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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Samstag, 06. März 2021 12:52 Uhr
Online-Schulung: NFV-Kreis Holzminden bietet Trainerfortbildung für lizensierte und nicht lizensierte Trainer an
Freitag, 05. März 2021 07:56 Uhr

Barsinghausen (red). Im Nachgang zur Bund-Länder-Konferenz hat sich der Vorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes am gestrigen Abend mit dem weiteren Umgang der derzeit unterbrochenen Saison 2020/2021 auseinandergesetzt. Die auf dem Corona-Gipfel zwischen den Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossenen Ergebnisse wurden begrüßt. „Unser Ziel war und ist, die Saison in allen Altersklassen sportlich zu beenden. Durch die verfassten Beschlüsse besteht Hoffnung und Zuversicht, dieses Ziel erreichen zu können. Der NFV wird aber auch weiterhin an der Praxis festhalten, sich an der jeweiligen politischen Verfügungslage zu orientieren“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath.

Besonders zu begrüßen sei, dass bei einem Inzidenzwert von unter 100 bereits ab dem 8. März Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren in einer Gruppenstärke von maximal 20 Personen im Außenbereich wieder zusammen Sport treiben dürfen. „Der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände haben gegenüber der Politik immer wieder aufgezeigt, welche fatale Folgen Kontaktbeschränkungen und dauerhafter Bewegungsmangel gerade für Kinder und Jugendliche haben. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass unsere Argumente gehört wurden“, sagte Distelrath.

Auch für den Erwachsenenfußball biete der Fahrplan die dringend benötige Öffnungsperspektive. Sollte der Inzidenzwert stabil zwischen 50 und 100 liegen, wäre Fußballspielen im Freien mit einem zuvor durchgeführten Schnell-oder Selbsttest ab dem 22. März und ohne diesen Test ab dem 5. April wieder möglich. "Der Inzidenzwert liegt nur in wenigen politischen Kreisen Niedersachsens über 100. Angesichts der sich verbessernden Rahmenbedingungen wie Wetter oder verfügbarem Impfstoff bestehen gute Aussichten, dass wir schon in ein paar Wochen überall in Niedersachsen die 100er-Grenze unterschreiten könnten. Hohe Disziplin aller Beteiligten ist jetzt unerlässlich. Ich appelliere an alle, sich an die behördlichen Vorgaben zu halten und mit den neu geschaffenen Möglichkeiten verantwortungsbewusst umzugehen“, so Distelrath weiter.

Der Verbandsvorstand hat sich darauf verständigt, in den Spielklassen, in denen es notwendig ist, eine Saisonverlängerung über den 30. Juni hinaus bis maximal an den Beginn der Sommerferien (21. Juli) zuzulassen. Damit folgt er dem mit den spieltechnischen Fachausschüssen in den Kreisen erhobenen Meinungsbild. Dabei hatten sich über 80 Prozent für die optionale Verlängerung des Spieljahres ausgesprochen.

Foto: mm

 

Donnerstag, 04. März 2021 08:13 Uhr

Deutschland (red). Am gestrigen Mittwochabend gab es in der Videokonferenz der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und -chefs zähe Verhandlung, sodass das Ergebnis erst kurz vor Mitternacht in einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Der Lockdown wird grundsätzlich bis zum 28. März verlängert, aber es gibt auch Lockerungen bzw. Öffnungsschritte. In den Öffnungsschritten 3 - 5 ist der Sport enthalten. Vorweg: An Fußballtraining mit Kontakt und ohne Selbst- bzw. Schnelltest ist frühestens ab dem 22. März bzw. 05. April zu denken!

Das Land Niedersachsen versteht die Beschlüsse zu den Öffnungsschritten als Orientierungsrahmen, den sie unter Beachtung der Rechtsprechung des OVG Lüneburg zum Charakter der Inzidenzstufen in § 28 a Abs. 3 BInfSchG sowie der Verhältnismäßigkeit der daraus abgeleiteten Maßnahmen sowie unter der Beachtung der Verfügbarkeit von geeigneten Schnelltest zur Stärkung der Pandemiekontrolle umsetzen werden.  

Das sind die Öffnungsschritte für den Sport

3. Öffnungsschritt (ab 08. März -nach Inzidenzen)

a. Wird in dem Land oder einer Region eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 50 erreicht, so kann das jeweilige Land folgende weitere Öffnungen entsprechend landesweit oder regional vorsehen:

  • kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen

Steigt die 7-Tage-Inzidenz in dem Land oder der Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 50 Neuinfektionen an, wird ab dem zweiten darauffolgenden Werktag in den geöffneten Bereichen nach Ziffer b verfahren.

b. Wird in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz von unter 100 erreicht, so kann das jeweilige Land folgende weitere Öffnungen entsprechend landesweit oder regional vorsehen:

  • Individualsport mit maximal 5 Personen aus 2 Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen (kontaktfrei). 

Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse).

4. Öffnungsschritt (frühestens ab 22. März)

Der vierte Öffnungsschritt kann erfolgen, wenn sich die 7-Tage-Inzidenz nach dem dritten Öffnungsschritt in dem Land oder der Region 14 Tage lang nicht verschlechtert hat:

a. Wenn die 7-Tage-Inzidenz 14 Tage lang nach dem Inkrafttreten des dritten Öffnungsschritts landesweit oder regional stabil bei unter 50 Neuinfektionen bleibt, kann das Land entsprechend landesweit oder regional folgende weitere Öffnungen vorsehen:  

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz in dem Land oder der Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 50 Neuinfektionen an, wird ab dem zweiten darauffolgenden Werktag in den geöffneten Bereichen nach Ziffer b verfahren.

b. Besteht in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, so kann das jeweilige Land 14 Tage nach dem dritten Öffnungsschritt folgende weitere Öffnungen landesweit oder regional vorsehen:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen tagesaktuellen COVID-19 Schnell- oder Selbsttest verfügen.  

Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse).

5. Öffnungsschritt (frühestens ab 05.04)

Der fünfte Öffnungsschritt kann – wiederum in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen – erfolgen, wenn sich die 7-Tage-Inzidenz nach dem vierten Öffnungsschritt in dem Land oder der Region 14 Tage lang nicht verschlechtert hat:  

Wenn die 7-Tage-Inzidenz 14 Tage lang nach dem Inkrafttreten des vierten Öffnungsschritts landesweit oder regional stabil bei unter 50 Neuinfektionen bleibt, kann das Land entsprechend landesweit oder regional folgende weitere Öffnungen vorsehen:

  • Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Außenbereich; Kontaktsport in Innenräumen  

Steigt die 7-Tage-Inzidenz in dem Land oder der Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 50 Neuinfektionen an, wird ab dem zweiten darauffolgenden Werktag in den geöffneten Bereichen nach Ziffer b verfahren

b. Besteht in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz von unter 100, so kann das jeweilige Land 14 Tage nach dem vierten Öffnungsschritt folgende weitere Öffnungen landesweit oder regional vorsehen:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich (ohne Testerfordernis)

Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse).

 

Dienstag, 02. März 2021 13:34 Uhr

Kreis Holzminden (red). Kommt nun doch ein bisschen Licht ans Ende des Tunnels? Seit Ende Oktober ruht auf den Fußballplätzen der Ball, doch dies könnte sich deutschlandweit im Laufe der nächsten Woche ändern. Nach übereinstimmenden Medienberichten geht aus dem Beschlussentwurf für die morgigen Ministerkonferenz hervor, dass der Lockdown zwar bis zum 28. März verlängert werden soll, es aber dennoch bundesweite Lockerungen geben soll.

Abhängig vom Infektionsgeschehen zeigt der vorliegende Entwurf Öffnungsperspektiven auf. Demnach könnte kontaktfreier Sport im Außenbereich auf Außensportanlagen mit bis zu 10 Personen wieder ermöglicht werden. So könnte auf den Sportplätzen, wie Anfang Mai letzten Jahres, wieder Fußballtraining ohne Kontakt stattfinden.

Update: Wie das Fußball-Fachmagazin Kicker nun erfahren haben will, müssen sich die Amateurfußballer noch gedulden. Zwar seien Lockerungen in der nächsten Lockdown-Phase geplant, an kontaktlosen Amateursport sei jedoch erst wieder ab einem Inzidenzwert von 35 und darunter zu denken. Erst, wenn dieser Wert sich über 14 Tage stabilisiert, sei Kontaktsport wieder eine Option.

Es bleibt abzuwarten, was beschlossen wird!

