuster aus?

Felix Platte: Er ist ein super Trainer und passt perfekt zum Verein. Er hat hier viel mit aufgebaut und man sieht täglich, was er für eine hohe Autorität hat. Allein seine Geschichte hier sagt einiges über ihn aus - auch ich komme sehr gut mit ihm zurecht.

René Wenzel: Müssen Sie bei der aktuellen Lage auch etwas um Ihren Platz in der U21-Nationalmannschaft zittern?

Felix Platte: Ich setze die komplette Priorität auf den SV Darmstadt und unsere Situation. Natürlich wäre es eine schöne Nebensache und ich würde mich über eine Nominierung freuen. Aber im Moment habe ich nur den Kopf für den Klassenerhalt.

René Wenzel: Ihr Heimatverein spielt hingegen im Aufstiegskampf mit – in der Kreisliga B. Wie oft denken Sie noch an die Zeit beim TSV Sabbenhausen und TuS WE Lügde zurück?

Felix Platte: Ich denke sehr, sehr gerne daran zurück. Ich hatte eine super Kindheit in Sabbenhausen und verstehe mich immer noch super mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen oft von alten Zeiten. Mein Papa war immer mein Trainer und es sind einfach schöne Erinnerungen. Ich bin glücklich, dass ich es über ein Dorf in die große weite Welt geschafft habe und jetzt hier in Darmstadt wohne.  

René Wenzel: Wenn Sie so von der Zeit schwärmen: Ist es von Ihnen auch ein Wunsch, noch einmal zu Ihrem Jugendverein zurückzukehren?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Das habe ich auch jetzt schon im Kopf. Meine ehemaligen Teamkollegen fragen auch immer und machen Späße, dass sie mich zurückkaufen möchten. Wenn ich in die Heimat zurückkehre, will ich da auch wieder Fußball spielen. Das sollte mit Ende 30, Anfang 40 noch machbar sein. (lacht)

René Wenzel: Sie sind in Ihrer freien Zeit noch oft in der Heimat – Sie wurden in Höxter geboren. Ich habe Sie mal auf einem Schützenfest in Lüchtringen getroffen. Da haben Sie Bierfässer für den Vater eines Kumpels geschleppt – er war dort Festwirt, Sie Profispieler von Schalke 04…

Felix Platte: Das war ja kein Nebenjob oder so. Mein bester Freund hat da auch gearbeitet und ich hatte Urlaub zu der Zeit. Wenn meine Kollegen halt mal arbeiten müssen, dann helfe ich gerne mit. Das gehört auch dazu, weil die mir genauso bei Umzügen oder anderen Sachen helfen.

René Wenzel: Machen Sie so etwas aktuell immer noch?

Felix Platte: Vielleicht in der Sommerpause wieder. Dann wird man mich bestimmt auch ab und zu mal sehen – das gehört auch einfach dazu.

René Wenzel: Aber man wird doch bestimmt auch immer mehr erkannt…

Felix Platte: Man erkennt mich, aber es läuft alles human. Ich quatsche ganz normal mit den Leuten und kann die Ruhe zuhause genießen. Wenn ich mal abschalten will, dann steht keiner vor der Haustür und will Autogramme haben.

René Wenzel: Abschalten können Sie auch ganz gut bei einer Motorrad-Tour mit Ihrem Vater. Wie wichtig ist Ihnen dieses Hobby?

Felix Platte: Sehr wichtig. Momentan geht es bei dem Wetter nicht so gut, das ist natürlich schade. Aber sobald die Sonne wieder draußen und es etwas wärmer ist, dann fahre ich wieder mit meinen Kollegen und mit meinem Papa. Es ist für mich wie in einer anderen Welt. Man kann seinen Kopf freimachen und hat keine Gedanken vom Fußball im Kopf.

René Wenzel: Ihr Vater hatte eine Werkstatt. Sind Sie auch ein richtiger Schrauber?

Felix Platte: Ich habe damals auch an meinem Roller herumgeschraubt und habe dafür ein paar Sachen von meinem Papa aus der Werkstatt geklaut, weil er das nicht richtig mitbekommen sollte. (lacht) Aber sobald es ans Auto oder Motorrad geht, habe ich auch die Finger davon gelassen.

René Wenzel: Und an welchen Schrauben muss der SV Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt drehen?

