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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Montag, 10. Mai 2021 09:28 Uhr
Niedersachsen ändert Corona-Verordnung - das ist nun im Amateurbereich erlaubt
Sonntag, 09. Mai 2021 11:18 Uhr

Kirchbrak/Holzminden (mm). Nach zwei coronabedingt abgebrochenen Spielzeiten ist für Fabian Doetz beim SV06 Holzminden Schluss. Der in Fohlenplacken wohnhafte Angreifer hat nämlich beschlossen, seine Zelte in der Kreisstadt abzubrechen und zum Ligakonkurrenten TSV Kirchbrak zurückzukehren. Fabian Doetz ist damit neben Timo Schwarz und Timo Schünemann, die sich beide dem TSV Lenne anschließen (wir berichteten), bereits der dritte Abgang des SV06 Holzminden.

"Wir konnten Fabian Doetz davon überzeugen nach Kirchbrak zurückzukommen. Wir haben mit ihm gute Gespräche geführt, in denen er uns signalisiert hat, dass er gerne nach Kirchbrak zurückkommt. Er ist eine sehr gute Verstärkung für die Offensive und macht uns natürlich im Kader breiter. Dadurch haben wir auch mehr Optionen im Mittelfeld bzw. im Angriff. Wir schauen positiv in die Zukunft", freut sich TSV-Trainer Steffen Niemeyer auf den Rückkehrer.

"Ich bin wieder zurück nach Kirchbrak gewechselt, weil ich mich selten fußballerisch so wohl gefühlt habe wie da. Ich wurde damals dort so herzlich aufgenommen und habe einfach die Jungs und auch die Fans und den ganzen Zusammenhalt vermisst. In Holzminden gab es viele Punkte, die mich gestört haben und auch die Veränderung im Verein, von der häufig gesprochen wurde, war für mich dort nicht spürbar, sodass ich schon länger überlegt habe. Nach vielen Angeboten, unter anderem auch aus Brakel, habe ich auf mein Herz gehört. Da Kirchbrak länger wieder eine Option war, war das die logische Konsequenz. Auch durch Abgänge von Timo Schwarz oder Timo Schünemann, die mich erst wieder nach Holzminden gebracht hatten, würde ich in Holzminden nicht mehr lange glücklich sein", begründet Fabian Doetz seine Entscheidung wieder nach Kirchbrak zurückzukehren.

Foto: mm

Samstag, 08. Mai 2021 12:05 Uhr

Lenne (mm). Zur Saison 2020/2021 hatte der TSV Lenne bei seinen Sommertransfer ein glückliches Händchen bewiesen. Sowohl Leon Niemann (vorher: SVG Einbeck) als auch Tristan Schmidt (vorher: HSC BW Tündern) haben voll eingeschlagen und maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft von Trainer Björn Bettermann beigetragen. Und auch zur Saison 2021/2022 gibt es doppelte Verstärkung: die Defensivspieler Timo Schünemann und Timo Schwarz wechseln vom SV06 Holzminden zum Bezirksligisten.

„Beide Spieler waren für uns sehr interessant und haben uns bereits ihre mündliche Zusage gegeben. Ich freue mich sehr, dass unser Bezirksligakader der Vorsaison und damit das Mannschaftsgefüge bestehen bleibt und durch diese beiden jungen Defensivspieler ergänzt wird“, bestätigte Björn Bettermann die Zusagen von Timo Schwarz und Timo Schünemann.

Einige Vereine haben sich zuletzt um den in Göttingen gut ausgebildeten Timo Schwarz bemüht. Der gelernte Sechser fand sich zuletzt meist in der Holzmindener Innenverteidigung wieder und möchte nun auch wieder höherklassigeren Fußball spielen. Diese Möglichkeit findet er mit der Bezirksliga in der Lenner Sandkuhle vor. „Wir freuen uns sehr, dass sich Timo für uns entscheiden hat. Er passt sportlich und menschlich zur Mannschaft und ist für das defensive Mittelfeld vorgesehen“, freut sich Bettermann über die Zusage von Schwarz, der vor seiner Zeit beim SV06 Holzminden für den TSV Kirchbrak ebenfalls in der Kreisliga Holzminden gespielt hatte.

Ein Holzmindener Eigengewächs findet mit Timo Schünemann ebenfalls den Weg nach Lenne, wo er nun die Möglichkeit hat, mit seinen besten Freunden in der Bezirksliga Fußball zu spielen. "Zu Timo habe ich schon seit einem Jahr Kontakt. Er wird im Sommer sein Studium abschließen und kehrt dann in den Landkreis zurück, sodass er uns definitiv als Spieler zur Verfügung stehen wird. Er ist ein junger, talentierter Defensivspieler, der auch charakterlich zu uns passt", kommentierte Bettermann den Wechsel von Timo Schünemann.

Collage: mm

Freitag, 07. Mai 2021 12:48 Uhr

Deensen (red). Der V.f.R. Deensen plant für die neue Spielzeit eine Altherrenmannschaft zu melden. "Hierzu sind wir noch auf der Suche nach Spielern ab 32 Jahren, die Teil dieser Mannschaft sein möchten. Der Spaß am Fussball und die Gemeinschaft sollen hier im Vordergrund stehen", gab VfR-Vorsitzender Tobias Schmidtmann bekannt. Interessierte können sich gerne bei Tobias Schmidtmann unter 0151/26980257 melden.

 

Mittwoch, 05. Mai 2021 08:51 Uhr

Niedersachsen (red). In Niedersachsen sinkt die Zahl der Neuinfizierten nun bereits seit einigen Wochen kontinuierlich. „Landesweit wurde jetzt endlich wieder die Hundertergrenze unterschritten, etwa zwei Drittel der Landkreise und Kommunen liegen unter 100“, so Ministerpräsident Stephan Weil. „Das ist eine ermutigende Entwicklung, die wir den Bürgerinnen und Bürgern in unserem Land verdanken. Obwohl es ihnen sicherlich schwergefallen ist, haben sie in beeindruckender Weise die Kontaktbeschränkungen eingehalten und ihre Mobilität reduziert. Herzlichen Dank dafür! Das gibt uns die Möglichkeit, jetzt erste Lockerungen einzuleiten und mit den Menschen zusammen ein paar vorsichtige Schritte hin zu mehr Normalität zu machen.“

Lockerungen für den Sport

Unter der Voraussetzung einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 100 sind ab den kommenden Montag, den 10. Mai auch Lockerungen für den Sport geplant. ‚Draußen ist sicherer als drinnen‘, dieser Grundsatz gilt auch im Sport. Kinder und Jugendliche brauchen auch Mannschaftssport noch dringender als Erwachsene, sodass sie nun wieder vermehrt auf die Sportanlagen dürfen (Voraussetzung Hygienekonzept/Duschen und Kabinen bleiben geschlossen).

Draußen wird der Kontaktsport mit bis zu 30 Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren ermöglicht, Betreuerinnen und Betreuer benötigen einen negativen Testnachweis. Negative Tests sind alle negativen PCR-, Schnell- und dokumentierten Selbsttests, die im Rahmen von festgelegten Settings durchgeführt wurden. Kinder und Jugendliche brauchen keine Testate vorzulegen. Vollständig Geimpfte und Genese sind mit Getesteten gleichzustellen. 

Erwachsene können kontaktfrei draußen zusammen Sport treiben. Sie müssen dabei aber mindestens zwei Meter Abstand voneinander in alle Richtungen halten und allesamt negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sein.

Im Innenbereich gelten die gleichen Kontaktbeschränkungen, die auch sonst bei privaten Treffen gelten, also ein Haushalt plus zwei Personen eines anderen Haushalts. Neu ist hier, dass dennoch Erwachsene ebenso sowie Trainerinnen oder Betreuer beim Sport im Innenbereich negativ getestet genesen oder vollständig geimpft sein müssen.

Dienstag, 04. Mai 2021 11:02 Uhr

Ottenstein (r). Am Montag ist der neue Onlineshop des TSV Ottenstein an den Start gegangen. Alle Mitglieder oder Fans können sich an sofort unter https://tsv-ottenstein.fan12.de mit Vereinskleidung eindecken – Shirts, Jacken, Schals, Mützen, Babystrampler - für jede Altersgruppe und jeden Geschmack ist etwas dabei.

„Mit dem Gedanken an einen Onlineshop haben wir uns schon länger beschäftigt. Insbesondere bei größeren Veranstaltungen bietet Kleidung mit Vereinslogo oder -namen einen wichtigen Erkennungswert“, führt Vorstandsmitglied Christian Blachowski aus, der das Projekt im Wesentlichen betreut hat. „Es bietet außerdem den Vorteil, dass die Mitglieder selbst aussuchen und bestellen können, ohne dass erst großartig rumgefragt und organisiert werden muss. Damit muss sich auch nicht immer der Vorstand mit solchen Bestellungen befassen, wie das in der Vergangenheit oft der Fall war.“

Und weil die Artikel in vielfältigen Designs erhältlich sind, kann sich jedes Mitglied je nach eigenem Geschmack und Bedarf eindecken. „Natürlich ist überall das Vereinslogo drauf, aber an Farben und Designs ist das schon eine gute Auswahl“, befindet Blachowski. Ganz komplett ist die Auswahl indes noch nicht. In Kürze soll das Sortiment noch um Sportbekleidung wie z.B. Trainingsanzüge und Trikots erweitert werden.

