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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Mittwoch, 22. Juni 2022 22:25 Uhr
SV06 Holzminden holt den Allersheimer Kreispokal
Mittwoch, 22. Juni 2022 08:26 Uhr

Bevern (mm). Wer verlässt seine Mannschaft als Kreispokalsieger: Holzmindens Trainer David Bisset oder Steffen Schaper, Trainer der SG Lenne/Wangelnstedt II? Die Antwort auf diese Frage gibt es am heutigen Mittwochabend, wenn um 18:30 Uhr das Kreispokalfinale zwischen dem SV06 Holzminden und der SG Lenne/Wangelnstedt II im Beveraner Burgbergstadion angepfiffen wird. In der laufenden Saison konnten beide Teams jeweils ein direktes Duell für sich entscheiden. Schiedsrichter der Partie ist Benjamin Beineke.

"Wir sind mit dem bisherigen Verlauf im Pokal sehr zufrieden und freuen uns riesig auf das Finale. Uns ist aber natürlich auch bewusst, dass das ein ganz harter Gang wird und wir der krasse Außenseiter sind. Erschwerend kommt hinzu, dass uns leider ein paar Leistungsträger verletzungs- und urlaubsbedingt fehlen werden. Und dennoch, wenn man in einem Finale steht, will man dieses auch gewinnen. Dieses wird trotz der ungleichen Voraussetzungen auch unser Ziel sein und wir werden alles raushauen, um es Holzminden so schwer wie möglich zu machen, uns zu schlagen", blickt SG-Trainer Steffen Schaper auf das Endspiel in Bevern.

"Aufgrund der kurzfristigen Verlegung des Finales kann ich leider noch nicht genau sagen, wer mir zur Verfügung steht. Einige Schichtarbeiter konnten ihre Schicht nicht mehr tauschen, sodass sie das Finale verpassen werden. Wir werden trotzdem eine gute Truppe zusammenkriegen. Wir wollen das Spiel gewinnen und unsere gute Saison mit dem Finalsieg krönen", gibt SV-Trainer David Bisset das Double als klares Ziel aus.

Foto: mm

Montag, 20. Juni 2022 11:26 Uhr

Fürstenberg (red). Die ersten Neuzugänge für die nächste Saison konnte der MTV Fürstenberg jetzt vorstellen. Vom SV Höxter kommen mit Hakob Sahatjian und Artawasd Zaturjan zwei Akteure. Zudem stößt von den A-Junioren des SV06 Holzminden Alex Rolf zur Mannschaft von Werner Müller

Hakob Sahatjian hat sich beim SV Höxter über Jahre als echter Goalgetter einen Namen gemacht. Er soll die Vakanz im Sturmzentrum des MTV füllen und Fixpunkt für die weiteren Offensivkräfte des Kreisligisten werden. Hakob ist immer für Tore im zweistelligen Bereich gut, das will er nun auch in der für ihn neuen Liga unter Beweis stellen.

"Der Vorstand des MTV hat mich im letzten Jahr schon angesprochen - dieses Jahr haben wir uns zusammengesetzt und alles hat sofort gepasst. Achim Helm ist ein super Typ und der Trainer Werner Müller hat einiges vor. Beide haben zum endgültigen Wechsel viel beigetragen. Nach dem Abgang von Uwe Beck habe ich auch nochmal Lust was neues zu machen. Der SV Höxter ist und bleibt trotzdem mein Herzensverein. Die neue Liga in Niedersachsen wird mit den Absteigern aus der Bezirksliga sehr interessant. Ich freue mich auf die Herausforderung mit meinem langjährigen Kollegen Artawasd Zaturjan zusammen", freut sich Hakob Sahatjian auf die neue Herausforderung.

Artawasd Zaturjan war Stammspieler in der Bezirksligamannschaft des SV Höxter. Er hat trotz seiner erst 25 Jahre schon viel Erfahrung und will diese ab diesem Sommer für den MTV einbringen. Von ihm verspricht sich Werner Müller, dass er der Kopf im Defensivverbund wird, der aber zugleich auch seine Qualitäten im Spiel nach vorne einbringt. Der Allrounder hat schon einmal in der Kreisliga Holzminden, damals für den SV06 Holzminden, gespielt.

"Durch Hakob Sahatjian ist der Kontakt zu Achim Helm entstanden, der sich sehr um den Wechsel bemüht hat. Trainer Werner Müller und Vorstand Achim Helm haben Hakob und mich zu einem sehr guten Gespräch eingeladen. Ich hatte die Möglichkeit zu Mannschaften, die ein bis zwei Ligen höher spielen, zu wechseln, aber am Ende hatte ich bei Fürstenberg das beste Gefühl. Nach dem Gespräch war mir klar, wenn ich den SV Höxter verlasse, dann werde ich zum MTV Fürstenberg wechseln. Ich freue mich sehr den MTV zu unterstützen und freue mich auf meine neue Aufgabe! Meinen Heimatverein, dem SV Höxter, wünsche ich alles Gute und eine erfolgreiche Saison!", gibt Artawasd Zaturjan Einblick, warum er sich für den Wechsel in die Porzellanstadt entschieden hat.

"In den durchweg positiven Gesprächen machten beide Akteure einen hochmotivierten Eindruck. Wir sind sicher, dass sie nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein Gewinn für unser Team sind. Daher sind wir sehr froh, dass sie sich trotz anderer Lockrufe für uns entschieden haben!", freut sich MTV-Vorsitzender Achim Helm über die zwei Neuzugänge aus dem Nachbarkreis Höxter. Von den A-Junioren des SV06 Holzminden stößt Alex Rolf zum MTV. Der variabel einsetzbare Offensivakteur ist technisch begabt und durchaus in der Lage sich einen Stammplatz im Team zu erobern. Ihn will Werner Müller nicht unter Druck setzen und nach und nach an den Herrenfußball heranführen.

Foto: MTV Fürstenberg

Sonntag, 19. Juni 2022 20:46 Uhr

Holenberg (mm). So richtig freuen konnten sich die Spieler des TSV Holenberg, dass sie trotz der 0:3-Niederlage gegen die TSG Seckenhause-Fahrenhorst den Klassenerhalt erreicht haben, nach dem Schlusspfiff nicht, aber dennoch sind die Holenberger froh, als einziger der vier Kreis Holzmindener Bezirksligisten aus diesem Jahr auch in der Spielzeit 2022/2023 im Bezirk spielen zu dürfen. „Wir hätten hier noch Stunden spielen können, wir hätten heute kein Tor gemacht“, blickte Gero Wessel, der Martin Flenter an der Seitenlinie vertrat, auf das Spiel zurück.

Der TSV Holenberg erwischte eine gute Anfangsphase. Nach zehn Minuten war Kevin Suchy bereits auf den Weg zum Tor, doch ein technischer Fehler sorgte dafür, dass die Chance vertan war (10.). Eine Zeigerumdrehung später schloss Leon Wessel vom Sechzehner ab, doch sein Schuss ging abgefälscht über das Seckenhäuser Gehäuse. Die beste Gelegenheit ergab sich in der 14. Spielminute. Kevin Suchy spielte einen starken Ball auf Joel Mely, der aus Nahdistanz an einem Reflex des Seckenhäuser Torhüters Marco Schwanz scheiterte.

Nach 25 Minuten hatte TSV-Torjäger Kevin Suchy seine erste gute Chance. Sein aus acht Metern abgefeuerte Volleyschuss wurde durch Schwanz stark abgewehrt. In den Folgeminuten erarbeiteten sich die Gäste, die bereits eine dreistündige Busfahrt hinter sich hatten, Standardsituationen. In der 26. Spielminute war Florian Aschoff nach einer Ecke zu überrascht. Eine Minute später konnte Keeper Julian Reimers einen Schuss von Aschoff noch abwehren, nach einer guten halben Stunde war Reimers machtlos. Per Volleyschuss netzte Aschoff zum 0:1 ein.

In der Folgezeit hatten die Hausherren wieder ihre Chancen. In der 40. Spielminute folgte auf eine Ecke auf den zweiten Pfosten ein Volleyschuss von Leon Wessel, der knapp über das Tor flog. Kurz vor der Halbzeit hatte Leon Wessel Stürmer Kevin Suchy freigespielt, dessen Abschluss aber nur ans Außennetz gehen sollte. Das Auslassen der Torchancen sollte sich kurze Zeit später auf der Gegenseite rächen. Nach einer Standardsituation war es Marcel Dörgeloh, welcher per Kopfball für den 0:2-Halbzeitstand gesorgt hat.