Felix Platte: In so einer Situation zählt der Zusammenhalt zwischen der Mannschaft, dem Verein und den Fans. Wir müssen positiv bleiben und alles geben. Die Fans stehen hinter uns, peitschen uns auswärts und zuhause richtig an – das sind optimale Voraussetzungen. Jetzt liegt es an uns.

Foto: Privat/Facebook

Mittwoch, 31. Januar 2018 07:00 Uhr

Grünenplan (mm). Einen Glückgriff hat der TuSpo Grünenplan im Winter 2016/2017 mit Marvin Lipke vom TSV Coppengrave getätigt. Der 21-jährige wurde auf Anhieb Stammspieler und konnte innerhalb seines ersten Jahres bereits 26 Tore (17 Tore Saison Rückrunde 2017 und 9 Tore Hinrunde 2017/2018) in der Kreisliga Holzminden erzielen. Wir haben uns mit den Stürmer getroffen und über seine Jugendzeit und seine Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Marvin, mit wievielen Jahren hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Marvin: "Ich habe mit zweieinhalb Jahren das erste Mal in der Kaierder Sporthalle gekickt und schließlich bei der G-Junioren der JSG Hils mit dem Fußballspielen begonnen."

Redaktion: "Wielange warst du bei der JSG und wie ging es dann für dich weiter?"

Marvin: "Bis zur D-Junioren habe ich für die JSG Hils gespielt, ehe ich in den Jugendbereich zum SV Alfeld gewechselt bin. Dort habe ich bis zur A-Junioren durchgängig in der Bezirksliga gespielt."

Redaktion: "Beim A-Junioren Finale zwischen dem TSV Lenne und der JSG Hils standest du vor eineinhalb Jahren dann wieder im Aufgebot von Hils und hast auch zwei Tore geschossen."

Marvin: "Genau. Ich bin damals wegen vieler Freunde zum TSV Coppengrave gewechselt, aber habe zugleich mit einer Gastspielerlaubnis für Hils gespielt."

Redaktion: "Beim TSV Coppengrave bist du auch im Herrenbereich in Erscheinung getreten und hast mit über 30 Toren deinen Anteil am Aufstieg aus der 3. in die 2. Kreisklasse geleistet. Warum hast du dich im Winter letzten Jahres für den Wechsel nach Grünenplan entschieden?"

Marvin: "Ich wollte einfach wieder höher spielen. Der Kontakt zum TuSpo war aufgrund der Jugendzeit zu keinem Zeitpunkt abgerissen. Die Entscheidung habe ich auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ich wurde kameradschaftlich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen."

Redaktion: "Wie lief die Umstellung von der 2. Kreisklasse Hildesheim in die Kreisliga Holzminden?"

Marvin: "Durch die Hallenturniere war ich schnell in die Mannschaft integriert. Ich hatte anfangs ein wenig Ladehemmung und habe alles außer das Tornetz getroffen Das Niveau ist deutlich höher, sodass die Verteidiger mir das Tore schießen deutlich schwerer machen. Insgesamt betrachtet bin ich aber relativ schnell und gut in der Liga angekommen. Ich denke 17 Tore in der Rückrunde sprechen für sich."

Redaktion: "Im letzten Jahr seid ihr auf der Zielgeraden am TSV Lenne gescheitert, der die Relegation gespielt hat. Derzeit steht er auf dem neunten Tabellenplatz. Wo siehst du die Gründe für die wenigen Punkte in der Hinserie?"

Marvin: "Ich denke, dass wir auch in der letzten Saison in der Vorrunde noch nicht so gut dargestanden haben, wie zum Saisonende, sodass in der Rückrunde noch einiges drin ist. In der Hinrunde war nicht alles schlecht, aber manchmal haben wir einfach nicht die Leistung auf den Platz bekommen, was auch mit unserer personellen Situation zutun hatte. Auch ich persönlich hatte verletzungsbedingt einige Schwierigkeiten."

Redaktion: "Deine Torquote hat zuletzt Begehrlichkeit geweckt. Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim, aber auch Bezirksligisten haben bei dir angeklopft. Wirst du auch in der nächsten Saison für den TuSpo auflaufen?"