Wer schnell bestellt, kommt sogar in den Genuss eines Eröffnungsrabatts. Mit dem Gutscheincode "start15-4774" erhält man bei einer Bestellung innerhalb der ersten 14 Tage 15 % Rabatt.

Foto: TSV Ottenstein

Montag, 03. Mai 2021 11:21 Uhr

Niedersachsen (red). Der Kontaktsport liegt derzeit niedersachsenweit auf Eis, lediglich Kinder bis 14 Jahre dürfen in Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 (bis 20 Kindern und maximal 2 Trainern) im Freien trainieren. Ab 15 Jahren darf man nur zu zweit mit Kontakt trainieren. Doch dies könnte sich schon bald ändern.

Niedersachsen möchte ab dem 10. Mai neben der Öffnung der Außengastronomie, des Einzelhandels und der Tourismusbetriebe offenbar auch wieder den Kontaktsport unter freien Himmel erlauben. Dies kündigte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius an. Voraussetzung ist allerdings eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 und ein tagesaktueller, negativer Coronatest.

Die derzeitige Coronaverordnung ist noch bis Sonntag, den 09. Mai gültig, sodass in dieser Woche Beratungen über die vorgenannten Lockerungen anstehen. Dort wird dann entschieden, ob die geplanten Lockerungen kommen und dementsprechend auch in die neue Coronaverordnung aufgenommen werden. Man darf also gespannt sein, ob und unter welchen Voraussetzungen die niedersächsischen Vereine ihre Mannschaften (ab 15 Jahren) wirklich wieder auf den Platz schicken dürfen.

 

Sonntag, 02. Mai 2021 10:10 Uhr

Wallensen/Duingen (r). Der Ligaobmann Christoph Ahlborn hatte sich richtig Gedanken vorher gemacht, ob er irgendwas vergessen hat. Aber der Ligastart des 1. FGC Weser-Leine klappte reibungslos. Beim Fußballgolf auf der Anlage am Humboldtsee duellierten sich am 1. Spieltag insgesamt 20 Spieler in den drei Staffelns des Vereins. Alexander Hentschel und Mirko Wulf hatten in Staffel 2 und 3 jeweils spielfrei.

Ahlborn hatte den Spieltag so gestaltet, dass jeweils zwei Spieler gleich ihr Hin- und Rückspiel austragen konnten. Dabei waren die Spieler sehr flexibel in ihrer Termingestaltung, da sie einen gemeinsamen Termin innnerhalb von drei Wochen vereinbaren konnten. Sportlich herausragend war am ersten Spieltag Sven-Oliver Hölscher aus Marienhagen, der beim ersten Sieg gegen Alexander Kelle mit 72 Schuss gleich Par auf dem Platz spielte. Durch den zweiten Sieg mit 80:84 setzte sich Hölscher auch gleich an die Spitze der Tabelle in Staffel 1. Ihm auf den Versen ist Martin Wiwiorra, der Andreas Gröhlich mit 86:121 und 79:131 zweimal klar in Schach halten konnte. Zwei Siege landete auch Christoph Ahlborn mit 91:126 und 85:96 gegen Sven Höper, während Michael Müller und Marco Neumann jeweils einen Sieg (78:88 und 94:99) im direkten Duell erringen konnten.

In Staffel 2 führt nach dem ersten Spieltag David Backes mit zwei klaren Siegen (99:118 und 90:106) gegen Jürgen Tripke die Tabelle an. Jeweils einen Sieg erreichten in ihren Duellen Björn Zeiske und Dennis Scholz (94:109 und 91:90) sowie Michael Regenhardt und Marc Ehlerding (91:103 und 83:82).

Eine Überraschung gab es in Staffel 3, wo der Mitfavorit Nico Herrndorf noch keinen Punkt holen konnte. Der starke Jannis Dehne spielte einen guten Ball und gewann die erste Runde mit 77 Schuss (77:82). In der zweiten Runde war es etwas knapper, aber mit zwei Schuss Vorsprung machte er die Überraschung perfekt (83:85). Zwei Siege erreichte in der Staffel 3 auch Sven Garbe (89:98 und 85:92), der gegen Philipp Eickhoff gewann. Im direkten Duell zwischen Nils Dörrie und Jens Zeiske gewann Dörrie das erste Spiel mit 91:96 und Zeiske das zweite Duell mit 83:91.

Bemerkbar machte sich am ersten Spieltag auch das Wetter in den Ergebnissen. So spielten Müller und Neumann ihr Duell etwa bei Regen, was den Score dann auch etwas nach oben trieb. „Bei trockenen Verhältnissen waren die Ergebnisse deutlich besser. Nach dem ersten Spieltag glaube ich auch, dass nach den teilweise engen Ergebnissen auch das Score-Verhältnis über Auf- und Abstieg am Saisonende entscheiden könnte. Das haben wir vorher so nicht erwartet“, erklärte Ahlborn im Gespräch.

Hier findet ihr die Ergebnisse des ersten Spieltages im Überblick:

1. Spieltag

Hinspiel

Rückspiel

Christoph Ahlborn – Sven Höper

91 - 126

85 - 96

Sven Hölscher – Alex Kelle

72 - 90

80 - 84

Michael Müller – Marco Neumann

78 - 88

99 - 94

Andreas Gröhlich – Martin Wiwiorra

121 - 86

131 - 79

 

Platz

Spieler

Spiele

Score

Punkte

1

Sven Hölscher

2

152

6

2

Martin Wiwiorra

2

165

6

3

Christoph Ahlborn

2

176

6

4

Michael Müller

2

177

3

5

Marco Neumann

2

182

3

6

Alex Kelle

2

174

0

7

Sven Höper

2

 222

0

8

Andreas Gröhlich

2

251

0

 

LIGABETRIEB STAFFEL 2

 

1. Spieltag

Hinspiel

Rückspiel

Björn Zeiske – Dennis Scholz

94 - 109

91 - 90

Michael Regenhardt – Marc Ehlerding

91 - 103

83 - 82

Jürgen Tripke – David Backes

118 - 99

106 - 90

Alex Hentschel

Spielfrei

 

Platz

Spieler

Spiele

Score

Punkte

1

David Backes

2

189

6

2

Michael Regenhardt

2

174

3

3

Marc Ehlerding

2

185

3

4

Björn Zeiske

2

185

3

5

Dennis Scholz

2

199

3

6

Alex Hentschel

0

0

0

7

Jürgen Tripke

2

224

0

 

LIGABETRIEB STAFFEL 3

 

1. Spieltag

Hinspiel

Rückspiel

Philipp Eickhoff – Sven Garbe

98 - 89

92 - 85

Nils Dörrie – Jens Zeiske

96 - 91

83 - 91

Jannis Dehne – Nico Herrndorf

77 - 82

83 - 85

Mirko Wulf

Spielfrei

 

Platz

Spieler

Spiele

Score

Punkte

1

Jannis Dehne

2

160

6

2

Sven Garbe

2

174

6

3

Nils Dörrie

2

179

3

4

Jens Zeiske

2

182

3

5

Mirko Wulf

0

0

0

6

Nico Herrndorf

2

167

0

7

Philipp Eickhoff

2

190

0

 Foto: mm

Freitag, 30. April 2021 20:22 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Vor wenigen Wochen fand die virtuelle Trainerfortbildung des NFV-Kreises Holzminden unter der Leitung von Kevin Walter und Markus Verwohlt statt. Am Rande der Fortbildung entstand eine Idee, die nun auch umgesetzt werden soll: Der Trainertalk mit Kevin Walter.

Der B-Lizenz-Anwärter, welcher trotz seines jungen Alters problemlos durch die Fortbildung geleitet hat, wird monatlich zu einem Trainermeeting über Zoom einladen. Bei diesem Meeting wird er über ein Thema referieren und zu Diskussionen unter den teilnehmenden Trainer anstoßen. Teilnahmeberechtigt sind alle Trainer/-innen, egal aus welchem Kreis und ob eine Trainerlizenz vorhanden ist oder nicht. "Natürlich hoffe ich, dass einige Trainer aus der letzten Trainerfortbildung dabei sein werden, aber freue mich natürlich auch auf viele neue Gesichter", so Kevin Walter, der diesen Trainertalk in Zusammenarbeit mit der Fankurve durchführen wird.

