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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Donnerstag, 16. September 2021 13:13 Uhr
Ligeneinteilung beim Fußballgolf entschieden
Sonntag, 12. September 2021 21:19 Uhr

Hagen (mm). Keine gute Erinnerungen hatte der TSV Holenberg an sein letztes Auswärtsspiel beim TuS Germania Hagen. So geriet die Mannschaft von Martin Flenter in der Vorsaison noch mit 5:0 unter die Räder. Diese Niederlage machte der TSV Holenberg am heutigen Sonntagnachmittag wett. Die Roten fuhren nämlich einen 2:3-Auswärtssieg ein.

„Wir waren in den ersten zehn Minuten besser im Spiel. Wir hatten durch Joel Mely auch gleich eine gute Gelegenheit. Danach haben wir ein wenig den Faden verloren und Julian Reimers hat stark gehalten“, blickte Spartenleiter Gero Wessel auf die Anfangsphase. In der 21. Minute gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Bei einem Getümmel im Holenberger Strafraum behielt Hagens Can Gürek die Übersicht und schoss aus Nahdistanz ein.

„Das Gegentor war für uns wie ein Weckruf. Die Mannschaft hat sich gefunden“, berichtete Wessel weiter, der in der 34. Spielminute das Tor zum Ausgleich 1:1 bestaunen konnte. Nach einem diagonalen Ball von Leon Wessel ließ Kevin Suchy zwei Gegenspieler stehen, umkurvte den Torwart und schob zum 1:1 ein. Mit diesem Spielstand gingen die Mannschaften auch in die Pause.

Sieben Minuten nach Wiederanpfiff konnte Holenberg das Spiel drehen. Kevin Suchy bediente per Querpass Patrick Schiermeister, welcher zum 1:2 einschob. Durch einen schönen Spielzug schlugen die Hagener zurück. Abbas Issa traf in der 66. Minute zum 2:2.

Die Roten wollten sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden geben und gingen in der 76. Spielminute erneut in Führung. Nach einem diagonalen Ball von Marvin Wessel war Kevin Suchy von seinen Gegenspielern erneut nicht zu stoppen. Suchy tanzte den Torwart aus und schob zum 2:3 ein. Sechs Minuten vor Schluss sah Holenbergs Tim Tillner die gelb-rote Karte, sodass sie die letzten Minuten in Unterzahl das Ergebnis über die Zeit bringen mussten. „Auch in Überzahl fiel Hagen 25 Meter vor unserem Tor zu wenig ein“, berichtete Wessel, der sich nach dem Spiel sichtlich über den 2:3-Sieg freute.

„Martin Flenter hat die Mannschaft super eingestellt. Das Umschaltspiel hat heute perfekt geklappt. Die Hintermannschaft hat einen super Job gemacht. Insbesondere Julian Reimers hat heute sein Spiel des Lebens gemacht. Wir freuen uns, aber auch, dass Kevin Suchy langsam zur alten Stärke zurückfindet. Das war unsere beste Saisonleistung“, war Wessel begeistert.

Sonntag, 12. September 2021 20:47 Uhr

Holzminden (mm). Nach dem Sieg in Eschershausen konnte der SV06 Holzminden am heutigen Sonntagnachmittag den nächsten Dreier nachlegen. Mit 3:0 (0:0) siegten die Kreisstädter gegen den MTV Fürstenberg. "Unsere Mannschaft wurde vom SV06 Holzminden unter Wert geschlagen. Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, hätte der SV-Keeper beim Spielstand von 0:0 den Flugkopfball von Lukas Neumann nicht so toll pariert“, berichtetet MTV-Vorsitzender Achim Helm.

In der 24. Spielminute ging der SV06 durch ein Tor von Suleman Danjuma mit 1:0 in Führung. "Dem Führungstreffer der Gastgeber ging aus unserer Sicht eine Abseitsposition voraus. Aber was soll´s, der Assistent hat die Fahne nicht gehoben. Die Spieler machen mehr Fehler als die Jungs an der Linie“, empfand Helm, der sich im zweiten Durchgang zwei weitere Holzmindener Tore von Sergej Mezger (75.) und Suleman Danjuma (81.) anschauen musste.

„Bis zum 2:0 war die Partie offen, allerdings müssen wir zugeben, dass uns offensiv heute die Durchschlagskraft fehlte. Defensiv standen wir durchgängig gut. Bester Mann auf dem Platz war unser Innenverteidiger Lukas Neumann, der eine sagenhafte Partie spielte. Insgesamt war der Sieg für Holzminden verdient, ist aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen", resümiert Helm.

„Das war eines unser schlechtesten Spiele, das wir abgeliefert haben. Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wider. Ein faires Ergebnis wäre ein 0:0 gewesen, weil beide Mannschaften wenig auf die Kette gekriegt haben. Fürstenberg hat super gekämpft. Wir haben weder gekämpft noch Fußball gespielt. Das war ein glücklicher Sieg“, so SV-Trainer David Bisset abschließend.

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Sonntag, 12. September 2021 20:19 Uhr

Bevern (mm). Nach drei Punkten aus drei Spielen konnte der MTV Bevern am heutigen Sonntagnachmittag sein Punktekonto verdoppeln. Mit einem 3:0 (1:0) fuhr die Mannschaft von Christian Föckel einen Heimsieg gegen den MTSV Eschershausen ein.

In der ersten Halbzeit konnten sich die Hausherren wenig Großchancen herausarbeiten. Die beste Gelegenheit besaß Goalgetter Jan Stellhorn, welcher nach einer Flanke das Spielgerät nur knapp über das Tor setzte. Für das 1:0 benötigte der MTV Bevern einen Freistoß aus guten 18 Metern in zentraler Position, welchen Jan Stellhorn direkt verwandelt hat (40.). Kurz vor der Pause hatte der MTSV eine gute Chance zum Ausgleich, doch Keeper Marc Hansmann zeigte nach einem Schuss von Niklas Hilbig eine Glanztat. So gingen die Mannschaften mit dem Spielstand von 1:0 in die Pause.

Nach einer guten Stunde konnte der MTV Bevern durch Ridvan Akkoc das 2:0 erzielen, sodass die Raabestädter nun auch etwas offener verteidigten. Nach Escherhäuser Ecken konnten Michael Müller und der eingewechselte Alexander Leidner Kopfbälle nicht verwerten. Die Burgberger sorgten in der 71. Spielminute mit einem schnellen Angriff für die Entscheidung. Jan Stellhorn war nach Vorarbeit des starken Mark Sünnemann mit seinem zweiten Treffer zur Stelle. Weitere Chancen konnten die Hausherren nicht verwerten, die aufgrund der zweiten Halbzeit auch als verdienter Sieger vom Platz gegangen sind.

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Sonntag, 12. September 2021 19:58 Uhr

Boffzen (mm). Am heutigen Sonntagnachmittag standen sich der FC 08 Boffzen und der TSV Ottenstein in der Kreisliga Holzminden gegenüber. Die beiden Mannschaften boten sich ein Spiel mit wenigen Höhepunkten. So endete die Begegnung auch mit einem torlosen Unentschieden.

„Wir haben viel zu hektisch gespielt und in keinsterweise das auf den Platz bekommen, was wir uns vorgenommen haben“, schilderte FC-Sprecher Felix Senftleben, der sich zugleich über die berechtigte rote Karte an Erhan Erdogan ärgerte. „Wir waren zwar die spielaktivere Mannschaft, aber hatten auch Glück, dass Ottenstein seine Großchance in der 80. Spielminute nicht genutzt hat. Der Punkt ist für Ottenstein verdient. Wir müssen jetzt weiter an uns arbeiten“, resümierte Senftleben.

„Meiner Meinung nach ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden. Es war ein sehr Zweikampf betontes Spiel ohne viele Torchancen. Boffzen hat durch eine Beleidigung früh die rote Karte gesehen, nur leider konnten wir unsere Überzahl nicht richtig ausnutzen. Trotzdem ist der Punkt wichtig für uns und wir haben immerhin 11 Gegentore weniger bekommen als letzten Sonntag. Besonders hervorheben möchte ich Jonas Herrel und Max Nöltker - die beiden haben heute in unserer Verteidigung einen bomben Job gemacht“, freut sich TSV-Sprecher Sascha Blachowski über den Punkt.

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Sonntag, 12. September 2021 19:43 Uhr

Lenne (mm). Vor großer Zuschauerkulisse fand am heutigen Sonntagnachmittag das Bezirksliga-Derby zwischen dem TSV Lenne und dem FC Stadtoldendorf statt. Für den FC Stadtoldendorf war es das erste Spiel nach dem Mario Surmann von seinem Trainerposten zurückgetreten ist und der bisherige Co-Trainer Erkan Yasar die Trainerposition übernommen hat.

„Wir hatten in der ersten Halbzeit durch Patrik Kirschnick, Achmed El-Wayss und Can Yasar drei richtige gute Chancen. Mit den ersten 45 Minuten war ich sehr zufrieden“, berichtete FC-Neutrainer Erkan Yasar. Kurz vor der Pause hatte seine Mannschaft aber doch zwei Gegentreffer kassiert. Tristan Schmidt und Marvin Schütte trafen für die Lenner Löwen zur 2:0-Halbzeitführung.

„In der zweiten Halbzeit hatten wir nicht so viele Möglichkeiten, da bei uns ein bisschen die Kraft nachgelassen hat. Dennoch haben wir heute eine Reaktion gezeigt. Wenn wir die Tore in ersten Halbzeit machen, dann wäre es anders ausgegangen“, zeigte sich Yasar mit dem ersten Auftritt seines Teams zufrieden.

TSV-Trainer Björn Bettermann freute sich hingegen über den Derbysieg, doch fand für diesen Sieg wenig Worte. „Wir haben heute einfach nicht unser Tempo genutzt. Wir haben zu langsam und nicht klar gespielt. Für das Spiel gegen Holenberg erwarte ich eine deutliche Leistungssteigerung meiner Mannschaft“, so Bettermann abschließend.

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Sonntag, 12. September 2021 19:29 Uhr

Ochtersum (mm). Beim VfR Germania Ochtersum hatte sich der TuSpo Grünenplan am heutigen Sonntagnachmittag etwas ausgerechnet. Doch, dass sie nach 90 Minuten mit einer 1:8-Niederlage abreisen würden, damit hatte wohl niemand gerecht. „Das war eine miserable Leistung. Ich bin sprachlos“, kommentierte TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann die Leistung seiner Mannschaft.

Bereits früh geriet der TuSpo durch einen Treffer von Tim Friedrich mit 1:0 in Rückstand. Diesen Spielstand konnte Marvin Lipke zum 1:1 ausgleichen. „Das war dann auch für sehr lange Zeit die letzte Aktion vor dem Tor von Ochtersum. Statt das 1:1 erstmal zu halten, haben wir dann auch gleich zwei weitere Tore kassiert“, berichtete Tiesemann weiter. Daniel Schick und Lukas Schaper trafen für Ochtersum.

„Für die zweite Halbzeit haben wir uns einiges vorgenommen, doch nach dem 4:1 war dann Feuer frei für Ochtersum. Das war wirklich richtig schlecht. Wir hatten noch Glück, dass das Ergebnis nicht zweistellig ausgegangen ist, da Tim Stolzenberg zwei Elfmeter gehalten hat“, war Tiesemann bedient. Die weiteren Tore der Hausherren erzielten Daniel Klages, Lukas Schaper, Jan Hein, Philipp Timkov und Tim Friedrich.

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Sonntag, 12. September 2021 18:31 Uhr

Dielmissen (mm). Den zweiten Saisonsieg konnte der VfL Dielmissen am heutigen Sonntagnachmittag einfahren. Mit 2:1 (1:1) setzte sich die Mannschaft von Michael Ahlers gegen den weiterhin punktlosen VfR Hehlen durch.