Marvin: "Ja, einige Vereine sind an mich herangetreten, aber für mich gibt's derzeit nur den TuSpo. Ich wohne in Delligsen, habe viele Freunde in der Mannschaft und fühle mich sehr wohl, sodass ich keinen Grund für einen Wechsel sehe."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit dem TuSpo?"

Marvin: "In Grünenplan wird schon länger von der Relegation bzw. einem möglichen Aufstieg in den Bezirksliga gesprochen. Im letzten Jahr sind wir auf der Zielgeraden knapp gescheitert. In diesem Jahr wird es sehr schwierig an die Top 3 noch einmal ranzukommen. Ich denke im nächsten Jahr sind wir für den nächsten Schritt bereit. Dann wollen wir oben angreifen und mindestens die Relegation erreichen."

Redaktion: "Danke für das Gespräch."

Marvin: "Sehr gern."

 

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Bevern (mm). Im Sommer hat der MTV Bevern den Umbruch gewagt. Einige junge Spieler sind aus der A-Juniorenmannschaft hoch in den Herrenkader gekommen. Zwei von ihnen waren Noah Buske und Fabian Verwohlt, die sich im Mittelfeld des MTV wohlfühlen. Im Gespräch mit der Redaktion blicken die beiden Youngsters auf ihre Jugendzeit zurück. Zudem verraten sie wie sie bei den Herren aufgenommen wurden und welche Ziele sie mit dem MTV noch haben.

Redaktion: "Schön, dass ihr beide euch für dieses Interview Zeit genommen habt."

Noah und Fabian: "Sehr gerne."

Redaktion: "Fabian, fangen wir mit dir an. Du warst zunächst beim TSV Lenne und bist dann in den Jugendbereich nach Bevern gewechselt. Wie kam es dazu?"

Fabian: " Ja, genau. Ich habe bis zur C-Junioren beim TSV Lenne gespielt. Dann bin ich mit dem Ziel höher als der Kreisliga zu spielen zum MTV Bevern gewechselt. Bei Bevern kannte ich über den Stützpunkt schon einige Spieler, sodass die Eingewöhnungszeit nur von kurzer Dauer war und ich mich schnell wohlgefühlt habe."

Redaktion: "Mit etwas Verwunderung wirst du auf dem Spielfeld von deinen Mannschaftskollegen "Walter" gerufen. Kannst du uns erklären warum sie das tun?"

Fabian: "Wir sind mal mit dem MTV Bevern zu einem internationalen Turnier gefahren. Dort waren wir vier oder fünf Spieler mit dem Namen "Fabian". Da meinte Michael Proske zu mir: "Wir nennen dich nur für dieses Turnier wie deinen Opa Walter". Das Turnier war zu Ende und von da an hieß ich beim Fußball immer Walter."

Redaktion: "Noah, kommen wir zu dir. Wie bist du als Holzmindener nach Bevern gekommen? Hast du deine ganze Jugend in Bevern gespielt?"

Noah: "Durch meinen Onkel bin ich zum MTV Bevern gekommen. Er war zu dem Zeitpunkt Betreuer in Bevern. Ich habe meine ganze Jugend in Bevern verbracht."

Redaktion: "Auf welchen Positionen kannst du spielen und auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?"

Noah: "Ich kann im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. Unter Werner spiele ich auf der "Sechs" und fühle mich dort auch sehr wohl."

Redaktion: "Fabian, du hast als A-Jugendlicher schon einige Spiele im Bezirk absolviert. Wie wurdest bei den Herren aufgenommen?"

Fabian: "Als A-Jugendlicher wurde ich sehr gut aufgenommen. Die älteren Spieler sind gleich für die jüngeren da und unterstützen sowohl auf als auch neben dem Platz. Bevern ist wie ein Familie. Ich denke ich spreche auch für Noah, wenn ich sage, dass wir uns derzeit keinen anderen Verein vorstellen können."

Noah: "Ja, das stimmt. Die Gemeinschaft ist klasse. Ich fühle mich sehr wohl. Für uns spielt auch unser Trainer Werner Brennecke, den wir beide bereits als Stützpunkttrainier hatten, eine entscheidende Rolle. Er setzt auf junge Spieler und hat mit uns noch einiges vor."

Redaktion: "Noah, in deinem ersten Kreisligaspiel hast du gleich dein erstes Tor erzielt. Was war das für ein Gefühl?"

