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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Freitag, 12. August 2022 22:55 Uhr
Kreisligasaison ist eröffnet: Lenne feiert Derbysieg gegen Stadtoldendorf
Freitag, 12. August 2022 15:59 Uhr

Holenberg (r). Der TSV Holenberg erwartet zum Saisonauftakt am morgigen Samstagnachmittag um 14 Uhr mit dem MTV Almstedt ein echtes Schwergewicht. Seit dem Abstieg aus der Landesliga 2019 spielt der MTV in der Bezirksliga und zählt keinesfalls zu den Abstiegskandidaten.

„Es wird in dieser Saison sicher gegen jeden Gegner schwer. Aber gerade der Saisonauftakt wird für uns besonders herausfordernd. Urlaubsbedingt fehlen einige Spieler und auch das Verletzungspech hat uns nicht verschont. Wir müssen improvisieren, da mit Patrick Schiermeister und Lennart Homeyer zwei zentrale Spieler nicht zur Verfügung stehen und hinter dem Einsatz von Leon Wessel ein dickes Fragezeichen steht. Aber der Klassenerhalt wird auch davon abhängen, dass wir auf eigenem Platz punkten“, blickt TSV-Spartenleiter Gero Wessel auf das erste Saisonspiel.

Foto: mm

Freitag, 12. August 2022 15:39 Uhr

Grünenplan (mm). Der TuSpo Grünenplan bestreitet am morgigen Samstagnachmittag sein erstes Heimspiel nach dem Bezirksligaabstieg. Die Mannschaft von Ruben Lange wird den FC 08 Boffzen empfangen, welcher die vergangene Spielzeit im oberen Tabellendrittel der Kreisliga abgeschlossen hat. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Wir freuen uns sehr, dass es wieder losgeht und sind froh, dass wir das Pokalspiel, auch wenn es erst nach dem Elfmeterschießen war, für uns entscheiden konnten. Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Partie. Wir müssen uns noch im Spielaufbau und in der Passgenauigkeit verbessern. Wir wollen das Spiel positiv gestalten und am besten mit einem Sieg in die Saison starten. Stadtoldendorf war für Boffzen kein leichtes Los als Bezirksligaabsteiger und auf dem Kunstrasen. Das deutliche Ergebnis darf uns nicht blenden", warnt TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann davor, die Gäste aus dem Südkreis zu unterschätzen.

"Wir müssen das Pokalspiel schnellstmöglich abhaken und wollen eine Reaktion zeigen. In Grünenplan treffen wir auf einen schweren und unangenehmen Gegner. Es war nie einfach in Grünenplan zu bestehen und in der Vergangenheit haben wir uns häufig schwer getan. Jedoch ist das letzte Gastspiel beim TuSpo auch schon wieder einige Jahre her, sodass wir gespannt auf die Partie blicken. Personell haben wir einige Ausfälle zu verkraften, die es zu kompensieren gilt", blickt FC-Trainer Torben Röttger auf das Auswärtsspiel in der Hilsmulde.

Foto: mm

 

Freitag, 12. August 2022 15:21 Uhr

Hameln (mm). Zum Duell zweier Bezirksligaaufsteiger kommt es am ersten Spieltag der Bezirksliga Staffel V. Am kommenden Sonntag wird der SV06 Holzminden beim HSC BW Tündern U23 zu Gast sein, welcher in der abgelaufenen Spielzeit Kreismeister im Nachbarkreis Hameln-Pyrmont wurde und mit Grischa Kowalski, der unter anderem unter seinem Vater Klaus Kowalski die Fußballschuhe für den SV06 Holzminden schnürte und sogar auf der Position zwischen den Torpfosten gespielt hat, über einen treffsicheren Stürmer (27 Tore in 27 Spielen) verfügt. Anstoß auf der Hamelner Kampfbahn ist um 15 Uhr.

"Wir freuen uns auf den Auftakt in der Bezirksliga. Mit Tünderns U23 erwartet uns ein Mitaufsteiger, der ebenfalls über eine junge Mannschaft verfügt. Einige Spieler kenne ich noch aus den Duellen im Juniorenbereich, daher erwarte ich eine Mannschaft, die Fußball spielen will und kann. Die Mannschaft weiß, dass es vom ersten Spieltag um den Klassenerhalt geht und dafür wollen wir Zählbares aus Tündern mitnehmen. Personell sieht es urlaubsbedingt weiterhin nicht gut aus, aber die zur Verfügung stehenden Spieler brennen auf ihren Einsatz", blickt SV-Trainer Sören Eilers gespannt auf die Begegnung in Hameln.

Foto: mm

Freitag, 12. August 2022 13:10 Uhr

Bevern (r). Am kommenden Montag, den 15.08.2022 starten wieder die monatlichen Lehrabende der Schiedsrichter des Fußballkreises Holzminen. Der Lehrabend am 15.08.2022 findet ab 19:00 Uhr im Sportheim des MTV Bevern statt. Inhalt der Lehrveranstaltung werden die aktuelle Ausschreibung des Kreises Holzminden sowie die aktuellen Regeländerungen und der Start in die neue Fußballsaison 2022/2023 sein. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

Donnerstag, 11. August 2022 16:13 Uhr

Lenne (mm). Derby, Duell der Bezirksligaabsteiger, Spitzenspiel - egal wie man das Eröffnungsspiel zwischen dem TSV Lenne und dem FC Stadtoldendorf nennt, es macht Lust auf die Kreisligasaison 2022/2023. Am morgigen Freitagabend wird das Duell zwischen den Mannschaften von Björn Bettermann und Erkan Yasar im Lenner Sandkuhlenstadion steigen. Anstoß ist um 19 Uhr.

"Die Pause war zwar kürzer als sonst, trotzdem ist die Freude groß. Endlich geht der Punktspielbetrieb los - bewusst früher, weil wir nicht abschätzen können, was der Herbst bringt - nicht nur auf Corona bezogen. Wir wissen auch alle nicht inwieweit die Energiekosteneinsparung ggfs. Auswirkungen auf den Spielbetrieb haben wird. Wir hoffen natürlich, dass der Spielbetrieb im Normalmodus laufen kann. Persönlich wünsche ich mir für alle eine verletzungsfreie und eine sportlich faire Saison 2022/2023", freut sich Spielausschussvorsitzende Melanie Klowat auf den Saisonstart.

Beim TSV Lenne hat sich nach dem Bezirksligaabstieg wenig verändert. Lediglich Leon Niemann hat die Lenner Löwen zum Bezirksligisten FC Sülbeck-Immensen in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim verlassen. Dafür ist vom Bezirksligisten TSV Holenberg Leon Fechner zu seinem Heimatverein zurückgekehrt. "Was gibt es schöneres... neue Saison, ein Freitagabendspiel, Derby, viele Zuschauer- wir sind heiß!!! Wir wollen ab sofort zeigen, was wir können, die vergangene Saison vergessen und mit großer Zuversicht in die kommende Spielzeit blicken", kann Björn Bettermann den Start in die Saison kaum abwarten.

In Stadtoldendorf hat sich Personalkarussell schon deutlicher gedreht. Nach dem Bezirksligaabstieg haben Tobias Schulz (SV06 Holzminden), Fuat Kazan (MTSV Eschershausen) sowie Pascal Severin und Sertac Sahbaz (beide SCM Bodenwerder) den Verein verlassen. Dafür sind mit Efe Kazan (SV06 Holzminden), Roman Linnenberg (SV06 Holzminden), Nico Haut (TSV Arholzen) und Alexander Schlundt (VfB Negenborn) aber auch vier Spieler zu ihrem Heimatverein zurückgegekehrt. "Wir sind geil auf das Derby und wollen aus diesem Spiel etwas mitnehmen. An die Leistung aus dem Pokalspiel gegen Boffzen wollen wir anknüpfen. Wir werden uns in Lenne auf keinen Fall verstecken", verspricht FC-Trainer Erkan Yasar, welcher aus zwei - drei Spieler arbeitsbedingt verzichten muss.

