Kreis Holzminden (mm). Vor große Herausforderungen wurde der Schiedsrichterausschuss, insbesondere die Schiedsrichteransetzer, in der Hinserie gestellt. Oftmals mussten Spiele kurzfristig umbesetzt werden oder an manchen Orten mussten sich die Mannschaften vor dem Spiel darauf einigen, wer im Herren- oder Jugendbereich die Rolle des Schiedsrichters übernehmen könnte. Um diesem Trend entgegenzuwirken hat der Schiedsrichterausschuss mit seinem neuen Schiedsrichterlehrwart Jan Goroncy zu einem Schiedsrichteranwärterlehrgang eingeladen, der am gestrigen Montagabend mit seiner ersten Unterrichtseinheit gestartet ist.

Über 30 Anwärter- und Anwärterinnen fanden sich im Beveraner Sportheim ein. "Wir machen jährlich ein bis zwei Lehrgänge, aber selten ist ein Lehrgang so gut besucht wie in diesem Jahr", war Schiedsrichterauschussvorsitzender Sebastian Müller begeistert von der großen Resonanz. In diesem Lehrgang werden die 17 Spielregeln des Fußballs vom Lehrwart Jan Goroncy (VfB Negenborn) als Referent vermittelt. Zudem wird der Lehrgang durch den Schiedsrichteransetzer Marc Dühring, der zugleich für den VfR Hehlen pfeift, begleitet. "Vor der Prüfung braucht ihr keine Angst haben, die haben auch schon viele vor euch geschafft", nahm Müller, der nach der Begrüßung das Wort an Goroncy und Dühring übergab, den angehenden Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen auch gleich die Angst vor der Prüfung.

Auch Jan Goroncy und Marc Dühring freuten sich über das große Interesse an dem Lehrgang und fingen auch gleich mit den ersten Regeln des Fußballs, wie dem Spielfeld und dem Ball, an. Der Lehrgang wird in den nächsten Tagen in den Vereinsheimen in Lenne und in Eschershausen fortgeführt, wo auch immer wieder Prüfungsfragen behandelt werden, die bei der Abschlussprüfung auf die Prüflinge zukommen könnten. Gegebenenfalls findet zur Prüfungsvorbereitung auch noch ein Treffen beim VfR Hehlen statt, ehe der Lehrgang am Freitag, den 24. November mit der schriftlichen Prüfung im Beveraner Sportheim mit hoffentlich vielen neuen Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen beendet wird.

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