Noah: "Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich bin bei meinem Treffer mit Grünenplans Keeper zusammengestoßen und lag zwei Tage danach noch mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus."

Redaktion: "Woran lag es, dass ihr zu Beginn der Saiosn noch nicht richtig in Tritt gekommen seid?"

Fabian: "Ich denke es hatte mit dem Umbruch zutun. Es sind viele jüngere Spieler nachgerückt, sodass auch mal gestandene Spieler zunächst Platz auf der Bank nehmen mussten und uns etwas die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat."

Noah: "Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und hatten bedingt durch Verletzungen und rote Karten auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Aber in den letzten Spielen hat man dann auch gesehen, wozu wir fähig sind. Wir haben jetzt unser System gefunden."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftliche Ziele habt ihr für die Rückrunde?"

Fabian: "Als Mannschaft wollen wir am Spitztrio dranbleiben. Nach meiner Verletzung möchte ich wieder zur alten Stärke zurückkehren und mich mit der Mannschaft weiterentwickeln."

Noah: "Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und im nächsten Jahr dann wieder oben angreifen."

Foto: mm

Werbung
Jugend
Dienstag, 24. April 2018 07:06 Uhr
B-Junioren Bezirksliga: Tabellenführer JSG Forstbachtal bleibt auf Kurs!
Dienstag, 24. April 2018 06:23 Uhr

Polle/Heinsen (red). Dank einer Spende von Herrn Boris Schreiber aus Heinsen darf sich die C-Juniorenmannschaft über einen kompletten Satz neuer Regenjacken freuen. Die Trainer Jürgen Grabs, Thorsten Endrijat und Stefanie Kunkel und die Mannschaft bedanken sich bei Herrn Schreiber recht herzlich für die Spende.

Foto: SG Wesertal

Montag, 23. April 2018 07:05 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Ein freundschaftliches Aufeinandertreffen gab's am vergangenen Samstagmittag bei der A-Junioren Bezirksligabegegnung zwischen dem FC Stadtoldendorf und dem JFV Süd. FC-Trainer Artur Kaufmann traf auf seinen früheren Jugendtrainer Enes Ujkanovic. Am Ende teilten sie sich die Punkte, womit sich Ujkanovic nur schwer anfreunden konnte, welches er seinen Spielern auch nach dem Spiel verkündete.

Bereits in der ersten Spielminute trafen die Gäste den Pfosten des FC-Gehäuses. Stadtoldendorf hatte die passende Antwort parat. Gihad El-Wayss brachte den Ball von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr. Matthias Isingers Abschluss ging abgefälscht am Tor vorbei. Selber Akteur ließ in der vierten Spielminute einen weiteren Abschluss folgen.

Nach zehn Minuten versuchte es Süds Yorick Behme vom Sechzehner. Das erste Mal richtig eingreifen musste FC-Keeper Leon Schwarzer in der zwölften Spielminute. Nach einem Zuspiel von Nils Grove parierte Schwarzer gegen Luis Oberbeck stark. Einen Schuss von Julius-Frederik Matz holte Schwarzer nur eine Minute später aus dem Winkel und lenkte diesen über die Latte.

Aber auch die Stadtoldendorfer konnten vor das Gehäuse des JFV kommen. Hassan Bero traf aus 20 Metern die Latte (27.) und Richard Löwens konnte eine Hereingabe von Pascal Severin nicht verwerten (29.).

In der 31. Minute verfehlte Rami Alomar noch das Tor. Besser machte es Luis Oberbeck nach Vorarbeit von Rami Alomar vier Minuten später. Oberbeck netzte zum 0:1 ein. Den Ausgleich hatte Pascal Severin in der 41. Minute auf dem Fuß, doch auch er scheiterte aus fünf Metern, sodass es mit dem Spielstand von 0:1 in die Pause ging.

Nach einer schöne Kombination über Pascal Severin und Hassan Bero erzielte Matthias Isinger den Treffer zum 1:1 (51.). In der 55. Minute zwang Hassan Bero JFV-Keeper Calvin Voges zu einer Parade.

In der Folgezeit übernahm Süd das Spielgeschehen. Rouven Ehlers Schuss konnte von Leon Schwarzer in der 63. Minute weggefaustet werden. Eine weitere Chance sollte gute zehn Minuten vom Torschützen des 0:1 Luis Oberbeck folgen. Er zog von außen nach innen und setzte das Spielgerät knapp am Tor vorbei.