Foto: mm

Mittwoch, 10. August 2022 16:24 Uhr

Wallensen/Duingen (r). Der 5. Spieltag des 1. FGC Weser/Leine auf der Fußballgolf-Anlage am Humboldtsee hatte wieder einige Überraschungen parat. Den Sekt für den Aufstieg mehr als kaltstellen kann schon mal Timo Brand, dem wohl nur noch theoretisch der Aufstieg in die 2. Liga zu nehmen ist.

In der 1. Liga sorgte der bisherige Spitzenreiter Marco Neumann für den sportlichen Höhepunkt des 5. Spieltages und hielt Vorjahresfinalist Nils Dörrie in Schach. Im ersten Spiel trennten sich Neumann und Dörrie noch 76:76-Unentschieden, doch im zweiten Spiel gewann Neumann recht deutlich mit 72:82. Erstmals kleinere Probleme hatte Michael Regenhardt in seinem Spiel gegen Dennis Scholz, gewann aber trotzdem mit 82:89 und 77:81. Knapp ging es auch im Duell von Alex Kelle und Jens Zeiske zu. Kelle gewann das erste Spiel mit 86:92, doch im zweiten Spiel reichte es nur noch zum 80:80-Unentschieden.

Sven Garbe und Michael Müller treten in der 2. Liga auf der Stelle. In ihrem Duell gewann erst Müller mit 79:81, worauf sich Garbe im zweiten Spiel mit 75:86 revanchierte und so auch einen Sieg holte. Weiter punktlos ist Marc Ehlerding, der gegen Nico Herrndorf mit 90:87 und 91:87 das Nachsehen hatte. Herrndorf hat durch die zwei Siege seinen Aufstiegsplatz gefestigt und den Vorsprung auf den vierten Platz ausgebaut. Nachdem es im ersten Spiel beim 92:95-Sieg noch recht knapp war, gewann Christoph Ahlborn das zweite Spiel gegen David Backes deutlich mit 78:100 und rückte so auf den zweiten Tabellenplatz vor. Damit haben sich mit Martin Wiwiorra, Ahlborn und Herrndorf leichte Favoriten um den Aufstieg in die 1. Liga bisher herauskristallisiert, da auch Wiwiorra im Spiel gegen Sven Höper beim 78:83 und 83:86 gewinnen konnte. Zumindest Garbe könnte aufgrund der weniger absolvierten Spiele aber noch auf einen Aufstiegsplatz nach vorne rücken.

Mit 83:92 und 88:98 machte Timo Brand gegen Jörg Steinwedel in der 3. Liga seinen Aufstieg in die 2. Liga fast perfekt. Brand hat bisher eine blütenweiße Weste und nur bei perfekter Punkteausbeute aus den letzten sechs Spielen und keinem weiteren Punkt für Brand könnte Maik Stapel als Tabellenvierter den Tabellenführer noch stürzen, wobei aber auch Florian Hering und Markus Binnewies als Tabellenzweiter und –dritter liefern müssten. Markus Binnewies gewann jetzt knapp mit 98:99 und 97:99 gegen Fredy Moreno, den er so auf Abstand halten konnte. Im Verfolgerduell gewann Hering zunächst deutlich mit 87:110 gegen Maik Stapel, ehe dieser das zweite Spiel mit 87:94 entscheiden konnte und so noch auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen bleibt. Jeweils einen Sieg verbuchten zudem Bernd Dymanski (101:103) und Jürgen Tripke (87:97) im direkten Oldie-Duell jeweils für sich.

Tabelle 1. Liga:

1. Marco Neumann 10 Spiele 20 Punkte 801 Score

2. Michael Regenhardt 6 Spiele 18 Punkte 436 Score

3. Nils Dörrie 8 Spiele 16 Punkte 598 Score

4. Björn Zeiske 8 Spiele 15 Punkte 636 Score

5. Sven Hölscher 6 Spiele 9 Punkte 465 Score

6. Alex Kelle 6 Spiele 4 Punkte 506 Score

7. Dennis Scholz 8 Spiele 4 Punkte 699 Score

8. Jens Zeiske 8 Spiele 1 Punkt 683 Score

Jannis Dehne 0 Punkte annulliert

Tabelle 2. Liga:

1. Martin Wiwiorra 10 Spiele 25 Punkte 840 Score

2. Christoph Ahlborn 10 Spiele 21 Punkte 869 Score

3. Nico Herrndorf 8 Spiele 19 Punkte 697 Score

4. Sven Garbe 8 Spiele 18 Punkte 654 Score

5. Michael Müller 10 Spiele 18 Punkte 868 Score

6. Philipp Eickhoff 8 Spiele 9 Punkte 700 Score

7. Sven Höper 10 Spiele 9 Punkte 884 Score

8. David Backes 10 Spiele 6 Punkte 954 Score

9. Marc Ehlerding 10 Spiele 0 Punkte 913 Score

Tabelle 3. Liga:

1. Timo Brand 10 Spiele 30 Punkte 860 Score

2. Florian Hering 8 Spiele 18 Punkte 661 Score

3. Markus Binnewies 10 Spiele 18 Punkte 975 Score

4. Maik Stapel 10 Spiele 13 Punkte 977 Score

5. Bernd Dymanski 10 Spiele 10 Punkte 988 Score

6. Fredy Moreno 8 Spiele 9 Punkte 781 Score

7. Jürgen Tripke 8 Spiele 9 Punkte 820 Score

8. Timo Jeske 8 Spiele 6 Punkte 724 Score

9. Jörg Steinwedel 6 Spiele 6 Punkte 840 Score

Dienstag, 09. August 2022 13:50 Uhr

Dielmissen (mm). Der VfL Dielmissen lädt am kommenden Samstag, den 13. August zum großen Sommerfest auf den Dielmisser Sportplatz ein. Ab 14 Uhr wird es Spiele für Groß und Klein sowie einen Sommerwettkampf ab 7 Jahren geben. Hierbei dürfen eine Hüpfburg und eine Fußballdartscheibe nicht fehlen. Für das leibliche Wohl wird unter anderem mit Calzonen, Slush-Eis und Cocktails gesorgt.

Foto: VfL Dielmissen

Montag, 08. August 2022 15:06 Uhr

Bevern/Golmbach/Warbsen (red). Nach der Kreismeisterschaft ist für die Ü32 der SG Burgberg vor der Niedersachsenmeisterschaft. Als amtierender Kreismeister treten sie bei der Ü32-Krombacher Niedersachsenmeisterschaft an, an welcher unter anderem Hannover 96, VFL Wolfsburg, SV Atlas Delmenhorst, FT Braunschweig oder VFB Südharz teilnehmen. In der ersten Runde werden die Burgberger zu einem Auswärtsspiel in den Landkreis Hameln-Pyrmont reisen. Am 03. September 2022 sind sie beim TSC Fischbeck 05 zu Gast (Anstoß 16 Uhr).

Frauen
Montag, 21. März 2022 17:28 Uhr
Perfekte Woche: Natasha Kowalski mit Doppelpack
Mittwoch, 16. März 2022 11:25 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg/Essen (mm). Von Holzminden über Wolfsburg nach Essen - diesen Weg schlägt die aus Dohnsen stammende Natasha Kowalski in diesem Sommer ein. Natasha Kowalski wechselt aus der 2. Frauen Bundesliga von der 2. Mannschaft des VfL Wolfsburg zur SGS Essen in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga, wo sie einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat. Trainer Markus Högner freut sich auf eine in der Offensive vielseitig einsetzbare Spielerin, die mit ihrem starken Zug zum Tor sowohl auf der 9 als auch auf der 10 spielen kann.