Montag, 01. März 2021 12:11 Uhr

Barsinghausen (mm). Auch am heutigen Montag, den 01. März wird Sascha Derr, Leiter des Studios B54, die Spieler von den niedersächsischen Fußballvereinen ab 19 Uhr zum Schwitzen bringen. Somit wird die Reihe an Fußball-Fitness Workouts, die im Februar begonnen wurde, fortgeführt. Viel Spaß beim Mitmachen!

Sonntag, 28. Februar 2021 13:10 Uhr

Einbeck (red). Nicht nur das Wetter zu Frühlingsbeginn, sondern auch die SVG Einbeck lädt dazu ein, wieder in Schwung zu kommen. Um möglichst viele ihrer aktiven Mitglieder in Bewegung zu bringen, ruft sie daher mit Unterstützung der AOK-Niedersachsen eine vereinsinterne Lauf-Challenge ins Leben.

Die Challenge läuft ab 01. März für vier Wochen jeweils innerhalb einer Altersklasse. Diejenigen aus einer solchen Altersklasse, die innerhalb des Zeitraumes am meisten Kilometer und dabei mindestens 40 km in den jüngeren Mannschaften (F- bis D-Jugend) bzw. 60 km in den älteren Jahrgängen (C-Jugend bis Herren) gelaufen sein werden, bekommen jeweils einen Preis. Im Juniorenbereich handelt es sich um ein Vereins-Trikot nach Wahl, bei den Herrenmannschaften um einen Gutschein für den Sporthandel. Aber auch die Zweit- und Drittplatzierten erhalten eine Anerkennung für ihre Leistungen. Und da Fußball eine Mannschaftssportart ist, erhält das Team, das insgesamt am meisten Kilometer erläuft, eine Prämie für die Mannschaftskasse.

Im Hintergrund der Aktion steht die Überlegung, dass möglichst viele im Verein so schnell und so fit wie möglich den Weg zurück in den hoffentlich bald beginnenden Trainings- und Spielbetrieb finden sollen, so Christoph Adamek, sportlicher Leiter und 2. Vorsitzender der SVG. Mit Blick auf die aktuelle Situation vor allem der Kinder- und Jugendlichen im Verein möchte der Vorstand ausreichend stark motivierende Anreize setzen. Erster Vorsitzender Hans-Jürgen Kettler ist daher sehr froh, die AOK-Niedersachsen als Kooperationspartner gewonnen zu haben. Der Krankenkasse ist es als Gesundheitspartner selbstverständlich ebenso ein Anliegen, Menschen in diesen Zeiten in Bewegung zu halten und einen Beitrag zur Gesundheitsförderungen zu leisten.

Jetzt gilt es für allen Aktiven nur noch, möglichst viele Kilometer zu absolvieren. Und dabei läuft natürlich die Hoffnung mit, nicht nur die erlaufenen Preise, sondern auch die gewonnene Ausdauer bald wieder gemeinsam auf dem Platz unter Beweis stellen zu können.

Foto: SVG Einbeck

Freitag, 26. Februar 2021 16:05 Uhr

Golmbach (mm). Ein weiteres Kreisligaspiel fand am 01.11.2015 in Golmbach statt. Dort kam es zum Nachbarschaftsduell zwischen der heimischen SG GoLüWa und dem TSV Holenberg.

Wie das Spiel ausgegangen ist, seht ihr in unserer Video-Zusammenfassung:

Kreisliga: SG GoLüWa - TSV Holenberg

+++VIDEOZUSAMMENFASSUNG+++ Ein weiteres Kreisligaspiel fand am 01.11.2015 in Golmbach statt. Dort kam es zum Nachbarschaftsduell zwischen der heimischen SG GoLüWa und dem TSV Holenberg.

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Freitag, 26. Februar 2021
Donnerstag, 25. Februar 2021 16:30 Uhr

Deutschland (red). Die Sportministerinnen und Sportminister der Länder befürworten ein abgestimmtes Vorgehen für einen schrittweisen Wiedereinstieg in den Sport - unter der zwingenden Voraussetzung eines sich weiterhin rezessiv entwickelnden Infektionsgeschehens.

Die Sportministerkonferenz empfiehlt der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, die am 03. März tagt, einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sport, wobei die vorgeschlagenen Schritte durch die Länder einzeln oder übergreifend zugelassen werden können. Für die Sportausübung von Kindern und Jugendlichen können begünstigende Ausnahmen vorgesehen werden.

6-Stufen-Plan

1. Stufe: Rückkehr zur organisierten Sportausübung mit Abstand/ohne Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum

2. Stufe: Rückkehr zur organisierten Sportausübung mit Abstand/ohne Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten gedeckten Sportanlagen

3. Stufe: Rückkehr zur organisierten Sportausübung ohne Abstand/mit Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum

4. Stufe: Rückkehr zur organisierten Sportausübung ohne Abstand/mit Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten gedeckten Sportanlagen

5. Stufe: Rückkehr zu den für die jeweiligen Angebote üblichen Gruppengrößen in öffentlichen und privaten gedeckten und ungedeckten Sportanlagen

6. Stufe: Rückkehr zum Wettkampfbetriebund Sportveranstaltungenmit sukzessiver Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauern

 

Mittwoch, 24. Februar 2021 12:56 Uhr

Fölziehausen/Wallensen (mm). Die Fußballgolfanlage am Humboldtsee zwischen Fölziehausen und Wallensen erwacht allmählich aus dem Winterschlaf. Bedingt durch den Schnee konnte zwei Wochen nichts getan werden. "Wir sind aber voll im Zeitplan und wollen, sofern es coronabedingt möglich ist, am 01. April eröffnen und hoffen, dass wir zu Ostern bereits viele Besucher heranlocken können. Auf unserer Homepage kann man sich bereits jetzt Zeiten von 10 Uhr - 17:30 Uhr sichern", berichtet Marco Neumann, der gemeinsam mit Frank Batke die Fußballgolfanlage leitet.

Nach dem herausragenden ersten Jahr mit mehr als 8.000 Besuchern, möchte das Duo natürlich an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Und der Spielspaß soll selbsverständlich hochgehalten werden. So hat man bereits bei Bahnen am See Änderungen vorgenommen. Führungsbretter, Gefälleanpassungen und ein Ballfangnetz rund um den See sollen in den nächsten Wochen fertiggestellt werden, ehe der Rasen angesät werden kann.

Alle 18 Löcher werden mit Fallschutzgummimatten ausgestattet, sodass der Ball vor den Löchern nicht mehr verspringen kann. Des Weiteren wurde bei einigen Bahnen die zulässigen Anzahl an Schüssen für Par angepasst. Die Parzahl für die insgesamt 18 Bahnen bleibt bei 72 Schüssen. Neben den Änderungen an der Anlage wurde auch eine wichtige Änderung zur Nutzung bei gutem und bei schlechtem Wetter vorgenommen. Am Verkaufsstand wird als Unterstellmöglichkeit ein großes Sonnensegel vorgesehen. Im Bereich des Verkaufsstand wird auch ein Siegertreppchen aufgebaut, sodass dort auch Siegerehrungen vorgenommen werden können.

Erfreuliches kann Neumann auch vom Fußballgolf-Club 1.FGC-WESER-LEINE berichten: "Für den internen Spielbetrieb auf unserer Anlagen haben sich 16 Mitglieder angemeldet, sodass wir den Grundstein für einen dauerhaften Spielbetrieb auf unserer Fußballgolfanlage legen werden. Danke an Christoph "Schorse" Ahlborn für die Organisation!" Dort werden unter anderem Wallensens Torjäger Mirko Wulf, Goalie Sven Hölscher und Redaktionsleiter Michael Müller an den Start gehen.

Collage: mm

 

Frauen
Samstag, 19. Dezember 2020 13:49 Uhr
Gute Leistungen der C-Juniorinnen von der JSG Forstbachtal
Freitag, 13. November 2020 14:56 Uhr

Golmbach (mm). In der Hildesheimer A-/B-Juniorinnen Staffel sorgt die B-Juniorinnenmannschaft der JSG Forstbachtal für Furore. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schmidt konnte bisher alle ihre vier Saisonspiele mit Siegen abschließen und ist mit zwölf Zählern punktgleich mit dem VfV Borussia Hildesheim. "Leider fiel das Topspiel gegen Hildesheim aufgrund des Lockdowns aus", hätte Schmidt gern noch das Heimspiel gegen die Domstädter mitgenommen.