In der Schlussphase hielt Leon Schwarzer seine Mannschaft mit einer starken Parade gegen Rouven Ehlers im Spiel (83.). Zu einem Konterlauf setzte Pascal Severin in der 84. Spielminute an. Er lief mit dem Ball am Fuß aus der eigenen Hälfte in den gegnerischen Strafraum und konnte erst vom JFV-Keeper Calvin Voges aufgehalten werden. Sein Schuss war zu unplatziert und konnte von Voges abgewehrt werden.

In der 88. Spielminute vergab Hassan Bero eine weitere Chance, ehe Leon Schwarzer den Stadtoldendorfern den Punkt rettete. Nach einem langen Ball lief er aus seinem Tor und konnte den Ball im höchster Not Rouven Ehlers vom Fuß spitzeln. Eine weitere Chance wurde von Schwarzer in der Nachspielzeit zu Nichte gemacht. Luis Oberbeck scheiterte aus drei Metern am FC-Keeper.

"Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben sehr gut gespielt. Am Ende wäre bei einer besseren Chancenverwertung sogar mehr dringewesen", berichtete FC Co-Trainer Sven Seidel.

In den letzten Tagen hat die JSG Lauenstein/Wallensen seine A-Juniorenmannschaft zurückgezogen, dadurch ist der FC auf den letzten Platz abgerutscht und ist nun noch vier Punkte vom ersten Nichtabstiegsplatz entfernt.

Freitag, 20. April 2018 06:45 Uhr

Holenberg (r). Im Holenberger Voglerstadion steht die Schmidtmann-Elf am morgigen Samstag gegen den Gegner aus dem Hildesheimer Nordkreis in der Pflicht. Während zeitgleich in Alfeld das Duell der Verfolger stattfindet, wollen die B-Junioren der JSG Forstbachtal ihren Vorsprung mit 3 Punkten ausbauen. Angesichts des 9:3-Sieges aus dem Hinspiel eine lösbare Aufgabe. Anstoß ist um 14 Uhr.

„Wir haben im Hinspiel zwar klar überlegen agiert und unsere Torchancen konsequent genutzt, waren angesichts unserer Überlegenheit nach hinten aber fahrlässig und mussten 3 völlig überflüssige Gegentore hinnehmen. Diesen Fehler wollen wir am Samstag vermeiden“, so JSG-Trainer Schmidtmann. Verzichten müssen die Hausherren dabei ausgerechnet auf Verteidiger Elia Engelke, für den die Saison nach seinem Bänderriss aus dem letzten Spiel in Halvestorf gelaufen sein dürfte.

Foto: mm

Freitag, 20. April 2018 06:40 Uhr

Ottenstein (r). Vom 25. bis 27. Mai 2018 ist die Fußballschule Grünwald zu Gast auf der Hochebene. Mit ihr zusammen veranstaltet die JSG Ottenstein/Bergdörfer ein Fußballcamp auf dem Ottensteiner Sportplatz. Neben der persönlichen und fußballerischen Entwicklung der Spieler liegt das Augenmerk natürlich auch auf dem Spaß am Fußball. Das erfahrene Team der Fußballschule Grünwald besteht aus ausgebildeten Trainern, die unter anderem auch mit dem ehemaligen Torwart des FC Bayern, Tom Starke, zusammenarbeiten.

Rückfragen und Anmeldungen nimmt der Jugendkoordinator des TSV, Patrick Schake, gern unter p.schake@tsv-ottenstein.de oder 0171-82 11 528 entgegen.

Foto: rw

Werbung
Überregional
Mittwoch, 25. April 2018 06:32 Uhr
Schlecht gespielt und doch gewonnen! - Tünderns A-Junioren kommen der Meisterschaft näher
Dienstag, 17. April 2018 06:48 Uhr

Afferde/Tündern (red). In der A – Junioren Bezirksliga empfing der Tabellenführer aus Tündern die Vertretung von BW Neuhof. Im Hinspiel spielten die Jungs aus dem Raum Hildesheim sehr defensiv und mussten sich mit 0:4 auf eigenem Kunstrasen geschlagen geben.