 „Ich denke, dass der Wechsel nach Essen für mich der optimale Schritt für meine Entwicklung ist. Die Verantwortlichen der SGS haben sich in unseren Gesprächen wirklich sehr um mich bemüht und ich freue mich darauf, ab Sommer Teil dieses Teams zu sein und mit der SGS Essen eine erfolgreiche Zeit zu haben. Mein Ziel ist es, mich in der Bundesliga zu etablieren und mit der SGS erfolgreich zu sein. Und ein Traum wäre es den DFB-Pokal zu gewinnen. Außerdem möchte ich mich sowohl sportlich als auch menschlich weiterentwickeln“, freut sich Natasha Kowalski über die Chance.

Im Ruhrgebiet möchte die U17-Europameisterin auch beruflich Fuß fassen. Die mittlerweilse 18-Jährige strebt im Bereich Mediengestaltung eine Ausbildung oder ein Studium an. Doch bis zu ihrem Wechsel möchte sie für die Wolfsburgerinnen noch einmal alles geben und sich mit Leistungen für die sechs schönen Jahre in der Autostadt bedanken.

Foto: SGS Essen

 

Sonntag, 13. Februar 2022 19:18 Uhr

Delligsen (mm). Einen mutigen Schritt hat der Delligser SC gemacht. Ihre Damenmannschaft hat sich zu Beginn des Jahres 2020 gegründet und in der Saison 2020/2021 erste Testspiele gespielt. Bereits seit dieser Saison tritt die Mannschaft von Trainer Patrick Görlach als 11er Mannschaft in der Kreisliga Hameln-Pyrmont/Holzminden/Schaumburg Staffel Süd an.

In der Hinrunde konnten die Delligserinnen keinen eigenen Treffer erzielen und auch noch keinen Punkt einfahren. Nichtsdestotrotz konnte man feststellen, dass nach anfangs deutlichen Niederlagen die Ergebnisse gerade gegen Mannschaften, die als 7er Mannschaft antraten, enger wurden (0:4 gegen ESV Eintracht Hameln/0:5 gegen VfL Dielmissen).

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: -

Höchste Niederlage: 0:28 gegen SG Hastenbeck/Grohnde II

Bester Torschütze: -

TABELLE

1. HSC BW Tündern 8 Spiele 47:7 Tore 20 Punkte

2. SG Hastenbeck/Grohnde II 7 Spiele 55:7 Tore 17 Punkte

3. TSV Germania Reher 8 Spiele 45:13 Tore 15 Punkte

4. WTW Wallensen 7 Spiele 36:21 Tore 15 Punkte

5. SG Holzhausen/Barntrup 7 Spiele 21:17 Tore 11 Punkte

6. TSV Ottenstein (7er) 8 Spiele 22:19 Tore 8 Punkte

7. VfL Dielmissen (7er) 8 Spiele 11:23 Tore 7 Punkte

8. ESV Eintracht Hameln (7er) 10:20 Tore 4 Punkte

9. Delligser SC (11er) 8 Spiele 0:120 0 Punkte

Foto: Delligser SC

Montag, 07. Februar 2022 17:55 Uhr

Holzminden (mm). Teil unserer Serie "Winterpause" sind auch die Damen des SV06 Holzminden, welche ebenfalls in der Kreisliga A des Nachbarkreises Höxter an den Start gehen. Dort überwintern sie mit 14 Punkten aus elf Spielen auf dem siebten Tabellenplatz. Im Kreispokal war in der ersten Runde gegen den FC Germete-Wormeln Schluss.

Der Ligastart verlief für die Mannschaft von Ricarda Riedel vielversprechend. Im ersten Saisonspiel setzten sich die Kreisstädterinnen mit 2:1 gegen den VfB Borgentreich durch und das Duell mit der SG Boffzen II/Würgassen wurde mit einem 2:2-Unentschieden beendet.

Nach einer Niederlagenserie von vier Spielen, nahm der SV06 gegen den FC BW Weser/Derental einen Punkt (0:0) mit. Der zweite Saisonsieg gelang mit einem 2:1 gegen den SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel. Dies sollte der Start einer Serie werden, denn auch die Partien gegen den SSV SW Herlinghausen (16:0) und den VfL Eversen (2:0) endeten mit Siegen. Im letzten Spiel der Hinrunde gab es erneut eine Niederlage gegen den FC Germete-Wormeln 03.

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: 16:0 gegen SSV SW Herlinghausen (9er)

Höchste Niederlage: 1:10 gegen SV Steinheim

Bester Torschütze: Nele Gerboth (10 Tore)

TABELLE

1. FC Germete-Wormeln 03 12 Spiele 120:4 Tore 34 Punkte

2. Peckelsheim-Eissen-Löwen 12 Spiele 86:20 Tore 30 Punkte

3. FC 08 Boffzen 11 Spiele 71:16 Tore 27 Punkte

4. VfL Langeland 12 Spiele 49:12 Tore 24 Punkte

5. SV Steinheim 11 Spiele 75:12 Tore 22 Punkte

6. SV Scherfede-Rimbeck 11 Spiele 20:35 Tore 15 Punkte

7. SV06 Holzminden (9er) 11 Spiele 26:33 Tore 14 Punkte

8. VfR Borgentreich (9er) 12 Spiele 40:30 Tore 13 Punkte

9. FC 08 Boffzen II/Würgassen (9er) 11 Spiele 41:41 Tore 13 Punkte

10. FC BW Weser/Derental (9er) 12 Spiele 23:33 Tore 11 Punkte

11. SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel (9er) 11 Spiele 25:47 Tore 11 Punkte

12. VfL Eversen (9er) 12 Spiele 6:89 Tore 4 Punkte

13. SSV SW Herlinghausen (9er) 2:212 Tore 0 Punkte

Foto: SV06 Holzminden

Sonntag, 06. Februar 2022 19:51 Uhr

Boffzen/Würgassen (mm). Teil unserer Serie "Winterpause" sind auch die Damen der SG Boffzen II/Würgassen, welche ebenfalls in der Kreisliga A des Nachbarkreises Höxter an den Start gehen. Dort überwintern sie mit 13 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz.

Zum Auftakt der Saison spielte die SG Boffzen II/Würgassen gegen den SV06 Holzminden. Das Spiel endete mit einem 2:2-Unentschieden. Es folgte eine Phase mit drei Niederlagen in Folge (Germete/Wormeln, Boffzen I und Borgentreich), ehe der Auftakt in den Oktober mit zwei Siegen erfolgreich verlief. Auf ein 5:0 gegen den VfL Eversen, folgte ein 2:0-Sieg gegen den VfL Langeland.

In der Folgezeit waren die Ergebnisse unbeständig. Mit 1:12 verloren sie deutlich gegen den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Gegen den SV Scherfede-Rimbeck siegten sie mit 6:1. Gegen den SV Steinheim (1:9) und den FC BW Weser/Derental (0:1) gab es Niederlagen und zum Abschluss der Hinrunde konnte gegen den Tabellenletzten SSV SW Herlinghausen ein 21:1-Heumsieg gefeiert werden.

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: 21:1 gegen SSV SW Herlinghausen

Höchste Niederlage: 1:12 gegen FC Peckelsheim-Eissen-Löwen

Bester Torschütze: Vivian Fogheri (8 Tore)

TABELLE

1. FC Germete-Wormeln 03 12 Spiele 120:4 Tore 34 Punkte

2. Peckelsheim-Eissen-Löwen 12 Spiele 86:20 Tore 30 Punkte

3. FC 08 Boffzen 11 Spiele 71:16 Tore 27 Punkte

4. VfL Langeland 12 Spiele 49:12 Tore 24 Punkte

5. SV Steinheim 11 Spiele 75:12 Tore 22 Punkte

6. SV Scherfede-Rimbeck 11 Spiele 20:35 Tore 15 Punkte

7. SV06 Holzminden (9er) 11 Spiele 26:33 Tore 14 Punkte

8. VfR Borgentreich (9er) 12 Spiele 40:30 Tore 13 Punkte

9. FC 08 Boffzen II/Würgassen (9er) 11 Spiele 41:41 Tore 13 Punkte

10. FC BW Weser/Derental (9er) 12 Spiele 23:33 Tore 11 Punkte

11. SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel (9er) 11 Spiele 25:47 Tore 11 Punkte

12. VfL Eversen (9er) 12 Spiele 6:89 Tore 4 Punkte

13. SSV SW Herlinghausen (9er) 2:212 Tore 0 Punkte

Foto: FC 08 Boffzen

Freitag, 04. Februar 2022 19:23 Uhr

Dielmissen (mm). Der Serie "Winterpause" geht weiter mit den Damen des VfL Dielmissen, die auch in dieser Saison als 7er Mannschaft in der Kreisliga Hameln-Pyrmont/Holzminden/Schaumburg Staffel Süd an den Start gehen. Die Damen des VfL Dielmissen sind ohne Trainer in die Saison gegangen, werden aber mittlerweile von Markus Knirsch, Pascal Severin und Alexander Mrowetz trainiert. Aus acht Spielen holte der VfL sieben Punkte und befindet sich damit auf dem siebten Tabellenplatz.