Torreich startete die Saison. Im ersten Spiel setzten sich die Forstbachtaler mit 9:6 gegen den SV RW Wohldenberg durch. Es schlossen sich enge Duell gegen den FC Ruthe und die SSG Elze an. Auf den 3:2-Erfolg gegen Ruthe, folgte ein 4:3-Sieg gegen Elze. Zum Abschluss der Hinrunde tat die Mannschaft von Jörg Schmidt noch etwas für das Torverhältnis. Mit 18:0 wurde der ESV Eintracht Hameln besiegt.

"Ich bin sehr angetan von der Weiterentwicklung der Mannschaft. Sehr erfreutlich ist, dass wir hauptsächlich mit dem jüngeren B-Jugend-Jahrgang diese Ergebnisse gegen A-Juniorinnen eingefahren haben", freut sich Schmidt.

Tabelle

1. VfV Borussia Hildesheim (7er) 4 Spiele 36:4 Tore 12 Punkte

2. JSG Forstbachtal 4 Spiele 34:11 Tore 12 Punkte

3. FC Ruthe (7er) 3 Spiele 4:14 Tore 3 Punkte

4. SV RW Wohldenburg (7er) 2 Spiele 8:12 Tore 0 Punkte

5. SSV Elze (9er) 3 Spiele 6:17 Tore 0 Punkte

6. ESV Eintracht Hameln 2 Spiele 0:30 Tore 0 Punkte

Foto: JSG Forstbachtal

Freitag, 06. November 2020 11:06 Uhr

Dielmissen (mm). Große Freude bei der Damenmannschaft des VfL Dielmissen. Dank der Unterstützung von der Fahrschule Fromme in Eschershausen kann die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzer nun einheitlich auftreten. Stefan Fromme, der seine Fahrschule vor einigen Wochen in neuen Räumlichkeiten in der Raabestadt wiedereröffnet hat, sponserte den Dielmisser Damen Trainingspullover.

"Einige meiner ehemaligen Fahrschülerinnen haben mich angesprochen, sodass ich gern geholfen habe", berichtete Fromme, wie der Kontakt zur Mannschaft entstanden ist. Die Mannschaft und Trainer Martin Schwarzer bedakten sich bei Stefan Fromme für die schnelle Unterstützung.

Foto: mm

Dienstag, 13. Oktober 2020 15:44 Uhr

Boffzen (red). Am Sonntag trafen die Damen des FC Boffzen auf den noch punktlose SJC Hövelriege. Nach einem 0:1-Pausenrückstand musste man sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Die Mannschaft von Dietmar Larusch hat somit nach vier Spieltagen weiterhin drei Zähler auf dem Konto.

Die erste Offensivaktion gehörte den Boffzer Damen in Form von Stefanie Vogt, die mit ihrem Schuss aus der Drehung Hövelrieges Torhüterin prüfte. Der Gast aus Hövelriege hatte in der elften Minute das 1:0 auf dem Fuß, doch der Weitschuss war zu genau platziert und klatschte an die Latte. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, an dem beide Teams ihren Anteil hatten. In der 19. Spielminute ging der Gast in Führung. Ein schnell ausgeführter Einwurf endete mit einem unhaltbaren Abschluss von Alina Pinske zum 0:1.

Boffzen war nun kurz vor der Rolle und hatte Glück nicht direkt das 0:2 zu kassieren. In höchster Not klärte Eileen Rolf vor dem eigenen Tor nach einer misslungenen Abseitsfalle. Das Spiel verlagerte sich in der Folgezeit ins Mittelfeld, sodass wenig Torraumszenen auf beiden Seiten herausgespielt wurden. Viele umkämpfte Zweikämpfe wurden geführt, da beide Mannschaften nicht zurücksteckten. In der 39. Minute konnte sich FC-Torhüterin Vivian Fogheri mit einer Glanzparade im Eins gegen Eins – Duell auszeichnen. Boffzen hatte in der 45. Minute die große Chance auf den Ausgleich, doch auch Nadine Griebelbauer zielte zu genau und traf nur die Latte. So ging es mit dem 0:1 aus Boffzer Sicht in die Pause.

Direkt nach dem Wiederanpfiff prüfte Finnja Mindermann mit ihrer Flanke Hövelrieges Torfrau. In der 48. Minute fiel durch Luisa Nitsch das 0:2. Genau das was FC-Trainer Larusch in der Halbzeit ansprach, die Mitte dicht zu machen, gelang nicht. So schob Hövelriege den Ball recht unbedrängt ins Boffzer Tor ein. In der 56. Minute konnte sich Vivian Fogheri im FC-Tor erneut mit einer guten Parade auszeichnen. In der 63. Minute war dann auch sie machtlos, als ein Weitschuss von Christina Linnemann unhaltbar im Winkel zum 0:3 einschlug.

In der Folgezeit passierte wieder nicht viel: Offensiv konnte Boffzen überhaupt keine Akzente setzen. Hövelriege hatte etwas mehr Zug zum Tor, doch auch dort waren Torchancen Mangelware. Die letzte nennenswerte Chance hatte Stefanie Vogt nach einem zentralen Freistoß in der 88. Minute, der jedoch im Nachfassen von Hövelrieges Torfrau entschärft wurde. So musste sich das Team des FC Boffzen am Ende mit 0:3 geschlagen geben.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Sina Gröbing, Nadine Griebelbauer, Finnja Mindermann, Vanessa Hindrichs, Laura Neils, Aleksandra Karadeniz, Stefanie Vogt, Eileen Rolf, Alicia Bönnighausen, Sophie Lutter-Kayser, Kimberly Mill, Edina Seel & Corinna Dorosala.

Foto: rw

Donnerstag, 24. September 2020 19:58 Uhr

Rodenberg (r). Hätte idealer laufen können, aber auch um einiges schlechter - mit diesem Fazit kehrten die Dielmisser Damen, welche in der Vorwoche noch überraschend den HSC BW Tündern II mit 1:0 besiegt hatte, am Sonntag vom Gastspiel bei der SG Rodenberg II zurück. Mit 0:4 unterlag die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer, die diese Woche spielfrei ist und ihre nächste Partie am 03. Oktober beim VfB Eimbeckhausen haben wird.

Die zweite Damenmannschaft der SG Rodenberg war von der ersten Sekunde an voll da, was sich auch durch ein schnell gefallenes Tor zeigte. Mit der ersten Aktion landete ein Schuss von Lea Bahe bereits nach 20 Sekunden im Dielmisser Tor. Dadurch wurden die Damen des VfL’s zwar etwas wachgerüttelt, gleichzeitig war es aber auch alles andere als ein Motivationsschub. Die Startschwierigkeiten wurden sechs Minuten später bestraft. Lara Pritzel trug sich in die Torschützenliste ein, sodass die Partie nach sieben Spielminuten 2:0 stand. Von da an wurde das Spiel aus Dielmisser Sicht besser. Torchancen von Carmen Severin und Julia Vorat schlossen sich an, welche nicht mit einem Tor belohnt wurden. Dennoch zeigten sich die Dielmisser Damen gewohnt zweikampfstark und konnten verhindern, dass sich der Vorsprung der Gegner vergrößert.

Die zweite Halbzeit fing ähnlich wie die erste an. Innerhalb der ersten Spielminute des zweiten Durchgang war es Frederike Bittner, die den Ball ins obere linke Eck platziert hatte, wodurch der Ball unhaltbar im Tor einschlug - 3:0! In der Folgezeit konnte sich Dielmissen auch bei ihrer Torfrau Ann-Kathrin Wiemann bedanken, welche einige sehr gute Schüsse abgewehrt hat. In der 79. Minute verwandelte Lea Bahe einen Strafstoß zum 4:0-Endstand.

Foto: mm

Mittwoch, 23. September 2020 11:02 Uhr

Boffzen (r). Die Damen des FC 08 Boffzen starteten am vergangenen Sonntag in das Abenteuer „Bezirksliga“. Als Gegner war der Mitaufsteiger TuS Lipperode zu Gast, welcher mit 4:2 geschlagen wurde.

