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29.08.2017 - 16:44 Uhr

Vom SC Preußen Münster nach Stadtoldendorf: Nicolas Grupe verrät seine Wechselgründe

Stadtoldendorf/Münster (mm). Von der U23 des SC Preußen Münster wechselte Nicolas Grupe in diesem Sommer zu seinem Heimatverein, den FC Stadtoldendorf, zurück und konnte zu dem starken Saisonstart auch gleich fünf Saisontore beitragen. Doch warum wechselt ein so talentierter Spieler mit seinen 20 Jahren von der Drittligareserve zu einem Bezirksligaabsteiger? Dieser Frage ist die Redaktion in einem Gespräch mit dem Youngster nachgegangen.

Redaktion: "Hi Nicolas, wo hast du mit wievielen Jahren mit dem Fussballspielen begonnen?"

Nicolas: "Hi, ich habe mit vier Jahren bei der JSG Stadtoldendorf/Deensen angefangen Fußball zu spielen."

Redaktion: "Wie waren deine weiteren Stationen?"

Nicolas: "Danach ging es beim MTV Bevern und bei der SVG Einbeck weiter, bevor ich zum 1. SC Göttingen 05 wechselte. Nebenbei spielte ich dann noch im Stützpunkt Hameln und danach ein Jahr in der Niedersachsenauswahl, die ich jedoch frühzeitig wegen starken, beidseitigen Wachstumsporblemen an der Patellasehne beenden musste."

Redaktion: "Nach deiner Zeit in Göttingen bist du zum SC Preussen Münster gewechselt, die bekanntlich in der dritten Liga spielen. Wie kam es dazu?"

Nicolas: "Ich habe mich dann nach drei Jahren bei 05 dazu entschieden, höher spielen zu wollen und habe bei einigen Mannschaften angefragt. Holstein Kiel und Preußen Münster meldeten sich sofort und ich durfte bei der U19 Bundesligamannschaft in Kiel mittrainieren und ein Testspiel mitspielen. Ich habe dort direkt die Zusage bekommen. Jedoch scheiterte es letztenendes daran, einen Platz auf deren Schulen zu bekommen, da es kurz vor den Abschlussprüfungen war. Danach ging es recht zeitnah zum Vorspielen nach Münster. Diese paar Einheiten, eine davon mit den Profis, machten schnell klar, dass ich das Niveau und den Leistungsstand habe, um mich dort weiterzuentwickeln."

Redaktion: "Wie war deine Zeit dort? Hast du nur Fussball gespielt? Und warum wurde dein Vertrag in Münster nicht verlängert?"

Nicolas: "Die Zeit in Münster war durchwachsen. Durch meinen ersten Handgelenksbruch hatte ich viele Indivialeinheiten. Vormittags war ich so gut wie immer bei unseren Physiotherapeuten und Ärzten. Nachmittags/ abends ging es dann in den Kraftraum oder in den Profitrakt, wo wir Athletiktraining machten. Danach ging's erst auf den Platz. Mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Belastung, jedoch hatte ich dann immer wieder kleine Beschwerden an den Knien. Bis es dann zu Entzündungen im Kniegelenk, aufgrund der täglichen Belastung auf dem Kunstrasen, kam. Den Vertrag haben Preußen Münster und ich dann nicht verlängert, weil mein Handgelenk ein weiteres Mal gebrochen ist. Dadurch war ich für die letzten Saisonspiele raus."

Redaktion: "Wie viele Spiele hast du für Münster bestreiten können?"

Nicolas: "Durch meine Verletzung zu Saisonbeginn konnte ich quasi nur die Rückrunde spielen. Es müssten um die zehn bis zwölf Einsätze bei der U23-Mannschaft gewesen sein."

Redaktion: "Nach der abgelaufenen Saison warst du vertragslos und musstest dir einen neuen Verein suchen. Lagen dir viele Anfragen vor und was war ausschlaggebend für deine Entscheidung zurück nach Stadtoldendorf zu gehen?"

Nicolas: "Mir lagen viele Optionen vor, wenn ich nicht verletzt gewesen wäre. Meine Entscheidung beim FC anzufangen hat sich dadurch ergeben, dass ich in der Sommerpause aufgrund Schrauben und einer Platte im Handgelenk bei keinem Verein vorspielen konnte. Somit entwickelte sich der Kontakt zum FC, da dort meine Freunde spielen, ich hier direkt wohne und die junge Mannschaft durch Witz, Ehrgeiz und viel Potential ein gutes Fundament für die Zukunft hat."

Redaktion: "Du hast mit dem FC in der Vorbereitung den Samtgemeindepokal gewonnen und zu der Tabellenführung bereits fünf Tore beigesteuert. Welche Ziele hast du mit den Homburgstädtern?"

Nicolas: "Mit dem FC habe ich das Ziel, beim Wiederaufstieg zu helfen und mich persönlich wieder fit zu machen."

Redaktion: "Kannst du dir mit deinen 20 Jahren vorstellen noch einmal höherklassig anzugreifen?"

Nicolas: "Natürlich kann ich mir vorstellen, trotz der vielen Verletzungen und Pausen, wieder höherklassig zuspielen. Die Chance besteht immer."

Redaktion: "Wir wünschen dir alles Gute und vor allem eine verletzungsfreie Zeit."

Foto: mm

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