Auch ohne Trainer konnten die Damen des VfL Dielmissen einen guten Start in die Saison hinlegen. Nach einer knappen 2:4-Niederlage gegen den WTW Wallensen gelang ihnen ein 2:1-Heimsieg gegen den ESV Eintracht Hameln. Im Kreisderby sprang gegen den TSV Ottenstein ein 0:0 heraus. Es folgte eine Phase mit drei Niederlagen (1:3 gegen SG Holzhausen/Barntrup, 0:4 gegen TSV Germania Reher und 1:10 gegen SG Hastenbeck/Grohnde II, ehe der Delligser SC mit 5:0 besiegt werden konnte. Im letzten Spiel der Hinrunde verlor Dielmissen nur knapp mit 0:1 gegen den Tabellenführer HSC BW Tündern.

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: 5:0 gegen Delligser SC

Höchste Niederlage: 1:10 gegen SG Hastenbeck/Grohnde II

Bester Torschütze: Elena Ostermann (4 Tore)

TABELLE

1. HSC BW Tündern 8 Spiele 47:7 Tore 20 Punkte

2. SG Hastenbeck/Grohnde II 7 Spiele 55:7 Tore 17 Punkte

3. TSV Germania Reher 8 Spiele 45:13 Tore 15 Punkte

4. WTW Wallensen 7 Spiele 36:21 Tore 15 Punkte

5. SG Holzhausen/Barntrup 7 Spiele 21:17 Tore 11 Punkte

6. TSV Ottenstein (7er) 8 Spiele 22:19 Tore 8 Punkte

7. VfL Dielmissen (7er) 8 Spiele 11:23 Tore 7 Punkte

8. ESV Eintracht Hameln (7er) 10:20 Tore 4 Punkte

9. Delligser SC (11er) 8 Spiele 0:120 0 Punkte

Foto: VfL Dielmissen

Mittwoch, 26. Januar 2022 10:18 Uhr

Boffzen/Brakel/Istanbul (red). Im Dezember 2019 spielte Melike Cizme aus Boffzen noch für die Kreisauswahl des NFV-Kreises Holzminden beim Holzmindener Adventsturnier - seitdem ist einiges passiert. Vom FC 08 Boffzen, wo sie in der JSG Boffzen/Fürstenberg gespielt hat, ist Melike Cizme zur Spvg 20 Brakel gewechselt. Dort läuft sie derzeit in der C-Junioren Bezirksligamannschaft auf und soll in der nächsten Saison bereits in der C-Junioren Westfalenligamannschaft mitwirken.

Schon morgen wartet das nächste Highlight auf das Nachwuchstalent aus dem Holzmindener Südkreis - denn dann fliegt die mittlerweile 14-Jährige zu einem Auswahllehrgang der türkischen U15-Juniorinnen-Nationalmannschaft nach Istanbul. Trainingseinheiten warten auf Cizme, bei denen sie ihr Können unter Beweis stellen kann. Ein Länderspiel ist nicht geplant.

"Melike ist für den Auswahllehrgang der türkischen U15-Juniorinnen-Nationalmannschaft berufen worden und ist dort vom 28.01. bis zum 03.02. unterwegs. Das ist natürlich eine klasse Sache und wir drücken Melike die Daumen. Aber es sollte ja vielleicht auch eine andere Nationalmannschaft die Augen offen halten", schmunzelt Brakels Jugendleiter Thorsten Kraut und drückt der sympathischen Melike die Daumen. "Wir als Verein sind natürlich sehr stolz auf die Berufung. Melike hat sich diese Chance und das Erlebnis auch verdient", so Kraut abschließend.

Archivbild: mm

Rede und Antwort
Mittwoch, 15. Dezember 2021 10:04 Uhr
Hannover 96, Karim Bellarabi und SG Dassel/Sievershausen: Großes Interview mit Maurice Tönnies
Sonntag, 28. März 2021 14:55 Uhr

Göttingen/Holzminden (mm). Im Sommer 2020 hat sich Mats Lüttmann zum nächsten Schritt in seiner noch jungen Trainerkarriere entschieden. Aus dem Jugendbereich des SV06 Holzminden, wo er zuletzt als D-Jugendtrainer tätig war, wechselte Lüttmann zum I.SC Göttingen in die C-Jugend Regionalliga (wir berichteten).

Wir haben uns mit Mats Lüttmann virtuell getroffen und zusammen auf seine ersten Erfahrungen in Göttingen geblickt.

„Mats, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst.“

„Sehr gern.“

„Seit dieser Saison bist du im Trainerteam der C-Junioren Regionalligamannschaft von I. SC Göttingen 05. Wie verlief eure Saisonvorbereitung?“

„Wir haben im Sommer extrem viel gemacht. Wir haben in der Vorbereitung fünf – siebenmal pro Woche trainiert. Wir waren bei den Trainingseinheiten nie unter 15 Spielern, bei einem Kader von 23 Spielern. Wir hatten ein Trainingslager in Bad Blankenburg und haben insgesamt auch viel getestet, unter anderem gegen Halle, Schalke 04, Paderborn, Jena, Erfurt und Magdeburg. Wir hatten sechs Neuzugänge und haben eine Menge Teambuildingmaßnahmen durchgeführt.“

„Durch ein Losentscheid seid ihr in die Regionalliga aufgestiegen. Habt ihr speziell wegen der Spielklasse Neuzugänge bekommen?“

„Nein. Die Neuzugänge standen schon fest und vielleicht ein Spieler hat seinen Wechsel davon abhängig gemacht.“

„Beim Auftakt habt ihr gegen den Hamburger SV gespielt, wo ihr mit 0:4 verloren habt. Wie blickst du auf das Spiel zurück?“

„Wir lagen zur Halbzeit mit 0:1 zurück und man hat dem HSV, der teilweise U-Nationalspieler in ihren Reihen hat, das hohe Niveau angemerkt. Ab der 55. Minute sind wir dann leider eingebrochen. Insgesamt sind wir aber mit vielen positiven Erkenntnissen zurückgekehrt. Wir mussten ja auch erstmal einordnen, inwiefern wir mit der Konkurrenz in dieser Liga mithalten können. Das wir eine Mannschaft wie den HSV über weite Strecken ernsthaft beschäftigen konnten, hat uns in dem Gefühl bestätigt, dass wir in diese Liga gehören."