Der erste Termin steht auch schon fest. Am Montag, den 10. Mai ab 19 Uhr wird es um den Jugendbereich gehen, wo sich die Teilnehmer mit den Fragen "Welcher Trainer passt in welche Jugend? Gehören die "Trainertalente" in den höheren Bereich?" befassen werden. Schon jetzt nimmt Kevin Walter erste Anmeldung unter: walterkevin1441@gmail.com entgegen. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Collage: mm

 

Frauen
Samstag, 01. Mai 2021 12:43 Uhr
Bald in der 2. Frauen Bundesliga? Relegationsspiele für Luisa Oerke
Montag, 26. April 2021 11:26 Uhr

Wolfsburg (mm). Natasha Kowalski und der VfL Wolfsburg II haben die Hälfte ihrer Ligaspiele in der 2. Frauen-Bundesliga absolviert. Am gestrigen Sonntagnachmittag stand das Auswärtsspiel beim RB Leipzig auf dem Programm. Gegen die favorisierten Leipziger holte die Mannschaft von Steffen Beck einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach einem 0:1-Rückstand sorgte Natasha Kowalski nach einer herrlichen Einzelaktion und einem Schuss aus spitzen Winkel ins lange Eck für das Tor zum 1:1-Endstand. Aus ihren acht Saisonspielen holten die Wolfsburgerinnen sechs Punkte (1 Sieg, 3 Unentschieden und 4 Niederlagen), sodass sie sich derzeit auf dem letzten Platz der Tabelle befinden. Das rettende Ufer, bei drei direkten Absteigern und einem Relegationsrang, ist mit Platz 5 bei einem Spiel weniger nur fünf Zähler entfernt, sodass der VfL noch alle Chancen auf den Klassenverbleib hat.

Tabelle

1. FSV Gütersloh 9 Spiele 25:6 Tore 22 Punkte

2. FC Carl Zeiss Jena 9 Spiele 16:8 Tore 18 Punkte

3. RB Leipzig 9 Spiele 20:17 Tore 14 Punkte

4. 1.FFC Turbine Potsdam II 7 Spiele 14:10 Tore 11 Punkte

5. Borussia Bocholt 9 Spiele 16:21 Tore 11 Punkte

6. DSC Arminia Bielefeld 9 Spiele 13:17 Tore 8 Punkte

7. SpVg Berghofen 8 Spiele 6:14 Tore 8 Punkte

8. Borussia Mönchengladbach 8 Spiele 6:17 Tore 7 Punkte

9. VfL Wolfsburg II 8 Spiele 7:13 Tore 6 Punkte

Foto: mm

Montag, 05. April 2021 13:27 Uhr

Wolfsburg (mm). Auch am Ostersonntag ruhte in der 2. Frauen-Bundesliga, in der Natasha Kowalski aus Dohnsen für den VfL Wolfsburg II kickt, nicht der Ball. Im Stadion am Elsterweg gastierte mit dem DSC Arminia Bielefeld das Schlusslicht der Liga, welches punktgleich mit der Wolfsburger U20 war.

Nach 90 Minuten endete die Partie, in der Natasha Kowalski 90 Minute spielte, mit einem 0:0. Rund ein Drittel der Saison ist in der 2. Frauen-Bundesliga gespielt und die Mannschaft von Steffen Beck befindet sich auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer, bei drei direkten Absteigern und einem Relegationsrang, ist mit Platz 5 nur drei Zähler entfernt.

Tabelle der 2. Bundesliga Nord

1. FSV Gütersloh 6 Spiele 17:5 Tore 13 Punkte

2. RB Leipzig 6 Spiele 18:11 Tore 13 Punkte

3. Borussia Bocholt 6 Spiele 12:13 Tore 10 Punkte

4. FC Carl Zeiss Jana 6 Spiele 9:6 Tore 9 Punkte

5. 1. FFC Turbine Potsdam II 6 Spiele 11:9 Tore 8 Punkte

6. SpVg Berghofen 7 Spiele 6:11 Tore 8 Punkte

7. Borussia Mönchengladbach 6 Spiele 4:11 Tore 6 Punkte

8. VfL Wolfsburg II 6 Spiele 6:11 Tore 5 Punkte

9. DSC Arminia Bielefeld 7 Spiele 8:14 Tore 5 Punkte

Sonntag, 21. März 2021 16:28 Uhr

Mönchengladbach/Wolfsburg (mm). Endlich wieder Fußball spielen, diesen Wunsch haben viele Fußballerinnen und Fußballer im Weserbergland - Natasha Kowalski aus Dohnsen durfte es am heutigen Sonntag! Seit diesem Wochenende wird in der 2. Frauen Bundesliga wieder gespielt (ohne Zuschauer). Zu Gast war die U17-Juniorinnen Europameisterin, die im Landkreis Holzminden für die JSG Ith, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle und den SV06 Holzminden gespielt hat, mit dem VfL Wolfsburg II (U20) bei Borussia Mönchengladbach.

In der 2. Bundesliga Nord steigen in der Spielzeit 2020/2021 drei Vereine direkt ab und der viertletzte Mannschaft geht in die Relegation. Nach diversen Freundschaftsspielen in der Vorbereitung konnten die Wolfsburgerinnen gerade einmal zwei Saisonspiele über die Bühne bringen. Sowohl gegen RB Leipzig (2:3) als auch gegen Borussia Bocholt (1:3) musste sich die Mannschaft von Steffen Beck geschlagen geben. 

Mit den null Punkten standen die Wolfsburgerinnen gleich im ersten Pflichtspiel des Jahres 2021 unter Druck, dem sie auch stand hielten. Nach einer Hereingabe von der linken Außenbahn stand Kowalskis Sturmpartnerin Rita Schumacher goldrichtig und netzte in der 57. Spielminute ein. Dank dieses Tores siegte Wolfsburg mit 0:1. „Das waren wichtige drei Punkte“, freute sich Natasha's Mutter Birgit Kowalski, welche das Spiel live vor dem Fernseher verfolgt hat.

Tabelle der 2. Bundesliga Nord

1. RB Leipzig 4 Spiele 13:9 Tore 9 Punkte

2. Borussia Bocholt 4 Spiele 9:9 Tore 7 Punkte

3. FSV Gütersloh 3 Spiele 9:3 Tore 6 Punkte

4. Borussia Mönchengladbach 3 Spiele 3:1 Tore 6 Punkte

5. SpVg Berghofen 4 Spiele 3:4 Tore 6 Punkte

6. FC Carl Zeiss Jana 4 Spiele 5:5 Tore 5 Punkte

7. VfL Wolfsburg II 3 Spiele 4:6 Tore 3 Punkte

8. DSC Arminia Bielefeld 4 Spiele 6:10 Tore 3 Punkte

9. 1. FFC Turbine Potsdam II 3 Spiele 2:7 Tore 1 Punkt

Foto: mm (Archiv)

Samstag, 19. Dezember 2020 13:49 Uhr

Golmbach (red). Neben der erfolgreichen B-Juniorinnenmannschaft (wir berichteten) schickt die JSG Forstbachtal in dieser Saison auch eine C-Juniorinnenmannschaft im Nachbarkreis Hildesheim ins Rennen. Aus drei Spielen holten die Forstbachtalerinnen, welche ebenfalls von Jörg Schmidt trainiert werden, gute sechs Punkte, mit diesen sie auf dem vierten Platz überwintern.

In die Spielzeit ist die JSG Forstbachtal mit einem 3:0-Sieg gegen den PSV GW Hildesheim gestartet. Auch bei den C-Juniorinnen ist der VfV Borussia Hildesheim das Maß aller Dinge, sodass die JSG eine deutliche 1:14-Niederlage einstecken musste. Von dieser Niederlage ließ sich die Mannschaft Jörg Schmidt nicht aus der Bahn werfen. Mit 8:2 wurde der SV RW Wohldenberg besiegt.

"Die C-Juniorinnen sind sicher im Mittelfeld gelandet. Sie entiwckeln sich super weiter", zeigte sich Jörg Schmidt zufrieden.

Tabelle

1. VfV Borussia Hildesheim (7er) 5 Spiele 55:15 Tore 15 Punkte

2. JFV Süd (7er) 4 Spiele 29:8 Tore 9 Punkte

3. SV BW Neuhof (7er) 4 Spiele 17:15 Tore 6 Punkte

4. JSG Forstbachtal 3 Spiele 12:16 Tore 6 Punkte

5. JFC Kaspel 09 (7er) 4 Spiele 11:24 Tore 3 Punkte

6. PSV GW Hildesheim (7er) 3 Spiele 1:21 Tore 0 Punkte

7. SV RW Wohldenberg (7er) 3 Spiele 9:35 Tore 0 Punkte

Foto: JSG Forstbachtal

 

Freitag, 13. November 2020 14:56 Uhr

Golmbach (mm). In der Hildesheimer A-/B-Juniorinnen Staffel sorgt die B-Juniorinnenmannschaft der JSG Forstbachtal für Furore. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schmidt konnte bisher alle ihre vier Saisonspiele mit Siegen abschließen und ist mit zwölf Zählern punktgleich mit dem VfV Borussia Hildesheim. "Leider fiel das Topspiel gegen Hildesheim aufgrund des Lockdowns aus", hätte Schmidt gern noch das Heimspiel gegen die Domstädter mitgenommen.

