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Dienstag, 02. Februar 2021 12:53 Uhr

"Spirit der Sandkuhle": Fünferpacker Sascha Link im Gespräch mit der Redaktion "Spirit der Sandkuhle": Fünferpacker Sascha Link im Gespräch mit der Redaktion

Mannschaft 1: 1. FC Wunstorf

Lenne (mm). Im Rahmen unserer Interviewreihe haben wir uns virtuell mit Sascha Link vom Kreisligaaufsteiger SG Lenne/Wangelnstedt II getroffen. In diesem Gespräch blickt Link auf seine Jugendzeit zurück. Er gibt uns darüber hinaus Einblick, in die aktuelle Situation beim TSV Lenne und verrät er zugleich, welches persönliches Ziel er in Lenne verfolgt.

"Sascha, schön, dass auch du deine Teilnahme an unserer Interviewreihe zugesagt hast."

"Kein Problem."

"Fangen wir auch gleich an. Wo hast du in der Jugend gespielt?"

"Ich habe in der G-Jugend in Lenne unter Detlef Krause mit dem Fußballspielen angefangen. Die meiste Zeit habe ich in Lenne unter Maik Pechmann gespielt. Ab der C-Jugend kam es dann dazu, dass wir keine Lenner Mannschaft stellen konnten, sodass ich mit einer Gastspielerlaubnis beim MTSV Eschershausen gespielt habe. Dort waren Carsten Lubina, Michael Müller und am Ende auch Benjamin Sobotta meine Trainer. In meiner zweiten A-Jugend Saison hatten wir eine eigene A-Jugendmannschaft. Unser Trainer war zu dem Zeitpunkt Guiseppe Argentiero."

"In welchen Ligen warst du unterwegs, auf welchen Positionen wurdest du eingesetzt und auf welche Erfolge kannst du zurückblicken?"

,,Ich habe in der Jugend durchgängig in der Kreisliga gespielt und wurde im Mittelfeldzentrum auf der Sechs oder Acht eingesetzt. Mein größter Erfolg war definitiv der Kreispokalsieg mit der A-Jugend des TSV Lenne gegen den MTV Bevern."

"Wie verlief dein Einstieg in den Herrenbereich?"

"Es war für mich zunächst schwierig. Ich habe schnell gemerkt, dass körperlich betonter als noch in der Jugend gespielt wurde. Dank Björn Bettermann, der mich ein wenig an die Hand genommen hat, war ich relativ schnell in der Mannschaft integriert. Unter Gerrit Hofmann habe ich als Einwechselspieler gespielt oder habe meine ersten Herrenerfahrungen in der zweiten Mannschaft gemacht."

"Warum bist du dann nach Bodenwerder gewechselt und wie war es gegen deinen Heimatverein zu spielen?"

"Als junger Spieler war es schwierig Fuß in der ersten Mannschaft zu fassen und in der Zweiten hat es mir nicht so gut gefallen. Da wurde zu dem Zeitpunkt nur "just for fun" gespielt, ohne Leistungsgedanken. Ich hatte in dieser Zeit viel Kontakt mit Bodenwerders Leif Bolls, sodass der Bezug nach Bodenwerder da war und ich mich für den Wechsel entschieden habe. Es war ein komisches Gefühl gegen Lenne zu spielen, aber ich konnte das gut ausblenden. Im Hinspiel haben wir eine ordentliche Klatsche bekommen, sodass mich meine Lenner Freunde damit auch längere Zeit geärgert haben. Im Rückspiel wollten wir die Niederlage wettmachen, was uns mit einem 2:1-Sieg in Bodenwerder auch gelungen ist. Dieses Mal habe ich die Lenner mit zwei Torvorlagen geärgert (lacht)."

"Wieso hast du Bodenwerder nach nur einem Jahr wieder verlassen?"

"Es hat mir in Bodenwerder viel Freude bereitet, habe dort viele neue Freunde gefunden und unter Michael Lotze eine Menge gelernt. Durch die längeren Fahrten und die geringe Trainingsbeteiligung habe ich mich letztendlich entschlossen nach Lenne zurückzugehen. Hinzu kam, dass Michael Lotze nach Holzminden ging und man nicht so richtig wußte, wie es in Bodenwerder weitergeht. Durch Michael Proske kam bei Lenne II mehr Zug und Ehrgeiz in die Mannschaft."

"Wie blickst du auf die Spielzeiten in der 1. Kreisklasse zurück?"

"Unter Michael Proske haben wir viel gelernt. Wir haben immer besser zusammengespielt und haben auch immer oben mitgespielt. In der Saison 2018/2019 sind wir Staffelmeister geworden, aber konnten nicht aufsteigen, da unsere Erste aus der Bezirks- in die Kreisliga abgestiegen ist. Nach der Staffelmeisterschaft hat uns Michael Proske leider verlassen. Das war ein großer Verlust und lange Zeit wußten wir nicht, wie es weitergeht. Eike Ostermann, Björn Bettermann und mein Vater haben uns schließlich zum Doppelaufstieg geführt. Mit Kai Tobolewski und Steffen „Schiri“ Schaper haben wir jetzt ein klasse Duo, das uns in der Kreisliga coacht."