„Im zweiten Saisonspiel ist euch auch gleich euer erster Saisonsieg geglückt. Mit 1:0 habt ihr gegen Braunschweig gewonnen.“

„Ja, genau. Bei einem typischen Herbsttag haben wir vor heimischem Publikum ein Topspiel abgeliefert. Das 1:0 ist durch einen starken Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte entstanden. Vor allem defensivtaktisch haben unsere Jungs auf ganzer Linie abgeliefert. Insgesamt hatten wir noch zwei – drei gute Torchancen und hätten auch einen Elfmeter bekommen müssen. Definitiv ein Highlight meiner Trainerkarriere“

„Die Leistung gegen Braunschweig konntet ihr gegen Hannover nicht bestätigen.“

„Die erste Halbzeit war ein brutales Signal an uns. Wir haben zur Halbzeit schon mit 0:4 zurückgelegt. Wir waren im Aufbauspiel zu leichtfertig und dann ging es Schlag auf Schlag. Hannover hat das aber auch sehr konsequent gespielt. Auch wenn wir die zweite Hälfte ein 0:0 halten konnten, haben wir dann absolut verdient mit 0:4 verloren.“

„Trotz der 0:2-Niederlage zählt das Heimspiel gegen den VfB Lübeck ein besonderes Spiel in deiner noch jungen Trainerkarriere. Warum?“

"Trotz der Pandemie konnte meine Familie zum damaligen Zeitpunkt gucken kommen. Das hat mich persönlich extrem gefreut. Die Niederlage war natürlich bitter und auch ein Stück weit unnötig. Vor allem weil wir nach dem frühen Treffer gegen uns über weite Strecken das Spiel dominiert haben. Auf diesem Niveau ist es natürlich aber auch so, dass es keine Laufkundschaft gibt. Jeder Punkt ist hart erarbeitet. Gegen Lübeck hat uns die letzte Konsequenz im Abschluss gefehlt."

„Und dann kam der Lockdown. Wie habt ihr auf das Trainingsverbot reagiert?“

„Wir haben uns 2 -3 mal die Woche zum Cybertraining getroffen und die Jungs haben von unserem Athletiktrainer einen kompletten Trainingsplan bekommen, der sich jede Woche geändert hat."

„Du sprichst euren Trainerstab an. Was ist anders als noch in Holzminden?“

„Göttingen 05 ist in vielen Bereichen professionell aufgestellt. Ich bin Bestandteil eines großen Trainerteams. Wir haben sogar eine Mentaltrainerin, einen Videoanalysten und eine Yogatrainerin. Außerdem deckt der Athletiktrainer einen Bereich ab, in dem viele Fußballtrainer meiner Meinung Unsicherheiten aufweisen. Einen 23-Mann Kader an Spielern durfte ich bisher auch noch nicht erleben. Das Miteinander im Verein ist top und der Verein hat natürlich eine weit reichende Tradition, die von einer aktiven Fan-Gemeinde gepflegt wird."

„Seit dem 08. März seid ihr wieder im Training. Was war das für ein Gefühl?“

„Das war schon ein geiles Gefühl, als wir wieder anfangen durften zu trainieren. Wir haben gleich den ersten Tag genutzt und in den letzten Wochen richtig Gas gegeben.“

„Aufgrund der steigenden Coronazahlen ist an einen Spielbetrieb noch nicht zu denken. Gibt es bei euch schon Signal, ob die Saison vielleicht doch noch fortgesetzt wird?“

„Nein, leider nicht. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Saison auch bei uns abgebrochen wird. Durch unseren Sieg gegen Braunschweig stehen wir auf einem Nichtabstiegsplatz, sodass wir im Falle einer Wertung der Saison nichts zu befürchten hätten.“

„War es die richtige Entscheidung zu 05 zu gehen?“

„Ja, es war die richtige Entscheidung. Ich habe hier jetzt schon viel gelernt und lerne jeden Tag weiter. Insgesamt fühle ich mich sehr wohl."

„Was wünschst du dir für das Jahr 2021?“

„Ich wünsche mir, dass endlich wieder die Normalität eintritt und wir beim Fußball wieder eine Saison ohne Unterbrechungen zu Ende spielen können. Außerdem freue ich mich endlich mal wieder ein Spiel vom SV06 sehen zu können. Ich bin ein unheimlich großer Fan der Mannschaft, insbesondere jetzt, wo die 2002er hochkommen.“

Foto: I.SC Göttingen 05

Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr

Fürstenberg (mm). Seit vielen Jahren zählt Fabian Pleier-Helm zweifelsohne zu den besten Spielern im Fußballkreis Holzminden. Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, uns mit dem Fürstenberger virtuell zu treffen. Im Gespräch blicken wir auf seine Jugendzeit und insbesondere auch auf seine Zeit bei der Spvg Brakel in der Verbandsliga zurück.

„Fabian, wo hast du mit dem Fußball angefangen?“

„Ich habe mit drei-vier Jahren bei den „Pamperskickern“ der JSG Boffzen/Fürstenberg in Fürstenberg angefangen. Mein Vater war mein erster Trainer.“

„Was waren deine größten Erfolge?“

„Wir haben in der Jugendspielgemeinschaft unter anderem zusammen mit dem Boffzer Marec Wenzel Kreismeisterschaften, Kreispokale und auch die Hallenkreismeisterschaft geholt. Zudem habe ich bei der Holzmindener Kreisauswahl unter Werner Brennecke und im Stützpunkt in Hameln gespielt.“

„Bist du in der gesamten Jugendzeit der JSG treu geblieben?“

„Ja, auch wenn wir zwischenzeitlich keine B-Jugend hatten und ich als B-Jugendlicher vor der Frage stand, ob man das körperliche spielen in der A-Jugend schon packt. Das hat aber auch super funktioniert. Es gab durchgängig Anfragen, aber die haben mich nicht so interessiert. Wir sind mit der A-Jugend auch zwischenzeitlich im Nachbarkreis Höxter an den Start gegangen. Dort sind wir dann auch Meister geworden. Da wir als Mannschaft aus Niedersachsen angetreten sind, durften wir den Aufstieg leider nicht wahrnehmen.“

„Warst du auch in deiner Jugendzeit schon ein Offensivspieler?“

„Ja, ich habe schon immer offensiv als Zehner oder Stürmer gespielt. Bei Fürstenberg bin ich aber mittlerweile Sechser geworden.“

„Direkt zu Beginn deiner Herrenzeit brach eine erfolgreiche Fürstenberger Zeit an.“

„Ja, das stimmt. Wir hatten ein gute Truppe und haben 2004 beim erstmals in Turnierform ausgetragenen Kreispokalwochenende auf dem eigenen Platz den Kreispokal geholt. Wir haben im Finale Ay Yildiz Holzminden mit 5:1 geschlagen. In der darauffolgenden Saison sind wir Kreismeister geworden und in die Bezirksklasse aufgestiegen. Durch die Reformänderung sind nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksklasse abgestiegen.“

„In der Jugend bist deinem Heimatverein treu geblieben und hast Angebote abgelehnt. Im Herrenbereich hat sich dies kurzzeitig geändert. Wie kam der Kontakt nach Brakel zu Stande?“

„Ja, nach einer halben Saison in der Kreisliga wollte ich wieder höher spielen. Für mich war Höxter, die zu dem Zeitpunkt in der Landesliga gespielt haben, die erste Adresse. Ich hatte mit ihnen schon Gespräche geführt. Witzigerweise weiß ich gar nicht, wie der Kontakt nach Brakel entstanden ist. Wir haben uns im letzten Augenblick getroffen und ich habe für die Verbandsliga zugesagt.“

„Wie war die Zeit in Brakel?“

„Das war ein coole, aber auch intensive Zeit. Wir haben drei – viermal pro Woche trainiert und sind zu Auswärtsspielen teilweise bis an die holländische Grenze gefahren, wo man schon holländischen Radioempfang hatte. Weitere Gegner waren unter anderem Paderborn II, Münster oder Lippstadt. Ich war Stammspieler und habe entweder als linker Verteidiger oder im linken Mittelfeld gespielt.“

„Warum bist du aus der Verbandsliga zurück zu deinem Heimatverein in die Kreisliga gewechselt?“

„Wir sind nach zweieinhalb Jahren mit Brakel aus der Verbands- in die Landesliga abgestiegen. Fürstenberg ging es zu dem Zeitpunkt nicht so gut, sodass ich mich aus Heimatverbundenheit für die Rückkehr entschieden habe. Ich hatte meine höherklassige Erfahrung gemacht und wollte diese an die Jungs in Fürstenberg weitergeben.“

