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Dienstag, 17. März 2020 11:20 Uhr

Schockdiagnose Schien- und Wadenbeinbruch: Sascha Fricke's Weg zum Comeback Schockdiagnose Schien- und Wadenbeinbruch: Sascha Fricke's Weg zum Comeback

Mannschaft 1: 1. FC Wunstorf

Grünenplan (mm). Es gibt Tage im Leben eines Fußballers, die für die Ewigkeit in Erinnerung bleiben. Zwei solcher Tage hat Grünenplans Rechtsverteidiger Sascha Fricke im Jahr 2019 erlebt. An den 05. Mai wird sich Fricke gern erinnern, denn an diesem Tag konnte der TuSpo Grünenplan die Kreismeisterschaft in Golmbach perfekt machen. Der 21. Juli hat ihn hingegen noch länger verfolgt. Ohne Fremdeinwirkung zog er sich im Freundschaftsspiel gegen den VfL Dielmissen einen Schien- und Wadenbeinbruch zu, sodass Fricke bisher noch keinen Einsatz in der Bezirksliga hatte.

Wie ist die Verletzung passiert?

"Das war absolut unglücklich und mein Gegenspieler hat auch absolut keine Schuld getroffen", erinnerte sich Sascha Fricke im Gespräch mit der Redaktion an die Situation, als seine schwerwiegende Verletzung passiert ist. Sascha Fricke blieb bei einer Grätsche im Rasen hängen und zog sich hierbei einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Der Rettungsdienst war sofort zur Stelle und nahm ihn mit ins Krankenhaus nach Gronau (Leine).

"Ich wurde am selben Tag noch operiert. Allerdings musste ich aufgrund der Schwellung am Knöchel drei Tage später noch einmal operiert werden. Um das Schienbein zu richten, wurde mir ein circa 30 Zentimeter langer Nagel in das Schienbein und eine Schraube durch das Sprunggelenk gesetzt", blickte Fricke auf die Operationen zurück, die er sich unterziehen musste. Neben des bekannten Schien- und Wadenbeinbruchs hatte er sich noch einen Bruch am Außenknöchel sowie einen Riss des Syndesmosebands und der Außenbänder zugezogen.

Wie ist die Reha verlaufen?

"Die Diagnose war leider sehr niederschmetternd. Im Hinblick auf die anstehende Saison in der Bezirksliga und das im Vorfeld der Saison als Highlightspiel ausgelegte Aufeinandertreffen gegen Bad Pyrmont in der ersten Pokalrunde, war das sportlich gesehen natürlich das Schlimmste, was passieren konnte. Einige Spieler, darunter auch ich, haben lange darauf hingearbeitet mit Grünenplan endlich den letzten Schritt in Richtung Bezirksliga zu machen, daher ist es für mich persönlich, umso schlimmer nicht dabei sein zu können", gibt Fricke, der nach fünf Tagen Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause durfte, Einblick in seine Gefühlswelt.

"Daher muss ich ehrlicherweise zugeben, dass ich mehr darunter gelitten habe, nicht mit meinen Freunden auf dem Platz stehen zu können, als unter den Schmerzen, die glücklicherweise durch Medikamente aushaltbar waren, zumindest nachdem ich die ersten zwei Wochen überstanden hatte", fuhr Fricke fort, welcher nach acht Wochen auf Krücken wieder alles belasten konnte.

Unmittelbar ist Fricke schließlich auch in die Reha eingestiegen. "Es stellte sich nach und nach heraus, dass ich sehr gute Fortschritte machte und vor dem eigentlichen Zeitplan wieder aufs Fahrrad und letztlich auch schon frühzeitig erste Laufversuche unternehmen konnte. Ich arbeite daran, möglichst bald wieder auf dem Platz stehen zu können. Ich habe sehr viel Zeit im Fitnessstudio verbracht und versucht mich ohne die medizinischen Möglichkeiten, die einem Profi zur Verfügung stehen, trotzdem schnellstmöglich zurückzukämpfen und fitzuhalten", blickt Fricke auf seine eigenen Fortschritte.

Mannschaftstraining mit Sascha Fricke

"Im Januar habe ich wieder begonnen mit der Mannschaft zu laufen. Nachdem es uns dann wieder auf den Platz verschlagen hat, habe ich zuerst Einzeltraining bekommen, ehe ich seit ein paar Wochen auch wieder zusammen mit den Jungs trainiere. Allerdings oft noch unter Schmerzen, was sicherlich auf den Nagel und die Schrauben zurückzuführen ist, die ich erst Ende des Jahres entfernen lassen werde. Daher ist noch nicht ganz sicher, wann ich wieder mein erstes Spiel machen werde", weiß Fricke selbst noch nicht, wann er seinem TuSpo wieder mit Kampf und Leidenschaft zur Verfügung stehen kann.

"Ich hoffe natürlich, dass es nicht mehr so lange dauert und ich vorallem ohne Beschwerden spielen kann. Aktuell sehe ich mich jedoch noch nicht auf dem Platz. Dafür sind die Gegner einfach zu stark", macht sich Fricke jedoch keinen Druck.

Foto: mm

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