Bereits in der ersten Minute setzte Laura Neils für den FC die erste Duftmarke, jedoch blieb ihr Abschluss zu zentral. In der fünften Spielminute machte sie es besser, als sie von Stefanie Vogt den Ball in den Lauf gespielt bekam. Neils setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und versenkte den Ball im langen Eck zum 1:0. Lipperode schien durch den Gegentreffer nun geweckt worden zu sein und beteiligte sich ebenfalls am Spiel. Vivian Fogheri im Boffzer Tor musste einige Male in höchster Not eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. In der 23. Minute setzte Boffzen in die Lipperoder Drangphase einen Nadelstich, der zum 2:0 führte. Finnja Mindermann legte im Fünfmeterraum quer, sodass Sophie Lutter-Kayser nur noch ins Tor einschieben musste.

Der Gast aus Lipperode versuchte es gleich im Gegenzug, doch der Abschluss flog am Tor vorbei. Stefanie Vogt hatte die nächste Boffzer Großchance auf dem Fuß, ihr Schuss wurde im letzten Moment per Grätsche geklärt. In der 33. Minute erhöhte Boffzen auf 3:0. Stefanie Vogt spielte Laura Neils den Ball in den Lauf, welche zum Abschluss kam. Dieser wurde von der gegnerischen Torfrau noch abgewehrt, den Abpraller verwertete Finnja Mindermann souverän zum 3:0. Vier Minuten später konnte Lipperode eine ihrer vielen Chancen dann mal ausnutzen und auf 3:1 verkürzen. Stefanie Vogt war die letzte Torchance der ersten Hälfte zuzuschreiben, sie scheiterte freistehend an der gegnerischen Torfrau, sodass es mit dem 3:1 für Boffzen in die Halbzeit ging.

Die zweite Hälfte begann mit einer Großchance für Lipperode, welche erneut fahrlässig ausgelassen wurde. Sophie Lutter-Kayser zeigte sich für die erste Boffzer Chance in Durchgang zwei verantwortlich. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass sich das Spiel weitestgehend im Mittelfeld abspielte.

Lipperode hatte insgesamt fünf, sechs starke Angriffe, welche sie teilweise kläglich abschlossen. Boffzen kam in der 77. Minute ein weiteres Mal gefährlich vors Lipperoder Tor und nutzte diese Chance gleich zur vermeintlichen Vorentscheidung. Stefanie Vogt spielte erneut einen Diagonalball auf Laura Neils, die klug in den Rückraum auf Vanessa Hindrichs ablegte. Hindrichs traf mit ihrem Weitschuss unter Mithilfe der gegnerischen Tofrau zum 4:1. Boffzen ließ durch die komfortable Führung ein wenig die Konzentration nach, was Lipperode in der 82. Minute zum 4:2-Anschlusstreffer ausnutzte.

Doch an diesem Nachmittag war das Abschlussglück eindeutig nicht auf der Seite der Gäste, die bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben. Weitere hochkarätige Chancen ließen sie jedoch aus, sodass Boffzen am Ende durch eine konsequentere Chancenauswertung nicht unverdient mit dem 4:2-Erfolg als Sieger vom Platz ging.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Rieke Böhm, Sina Gröbing, Finja Gießmann, Eileen Rolf (ab 58 Min. Vanessa Hindrichs), Sophie Lutter-Kayser, Kea Wirth (ab 34 Min. Carolin Helling), Nadine Griebelbauer, Laura Neils (ab 79 Min. Alicia Bönnighausen), Stefanie Vogt & Finnja Mindermann.

Foto: rw

Dienstag, 15. September 2020 16:41 Uhr

Dielmissen (mm). Mit Respekt, aber ohne Angst sind die Damen des VfL Dielmissen ins Spiel gegen die zweiten Mannschaft des HSC BW Tündern gegangen. In der Vorwoche hatten die Tünderaner den TSV Ottenstein noch mit 15:1 vom Platz geschossen, während die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer das Auftaktmatch gegen den ESV Eintracht Hameln trotz guter Leistung knapp mit 1:2 verloren hatte. Gegen den im Vergleich zur Vorwoche auf einigen Positionen veränderten Kader der Gäste setzte sich der VfL Dielmissen letztlich mit 1:0 durch.

"Die Mannschaft hat eine herausragende Leistung gezeigt und ist stark in die Zweikämpfe gegangen. Auch unsere Keeperin Ann-Kathrin Wiemann war “on fire” und hat die eine oder andere wirklich sehenswerte Parade gezeigt", freute sich VfL-Sprecherin Jasmin Meyke über die Leistung der Mannschaft.

Das Tor des Tages erzielte Melissa Neiner in der 14. Spielminute: Nach einem wunderbaren Pass von Laura Pötter hat sie sich gegen Tünderns Abwehr durchgesetzt und den Ball im Netz versenkt. In der Folgezeit ergaben sich auf beiden Seiten guten Aktionen, die aber nichts mehr einbringen sollten. So ging der VfL mit der 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte hieß es für den VfL dann: Ergebnis halten und/oder noch ein Tor hinterher legen. "Ein weiterer Treffer wäre durchaus drin, und verdient, gewesen. Vor allem Julia Vorat hatte einige sehr gute Chancen und ein Freistoß von Laura Pötter ging nur knapp über die Latte. Leider wurden wir nicht mit einem weiteren Tor belohnt. Dennoch ist die Freude über den Heimsieg riesig. Bedanken möchten wir uns für eine umsichtige und gute Schiedsrichterleitung", so Meyke abschließend.

Bereits am kommenden Sonntag geht's für den VfL weiter. Dann trittt die Mannschaft von Martin Schwarzer auf die SG Rodenberg, welche bisher erst ein Saisonspiel absolivert hat. In diesem Spiel setzten sich die Rodenberger mit 2:0 gegen den TSV Eintracht Exten II durch.

Foto: VfL Dielmissen

Rede und Antwort
Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr
Kurzzeitiges Intermezzo in der Verbandsliga: Fürstenbergs Spielgestalter Fabian Pleier-Helm im Gespräch
Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Freitag, 05. Februar 2021 14:55 Uhr

Boffzen/Paderborn (mm). Seit vielen Jahren läuft der mittlerweile 32-jährige Christopher Leßmann für den FC 08 Boffzen auf. In dieser Zeit hat er alle drei Aufstiege in Bezirk miterlebt. „Strulli“, unter diesem Spitznamen kennen ihn viele, blickt gemeinsam mit der Redaktion auf seine bisherige, aktive Zeit zurück und begründet, warum für ihn ein Wechsel, trotz seines Wohnortswechsels von Bosseborn nach Paderborn, nie zur Debatte stand.

"Strulli, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Fangen wir auch gleich mit der ersten Frage an. Wo hast du in der Jugend gespielt und auf welcher Position warst du zu Hause?"

"Ich habe durchgängig in der damaligen Spielgemeinschaft von Brenkhausen, Bosseborn, Ovenhausen und Lütmarsen gespielt. Ich war anfangs Feldspieler. Als unser Keeper nicht da war, habe ich ihn ein paar Mal im Tor vertreten. So wurde ich schließlich Torwart und war auf der Position auch gar nicht so schlecht. Ich habe in der Jugend durchgängig in der Kreisliga gespielt –ich hatte Angebote, aber hatte nie Lust zu wechseln."

"Das ist ja interessant. Wie bist du dann zum Feldspieler geworden?"

"Ich wurde mit 18 Jahren in die erste Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hochgemeldet. Dort kam ich aber an dem damaligen Stammkeeper nicht vorbei. Ich stand daher zunächst im Tor der zweiten Mannschaft. Auf das Tor hatte ich dann keine Lust mehr und wollte ins Feld. In der Zweiten habe ich dann zunächst im rechten Mittelfeld gespielt, ehe ich schließlich in der Verteidigung gelandet bin."

"Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hat es dich dann nach Boffzen verschlagen. Wie ist der Kontakt nach Boffzen entstanden und warum hast du dich für den Wechsel in den anderen Landkreis entschieden?"

"Ich bin zu dem Zeitpunkt mit Rene Wenzel, Moritz Krüger und Marten Koschik zusammen zur Schule gegangen, sodass der Kontakt nach Boffzen schnell entstanden ist. Ich hatte dann mit Andrej Weibert ein sehr gutes Gespräch. Zudem wußte ich, dass Serhat Kara und Ramon Schreiner ebensfalls von Brenkhausen nach Boffzen wechseln werden und ich unabhängig vom FC 08 Boffzen eine Ausbildung in Boffzen anfangen werde. So hat sich der Kreis dann geschlossen. Insgesamt war das ein echt starkes Wechselfenster."

"Wie war deine erste Saison für Boffzen?"