„Wir waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft. Wir hätten nach 30 Minuten mindestens 5:0 führen müssen“, blickte Gästetrainer Behcet Arikan auf die Anfangsphase des Spiels. Der VfL Dielmissen machte es vor dem Tor besser – mit ihrer ersten Chance traf Mark Meier-Mahlert zum 1:0 (18.). „Wir haben ihn mit drei Spielern nicht gestellt bekommen“, ärgerte sich Arikan über die Entstehung des Tores.

„Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und hätten uns nach zehn Minuten nicht über einen Rückstand beschweren dürfen. Hehlen hat gut gestanden und hat gut und schnell aufgebaut. Meiner Mannschaft gab die Führung keine Sicherheit. Sie bettelte die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit um den Gegentreffer, der dann auch verdient fallen sollte“, blickte VfL-Trainer Michael Ahlers auf die erste Halbzeit. Das angesprochene Tor zum 1:1-Ausgleich erzielte Benjamin Rust in der 41. Spielminute.

„Wir sind sehr optimistisch in die zweite Halbzeit gegangen und bekommen nach einem katastrophalen Fehler das 2:1“, berichtete Arikan weiter. Nach einer Flanke von Dennis Jayaruriya war erneut Mark Meier-Mahlert zur Stelle. „Wir haben danach nur noch auf ein Tor gespielt, aber aus unseren Chancen keine Tore gemacht. Da ist aktuell der Wurm drin. Wir müssen weiter an der Chancenverwertung arbeiten“, haderte Arikan nach Spielschluss mit der Chancenverwertung seines Teams. In der Nachspielzeit sah Hehlens Torschütze Benjamin Kruse die gelb-rote Karte, sodass er ein Spiel pausieren muss.

„Nach ruhigen, bedachten aber konsequenten Worten wurde das Spiel von unserer Mannschaft angenommen. Eine starke Partie zeigte Justin Garthof, auch das Schiedsrichtergespann aus Hildesheim hatte die faire, aber umkämpfte Partie souverän im Griff“, so Ahlers abschließend.

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Samstag, 11. September 2021 10:08 Uhr

Kirchbrak (mm). Den ersten Punktverlust der Saison hat nun auch der TSV Kirchbrak zu verzeichnen. Nach drei Siegen teilte sich die Mannschaft von Steffen Niemeyer am gestrigen Nachmittag die Punkte mit dem Tabellenzweiten SCM Bodenwerder. „Die Zuschauer haben ein relativ schnelles Kreisligaspiel gesehen. Es war ein würdiges Spitzenspiel“, berichtete TSV-Trainer Steffen Niemeyer.

"Bei mir sind kurzfristig Jonas Nitsche, Umberto Chririco und Leon Berndt ausgefallen, sodass ich meine Startaufstellung nochmal ändern musste. Die ersten zehn Minuten sind wir nicht ins Spiel gekommen und waren hinten zu unsortiert", blickte SCM-Trainer Alessandro Startari auf die Anfangsphase zurück. Diese Unsortierheit bestrafte der TSV Kirchbrak. Wie gegen den VfR Hehlen, war es Fabian Doetz, der den TSV früh in Führung schoss (3.).

"Wir haben uns von Minute zu Minute gesteigert und erneut variabel nach vorne gespielt, aber unsere guten Einschussmöglichkeit nicht genutzt", skizzierte Startari das weitere Spielgeschehen. In der 42. Spielminute war es dann aber soweit. Niklas Hermens hatte sich über die Außenbahn durchgesetzt und Dario Winter mit einer scharfen Hereingabe mustergültig bedient, welcher aus Nahdistanz zum 1:1 einschoss. Mit diesem Spielstand wurden auch die Seiten getauscht. „Bodenwerder hat mit vielen langen Bällen agiert und wir sind nicht richtig in die Spielanlage gekommen, dadurch, dass uns unsere Anspielstationen mit z.B. Robin Busse gefehlt haben – da hatten wir im Spielaufbau mehr Probleme als sonst“, berichtete Niemeyer weiter.

"Wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr Kontrolle und auch gute Möglichkeiten. Aus dem Chancenplus haben wir leider kein Tor gemacht. In der Phase, als wir dem 2:1 deutlich näher als Kirchbrak waren, fiel das erneute Gegentor", ärgerte sich Startari über die Chancenverwertung. In der 66. Spielminute ging der TSV durch ein Tor von Ron Bild mit 2:1 in Führung. Nur zwei Zeigerumdrehungen später war Maxim Schneider mit dem Tor zum 2:2-Ausgleich zur Stelle. Kurz vor Schluss setzte Bodenwerders Kapitän Sebastian Krug den Ball mit Kopf über das Tor, sodass es beim 2:2 blieb. "Da hätte sich Kirchbrak nicht beschweren dürfen. Insgesamt ist das Ergebnis in Ordnung. Unsere Serie gegen Kirchbrak ist nicht geplatzt. Wir hätten gern mehr mitgenommen, aber unterm Strich ist das Unentschieden gerecht", resümierte Startari, welcher dem Schiedsrichtergespann um Simon Falk ein Sonderlob aussprach.

„Das 2:2 geht in Ordnung. Wichtig war, dass wir auch mit der ersatzgeschwächten Mannschaft mit vielen angeschlagenen Spieler diesen Punkt in Kirchbrak geholt haben, womit ich vor dem Spiel nicht unbedient gerechnet, aber gehofft hatte", konnte sich TSV-Trainer Steffen Niemeyer mit dem Ergebnis anfreunden.

Foto: mm

Frauen
Dienstag, 14. September 2021 17:36 Uhr
Sieg und Niederlage für Boffzens Damenteams
Freitag, 10. September 2021 18:22 Uhr

Boffzen (red). Eine knappe FC-Führung zur Pause reichte am Ende nicht für drei Punkte, sodass sich beide Mannschaften nach dem 2:2 mit einem Punkt begnügen mussten.

Das Derby konnte leider nicht halten, was es versprach. Die Partie verlief über 90 Minuten auf einem überschaubaren Niveau mit technischen Fehlern auf beiden Seiten. Die ersten zwanzig Minuten fand das Spiel ausschließlich im Mittelfeld statt, ohne Torszenen. Der erste Angriff gehörte dem Gast aus Holzminden durch Michelle Dötzer, doch Kimberly Mill im Boffzer Tor parierte. Boffzen fand offensiv zunächst kaum statt. Denise Kerpers zeigte sich in der 27. Minute für den ersten Schuss in Richtung SV-Tor verantwortlich. Holzminden kam zweimal gefährlich vor das Boffzer Tor durch Weitschüsse von Nele Gerboth und Marion Johannhardt, die ihren Weg aber nicht in Tor fanden.

Bei Boffzen kam mit der Einwechslung von Laura Neils etwas mehr Tempo ins Spiel, was auch gleich zur 1:0-Führung ausgenutzt werden konnte. Vanessa Hindrichs setzte sich auf ihrer linken Seite durch und passte auf Laura Neils. Diese legte quer auf Karoline Rathske, welche mit ihrem Weitschuss-Heber die Holzmindener Torfrau überraschte und ins Tor traf. Laura Neils hatte nach Vorarbeit von Tamara Hartmann das 2:0 auf dem Fuß, doch ihr Abschluss verfehlte den langen Pfosten um Zentimeter. So ging es mit einem knappen 1:0 in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff nutzte Holzminden einen individuellen Fehler in Boffzens Hintermannschaft durch Michelle Dötzer zum 1:1 aus. Boffzen wirkte etwas von der Rolle, denn die Räume wurden nicht eng genug gemacht. So konnte Yvonne Sedler in der 53. Minute quasi ohne Gegenwehr zum Abschluss kommen, den Kimberly Mill im Tor parierte. Boffzen ging direkt in den Gegenangriff über. Vanessa Hindrichs kam an den Ball, fasste sich aus über 20 Meter ein Herz und schoss aufs Holzmindener Gehäuse. Ihren Abschluss schätzte Holzmindens Torhüterin Lea Mezö falsch ein, sodass ihr nichts Anderes übrigblieb als den Ball aus dem Netz zu holen. Boffzen führte wieder mit 2:1.

Vier Minuten später hatte Milena Nolde das 3:1 auf dem Fuß, doch ihr Abschluss verfehlte den zweiten Pfosten knapp. Holzminden bestrafte Boffzens Nachlässigkeit in der Abwehr in der 60. Minute zum Ausgleich. Marion Johannhardt konnte unbehelligt durchs Mittelfeld marschieren und legte leicht abseitsverdächtig auf Marina Gutheil quer. Gutheil schob zum 2:2 ein. Jetzt entwickelte sich ein offenes Spiel, was jedoch ohne wirkliche Höhepunkte auskam. Die Partie hätte sowohl zu Boffzens wie zu Holzmindens Gunsten ausgehen können. Am Ende mussten sich beide Mannschaften mit dem Unentschieden und dem einen Punkt zufriedengeben.

Zum Einsatz kamen: Kimberly Mill, Tamara Hartmann, Jennifer Beer, Denise Kerpers, Jana Tilinski, Vanessa Hindrichs, Janneke Roxin, Michelle Räker, Emma Rösler, Laura Neils, Milena Nolde, Corinna Dorosala & Karoline Rathske.

Foto: FC 08 Boffzen

Dienstag, 07. September 2021 14:20 Uhr

Boffzen (r). Am Sonntag trafen die FC Boffzen – Damen auf den VfL Eversen. In einer klaren Partie auf dem 9er Feld setzten sich die Blau-Gelben am Ende ungefährdet mit 13:0 durch.

Bereits nach 30 Sekunden zappelte der Ball im Everser Netz. Noelle Heiber traf nach toller Vorarbeit von Finnja Mindermann zum 1:0. Bereits drei Minuten später konnte die FC-Führung ausgebaut werden. Erneut war es Finnja Mindermann, die dieses Mal Nadine Griebelbauer den Ball zum 2:0 vorlegte. Der Gast aus Eversen wirkte in der Anfangsphase völlig überfordert mit der Boffzer Angriffsbewegung. FC-Stürmerin Noelle Heiber bekamen sie überhaupt nicht in den Griff, sodass sie innerhalb von vier Minuten drei Mal ins Tor treffen durfte – ihr lupenreiner Hattrick schraubte das Ergebnis nach zehn gespielten Minuten auf 5:0 hoch.

In der 15. Spielminute konnte sich Kea Wirth nach einem herrlichen Weitschuss in die Torschützenliste zum 6:0 eintragen. Die Blau-Gelben nahmen nun deutlich Tempo aus der Partie und wechselten das erste Mal durch. Der Gast aus Eversen beschränkte sich ausschließlich aufs Verteidigen, was zeitweise auch gelang. Boffzen ließ eine Vielzahl an Chancen aus, ehe in der 26. Minute erneut Noelle Heiber nach einem Freistoß von Eileen Rolf zur Stelle war und einnetzte. Eine Zeigerumdrehung später nutzte Nadine Griebelbauer einen Abpraller von der Latte zum 8:0 aus. Noelle Heiber schraubte das Ergebnis mit zwei weiteren Treffern vor der Pause auf 10:0 hoch.

In der zweiten Hälfte nahm Boffzen bei sommerlichen Temperaturen noch etwas mehr Tempo aus der Partie. Doch weiterhin sah Eversen keinen Stich und beschränkte sich auf die Abwehrarbeit. Sophie Lutter-Kayser setzte in der 48. Minute zum Solo an und tankte sich durch mehrere Gegenspielerinnen hindurch, ehe sie auf Nadine Griebelbauer passte. Griebelbauer hatte keine Mühe den Ball zum 11:0 einzuschieben. Einen Abpraller von der Latte nutzte Alina Schilcher in der 56. Minute zum 12:0 aus. Sich tapfer wehrende Everserinnen konnten sich in der Folgezeit bei ihrer Torfrau bedanken, dass das Ergebnis vorerst nicht noch höher ausfiel. Für das 13:0 zeigte sich erneut Noelle Heiber verantwortlich, welche in der 75. Minute ihren persönlichen Treffer Nr. 8 in diesem Spiel erzielte. Der Gast aus Eversen wagte sich in der 87. Minute das erste und einzige Mal in Richtung Boffzer Tor, der Ehrentreffer blieb ihnen aber verwehrt. So blieb es am Ende beim 13:0 – Erfolg für die FC Boffzen – Damen.