Die JSG Tündern wollte auch im achten Heimspiel die Punkte behalten und machte schon mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff in der ersten Minute das 1:0 durch Leon v. d. Heide per Kopf.  Nach der schnellen Führung nahmen sich die Hausherren eine kleine Auszeit und durch einen Fehler in der Defensive gelang den Blau – Weißen der Ausgleich schon drei Minuten später. Neuhof spielte sehr gut mit und operierte weitestgehend mit langen Bällen auf die stets gefährlichen, durchsetzungsstarken Stürmer. Die JSG Abwehr wurde mehr gefordert als in manchen Spielen gegen die Topteams der Liga, blieb aber sicher. Nach 23 Zeigerumdrehungen „hämmerte“ Alex Manka das Spielgerät, nach schönem Pass in die Schnittstelle, unhaltbar zum 2:1 in die Maschen und Lenard Gallapeni machte in der 27. Minute den Halbzeitstand von 3:1 perfekt.

Tündern war nun die spielbestimmende Mannschaft und man sah den Gästen aus dem Kreis Hildesheim an, dass die erste Hälfte sehr viel Kraft gekostet hat, um mit den Hausherren mitzuhalten. Einen perfekt vorgetragenen Angriff, mit schönen Kombinationen schloss Grischa Kowalski, nach Vorlage von Leon Niemeyer zum verdienten  4:1 ab. Die Hausherren wähnten sich auf der Siegerstrasse und wurden für eine Nachlässigkeit in der 60 Minute bestraft. Neuhof verkürzte auf 4:2. Damit das Ergebnis nicht in Gefahr gerät, schraubte die JSG das Tempo noch einmal hoch und der „Torjäger von Dienst“, Alex Manka, markierte seine Saisontreffer 21 und 22 zum Endstand von 6:2.

Steffen Niemeyer: „Neuhof hat uns sehr überrascht und keineswegs wie ein Abstiegskanditat gespielt. Die Jungs von Blau-Weiß haben 150 % gegeben und sich sehr ordentlich verkauft. Durch unsere spielerische Klasse konnten wir aber das Spiel doch über weite Strecken diktieren und selbst nach dem Ausgleich und den Anschlusstreffer drohte das Spiel nie zu kippen. Das Team hat wieder gezeigt ,dass sie taktisch, technisch und auch körperlich dem Gegner überlegen sind. Jetzt schauen wir auf Mittwoch, wo wir im Nachholspiel auf die Jungs aus Halvestorf treffen. Wir können uns vorstellen wie heiß die Jungs von Matze Günzel auf uns sind, aber auch wir brennen auf dieses Derby."

 

Dienstag, 17. April 2018 06:46 Uhr

Wallensen/Bad Pyrmont (r). Einen ungefährdeten Sieg landete der WTW in der Kreisliga gegen den TSV Nettelrede. Schon nach zwölf Minuten ging der WTW durch Torjäger Mirko Wulf nach einem Schuss von Benjamin Edeler mit 1:0 in Führung, als er den Abpraller eiskalt versenkte. Nettelrede ließ sich jetzt immer mehr in die eigene Hälfte drängen und der WTW kam zu weiteren Chancen. Eine davon nutzte Toni Ivankovic ohne Probleme, als er eine Hereingabe von Mirko Wulf aus kurzer Distanz verwandelte. Bis zur Halbzeit hätte die Führung durchaus noch zwei Tore höher ausfallen können, da der WTW noch einige gute Chancen unnötig vergab.

Nach der Halbzeit kam Nettelrede dann griffiger aus der Kabine und der WTW verließ sich zunächst auf seine starke Defensivabteilung. Außer bei ein paar Standards musste WTW-Keeper Dominik Heintz aber nicht eingreifen und der WTW kontrollierte das Spiel souverän. Nach einer guten Stunde läutete abermals Mirko Wulf die Schlussoffensive ein. Einen Freistoß aus 17 Metern platzierte Wulf flach ins linke Toreck durch die Mauer, so dass der Nettelreder Keeper Niklas Herfeld keine Chance hatte. Danach gingen die Köpfe der Nettelreder nach unten und der WTW kam noch zu einigen Chancen, ohne aber weitere Treffer zu erzielen.