Auch im zweiten Durchgang hatte der TSV Holenberg eine Vielzahl an Chancen, die erste in der 57. Spielminute. Marvin Wessel legte das Spielgerät in den Rückraum der Abwehr auf Kai Loewenich, dessen Schuss von einem Seckenhäuser Abwehrspieler mit dem Kopf geklärt wurde. Fünf Minuten später setzte Niclas Homeyer nach einer Flanke von Joel Mely einen Kopfball knapp über das Tor. Wiederum nur eine Minute später folgte auf eine Ecke von Leon Wessel ein Volleyschuss von Marvin Wessel, der die Latte traf. Auch ein 25 Meter Fernschuss von Leon Wessel sollte nur knapp neben das Tor gehen.

Die TSG zeigte sich im zweiten Durchgang effektiv. Mit ihrer ersten richtigen Torchancen erhöhten sie den Spielstand auf 0:3. Nach einer Flanke von Marcel Dörgeloh netzte der eingewechselte Björn Dahlheuser aus Nahdistanz ein. Kurz vor Schluss hatte Marvin Wessel noch eine gute Gelegenheit wenigstens den Anschlusstreffer zu erzielen, doch er fand mit seinem Schuss in Keeper Marco Schwanz seinen Meister.

Foto: mm

Sonntag, 19. Juni 2022 19:36 Uhr

Lenne (mm). Nun herrscht auch beim TSV Lenne Gewissheit. Da der TSV Luthe und der SUS Sehnde ihre Partien für sich entschieden haben, hätte auch ein Sieg gegen den VfL Münchehagen nicht für den Klassenverbleib gereicht. Nach 90 Minuten unterlag die Mannschaft von Björn Bettermann mit 5:2 (1:0). Durch den Abstieg der ersten Mannschaft steigt die SG Lenne/Wangelnstedt II in die 1. Kreisklasse ab.

Zur Halbzeit lag die an diesem Nachmittag ersatzgeschwächt angetretene Mannschaft mit 1:0 zurück. Nach der Pause legte Münchehagen die Tore zum 2:0, 3:0 und 4:0 nach. Durch Tore von Niklas Klemm und Leon Niemann konnte Lenne zwischenzeitlich auf 4:2 verkürzen. Den Schlusspunkt setzte Münchehagen mit dem Tor zum 5:2-Endstand.

„Unsere Aufholjagd kam leider zu spät. Wir sind leider erst in den vergangenen Spielen in dieser wichtigen Abstiegsrunde angekommen. Auch ein Sieg hätte heute nicht gereicht. Ich möchte mich dennoch bei meinen Spielern bedanken. Wir werden uns sammeln und mit Mut, Spaß, Freude und Zielstrebigkeit in die neue Saison starten! Glückwunsch nach Holenberg!!!“, so TSV-Trainer Björn Bettermann.

Foto: mm

Sonntag, 19. Juni 2022 18:50 Uhr

Delligsen (mm). Das letzte Spiel für den TuSpo Grünenplan im Bezirk endete am heutigen Sonntagnachmittag gegen den TuS Davenstedt mit einer 2:3-Niederlage. Hierbei hatte Grünenplan einen 0:2-Rückstand aufgeholt, aber musste letztlich doch das entscheidende Tor hinnehmen.

„Wir haben heute gut begonnen. Davenstedt hatte aber insgesamt mehr vom Spiel. Wir standen teilweise zu weit von unseren Gegenspielern weg. Zwei Unachtsamkeiten hat Davenstedt zu den Toren ausgenutzt. Wir hatten durch Marvin Lipke und Michael Seyd aber auch Chancen, die wir nicht nutzen konnten“, blickte TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann auf den ersten Durchgang, in welchem Fabian Pietler (30.) und Nico Tsitouridis (36.) die Tore zum 0:2-Halbzeitstand erzielt hatten.

Im zweiten Durchgang konnte zunächst Marvin Lipke in der 61. Spielminute zum 1:2 treffen, ehe acht Minuten später Tizian Kloth das 2:2 nachgelegt hat. „Wir haben Moral gezeigt und den Ausgleich erzielt. Leider haben wir schnell das Tor zum 2:3 kassiert“, berichtete Tiesemann weiter. Das Tor zum 2:3-Endstand erzielte Lasse Marten Jassen in der 71. Spielminute.

Foto: mm

Sonntag, 19. Juni 2022 18:21 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Nach der bitteren 1:6-Niederlage in Stuhr unterlag der FC Stadtoldendorf am heutigen Sonntagnachmittag dem SV Blau-Weiß Neuhof mit 1:4. Durch diese Niederlage ist der Abstieg der Homburgstädter in die Kreisliga Holzminden besiegelt.

In der 15. Spielminute ist der FC Stadtoldendorf durch ein Tor von Muzaffer Dogan mit 1:0 in Führung gegangen. „Wir haben im ersten Durchgang gut gegengehalten und hatten noch gute Chancen, weitere Tore zu machen“, berichtete FC-Trainer Erkan Yasar. Diese Chancen wurden nicht genutzt, sodass die Seiten mit dem Spielstand von 1:0 gewechselt wurden.

In der 56. Spielminute glich Neuhof durch Özkay Cakici zum 1:1 aus. Nach 67 Spielminuten hatte Neuhof dank eines Treffers von Lucas Bürger zum 1:2 das Spiel gedreht. Aziz Araboglu (78.) und Lucas Bürger (90.) zeigten sich für die weiteren Tore der Gäste verantwortlich.

„Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren ok. Neuhof hat den Ball gut laufen gelassen und am Ende verdient gewonnen. Nun heißt es Mund abwischen und uns nach einer Pause auf die Kreisliga vorzubereiten“, so Yasar abschließend.

Foto: mm

Sonntag, 19. Juni 2022 17:31 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Am heutigen Sonntagnachmittag sind die Entscheidungen in der Bezirksliga gefallen. Drei der vier Kreis Holzmindener Mannschaften spielen in der kommenden Saison wieder in der Kreisliga. Nur der TSV Holenberg bleibt trotz der 0:3-Niederlage gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst in der Bezirksliga, da der HSC Hannover II den TSV Godshorn II mit 8:2 besiegt hat. Der TSV Lenne (2:5-Niederlage in Münchehagen) und der FC Stadtoldendorf (1:4-Niederlage gegen SV BW Neuhof) sind in die Kreisliga abgestiegen. Grünenplan ist bereits vor einigen Wochen abgestiegen und unterlag am heutigen Sonntag dem TuS Davenstedt mit 2:3.

Somit hat der Kreis Holzminden in der kommenden Saison mit dem TSV Holenberg und dem SV06 Holzminden nur noch zwei Bezirksligisten. Durch den Abstieg des TSV Lenne steigt die SG Lenne/Wangelnstedt II in die 1. Kreisklasse ab. Dafür bleibt der TSV Ottenstein dem Kreisoberhaus erhalten.

Die Kreisliga setzt sich in der Spielzeit 2022/2023 wie folgt zusammen:

1. TuSpo Grünenplan (Bezirksligaabsteiger)

2. FC Stadtoldendorf (Bezirksligaabsteiger)

3. TSV Lenne (Bezirksligaabsteiger)

4. SCM Bodenwerder

5. FC 08 Boffzen

6. TSV Kirchbrak

7. MTV Fürstenberg

8. MTV Bevern

9. MTSV Eschershausen

11. VfL Dielmissen

11. VfR Hehlen

12. TSV Ottenstein

13. VfB Negenborn (Kreisligaaufsteiger)

14. Kemnade (Kreisligaaufsteiger)

Foto: mm

Samstag, 18. Juni 2022 09:55 Uhr

Münchehagen (mm). Kommt die Aufholjagd des TSV Lenne zu spät oder reicht sie doch noch für den Klassenerhalt in der Bezirksliga? Diese Frage wird am morgigen Sonntag beim VfL Münchehagen beantwortet, welcher mit acht Punkten einen Zähler vor Mannschaft von Björn Bettermann positioniert ist. Bei einem Sieg muss Lenne aber hoffen, dass der TSV Luthe oder der SUS Sehnde verlieren oder unentschieden spielen (siehe Tabellenausschnitt, unten). Anstoß ist um 15 Uhr.

"Wir haben es nach einer sehr durchwachsenen Rückrunde tatsächlich geschafft, am letzten Spieltag die theoretische Möglichkeit zu haben, die Bezirksliga zu halten. Wir werden alles versuchen dieses Spiel zu gewinnen und auf einen Ausrutscher der direkten Konkurrenz zu hoffen.