Zum Einsatz kamen: Sara Schröder, Patrizia Ritsch, Sophie Lutter-Kayser, Rieke Böhm, Eileen Rolf, Finnja Mindermann, Kea Wirth, Nadine Griebelbauer, Noelle Heiber, Melina Hüske, Natthaporn Na Patthalung & Alina Schilcher.

Foto: FC 08 Boffzen

Samstag, 04. September 2021 08:44 Uhr

Dielmissen (mm). Binnen vier Tagen hat die Damenmannschaft des VfL Dielmissen ihre ersten beiden Saisonspiele bestritten. Hierbei schlug sich der VfL, welcher derzeit ohne Trainer ist und sich dementsprechend selbst trainiert, gut. Auf eine knappe Niederlage gegen den WTW Wallensen ließen sie auch gleich gegen den ESV Eintracht Hameln ihren ersten Saisonsieg folgen.

VfL Dielmissen - WTW Wallensen 2:4 (1:4)

Am Samstag, den 28. August startete für den VfL Dielmissen in der Kreisliga Holzminden/Hameln-Pyrmont/Schaumburg die Saison. Anpfiff war um 16 Uhr auf dem heimischen Sportplatz.

In den ersten 20 Minuten konnten sie sich gut gegen die Damen des WTW Wallensen behaupten - so zeigten sie ein gutes Stellungsspiel, standen dicht beeinander und ließen wenige Räume. Ein paar Wechsel innerhalb der Mannschaft brachten in die Heimelf Unruhe, welche Wallensens Michelle Heuer nutzen konnte. Innerhalb von nur fünf Minuten erzielte Heuer einen Hattrick (25‘, 27‘, 29‘). In der 31. Spielminute hatte der VfL die passende Antwort parat. Nach einem Gegenangriff landete ein Schuss von Elena Ostermann zum 1:3 im Netz. Dieses Ergebnis hatte allerdings nur drei Minuten Bestand. Dann traf Jacqueline Giger zum 1:4-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang trat der VfL wieder orientierter und strukturierter auf. In der 53. Minute wurde ein sensationeller Alleingang von Carmen Severin mit einem Tor belohnt. Mit dem Spielstand von 2:4 endete die Partie. Ihren Teil zu diesem Endstand trugen die Dielmisser Abwehr und insbesondere Leistung von Keeperin Ann-Kathrin Wiemann mit guten Leistungen bei.

VfL Dielmissen - ESV Eintracht Hameln 2:1 (1:1)

Nur wenige Tage später stand bereits das nächste Spiel an. Dienstagabend um 19 Uhr trat der VfL, erneut in Dielmissen, gegen Eintracht Hameln an. Die Zuschauerbänke waren wieder gut gefüllt und die Mannschaft fit und motiviert – top Voraussetzungen also.

Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen, es gab für beide Mannschaften Chancen. In der 13. Minute tat sich für Elena Ostermann eine Lücke auf, welche sie nutzte und die Dielmisser mit dem 1:0 in Führung brachte. Spätestens ab dieser Minute waren auch die letzten Dielmisser Damen hellwach. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit zahlte sich jedoch für Hameln aus. In der 24. Minute wurde durch Tülay Duygu das Tor zum 1:1-Ausgleich geschossen. Beide Mannschaften kämpften von nun an verbissen um jeden Ballkontakt, jeder wollte unbedingt in Führung gehen. Bis zur Halbzeit änderte sich am Ergebnis jedoch nichts.

Nach der Pause war der VfL klar im Vorteil. Ihre Abwehr war auf zack und konnte die meisten Hamelner Angriffe stoppen, Torhüterin Ann-Katrin Wiemann fischte alles aus der Luft, was doch durch kam und auch in der Offensive ergaben sich einige, sehr knappe Chancen. In der 52. Minute ließ Monic Czichon den VfL jubeln – sie traf zum 2:1-Endstand. Nach dem pünktlichen Abpfiff wurden die ersten drei Punkte gefeiert.

Foto: VfL Dielmissen

Freitag, 27. August 2021 14:52 Uhr

Boffzen (red). Am vergangenen Sonntag trafen die FC Boffzen - Damen in der ersten Pokalrunde auf den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Am Ende setzten sich die Blau - Gelben mit 3:0 durch.

Boffzen startete druckvoller in die Partie und hatte durch Laura Neils in den Anfangsminuten die Chance auf das 1:0. Jedoch parierte die Gästetorhüterin ihren Abschluss gut. Boffzen blieb in der Folgezeit das spielbestimmende Team, jedoch wurden gute Möglichkeiten zur Führung ausgelassen. Der Gast aus Peckelsheim blieb in der Anfangsviertelstunde im Angriff zu harmlos. Die neuformierte Innenverteidungung Boffzens stand sicher. Erst in der 20. Spielminute kamen sie nach einem leichten Ballverlust des Boffzer Teams zur ersten Torchance. In der 22. Minute konnte Boffzen dann das 1:0 erzielen. Nach einem Angriff über Finnja Mindermann, Laura Neils und Vivian Fogheri landete der Ball bei Rieke Böhm. Ihr Schuss wurde von einer Peckelsheimer Spielerin unhaltbar ins Tor abgefälscht. Der Gast aus Peckelsheim blieb mit seinen Angriffsbemühungen weiterhin harmlos, da der letzte Ball in die Spitze einfach zu ungenau gespielt wurde. Boffzen versuchte spielerisch auf 2:0 zu erhöhen, jedoch wurden zwei gute Chancen vor der Pause ausgelassen.

Aus der Halbzeitpause kam der Gast aus Peckelsheim mit mehr Elan und beschäftigte Boffzen in der Defensive. Mehrfach schwamm die Boffzer Mannschaft nach Ecken und langen Bällen, doch der letzte Abschluss Peckelsheim blieb zu ungenau um wirklich Gefahr auszustrahlen. In diese Drangphase hinein erzielte Boffzen in der 69. Minute das 2:0. Ein Schuss der eingewechselten Alicia Bönnighausen wurde von der Torhüterin zur Seite abgewehrt, wo Vivian Fogheri an den Ball kam. Fogheri passte in den Rückraum auf Laura Neils, die überlegt ins linke Eck abschloss. Wer nun glaubte, dass die Partie entschieden sei, irrte sich. Peckelsheim gab nicht auf und versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen. Bis auf einen Weitschuss blieben die Versuche aber harmlos. Den Deckel auf die Partie machte Kea Wirth per Weitschuss in der 82. Minute.

Durch den 3:0 - Erfolg stehen Boffzens Damen in der nächsten Kreispokalrunde. Anfang Oktober trifft man auf den Ligakonkurrenten FC Germete-Wormeln.

Zum Einsatz kamen: Kimberly Mill, Vanessa Hindrichs, Sophie Lutter-Kayser, Denise Kerpers, Eileen Rolf (ab 87 Min. Jana Tilinski), Rieke Böhm (ab 66 Min. Alicia Bönnighausen), Nadine Griebelbauer, Kea Wirth, Finnja Mindermann, Vivian Fogheri (ab 70 Min. Patrizia Ritsch) & Laura Neils (ab 87 Min. Isabell Hempel).

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 16. August 2021 16:27 Uhr

Boffzen (red). Am gestrigen Sonntag bestritten die Damen des FC Boffzen nach der langen Coronapause das erste Pflichtspiel der Saison 2021/2022. In der Qualifikationsrunde des Kreispokals traf man auf den SV Scherfede-Rimbeck, gegen den ein ungefährdeter 7:0 - Heimsieg heraussprang.

Boffzens neuformierte Mannschaft startete furios und ging durch einen Weitschuss von Denise Kerpers in der zweiten Spielminute in Führung. In der siebten Minute erhöhte Alicia Bönnighausen nach Vorlage von Finnja Mindermann auf 2:0. In der 13. Spielminute kam der Gast aus Scherfede zum ersten und einzigen Mal in der ersten Hälfte zum Abschluss, der jedoch nichts einbrachte. In der gesamten ersten Hälfte merkete man den Gästen die lange Coronapause an, denn das Pokalspiel war ihre erste Partie seit Oktober 2020. Die Heimelf aus Boffzen bestimmte in der Folgezeit das Spielgeschehen ohne die Überlegenheit in klare Torchancen ummünzen zu können. So dauerte es bis zur 26. Spielminute, ehe Lia Lorenz zum 3:0 traf. Vor der Pause brachte es Laura Neils fertig, den Ball nach einer Ecke am leeren Tor vorbeizuschieben. Kea Wirth traf quasi mit dem Halbzeitpfiff per Weitschuss die Latte, sodass es mit einer beruhigenden Führung in die Pause ging.

In der 48. Minute bekam Boffzen einen schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen, den Nadine Griebelbauer souverän verwandelte. Zwei Minuten später war es erneut Griebelbauer, die sich durch den Strafraum tankte und zum 5:0 traf. Scherfede bemühte sich in der zweiten Hälfte auch in der Offensive Akzente zu setzen. In der 73. Minute fehlten nur Zentimeter zum Ehrentreffer. Das Spiel blieb bis zur 80. Minute ohne sehenswerte Aktionen. Laura Neils setzte sich in der 80. Minute gut gegen ihre Gegenspielerin durch und passte in die Mitte auf Alicia Bönnighausen, welche trocken zum 6:0 abschloss. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte Denise Kerpers, die sich nach einem langen Ball in die Spitze gegen ihre Gegenspielerin durchsetzte und zum 7:0 - Endstand traf.

Durch den Erfolg stehen die Boffzer Damen in der ersten Pokalrunde. Gegner dort ist am kommenden Sonntag der FC Peckelsheim. Anpfiff der Partie ist um 11 Uhr im heimischen Sollingstadion.

Zum Einsatz kamen: Kimberly Mill, Vanessa Hindrichs, Carolin Helling, Lena Siebrecht, Eileen Rolf, Finnja Mindermann, Kea Wirth, Nadine Griebelbauer, Laura Neils, Alicia Bönnighausen, Denise Kerpers, Lia Lorenz, Rieke Böhm, Vivian Fogheri & Janneke Roxin.

Foto: FC 08 Boffzen

Dienstag, 10. August 2021 16:38 Uhr

Ottenstein (r). Für die neue Saison sucht das Damen-Fußballteam des TSV Ottenstein noch Spielerinnen. Die Mannschaft, die in der kommenden Saison wieder in der gemeinsamen Liga der Kreise Holzminden/Hameln/Schaumburg antritt, muss einige Abgänge verkraften und kann daher Verstärkung gut gebrauchen. "Erfahrung ist zwar hilfreich, aber nicht entscheidend. Wichtig ist, dass die Spielerinnen Spaß am Teamsport Fußball haben. Alles weitere kann man lernen", führt Trainer Reimund Jahn dazu aus.

Insbesondere auf der Torhüterinnen-Position drückt aktuell der Schuh, aber grundsätzlich freuen sich die Kickerinnen von der Hochebene über jede Verstärkung. Trainiert wird montags und mittwochs um 19:00 Uhr.

Interessierte können sich direkt beim Trainer, Reimund Jahn, unter 0162-8818 289 melden. Der Verein direkt bei Facebook oder per Mail an h.dehn@tsv-ottenstein.de erreichbar.