„Dieser Sieg war hochverdient und Nettelrede war mit den drei Gegentoren noch gut bedient. Wir hätten durchaus noch ein, zwei Tore mehr schießen müssen. Für die Zuschauer war die zweite Hälfte sicherlich interessanter, wo Nettelrede dann auch mehr am Spiel teilgenommen hat. Leider waren einige zumindest fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen dabei, wovon wir uns aber nicht haben beirren lassen“, so WTW-Sprecher Thomas Schütte nach dem Spiel.

Am Donnerstag geht's mit einem Auswärtsspiel bei der SpVgg Bad Pyrmont weiter. Anstoß ist um 19 Uhr. Wie schon gegen Nettelrede hat WTW-Sprecher Thomas Schütte auch an das letzte Spiel in Bad Pyrmont keine guten Erinnerungen: „Nach einer Drei-Tore-Führung haben wir noch 3:4 verloren. Das soll uns natürlich nicht noch einmal passieren. Auch wenn man nicht weiß, wer von der ersten Mannschaft dazukommt, sind wir dort aber Favorit. Dieser Aufgabe werden wir uns stellen und versuchen, unser Spiel aufzuziehen“, ist WTW-Sprecher Thomas Schütte optimistisch.

In den letzten Spielen stand vor allem die Defensive sehr sicher, worauf man in Bad Pyrmont auch achten wird. Fehlen werden wegen der Wochenterminierung aber die Schichtarbeiter, doch der Kader des WTW erlaubt etwas Flexibilität, weshalb in der Kurstadt eine schlagkräftige Truppe auf dem Rasen auflaufen wird. Weitere Punkte aus Bad Pyrmont sollen dafür sorgen, dass der Druck auf die Spitzenmannschaften weiter erhöht wird und die Spannung in der Liga erhalten bleibt.

Foto: rw

Freitag, 13. April 2018 13:27 Uhr

Hildesheim/Afferde/Tündern (r). Auch im Auswärtsspiel der A Junioren aus Tündern konnte sich das Team von Trainergespann Niemeyer/Bekedorf durchsetzten. Mit der JSG Ochtersum stand den Jungs aus Hameln ein Gegner aus dem unteren Tabellendrittel gegenüber. 

Ochtersum agierte zu Beginn der Begegnung taktisch sehr gut und es war ein offener Spielverlauf, mit leichten Vorteilen für die Gäste aus dem Weserbergland. Auf dem schwierig zu bespielenden Platz ließ die Abwehr der Tünderaner nicht viel zu und übernahm nach und nach die Kontrolle über die Partie. Ochtersum sah sich mehr und mehr in der Defensive, verteidigte aber ebenfalls ansprechend. Alex Manka konnte das 0:1 für sein Team per Kopf erzielen (20.). Aaron Öffler trug sich nur drei Minuten später, ebenfalls per Kopf, in die Torschützenliste ein und erhöhte auf das verdiente 0:2. Ochtersum profitierte in der 31. Minute von einem misslungenem Querpass im Aufbauspiel und markierte den Anschlusstreffer zum Halbzeitstand von 1:2.

Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild. Tündern ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen, ohne Zug zum Tor zu entwickeln und verwaltete das „knappe" Ergebnis geschickt. Die Gastgeber aus Hildesheim sahen sich nur noch in der eigenen Hälfte, konnten kaum Akzente setzen. In der 88. Minute wechselte Trainer Niemeyer noch den wiedergenesenen Magnus Frese ein, welcher mit seiner ersten Ballberührung aus kurzer Distanz das 1:3 für Tündern erzielte.

Steffen Niemeyer: „ Wir haben gesehen, dass unsere Gegner darauf brennen gegen uns etwas zu holen. Ochtersum bot eine gute Partie, gerade in der ersten Halbzeit. Am Ende haben wir uns verdient durchgesetzt und die Tabellenführung auf zwölf Punkte ausgebaut. Allerdings habe ich leider wieder kein gutes Spiel von uns gesehen, was aber zum großen Teil auf die Platz- und Lichtverhältnisse in Hildesheim zurückzuführen ist. Samstag gegen Neuhof werden wir in Afferde wohl ein besseres Spiel sehen. Wichtig sind die 3 Punkte aus Ochtersum mitgebracht zu haben.“