"Zunächst war es für mich ungewohnt. Ich komme aus Bosseborn und bin dann in Dörfer gefahren, die ich nicht einmal vom Namen her kannte. Wir haben eine starke Saison gespielt und sind als Zweiter in die Relegation gegangen. Ich wußte dort gar nicht, was mich erwartet. Es war schon cool vor so vielen Zuschauern zu spielen. Wir haben mit 3:0 gegen Bisperode in Bisperode gewonnen und sind dann dank eines 2:1-Sieges gegen den TSV Kirchbrak in den Bezirk aufgestiegen."

"Unter Andrej Weibert habt ihr euch zu einer Fahrstulmannschaft zwischen der Kreis- und Bezirksliga entwickelt. Wie war die Zeit im Bezirk und warum seid ihr nach den Abstiegen als Mannschaft nie auseinandergebrochen?"

"Das war trotz der Abstiege eine schöne Zeit. Wir wußten in jeder Bezirksligasaison, dass wir mit vielen Mannschaften nicht groß spielerisch mithalten können und wir über den Kampf kommen mussten. Wir waren oft knapp dran und haben uns nie so richtig abschießen lassen. Nach dem Spiel hat man von den gegnerischen Spielern immer Lob bekommen. Wir haben uns auch nie untereinander fertiggemacht, sodass ein Auseinanderbrechen der Mannschaft auch keine Option war."

"Wie blickst du auf die Zeit unter Andrej Weibert zurück und wie würdest du ihn als Trainer beschreiben?"

"Andrej ist ein harter Trainer. Es war unfassbar, was er uns in der Vorbereitung abverlangt hat. Wir haben in der Vorbereitung fünfmal (!) die Woche trainiert. Er hat uns hochwertiges Training geboten und alle hatten Bock drauf. Er war darüber hinaus ein richtig guter Motivator. Ihm hatten wir es zu verdanken, dass wir dreimal in den Bezirk aufgestiegen sind. Er kann jeder Mannschaft helfen."

"Unter Andrej Weibert seid ihr auch traditionell ins Trainingslager nach Lastrup gefahren. Wie war dort der Ablauf? Hat diese Maßnahme euren Teamgeist gestärkt?"

"Durch die Trainingslager hat man die Spieler in der Mannschaft besser kennengelernt und es hat sich definitiv ein Teamgeist gebildet. Am ersten Tag waren wir laufen und haben anschließend trainiert. Der zweite Tag begann mit Aquajogging und endete mit einem Spiel. Am letzten Tag haben wir morgens trainiert und anschließend noch ein Spiel gehabt. Nach der Ära von Andrej haben wir aber auch noch ein weiteres Trainingslager gemacht, das wohl keiner von uns je vergessen wird."

"Erzähl uns doch gerne mehr darüber."

"Fabio Mancini hatte die Idee ein Trainingslager am Gardasee in Italien zu machen. Er hat alles perfekt organisiert. Wir sind mit 16 Personen in zwei Bullis nach Italien gefahren. Dort hatten wir zwei Trainingsspiele und eine glorreiche Moutainbiketour, wo wir unser Ziel mit Krämpfen erreicht haben (lacht)."

"An welchen deiner drei Aufstiege in den Bezirk denkst du am liebsten zurück?"

"An die Meistersaison. Wir sind richtig schlecht in die Saison gestartet und unser Trainer Frank Versen wurde nach einer Niederlage in Eschershausen auch früh entlassen. Marec Wenzel und Serhat Kara haben vorübergehend bis zur Winterpause übernommen, ehe Andrej Weibert zurückgekehrt ist. Wir haben nahezu kein Spiel verloren und am Ende auch mit dem Sieg des Kreispokals das Double geholt. Das war ein echt cooles Jahr."

"Gibt es ein Spiel in deiner Laufbahn, an welches du besonders gerne zurückblickst?"

"Die Derbys gegen Fürstenberg haben immer was. Ich kann mich noch erinnern, dass ich den Schiedsrichter in einem Derby beim Spielstand von 1:2 gefragt habe, wielang denn noch zu spielen sei und er gesagt hat "Eine Minute". Und dann fielen Tore wie am Fließband. Ich habe das 3:3 geköpft, ehe Raphael Föst für uns den 4:3-Siegtreffer erzielt hat."

"Du hast viele Jahre mit Marec Wenzel zusammengespielt, der trotz seines Umzugs nach Wuppertal vor der letzten Saison zu euch zurückgekehrt ist. Was macht ihn aus?"

"Zu Marec muss man eigentlich nicht viel sagen, da ihn die meisten sowieso kennen. Er ist einer der coolsten Typen, die ich kenne. Man kann vor ihm nur den Hut ziehen, dass er aus Wuppertal für die Spiele seines Heimatvereins anreist und dem Verein immer noch viel gibt. Er konnte immer höher spielen, aber ist nie gewechselt. Ich bin froh, dass er wieder da ist und hoffe, dass sein Körper das noch lange so mitmacht."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Es war definitiv mehr drin. Wir haben gut angefangen, aber hatten das Phänomen, dass wir mit einem kleinen Kader, wie z.B. gegen Holzminden, viel engagierter zur Sache gegangen sind, als wenn wir top besetzt waren. Wenn wir einen großen Kader am Spieltag haben, müssen einfach alle mehr Bock haben."

"In den letzten Jahren konntet ihr nicht mehr oben mitspielen. Wo ist der Unterschied zu damals?"

"Es gibt viele Unterschiede. Zum einen hatten Marec und Rene Wenzel sowie Moritz Krüger super Kontakte, um Spieler wie Ramon Schreiner, Serhat Kara und mich nach Boffzen zu lotsen. Zum anderen hatten wir wenig Studenten und Soldaten und konnten sehr viel trainieren. Ich wohne und arbeite beispielsweise mittlerweile in Paderborn und kann nur einmal in der Woche mit der Mannschaft trainieren. Zudem kommt aus dem Nachwuchs nichts nach. Aber ich sehe das nicht negativ. Boffzen hat viele talentierte Spieler herausgebracht. Ich denke, wenn du einen von diesen Spielern überzeugt bekommst, dann muss man sich keine Sorgen machen, dass weitere nachkommen. Grundsätzlich ist der Verein wie eine Familie."

"In der heutigen Zeit fließt auch in den unteren Klassen Geld, bei euch nicht. Wie siehst du diese Entwicklung?"

"Ich muss sagen, dass ich die Entwicklung sehr bedenklich finde. Ich finde, jeder Spieler sollte bei seinem Verein mal die Jahreshauptversammlung besuchen und zuhören mit wie wenig Geld ein Verein auskommen muss. Hartmut Altmann hat da mal einen schönen Satz gesagt. "Wenn wir einem Spieler Geld geben, dann müssen wir den anderen 15 Spielern auch das gleiche Geld geben" und so sehe ich das auch. Dann besser gar keinem Geld geben!"

"Du hast gerade angesprochen, dass du mittlerweile in Paderborn wohnst. Gibt es Angebote aus dem Raum Paderborn und was hält dich letztlich in Boffzen?"

"Ich habe mich in Boffzen immer wohlgefühlt. Hier gibt es viele Menschen wie Hartmut Altmann, Melanie Klowat und Christian Mainka, denen der Verein am Herzen hängt. Wir haben ein super Umfeld. Ich habe von Arbeitskollegen Anfragen aus der Kreisliga Paderborn bekommen, aber ein Wechsel steht nicht zur Debatte. Ich fahre mit Serhat Kara, der auch in Paderborn wohnt, einmal die Woche zum Training und mache unter der Woche etwas für mich. Hier spreche ich mich mit ihm vorher ab."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Ich wünsche mir, dass alle gesund blieben und das gesellschaftliche Leben wieder zurückkommt. Ich möchte natürlich auch mal wieder nach Bochum ins Stadion."

Foto: mm

Dienstag, 02. Februar 2021 12:53 Uhr

Lenne (mm). Im Rahmen unserer Interviewreihe haben wir uns virtuell mit Sascha Link vom Kreisligaaufsteiger SG Lenne/Wangelnstedt II getroffen. In diesem Gespräch blickt Link auf seine Jugendzeit zurück. Er gibt uns darüber hinaus Einblick, in die aktuelle Situation beim TSV Lenne und verrät er zugleich, welches persönliches Ziel er in Lenne verfolgt.

"Sascha, schön, dass auch du deine Teilnahme an unserer Interviewreihe zugesagt hast."

"Kein Problem."

"Fangen wir auch gleich an. Wo hast du in der Jugend gespielt?"