Foto: TSV Ottenstein

Rede und Antwort
Sonntag, 28. März 2021 14:55 Uhr
„Es war die richtige Entscheidung“ - Holzmindener Mats Lüttmann ist beim I.SC Göttingen 05 angekommen
Mittwoch, 03. März 2021 17:41 Uhr

Fürstenberg (mm). Seit vielen Jahren zählt Fabian Pleier-Helm zweifelsohne zu den besten Spielern im Fußballkreis Holzminden. Wir haben die fußballfreie Zeit genutzt, uns mit dem Fürstenberger virtuell zu treffen. Im Gespräch blicken wir auf seine Jugendzeit und insbesondere auch auf seine Zeit bei der Spvg Brakel in der Verbandsliga zurück.

„Fabian, wo hast du mit dem Fußball angefangen?“

„Ich habe mit drei-vier Jahren bei den „Pamperskickern“ der JSG Boffzen/Fürstenberg in Fürstenberg angefangen. Mein Vater war mein erster Trainer.“

„Was waren deine größten Erfolge?“

„Wir haben in der Jugendspielgemeinschaft unter anderem zusammen mit dem Boffzer Marec Wenzel Kreismeisterschaften, Kreispokale und auch die Hallenkreismeisterschaft geholt. Zudem habe ich bei der Holzmindener Kreisauswahl unter Werner Brennecke und im Stützpunkt in Hameln gespielt.“

„Bist du in der gesamten Jugendzeit der JSG treu geblieben?“

„Ja, auch wenn wir zwischenzeitlich keine B-Jugend hatten und ich als B-Jugendlicher vor der Frage stand, ob man das körperliche spielen in der A-Jugend schon packt. Das hat aber auch super funktioniert. Es gab durchgängig Anfragen, aber die haben mich nicht so interessiert. Wir sind mit der A-Jugend auch zwischenzeitlich im Nachbarkreis Höxter an den Start gegangen. Dort sind wir dann auch Meister geworden. Da wir als Mannschaft aus Niedersachsen angetreten sind, durften wir den Aufstieg leider nicht wahrnehmen.“

„Warst du auch in deiner Jugendzeit schon ein Offensivspieler?“

„Ja, ich habe schon immer offensiv als Zehner oder Stürmer gespielt. Bei Fürstenberg bin ich aber mittlerweile Sechser geworden.“

„Direkt zu Beginn deiner Herrenzeit brach eine erfolgreiche Fürstenberger Zeit an.“

„Ja, das stimmt. Wir hatten ein gute Truppe und haben 2004 beim erstmals in Turnierform ausgetragenen Kreispokalwochenende auf dem eigenen Platz den Kreispokal geholt. Wir haben im Finale Ay Yildiz Holzminden mit 5:1 geschlagen. In der darauffolgenden Saison sind wir Kreismeister geworden und in die Bezirksklasse aufgestiegen. Durch die Reformänderung sind nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksklasse abgestiegen.“

„In der Jugend bist deinem Heimatverein treu geblieben und hast Angebote abgelehnt. Im Herrenbereich hat sich dies kurzzeitig geändert. Wie kam der Kontakt nach Brakel zu Stande?“

„Ja, nach einer halben Saison in der Kreisliga wollte ich wieder höher spielen. Für mich war Höxter, die zu dem Zeitpunkt in der Landesliga gespielt haben, die erste Adresse. Ich hatte mit ihnen schon Gespräche geführt. Witzigerweise weiß ich gar nicht, wie der Kontakt nach Brakel entstanden ist. Wir haben uns im letzten Augenblick getroffen und ich habe für die Verbandsliga zugesagt.“

„Wie war die Zeit in Brakel?“

„Das war ein coole, aber auch intensive Zeit. Wir haben drei – viermal pro Woche trainiert und sind zu Auswärtsspielen teilweise bis an die holländische Grenze gefahren, wo man schon holländischen Radioempfang hatte. Weitere Gegner waren unter anderem Paderborn II, Münster oder Lippstadt. Ich war Stammspieler und habe entweder als linker Verteidiger oder im linken Mittelfeld gespielt.“

„Warum bist du aus der Verbandsliga zurück zu deinem Heimatverein in die Kreisliga gewechselt?“

„Wir sind nach zweieinhalb Jahren mit Brakel aus der Verbands- in die Landesliga abgestiegen. Fürstenberg ging es zu dem Zeitpunkt nicht so gut, sodass ich mich aus Heimatverbundenheit für die Rückkehr entschieden habe. Ich hatte meine höherklassige Erfahrung gemacht und wollte diese an die Jungs in Fürstenberg weitergeben.“

„Mit dir hat es Fürstenberg auch ins ruhige Fahrwasser der Kreisliga geschafft. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem erneuten Kreispokalsieg geben. Wie blickst du auf die Kreispokalsaison zurück?“

„Ich muss sagen, dass wir in der Saison viel Losglück hatten. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Boffzen bekamen wir die Kreisklassisten Negenborn und Kaierde zugelost. Wir hatten anfangs die Hoffnung, dass wir das Kreispokalwochenende bei uns austragen können, aber dann mussten wir die weite Reise nach Kaierde mit dem Bus antreten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Kaierde hatten wir eine sehr ausgelassene Stimmung im Bus.“

„Wie war der Finaltag?“

„Vor dem Finale waren wir alle angespannt. Im Bus hat niemand einen Ton gesagt und die Busfahrt hat auch gefühlte zwei Stunden gedauert. Wir wußten, wie gut Kirchbrak ist und wir uns kein Tor fangen durften. Bei tropischen Temperaturen ist uns dann das Wunder gelungen. Wir hatten mit Florian Pottmeier einen sehr guten Torwart und bei einigen Pfosten- und Lattentreffern das Glück auf unserer Seite.“

„Was macht euren Trainer Werner Müller aus?“

„Er ist fachlich echt gut und man merkt ihm an, dass er früher höher gespielt hat. Er kann jedem Spieler immer einen Tipp mitgeben und macht anspruchsvolles Training. Er hängt sich voll rein und gehört mit seiner Frau und seinen Kindern schon fest zum Verein dazu.“

„Haben sich die Derbys gegen Boffzen in den letzten Jahren für dich verändert?“

„Ja. Leider war der Trend in der unserer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft nicht zu stoppen, sodass wir selten Spieler aus dem Jugend- in den Herrenbereich bekommen und es ohne auswärtige Spieler nicht mehr geht. In den ersten Herrenjahren war das Derbyfeeling definitiv intensiver und die Rivalität größer. Nichtsdestotrotz geht man die Spiele immer mit viel Vorfreude an.“

„Wielange sehen wir dich noch als Aktivposten auf dem Platz?“

„Solange ich fit bleibe, werde ich auch mit Leib und Seele für den MTV spielen. Wenn ich nicht mehr hinterher komme, werde ich aufhören. Eventuell sieht man mich, wie im Bezirkspokalspiel gegen Afferde, auch mal in der Innenverteidigung.“

„Gibt es ein Spiel, an das du noch gerne zurückblickst?“

„Ja, das war in der Aufstiegssaison im Heimspiel gegen Grünenplan. Kurz vor Ende der Partie habe ich mein Team mit zwei Traumtoren zum Sieg geschossen, ein Schuss aus 30 Metern in den Winkel und eine Volleydirektabnahme nach schöner Kombination.“

„Was wünschst du dir für 2021?“

„Ich wünsche mir die Normalität zurück und dass alle gesund durch die Zeit kommen. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft schnell wieder trainieren und die anderen Mannschaften bei den Spielen wiedersehen.“

Foto: mm

Mittwoch, 17. Februar 2021 17:10 Uhr

Negenborn (mm). Der VfB Negenborn hat sich im NFV-Kreis Holzminden etabliert. Zur Saison 2012/2013 wurde wieder eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Thomas Bastian ist einer der Spieler, die seit der Neugründung mit Herz und Seele für den VfB spielen. Im Gespräch blicken wir auf die Entstehung der Mannschaft und den Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisliga zurück.

"Thomas, freut mich, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Wann und wo hast du mit dem Fußball angefangen?"

"Ich bin in der D-Jugend durch Heinrich Deines beim VfL Dielmissen gelandet, damals noch als Abwehrspieler."

"Hast du deine gesamte Jugendzeit in Dielmissen verbracht?"

"Nein. Ich bin in der B-Jugend nach Bevern zur damaligen JSG Burgberg gewechselt. Dort habe ich unter anderem mit Fabian Schütte, Nils Jacob, Stefan de Groot und Benjamin Jürgens zusammen gespielt. Aus der Not heraus bin ich damals zum Torwart umfunktioniert worden und habe mich nicht ganz so schlecht angestellt, sodass ich erst einmal Torwart geblieben bin. Ich habe mich damals mit Adrian Klie im Tor abgewechselt."

"In welchen Ligen warst du für die JSG Burgberg aktiv?"

"Wir haben sowohl in der B- als auch in der A-Jugend in der Bezirksliga gespielt. Als B-Jugendlicher bin ich auch einmal mit der damaligen Landesliga A-Jugend als Ersatztorwart mitgefahren. Alexander Leidner musste in diesem Spiel 15 Minuten vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen, sodass ich auch einen Kurzeinsatz mit einer Glanzparade hatte. Die zwei Gegentore verschweigen wir jetzt einmal…"

"Wo hast du deine ersten Erfahrungen mit dem Herrenbereich gemacht?"

"Ich bin von Bevern in die erste Mannschaft von Türkgücü Stadtoldendorf gewechselt, wo zu dem Zeitpunkt unter anderem Alexander Koop, Patrick Cavdar, Murat Atav und mein jetziger Trainer Marc Hoffmann gespielt haben. In Bevern hatte ich auf der Torhüterposition keine Perspektive gesehen. Leider war ich nur für eine kurze Zeit dort. Ich habe mir im ersten Pflichtspiel bei einem Abstoß im Pokalspiel gegen Dynamo Eschershausen nach etwa 15 Minuten das Kreuzband gerissen."

"Wie ging es für dich nach dieser Verletzung weiter?"

"Durch die Verletzung habe ich leider die Lust verloren und wollte mich auch nicht an einen Verein binden. Ich habe dann nur noch privat gebolzt oder bei Theken- bzw. Hobbyturnieren mitgespielt."

"Du warst einer derjenigen, die in der Premierensaison 2012/2013 für den VfB gespielt haben. Wie ist die Mannschaft entstanden?"

"Wir haben damals in Negenborn einmal die Woche auf dem Sportplatz gebolzt. Zeitweise haben wir uns mit ca. 20 Jungs regelmäßig getroffen und einfach zwanglos Fußball gespielt. Die Idee eine eigene Mannschaft zu gründen kam damals schon auf, aber erst 2011/2012 sind wir auf den VfB zugegangen und haben dann die erste Herren gegründet. Mit Andreas Kriesten hatten wir auch gleich schon einen sehr guten Trainer, der es verstand, unsere Trümmertruppe zu formen. Wir hatten in den ersten Jahren eine hohe Fluktuation an Spielern. Einzig Florian Sparkuhle und ich sind die Spieler, die seit dem ersten Spiel noch aktiv sind. Seit 2012 ist im Hooptal viel passiert. Wir haben ein wunderschönes Sportheim gebaut. Unser Sportplatz und das Arial um den Platz wird stetig ausgebaut."

"Mittlerweile spielst du beim VfB in der Offensive. Wie kam es zu dem Wechsel ins Feld?"

"Ich wollte schon länger draußen spielen. Als Sascha Brömer zu uns gestoßen ist, hatten wir in der dritten VfB-Saison einen Torwart, welcher mich im Tor adäquat ersetzen konnte. Endlich durfte ich als Stürmer ran"

"Einen Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse konntest du mit Negenborn feiern. Wie kam es dazu?"