„Mit dir hat es Fürstenberg auch ins ruhige Fahrwasser der Kreisliga geschafft. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem erneuten Kreispokalsieg geben. Wie blickst du auf die Kreispokalsaison zurück?“

„Ich muss sagen, dass wir in der Saison viel Losglück hatten. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Boffzen bekamen wir die Kreisklassisten Negenborn und Kaierde zugelost. Wir hatten anfangs die Hoffnung, dass wir das Kreispokalwochenende bei uns austragen können, aber dann mussten wir die weite Reise nach Kaierde mit dem Bus antreten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Kaierde hatten wir eine sehr ausgelassene Stimmung im Bus.“

„Wie war der Finaltag?“

„Vor dem Finale waren wir alle angespannt. Im Bus hat niemand einen Ton gesagt und die Busfahrt hat auch gefühlte zwei Stunden gedauert. Wir wußten, wie gut Kirchbrak ist und wir uns kein Tor fangen durften. Bei tropischen Temperaturen ist uns dann das Wunder gelungen. Wir hatten mit Florian Pottmeier einen sehr guten Torwart und bei einigen Pfosten- und Lattentreffern das Glück auf unserer Seite.“

„Was macht euren Trainer Werner Müller aus?“

„Er ist fachlich echt gut und man merkt ihm an, dass er früher höher gespielt hat. Er kann jedem Spieler immer einen Tipp mitgeben und macht anspruchsvolles Training. Er hängt sich voll rein und gehört mit seiner Frau und seinen Kindern schon fest zum Verein dazu.“

„Haben sich die Derbys gegen Boffzen in den letzten Jahren für dich verändert?“

„Ja. Leider war der Trend in der unserer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft nicht zu stoppen, sodass wir selten Spieler aus dem Jugend- in den Herrenbereich bekommen und es ohne auswärtige Spieler nicht mehr geht. In den ersten Herrenjahren war das Derbyfeeling definitiv intensiver und die Rivalität größer. Nichtsdestotrotz geht man die Spiele immer mit viel Vorfreude an.“

„Wielange sehen wir dich noch als Aktivposten auf dem Platz?“

„Solange ich fit bleibe, werde ich auch mit Leib und Seele für den MTV spielen. Wenn ich nicht mehr hinterher komme, werde ich aufhören. Eventuell sieht man mich, wie im Bezirkspokalspiel gegen Afferde, auch mal in der Innenverteidigung.“

„Gibt es ein Spiel, an das du noch gerne zurückblickst?“

„Ja, das war in der Aufstiegssaison im Heimspiel gegen Grünenplan. Kurz vor Ende der Partie habe ich mein Team mit zwei Traumtoren zum Sieg geschossen, ein Schuss aus 30 Metern in den Winkel und eine Volleydirektabnahme nach schöner Kombination.“

„Was wünschst du dir für 2021?“

„Ich wünsche mir die Normalität zurück und dass alle gesund durch die Zeit kommen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft schnell wieder trainieren und die anderen Mannschaften bei den Spielen wiedersehen.“

Foto: mm

Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Jugend
Dienstag, 02. August 2022 15:40 Uhr
Double: E-Junioren der SG Lenne/Wangelnstedt feierlich geehrt
Sonntag, 31. Juli 2022 11:14 Uhr

Hjørring/Holzminden (red). Für Milena Nolde aus Holzminden, die für den MTV Fürstenberg als Schiedsrichterin an den Start geht, war die Freude groß. Die 17-Jährige konnte sich beim Dana Cup unter rund 220 Schiedsrichtern ein Finalspiel in Nord Energie Arena sichern. In diesem Stadion wird der heimische Verein Fortuna Hjørring am 18. August die Eintracht aus Frankfurt zur ersten Runde der Champions League der Frauen empfangen.

Nolde pfiff das Finale der G16 zwischen Gui Sportsklubb (Norwegen) und Euro Sports Brasil 2 (Brasilien), welches die norwegische Mannschaft verdient mit 4:0 gewann. "Milena hat eine gute Leistung gezeigt", freut sich Schiedsrichterkollege Marc Dühring, der sich das Spiel vor Ort angeschaut hat.

 

Donnerstag, 28. Juli 2022 13:28 Uhr

Kreis Holzminden (red). Leuchtende Kinderaugen, Spaß am Fußball, persönliche Erfolgserlebnisse, dazu die Verbesserung der individuellen spielerischen Fähigkeiten – all das sind Ziele, die im Kinderfußball verfolgt werden. Diese sollen unter anderem durch neue Spielformen mit kleineren Mannschaftsgrößen und Spielfeldern erreicht werden. Den Kindertrainer*innen kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Aus diesem Grund hat der Niedersächsische Fußballverband (NFV) für Trainer*innen von E- bis G-Jugendteams das NFV Kindertrainer*innen-Zertifikat entwickelt! Unterstützt von der AOK Niedersachsen und der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung soll dieses einen einfachen und praxisnahen Einstieg in das Ausbildungssystem im Kinderfußball bieten. Die Ausbildung hat einen Umfang von insgesamt 20 Lerneinheiten (LE) und ist über ca. sechs Wochen in insgesamt drei Onlinephasen sowie zwei Präsenztage unterteilt. Der Kick-Off mit dem ersten Präsenztag findet niedersachsenweit am 3. September 2022 statt.

INHALTE DER AUSBILDUNG

Die Inhalte der Ausbildung zielen auf die persönlichen Anforderungssituationen und Probleme der Teilnehmenden aus dem sportlichen Alltag ab. Diesen Anforderungssituationen werden ausgewählte Wissensbausteine zugeordnet, die bei der Arbeit auf und neben dem Trainingsplatz sowie am Spieltag im Kinderfußball helfen können. Hierzu gehören bspw.:

- Das eigene Trainer*innen Selbstverständnis & die dazugehörigen Werte

- Die neuen Wettbewerbsformate

- Die Ziele & Spielidee des Kinderfußballs

- Trainingsorganisation & -durchführung

- Überfachliche Themen wie Aufsichtspflicht, Kinderschutz und Integration

In Zusammenarbeit mit den Kreisen hat sich der NFV das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2025 alle Trainer*innen von Kindermannschaften zu qualifizieren und damit einen Beitrag zur Zukunftssicherung des Fußballs in Niedersachsen zu leisten. Die einzelnen Maßnahmen finden im Blended-Learning Format statt und werden jeweils von ausgebildeten NFV-Referent*innen durchgeführt. Die Lehrgänge sind auf maximal 25 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 40 Euro. Eine Anrechenbarkeit zur Trainer*innen-Ausbildung ist ab dem 1. Januar 2023 mit 20 LE auf das zukünftige C-Lizenz Profil Kinder möglich.

AUSBILUNG FINDET IN BODENWERDER STATT

Im NFV-Kreis Holzminden wird die Realschule Bodenwerder (Adolf-Reichwein-Str., 37619 Bodenwerder) als Ausbildungsstätte dienen. Die Präsenztage werden dort am besagten 03. September und am 24. September sein. Ansprechpartner ist Qualifikationsvorsitzender Kevin Walter (Tel. 015774620916), der den Lehrgang im Kreis Holzminden leiten wird (Anmeldung online hier).

Sonntag, 17. Juli 2022 16:59 Uhr

Eschershausen (mm). Nicht lange überlegt haben die MTSV-Jugendtrainer Michael Müller und Mike Lamprecht als die Möglichkeit bestand, mit den D- und B-Junioren den Saisonabschluss beim Hemminger Beach Soccer Cup auf der Sportanlage des SC Hemmingen-Westerfeld wahrzunehmen. "Wir wollten zum Saisonabschluss unseren Jugendspielern und -spielerinnen mal etwas anderes bieten und ihnen die Gelegenheit geben, sich auf Sand mit unbekannten Gegnern zu messen", gaben Müller und Lamprecht die Idee hinter der Aktion bekannt.