"Ich habe in der G-Jugend in Lenne unter Detlef Krause mit dem Fußballspielen angefangen. Die meiste Zeit habe ich in Lenne unter Maik Pechmann gespielt. Ab der C-Jugend kam es dann dazu, dass wir keine Lenner Mannschaft stellen konnten, sodass ich mit einer Gastspielerlaubnis beim MTSV Eschershausen gespielt habe. Dort waren Carsten Lubina, Michael Müller und am Ende auch Benjamin Sobotta meine Trainer. In meiner zweiten A-Jugend Saison hatten wir eine eigene A-Jugendmannschaft. Unser Trainer war zu dem Zeitpunkt Guiseppe Argentiero."

"In welchen Ligen warst du unterwegs, auf welchen Positionen wurdest du eingesetzt und auf welche Erfolge kannst du zurückblicken?"

,,Ich habe in der Jugend durchgängig in der Kreisliga gespielt und wurde im Mittelfeldzentrum auf der Sechs oder Acht eingesetzt. Mein größter Erfolg war definitiv der Kreispokalsieg mit der A-Jugend des TSV Lenne gegen den MTV Bevern."

"Wie verlief dein Einstieg in den Herrenbereich?"

"Es war für mich zunächst schwierig. Ich habe schnell gemerkt, dass körperlich betonter als noch in der Jugend gespielt wurde. Dank Björn Bettermann, der mich ein wenig an die Hand genommen hat, war ich relativ schnell in der Mannschaft integriert. Unter Gerrit Hofmann habe ich als Einwechselspieler gespielt oder habe meine ersten Herrenerfahrungen in der zweiten Mannschaft gemacht."

"Warum bist du dann nach Bodenwerder gewechselt und wie war es gegen deinen Heimatverein zu spielen?"

"Als junger Spieler war es schwierig Fuß in der ersten Mannschaft zu fassen und in der Zweiten hat es mir nicht so gut gefallen. Da wurde zu dem Zeitpunkt nur "just for fun" gespielt, ohne Leistungsgedanken. Ich hatte in dieser Zeit viel Kontakt mit Bodenwerders Leif Bolls, sodass der Bezug nach Bodenwerder da war und ich mich für den Wechsel entschieden habe. Es war ein komisches Gefühl gegen Lenne zu spielen, aber ich konnte das gut ausblenden. Im Hinspiel haben wir eine ordentliche Klatsche bekommen, sodass mich meine Lenner Freunde damit auch längere Zeit geärgert haben. Im Rückspiel wollten wir die Niederlage wettmachen, was uns mit einem 2:1-Sieg in Bodenwerder auch gelungen ist. Dieses Mal habe ich die Lenner mit zwei Torvorlagen geärgert (lacht)."

"Wieso hast du Bodenwerder nach nur einem Jahr wieder verlassen?"

"Es hat mir in Bodenwerder viel Freude bereitet, habe dort viele neue Freunde gefunden und unter Michael Lotze eine Menge gelernt. Durch die längeren Fahrten und die geringe Trainingsbeteiligung habe ich mich letztendlich entschlossen nach Lenne zurückzugehen. Hinzu kam, dass Michael Lotze nach Holzminden ging und man nicht so richtig wußte, wie es in Bodenwerder weitergeht. Durch Michael Proske kam bei Lenne II mehr Zug und Ehrgeiz in die Mannschaft."

"Wie blickst du auf die Spielzeiten in der 1. Kreisklasse zurück?"

"Unter Michael Proske haben wir viel gelernt. Wir haben immer besser zusammengespielt und haben auch immer oben mitgespielt. In der Saison 2018/2019 sind wir Staffelmeister geworden, aber konnten nicht aufsteigen, da unsere Erste aus der Bezirks- in die Kreisliga abgestiegen ist. Nach der Staffelmeisterschaft hat uns Michael Proske leider verlassen. Das war ein großer Verlust und lange Zeit wußten wir nicht, wie es weitergeht. Eike Ostermann, Björn Bettermann und mein Vater haben uns schließlich zum Doppelaufstieg geführt. Mit Kai Tobolewski und Steffen „Schiri“ Schaper haben wir jetzt ein klasse Duo, das uns in der Kreisliga coacht."

"Dein Spiel des Lebens hast du wohl mit deinem Fünferpack (!) gegen die SG GoLüWa/Bevern II hinter dir."

"An dem Tag ist mir wirklich alles gelungen. Ein Tor habe ich per Distanzschuss erzielt und bei den meisten Toren hatte ich aber auch Glück, da ich nur abstauben musste. Bei den Vorlagen war das dann auch nicht schwer - schöne Grüße an Eike Ostermann (lacht)."

"Als junger Spieler möchte man möglichst hoch und viel spielen. Du spielst fest in der Zweiten und springst bei der Ersten ein, wenn mal Not am Mann ist. Wie gehst du mit der Rolle um?"

"Wie du schon gesagt hast, bin ich einer von mehreren Springern zwischen den Mannschaften. Ich versuche mich vor der Saison und insbesondere in der Vorbereitung immer zu zeigen. Fußball ist für mich ein Hobby, welches mir nur Spaß macht, wenn ich spiele. Vor der Saison gibt es mit Björn auch immer ein Gespräch, in dem ich ihm das auch so mitteile. Da ich mehr Spielzeit in der zweiten Mannschaft bekomme, spiele ich dort. Ich muss aber auch zugeben, dass wir in der ersten Mannschaft in der Offensive sehr stark besetzt sind und es nicht einfach ist, an den Spielern vorbeizukommen. Mir ist es auch wichtig, dass wir mit der Zweiten den Klassenerhalt in der Kreisliga schaffen."

"Du spricht Björn Bettermann nun schon zum zweiten Mal an. Was macht ihn aus?"

"Björn gehört einfach zu Lenne und ist immer mit viel Ehrgeiz dabei. Er war nicht der beste Fußballer, aber hat das auf dem Platz läuferisch und kämpferisch wettgemacht. Er ist ein Kumpeltyp, mit dem man über alles reden kann. Er bleibt nach jedem Spiel oder jeder Trainingseinheit lange da und lebt für den Verein."

"Hat sich durch dieses "lange nach den Spielen und Trainingseinheiten da bleiben" der Lenner Teamgeist gebildet?"

"Ja. Wir sind immer mindestens 20 Spieler beim Training und spielen häufig 11 gegen 11 im Abschlussspiel. Wir machen in der Vorbereitung auch mal einen Mannschaftabend und verabreden uns auch privat viel untereinander - viele sind ja auch jung und in etwa gleich alt. Es kommt Nachwuchs nach, der es hier auch leicht hat, in die Mannschaft zu kommen."

"In der laufenden Kreisligasaison spielt ihr vorwiegend vor der ersten Mannschaft in der Lenner Sandkuhle. Aus euren vier Heimspielen habt ihr auch alle 12 Punkte mitnehmen können. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Das Dorf ist einfach fußballverrückt. Wenn die Lenner Zuschauer da sind, fällt es uns deutlich einfacher auf dem Platz zu ackern. Ich würde es als den "Spirit der Sandkuhle" bezeichnen."

"Dafür stockt euer Motor bei Auswärtsspielen. Was muss da besser werden?"

"Bei den Auswärtsspielen in Kirchbrak und Bevern hat uns die Einstellung gefehlt. Da muss man einfach genauso wie in der Sandkuhle auf dem Platz arbeiten und mehr Biss an den Tag legen. Da darf man sich nicht so abschießen lassen, wir haben einen großen Kader, mit dem man auch personelle Ausfälle, wie z.B. in Kirchbrak, besser auffangen kann."

"Noch weiß keiner so richtig, wie und wann man wieder trainieren darf. Wie haltet ihr euch fit?"

"Wir haben mit der "Vorbereitung" auf die Rückserie angefangen. Björn gibt uns pro Woche Vorgaben, wie z.B. 2x die Woche 5 Kilometer laufen und Stabilisierungsübungen. Ich mache für mich zusätzlich auch ein wenig Krafttraining."

"Was wünscht du dir für 2021 und was ist dein persönliches Ziel beim TSV Lenne?"

"Ich gehe zwar nicht davon aus, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann, aber würde mir natürlich wünschen, dass unsere Erste in die Aufstiegsrunde kommt und nicht in die Abstiegsrunde muss. Der Klassenerhalt beider Mannschaften ist das Ziel. Mit der Zweiten müssen wir noch die Kreisligaerfahrung sammeln und uns steigern. Mein persönliches Ziel beim TSV Lenne ist natürlich irgendwann fester Bestandteil der ersten Mannschaft zu sein und dafür arbeite ich auch hart."