"In der Saison 2014/2015 sind wir in der 2. Kreisklasse hinter dem FC Stadtoldendorf II, dem FC RW Dohnsen und dem TSV Kirchbrak II Vierter geworden. Da der FC Stadtoldendorf in der Relegation in den Bezirk aufgestiegen ist, sind die Lions Holzminden in die Kreisliga und wir in die 1. Kreisklasse aufgestiegen. Das war für uns ein großer Erfolg."

"In der 1. Kreisklasse habt ihr zweimal die Klassen gehalten, bevor die 2. Kreisklasse aufgrund der weniger werdenden Mannschaftszahlen aufgelöst wurde. Was hat sich in dieser Zeit in Negenborn entwickelt?"

"Es ist eine große Gemeinschaft und viele Freundschaften entstanden. Viele Jugendliche sind durch die Jugendarbeit in der JSG Forstbachtal, wo auch Andreas Kriesten als Trainer viel zu beigetragen hat, dazugestoßen, was uns auch sportlich weitergebracht hat. Wenn wir auf die Anfangszeit 2012 zurückblicken ist echt schon eine Menge passiert und ein toller Fußballverein entstanden."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Wir sind gut in die Hinrunde gestartet und haben dann unerklärlich viele Punkte liegen gelassen. Ich selbst bin auch nur auf eine Spielzeit von 25 Minuten gekommen, aber konnte mit einem Tor und einem Assist meinen Beitrag zum Sieg gegen Boffzen II leisten."

"Welche Aufgaben hast du beim VfB?"

"Ich bin mehr für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung in der Mannschaft zuständig. Ich leite die Socialmedia-Kanäle und organsiere Feten und insbesondere unsere Mannschaftsfahrt nach Winterberg, die traditionell vor der Wintervorbereitung mit der ganzen Mannschaft angetreten wird. Das hat in diesem Winter natürlich sehr gefehlt."

"Welche Ziele hast du mit dem VfB und kannst du dir eine Aufgabe im sportlichen Bereich nach deiner aktiven Zeit vorstellen?"

"Natürlich würde ich mir einen Aufstieg in die Kreisliga wünschen, das ist unser großer Traum. Im sportlichen Bereich sehe ich mich nach meiner aktiven Zeit nicht, eventuell im Vorstand."

"Wie hältst du dich fit?"

"Ich gehe zusammen mit meinem Teamkollegen Thore Keim regelmäßig laufen, mal im Solling, mal an der Weser, aber wir wären gerne wieder zusammen mit der Mannschaft auf dem Platz."

"Glaubst du, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann?"

"Ich denke, es wäre am schlausten abzuwarten und die Saison mit dem aktuellen Spielstand im Frühling/Sommer zu Ende zu spielen."

Collage: mm

Donnerstag, 11. Februar 2021 17:35 Uhr

Dassel/Sievershausen (mm). Auch in unserer Interviewreihe machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarkreis Einbeck-Northeim. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga ist die SG Dassel/Sievershausen fester Bestandteil unserer Berichterstattung. Wir haben uns virtuell mit dem Keeper und Vize-Kapitän Jonas Schnepel getroffen. Im Gespräch verrät er, wie er Torwart wurde, warum er schon seit einigen Jahren für die SG Dassel/Sievershausen spielt und welche Ziele er mit dem Verein verfolgt.

"Jonas, danke, dass auch du Teil unserer Interviewreihe sein willst."

"Sehr gerne."

"Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen und wie wurdest du Torwart?"

"Ich habe in der Jugend ausschließlich für die JSG Markoldendorf auf Kreisebene gespielt. Diese Jugendspielgemeinschaft setzt sich aus dem TSV Markoldendorf, dem Vardeilser SV, dem SV Amelsen und meinem Heimatverein TSV Lüthorst zusammen. Auf Kleinfeld habe ich im Sturm gespielt. Nach einigen Verletzungen bin ich in der C-Jugend unter Heinrich-Wilhelm Rohmeier schließlich ins Tor gegangen."

"Auf welche Erfolge kannst du in der Jugendzeit zurückblicken?"

"Ich bin den Trainern des Stützpunktes Einbeck-Northeim bei einem Sichtungsturnier aufgefallen und war dann fünf Jahre lang einer von insgesamt drei DFB-Stützpunkttorhüter. Wir haben uns bei den Turnieren, wo wir unter anderem gegen die Stützpunkte von Göttingen, Hannover oder Wolfsburg gespielt haben, immer abgewechselt. Das Training fand im Sommer in Northeim und im Winter in Kalefeld statt."

"Wo hast du deine ersten Herrenjahre gespielt und was hast du dort erlebt?"

"Ich habe in Lüthorst schon länger bei den Herren mittrainiert. Für den Verein haben meine Eltern und mein Opa früher auch gespielt. Ich habe das letzte A-Jugend-Jahr übersprungen und wurde dort dann auch gleich Stammkeeper. Nach dem Kreisligaabstieg mit Lüthorst, bin ich schließlich nach Markoldendorf gewechselt. Dort war ich Stammtorwart, habe die Kreismeisterschaft geholt und bin mit der Mannschaft in den Bezirk aufgestiegen. Leider hat der Trainer in der Bezirksliga nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich auf einmal nur noch die Nummer drei war."

"Warum hast du dich dann für einen Wechsel zur SG Dassel/Sievershausen entschieden?"

"Der Kontakt ist über meinen Onkel Matthias Riemer und meinen Cousin Tjark Riemer entstanden. Ich kannte viele aus der Mannschaft von der Schule und wußte, dass durch den damals eingeleiteten Umbruch das Potential für mehr als die 1. Kreisklasse vorhanden ist. Auch Trainer Carsten Dankert hat bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt."

"Wie ist dein Verhältnis zu eurem Coach Carsten Dankert?"

"Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis. Nach all den Jahren ist er schon wie ein Kumpel für mich, zumal er auch mein Nachbar war. Ich kann daher auch damit umgehen, wenn er mal etwas lauter an der Seitenlinie wird (lacht)."

"In der Saison 2014/2015 habt ihr eine gute Saison gespielt und musstet als Zweiter in die Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga. Warum hat's nicht mit dem direkten Aufstieg geklappt?"

"Wir haben uns ein Zweikampf mit der SG Ilmetal/Dassensen geliefert. Das Hinspiel haben wir verloren, das Rückspiel haben wir gewonnen. In der Hinrunde kamen wir mit Mackensens Kevin Mundt, der später bei uns und jetzt bei Sülbeck spielt, nicht zurecht und haben dort unsere erste von nur zwei Saisonniederlagen kassiert. Ilmetal hat sich keine weitere Niederlage erlaubt. Sie haben statt einer weiteren Niederlage einmal unentschieden gespielt, sodass sie daher Staffelmeister geworden sind."

"Euren Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga konntet ihr dann in der Relegation realisieren. Wie blickst du auf die Relegationsspiele gegen Einbeck und Gladebeck zurück?"

"Das war natürlich ein einmaliges Erlebnis vor rund 1.000 Zuschauern in Dassel gegen Einbeck zu spielen und dann noch einen Elfmeter zu halten. Nach dem 1:1 gegen Einbeck mussten wir gegen Gladebeck mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufzusteigen. Ausgerechnet in diesem Spiel habe ich zwei schwere Fehler gemacht, die zum frühen 2:0-Rückstand geführt haben. Die Jungs haben meine Fehler ausgebügelt. Am Ende haben wir noch sensationell mit 2:7 gewonnen."

"In der Saison 2018/2019 habt ihr euch nach einigen guten Jahren in der Kreisliga Einbeck-Northeim die Meisterschaft geholt. Wie blickst du auf die Saison zurück und wie war die Meisterfeier auf dem Dasseler Rathausbalkon?"

"Das war eine sehr starke Saison von uns. Da Rehbachtal in einem Nachholspiel in Moringen unterlag, sind wir bereits einen Spieltag vor Ende der Saison mit einem 5:0-Sieg in Höckelheim Meister geworden. Danach haben wir schon auf einem Geburtstag gefeiert. In Auetal, wo wir mit einem Bus hingefahren, lief bei unserer 2:0-Niederlage nicht viel zusammen, dort fand im Anschluss an die Partie die Meisterehrung durch den Spielausschuss statt. Die Feier auf dem Dasseler Rathausbalkon war natürlich etwas ganz besonderes. Um die 150 Zuschauer waren vor Ort. Im Anschluss haben wir auf Malle weiter gefeiert."

"Welcher Aufstieg war schöner?"

"Man kann die beiden Aufstiege nicht miteinander vergleichen - beide waren besonders. Man kann das Gefühl, am Ziel seiner sportlichen Träume zu sein, auch nicht in Worte fassen. Es fällt eine richtige Last und großer Druck ab, zumal ich auch vor jedem Spiel sehr angespannt bin und viele Situationen im Kopf durchspiele."

"In eurer ersten Bezirksligasaison, die coronabedingt abgebrochen wurde, habt ihr in den Heimspielen immer gut ausgesehen. Wie erklärst du dir eure Heimstärke?"

"Wir haben super Zuschauer, die uns aber auch auswärts stark unterstützen. In Sievershausen sind wir echt heimstark, wobei wir auch mal in Dassel spielen. Auf dem kleinen Platz in Sievershausen ist es aber immer etwas besonderes. Ich muss aber unseren Fanclub aus Silberborn hervorheben, der uns bei jedem Heim- und Auswärtsspiel unterstützt und dafür teilweise aus dem Landkreis Holzminden bis kurz vor Duderstadt anreist."

"Ihr habt anders als die Mannschaften in der Bezirksliga Hannover erst mit dem Bezirkspokal angefangen. Dort habt ihr in einer Vierergruppe mit Nörten/Hardenberg, Rehbachtal und Sülbeck im Champions League Modus (Hin- und Rückspiel) gespielt und diese Pokalrunde als Zweiter abgeschlossen. In der Liga seid ihr mit sechs Punkten aus drei Spielen Vierter. Wie blickst du auf den Pokal und die Liga zurück?"

"In beiden Wettbewerben haben wir gute Ergebnisse erzielt. Ich muss aber sagen, dass die Pokalrunde zu lange ging und sehr kräftezehrend war. Da hätte auch eine Einfachrunde ausgereicht. Natürlich ist es schade, dass wir erst drei Ligaspiele gespielt haben und in der Rückrunde noch 15 Spiele bestreiten sollen."

"Mit Till Schmidt, Ömer Dinccan und Wieland Menke habt ihr drei Winterneuzugänge. Können sie euch weiterhelfen?"

"Auf jeden Fall. Ganz besonders freue ich mich, dass ich wieder mit meinem besten Kumpel Till Schmidt zusammenspielen kann. Ömer war ja nur kurz weg und weiß, was er an uns hat. Und auch auf Wieland können wir bauen."

"Zwischen den Jahren findet traditionell das Dasseler Stadtpokalturnier statt. Aufgrund von Corona war dies Ende 2020 nicht möglich. Welchen Stellenwert hat dieses Hallenturnier für euch und wie sehr hat es euch gefehlt?"

"In der Halle ist an allen vier Turniertagen eine super Atmosphäre. Bei spannenden Spielen brennt in der Halle die Luft. Das ist unser absolutes Highlight zwischen den Jahren, was uns natürlich sehr gefehlt hat. Für die ausrichtenden Vereine ist es sehr lukrativ und es gibt immer unvergessene Aftershowpartys. In den letzten Jahren gab es immer schöne Duelle mit Lenne, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Ich verstehe mich mit Björen Bettermann, Michael Keunecke und Co. super. Wir spielen ja auch in der Vorbereitungsphase des Öfteren gegeneinander."

"Noch ist unklar, wann und wie es im Amateurfußball weitergeht. Wie haltet ihr euch fit?"