Torreich startete die Saison. Im ersten Spiel setzten sich die Forstbachtaler mit 9:6 gegen den SV RW Wohldenberg durch. Es schlossen sich enge Duell gegen den FC Ruthe und die SSG Elze an. Auf den 3:2-Erfolg gegen Ruthe, folgte ein 4:3-Sieg gegen Elze. Zum Abschluss der Hinrunde tat die Mannschaft von Jörg Schmidt noch etwas für das Torverhältnis. Mit 18:0 wurde der ESV Eintracht Hameln besiegt.

"Ich bin sehr angetan von der Weiterentwicklung der Mannschaft. Sehr erfreutlich ist, dass wir hauptsächlich mit dem jüngeren B-Jugend-Jahrgang diese Ergebnisse gegen A-Juniorinnen eingefahren haben", freut sich Schmidt.

Tabelle

1. VfV Borussia Hildesheim (7er) 4 Spiele 36:4 Tore 12 Punkte

2. JSG Forstbachtal 4 Spiele 34:11 Tore 12 Punkte

3. FC Ruthe (7er) 3 Spiele 4:14 Tore 3 Punkte

4. SV RW Wohldenburg (7er) 2 Spiele 8:12 Tore 0 Punkte

5. SSV Elze (9er) 3 Spiele 6:17 Tore 0 Punkte

6. ESV Eintracht Hameln 2 Spiele 0:30 Tore 0 Punkte

Foto: JSG Forstbachtal

Freitag, 06. November 2020 11:06 Uhr

Dielmissen (mm). Große Freude bei der Damenmannschaft des VfL Dielmissen. Dank der Unterstützung von der Fahrschule Fromme in Eschershausen kann die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzer nun einheitlich auftreten. Stefan Fromme, der seine Fahrschule vor einigen Wochen in neuen Räumlichkeiten in der Raabestadt wiedereröffnet hat, sponserte den Dielmisser Damen Trainingspullover.

"Einige meiner ehemaligen Fahrschülerinnen haben mich angesprochen, sodass ich gern geholfen habe", berichtete Fromme, wie der Kontakt zur Mannschaft entstanden ist. Die Mannschaft und Trainer Martin Schwarzer bedakten sich bei Stefan Fromme für die schnelle Unterstützung.

Foto: mm

Rede und Antwort
Sonntag, 28. März 2021 14:55 Uhr
„Es war die richtige Entscheidung“ - Holzmindener Mats Lüttmann ist beim I.SC Göttingen 05 angekommen
Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr

Fürstenberg (mm). Seit vielen Jahren zählt Fabian Pleier-Helm zweifelsohne zu den besten Spielern im Fußballkreis Holzminden. Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, uns mit dem Fürstenberger virtuell zu treffen. Im Gespräch blicken wir auf seine Jugendzeit und insbesondere auch auf seine Zeit bei der Spvg Brakel in der Verbandsliga zurück.

„Fabian, wo hast du mit dem Fußball angefangen?“

„Ich habe mit drei-vier Jahren bei den „Pamperskickern“ der JSG Boffzen/Fürstenberg in Fürstenberg angefangen. Mein Vater war mein erster Trainer.“

„Was waren deine größten Erfolge?“

„Wir haben in der Jugendspielgemeinschaft unter anderem zusammen mit dem Boffzer Marec Wenzel Kreismeisterschaften, Kreispokale und auch die Hallenkreismeisterschaft geholt. Zudem habe ich bei der Holzmindener Kreisauswahl unter Werner Brennecke und im Stützpunkt in Hameln gespielt.“

„Bist du in der gesamten Jugendzeit der JSG treu geblieben?“

„Ja, auch wenn wir zwischenzeitlich keine B-Jugend hatten und ich als B-Jugendlicher vor der Frage stand, ob man das körperliche spielen in der A-Jugend schon packt. Das hat aber auch super funktioniert. Es gab durchgängig Anfragen, aber die haben mich nicht so interessiert. Wir sind mit der A-Jugend auch zwischenzeitlich im Nachbarkreis Höxter an den Start gegangen. Dort sind wir dann auch Meister geworden. Da wir als Mannschaft aus Niedersachsen angetreten sind, durften wir den Aufstieg leider nicht wahrnehmen.“

„Warst du auch in deiner Jugendzeit schon ein Offensivspieler?“

„Ja, ich habe schon immer offensiv als Zehner oder Stürmer gespielt. Bei Fürstenberg bin ich aber mittlerweile Sechser geworden.“

„Direkt zu Beginn deiner Herrenzeit brach eine erfolgreiche Fürstenberger Zeit an.“

„Ja, das stimmt. Wir hatten ein gute Truppe und haben 2004 beim erstmals in Turnierform ausgetragenen Kreispokalwochenende auf dem eigenen Platz den Kreispokal geholt. Wir haben im Finale Ay Yildiz Holzminden mit 5:1 geschlagen. In der darauffolgenden Saison sind wir Kreismeister geworden und in die Bezirksklasse aufgestiegen. Durch die Reformänderung sind nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksklasse abgestiegen.“

„In der Jugend bist deinem Heimatverein treu geblieben und hast Angebote abgelehnt. Im Herrenbereich hat sich dies kurzzeitig geändert. Wie kam der Kontakt nach Brakel zu Stande?“

„Ja, nach einer halben Saison in der Kreisliga wollte ich wieder höher spielen. Für mich war Höxter, die zu dem Zeitpunkt in der Landesliga gespielt haben, die erste Adresse. Ich hatte mit ihnen schon Gespräche geführt. Witzigerweise weiß ich gar nicht, wie der Kontakt nach Brakel entstanden ist. Wir haben uns im letzten Augenblick getroffen und ich habe für die Verbandsliga zugesagt.“

„Wie war die Zeit in Brakel?“

„Das war ein coole, aber auch intensive Zeit. Wir haben drei – viermal pro Woche trainiert und sind zu Auswärtsspielen teilweise bis an die holländische Grenze gefahren, wo man schon holländischen Radioempfang hatte. Weitere Gegner waren unter anderem Paderborn II, Münster oder Lippstadt. Ich war Stammspieler und habe entweder als linker Verteidiger oder im linken Mittelfeld gespielt.“

„Warum bist du aus der Verbandsliga zurück zu deinem Heimatverein in die Kreisliga gewechselt?“

„Wir sind nach zweieinhalb Jahren mit Brakel aus der Verbands- in die Landesliga abgestiegen. Fürstenberg ging es zu dem Zeitpunkt nicht so gut, sodass ich mich aus Heimatverbundenheit für die Rückkehr entschieden habe. Ich hatte meine höherklassige Erfahrung gemacht und wollte diese an die Jungs in Fürstenberg weitergeben.“

„Mit dir hat es Fürstenberg auch ins ruhige Fahrwasser der Kreisliga geschafft. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem erneuten Kreispokalsieg geben. Wie blickst du auf die Kreispokalsaison zurück?“

„Ich muss sagen, dass wir in der Saison viel Losglück hatten. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Boffzen bekamen wir die Kreisklassisten Negenborn und Kaierde zugelost. Wir hatten anfangs die Hoffnung, dass wir das Kreispokalwochenende bei uns austragen können, aber dann mussten wir die weite Reise nach Kaierde mit dem Bus antreten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Kaierde hatten wir eine sehr ausgelassene Stimmung im Bus.“

„Wie war der Finaltag?“

„Vor dem Finale waren wir alle angespannt. Im Bus hat niemand einen Ton gesagt und die Busfahrt hat auch gefühlte zwei Stunden gedauert. Wir wußten, wie gut Kirchbrak ist und wir uns kein Tor fangen durften. Bei tropischen Temperaturen ist uns dann das Wunder gelungen. Wir hatten mit Florian Pottmeier einen sehr guten Torwart und bei einigen Pfosten- und Lattentreffern das Glück auf unserer Seite.“

„Was macht euren Trainer Werner Müller aus?“

„Er ist fachlich echt gut und man merkt ihm an, dass er früher höher gespielt hat. Er kann jedem Spieler immer einen Tipp mitgeben und macht anspruchsvolles Training. Er hängt sich voll rein und gehört mit seiner Frau und seinen Kindern schon fest zum Verein dazu.“

„Haben sich die Derbys gegen Boffzen in den letzten Jahren für dich verändert?“

„Ja. Leider war der Trend in der unserer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft nicht zu stoppen, sodass wir selten Spieler aus dem Jugend- in den Herrenbereich bekommen und es ohne auswärtige Spieler nicht mehr geht. In den ersten Herrenjahren war das Derbyfeeling definitiv intensiver und die Rivalität größer. Nichtsdestotrotz geht man die Spiele immer mit viel Vorfreude an.“

„Wielange sehen wir dich noch als Aktivposten auf dem Platz?“

„Solange ich fit bleibe, werde ich auch mit Leib und Seele für den MTV spielen. Wenn ich nicht mehr hinterher komme, werde ich aufhören. Eventuell sieht man mich, wie im Bezirkspokalspiel gegen Afferde, auch mal in der Innenverteidigung.“

„Gibt es ein Spiel, an das du noch gerne zurückblickst?“

„Ja, das war in der Aufstiegssaison im Heimspiel gegen Grünenplan. Kurz vor Ende der Partie habe ich mein Team mit zwei Traumtoren zum Sieg geschossen, ein Schuss aus 30 Metern in den Winkel und eine Volleydirektabnahme nach schöner Kombination.“

„Was wünschst du dir für 2021?“

„Ich wünsche mir die Normalität zurück und dass alle gesund durch die Zeit kommen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft schnell wieder trainieren und die anderen Mannschaften bei den Spielen wiedersehen.“

Foto: mm

Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Freitag, 05. Februar 2021 14:55 Uhr

Boffzen/Paderborn (mm). Seit vielen Jahren läuft der mittlerweile 32-jährige Christopher Leßmann für den FC 08 Boffzen auf. In dieser Zeit hat er alle drei Aufstiege in Bezirk miterlebt. „Strulli“, unter diesem Spitznamen kennen ihn viele, blickt gemeinsam mit der Redaktion auf seine bisherige, aktive Zeit zurück und begründet, warum für ihn ein Wechsel, trotz seines Wohnortswechsels von Bosseborn nach Paderborn, nie zur Debatte stand.