TABELLENAUSSCHNITT, Tabellensituation vor dem letzten Spieltag:

5. VfL Münchehagen 9:13 Tore 8 Punkte

6. TSV Luthe 8:13 Tore 8 Punkte               

7. SUS Sehnde 10:10 Tore 7 Punkte       

8. TSV Lenne 15:18 Tore 7 Punkte

Frauen
Montag, 21. März 2022 17:28 Uhr
Perfekte Woche: Natasha Kowalski mit Doppelpack
Mittwoch, 16. März 2022 11:25 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg/Essen (mm). Von Holzminden über Wolfsburg nach Essen - diesen Weg schlägt die aus Dohnsen stammende Natasha Kowalski in diesem Sommer ein. Natasha Kowalski wechselt aus der 2. Frauen Bundesliga von der 2. Mannschaft des VfL Wolfsburg zur SGS Essen in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga, wo sie einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat. Trainer Markus Högner freut sich auf eine in der Offensive vielseitig einsetzbare Spielerin, die mit ihrem starken Zug zum Tor sowohl auf der 9 als auch auf der 10 spielen kann.

 „Ich denke, dass der Wechsel nach Essen für mich der optimale Schritt für meine Entwicklung ist. Die Verantwortlichen der SGS haben sich in unseren Gesprächen wirklich sehr um mich bemüht und ich freue mich darauf, ab Sommer Teil dieses Teams zu sein und mit der SGS Essen eine erfolgreiche Zeit zu haben. Mein Ziel ist es, mich in der Bundesliga zu etablieren und mit der SGS erfolgreich zu sein. Und ein Traum wäre es den DFB-Pokal zu gewinnen. Außerdem möchte ich mich sowohl sportlich als auch menschlich weiterentwickeln“, freut sich Natasha Kowalski über die Chance.

Im Ruhrgebiet möchte die U17-Europameisterin auch beruflich Fuß fassen. Die mittlerweilse 18-Jährige strebt im Bereich Mediengestaltung eine Ausbildung oder ein Studium an. Doch bis zu ihrem Wechsel möchte sie für die Wolfsburgerinnen noch einmal alles geben und sich mit Leistungen für die sechs schönen Jahre in der Autostadt bedanken.

Foto: SGS Essen

 

Sonntag, 13. Februar 2022 19:18 Uhr

Delligsen (mm). Einen mutigen Schritt hat der Delligser SC gemacht. Ihre Damenmannschaft hat sich zu Beginn des Jahres 2020 gegründet und in der Saison 2020/2021 erste Testspiele gespielt. Bereits seit dieser Saison tritt die Mannschaft von Trainer Patrick Görlach als 11er Mannschaft in der Kreisliga Hameln-Pyrmont/Holzminden/Schaumburg Staffel Süd an.

In der Hinrunde konnten die Delligserinnen keinen eigenen Treffer erzielen und auch noch keinen Punkt einfahren. Nichtsdestotrotz konnte man feststellen, dass nach anfangs deutlichen Niederlagen die Ergebnisse gerade gegen Mannschaften, die als 7er Mannschaft antraten, enger wurden (0:4 gegen ESV Eintracht Hameln/0:5 gegen VfL Dielmissen).

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: -

Höchste Niederlage: 0:28 gegen SG Hastenbeck/Grohnde II

Bester Torschütze: -

TABELLE

1. HSC BW Tündern 8 Spiele 47:7 Tore 20 Punkte

2. SG Hastenbeck/Grohnde II 7 Spiele 55:7 Tore 17 Punkte

3. TSV Germania Reher 8 Spiele 45:13 Tore 15 Punkte

4. WTW Wallensen 7 Spiele 36:21 Tore 15 Punkte

5. SG Holzhausen/Barntrup 7 Spiele 21:17 Tore 11 Punkte

6. TSV Ottenstein (7er) 8 Spiele 22:19 Tore 8 Punkte

7. VfL Dielmissen (7er) 8 Spiele 11:23 Tore 7 Punkte

8. ESV Eintracht Hameln (7er) 10:20 Tore 4 Punkte

9. Delligser SC (11er) 8 Spiele 0:120 0 Punkte

Foto: Delligser SC

Montag, 07. Februar 2022 17:55 Uhr

Holzminden (mm). Teil unserer Serie "Winterpause" sind auch die Damen des SV06 Holzminden, welche ebenfalls in der Kreisliga A des Nachbarkreises Höxter an den Start gehen. Dort überwintern sie mit 14 Punkten aus elf Spielen auf dem siebten Tabellenplatz. Im Kreispokal war in der ersten Runde gegen den FC Germete-Wormeln Schluss.

Der Ligastart verlief für die Mannschaft von Ricarda Riedel vielversprechend. Im ersten Saisonspiel setzten sich die Kreisstädterinnen mit 2:1 gegen den VfB Borgentreich durch und das Duell mit der SG Boffzen II/Würgassen wurde mit einem 2:2-Unentschieden beendet.

Nach einer Niederlagenserie von vier Spielen, nahm der SV06 gegen den FC BW Weser/Derental einen Punkt (0:0) mit. Der zweite Saisonsieg gelang mit einem 2:1 gegen den SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel. Dies sollte der Start einer Serie werden, denn auch die Partien gegen den SSV SW Herlinghausen (16:0) und den VfL Eversen (2:0) endeten mit Siegen. Im letzten Spiel der Hinrunde gab es erneut eine Niederlage gegen den FC Germete-Wormeln 03.

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: 16:0 gegen SSV SW Herlinghausen (9er)

Höchste Niederlage: 1:10 gegen SV Steinheim

Bester Torschütze: Nele Gerboth (10 Tore)

TABELLE

1. FC Germete-Wormeln 03 12 Spiele 120:4 Tore 34 Punkte

2. Peckelsheim-Eissen-Löwen 12 Spiele 86:20 Tore 30 Punkte

3. FC 08 Boffzen 11 Spiele 71:16 Tore 27 Punkte

4. VfL Langeland 12 Spiele 49:12 Tore 24 Punkte

5. SV Steinheim 11 Spiele 75:12 Tore 22 Punkte

6. SV Scherfede-Rimbeck 11 Spiele 20:35 Tore 15 Punkte

7. SV06 Holzminden (9er) 11 Spiele 26:33 Tore 14 Punkte

8. VfR Borgentreich (9er) 12 Spiele 40:30 Tore 13 Punkte

9. FC 08 Boffzen II/Würgassen (9er) 11 Spiele 41:41 Tore 13 Punkte

10. FC BW Weser/Derental (9er) 12 Spiele 23:33 Tore 11 Punkte

11. SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel (9er) 11 Spiele 25:47 Tore 11 Punkte

12. VfL Eversen (9er) 12 Spiele 6:89 Tore 4 Punkte

13. SSV SW Herlinghausen (9er) 2:212 Tore 0 Punkte

Foto: SV06 Holzminden

Sonntag, 06. Februar 2022 19:51 Uhr

Boffzen/Würgassen (mm). Teil unserer Serie "Winterpause" sind auch die Damen der SG Boffzen II/Würgassen, welche ebenfalls in der Kreisliga A des Nachbarkreises Höxter an den Start gehen. Dort überwintern sie mit 13 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz.

Zum Auftakt der Saison spielte die SG Boffzen II/Würgassen gegen den SV06 Holzminden. Das Spiel endete mit einem 2:2-Unentschieden. Es folgte eine Phase mit drei Niederlagen in Folge (Germete/Wormeln, Boffzen I und Borgentreich), ehe der Auftakt in den Oktober mit zwei Siegen erfolgreich verlief. Auf ein 5:0 gegen den VfL Eversen, folgte ein 2:0-Sieg gegen den VfL Langeland.

In der Folgezeit waren die Ergebnisse unbeständig. Mit 1:12 verloren sie deutlich gegen den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Gegen den SV Scherfede-Rimbeck siegten sie mit 6:1. Gegen den SV Steinheim (1:9) und den FC BW Weser/Derental (0:1) gab es Niederlagen und zum Abschluss der Hinrunde konnte gegen den Tabellenletzten SSV SW Herlinghausen ein 21:1-Heumsieg gefeiert werden.