"Seit Anfang des Jahres machen wir eine Laufchallenge, verteilt auf zwei Laufgruppen. Eine Gruppe leitet unser Kapitän Maurice Tönnies und die andere ich. In einer Woche haben wir z.B. die Vorgabe gehabt, dreimal die Woche 5 Kilometer auf Zeit zu laufen. Alle ziehen super mit. Demnächst werden wir auch mit Cybertraining einsteigen, geleitet von einer Fitnesstrainerin."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Nach der längsten Fußballpause meiner Laufbahn wünsche ich mir endlich wieder vernünftig auf dem Platz stehen, alle wieder zu sehen und natürlich wieder in Dortmund auf der Süd stehen. Ich hoffe, dass die Saison nicht abgebrochen wird und wir sportlich den Klassenerhalt in der Bezirkliga erreichen können."

Foto: mm

 

 

 

 

Freitag, 05. Februar 2021 14:55 Uhr

Boffzen/Paderborn (mm). Seit vielen Jahren läuft der mittlerweile 32-jährige Christopher Leßmann für den FC 08 Boffzen auf. In dieser Zeit hat er alle drei Aufstiege in Bezirk miterlebt. „Strulli“, unter diesem Spitznamen kennen ihn viele, blickt gemeinsam mit der Redaktion auf seine bisherige, aktive Zeit zurück und begründet, warum für ihn ein Wechsel, trotz seines Wohnortswechsels von Bosseborn nach Paderborn, nie zur Debatte stand.

"Strulli, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst."

"Sehr gerne."

"Fangen wir auch gleich mit der ersten Frage an. Wo hast du in der Jugend gespielt und auf welcher Position warst du zu Hause?"

"Ich habe durchgängig in der damaligen Spielgemeinschaft von Brenkhausen, Bosseborn, Ovenhausen und Lütmarsen gespielt. Ich war anfangs Feldspieler. Als unser Keeper nicht da war, habe ich ihn ein paar Mal im Tor vertreten. So wurde ich schließlich Torwart und war auf der Position auch gar nicht so schlecht. Ich habe in der Jugend durchgängig in der Kreisliga gespielt –ich hatte Angebote, aber hatte nie Lust zu wechseln."

"Das ist ja interessant. Wie bist du dann zum Feldspieler geworden?"

"Ich wurde mit 18 Jahren in die erste Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hochgemeldet. Dort kam ich aber an dem damaligen Stammkeeper nicht vorbei. Ich stand daher zunächst im Tor der zweiten Mannschaft. Auf das Tor hatte ich dann keine Lust mehr und wollte ins Feld. In der Zweiten habe ich dann zunächst im rechten Mittelfeld gespielt, ehe ich schließlich in der Verteidigung gelandet bin."

"Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft des SV Brenkhausen/Bosseborn hat es dich dann nach Boffzen verschlagen. Wie ist der Kontakt nach Boffzen entstanden und warum hast du dich für den Wechsel in den anderen Landkreis entschieden?"

"Ich bin zu dem Zeitpunkt mit Rene Wenzel, Moritz Krüger und Marten Koschik zusammen zur Schule gegangen, sodass der Kontakt nach Boffzen schnell entstanden ist. Ich hatte dann mit Andrej Weibert ein sehr gutes Gespräch. Zudem wußte ich, dass Serhat Kara und Ramon Schreiner ebensfalls von Brenkhausen nach Boffzen wechseln werden und ich unabhängig vom FC 08 Boffzen eine Ausbildung in Boffzen anfangen werde. So hat sich der Kreis dann geschlossen. Insgesamt war das ein echt starkes Wechselfenster."

"Wie war deine erste Saison für Boffzen?"

"Zunächst war es für mich ungewohnt. Ich komme aus Bosseborn und bin dann in Dörfer gefahren, die ich nicht einmal vom Namen her kannte. Wir haben eine starke Saison gespielt und sind als Zweiter in die Relegation gegangen. Ich wußte dort gar nicht, was mich erwartet. Es war schon cool vor so vielen Zuschauern zu spielen. Wir haben mit 3:0 gegen Bisperode in Bisperode gewonnen und sind dann dank eines 2:1-Sieges gegen den TSV Kirchbrak in den Bezirk aufgestiegen."

"Unter Andrej Weibert habt ihr euch zu einer Fahrstulmannschaft zwischen der Kreis- und Bezirksliga entwickelt. Wie war die Zeit im Bezirk und warum seid ihr nach den Abstiegen als Mannschaft nie auseinandergebrochen?"

"Das war trotz der Abstiege eine schöne Zeit. Wir wußten in jeder Bezirksligasaison, dass wir mit vielen Mannschaften nicht groß spielerisch mithalten können und wir über den Kampf kommen mussten. Wir waren oft knapp dran und haben uns nie so richtig abschießen lassen. Nach dem Spiel hat man von den gegnerischen Spielern immer Lob bekommen. Wir haben uns auch nie untereinander fertiggemacht, sodass ein Auseinanderbrechen der Mannschaft auch keine Option war."

"Wie blickst du auf die Zeit unter Andrej Weibert zurück und wie würdest du ihn als Trainer beschreiben?"

"Andrej ist ein harter Trainer. Es war unfassbar, was er uns in der Vorbereitung abverlangt hat. Wir haben in der Vorbereitung fünfmal (!) die Woche trainiert. Er hat uns hochwertiges Training geboten und alle hatten Bock drauf. Er war darüber hinaus ein richtig guter Motivator. Ihm hatten wir es zu verdanken, dass wir dreimal in den Bezirk aufgestiegen sind. Er kann jeder Mannschaft helfen."

"Unter Andrej Weibert seid ihr auch traditionell ins Trainingslager nach Lastrup gefahren. Wie war dort der Ablauf? Hat diese Maßnahme euren Teamgeist gestärkt?"

"Durch die Trainingslager hat man die Spieler in der Mannschaft besser kennengelernt und es hat sich definitiv ein Teamgeist gebildet. Am ersten Tag waren wir laufen und haben anschließend trainiert. Der zweite Tag begann mit Aquajogging und endete mit einem Spiel. Am letzten Tag haben wir morgens trainiert und anschließend noch ein Spiel gehabt. Nach der Ära von Andrej haben wir aber auch noch ein weiteres Trainingslager gemacht, das wohl keiner von uns je vergessen wird."

"Erzähl uns doch gerne mehr darüber."

"Fabio Mancini hatte die Idee ein Trainingslager am Gardasee in Italien zu machen. Er hat alles perfekt organisiert. Wir sind mit 16 Personen in zwei Bullis nach Italien gefahren. Dort hatten wir zwei Trainingsspiele und eine glorreiche Moutainbiketour, wo wir unser Ziel mit Krämpfen erreicht haben (lacht)."

"An welchen deiner drei Aufstiege in den Bezirk denkst du am liebsten zurück?"

"An die Meistersaison. Wir sind richtig schlecht in die Saison gestartet und unser Trainer Frank Versen wurde nach einer Niederlage in Eschershausen auch früh entlassen. Marec Wenzel und Serhat Kara haben vorübergehend bis zur Winterpause übernommen, ehe Andrej Weibert zurückgekehrt ist. Wir haben nahezu kein Spiel verloren und am Ende auch mit dem Sieg des Kreispokals das Double geholt. Das war ein echt cooles Jahr."

"Gibt es ein Spiel in deiner Laufbahn, an welches du besonders gerne zurückblickst?"

"Die Derbys gegen Fürstenberg haben immer was. Ich kann mich noch erinnern, dass ich den Schiedsrichter in einem Derby beim Spielstand von 1:2 gefragt habe, wielang denn noch zu spielen sei und er gesagt hat "Eine Minute". Und dann fielen Tore wie am Fließband. Ich habe das 3:3 geköpft, ehe Raphael Föst für uns den 4:3-Siegtreffer erzielt hat."

"Du hast viele Jahre mit Marec Wenzel zusammengespielt, der trotz seines Umzugs nach Wuppertal vor der letzten Saison zu euch zurückgekehrt ist. Was macht ihn aus?"

"Zu Marec muss man eigentlich nicht viel sagen, da ihn die meisten sowieso kennen. Er ist einer der coolsten Typen, die ich kenne. Man kann vor ihm nur den Hut ziehen, dass er aus Wuppertal für die Spiele seines Heimatvereins anreist und dem Verein immer noch viel gibt. Er konnte immer höher spielen, aber ist nie gewechselt. Ich bin froh, dass er wieder da ist und hoffe, dass sein Körper das noch lange so mitmacht."

"Wie blickst du auf eure Hinrunde zurück?"

"Es war definitiv mehr drin. Wir haben gut angefangen, aber hatten das Phänomen, dass wir mit einem kleinen Kader, wie z.B. gegen Holzminden, viel engagierter zur Sache gegangen sind, als wenn wir top besetzt waren. Wenn wir einen großen Kader am Spieltag haben, müssen einfach alle mehr Bock haben."

"In den letzten Jahren konntet ihr nicht mehr oben mitspielen. Wo ist der Unterschied zu damals?"

"Es gibt viele Unterschiede. Zum einen hatten Marec und Rene Wenzel sowie Moritz Krüger super Kontakte, um Spieler wie Ramon Schreiner, Serhat Kara und mich nach Boffzen zu lotsen. Zum anderen hatten wir wenig Studenten und Soldaten und konnten sehr viel trainieren. Ich wohne und arbeite beispielsweise mittlerweile in Paderborn und kann nur einmal in der Woche mit der Mannschaft trainieren. Zudem kommt aus dem Nachwuchs nichts nach. Aber ich sehe das nicht negativ. Boffzen hat viele talentierte Spieler herausgebracht. Ich denke, wenn du einen von diesen Spielern überzeugt bekommst, dann muss man sich keine Sorgen machen, dass weitere nachkommen. Grundsätzlich ist der Verein wie eine Familie."

"In der heutigen Zeit fließt auch in den unteren Klassen Geld, bei euch nicht. Wie siehst du diese Entwicklung?"

"Ich muss sagen, dass ich die Entwicklung sehr bedenklich finde. Ich finde, jeder Spieler sollte bei seinem Verein mal die Jahreshauptversammlung besuchen und zuhören mit wie wenig Geld ein Verein auskommen muss. Hartmut Altmann hat da mal einen schönen Satz gesagt. "Wenn wir einem Spieler Geld geben, dann müssen wir den anderen 15 Spielern auch das gleiche Geld geben" und so sehe ich das auch. Dann besser gar keinem Geld geben!"

"Du hast gerade angesprochen, dass du mittlerweile in Paderborn wohnst. Gibt es Angebote aus dem Raum Paderborn und was hält dich letztlich in Boffzen?"

"Ich habe mich in Boffzen immer wohlgefühlt. Hier gibt es viele Menschen wie Hartmut Altmann, Melanie Klowat und Christian Mainka, denen der Verein am Herzen hängt. Wir haben ein super Umfeld. Ich habe von Arbeitskollegen Anfragen aus der Kreisliga Paderborn bekommen, aber ein Wechsel steht nicht zur Debatte. Ich fahre mit Serhat Kara, der auch in Paderborn wohnt, einmal die Woche zum Training und mache unter der Woche etwas für mich. Hier spreche ich mich mit ihm vorher ab."

"Was wünschst du dir für das Jahr 2021?"

"Ich wünsche mir, dass alle gesund blieben und das gesellschaftliche Leben wieder zurückkommt. Ich möchte natürlich auch mal wieder nach Bochum ins Stadion."

Foto: mm

Jugend
Mittwoch, 15. September 2021 14:40 Uhr
B-Junioren Landesliga: SV06 Holzminden mit knapper Auftaktniederlage
Dienstag, 14. September 2021 17:34 Uhr

Hameln (red). Für die B-Junioren der JSG Burgberg stand am vergangenen Samstag das erste Pflichtspiel seit fast 12 Monaten auf dem Programm. Gastgeber war der JFV Hameln II.