"Dein Spiel des Lebens hast du wohl mit deinem Fünferpack (!) gegen die SG GoLüWa/Bevern II hinter dir."

"An dem Tag ist mir wirklich alles gelungen. Ein Tor habe ich per Distanzschuss erzielt und bei den meisten Toren hatte ich aber auch Glück, da ich nur abstauben musste. Bei den Vorlagen war das dann auch nicht schwer - schöne Grüße an Eike Ostermann (lacht)."

"Als junger Spieler möchte man möglichst hoch und viel spielen. Du spielst fest in der Zweiten und springst bei der Ersten ein, wenn mal Not am Mann ist. Wie gehst du mit der Rolle um?"

"Wie du schon gesagt hast, bin ich einer von mehreren Springern zwischen den Mannschaften. Ich versuche mich vor der Saison und insbesondere in der Vorbereitung immer zu zeigen. Fußball ist für mich ein Hobby, welches mir nur Spaß macht, wenn ich spiele. Vor der Saison gibt es mit Björn auch immer ein Gespräch, in dem ich ihm das auch so mitteile. Da ich mehr Spielzeit in der zweiten Mannschaft bekomme, spiele ich dort. Ich muss aber auch zugeben, dass wir in der ersten Mannschaft in der Offensive sehr stark besetzt sind und es nicht einfach ist, an den Spielern vorbeizukommen. Mir ist es auch wichtig, dass wir mit der Zweiten den Klassenerhalt in der Kreisliga schaffen."

"Du spricht Björn Bettermann nun schon zum zweiten Mal an. Was macht ihn aus?"

"Björn gehört einfach zu Lenne und ist immer mit viel Ehrgeiz dabei. Er war nicht der beste Fußballer, aber hat das auf dem Platz läuferisch und kämpferisch wettgemacht. Er ist ein Kumpeltyp, mit dem man über alles reden kann. Er bleibt nach jedem Spiel oder jeder Trainingseinheit lange da und lebt für den Verein."

"Hat sich durch dieses "lange nach den Spielen und Trainingseinheiten da bleiben" der Lenner Teamgeist gebildet?"

"Ja. Wir sind immer mindestens 20 Spieler beim Training und spielen häufig 11 gegen 11 im Abschlussspiel. Wir machen in der Vorbereitung auch mal einen Mannschaftabend und verabreden uns auch privat viel untereinander - viele sind ja auch jung und in etwa gleich alt. Es kommt Nachwuchs nach, der es hier auch leicht hat, in die Mannschaft zu kommen."

"In der laufenden Kreisligasaison spielt ihr vorwiegend vor der ersten Mannschaft in der Lenner Sandkuhle. Aus euren vier Heimspielen habt ihr auch alle 12 Punkte mitnehmen können. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Das Dorf ist einfach fußballverrückt. Wenn die Lenner Zuschauer da sind, fällt es uns deutlich einfacher auf dem Platz zu ackern. Ich würde es als den "Spirit der Sandkuhle" bezeichnen."

"Dafür stockt euer Motor bei Auswärtsspielen. Was muss da besser werden?"

"Bei den Auswärtsspielen in Kirchbrak und Bevern hat uns die Einstellung gefehlt. Da muss man einfach genauso wie in der Sandkuhle auf dem Platz arbeiten und mehr Biss an den Tag legen. Da darf man sich nicht so abschießen lassen, wir haben einen großen Kader, mit dem man auch personelle Ausfälle, wie z.B. in Kirchbrak, besser auffangen kann."

"Noch weiß keiner so richtig, wie und wann man wieder trainieren darf. Wie haltet ihr euch fit?"

"Wir haben mit der "Vorbereitung" auf die Rückserie angefangen. Björn gibt uns pro Woche Vorgaben, wie z.B. 2x die Woche 5 Kilometer laufen und Stabilisierungsübungen. Ich mache für mich zusätzlich auch ein wenig Krafttraining."

"Was wünscht du dir für 2021 und was ist dein persönliches Ziel beim TSV Lenne?"

"Ich gehe zwar nicht davon aus, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann, aber würde mir natürlich wünschen, dass unsere Erste in die Aufstiegsrunde kommt und nicht in die Abstiegsrunde muss. Der Klassenerhalt beider Mannschaften ist das Ziel. Mit der Zweiten müssen wir noch die Kreisligaerfahrung sammeln und uns steigern. Mein persönliches Ziel beim TSV Lenne ist natürlich irgendwann fester Bestandteil der ersten Mannschaft zu sein und dafür arbeite ich auch hart."

Foto: mm        

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