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: 21:1 gegen SSV SW Herlinghausen

Höchste Niederlage: 1:12 gegen FC Peckelsheim-Eissen-Löwen

Bester Torschütze: Vivian Fogheri (8 Tore)

TABELLE

1. FC Germete-Wormeln 03 12 Spiele 120:4 Tore 34 Punkte

2. Peckelsheim-Eissen-Löwen 12 Spiele 86:20 Tore 30 Punkte

3. FC 08 Boffzen 11 Spiele 71:16 Tore 27 Punkte

4. VfL Langeland 12 Spiele 49:12 Tore 24 Punkte

5. SV Steinheim 11 Spiele 75:12 Tore 22 Punkte

6. SV Scherfede-Rimbeck 11 Spiele 20:35 Tore 15 Punkte

7. SV06 Holzminden (9er) 11 Spiele 26:33 Tore 14 Punkte

8. VfR Borgentreich (9er) 12 Spiele 40:30 Tore 13 Punkte

9. FC 08 Boffzen II/Würgassen (9er) 11 Spiele 41:41 Tore 13 Punkte

10. FC BW Weser/Derental (9er) 12 Spiele 23:33 Tore 11 Punkte

11. SV Ottbergen-Bruchhausen II/Spvg Brakel (9er) 11 Spiele 25:47 Tore 11 Punkte

12. VfL Eversen (9er) 12 Spiele 6:89 Tore 4 Punkte

13. SSV SW Herlinghausen (9er) 2:212 Tore 0 Punkte

Foto: FC 08 Boffzen

Freitag, 04. Februar 2022 19:23 Uhr

Dielmissen (mm). Der Serie "Winterpause" geht weiter mit den Damen des VfL Dielmissen, die auch in dieser Saison als 7er Mannschaft in der Kreisliga Hameln-Pyrmont/Holzminden/Schaumburg Staffel Süd an den Start gehen. Die Damen des VfL Dielmissen sind ohne Trainer in die Saison gegangen, werden aber mittlerweile von Markus Knirsch, Pascal Severin und Alexander Mrowetz trainiert. Aus acht Spielen holte der VfL sieben Punkte und befindet sich damit auf dem siebten Tabellenplatz.

Auch ohne Trainer konnten die Damen des VfL Dielmissen einen guten Start in die Saison hinlegen. Nach einer knappen 2:4-Niederlage gegen den WTW Wallensen gelang ihnen ein 2:1-Heimsieg gegen den ESV Eintracht Hameln. Im Kreisderby sprang gegen den TSV Ottenstein ein 0:0 heraus. Es folgte eine Phase mit drei Niederlagen (1:3 gegen SG Holzhausen/Barntrup, 0:4 gegen TSV Germania Reher und 1:10 gegen SG Hastenbeck/Grohnde II, ehe der Delligser SC mit 5:0 besiegt werden konnte. Im letzten Spiel der Hinrunde verlor Dielmissen nur knapp mit 0:1 gegen den Tabellenführer HSC BW Tündern.

FAKTEN AUF EINEM BLICK

Höchster Sieg: 5:0 gegen Delligser SC

Höchste Niederlage: 1:10 gegen SG Hastenbeck/Grohnde II

Bester Torschütze: Elena Ostermann (4 Tore)

TABELLE

1. HSC BW Tündern 8 Spiele 47:7 Tore 20 Punkte

2. SG Hastenbeck/Grohnde II 7 Spiele 55:7 Tore 17 Punkte

3. TSV Germania Reher 8 Spiele 45:13 Tore 15 Punkte

4. WTW Wallensen 7 Spiele 36:21 Tore 15 Punkte

5. SG Holzhausen/Barntrup 7 Spiele 21:17 Tore 11 Punkte

6. TSV Ottenstein (7er) 8 Spiele 22:19 Tore 8 Punkte

7. VfL Dielmissen (7er) 8 Spiele 11:23 Tore 7 Punkte

8. ESV Eintracht Hameln (7er) 10:20 Tore 4 Punkte

9. Delligser SC (11er) 8 Spiele 0:120 0 Punkte

Foto: VfL Dielmissen

Mittwoch, 26. Januar 2022 10:18 Uhr

Boffzen/Brakel/Istanbul (red). Im Dezember 2019 spielte Melike Cizme aus Boffzen noch für die Kreisauswahl des NFV-Kreises Holzminden beim Holzmindener Adventsturnier - seitdem ist einiges passiert. Vom FC 08 Boffzen, wo sie in der JSG Boffzen/Fürstenberg gespielt hat, ist Melike Cizme zur Spvg 20 Brakel gewechselt. Dort läuft sie derzeit in der C-Junioren Bezirksligamannschaft auf und soll in der nächsten Saison bereits in der C-Junioren Westfalenligamannschaft mitwirken.

Schon morgen wartet das nächste Highlight auf das Nachwuchstalent aus dem Holzmindener Südkreis - denn dann fliegt die mittlerweile 14-Jährige zu einem Auswahllehrgang der türkischen U15-Juniorinnen-Nationalmannschaft nach Istanbul. Trainingseinheiten warten auf Cizme, bei denen sie ihr Können unter Beweis stellen kann. Ein Länderspiel ist nicht geplant.

"Melike ist für den Auswahllehrgang der türkischen U15-Juniorinnen-Nationalmannschaft berufen worden und ist dort vom 28.01. bis zum 03.02. unterwegs. Das ist natürlich eine klasse Sache und wir drücken Melike die Daumen. Aber es sollte ja vielleicht auch eine andere Nationalmannschaft die Augen offen halten", schmunzelt Brakels Jugendleiter Thorsten Kraut und drückt der sympathischen Melike die Daumen. "Wir als Verein sind natürlich sehr stolz auf die Berufung. Melike hat sich diese Chance und das Erlebnis auch verdient", so Kraut abschließend.

Archivbild: mm

Rede und Antwort
Mittwoch, 15. Dezember 2021 10:04 Uhr
Hannover 96, Karim Bellarabi und SG Dassel/Sievershausen: Großes Interview mit Maurice Tönnies
Sonntag, 28. März 2021 14:55 Uhr

Göttingen/Holzminden (mm). Im Sommer 2020 hat sich Mats Lüttmann zum nächsten Schritt in seiner noch jungen Trainerkarriere entschieden. Aus dem Jugendbereich des SV06 Holzminden, wo er zuletzt als D-Jugendtrainer tätig war, wechselte Lüttmann zum I.SC Göttingen in die C-Jugend Regionalliga (wir berichteten).

Wir haben uns mit Mats Lüttmann virtuell getroffen und zusammen auf seine ersten Erfahrungen in Göttingen geblickt.

„Mats, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst.“

„Sehr gern.“

„Seit dieser Saison bist du im Trainerteam der C-Junioren Regionalligamannschaft von I. SC Göttingen 05. Wie verlief eure Saisonvorbereitung?“

„Wir haben im Sommer extrem viel gemacht. Wir haben in der Vorbereitung fünf – siebenmal pro Woche trainiert. Wir waren bei den Trainingseinheiten nie unter 15 Spielern, bei einem Kader von 23 Spielern. Wir hatten ein Trainingslager in Bad Blankenburg und haben insgesamt auch viel getestet, unter anderem gegen Halle, Schalke 04, Paderborn, Jena, Erfurt und Magdeburg. Wir hatten sechs Neuzugänge und haben eine Menge Teambuildingmaßnahmen durchgeführt.“

„Durch ein Losentscheid seid ihr in die Regionalliga aufgestiegen. Habt ihr speziell wegen der Spielklasse Neuzugänge bekommen?“

„Nein. Die Neuzugänge standen schon fest und vielleicht ein Spieler hat seinen Wechsel davon abhängig gemacht.“

„Beim Auftakt habt ihr gegen den Hamburger SV gespielt, wo ihr mit 0:4 verloren habt. Wie blickst du auf das Spiel zurück?“

„Wir lagen zur Halbzeit mit 0:1 zurück und man hat dem HSV, der teilweise U-Nationalspieler in ihren Reihen hat, das hohe Niveau angemerkt. Ab der 55. Minute sind wir dann leider eingebrochen. Insgesamt sind wir aber mit vielen positiven Erkenntnissen zurückgekehrt. Wir mussten ja auch erstmal einordnen, inwiefern wir mit der Konkurrenz in dieser Liga mithalten können. Das wir eine Mannschaft wie den HSV über weite Strecken ernsthaft beschäftigen konnten, hat uns in dem Gefühl bestätigt, dass wir in diese Liga gehören."

