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Dienstag, 05. Mai 2020 11:44 Uhr

Tristan Schmidt aus Golmbach: "Die Zeit bei Hannover 96 war überragend" Tristan Schmidt aus Golmbach: "Die Zeit bei Hannover 96 war überragend"

Mannschaft 1: 1. FC Wunstorf

Golmbach/Hannover/Tündern (mm). Steven Cherundolo, Markus Miller und Linton Maina - der Golmbacher Tristan Schmidt hat eine interessante Jugendzeit hinter sich. Von der JSG Forstbachtal war Schmidt in die Jugend von Tündern gewechselt, wo er schließlich in den Fokus von Hannover 96 geraten ist. Dem Ruf aus der Landeshauptstadt konnte der Sohn von Jörg Schmidt nicht wiederstehen. Über den JFV Calenberger Land ist er schließlich zum HSC BW Tündern zurückgekehrt, wo er nun im Herrenbereich aktiv ist. Wir haben die Coronapause genutzt, um uns mit ihm über seine bisherige Laufbahn und seine Zukunftspläne zu unterhalten.

Redaktion: "Im Januar 2016 bist du nach einigen Trainingseinheiten von der Tünderaner B-Jugend in die U17 von Hannover 96 gewechselt. Dort bist du in der Rückrunde der Saison 2015/2016 auf fünf Einsätze in der Bundesliga Nord/Nordost gekommen. Wie war deine Zeit bei 96?"

Tristan: "Die Zeit war überragend. Ich bin dankbar für die Chance, das alles erlebt zu haben. Es hat mich natürlich auch fußballerisch weiter gebracht und ich habe enorm viel aus der Zeit mitgenommen, sowohl persönlich als auch sportlich. Zu Anfang war es sehr beeindruckend wie professionell dort schon im Jugendbereich gearbeitet wird. Die Anforderungen sind sehr hoch, aber man gewöhnt sich recht schnell daran. Die Mannschaft war top und ich habe noch heute einige Freunde aus der Zeit. Außerdem hat man durchaus mal Kontakt zu den Profis und der Chefetage, was natürlich noch einmal zusätzlicher Ansporn ist. Klar hat es auch viel Zeit und Aufwand in Anspruch genommen, aber bei so einer Chance da denkt man eigentlich kaum noch drüber nach."

Redaktion: "Hat es aus deiner Mannschaft auch jemand den Sprung zu den Profis von 96 geschafft?"

Tristan: "Ja, ich habe mit dem jetzigen 96-Profi Linton Maina zusammengespielt. Er war damals schon sehr, sehr gut, sodass ich ihm den Sprung zu den Profis auch zugetraut habe."

Redaktion: "In der U17 hast du unter keinem Geringeren als Ex-Profi Steven Cherundolo gespielt. Wie war euer Verhältnis und habt ihr noch Kontakt zueinander?"

Tristan: "Es war natürlich ein besonderes Erlebnis mit einem solchen Trainer zu arbeiten. Zudem war mit Markus Miller auch noch ein weiterer Ex-Profi als Torwarttrainer in unserer U17 zuständig. Man hört auf jedes Wort und kann extrem viel lernen. Cherundolo hat immer einen Tipp, um mit sportlichen oder taktischen Situationen oder auch mit Druck umzugehen. Er hat es sich auch nicht nehmen lassen mal ein paar Übungen beim Training mitzumachen, dann hat er auch seine fußballerische Klasse gezeigt. Auch menschlich ist er sehr gut drauf und immer für einen Spaß zu haben. Ich kann also nur Positives über ihn sagen, wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Kontakt haben wir jedoch nicht mehr, das hat sich mit der Zeit verlaufen und er übernahm dann ja auch noch als Co-Trainer in Stuttgart."

Redaktion: "Wie ging es für dich nach dem halben Jahr weiter und warum bist du letzlich zum JFV Calenberger Land gewechselt?"

Tristan: "Ich habe insgesamt 1,5 Jahre in Hannovers U17 gespielt - ein halbes Jahr Bundesliga und ein Jahr Regionalliga. Den Sprung in die U19 habe ich nicht geschafft, da ich zu dem Zeitpunkt schwerer verletzt war. Ich bin dann nach Egestorf zum JFV Calenberger Land gewechselt, wo ich dann ebenfalls 1,5 Jahre in der A-Jugend-Regionalliga Nord gespielt. Der Verein hat mich angesprochen und sich sehr um mich und auch andere Mitspieler von 96, die den Sprung auch nicht geschafft haben, bemüht. Zudem wechselten auch einige Wolfsburger zu uns, sodass wir eine sehr gute Mannschaft hatten und sehr erfolgreiche Saisons gespielt haben. Auch beim JFV hatte ich insgesamt eine sehr schöne Zeit."

Redaktion: "Verletzungsbedingt bist du schließlich in Weserbergland zurückgekehrt, wo du in der vergagenenen Rückrunde wieder unter Steffen Niemeyer bei der JSG Hameln-Land aufgelaufen bist. Wie zufrieden warst du mit der Rückrunde?"

Tristan: "Der Wechsel zurück nach Tündern war einfach ein Wunsch von mir. Durch meine Zeit in der C- und B-Jugend hatte ich auch immer noch guten Kontakt zu Steffen und einigen Jungs, wodurch ich letztlich auch wieder schnell Anschluss gefunden habe. Ich denke, wir haben dann auch eine sehr gute Rückrunde gespielt und wirklich nur gegen die Topteams Punkte liegen lassen. Wir konnten also durchaus zufrieden sein."

Redaktion: "Im Sommer bist du beim HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern geblieben, wo du bisher hauptsächlich in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurdest. In der Oberligaherrenmannschaft wurdest du bisher einmal eingewechselt. Wie blickst du auf dein erstes Herrenjahr zurück?"

Tristan: "Für mich war schnell klar, dass ich in Tündern bleiben möchte. Wir Jugendspieler wurden extrem gut und schnell aufgenommen und mittlerweile hat man sich gut eingelebt. Ich war leider öfter verletzt und habe öfter in der Zweiten gespielt, was aber für die Eingewöhnung an den Herrenbereich nicht schlecht war. Außerdem ist in Tündern alles ein eingeschworener Haufen, es vermischt sich durchgehend mit Personal aus der Ersten und der Zweiten. Ich spiele gerne in der Zweiten und fühle mich auch sehr wohl. Ich bin zum Stammspieler geworden und lerne mehr und mehr dazu. Dennoch bleibt es mein Anspruch fit zu werden und auf Dauer in die Erste zu rücken. Die Corona-Krise hilft da leider im ersten Herrenjahr nicht wirklich weiter."

Redaktion: "Noch ist offen, in welcher Liga der HSC BW Tündern in der kommenden Saison spielen wird. Als früherer Jugendspieler von Hannover 96 möchtest du sicherlich auch im Herrenbereich höherklassig spielen, oder?"

Tristan: "Für den gesamten Verein wäre es überragend noch ein weiteres Jahr in der Oberliga zu bleiben. Sollten wir absteigen, werden wir uns allerdings auch in der Landesliga wieder oben festsetzen wollen. Mein Anspruch ist es natürlich so hoch wie möglich zu spielen, hoffentlich mit Tündern auch nächstes Jahr in der Oberliga. Ich fühle mich hier wohl und werde daran arbeiten, um mir mehr Spielzeit zu sichern. Wir werden sehen, wo die Reise noch hingehen wird."

Redaktion: "Wir wünschen dir weiterhin Erfolg!"

Collage: mm

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