"Strulli, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Fangen wir auch gleich mit der ersten Frage an. Wo hast du in der Jugend gespielt und auf welcher Position warst du zu Hause?"

"Ich habe durchgängig in der damaligen Spielgemeinschaft von Brenkhausen, Bosseborn, Ovenhausen und Lütmarsen gespielt. Ich war anfangs Feldspieler. Als unser Keeper nicht da war, habe ich ihn ein paar Mal im Tor vertreten. So wurde ich schließlich Torwart und war auf der Position auch gar nicht so schlecht. Ich habe in der Jugend durchgängig in der Kreisliga gespielt –ich hatte Angebote, aber hatte nie Lust zu wechseln."

"Das ist ja interessant. Wie bist du dann zum Feldspieler geworden?"

"Ich wurde mit 18 Jahren in die erste Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hochgemeldet. Dort kam ich aber an dem damaligen Stammkeeper nicht vorbei. Ich stand daher zunächst im Tor der zweiten Mannschaft. Auf das Tor hatte ich dann keine Lust mehr und wollte ins Feld. In der Zweiten habe ich dann zunächst im rechten Mittelfeld gespielt, ehe ich schließlich in der Verteidigung gelandet bin."

"Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hat es dich dann nach Boffzen verschlagen. Wie ist der Kontakt nach Boffzen entstanden und warum hast du dich für den Wechsel in den anderen Landkreis entschieden?"

"Ich bin zu dem Zeitpunkt mit Rene Wenzel, Moritz Krüger und Marten Koschik zusammen zur Schule gegangen, sodass der Kontakt nach Boffzen schnell entstanden ist. Ich hatte dann mit Andrej Weibert ein sehr gutes Gespräch. Zudem wußte ich, dass Serhat Kara und Ramon Schreiner ebensfalls von Brenkhausen nach Boffzen wechseln werden und ich unabhängig vom FC 08 Boffzen eine Ausbildung in Boffzen anfangen werde. So hat sich der Kreis dann geschlossen. Insgesamt war das ein echt starkes Wechselfenster."

"Wie war deine erste Saison für Boffzen?"

"Zunächst war es für mich ungewohnt. Ich komme aus Bosseborn und bin dann in Dörfer gefahren, die ich nicht einmal vom Namen her kannte. Wir haben eine starke Saison gespielt und sind als Zweiter in die Relegation gegangen. Ich wußte dort gar nicht, was mich erwartet. Es war schon cool vor so vielen Zuschauern zu spielen. Wir haben mit 3:0 gegen Bisperode in Bisperode gewonnen und sind dann dank eines 2:1-Sieges gegen den TSV Kirchbrak in den Bezirk aufgestiegen."

"Unter Andrej Weibert habt ihr euch zu einer Fahrstulmannschaft zwischen der Kreis- und Bezirksliga entwickelt. Wie war die Zeit im Bezirk und warum seid ihr nach den Abstiegen als Mannschaft nie auseinandergebrochen?"

"Das war trotz der Abstiege eine schöne Zeit. Wir wußten in jeder Bezirksligasaison, dass wir mit vielen Mannschaften nicht groß spielerisch mithalten können und wir über den Kampf kommen mussten. Wir waren oft knapp dran und haben uns nie so richtig abschießen lassen. Nach dem Spiel hat man von den gegnerischen Spielern immer Lob bekommen. Wir haben uns auch nie untereinander fertiggemacht, sodass ein Auseinanderbrechen der Mannschaft auch keine Option war."

"Wie blickst du auf die Zeit unter Andrej Weibert zurück und wie würdest du ihn als Trainer beschreiben?"

"Andrej ist ein harter Trainer. Es war unfassbar, was er uns in der Vorbereitung abverlangt hat. Wir haben in der Vorbereitung fünfmal (!) die Woche trainiert. Er hat uns hochwertiges Training geboten und alle hatten Bock drauf. Er war darüber hinaus ein richtig guter Motivator. Ihm hatten wir es zu verdanken, dass wir dreimal in den Bezirk aufgestiegen sind. Er kann jeder Mannschaft helfen."

"Unter Andrej Weibert seid ihr auch traditionell ins Trainingslager nach Lastrup gefahren. Wie war dort der Ablauf? Hat diese Maßnahme euren Teamgeist gestärkt?"

"Durch die Trainingslager hat man die Spieler in der Mannschaft besser kennengelernt und es hat sich definitiv ein Teamgeist gebildet. Am ersten Tag waren wir laufen und haben anschließend trainiert. Der zweite Tag begann mit Aquajogging und endete mit einem Spiel. Am letzten Tag haben wir morgens trainiert und anschließend noch ein Spiel gehabt. Nach der Ära von Andrej haben wir aber auch noch ein weiteres Trainingslager gemacht, das wohl keiner von uns je vergessen wird."

"Erzähl uns doch gerne mehr darüber."

"Fabio Mancini hatte die Idee ein Trainingslager am Gardasee in Italien zu machen. Er hat alles perfekt organisiert. Wir sind mit 16 Personen in zwei Bullis nach Italien gefahren. Dort hatten wir zwei Trainingsspiele und eine glorreiche Moutainbiketour, wo wir unser Ziel mit Krämpfen erreicht haben (lacht)."

"An welchen deiner drei Aufstiege in den Bezirk denkst du am liebsten zurück?"

"An die Meistersaison. Wir sind richtig schlecht in die Saison gestartet und unser Trainer Frank Versen wurde nach einer Niederlage in Eschershausen auch früh entlassen. Marec Wenzel und Serhat Kara haben vorübergehend bis zur Winterpause übernommen, ehe Andrej Weibert zurückgekehrt ist. Wir haben nahezu kein Spiel verloren und am Ende auch mit dem Sieg des Kreispokals das Double geholt. Das war ein echt cooles Jahr."

"Gibt es ein Spiel in deiner Laufbahn, an welches du besonders gerne zurückblickst?"

"Die Derbys gegen Fürstenberg haben immer was. Ich kann mich noch erinnern, dass ich den Schiedsrichter in einem Derby beim Spielstand von 1:2 gefragt habe, wielang denn noch zu spielen sei und er gesagt hat "Eine Minute". Und dann fielen Tore wie am Fließband. Ich habe das 3:3 geköpft, ehe Raphael Föst für uns den 4:3-Siegtreffer erzielt hat."

"Du hast viele Jahre mit Marec Wenzel zusammengespielt, der trotz seines Umzugs nach Wuppertal vor der letzten Saison zu euch zurückgekehrt ist. Was macht ihn aus?"

"Zu Marec muss man eigentlich nicht viel sagen, da ihn die meisten sowieso kennen. Er ist einer der coolsten Typen, die ich kenne. Man kann vor ihm nur den Hut ziehen, dass er aus Wuppertal für die Spiele seines Heimatvereins anreist und dem Verein immer noch viel gibt. Er konnte immer höher spielen, aber ist nie gewechselt. Ich bin froh, dass er wieder da ist und hoffe, dass sein Körper das noch lange so mitmacht."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Es war definitiv mehr drin. Wir haben gut angefangen, aber hatten das Phänomen, dass wir mit einem kleinen Kader, wie z.B. gegen Holzminden, viel engagierter zur Sache gegangen sind, als wenn wir top besetzt waren. Wenn wir einen großen Kader am Spieltag haben, müssen einfach alle mehr Bock haben."

"In den letzten Jahren konntet ihr nicht mehr oben mitspielen. Wo ist der Unterschied zu damals?"