„Im zweiten Saisonspiel ist euch auch gleich euer erster Saisonsieg geglückt. Mit 1:0 habt ihr gegen Braunschweig gewonnen.“

„Ja, genau. Bei einem typischen Herbsttag haben wir vor heimischem Publikum ein Topspiel abgeliefert. Das 1:0 ist durch einen starken Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte entstanden. Vor allem defensivtaktisch haben unsere Jungs auf ganzer Linie abgeliefert. Insgesamt hatten wir noch zwei – drei gute Torchancen und hätten auch einen Elfmeter bekommen müssen. Definitiv ein Highlight meiner Trainerkarriere“

„Die Leistung gegen Braunschweig konntet ihr gegen Hannover nicht bestätigen.“

„Die erste Halbzeit war ein brutales Signal an uns. Wir haben zur Halbzeit schon mit 0:4 zurückgelegt. Wir waren im Aufbauspiel zu leichtfertig und dann ging es Schlag auf Schlag. Hannover hat das aber auch sehr konsequent gespielt. Auch wenn wir die zweite Hälfte ein 0:0 halten konnten, haben wir dann absolut verdient mit 0:4 verloren.“

„Trotz der 0:2-Niederlage zählt das Heimspiel gegen den VfB Lübeck ein besonderes Spiel in deiner noch jungen Trainerkarriere. Warum?“

"Trotz der Pandemie konnte meine Familie zum damaligen Zeitpunkt gucken kommen. Das hat mich persönlich extrem gefreut. Die Niederlage war natürlich bitter und auch ein Stück weit unnötig. Vor allem weil wir nach dem frühen Treffer gegen uns über weite Strecken das Spiel dominiert haben. Auf diesem Niveau ist es natürlich aber auch so, dass es keine Laufkundschaft gibt. Jeder Punkt ist hart erarbeitet. Gegen Lübeck hat uns die letzte Konsequenz im Abschluss gefehlt."

„Und dann kam der Lockdown. Wie habt ihr auf das Trainingsverbot reagiert?“

„Wir haben uns 2 -3 mal die Woche zum Cybertraining getroffen und die Jungs haben von unserem Athletiktrainer einen kompletten Trainingsplan bekommen, der sich jede Woche geändert hat."

„Du sprichst euren Trainerstab an. Was ist anders als noch in Holzminden?“

„Göttingen 05 ist in vielen Bereichen professionell aufgestellt. Ich bin Bestandteil eines großen Trainerteams. Wir haben sogar eine Mentaltrainerin, einen Videoanalysten und eine Yogatrainerin. Außerdem deckt der Athletiktrainer einen Bereich ab, in dem viele Fußballtrainer meiner Meinung Unsicherheiten aufweisen. Einen 23-Mann Kader an Spielern durfte ich bisher auch noch nicht erleben. Das Miteinander im Verein ist top und der Verein hat natürlich eine weit reichende Tradition, die von einer aktiven Fan-Gemeinde gepflegt wird."

„Seit dem 08. März seid ihr wieder im Training. Was war das für ein Gefühl?“

„Das war schon ein geiles Gefühl, als wir wieder anfangen durften zu trainieren. Wir haben gleich den ersten Tag genutzt und in den letzten Wochen richtig Gas gegeben.“

„Aufgrund der steigenden Coronazahlen ist an einen Spielbetrieb noch nicht zu denken. Gibt es bei euch schon Signal, ob die Saison vielleicht doch noch fortgesetzt wird?“

„Nein, leider nicht. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Saison auch bei uns abgebrochen wird. Durch unseren Sieg gegen Braunschweig stehen wir auf einem Nichtabstiegsplatz, sodass wir im Falle einer Wertung der Saison nichts zu befürchten hätten.“

„War es die richtige Entscheidung zu 05 zu gehen?“

„Ja, es war die richtige Entscheidung. Ich habe hier jetzt schon viel gelernt und lerne jeden Tag weiter. Insgesamt fühle ich mich sehr wohl."

„Was wünschst du dir für das Jahr 2021?“

„Ich wünsche mir, dass endlich wieder die Normalität eintritt und wir beim Fußball wieder eine Saison ohne Unterbrechungen zu Ende spielen können. Außerdem freue ich mich endlich mal wieder ein Spiel vom SV06 sehen zu können. Ich bin ein unheimlich großer Fan der Mannschaft, insbesondere jetzt, wo die 2002er hochkommen.“

Foto: I.SC Göttingen 05

Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr

Fürstenberg (mm). Seit vielen Jahren zählt Fabian Pleier-Helm zweifelsohne zu den besten Spielern im Fußballkreis Holzminden. Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, uns mit dem Fürstenberger virtuell zu treffen. Im Gespräch blicken wir auf seine Jugendzeit und insbesondere auch auf seine Zeit bei der Spvg Brakel in der Verbandsliga zurück.

„Fabian, wo hast du mit dem Fußball angefangen?“

„Ich habe mit drei-vier Jahren bei den „Pamperskickern“ der JSG Boffzen/Fürstenberg in Fürstenberg angefangen. Mein Vater war mein erster Trainer.“

„Was waren deine größten Erfolge?“

„Wir haben in der Jugendspielgemeinschaft unter anderem zusammen mit dem Boffzer Marec Wenzel Kreismeisterschaften, Kreispokale und auch die Hallenkreismeisterschaft geholt. Zudem habe ich bei der Holzmindener Kreisauswahl unter Werner Brennecke und im Stützpunkt in Hameln gespielt.“

„Bist du in der gesamten Jugendzeit der JSG treu geblieben?“

„Ja, auch wenn wir zwischenzeitlich keine B-Jugend hatten und ich als B-Jugendlicher vor der Frage stand, ob man das körperliche spielen in der A-Jugend schon packt. Das hat aber auch super funktioniert. Es gab durchgängig Anfragen, aber die haben mich nicht so interessiert. Wir sind mit der A-Jugend auch zwischenzeitlich im Nachbarkreis Höxter an den Start gegangen. Dort sind wir dann auch Meister geworden. Da wir als Mannschaft aus Niedersachsen angetreten sind, durften wir den Aufstieg leider nicht wahrnehmen.“

„Warst du auch in deiner Jugendzeit schon ein Offensivspieler?“

„Ja, ich habe schon immer offensiv als Zehner oder Stürmer gespielt. Bei Fürstenberg bin ich aber mittlerweile Sechser geworden.“

„Direkt zu Beginn deiner Herrenzeit brach eine erfolgreiche Fürstenberger Zeit an.“

„Ja, das stimmt. Wir hatten ein gute Truppe und haben 2004 beim erstmals in Turnierform ausgetragenen Kreispokalwochenende auf dem eigenen Platz den Kreispokal geholt. Wir haben im Finale Ay Yildiz Holzminden mit 5:1 geschlagen. In der darauffolgenden Saison sind wir Kreismeister geworden und in die Bezirksklasse aufgestiegen. Durch die Reformänderung sind nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksklasse abgestiegen.“

„In der Jugend bist deinem Heimatverein treu geblieben und hast Angebote abgelehnt. Im Herrenbereich hat sich dies kurzzeitig geändert. Wie kam der Kontakt nach Brakel zu Stande?“

„Ja, nach einer halben Saison in der Kreisliga wollte ich wieder höher spielen. Für mich war Höxter, die zu dem Zeitpunkt in der Landesliga gespielt haben, die erste Adresse. Ich hatte mit ihnen schon Gespräche geführt. Witzigerweise weiß ich gar nicht, wie der Kontakt nach Brakel entstanden ist. Wir haben uns im letzten Augenblick getroffen und ich habe für die Verbandsliga zugesagt.“

„Wie war die Zeit in Brakel?“

„Das war ein coole, aber auch intensive Zeit. Wir haben drei – viermal pro Woche trainiert und sind zu Auswärtsspielen teilweise bis an die holländische Grenze gefahren, wo man schon holländischen Radioempfang hatte. Weitere Gegner waren unter anderem Paderborn II, Münster oder Lippstadt. Ich war Stammspieler und habe entweder als linker Verteidiger oder im linken Mittelfeld gespielt.“

„Warum bist du aus der Verbandsliga zurück zu deinem Heimatverein in die Kreisliga gewechselt?“

„Wir sind nach zweieinhalb Jahren mit Brakel aus der Verbands- in die Landesliga abgestiegen. Fürstenberg ging es zu dem Zeitpunkt nicht so gut, sodass ich mich aus Heimatverbundenheit für die Rückkehr entschieden habe. Ich hatte meine höherklassige Erfahrung gemacht und wollte diese an die Jungs in Fürstenberg weitergeben.“