Als Außenseiter in die Partie gestartet, merkte man den Burgbergern die Nervösität nach der langen Pause direkt zu Spielbeginn doch an. Bereits nach 120 Sekunden zeigte der Unparteiische nach einer unglücklichen Abwehraktion von Tim Karre auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß konnte Keeper Matteo Hasenbein jedoch parieren. In der 8. Spielminute passierte es dann aber doch: Nach einem Zuteilungsfehler in der Viererkette tauchte Hamelns Yunus Emre frei vor dem Tor auf und schob zum verdienten 1:0 für den JFV ein.

Auch in der Folgezeit blieben die technisch starken Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. Besonders bei Standardsituationen wurde es immer wieder gefährlich im Strafraum der JSG. Die wenigen eigenen Angriffe hingegen, sorgten nur für wenig Entlastung und Gefahr. Für Tore reichte es allerdings auf keiner Seite, es ging mit dem 0:1 Rückstand in die Pause.

Nach der Pause kam Florian Schmidt für den mit gelb belasteten Tim Karre ins Spiel. Der zweite Abschnitt begann ähnlich, wie der erste endete: Spielerisch gut aufgelegt ließen die Gastgeber den Ball laufen und erarbeiteten sich weiter Abschlüsse, schafften es aber auch hier nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Und so begann sich wie so häufig das Blatt zu wenden: Mit fortlaufender Spieldauer konnte besonders die Zentrale der JSG immer mehr Bälle bereits im Mittelfeld gewinnen und selber Angriffe einleiten. Dieser Entwicklung tat auch die verletzungsbedingte Auswechslung des Torhüters in der 57. Spielminute kein Abbruch. So musste der erst kürzlich zum Ersatzkeeper umfunktionierte Maik Michel zwischen die Pfosten.

Acht Minuten vor Spielende war es dann soweit. Nach einer weiteren Balleroberung im Mittelfeld bekamen die Gäste einen Freistoß aus dem Halbfeld zugesprochen. Die hohe Hereingabe konnte Felix Kahlkopf per Kopf noch vor dem herauslaufenden JFV Torhüter zum 1:1-Ausgleich ins Tor verlängern. Fast wütend versuchten die Hamelner nun den erneuten Führungstreffer zu erzielen, doch die jetzt aufopferungsvoll kämpfende Defensive der JSG, oder spätestens Torhüter Maik Michel wussten dies erfolgreich zu verhindern. Dieser Kampfgeist sollte auch tatsächlich noch einmal belohnt werden. In der letzten Spielminute sprach der Schiedsrichter den Burgbergern aus ähnlicher Position wie beim Ausgleich einen weiteren Freistoß zu. Dieses mal war es Tobias Neitzel, der goldrichtig stand. Erneut überflog der per Kopf verlängerte Ball aus 16 Metern alle Verteidiger und landete im Kasten des JFV. Bei der 2:1 Führung aus Sicht der JSG sollte es bleiben, in der Nachspielzeit passierte nichts mehr.

"Nach der wackeligen Anfangsphase haben wir alles reingeworfen und uns mit vorbildlichen Einsatz zurück ins Spiel gekämpft. Die Jungs sollten heute gelernt haben, dass es sich lohnt auch gegen spielerisch deutlich überlegene Mannschaften bis zur letzten Minute alles zu geben. Auch ein Dank an die zahlreich mitgereisten Fans, diese Unterstützung hilft den Akteuren auf dem Platz unglaublich weiter", so die Burgberg-Trainer Neitzel/Engelmann im abschließenden Kommentar zum Spiel.

Am kommenden Wochenende steht für das Team das erste Heimspiel an. Als Gast reist der JFV Union aus Bad Pyrmont an.

Montag, 13. September 2021 16:33 Uhr

Holzminden (red). Wenn nach 90 Minuten Fußball eine Mannschaft ein 2:2 wie einen Sieg feiert und das andere Team in die Leere schaut, ist die Geschichte des Spiels für alle klar. So war es am vergangenen Samstag im Liebigstadion in Holzminden:

In urlaubsbedingter Abwesenheit von Chefcoach Sören Eilers trat die U19 des SV 06 Holzminden zum ersten Heimspiel gegen die JSG Blau Rot Weiß Rinteln an. Co-Trainer Marcel Krämer hatte das Team gut eingestellt und einen Sieg verlangt, er musste aber verletzungsbedingt Torhüter Luan Rama und Mittelfeldmann Henrik Hilmer ersetzen.

Holzminden machte von Beginn an Druck auf das Gästetor und bereits in der siebten Spielminute konnte Stürmer David Liebrecht mit einem plazierten Flachschuss aus zehn Metern ins kurze Eck den 1:0-Führungstreffer erzielen. Fünf Minuten später hatte Liebrecht bereits den erneuten Torjubel auf der Lippe. Stürmerkollege Lennard Ebert hatte Rintelns Torwart an der Strafraumgrenze attackiert und der Abpraller erreichte Liebrecht, der den Ball aus 35 Metern aufs leere Tor schlenzte, aber nur den Pfosten traf.

Rinteln konnte sich kaum befreien und versuchte, gelegentliche Konter zu fahren, die aber souverän von der Holzmindener Defensive um Kapitän Marlon Djak und Kerim Sagir unterbunden wurden. Keeper Sven Schönemann kam nie in Bedrängnis. In der 26. Minute wurde dann Lennard Ebert an einem erfolgreichen Abschluss mit einem kleinen aber nicht elfmeterwürdigen Rempler gehindert, eine Minute später hämmerte Joshua Brüning eine Ebert-Vorlage aus zwölf Metern an das Außennetz. In der 33. Minute konnte dann aber endlich die überlegene Heimmannschaft das 2:0 durch Magnus Hille bejubeln, der vom Elfmeterpunkt einen Abstauber ins lange Eck legte.

Nach der Halbzeit setzte die Heimmannschaft das überlegene Spiel fort und kam zu mehreren guten Torchancen durch Lennard Ebert (49., 57. und 65 Minute) und durch den sehr aktiven Pascal Bachmann in der 67. Minute. Wie so oft im Fußball rächte sich das Auslassen bester Tormöglichkeiten dann und Rinteln verkürzte aus dem Nichts zum 2:1. Nach einem langen Ball waren sich Verteidiger und Torwart nicht einig und Rintelns Stürmer konnte mit dem Kopf den Ball über die Linie drücken.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen führte dies zu Nervosität bei Holzminden, es wurde in der Defensive gedribbelt und unnötig gefoult. So bekam Rinteln zwei Minuten später einen Freistoß bei 28 Metern, den Rinteln direkt zum überraschenden 2:2 verwandelte. Direkt nach Wiederanpfiff gab es nach einem langen Ball sogar die Chance zur Gästeführung, die Holzmindens Keeper Sven Schönemann aber mit einer tollen Parade vermeiden konnte.

Der SV 06 wollte dann zwar noch die Wende schaffen und war auch deutlich überlegen, einen klaren Abschluss gab es aber nicht mehr. Trotz deutlicher Überlegenheit musste sich die Mannschaft daher mit einem Punkt zufriedengeben.

Die Mannschaft ist jetzt mit nur zwei Punkten aus zwei Spielen Tabellensechster und muss dringend am kommenden Samstag um 14 Uhr in Salzhemmendorf bei der JSG Saale-Ith gewinnen.

Sven Schönemann – Tim Schönemann (56. Alexander Rolf), Kerim Sagir, Marlon Djak – Joshua Brüning, Magnus Hille, Luca Seidensticker, Pascal Bachmann, David Liebrecht – Lennard Ebert, Efe Kazan (65. Mir Tursun)

Foto: SV06 Holzminden

Samstag, 11. September 2021 19:40 Uhr

Kreis Holzminden (mm). "Es ist mir eine Freude wieder eine Spielzeit zu beginnen, mit dem Wunsch sie dieses Mal auch zu Ende zu führen" - mit diesen Worten eröffnete Kreisjugendausschussvorsitzender Rolf Gans die Jugendarbeitstagung, welche am vergangenen Montag in Form einer Videokonferenz stattgefunden hat. "Wir haben nur wenige Jugendmannschaften im Vergleich zur Vorsaison verloren. Das ist ein toller Erfolg", berichtete Rolf Gans weiter. Der Saisonstart ist für Samstag, den 18. September geplant.

Weichen sind für den Spielbetrieb gestellt

Alle vorgenommenen Planungen im Meisterschafts- und Pokalspielbetrieb in der Saison 2021/2022 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen für einzelne Wettbewerbe aufgrund sich verschärfender Pandemielagen oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich.

Für den A-Junioren-Spielbetrieb sind fünf Mannschaften aus dem Kreis Holzminden und mit Germania Reher eine Mannschaft aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont gemeldet. Hier ist nun noch der TSV Bisperode, ebenfalls aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont, dazu gekommen, sodass der Spielbetrieb mit sieben Mannschaften gestartet wird. Bei den B-Junioren gehen fünf Mannschaften aus dem Kreis Holzminden an den Start. Eine kurzfristige Veränderung hat sich bei den C-Junioren ergeben. Der SV06 Holzminden hat seine C-Jugend aus dem Bezirk zurückgezogen und geht nun auf Kreisebene an den Start. Hierdurch ergibt sich eine Staffel mit sechs Mannschaften.

Bei den A- bis C-Junioren ist der Modus "jeder gegen jeden" mit Hin-und Rückspiel geplant. "In der Vorbesprechung hatten wir angesprochen, dass wir in der Winterpause entscheiden werden, ob wir eventuell noch eine Runde dranhängen oder Pflichtfreundschaftsspiele ansetzen. Man muss im Hinterkopf behalten, dass bereits jetzt Spiele im Bezirk wegen Coronafällen ausgefallen sind", so Stefan Reichwald vom Jugendspielausschuss.

Bei den D-Junioren soll eine Hinrunde als Qualirunde für die spätere Einteilung in die Spielklassen "Kreisliga" und "1. Kreisklasse" gespielt werden. Für diese Spiele sollen wieder Jungschiedsrichter seitens des Schiedsrichterausschusses angesetzt werden. Bei den E-Junioren sind aufgrund eines kurzfristigen Rückzuges eines Teams nun noch neun Mannschaften gemeldet. Statt einer Qualirunde, wie bei den D-Junioren, ist nun eine Staffel mit allen Teams geplant. Der Sparkassen-Cup, welcher vor der Corona-Pandemie zur Sichtung von E-Jugendlichen für den Stützpunkt gedient hat, ist für diese Saison komplett abgesagt worden.

Eine F-Jugend-Punktspielrunde ist mit neun Mannschaften geplant. Eine Turnierrunde soll in dieser Saison wieder bei den F-/und G-Junioren stattfinden. Hierfür sind in diesem Jahr bereits zwei Turniertage geplant. Hierfür wurden bei der Arbeitstagung Ausrichter gesucht und gefunden. Das erste Turnier findet am Samstag, den 25. September in Bodenwerder (Ausrichter: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle) und das zweite Turnier am Samstag, den 09. Oktober in Kirchbrak (Ausrichter : JSG Ith) statt. Eugen Koop von der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle signalisierte, dass er bereit ist, sich mit dem Thema Funino auseinanderzusetzen und ein Turniertag zu Beginn der Spielzeit 2022/2023 anzubieten.

Kreispokal ist im Anschluss an die Saison geplant

Aufgrund der noch bestehenden Pandemie ist der Kreispokal in der Saison 2021/2022 zunächst erst einmal nur in der Rückserie vorgesehen. "Wir wollen die Saisonspiele erstmal über die Bühne kriegen und im Frühjahr entscheiden, ob wir den Kreispokal noch im Anschluss an die Saison dranhängen. Ich hoffe, dass dies im Sinne aller Vereine ist", gab Kreispokalspielleiter Jens-Uwe Meyer bekannt.