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Jugend
Samstag, 27. Februar 2021 12:56 Uhr
Julian Brennecke von der JSG Hils erwirbt Trainer B-Lizenz
Montag, 15. Februar 2021 13:35 Uhr

Barsinghausen (mm). Am heutigen Montagabend geht's mit dem 3. NFV-Fußball-Fitness-Workout weiter. Suad Smailovic vom Studio B54 wird ab 19 Uhr Übungen vormachen. Jeder kann bei dem Cybertraining mitmachen. Die letzte Trainingseinheit wird am kommenden Montag, den 22. Februar folgen.

Sonntag, 14. Februar 2021 11:46 Uhr

Hannover (mm). Noch ist unklar, wann und in welcher Form wieder trainiert werden darf. Bis dahin sind die Vereine angehalten, ihre Spieler auch in der Coronapause fitzuhalten. Nun trat der Bezirksjugendausschuss an die Vereine heran und gab ihnen erste Hoffnungen, dass die Saison fortgesetzt werden könnte und hat hierfür die ersten Schritte eingeleitet.

"Coronabedingt mussten wir Spieltage verlegen. Wir wollen, wenn es dann wieder erlaubt ist, am Wochenende 10.04/11.04.21 den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Sämtliche Spieltage sowie alle Nachholspiele im März sind neu angesetzt worden", hofft Jörg Edema, Spielleiter beim Bezirksjugendausschuss, auf eine Saisonfortsetzung nach Ostern. Im Schreiben an die Vereine gab er jedoch zu, dass aufgrund des engen Terminplans bereits Nachholspiele und Punktspiele in der A-Junioren-Staffel auf Pfingstmontag gelegt werden mussten. "Letzter Spieltag für alle ist nach heutigen Stand das Wochenende 12.06./13.06.21. Sollten weitere Spieltage abgesagt werden müssen, werden diese hinten drangehängt", so Edema abschließend.

Sollte das vorbenannte Start-Wochenende gehalten werden können, stünden sich in der A-Junioren Bezirkliga Staffel 4 der MTSV Eschershausen und der SV06 Holzminden gegenüber (Samstag, 10. April, 12 Uhr). In der B-Junioren Landesliga würde der SV06 Holzminden den JFV Arminia/SCL empfangen (Sonntag, 11. April, 14 Uhr). Die B-Junioren Bezirksligamannschaft des JSG Forstbachtal hätte den TuS GW Himmelsthür zu Gast (Samstag, 10. April, 11 Uhr). Die C-Jugend Bezirksligamannschaft des JSG Burgberg würde nach Hildesheim zum TuS GW Himmelsthür reisen (10. April, 14:45 Uhr) und die C-Jugend Bezirksligamannschaft des SV06 Holzminden würde die SV Alfeld empfangen (Sonntag, 11. April, 10:30 Uhr).

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Freitag, 12. Februar 2021 12:40 Uhr

Barsinghausen (r). Corona hat den gesamten Amateur-Fußball lahmgelegt und macht natürlich auch vor der Sparkassen Fußballschule des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) in Barsinghausen nicht halt. Sehr zum Leidwesen etlicher junger Fußballerinnen und Fußballer. Denn so fiel bereits der erste Lehrgang des neuen Jahres in den Winterferien der Pandemie zum Opfer und es ist derzeit auch überhaupt nicht absehbar, ob die Fußballschulein den Osterferien ihre Pforten wieder öffnen kann. Die Sehnsucht der Jugendlichen ist groß, das bekunden sie nahezu täglich den Trainerinnen und Trainern per E-Mail.

Und deshalb hat der Leiter der Fußballschule, Trainer Arndt Westphal, jetzt eine ganz besondere Aktion für ehemalige und zukünftige Gäste der Fußballschulevorgesehen. Am Samstag, 13. Februar, empfängt Westphal ab 10 Uhr erstmals den niedersächsischen Fußball-Nachwuchs zum Online-Training in der Sparkassen Fußballschule.In den kommenden Wochen werden jeweils samstags auch Georgi Tutundjiev und Tobias Siewerin das Online-Training der Sparkassen Fußballschule erweitern.

Beim Online-Training der Sparkassen Fußballschule werden individuelle Fähigkeiten trainiert. Dazu zählen Ballkontrolle & Dribbling, Körpertäuschungen (Finten), An-und Mitnahme, Passspiel, Laufschule und Koordination.

Und was wird dafür benötigt? Ein altersgerechter Ball, ein Mini-Ball (falls vorhanden), vier Hütchen, Socken oder ähnliches als Markierung für ein Viereck, ein Minitor, eine Wasserkiste, ein Wäschekorb oder Ähnliches und natürlich viel Spaß und Freude.

Das ist der Mitmach-Link: https://youtu.be/zx9qRmAX5NU

Sonntag, 17. Januar 2021 12:10 Uhr

Barsinghausen (red). Nach dem erfolgreichen Start der ersten Live-Seminare möchte der NFV auch in Zukunft regelmäßig Informationen in Form von digitalen Live-Seminaren vermitteln. Am 20. Januar wird der NFV über die neuen Spielformen im Kinderfußball informieren und auf diesem Weg aufkommende Fragen beantworten. Die Spielformen (3 gegen 3 und 5 gegen 5) sind immer wieder Thema der medialen Berichterstattung gewesen und lösen zum Teil kontroverse Diskussionen aus

Das Live-Seminar ist kostenlos, teilgenommen werden kann am Mittwoch, 20.01.2021, 18.00 Uhr: https://my.nfv.de/Kinderfussball

Technische Voraussetzung zur Teilnahme sind lediglich ein PC, Laptop, Tablet oder Handy mit aktuellem Internetbrowser und ein stabiler Internetzugang.

 

 

 

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Dienstag, 26. Januar 2021 13:03 Uhr
Hamburg: Szenario Saisonabbruch bekommt viel Zustimmung
Dienstag, 12. Januar 2021 13:59 Uhr

Hamburg (red). Fast alle Fußball-Landesverbände haben sich im vergangenen Jahr dazu entschieden, die Saison 2019/2020 coronabedingt abzubrechen. Seit Beginn des Lockdowns ruht auf den deutschen Amateursportplätzen erneut der Ball, es finden keine Hallenturniere statt und keiner weiß, aufgrund des nicht abreißenden Infektionsgeschehens, wann wieder trainiert werden darf.

Droht der erneute Saisonabbruch? Der Hamburger-Fußballverband (HFV) hat sich nun durch ihren Vorsitzenden Dirk Fischer als erster Verband zu dieser Frage zu Wort gemeldet. Das HFV-Präsidium hat am 7. Januar 2021 getagt und die Rahmenbedingungen für eine Fortsetzung der Saison festgelegt.

Dies muss erfüllt werden!

  • Der Spielbetrieb muss spätestens am Wochenende des 27./28. Februar 2021 aufgenommen werden.
  • Den Mannschaften muss für dieses Startwochenende eine mindestens 14-tätige Trainingsmöglichkeit in Mannschaftsstärke ermöglicht werden.
  • Sollte eine Öffnung der Sport-Anlagen im Bereich des HFV ab dem 13. Februar 2021 stattfinden, könnte die Meisterschaft (einfache Hinrunde) und der Pokalwettbewerb (LOTTO- und Holsten-Pokal) durchgeführt werden.

Was passiert mit der Saison bei Abbruch?

  • Sollte der 13. Februar 2021 verstreichen, ohne Mannschaftstraining, wird die Saison 2021/2022 am 1. Juli 2021 mit dem Stand 1. Juli 2020 neu begonnen; dann gäbe es in der Saison 2020/2021 keine Meister sowie keine Auf- oder Abstiege.
  • Über eventuelle überregionale Auf- und ggf. Abstiege müsste gesondert entschieden werden. Es ist mit dem Deutschen Fußball Bund und dem Norddeutschen Fußball-Verband zu klären, ob und in welcher Form Auf- und Abstiege in überregionale Staffeln überhaupt stattfinden werden.
  • Sollte es Absteiger geben, werden diese in der höchsten Hamburger Staffel eingegliedert werden.