„Mit dir hat es Fürstenberg auch ins ruhige Fahrwasser der Kreisliga geschafft. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem erneuten Kreispokalsieg geben. Wie blickst du auf die Kreispokalsaison zurück?“

„Ich muss sagen, dass wir in der Saison viel Losglück hatten. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Boffzen bekamen wir die Kreisklassisten Negenborn und Kaierde zugelost. Wir hatten anfangs die Hoffnung, dass wir das Kreispokalwochenende bei uns austragen können, aber dann mussten wir die weite Reise nach Kaierde mit dem Bus antreten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Kaierde hatten wir eine sehr ausgelassene Stimmung im Bus.“

„Wie war der Finaltag?“

„Vor dem Finale waren wir alle angespannt. Im Bus hat niemand einen Ton gesagt und die Busfahrt hat auch gefühlte zwei Stunden gedauert. Wir wußten, wie gut Kirchbrak ist und wir uns kein Tor fangen durften. Bei tropischen Temperaturen ist uns dann das Wunder gelungen. Wir hatten mit Florian Pottmeier einen sehr guten Torwart und bei einigen Pfosten- und Lattentreffern das Glück auf unserer Seite.“

„Was macht euren Trainer Werner Müller aus?“

„Er ist fachlich echt gut und man merkt ihm an, dass er früher höher gespielt hat. Er kann jedem Spieler immer einen Tipp mitgeben und macht anspruchsvolles Training. Er hängt sich voll rein und gehört mit seiner Frau und seinen Kindern schon fest zum Verein dazu.“

„Haben sich die Derbys gegen Boffzen in den letzten Jahren für dich verändert?“

„Ja. Leider war der Trend in der unserer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft nicht zu stoppen, sodass wir selten Spieler aus dem Jugend- in den Herrenbereich bekommen und es ohne auswärtige Spieler nicht mehr geht. In den ersten Herrenjahren war das Derbyfeeling definitiv intensiver und die Rivalität größer. Nichtsdestotrotz geht man die Spiele immer mit viel Vorfreude an.“

„Wielange sehen wir dich noch als Aktivposten auf dem Platz?“

„Solange ich fit bleibe, werde ich auch mit Leib und Seele für den MTV spielen. Wenn ich nicht mehr hinterher komme, werde ich aufhören. Eventuell sieht man mich, wie im Bezirkspokalspiel gegen Afferde, auch mal in der Innenverteidigung.“

„Gibt es ein Spiel, an das du noch gerne zurückblickst?“

„Ja, das war in der Aufstiegssaison im Heimspiel gegen Grünenplan. Kurz vor Ende der Partie habe ich mein Team mit zwei Traumtoren zum Sieg geschossen, ein Schuss aus 30 Metern in den Winkel und eine Volleydirektabnahme nach schöner Kombination.“

„Was wünschst du dir für 2021?“

„Ich wünsche mir die Normalität zurück und dass alle gesund durch die Zeit kommen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft schnell wieder trainieren und die anderen Mannschaften bei den Spielen wiedersehen.“

Foto: mm

Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Jugend
Samstag, 25. Juni 2022 16:27 Uhr
SG Lenne/Wangelnstedt ist E-Junioren Kreismeister
Freitag, 24. Juni 2022 16:40 Uhr

Holenberg (mm). Große Freude auf der einen und große Enttäuschung auf der anderen Seite. Nach vier Siegen in Folge ist die Siegesserie der JSG Forstbachtal ausgerechnet am letzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten JSG Blau Rot Weiß Rinteln mit einer 1:2-Niederlage gerissen. Da die JSG Saale-Ith überraschend gegen den Staffelmeister SV Alfeld gewonnen hat, ist die A-Jugendmannschaft der JSG Forstbachtal nun sportlich abgestiegen.

Vor einer für ein Jugendspiel stattlichen Zuschauerkulisse fand die Begegnung zwischen der JSG Forstbachtal und dem JSG Blau Rot Rinteln statt - schließlich ging es für beide Mannschaften um den Klassenerhalt. Während Forstbachtal einen Punkt zum Ligaverbleib brauchte, mussten die Gäste aus dem Kreis Schaumburg siegen. Die Gäste kamen auch gleich gut in die Begegnung. Nach einem Zuspiel von Julian Müzel schloss Rintelns Torjäger Mika Höfemann vom Sechzehner noch in der ersten Spielminute ab. Dieser Schuss ging über das Tor. Bei der anschließenden Ecke kam Mika Höfemann zum Kopfball. Diesen setzte Höfemann etwas zu hoch an, sodass der Ball auf dem Tornetz gelandet ist.

Nach guten 20 Minuten hatten die Hausherren ihre erste Gelegenheit. Nach einer Einzelaktion von Jannik Denecke flog der Ball über das Rintelner Gehäuse. Neun Zeigerumdrehungen später kam Jamin Dück vom Sechzehner zum Abschluss und setzte das Spielgerät am langen Pfosten vorbei. In der Folgezeit hatten die Gäste aus Rinteln zahlreiche Standardsituationen, die nichts einbringen sollten. Die beste Gelegenheit auf ein Tor besaßen die Hausherren in der 38. Spielminute. Einen Freistoß von Jeremy Reisweich konnte Keeper Fabian-Lukas Mönkemöller nur nach vorne abwehren. Den anschließenden Schuss von Niklas Bergmeier vereitelte Mönkemöller aber stark. Im Gegenzug traf Artan Berisha aus guten acht Metern nur das Außennetz. Eine Verkettung von Versuchen den Ball zu klären bestrafte Rinteln in der 40. Spielminute. Mika Höfemann setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und ließ Forstbachtals Keeper Raik Berlin mit einem Schuss ins lange Eck nicht den Hauch einer Chance - 0:1.

Durch den Gegentreffer wurde die Mannschaft von Achim Rauls und Daniel Ecke wieder aktiver. Nach einem Freistoß scheiterte Niklas Stephan an einem starken Reflex des Gästetorwarts Mönkemöller. Kurze Zeit später netzte Niklas Bergmeier dann auch ein - allerdings pfiff Schiedsrichter Karsten Rau das Tor wegen einer Abseitsstellung zurück. Mit dem Halbzeitpfiff fiel dann aber doch noch das Tor zum 1:1, welches zu dem Zeitpunkt den Klassenerhalt für die JSG Forstbachtal bedeutet hätte. Der bis dahin starke Rintelner Torwart Fabian-Lukas Mönkemöller leistete sich einen schwerwiegenden Torwartfehler. Mönkemöller verschätzte sich bei einem Freistoß von Jeremy Reiswich. Der Ball setzte vor Mönkemöller auf, sprang über ihn hinweg und landete im Tor.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Hausherren durch Jeremy Reiswich (54.) und Jannik Denecke (57.) zu Abschlüssen, die das Rintelner Tor wenig in Gefahr brachten. In der 67. Spielminute wurde es nach einer Rintelner Flanke gefährlich. Julian Müzel schloss ab, doch Raik Berlin war auf der Hut und konnte einen Rückstand verhindern. Nachdem Max Liebrecht das Spielgerät am langen Pfosten vorbei gesetzt hat, kam es eine gute Viertelstunde vor Schluss zu der Szene des Spiels. Nach einem von Forstbachtal lang gespielten Ball, schlug Rintelns letzter Abwehrspieler ein Luftloch, sodass Joel Martin völlig frei vorm Rintelner Tor auftauchte. In dieser Situation war Martin aber nicht alleine, da noch ein Forstbachtaler Angreifer mitgelaufen war. Statt des Querpasses schoss Martin den Ball neben das Rintelner Gehäuse.

Das Auslassen der Großchance wurde in der 81. Spielminute durch die Gäste bestraft. In den Schlussminuten kam der verletzte Angreifer Mika Höfemann wieder in die Partie - und er war es auch, der nach einem zum Tor geschossenen Freistoß von Luis Steinleger das Spielgerät sehenswert zum vielumjubelten 1:2 ins lange Eck köpfte. Forstbachtal warf noch einmal alles nach vorne, aber konnte sich keine nennenswerte Chance mehr herausspielen. Stattdessen kam Mika Höfemann noch einmal zum Abschluss, doch dieser Schuss war für Raik Berlin sichere Beute. Nach dem Schlusspfiff kannte die Freude bei Rinteln keine Grenzen mehr, während die Forstbachtaler Mannschaft verständlicherweise mit hängenden Köpfe das Spielfeld verließ.

