Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Mittwoch, 19. Juni 2019 16:49 Uhr
Staffeleinteilung: Grünenplan darf sich aufs Nachschaftsderby mit Alfeld freuen
Mittwoch, 19. Juni 2019 07:10 Uhr

Holzminden (mm). Der SV06 Holzminden hat für die kommende Saison noch einmal personell nachgelegt. Neben den bereits verpflichteten Evrim Balik (SG GoLüWa), Maximilian Schatte (MTV Bevern) und dem Kirchbraker-Duo Timo Schwarz und Fabian Doetz werden nun drei weitere Akteure in die Kreisstadt kommen.

Vom Bezirksligisten FC Stadtoldendorf wird Gihad El-Wayss zum SV06 Holzminden wechseln. „Beim FC Stadtoldendorf haben mir einige Sachen nicht gepasst, sodass ich in diesem Sommer offen für Gespräche war. Ausschlaggebend für meinen Wechsel waren die sehr guten Gespräche mit Ali Chaabu und dass ich gern wieder mit Mehmet Alandagi und Timo Schünemann zusammenspielen wollte. Ich habe dann auch relativ schnell zugesagt“, begründet Gihad El-Wayss seine Entscheidung für die Kreisstädter, für die er in der C-Jugend zwei Jahre Bezirksligafußball gespielt hat.

„Mit dem FC Stadtoldendorf haben wir den Klassenerhalt geschafft. Ich möchte allerdings ehrlich gesagt nicht jedes Jahr um den Klassenerhalt in der Bezirksliga spielen. Mein Ziel ist es in der nächsten Saison mit dem SV06 Holzminden aufzusteigen und anschließend dauerhaft eine gute Rolle in der Bezirksliga zu spielen“, gibt El-Wayss auch gleich das Saisonziel der Kreisstädter aus.

Neben El-Wayss wird auch Muzaffer Dogan vom Bezirksligisten FC Stadtoldendorf in die Kreisstadt wechseln. Dogan wurde in der A-Jugend des FC Stadtoldendorf noch als Stürmer aufgeboten und konnte dort in der Stadtoldendorfer Meistersaison über 50 Tore erzielen. „Ich möchte einfach wieder in der Offensive spielen. In Stadtoldendorf wurde mir das drei Jahre lang versprochen, aber ich habe trotzdem nur Außenverteidiger gespielt, was letztlich auch der Hauptgrund für meinen Wechsel ist“, so Dogan, der mit dem SV06 Holzminden ebenfalls den Aufstieg in die Bezirksliga anstreben will. „Stadtoldendorf war für mich wie eine Familie. Es war eine schöne Zeit. Mir haben die drei Jahre sehr viel Spaß gemacht", bedankt sich Dogan für die Zeit.

Vom Höxteraner B-Ligisten SV Drenke wird zudem Merdan Fekovic den Weg zurück nach Holzminden finden, wo er gemeinsam mit Christian Föckel die A-Juniorenmannschaft übernehmen wird. Beim SV Drenke war er in den letzten Saison ein fester Bestandteil der B-Liga-Mannschaft, die die Saison als Tabellendritter abgeschlossen hat. "Ich habe einige gute Gespräche mit Mats Lüttmann und anderen aus der Mannschaft gehabt. Ich freue mich wieder mit meinen Kumpels zusammen und in einer so jungen Mannschaft zu spielen. Vor allem freue ich mich wieder mit Mehmet Alandagi zu spielen", freut sich Merdan Fekovic auf die kommende Spielzeit.

Collage: mm

Dienstag, 18. Juni 2019 14:08 Uhr

Kemnade (r). Die vergangenen zwei Spielzeiten trat der TSV Kemnade als Spielgemeinschaft mit dem SCM Bodenwerder zunächst in der 2. Kreisklasse und in der abgelaufenen Saison 2018/19 in der 1. Kreisklasse an. Die Verantwortlichen des TSV Kemnade haben sich zur kommenden Saison 2019/20 zur Meldung einer eigenständgen 1. Herrenmannschaft entschlossen. Der TSV Kemnade bedankt sich ganz herzlich für die Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren bei den Verantwortlichen aber auch Spielern des SCM Bodenwerder.