"Es gibt viele Unterschiede. Zum einen hatten Marec und Rene Wenzel sowie Moritz Krüger super Kontakte, um Spieler wie Ramon Schreiner, Serhat Kara und mich nach Boffzen zu lotsen. Zum anderen hatten wir wenig Studenten und Soldaten und konnten sehr viel trainieren. Ich wohne und arbeite beispielsweise mittlerweile in Paderborn und kann nur einmal in der Woche mit der Mannschaft trainieren. Zudem kommt aus dem Nachwuchs nichts nach. Aber ich sehe das nicht negativ. Boffzen hat viele talentierte Spieler herausgebracht. Ich denke, wenn du einen von diesen Spielern überzeugt bekommst, dann muss man sich keine Sorgen machen, dass weitere nachkommen. Grundsätzlich ist der Verein wie eine Familie."

"In der heutigen Zeit fließt auch in den unteren Klassen Geld, bei euch nicht. Wie siehst du diese Entwicklung?"

"Ich muss sagen, dass ich die Entwicklung sehr bedenklich finde. Ich finde, jeder Spieler sollte bei seinem Verein mal die Jahreshauptversammlung besuchen und zuhören mit wie wenig Geld ein Verein auskommen muss. Hartmut Altmann hat da mal einen schönen Satz gesagt. "Wenn wir einem Spieler Geld geben, dann müssen wir den anderen 15 Spielern auch das gleiche Geld geben" und so sehe ich das auch. Dann besser gar keinem Geld geben!"

"Du hast gerade angesprochen, dass du mittlerweile in Paderborn wohnst. Gibt es Angebote aus dem Raum Paderborn und was hält dich letztlich in Boffzen?"

"Ich habe mich in Boffzen immer wohlgefühlt. Hier gibt es viele Menschen wie Hartmut Altmann, Melanie Klowat und Christian Mainka, denen der Verein am Herzen hängt. Wir haben ein super Umfeld. Ich habe von Arbeitskollegen Anfragen aus der Kreisliga Paderborn bekommen, aber ein Wechsel steht nicht zur Debatte. Ich fahre mit Serhat Kara, der auch in Paderborn wohnt, einmal die Woche zum Training und mache unter der Woche etwas für mich. Hier spreche ich mich mit ihm vorher ab."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Ich wünsche mir, dass alle gesund blieben und das gesellschaftliche Leben wieder zurückkommt. Ich möchte natürlich auch mal wieder nach Bochum ins Stadion."

Foto: mm

Jugend
Donnerstag, 06. Mai 2021 16:36 Uhr
Spende für die Jugendabteilung des VfR Hehlen
Donnerstag, 15. April 2021 14:28 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Für die Saison 2020/2021 konnte der FC Stadtoldendorf keine einzige Jugendmannschaft aufbieten, dies soll sich in der Zukunft wieder ändern. So planen die Stadtoldendorfer zur kommenden Saison wieder eine G-Jugendmannschaft (Jahrgänge 2015-2018) aufzumachen. Training ist derzeit aufgrund der behördlichen Auflagen nicht möglich, dafür stehen aber die Trainer Vitali Scheremet (0173/8563561), Patrik Kirschnick (0174/6425200) und Marvin Kirschnick (0152/29177808) schon jetzt für die erste Kontaktaufnahme zur Verfügung.

Foto: Archiv

Dienstag, 09. März 2021 13:58 Uhr

Hannover (red). Für den vergangenen Mittwochabend wurden die Vertreter der auf Bezirksebene spielenden Jugendmannschaften der Kreise Hameln/Hildesheim/Holzminden zu einer Videokonferenz mit dem Bezirksjugendausschuss-Vorsitzenden Christian Münzberg und Bezirksvorsitzenden August-Wilhelm Winsmann eingeladen. In dieser Videokonferenz wurden seitens des BJA Szenarien zur Fortsetzung der laufenden Bezirks- und Landesligasaison des Bezirks Hannover vorgestellt.

An der Videokonferenz nahmen mit Jens Ebert (SV06 Holzminden), Achim Rauls (JSG Forstbachtal/JSG Burgberg) und Michael Müller (MTSV Eschershausen) die Vertreter der betroffenen Kreisvereine teil. Zu Beginn der Videokonferenz ergriff "Auwi" Winsmann auch gleich das Wort. "Wir wollen uns einfach mal melden und ein Signal geben, dass wir nach wie vor da sind und uns Gedanken um den Spielbetrieb machen", so Winsmann, der unterstrich, dass man weiterhin abhängig von den Entscheidungen der Politik sei. So steht im Raum die Saison ganz oder nur in einer Einfachrunde zu Ende zu spielen. Die letzte Variante stellt den Abbruch der Spielserie 2020/2021 dar. "Wir müssen zwischen Abbruch und Annullierung unterscheiden. Im Falle eines Abbruches wird die Saison mit der Quotientenregel mit Auf- und Absteigern gewertet", unterstreicht Winsmann.

"Wenn wir die Vorgaben der Politik erfüllen, können wir ab dem 05.04.2021 wieder mit dem Training beginnen. Drei Wochen später wollen wir die Spielserie 2020/21 am 23.04 /25.04.2021 fortsetzen. An den ersten beiden Wochenenden werden wir die Hinserie beenden (Neuner Staffeln und Nachholspiele bis zum 13.05.2021). Die Rückserie ist bis zum 27.06.2021 geplant. Sollte es weitere Verschiebungen oder Absagen geben, werden wir gegebenenfalls den Vorschlag des SV06 Holzminden aufgreifen und die Rückspiele in Turnierform austragen. Der Spielplan wird derzeit von unserem Spielleiter Jörg Edema überarbeitet und Ende dieser Woche wieder ins Netz gestellt", gab Christian Münzberg am heutigen Mittag den Vereinen bekannt.

Foto: Markus Binnewies

 

Sonntag, 07. März 2021 18:43 Uhr

Barsinghausen (r). Am Montag, 8. März, tritt die veränderte Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus in Kraft. In ihr werden auch Öffnungsschritte für den Kinder-und Jugendsport in Niedersachsen aufgezeigt. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren in nicht wechselnder Gruppenzusammensetzung von bis zu 20 Personen Sport unter freiem Himmel auch mit Kontakten betreiben. Dabei dürfen sie von zwei volljährigen Personen betreut werden. Jede Person/Fußballer*in hat dabei einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen/Fußballer*innen einzuhalten. Die Nutzung von Umkleideräumen und Dusche ist nicht zulässig.

Auf der zuvor am 3. März in Berlin stattgefundenen Bund-Länder-Konferenz wurden weitere Vereinbarungen getroffen, die auf ein möglichst einheitliches Vorgehen der Bundesländer abzielen. „Dem kommt das Land Niedersachsen in eigener Rechtsetzungskompetenz mit der vorliegenden Änderungsverordnung nach“, heißt es in der am 6. März online gestellten und „damit verkündeten“ Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung und der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung.

Der Sport ist Teil der auf dem Corona-Gipfel zwischen den Ministerpräsidentender Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel festgelegten Öffnungsschritte. Zentrales Kriterium für bestimmte Beschränkungsmaßnahmen bzw. Öffnungsschritte bleibt die Sieben-Tag-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Was bedeuten die Vereinbarungen für den Fußball in Niedersachsen?

Ab dem frühestens für den 22. März ins Auge gefassten Öffnungsschritt soll gelten:

•Stabile oder sinkende Inzidenz von 100 oder weniger:

oFreiluftsport, inklusive Kontaktsport und Fußball, für alle ohne Gruppenbeschränkung, aber: Es muss für alle Erwachsenen(und ab Ü 15)ein tagesaktueller Schnell-oder Selbsttest vorliegen.

Ab dem frühestens für den5. April ins Auge gefassten Öffnungsschritt soll gelten:

•Stabile oder sinkende Inzidenz von 100 oder weniger:

o Sport im Freien(einschließlichFußball)ohne Gruppenbeschränkung oder Test; kontaktfreier Sport in der Halle.

In einem aktuellen Video-Podcast bezeichnete NFV-Präsident Günter Distelrath diese Vereinbarungen als Wegweiser zurück auf die Fußballplätze, „auch wenn es nicht einfach ist, bei all den politischen Regelungen den Überblick zu behalten. “Ihm sei bewusst, dass es hierzu unterschiedliche Meinungen gebe. In dem auf der NFV-Homepage nfv.de veröffentlichten Video-Podcast sagte er: „Vielen von Ihnen geht das nicht weit genug, sie wünschen sich aufgrund des niedrigen Infektionsrisikos beim Fußball an frischer Luft mehr Freiheiten.“ Deshalb sei der Beschlussaus Berlin ein richtungsweisender Schritt zurück zu mehr Normalität und Lebensqualität, könne aber nicht der letzte sein.

Generell müsse gelten, „die Gesundheit jedes Einzelnen zu schützen und gleichzeitig etwas für die Gesundheit aller zu tun. Hygieneregeln sind wichtig, Bewegung aber auch, gerade für unsere Kinder.“ Das beides zusammen gehen kann, hätten viele Vereine im vergangenen Jahr gezeigt.