Am morgigen Samstag geht's für die JSG Tündern mit einem Heimspiel gegen BW Neuhof weiter. Der Anstoß der Partie wird um 13 Uhr in Afferde erfolgen. Die Vorzeichen der Begegnung sind deutlich. Die heimische  JSG spielt eine fast perfekte Saison, Neuhof befindet sich hingegen im Abstiegskampf. Das Hinspiel gestaltete Neuhof bis Mitte der zweiten Halbzeit offen und konnte die Null halten. Das Führungstor der Jungs aus Hameln fiel erst in der 65. Minute. Dann machte Neuhof einen entscheidenden Fehler und löste die kompakte Abwehr auf. Die so entstandenen Räume nutzte die spielstarken JSG'ler eiskalt aus und konnte die erste Partie mit 4:0 gewinnen. Ob sich das gleiche Bild im Spiel am Samstag zeigt, bleibt abzuwarten.

Steffen Niemeyer: „Gegen Neuhof musst du als Tabellenführer gewinnen - da gibt es keine Zweifel! Es schleicht sich im Team aber so langsam der „Schlendrian“ ein und wir spielen nicht mit 100 % Konzentration und Konsequenz. Ich hoffe, dass wir uns am Samstag in Afferde mal wieder von unserer besten Seite zeigen und auch spielerisch überzeugen. Wir sind auf jeden Fall bereit auch diese Punkte einzufahren."

Foto: mm

 

 

Freitag, 13. April 2018 11:54 Uhr

Wallensen (red). Nach dem Auswärtssieg in Latferde zeigte der WTW auch gegen Aerzen eine konzentrierte Leistung. Zunächst hielt die Aerzener Zweitvertretung aber gut mit und Chancen gab es auf beiden Seiten nicht so viele, wobei Wallensen aber aus einer sicheren Defensive heraus das Spiel machte. Für das erste Tor musste dann auch ein Standard herhalten. Nach einem Freistoß lief Jan Medewitz gut ein und platzierte den Kopfball unhaltbar für den MTSV-Keeper Christian Schnelle. Noch vor der Pause legte WTW-Torjäger Mirko Wulf nach Vorlage von Toni Ivankovic nach und sorgte für eine beruhigende 2:0-Führung zur Halbzeit.

Auch nach der Pause machte der WTW das Spiel, wobei Aerzen aber tapfer weiterkämpfte. Nach Foul an Jan Medewitz verwandelte Dustin Knecht kurz nach der Pause den Strafstoß mit einem frechen Schuss in die Mitte. Für den unermüdlich arbeitenden und stark spielenden Jörn Harland kam dann nach einer guten Stunde Dominik Wulf ins Spiel, der schon zehn Minuten später nach starker Vorlage von Medewitz aus zehn Metern locker zum 4:0 einschieben konnte. Dustin Knecht mit einem weiteren Strafstoß nach Handspiel sowie Mirko Wulf mit einem lang gezogenen Freistoß schossen dann in den letzten sechs Minuten den auch in der Höhe verdienten Sieg heraus.

„Ein Extra-Lob hat sich heute neben Jörn Harland in der Offensive auch die Defensiv-Abteilung um Dennis Klippstein verdient, die Aerzens Offensive kaum Möglichkeiten gaben. Auch taktisch wurden die Vorgaben gut umgesetzt, wobei es in einigen Bereichen noch Luft nach oben gibt“, war WTW-Sprecher Thomas Schütte nach dem Spiel zufrieden.

Am kommenden Sonntag geht's für den WTW mit dem nächsten Heimspiel weiter. Um 15 Uhr wird der TSV Nettelrede empfangen. Letzte Saison im Kreispokal und im Hinspiel dieser Saison hat sich der WTW bei den Spielen in Nettelrede nicht mit Ruhm bekleckert und harte Niederlagen kassiert. Demensprechend hat die Truppe vom Trainergespann Dietmar Harland und Axel Lehnhoff einiges gut zu machen.

„Wir haben da echt bescheiden gespielt und die Jungs brennen auf Wiedergutmachung. Die Spieler wollen vor allem den Zuschauern ein tolles Spiel bieten und werden gegen den TSV alles geben. Auch wenn Nettelrede in der Tabelle weiter unten steht, werden wir sie nicht nochmal unterschätzen“, so WTW-Sprecher Thomas Schütte.

Personell wird das Trainergespann wohl fast aus dem Vollen schöpfen können.

Foto: rw

Werbung
Werbung
Achtung! Ende der Seite!
Hier geht es zurück zum Seitenanfang.
zum Anfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.