Foto: mm

Donnerstag, 23. Juni 2022 20:55 Uhr

Polle (mm). Nach dem Herren-Kreispokal werden ab dem morgigen Freitagabend nun auch die Entscheidungen bei den Junioren fallen. Während bei den F- und E-Junioren der Kreispokalsieger in Turnierform ermittelt wird, stehen bei den D- bis A-Junioren Finalspiele auf dem Programm. Als Ausrichter fungiert die SG Wesertal. Austragungsort ist der Sportplatz in Polle.

TERMINPLAN

Freitag

19.00 Uhr A-Jugend Finale: JSG Hils - MTV Bevern

Samstag

10:00 Uhr Turnierrunde der F-Junioren

14:00 Uhr D-Jugend Finale: SV06 Holzminden - VfR Deensen

16:00 Uhr C-Jugend Finale: JSG Burgberg - SV06 Holzminden

Sonntag

10:00 Uhr Turnierrunde der E-Junioren

14:30 Uhr B-Jugend Finale: TSV Heinade - JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle

Foto: mm

 

Mittwoch, 22. Juni 2022 16:39 Uhr

Warbsen (mm). Wie Staffelleiter Dirk Schünemann der Redaktion mitgeteilt hat, wird am morgigen Donnerstagabend, den 23. Juni die Entscheidung um die E-Junioren Kreismeisterschaft in einem Entscheidungsspiel in Warbsen fallen. Sowohl der SV06 Holzminden als auch die SG Lenne/Wangelnstedt haben sich in der Liga 51 von möglichen 54 Punkten erspielt. Da das Torverhältnis, welches in diesem Fall für die SG Lenne/Wangelnstedt II gesprochen hätte, bei Punktgleichheit keine Relevanz hat, werden die beiden Mannschaften erneut aufeinander treffen. Anstoß ist um 18 Uhr.

Foto: mm

Dienstag, 21. Juni 2022 14:08 Uhr

Holzminden (red). Die U17 des SV 06 Holzminden wird auch in der Saison 2022/23 die höchstklassige Mannschaft und damit das Aushängeschild des Fußballkreises Holzminden sein. Im vorletzten Saisonspiel am vergangenen Donnerstagabend konnte das Team um Trainer Daniel Gregorovits und Cotrainer Marcel Hartmann den erhofften Klassenerhalt durch einen deutlichen 4:0-Sieg gegen des OSV Hannover vor großer Zuschauerkulisse perfekt machen. Für beide Mannschaften war es ein direktes Endspiel um den Klassenerhalt, den nur der Sieger des Spiels sicher haben würde.

Möglich gemacht hatte diese tolle Ausgangsposition für die Kreisstädter eine deutliche Leistungssteigerung nach der Winterpause, denn die Hinrunde hatte Holzminden noch als Tabellenvorletzter mit nur 5 Punkten aus 7 Spielen und zuletzt mit einer herben 1:5-Klatsche beim OSV Hannover abgeschlossen. In der Rückrunde hingegen drehte das Team auf und holte aus bislang 6 Saisonspielen 5 Siege bei einer Niederlage. Vorentscheidend war dabei sicher der Sieg beim Meister HSC Hannover, dem damit die einzige Saisonniederlage beigebracht werden konnte.

Gegen den OSV Hannover entwickelte sich von Beginn an ein umkämpftes, körperlich betontes Spiel, das Holzminden zunächst dominierte. Man merkte deutlich, dass dem Gast ein Unentschieden zum Klassenerhalt reichen würde. Dies änderte sich in der 10. Spielminute, als Holzminden den von den zahlreichen Zuschauern umjubelten Führungstreffer durch David Melnichuk erzielen konnte. Ein herrlich herausgespielter Treffer, eingeleitet mit einem Steilpass von Mannschaftskapitän Max Bartsch und einem Querpass im Fünfmeterraum durch Stürmer Jonah Brüning. Nun musste Hannover reagieren und kam zu einigen Tormöglichkeiten, die aber von der SV 06-Abwehr erfolgreich verteidigt werden konnten. Und notfalls war der stets sichere und fehlerfreie Keeper Justus Repschlaeger zur Stelle, der leider nach der Saison den Verein zum JFV Calenberger Land verlassen wird.

Holzminden konnte die knappe 1:0-Führung in die Halbzeit retten und überstand auch die erste Drangphase der Gäste nach dem Seitenwechsel. Dann bekam das Spiel seine besondere Note: Zum ersten Mal in dieser Saison waren Justus und Janik Meyer im Kader, nachdem sie erst in der Nacht vor dem Spiel von ihrem Auslandsjahr in den USA zurückgekehrt waren. Janik Meyer war es dann, der mit seinem ersten Ballkontakt per Volleyschuss von der Strafraumgrenze in der 50. Minute das umjubelte 2:0 erzielte. Und Zwillingsbruder Justus legte in der 58. Minute nach einem eklatanten Fehler des Gästetorwarts das 3:0 nach. Ein weiterer Fehler des Gästekeepers ermöglichte dann das 4:0 durch Jonah Brüning. Das Spiel war gelaufen, Hannover leistete sich dann noch einige Frustfouls, die der souverän agierende Schiedsrichter Chris Müller-Ostermann entsprechend ahndete.

Zum Einsatz kamen: Justus Repschlaeger – Kai-Emil Lüttmann, Joel Bamfo, , Jonathan Just - Maximilian Bartsch, Calvin Otoumbari (36. Leon Zilic), Maarten Ebert, Illia Vabishchevych (48. Janik Meyer) – Jonas Bamfo, Jonah Brüning, David Melnichuk (20. Justus Meyer)

Am vergangenen Sonntag folgte auf den 4:0-Sieg gegen OSV Hannover eine 0:2-Niederlage bei der JSG Anderten/Ahlten. Somit schließen die Kreisstädter die Landesligasaison auf dem fünften Rang ab. Für die neue Saison sucht der Verein und der neue Trainer Emmet Bero für die Landesliga noch Spieler, insbesondere einen Torwart, um den Kader zu verstärken und auch weiter diese anspruchsvolle Klasse halten zu können.

Foto: SV06 Holzminden

 

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Dienstag, 14. Juni 2022 13:32 Uhr
A-Junioren der SV Alfeld feiern Staffelmeisterschaft
Montag, 13. Juni 2022 07:44 Uhr

Weenzen/Thüste (r). Der WTW Wallensen hat einen neuen Trainer. Nach dem Rücktritt von Torsten Fredrich hatten zuletzt Linus Schnack und Marcel Woyciechowski als Spielertrainer die Mannschaft auf die Spiele vorbereitet und das Training geleitet. Für die neue Saison in der Kreisliga Hameln-Pyrmont hat nun der 46jährige Mario Surmann dem WTW als Trainer zugesagt, so dass sich die Spieler wieder voll auf die Fußballspiele konzentrieren können.

Vor allem im Nachbarkreis Holzminden ist der hauptberufliche Polizist kein Unbekannter. Nachdem er mit 25 Jahren selber das Fußballspielen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, konzentrierte er sich sofort auf die Traineraufgabe und übernahm zunächst eine A-Jugend, ehe er beim SV Reelsen bei Bad Driburg erste Erfahrungen als Herren-Trainer sammelte und dort mit dem Aufstieg in die Kreisliga B auch erste Erfolge einfuhr. Danach gab es die ersten Erfahrungen im Kreis Holzminden, wo er unter anderem als Co-Trainer beim SV 06 Holzminden in der Bezirksliga oder beim TSV Lenne als Trainer in der Kreisliga aktiv war. Mit dem MTV Bevern stieg er zwar aus dem Bezirk ab, schaffte aber auch wieder den Aufstieg. In seinen dreieinhalb Jahren beim TSV Kirchbrak holte er auch den Kreispokal, ehe er später auch Stadtoldendorf im Bezirk trainierte.

„Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat mich schon länger gereizt und Sven Köhne war dann schon sehr hartnäckig“, erklärt Surmann während der Vorstellung beim WTW Wallensen. Der WTW-Vorsitzende besuchte Surmann auch Zuhause, ehe er sich in Thüste auch ein Bild von der Infrastruktur des Vereins machte. „Die Lust auf Fußball wurde nach fast einem Jahr Pause in mir wieder geweckt und ich freue mich auf die Aufgabe. Die Chance in der Kreisliga Hameln-Pyrmont wollte ich mir jetzt nicht nehmen lassen, wobei die nächste Saison dort auch viel Spannung verspricht“, glaubt Surmann.