 

 

Donnerstag, 10. Dezember 2020 17:35 Uhr

Duingen (r). Ja, für die Einwohner der Region gibt es durch Corona Einschränkungen. Doch neben den schlimmen Auswirkungen etwa für die Wirtschaft haben auch Vereine sehr oft unter den Folgen der Corona-Krise zu leiden. Über lange Zeit war das Vereinsleben Land auf und ab quasi zum Erliegen gekommen. „Ich habe Sorge, dass so mancher Verein diese Krise nicht überstehen wird. Neben Sportvereinen denke ich da jetzt schon konkret etwa an Gesangsvereine“, erklärt der Fußballspartenleiter vom Duinger Sport-Club Dieter Rinne im Gespräch.

Das Duinger Urgestein hatte zur feierlichen Übergabe der neuen Spielerbänke im Pottlandstadion Vertreter aus dem Verein, vom Förderverein und vom Sponsor Volksbank Seesen eingeladen. „Wir sind froh, dass wir den Spielbetrieb wieder aufnehmen durften. Auch wenn es schon zwei Spielausfälle wegen Quarantäne beim Gegner gab, sind wir ständig in der Abstimmung, wie man die Richtung halten kann. Die Situation für die Vereine ist sehr gefährlich, da muss man auf der Hut sein“, mahnt Rinne zur Vorsicht.

Dankbar sind die Vereinsvertreter, dass Sponsoren gerade in diesen schweren Momenten den Vereinen eine wichtige Stütze sind. Im letzten Jahr sorgte etwa ein Hagelschaden dafür, dass die letzte Stunde der 30 Jahre alten Spielerkabinen im Pottlandstadion geschlagen hatte. Nur mit Hilfe der Volksbank Seesen war es dem DSC schließlich möglich, die 3500 Euro für zwei neue Kabinen aufzubringen. Diese stehen jetzt schon seit dem ersten Lockdown im Frühjahr am Sportplatz und sorgen seitdem für trockene Wartezeit bei den Ersatzspielern und Mannschaftsbetreuern.

„Wir leben von der Region und sind auch gerne ein Teil davon. Die Region soll liebenswert bleiben, weshalb wir auch gerne vor Ort unterstützen“, erklärt Roland Schaper von der Volksbank das Engagement der Bank für den Verein. Im Gespräch verriet Schaper schon mal, dass die Volksbank in der Nachbarschaft in nächster Zeit noch einmal unterstützen wird.

Foto: DSC Duingen

Sonntag, 22. November 2020 11:21 Uhr

Duingen (r). Auf die Frage hin, wie die Renovierungsaktion denn überhaupt zustande kam, wusste DSC-Trainer Jens Kempf sofort eine Antwort: „Nach einem Heimspiel in der letzten Saison ging ich als Letzter in die Kabine, um Trikots und Bälle zu holen. Ich schaute mir die Kabine an und dachte: Du bist jetzt schon so lange hier beim DSC und die Kabine wurde noch nie renoviert oder ausgebessert – eigentlich wird es mal Zeit, dass wir das gemeinsam in die Hand nehmen und die Kabine für die zukünftigen Mannschaften renovieren und herrichten. Wir haben hier so ein tolles Stadion, dank Platzwart Vlatko Ivankovic spielen wir auf einem der besten Rasenplätze im Umkreis, das Restaurant oben sieht auch toll aus – wir müssen die Kabinen an das ganze Stadion angleichen.“

Nach vielen Gesprächen mit der Spartenleitung über den Ablauf des Projektes fiel dann der Startschuss für die Renovierung am 19.06.2020. Der erste Schritt war die komplette Entkernung der Kabine: Die alten Holzbänke, die auf den gemauerten Standfüßen verschraubt waren, wurden abgerissen und entsorgt. Auch die Standfüße, die größtenteils schon nicht mehr fest auf dem Boden waren, wurden abgerissen – und die Metallstreben, die aus dem Boden hervorkamen, wurden entfernt.

Anschließend wurde die Kabine in Absprache mit der Gemeinde neu gestrichen. Besonders auffallend ist hierbei das große blaue „Nur der DSC“, welches beim Betreten der Kabine sofort ins Auge fällt. Die alten Deckenlampen wurden durch neue strahlende LED-Lampen ersetzt und zwei der drei Steckdosen, die nach der Renovierung ohnehin keinen Nutzen mehr hätten, wurden entfernt.

Nachdem die Kabine vermessen wurde, planten Jens Kempf, Torhüter Marco Gerecke und Kapitän Nils Falke die neuen Spielerschränke. Insgesamt 15 Schränke sollen in der Kabine installiert werden, damit jeder Spieler vor dem Spiel seinen eigenen Platz hat. Es wurde ein Schrank mit einem Ablagefach unter dem Schrankdach und einem Fach unter dem Sitz für zwei Paar Schuhe entworfen. Die Sporttaschen der Spieler können auf dem jeweiligen Schrank gelegt werden, um in der Mitte der Kabine für noch mehr Platz für die Trikottasche und die Bälle zu sorgen.

Zunächst wurden die verschiedenen Einzelteile zugeschnitten und daraus Schablonen erstellt, die nach Vorlage eines Prototypenschranks vermessen wurden. Mithilfe dieser Schablonen war es möglich, die Einzelteile schneller für den Zusammenbau vorzubereiten. „Der Zusammenbau der Schränke war das mit Abstand zeitaufwändigste und schwierigste am ganzen Projekt. Ich war froh, dass mir Nils Falke, Steffen Thäsler, Marco Gerecke, Marvin Kuhnt und Lours Prell zur Seite standen und tatkräftig mit angepackt haben, da ohne sie viele Arbeiten nicht möglich gewesen wären und somit zugleich parallel gearbeitet werden konnte“, so Kempf.

Für die Feiern nach den Spielen wurde ein Kasten gebaut und an die Wand gehängt, in dem eine Soundbar mit einem Subwoofer Platz finden, damit für die Musik nach den Spielen gesorgt ist. Zum Versiegeln und Streichen der Schränke und für die letzten zusätzlichen Arbeiten haben sich die Alte Herren um Trainer Marco Laugwitz und die Damenmannschaft um Trainerin Jenny Witte gemeldet, diese zu übernehmen und so auch ihren Beitrag zum Fertigstellen der Kabinen zu leisten. Der Schlusspunkt des Projektes wurde am 28.08.2020 mit einer Begehung der Kabine mit der Spartenleitung gesetzt.

„Allem voran ist es Jens Kempf zu verdanken, dass die Renovierungsaktion überhaupt ins Leben gerufen wurde und wir nun dieses tolle Ergebnis jetzt zur Schau stellen können. Aber auch den anderen Seniorenmannschaften muss ich meinen Dank aussprechen, es zeigte sich hier, dass die Mannschaften innerhalb der Sparte zusammenhalten und man hier beim DSC Duingen Hand in Hand arbeitet, damit man ein gemeinsames Ziel erreicht. Ich kann vor diesem tollen Ergebnis nur meinen Hut ziehen und hoffe, dass es jetzt auch sportlich bei allen Mannschaften in den jeweiligen Tabellen weiter nach oben geht“, zeigt sich der Leiter der Sparte Fußball, Dieter Rinne, über die gelungene Aktion der Duinger Seniorenmannschaften begeistert.

40 m² Spanplatten und 97 m Dachlatten wurden in unzählingen gemeinsamen Arbeitsstunden zugeschnitten, gebohrt, geschliffen, angestrichen und montiert, um die alte Kabine in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Zusätzlich wurde der Vorraum der Kabinen neu gestrichen und auch die Dusche bekam ebenfalls einen neuen Anstrich. In der noch weitgehend unbeschädigten Gästekabine wurden lediglich die teilweise kaputten oder fehlenden Haken erneuert.

Fotos: DSC Duingen

Mittwoch, 11. November 2020 17:35 Uhr

Deutschland (red). Wann rollt das runde Leder über die heimischen Fußballplätze? Auf diese Frage hat man in Niedersachsen weiterhin keine Antwort. Sowohl der Trainings- als auch der Spielbetrieb ist und bleibt eingestellt. Während in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schon seit einiger Zeit wieder Training für Kinder und Jugendliche stattfinden darf, macht ein anderes Bundesland den nächsten Schritt.

Seit Montag ist in Thüringen der Trainingsbetrieb für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder möglich. Einem Bericht des MDR zur Folge haben sich die Vertreter des Thüringer Fußballverbandes, der Thüringenliga sowie der Landesklassen dafür ausgesprochen, dass bereits am 5./6. Dezember der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden soll.

 

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