Donnerstag, 20. September 2018 06:51 Uhr

JSG Hameln – Land auch in Bemerode glücklos JSG Hameln – Land auch in Bemerode glücklos

Mannschaft 1: 1. FC Wunstorf

Bemerode (r). Zum Auswärtsspiel reiste der Vertretung der JSG Hameln-Land nach Bemerode, wo sie auf den noch ungeschlagenen TSV Bemerode trafen. Das Spiel begann für die Gäste aus dem Weserbergland gut. Kaan Gündüz markierte in der 8. Minute das 0:1 für die JSG.

In der Folge hatten die Gäste das Spiel voll im Griff, verwerteten aber ihre guten Einschussmöglichkeiten wieder mal nicht, um das Ergebnis dem Spielverlauf anzupassen. Aus dem Nichts fiel in der 42. Minute nach einem Abstimmungsfehler zwischen Torwart und Innenverteidigung der Ausgleich. Es kam für die Jungs von Steffen Niemeyer aber noch schlimmer. In der 46. Minute sprang Robin Borkert der Ball bei einem Abwehrversuch im Strafraum an den Oberarm, was der 70 Meter entfernte Linienrichter dem Unparteiischen anzeigte, der dieses Handspiel nicht sah. Den fälligen Strafstoß nutzte der TSV zur unverdienten 2:1-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel legte Bemerode, nach einem Eckball das Spielgerät wieder ins Netz der Hamelner, wobei der Stürmer unbedrängt 3 Meter vor dem Tor zum Kopfball ansetzen konnte. Weder Torwart noch Abwehrspieler machten da ein gutes Bild (50 Minute). Hameln spielte die nächsten 10 Minuten wie geschockt und erst nachdem sie diesen Rückstand verdaut hatten, wurde wieder Fussball gespielt. Der Gast von der Weser wurde wieder besser und schaffte in der 86 Minute durch Leon v.d.Heide, nach Vorarbeit von  Alex Manka, den Anschlusstreffer. Dieser Anschlusstreffer kam zu spät. Bemerode verwaltete das Ergebnis und ging als „glücklicher Gewinner“ aus der Partie hervor.

Steffen Niemeyer: "Wir waren über weite Strecken der Begegnung das bessere Team. Bemerode macht aus 1 ½ Chancen 2 Tore in Halbzeit eins, wir nutzen unsere 5 - 6  Chancen nicht und liegen zur Halbzeit völlig unverdient hinten. Nach dem Wechsel bekommst du dann gleich wieder so ein Ei ins Nest gelegt und läufst dem Rückstand hinterher. Die individuellen Fehler haben uns das Spiel gekostet, aber wir können mit diesen Teams mithalten, haben im Moment aber das berühmte Pech am Schuh.“

Foto: mm

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