Auch wenn ihm der WTW zwar schon länger ein Begriff war und er die Vereinsentwicklung verfolgt hat, kennt er die Spieler nur vom Namen und noch nicht persönlich. „Ich gehe daher völlig unbedarft an die Arbeit heran und freue mich richtig auf die Arbeit mit den Jungs“, so Surmann. Köhne gibt auch zu, dass die Suche nach einem neuen Trainer zu diesem Saisonzeitpunkt nicht einfach war. Ein Hinweis eines Freundes brachte Köhne schließlich auf Surmann, von dem er in den Gesprächen schnell überzeugt war.

Auf ein besonderes Spielsystem müssen sich die WTW-Spieler noch nicht einstellen. Surmann hat schon in der Vergangenheit das System immer von den vorhandenen Spielern abhängig gemacht, wobei er aber taktisch immer flexibel sein möchte. „Ich liebe taktische schlaue Mannschaften und will als Trainer lieber agieren als reagieren. Der WTW hat in der Vergangenheit schon gezeigt, dass er taktisch flexibel ist“, freut sich Surmann auf die neue Aufgabe, die er jetzt mit vollem Elan angeht. Der Kader des WTW wird sich in den nächsten Wochen zudem noch etwas verändern, da einige Wechselgespräche vor dem finalen Abschluss stehen.

Text & Foto: Göke

Mittwoch, 20. April 2022 11:12 Uhr

Föhrste (r). Nach inzwischen fast acht Jahren endet am Ende der Saison die Ära des Spielertrainerduos Marian Liersch (seit der Saison 2014/15) und David Paasche (seit der Saison 2016/17) beim TSV Föhrste. Mit Drazen Ivankovic hat der Verein nun einen in jeglicher Hinsicht herausragenden Nachfolger für die Spielzeit 2022/23 verpflichtet.

„Drazen ist unser absoluter Wunschkandidat. Er bringt hohe Fachkompetenz, fußballerische Klasse und einen tollen Charakter mit“, sagt Abteilungsleiter David Paasche, der die Trainersuche gemeinsam mit Liersch vornahm. Von der Verpflichtung des 36-jährigen Vollblutfußballers, der als Spieler unter anderem für Hannover 96, den VfV Hildesheim, die SV Alfeld, den WTW Wallensen sowie Heimatverein DSC Duingen die Schuhe schnürte und zurzeit bis zum Saisonende als Spielertrainer beim TSV Deinsen arbeitet, verspricht sich das Duo neue Impulse. „Wir wünschen uns, dass die Mannschaft weiterentwickelt wird und wir darüber hinaus Fußball in Föhrste weiter festigen und langfristig sichern können. In puncto Weiterentwicklung sehen wir Drazen als vielversprechende Lösung – neue Ideen und Ansätze sind nach acht Jahren schlichtweg dringend nötig“, betonen Liersch und Paasche.

Ivankovic selbst blickt seiner neuen Aufgabe mit jeder Menge Tatendrang entgegen: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und habe das Ziel, gemeinsam mit den Spielern den nächsten Schritt zu gehen“, so der 36-Jährige. Das Umfeld, die Sportanlage und der Kader hätten ihm die Entscheidung erleichtert. „Die Bedingungen in Föhrste sind wirklich gut. Das motiviert mich natürlich enorm – auch hinsichtlich meiner Weiterentwicklung als Trainer“, betont Ivankovic. In den kommenden Wochen liege sein Fokus jedoch voll auf seinem derzeitigen Verein, dem TSV Deinsen: „Ich hatte und habe in Deinsen eine tolle Zeit, die ich mit dem Klassenerhalt beenden möchte. Darauf werde ich alles tun“, sagt er.

Auf der Felix-Speer-Sportanlage wird sich in Zukunft zwar einiges ändern, Liersch und Paasche bleiben dem Verein aber dennoch erhalten. „Ich bin Vorsitzender des Fördervereins, bleibe Spieler des TSV und werde zudem im Training und an den Spieltagen unterstützen, wenn das gefragt ist“, sagt Liersch. Sein Kollege Paasche will nach sechs Jahren studienbedingter Fußballpause in Folge des dritten Kreuzbandrisses selbst noch einmal ernsthaft die Schuhe schnüren und neben seiner Funktion als Abteilungsleiter und Jugendtrainer ebenfalls als eine Art „stiller Co-Trainer“ agieren. „Wir sind in Absprache mit Drazen als Unterstützung weiter mit dabei – die Richtung gibt aber ausschließlich er vor“, betont das scheidende Duo. Nun wehe bald eben ein neuer Wind – und das sei auch gut so.

Collage: TSV Föhrste

Mittwoch, 23. März 2022 18:02 Uhr

Alfeld (mm). Die SV Alfeld hat sich durch das gute Abschneiden in der Hinrunde neben der Aufstiegsrunde auch für den Bezirkspokal qualifiziert. Hier nehmen nur Teams auf der Bezirksliga-Aufstiegsrunde und aus der Landesliga teil. In der ersten Runde empfing die Mannschaft von Holger Wesche den TUS Garbsen aus der Region Hannover, welcher mit nur elf Spielern und dementsprechend ohne Auswechselspieler angereist war.

In der Anfangsphase war es ein ausgeglichenes Spiel ohne Großchancen. Die beste Gelegenheit hatten die Hausherren in der 14. Spielminute. Nach einer Ecke von Fabian Carduck stieg Lennert Schaper am höchsten. Diesen Kopfball parierte TUS-Keeper Kai-Patrick Bäte. In der 23. Spielminute zappelte der Ball im Netz. Nach einer Flanke konnte Bäte einen Volleyschuss von Finn Lüdtke abwehren, beim Nachschuss von Neuzugang Alexander Delzer war er machtlos. Der Assistent zeigte allerdings eine Abseitsstellung, sodass dieser Treffer nicht zählte. Alfeld blieb vor der Pause das aktivere Team, doch konnte bis auf Flanken, die von Angreifern verpasst wurden oder vom Keeper Bäte weggefaustet werden konnten, nur einen Distanzsschuss von Lennert Mauser abgeben, welcher für Bäte sichere Beute war. So gingen die Mannschaften mit einem torlosen Spielstand in die Pause.

Nach der Pause wurde das Spiel zerfahrener. Es wurden viele lange Bälle gespielt und Torchancen waren Mangelware. So sah es lange Zeit auch danach aus, als würde die Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale über das Elfmeterschießen fallen. Doch in den letzten Spielminuten wollten die Gäste aus Garbsen für die Vorentscheidung sorgen. Pierre Eckwert hatte in der 88. Spielminute das 0:1 auf dem Fuß. Nach einem Fernschuss konnte SV-Keeper Maximilian Titz das Spielgerät nur nach vorne abwehren. Eckwert ging dem Ball nach und scheiterte aus Nahdistanz an Titz, der für die Parade alles in die Waagschale warf. In der 90. Spielminute brachte Alfelds Dominik Wesche TUS-Angreifer Tobias Quast im Sechzehner zu Fall, sodass der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Halil Aydemir zum 0:1-Endstand. Somit ist die SV Alfeld im Bezirkspokal ausgeschieden.

Foto: mm

Freitag, 11. Februar 2022 13:33 Uhr

Niedersachsen (red). Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die in Niedersachsen geltende Beschränkung auf maximal 500 Zuschauer bei Großveranstaltungen im Freien aufgehoben. Anfang Februar gab es einen bundesweiten Beschluss wieder bis zu 10.000 Zuschauer zuzulassen. Niedersachsen hatte sich gegen diese Lockerung entschieden und in der niedersächsischen Coronaverordnung die Zuschauerbegrenzung bei maximal 500 Zuschauern belassen. Hiergegen hatten drei Drittligaclubs geklagt, die haben nun vom OVG Lüneburg Recht bekommen

In der Begründung des Urteils heißt es, dass die in der Corona-Verordnung vorgesehene Beschränkung unabhängig von der Kapazität, der Lage sowie der Ausgestaltung des Veranstaltungsortes auch unter Berücksichtigung des derzeitigen Infektionsgeschehens unangemessen sei und daher einen verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigten Eingriff in die grundrechtlich geschützte Berufsausübungsfreiheit der betroffenen Antragsteller darstelle.

Der unanfechtbare Beschluss ist für ganz Niedersachsen allgemeinverbindlich. Wie viele Zuschauerinnen und Zuschauer letztlich ins Stadion dürfen, muss im Einzelfall durch die jeweils zuständige Behörde entschieden werden.

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