Den Anfang machten am Samstag, den 09. Juli die D-Junioren, welche mit sechs Spieler angereist sind. Gespielt wurde mit vier Feldspielern und einem Torwart, sodass der Mannschaft von Mike Lamprecht ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Gegen das stärkste Team, den JFV Calenberger Land, lag man im ersten Spiel des Turniers schnell mit 0:3 hinten, was auch der Endstand war. Aus diesem Spiel wurde gelernt, sodass sich die Eschershäuser auf dem Hemminger Sand mit der Zeit immer besser zurecht fanden. Im zweiten Gruppenspiel wurde der Hausherr mit 3:0 besiegt. Nach einer 2:0-Führung endete die Partie gegen den OSV Hannover mit 2:2-Unentschieden. In der Rückrunde sollte der MTSV wieder vier Punkte holen. Auf die 0:5-Niederlage gegen den JFV Calenberger Land folgte ein 2:0-Sieg gegen den SC Hemmingen-Westerfeld und ein 1:1-Unentschieden gegen den OSV Hannover.

Bei der anschließenden Siegerehrung bekam die Mannschaft einen Preis überreicht. Auf der Rückfahrt wurde der starke zweite Platz auch gleich noch ordentlich mit Essen und Trinken gefeiert. "Insgesamt war es ein gelungener Tag und ein schöner Saisonabschluss. Danke an den SC Hemmingen-Westerfeld für die Ausrichtung des Turniers. Wir kommen gerne wieder!", zeigte sich Mike Lamprecht mit dem Turniertag zufrieden.

Endstand

1. JFV Calenberger Land 25:2 Tore 18 Punkte

2. MTSV Eschershausen 8:11 Tore 8 Punkte

3. SC Hemmingen 5:17 Tore 6 Punkte

4. OSV Hannover 5:13 Tore 2 Punkte

Die B-Junioren von Trainer Michael Müller und Co-Trainer Sergej Michelis nahmen am Sonntag, den 10. Juli am Hemminger Beach Soccer Cup teil. Mit 14 Spielern und einer Spielerin wurde die Reise nach Hemmingen angetreten. Vor der Anreise wurde die Mannschaftseinteilung bekannt gegeben, sodass die Weichen für einen spaßigen Turniertag gestellt wurden.

Die erste Mannschaft konnte auch gleich im ersten Spiel 1:1-Unentschieden gegen den TSV Wennigsen spielen, sodass die ersten Turnierpunkte eingefahren waren. Gegen den Niedersachsenligaabsteiger SC Hemmingen konnte ebenfalls 1:1-Unentschieden gespielt werden. Gegen den JFV Nenndorf und den SV Borussia Hannover gab es jeweils knappe 0:1-Niederlagen. Und gegen den Turniersieger SC Hemmingen I endete die Partie mit einer 0:2-Niederlage. Für die zweite Mannschaft gab es lediglich ein Erfolgerlebnis mit einem 0:0-Unentschieden gegen den JFV Nenndorf. Das direkte Duell der Eschershäuser Mannschaften entschied die erste Mannschaft deutlich mit 5:0 für sich.

"Die Ergebnisse haben an den beiden Turniertagen eine untergeordnete Rolle gespielt. Der Teamgeist wurde gefördert und alle hatten sehr viel Spaß. Der Aufwand der Organsation dieses Wochenendes hat sich auf jeden Fall gelohnt", freute sich Trainer Michael Müller.

Endstand:

1. SC Hemmingen I 10:3 Tore 15 Punkte

2. SV Borussia Hannover 7:2 Tore 11 Punkte

3. JFV Nenndorf 4:1 Tore 11 Punkte

4. SC Hemmingen II 8:5 Tore 8 Punkte

5. TSV Wennigsen 5:6 Tore 7 Punkte

6. MTSV Eschershausen I 7:6 Tore 5 Punkte

7. MTSV Eschershausen II 1:19 Tore 1 Punkt

Fotos: mm

Samstag, 09. Juli 2022 21:22 Uhr

Lenne (red). Am gestrigen Samstag, den 09. Juli 2022 fand der 1. Lenner LöwenCup statt. Bei wechselhaften Wetter spielten die sieben Manschaften im Modus "Jeder gegen Jeden" gegeneinander. Nach einigen spannenden Spielen standen sich schließlich im vorletzten Spiel die bis dahin ungeschlagenen Manschaften aus Northeim und Neuhof gegenüber. Das spannende Spiel endete ohne Tore. Somit gewann die Eintracht aus Northeim, aufgrund des besseren Torverhältnisses, das Turnier.

ENDSTAND

1. FC Eintracht Northeim U12 14:0 Tore 16 Punkte

2. SV Blau-Weiß Neuhof 15:4 Tore 16 Punkte

3. SV06 Holzminden 7:6 Tore 10 Punkte

4. SVG Einbeck 4:10 Tore 5 Punkte

5. TSV Lenne 0:4 Tore 4 Punkte

6. JFV Hameln 3:9 Tore 4 Punkte

7. SV Alfeld 2:12 Tore 2 Punkte

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden auch der beste Torwart des Turnier und die/ der beste Spieler/in gekührt. Im Vorfeld des Turniers bekamen die Trainer der Manschaften die Aufgabe, die besten Spieler aufzuschreiben und im Anschluss an den Turnierorganisator Björn Kapitza und Jugendleiter Andreas Schaper zu melden. Zum Besten Torwart des Turnier wurde Jona Salovic von Eintracht Northeim gekührt. Beste Spielerin wurde Mia Sivers vom JFV Hameln.

Im Anschluss an das Turnier sah mal viele zufriedene Gesichter. Mit einer Neuauflage des überregionalen Turniers im nächsten Sommer kann gerechnet werden. Die sieben Teams haben ihr Interesse bereits hinterlegt.

Foto: mm

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Donnerstag, 30. Juni 2022 18:13 Uhr
Kooperation ausgeweitet: SG Saale-Ith im Altherrenbereich geplant
Dienstag, 14. Juni 2022 13:32 Uhr

Alfeld (red). Die A-Junioren der SV Alfeld sind durch einen ungefährdeten 4:0-Sieg gegen JFV-Hameln II uneinholbar Meister der A-Junioren Bezirksligastaffel 4 Hannover geworden. In bisher 13 Spielen erzielte das Team von Trainer Michael Wittig 31 Punkte mit einem Torverhältnis von 44:16 Toren. Die Alfelder sind bei einem noch ausstehenden Spiel von den Verfolgern JFV 2011 Nenndorf und SV 06 Holzminden nicht mehr einzuholen. Zum letzten Spiel reist die SVA am 18. Juni -14.00 Uhr nach Salzhemmendorf zur JSG Saale-Ith.

Foto: SV Alfeld

Montag, 13. Juni 2022 07:44 Uhr

Weenzen/Thüste (r). Der WTW Wallensen hat einen neuen Trainer. Nach dem Rücktritt von Torsten Fredrich hatten zuletzt Linus Schnack und Marcel Woyciechowski als Spielertrainer die Mannschaft auf die Spiele vorbereitet und das Training geleitet. Für die neue Saison in der Kreisliga Hameln-Pyrmont hat nun der 46jährige Mario Surmann dem WTW als Trainer zugesagt, so dass sich die Spieler wieder voll auf die Fußballspiele konzentrieren können.

Vor allem im Nachbarkreis Holzminden ist der hauptberufliche Polizist kein Unbekannter. Nachdem er mit 25 Jahren selber das Fußballspielen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, konzentrierte er sich sofort auf die Traineraufgabe und übernahm zunächst eine A-Jugend, ehe er beim SV Reelsen bei Bad Driburg erste Erfahrungen als Herren-Trainer sammelte und dort mit dem Aufstieg in die Kreisliga B auch erste Erfolge einfuhr. Danach gab es die ersten Erfahrungen im Kreis Holzminden, wo er unter anderem als Co-Trainer beim SV 06 Holzminden in der Bezirksliga oder beim TSV Lenne als Trainer in der Kreisliga aktiv war. Mit dem MTV Bevern stieg er zwar aus dem Bezirk ab, schaffte aber auch wieder den Aufstieg. In seinen dreieinhalb Jahren beim TSV Kirchbrak holte er auch den Kreispokal, ehe er später auch Stadtoldendorf im Bezirk trainierte.

„Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat mich schon länger gereizt und Sven Köhne war dann schon sehr hartnäckig“, erklärt Surmann während der Vorstellung beim WTW Wallensen. Der WTW-Vorsitzende besuchte Surmann auch Zuhause, ehe er sich in Thüste auch ein Bild von der Infrastruktur des Vereins machte. „Die Lust auf Fußball wurde nach fast einem Jahr Pause in mir wieder geweckt und ich freue mich auf die Aufgabe. Die Chance in der Kreisliga Hameln-Pyrmont wollte ich mir jetzt nicht nehmen lassen, wobei die nächste Saison dort auch viel Spannung verspricht“, glaubt Surmann.

Auch wenn ihm der WTW zwar schon länger ein Begriff war und er die Vereinsentwicklung verfolgt hat, kennt er die Spieler nur vom Namen und noch nicht persönlich. „Ich gehe daher völlig unbedarft an die Arbeit heran und freue mich richtig auf die Arbeit mit den Jungs“, so Surmann. Köhne gibt auch zu, dass die Suche nach einem neuen Trainer zu diesem Saisonzeitpunkt nicht einfach war. Ein Hinweis eines Freundes brachte Köhne schließlich auf Surmann, von dem er in den Gesprächen schnell überzeugt war.

Auf ein besonderes Spielsystem müssen sich die WTW-Spieler noch nicht einstellen. Surmann hat schon in der Vergangenheit das System immer von den vorhandenen Spielern abhängig gemacht, wobei er aber taktisch immer flexibel sein möchte. „Ich liebe taktische schlaue Mannschaften und will als Trainer lieber agieren als reagieren. Der WTW hat in der Vergangenheit schon gezeigt, dass er taktisch flexibel ist“, freut sich Surmann auf die neue Aufgabe, die er jetzt mit vollem Elan angeht. Der Kader des WTW wird sich in den nächsten Wochen zudem noch etwas verändern, da einige Wechselgespräche vor dem finalen Abschluss stehen.

Text & Foto: Göke

Mittwoch, 20. April 2022 11:12 Uhr

Föhrste (r). Nach inzwischen fast acht Jahren endet am Ende der Saison die Ära des Spielertrainerduos Marian Liersch (seit der Saison 2014/15) und David Paasche (seit der Saison 2016/17) beim TSV Föhrste. Mit Drazen Ivankovic hat der Verein nun einen in jeglicher Hinsicht herausragenden Nachfolger für die Spielzeit 2022/23 verpflichtet.

„Drazen ist unser absoluter Wunschkandidat. Er bringt hohe Fachkompetenz, fußballerische Klasse und einen tollen Charakter mit“, sagt Abteilungsleiter David Paasche, der die Trainersuche gemeinsam mit Liersch vornahm. Von der Verpflichtung des 36-jährigen Vollblutfußballers, der als Spieler unter anderem für Hannover 96, den VfV Hildesheim, die SV Alfeld, den WTW Wallensen sowie Heimatverein DSC Duingen die Schuhe schnürte und zurzeit bis zum Saisonende als Spielertrainer beim TSV Deinsen arbeitet, verspricht sich das Duo neue Impulse. „Wir wünschen uns, dass die Mannschaft weiterentwickelt wird und wir darüber hinaus Fußball in Föhrste weiter festigen und langfristig sichern können. In puncto Weiterentwicklung sehen wir Drazen als vielversprechende Lösung – neue Ideen und Ansätze sind nach acht Jahren schlichtweg dringend nötig“, betonen Liersch und Paasche.

Ivankovic selbst blickt seiner neuen Aufgabe mit jeder Menge Tatendrang entgegen: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und habe das Ziel, gemeinsam mit den Spielern den nächsten Schritt zu gehen“, so der 36-Jährige. Das Umfeld, die Sportanlage und der Kader hätten ihm die Entscheidung erleichtert. „Die Bedingungen in Föhrste sind wirklich gut. Das motiviert mich natürlich enorm – auch hinsichtlich meiner Weiterentwicklung als Trainer“, betont Ivankovic. In den kommenden Wochen liege sein Fokus jedoch voll auf seinem derzeitigen Verein, dem TSV Deinsen: „Ich hatte und habe in Deinsen eine tolle Zeit, die ich mit dem Klassenerhalt beenden möchte. Darauf werde ich alles tun“, sagt er.

Auf der Felix-Speer-Sportanlage wird sich in Zukunft zwar einiges ändern, Liersch und Paasche bleiben dem Verein aber dennoch erhalten. „Ich bin Vorsitzender des Fördervereins, bleibe Spieler des TSV und werde zudem im Training und an den Spieltagen unterstützen, wenn das gefragt ist“, sagt Liersch. Sein Kollege Paasche will nach sechs Jahren studienbedingter Fußballpause in Folge des dritten Kreuzbandrisses selbst noch einmal ernsthaft die Schuhe schnüren und neben seiner Funktion als Abteilungsleiter und Jugendtrainer ebenfalls als eine Art „stiller Co-Trainer“ agieren. „Wir sind in Absprache mit Drazen als Unterstützung weiter mit dabei – die Richtung gibt aber ausschließlich er vor“, betont das scheidende Duo. Nun wehe bald eben ein neuer Wind – und das sei auch gut so.

Collage: TSV Föhrste

Mittwoch, 23. März 2022 18:02 Uhr

Alfeld (mm). Die SV Alfeld hat sich durch das gute Abschneiden in der Hinrunde neben der Aufstiegsrunde auch für den Bezirkspokal qualifiziert. Hier nehmen nur Teams auf der Bezirksliga-Aufstiegsrunde und aus der Landesliga teil. In der ersten Runde empfing die Mannschaft von Holger Wesche den TUS Garbsen aus der Region Hannover, welcher mit nur elf Spielern und dementsprechend ohne Auswechselspieler angereist war.

In der Anfangsphase war es ein ausgeglichenes Spiel ohne Großchancen. Die beste Gelegenheit hatten die Hausherren in der 14. Spielminute. Nach einer Ecke von Fabian Carduck stieg Lennert Schaper am höchsten. Diesen Kopfball parierte TUS-Keeper Kai-Patrick Bäte. In der 23. Spielminute zappelte der Ball im Netz. Nach einer Flanke konnte Bäte einen Volleyschuss von Finn Lüdtke abwehren, beim Nachschuss von Neuzugang Alexander Delzer war er machtlos. Der Assistent zeigte allerdings eine Abseitsstellung, sodass dieser Treffer nicht zählte. Alfeld blieb vor der Pause das aktivere Team, doch konnte bis auf Flanken, die von Angreifern verpasst wurden oder vom Keeper Bäte weggefaustet werden konnten, nur einen Distanzsschuss von Lennert Mauser abgeben, welcher für Bäte sichere Beute war. So gingen die Mannschaften mit einem torlosen Spielstand in die Pause.

Nach der Pause wurde das Spiel zerfahrener. Es wurden viele lange Bälle gespielt und Torchancen waren Mangelware. So sah es lange Zeit auch danach aus, als würde die Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale über das Elfmeterschießen fallen. Doch in den letzten Spielminuten wollten die Gäste aus Garbsen für die Vorentscheidung sorgen. Pierre Eckwert hatte in der 88. Spielminute das 0:1 auf dem Fuß. Nach einem Fernschuss konnte SV-Keeper Maximilian Titz das Spielgerät nur nach vorne abwehren. Eckwert ging dem Ball nach und scheiterte aus Nahdistanz an Titz, der für die Parade alles in die Waagschale warf. In der 90. Spielminute brachte Alfelds Dominik Wesche TUS-Angreifer Tobias Quast im Sechzehner zu Fall, sodass der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Halil Aydemir zum 0:1-Endstand. Somit ist die SV Alfeld im Bezirkspokal ausgeschieden.

Foto: mm

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