Distelrath bekräftige noch einmal die Absicht des NFV, die Saison sportlich beenden zu wollen. „Wir haben die Hoffnung, dass dies gelingen kann. Unser Vorstand ist mit Blick darauf dem Wunsch aus den Kreisen gefolgt, einer optionalen Verlängerung des Spieljahres bis an den Beginn der Sommerferien zuzustimmen. Das schafft uns allen mehr Spielraum.“

In dem Video-Podcastbrachte Günter Distelrath seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der von ihm, dem DFB-Präsidium und seinen Präsidentenkollegen der 21-DFB-Landesverbände geführte Austausch mit der Politik auf fruchtbaren Boden gefallen sei. „In den vergangenen Wochen haben wir intensive Gespräche mit der Politik geführt, um für den Amateurfußball zu werben. Manches scheint davon gehört worden zu sein. Jetzt sind wir gemeinsam gefordert, die nächsten Schritte zu gehen. Es gilt weiterhin: der schnellste Weg zurück auf den Fußballplatz ist, sich an die Spielregeln zu halten.“

Auf die kommenden Monate schaut der NFV-Präsident mit Zuversicht. Zum einen wegen der Aussicht, „durch Impfungen, Tests oder dem Wetter mit besseren Rahmenbedingungen rechnen zu können.“ Vor allem, so Günter Distelrath, „aber mit Blick auf unsere Vereine. Auf alle Mitglieder der Fußballfamilie, die den Fußball mit Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Leidenschaft am Leben halten.“

In der kommenden Woche beginnt die Abstimmung zu den Vereinbarungenmit dem Land Niedersachsen. Die sich daraus ergebenden „Häufig gestellten Fragen“ (FAQ’s) werden auf der Homepage des Niedersächsischen Fußballverbandes veröffentlicht (nfv.de).

Samstag, 27. Februar 2021 12:56 Uhr

Kaierde (r). Im November 2020 bestand der Trainer der JSG Hils A-Jugend Julian Brennecke aus Alfeld seine Trainer B-Lizenz Ausbildung in Barsinghausen. Während drei intensiver Prüfungstage stellte Brennecke sein Wissen theoretisch in einer Klausur unter Beweis. Ebenso standen zwei praktische Trainingslehrproben mit technischem und taktischem Schwerpunkt im Vordergrund. Zum Schluss stand eine mündliche Prüfung an.

Begonnen hatte alles Mitte 2020 mit einem dreistündigen Eignungstest unter der Leitung des Fußballlehrer und Stützpunkts Peine, der darüber entschied, ob die fußballerische Fähigkeit vorhanden ist, um am Trainerlehrgang überhaupt teilnehmen zu dürfen. Anschließend besuchte Julian Brennecke drei einwöchige Trainerlehrgänge in der Sportschule in Barsinghausen. Die ersten zwei Lehrgangswochen beschäftigten sich theoretisch und praktisch mit den Bereichen Trainingslehre und –planung sowie Mannschaftsführung. Als Vertiefungsmodul wählte der A-Jugendtrainer der JSG Hils den Bereich Kinder/Jugend.

“Die jungen Kinder sollen sich auf den Grundgedanken des Fußball besinnen und in Kleingruppen Tore erzielen und Tore verhindern. Jedes Tor schafft für einzelne Spieler Erfolgserlebnisse“, so Brennecke. Natürlich profitiert Brennecke vom hohen praktischen Anteil der Ausbildung mit vielen altersgerechten Übungs- und Spielformen, welche er zukünftig in sein eigenen Trainingsgeschehen mit einfließen lassen kann.

Um den jungen Fußballern modernes Training anzubieten, strebt Brennecke in naher Zukunft auch die Eignung zur nächst höheren Stufe der DFB - Elite-Jugendlizenz an. Aktuell wünscht sich der Realschullehrer und gleichzeitig noch Spieler und Betreuer der zweiten Mannschaft des TSV Kaierde, wie viele andere Fußballer, nichts Sehnlicheres, als dass das Infektionsgeschehen aktives Fußballspielen wieder ermöglicht und er auch auf dem Sportplatz stehen kann.

Foto: JSG Hils/TSV Kaierde

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Dienstag, 11. Mai 2021 12:57 Uhr
Fußballtrainingslager im Naturfreundehaus Lauenstein & am Humboldtsee
Sonntag, 25. April 2021 10:41 Uhr

Aerzen (red). Trainer Andreas Schauf und sein Co-Trainer Oliver Insinger zeigten sich hocherfreut, als Jenny Fickert von dem Abbruchunternehmen "Rückbau & Recycling Weserbergland GmbH" der F-Jugendmannschaft der JSG Hummetal einen neuen Trikotsatz überreichte. Der Kontakt zum in Eschershausen ansässigen Unternehmen entstand durch zwei Spielerinnen der F-Jugend, die mit der Geschäftsführung verwandt sind.

Nach der langen Pause hoffen die Verantwortlichen endlich wieder auf Wettkämpfe in der Saison 2021/2022 und viele Erfolge in dem neuen Dress.

 

Hinweis: Alle Erwachsenen (v.l.n.r.: Co-Trainer Oliver Insinger, Sponsor Jenny Fickert und Trainer Andreas Schauf) hatten bei dem Sponsorentermin einen tagesaktuellen, negativen Coronatest.

Fotos: JSG Hummetal

Samstag, 24. April 2021 10:04 Uhr

Höxter (red). Der SV Höxter wird den durch die Freistellung von Martin Skatulla frei gewordenen Trainerposten bei der zweiten Mannschaft, zum Sommer 2021 mit Carsten Sager neu besetzen. Der aktuell in der A-Liga bei der SG Altenbergen/Vörden tätige Coach, wird das Ruder beim B-Ligisten übernehmen und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen und seiner neuen rot-weißen Equipe.

„Uwe Beck und ich sind auf einer Wellenlänge, was die zukünftige Zusammenarbeit betrifft. Die Gespräche mit Bitterberg und Hasenbein sind sehr gut verlaufen und aus dem Grunde freue ich mich auf meine neue Aufgabe. Ein interessantes Projekt für mich. Mein erstes Ziel ist es Stabilität in die Mannschaft zu bekommen und mit den richtigen Impulsen, diese auch stetig zu verbessern. Ich freue mich die Jungs kennenzulernen und auf eine geile Zeit beim SV Höxter“, so Sager, der vor seinem Engagement in Altenbergen unter anderem den Holzmindener Kreisligisten MTSV Eschershausen trainiert hat.

Auf ein erstes lockeres und sehr gutes Gespräch zwischen Sager und dem Trainer der ersten Mannschaft Uwe Beck, folgten weitere intensive Dialoge mit Präsident Dietlef Bitterberg und dem zweiten Vorsitzenden Dieter Hasenbein. Der SV Höxter ist nach der Verpflichtung des neuen Trainers überzeugt, dass Sager die Mannschaft ab der Spielzeit 2021/2022 in eine erfolgreiche Ära führen wird.

Dazu erklärt der 1. Vorsitzende Dietlef Bitterberg: „Der SV Höxter ist sehr zufrieden mit Carsten Sager einen Kreisliga A Trainer für die 2.Mannschaft verpflichtet zu haben. In den Gesprächen hat sich gezeigt, dass er die Motivation hat, dieses Team voranzubringen. Wir sind von ihm überzeugt und glauben, dass er der Mannschaft neue, sehr positive Impulse zuführen kann. Die Entwicklung der zweiten Mannschaft ist wichtig für den SV Höxter. Mit dem neuen Trainer sehen wir gute Chancen, die Mannschaft in der Kreisliga B zu etablieren.“

Foto: Archiv

Dienstag, 20. April 2021 10:54 Uhr

Westfalen (r). Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) wird die aktuelle Spielzeit 2020/21 ohne Wertung beenden. Dies betrifft sowohl die laufenden Meisterschaftswettbewerbe der Männer und Frauen inklusive des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs als auch die der Jugend. Darauf verständigten sich das FLVW-Präsidium und die spielleitenden Stellen des Verbands-Fußball-Ausschusses (VFA) und des Verbands-Jugend-Ausschusses (VJA).

Die Vorsitzenden der 29 FLVW-Kreise bekräftigten am Samstag im Rahmen der turnusgemäßen Ständigen Konferenz ebenfalls, sich dem Vorgehen des Verbandes anschließen zu wollen und entsprechende formale Schritte einzuleiten. Die Vorsitzenden der Kreis-Jugend-Ausschüsse (KJA) stimmten dem gemeinsamen Vorgehen am Sonntag in einer kurzfristig einberufenen virtuellen Konferenz des Jugendbeirats zu.

Da die für eine sportliche Wertung erforderliche Anzahl an Spielen nicht mehr erreicht werden kann, wird die Spielzeit annulliert. Das heißt, es gibt weder Meister noch Auf- und Absteiger. Gemäß der vor der Saison geänderten Spielordnung bzw. Jugendspielordnung des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) hätten mindestens 50 Prozent der Spiele einer Staffel ausgetragen werden müssen, um eine Wertung des Wettbewerbs zu erreichen.

„Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir einen Schlussstrich ziehen müssen. Angesichts der bundesweiten Notbremsen-Regelung sowie weiter stark steigenden Infektions- und Inzidenzzahlen ist ein realistischer Zeitpunkt für die flächendeckende Wiederaufnahme des Spielbetriebes nicht absehbar. Nach einer Einzelbetrachtung der jeweiligen Staffeln ist es unter Berücksichtigung einer angemessenen Vorbereitungszeit auch rechnerisch nicht mehr möglich, die für eine Wertung erforderliche Anzahl an Partien zu erreichen“, erklärt der für den Amateurfußball verantwortliche FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders, der zusammen mit dem VFA die Staffeln der überkreislichen Spielklassen (Bezirksliga bis Oberliga Westfalen) einzeln ausgewertet hat.

Entscheidung im Sinne der Vereine

Auch im Jugendfußball ist eine Saisonfortführung nach einer intensiven Einzelbetrachtung der Staffeln und unter Einbeziehung der pandemischen Lage nach Ansicht des Verbands-Jugend-Ausschusses (VJA) ausgeschlossen. „Wir hoffen zunächst auf einen einheitlichen Rahmen, der unseren Kindern und Jugendlichen zu Bewegung an der frischen Luft verhilft und einen geordneten Trainingsbetrieb ermöglicht“, legen Holger Bellinghoff (FLVW-Vizepräsident Jugend) und der VJA den Fokus auf die Gesundheit der jüngsten Mitglieder.

Präsident Gundolf Walaschewski sagt: „Uns und vor allem den Vereinen – das haben zahlreiche Gespräche und Nachrichten gezeigt – ist das vielzitierte Ende mit Schrecken weitaus lieber, als sich Woche für Woche vertrösten zu lassen und an den letzten Strohhalm einer Saisonfortführung zu klammern. Mir tut es vor allem für diejenigen Mannschaften leid, die gut in die Saison gestartet sind und womöglich auf einen Aufstieg gehofft hatten“.

Gespräche mit Clubs zu Pokalwettbewerben

Norbert Krevert, Vorsitzender des FLVW-Kreises Münster, ergänzt: „Wir haben in unserem Kreis vor der Saison die Staffelgrößen reduziert. Leider müssen wir feststellen, dass auch in diesen kleinen Staffeln eine Wertung der Spielzeit aussichtslos erscheint. Da wir die Saison nicht auf Biegen und Brechen durchdrücken möchten, werden wir uns dem Vorgehen des Verbandes anschließen“.

Noch offen ist die Entscheidung bei den Pokalwettbewerben der Männer (Krombacher Westfalenpokal) und Frauen auf FLVW-Ebene. Die Vertreterinnen und Vertreter der spielleitenden Stellen führen in den nächsten Tagen Gespräche mit allen beteiligten Vereinen. Ziel bleibt es, westfälische Teilnehmer für den DFB-Pokal der Frauen und Männer zu melden.

Montag, 12. April 2021 11:30 Uhr

Alfeld (red). Unumstrittener Stammspieler bei der SV Alfeld, Top-Torjäger der Bezirksliga-Staffel 9 sowie Fußballer des Jahres in Hildesheim („Sportnews“-Preisverleihung): Für SVA-Mittelstürmer Fabian Carduck hätte die Saison 2020/21 sportlich kaum besser verlaufen können, auch wenn ihm und den „Grün-Weißen“ der mögliche Landesliga-Aufstieg aufgrund der Saison-Annullierung seitens des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) vorerst verwehrt bleibt. Kein Wunder also, dass nun auch andere Vereine auf den Alfelder Top-Stürmer aufmerksam geworden sind.

Ein Leben für den Fußball

„Fußball war neben Familien und Freunden immer das Wichtigste in meinem Leben – und das ist noch heute so“, betont Carduck. So hätte der Linksfuß in seiner Jugendzeit zwar den Realschulabschluss erworben, um beruflich in jedem Fall gute Perspektiven zu haben, gelebt hat er aber stets für das runde Leder. „Ich bin ein richtiges Bolzplatz-Kind. Nach der Schule habe ich den Ranzen direkt in die Ecke gelegt und bin auf den Limmeraner Sportplatz, um dort mit Freunden oder meinem Vater bis in die Abendstunden zu kicken“, erinnert sich der 22-Jährige.

So sei es auch Vater Uwe, selbst 30 Jahre beim SSV Limmer tätig, gewesen, der ihn stets motiviert und unterstützt hätte. „Er hat mich im Prinzip zu jedem Spiel begleitet, unzählbare Stunden gemeinsam mit mir auf dem Fußballplatz gestanden und mir stets Mut zugesprochen, an der Realisierung meiner Träume zu arbeiten“, erzählt der inzwischen mit seiner Freundin in Grünenplan lebende Alfelder, der als Jugendlicher zudem das DFB-Förderprogramm am Stützpunkt in Asel genoss. „Die Kombination aus dem Kicken auf dem Bolzplatz und gezielter Förderung hat mich enorm weitergebracht“, sagt er.

Sogar die „Domstadtelf“ klopft an

Dass Carduck, der in der Jugend zunächst für die SVA, dann für die JSG Warberg und anschließend erneut für die „Grün-Weißen“ die Fußballschuhe schnürte, eines Tages als einer der besten Fußballer der Region angesehen werden würde, war zu jenem Zeitpunkt dennoch kaum zu erahnen. „Natürlich hatte ich wie die meisten Jugendlichen den Traum, meine Spuren in der Fußballszene zu hinterlassen und vielleicht sogar meine Leidenschaft zum Beruf zu machen“, sagt er. Dass aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in der Bezirksliga – Carduck erzielte 13 Tore in 8 Partien (1,63 Tore pro Spiel) – sogar Regionalligist VfV Hildesheim seine Fühler nach dem SVA-Angreifer ausstrecken würde, hätte Carduck noch vor wenigen Monaten sicher selbst nicht gedacht. „Ich bin zu einem mehrtägigen Probetraining eingeladen worden und gebe natürlich alles, um diesen Schritt vielleicht gehen zu können“, erzählt der 22-Jährige.

Mit seinem Verein, der SV Alfeld, habe er frühzeitig über seinen Traum gesprochen und erhalte dabei volle Rückendeckung. „Sowohl der Trainer als auch der Vorstand haben mir zu verstehen gegeben, dass sie hinter mir stehen – das ist unglaublich wertvoll“, betont Carduck.

Wohlfühlatmosphäre im Hindenburgstadion

Eben jenes Vertrauensverhältnis sei auch der Grund dafür, dass der Angreifer nach wechselhaften ersten Jahren im Herrenbereich nun so kometenhaft durchgestartet sei. „Trainer Holger Wesche und der Spartenvorstand Markus Hoffmann und Sven Jakob haben hier einen riesigen Anteil: Holger pusht jeden Spieler so, dass er sein Limit immer wieder erreicht und nach oben verschiebt – Markus und Sven schaffen überragende Rahmenbedingungen“, meint der Top-Torjäger.

Sollte ein Wechsel zur „Domstadtelf“ (noch) nicht erfolgen, wolle der Linksfuß seine komplette Energie in die SV Alfeld legen und seinen Beitrag dazu leisten, die starken Leistungen der vergangenen Hinrunde zu bestätigen. „Natürlich wollen wir oben mitspielen. Wir wissen aber auch, dass wir bei Null starten und hart arbeiten müssen“, sagt er.

Wo auch immer Carduck, dessen jüngerer Bruder Louis in der SVA-Jugend aktiv ist, zukünftig die Fußballstiefel schnürt, bei der SVA haben sie nur positive Worte für den Ballermann übrig: „Er verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten und ist mit einem Talent gesegnet, das man in dieser Liga kein zweites Mal findet“, befindet Sven Jakob, stellvertretender Leiter der Fußballabteilung der SVA. So sei der 22-Jährige im letzten Drittel brandgefährlich, könne mit einem enorm präzisen und harten Abschluss überzeugen und sei vor dem Tor zudem eiskalt.

Lewandowski und Ronaldinho als Vorbilder

Neben dem offensichtlich von Anerkennung geprägten Verhältnis zu Trainern und Spartenvorstand seien auch die Harmonie innerhalb des Teams und der Einfluss seiner früheren Jugendtrainer und jetzigen Teamkollegen Dennis Scholz und Gunnar Teschner Gründe für die Leistungsexplosion des 22-Jährigen. „Wir funktionieren als Einheit hervorragend – das hilft mir ebenso, wie die prägende Zeit unter Dennis und Gunnar“, sagt er.

Um sportlich den nächsten Schritt gehen zu können, will Carduck, vor allem im Ausdauer- und Athletikbereich hart arbeiten. „Da habe ich auf jeden Fall noch große Luft nach oben“, betont der 22-Jährige, dessen sportliche Vorbilder Robert Lewandowski und Ronaldinho sind. Wenn der Vollblutstürmer weiter so hart arbeitet, scheinen nach oben nur wenige Grenzen zu bestehen.

Foto: mm

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