Hallenkreismeisterschaft steht in der Schwebe

Der Kreisjugendausschuss ist grundsätzlich bestrebt in dieser Spielzeit wieder eine Hallenkreismeisterschaft durchzuführen. Dies wird aber vorausssichtlich erneut davon abhängig sein, wie sich die Coronasituation entwickelt. Erweiternd wird die kommende Hallensaison auch wesentlich von der gegenwärtigen Hallensituation im Landkreis beeinflußt. Hier stehen nach heutigem Stand die Liebighalle in Holzminden und die Sportlhalle in Eschershausen nicht für den Spielbetrieb zur Verfügung. Hier möchte der Jugendspielausschuss frühzeitig in die Planung gehen und sich in den nächsten Wochen schonmal mit möglichen Terminen befassen.

Kreisjugendfußballtag ist terminiert

Unter dem Punkt "Verschiedenes" gab Rolf Gans auch den Termin für den Kreisjugendfußballtag bekannt. Dieser wird am Sonntag, den 21. November ab 10.30 Uhr im Heinader Dorfgemeinschaftshaus stattfinden. Hier gilt es den Jugendausschuss für die nächsten drei Spielzeiten zu benennen. Eine weitere Mitteilung machte Holzmindens Geschäftsführer Hartmut Hirche. Der SV06 Holzminden hat mit Uwe Schreiber einen neuen Jugendleiter gefunden und konnte somit die offene Stelle vereinsintern neubesetzen.

Foto: mm

Mittwoch, 08. September 2021 16:30 Uhr

Holzminden (r). Nachdem den Junioren von Sören Eilers und Marcel Krämer die letzten beiden Saisons mit Ambitionen zum Aufstieg durch die Corona-Pandemie zerstört worden sind, ist die Mannschaft ehrgeizig und hoffnungsvoll in die Bezirksliga-Saison 2021/2022 gestartet und zum ersten Punktspiel nach Bad Nenndorf gereist. Trainer Eilers mußte mit Mannschaftskapitän Marlon Djak und Alexander Rolf auf zwei Spieler verzichten, sah seine Mannschaft aber auch aufgrund der tollen Testspielergebnisse insbesondere gegen Herrenmannschaften gut vorbereitet.

Dementsprechend startete Holzminden auch offensiv und drängte auf das Tor des JFV Bad Nenndorf, beste Chancen durch Joshua Brüning und Ersatzkapitän Lennard Ebert blieben aber ungenutzt. Dies rächte sich dann in der 14. Spielminute, als der Elfer der Kurstädter, Julian Reiter, SV-Keeper Luan Rama überraschend überwinden und zum 1:0 der Heimmannschaft einnetzen konnte. Die Gastmannschaft war sichtlich geschockt und beide Teams neutralisierten sich bis zur Halbzeit gegenseitig.

Zu Beginn der 2. Halbzeit mußte Eilers zunächst die angeschlagenen Joshua Brüning und Tim Schönemann durch Max Bartsch und Demian Jagupow ersetzen und nutzte dies auch gleich für taktische Umstellungen. Der SV 06 machte sofort massiven Druck auf das Tor der Heimmannschaft, was sich in der 56. Spielminute auszahlte. Pascal Bachmann konnte nach schönem Pass in die Tiefe und energischer Einzelleistung den Ball zum 1:1 im langen Eck unterbringen. Allerdings währte die Freude nicht lange, da der ansonsten gute Schiedsrichter vier Minuten später einen Pressschlag von Kerim Sagir im eigenen Strafraum als Foul bewertete und Strafstoß für Bad Nenndorf gab. Dieser wurde durch Finn Wilmsmeier sicher zum 2:1 verwandelt.

Der SV 06 antwortete mit wütenden Angriffen und bekam in der 63. Minute ebenfalls einen Foulelfmeter, den allerdings David Liebrecht nicht verwandeln konnte. Zwei Minuten später machte Liebrecht dies wieder gut und erzielte den erneuten Ausgleich aus zwölf Metern, nachdem Bad Nenndorfs Keeper zuvor zwei Schüsse abwehren konnte.

Fünf Minuten später hatten die Gästefans bereits den Torschrei auf den Lippen, als Ebert aus halblinker Position aus 25 Metern den Ball aufs lange Eck des Gästetores schlenzte, doch der Ball landete auf der Latte. Eine Minute später konnte dann Efe Kazan den Führungstreffer erzielen, nach langem Freistoss von Bartsch und Kopfballverlängerung durch Ebert.

Den verdienten Sieg und sichere drei Punkte gab der SV 06 Holzminden dann in der 83. Minute aus der Hand, als man wegen einer vermeintlichen Abseitsposition stehen blieb und so Bad Nenndorfs Finn Wilmsmeier ungestört sein zweites Tor zum 3:3 erzielen konnte.

Am kommenden Samstag um 16.00 Uhr tritt das Team zum ersten Heimspiel gegen die JSG Blau Rot Weiß Rinteln an.

Luan Rama - Joshua Brüning (43. Demian Jagupow), Tim Schönemann (30. Max Bartsch), Kerim Sagir - Magnus Hille, Luca Seidensticker, Henrik Hilmer, Pascal Bachmann (75. Mir Tursun), David Liebrecht (70. Ahmadaldin Shams)- Efe Kazan, Lennard Ebert

Foto: SV06 Holzminden

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Freitag, 18. Juni 2021 12:04 Uhr
Acht Jahre nach Abmeldung: TSV Föhrste gründet Damenmannschaft neu
Dienstag, 15. Juni 2021 13:36 Uhr

Hameln/Emmerthal (red). Richtig gelesen: Am 4. Juli steigt erstmals seit Sommer 2019 eine AWesA-Veranstaltung! „Darauf freuen wir uns riesig“, unterstreicht Timo Schnorfeil vom Team AWesA. „Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Veranstaltungssommer 2020 komplett ausgefallen und wir hatten uns schon mehr oder weniger damit abgefunden, auch in diesem Sommer kein Event planen zu können. Aufgrund der rapide sinkenden Inzidenzen ist es uns nun aber relativ kurzfristig gelungen, noch etwas für unsere Leserinnen und Leser auf die Beine zu stellen – auch aus Dankbarkeit für die Treue, die uns während der Pandemie, als die Berichterstattung zwangsläufig runtergefahren wurde, entgegen gebracht wurde.“

So erwartet Euch am 4. Juli eine Premiere: Erstmals in der Geschichte von AWesA gibt es ein TABTON-Turnier. Das mag zunächst eigenartig klingen, immerhin ist der Begriff „TABTON“ alles andere als geläufig. TABTON ist der Name einer Multisportplatte, an der man nahezu jede Ballsportart spielen kann. Die Spielfläche ist gewölbt, sodass der Ball, mit dem gespielt wird, ein völlig neues Verhalten zeigt.

Beim ersten AWesA Sparkassen-TABTON-Masters wird Fußball gespielt – an der Multisportplatte, im Doppel, mit zwei Gewinnsätzen (je bis 11 Punkte). Tony Deck hat das neue Sportgerät bereits ausgiebig getestet und ist regelrecht begeistert: „Ich verbringe momentan fast jede freie Minute an TABTON. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, mit Freunden eine Runde zu spielen. Also haben wir uns gedacht: Warum nicht ein Turnier ausrichten?“ Gesagt, getan: Bis zu 32 Mannschaften können am TABTON-Masters teilnehmen.

Genaue Uhrzeit und Spielort werden noch bekannt gegeben. Anmelden könnt Ihr Euch mit einer Mail an info@awesa.de. Teilt uns lediglich Eure Namen mit. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Teilnehmer:in bzw. 10 Euro pro Team.

Dienstag, 08. Juni 2021 11:46 Uhr

Northeim (red). Die U10 und die U11 des FC Eintracht Northeim trainieren schon seitdem es wieder zugelassen ist. Ab dieser Woche dürfen auch wieder Testspiele durchgeführt werden. Das Trainergespann hat ein paar interessante Testspiele angesetzt, unter anderem gegen den KSV Hessen Kassel und den RSV 05 Göttingen.

Talentierte Spieler der Jahrgänge 2012-2009 haben die Möglichkeit beim FC Eintracht Northeim vorzuspielen. So findet am kommenden Samstag, den 12. Juni von 10.00-12.30 Uhr ein Sichtungstraining statt. Im Anschluss an das Training startet um 13.00 Uhr die aktuelle U11 (Jahrgänge 2011/2010) mit einem Testspiel gegen SV Alfeld. Ein weiterer Termin für ein Sichtungstraining ist am Samstag, den 19. Juni ebenfalls von 10.00-12.30 Uhr.

Interessierte Spieler und Eltern sind gerne gesehen und können sich beim Koordinator des Grundlagenbereiches Michael Hönl anmelden (015155394136 oder hoenl-michael@t-online.de). Abstand und Maskenpflicht besteht auf der Sportanlagen des FC Eintracht Northeim weiterhin. Die Nutzung von Umkleidekabinen und Duschen ist derzeit nicht möglich.

Foto: FC Eintracht Northeim

Montag, 07. Juni 2021 19:58 Uhr

Weenzen/Wallensen (r). Der Kreisligist WTW Wallensen freut sich auch, dass der Fußball langsam wieder Fahrt aufnimmt. Letztes Jahr spielte der WTW in der abgebrochenen Saison eine sehr gute Rolle und kämpfte durchgehend um die Tabellenspitze. Schon in den letzten beiden Jahren hat sich der WTW wenn nur punktuell verstärkt und setzte vorwiegend auf die eigene Jugend, da viele sehr gute Spieler ihre ersten Schritte im Herrenbereich machten. Diesen Weg will Trainer Torsten Fredrich zusammen mit Spartenleiter Dominik Heintz weitergehen, da auch in den nächsten Jahren noch mit einigen guten Spielern aus der eigenen Jugend zu rechnen ist.

Für die kommende Saison konnten Fredrich und Heintz jetzt einen altbekannten Neuzugang begrüßen. Künftig wird Timo Bauerschaper die Abwehr des WTW noch weiter verstärken und breiter aufstellen. Der 24jährige Abwehrallrounder machte bereits direkt nach der Jugend seine ersten Schritte in Wallensen im Herrenbereich, ehe es ihn danach nochmal Richtung Hildesheim zog. Zuletzt spielte er für die Zweitvertretung des SC Harsum in der 1. Kreisklasse, da er auch beruflich immer sehr gefordert war. „Wir freuen uns, Timo wieder in unseren Reihen zu haben. Viele aus unserem jetzigen Kader kennen Timo noch aus der Zeit in der Bezirksliga, wobei der Kontakt auch nie abgerissen ist. Mit seiner mittlerweile vorhandenen Erfahrung wird er unsere Defensive noch weiter verstärken. Er passt super ins Team und wurde schon sehr gut aufgenommen“, ist Heintz zufrieden.

„Die Entscheidung für Wallensen fühlt sich richtig gut an. Ich freue mich wahnsinnig, wieder zurück zu sein. Die Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen und ich kenne noch viele Spieler von früher, was für mich auch der ausschlaggebende Punkt war. Nach der langen Pause brenne ich jetzt richtig darauf, wieder anzugreifen und mit der Mannschaft oben in der Kreisliga mitzuspielen. Zunächst möchte ich mich aber weiter integrieren und auch verletzungsfrei bleiben“, so Bauerschaper.

Foto: Göke

Mittwoch, 02. Juni 2021 19:48 Uhr

Weenzen/Salzhemmendorf (r). Die JSG Saale-Ith sucht für diverse Mannschaften noch Trainer. "Besonders im F-Jugend-Bereich sind Trainer für die neue Saison sehr gefragt. Wir würden uns freuen, wenn sich fußballafine Interessenten finden. Einzige Voraussetzung ist der Spaß und die Leidenschaft für das Fußballtraining mit Kindern. Eine Lizenz ist nicht notwendig, der Verein unterstützt aber auf Wunsch beim Erlangen einer solchen Lizenz", erklärt Jessia Sommerey.

Interessenten können sich telefonisch bei Robin Groß unter 0173-6733435 melden!

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