Foto: mm

Dienstag, 18. Juni 2019 07:03 Uhr

Negenborn (mm). Aus der Bezirksliga in die Kreisklasse – für diesen Weg hat sich Patrik Kirschnick nach 15 Jahren Herrenfußball beim FC Stadtoldendorf entschieden. Der 32-Jährige wird in der kommenden Spielzeit für den VfB Negenborn in der Hooptal-Arena auflaufen. Begleitet wird der Sturmführer von seinem 25-jährigen Bruder Marvin Kirschnick, welcher in der vergangenen Saison noch für den VfR Deensen in der Kreisliga die Fußballschuhe geschnürt hat und ebenfalls in der Offensive zu Hause ist.

„Ich habe bei den F-Junioren der JSG Forstbachtal in Negenborn angefangen. Da wo ich angefangen habe, werde ich meine aktive Laufbahn auch beenden. Da die Belastung in der Bezirksliga zuletzt ziemlich hoch war und ich dadurch mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte, ist die Zeit für den Wechsel gekommen, welchen ich meinem Onkel Bernd Rusch (Anm. d. Red.: 2. Vorsitzender des VfB Negenborn) schon seit Längerem versprochen habe“, begründet Patrik Kirschnick seine Entscheidung.

Die Liste seiner Erfolge ist in den letzten Jahren ziemlich lang geworden. So konnte er drei Kreismeisterschaften feiern. Den vierten Bezirksligaaufstieg mit den Homburgstädtern machte Kirschnick beim Relegationsspiel gegen den, zu dem Zeitpunkt noch von Werner Brennecke trainierten TSV Bisperode vor rund 1.000 Zuschauern perfekt. Und im Sommer 2014 konnte sich der FC Stadtoldendorf über den Kreispokalsieg freuen. Des Weiteren räumt er unzählige Hallenturniersiege ab.

„Mit meinem zweiten Klassenerhalt in der Bezirksliga hatte ich beim FC Stadtoldendorf einen guten Abschluss. Ich wünsche den Jungs für die kommende Saison viel Erfolg. Der FC wird immer in meinem Herzen bleiben und ich werde Euch auch trotz des Wechsels als Vereinsmitglied erhalten bleiben. Viva FC“, so der neue Sturmführer des VfB Negenborn, der mit einigen Stadtoldendorfern aber bei Bedarf auch in der Altherrenmannschaft der SG Negenborn/Stadtoldendorf auflaufen kann.

Aber auch Marvin Kirschnick freut sich auf seine neue Aufgabe im Hooptal. „Ich freue mich natürlich endlich mit meinem Bruder in Negenborn zusammenzuspielen, was wir unserem Onkel versprochen haben. Ich möchte Patrik zeigen, dass ich der bessere Kirschnick bin“, macht Marvin Kirschnick seinem Bruder Patrik auch gleich eine Kampfansage.

„Wir sind natürlich sehr glücklich, dass es jetzt mit dem Wechsel geklappt hat. Ich war schon immer sehr angetan von der Präsenz, die Patrik auf dem Platz zeigt. Einen besonderen Vorteil sehe ich darin, dass beide da sind, sodass sie sich gegenseitig motivieren und mitreißen werden. Für Patrik ist es sicherlich ein schöner Abschluss, nochmal da zu spielen, wo er angefangen hat. Er wird wichtiger Führungsspieler sein, der auf dem Platz vorangeht und unsere jungen Spieler führen soll“, ist VfB-Spielobmann Thomas Großmann, der zugleich das Tor des VfB hütet, vom gelungenen Transfercoup begeistert.

Foto: mm

Montag, 17. Juni 2019 21:58 Uhr

Holenberg (red). Aufmerksame Leser der Holenberger Stadionzeitung "Die Roten" haben es bereits mitbekommen - nach vielen Wochen und Monaten haben die Verantwortlichen es nun auch bestätigt. Trainer Gero Wessel hat zum Saisonende sein Amt niedergelegt. Sein Nachfolger wird erneut Daniel Schmidtmann, welcher mit seiner A-Juniorenmannschaft auf dem dritten Rang der Bezirksliga gelandet ist. Diese Mannschaft wird es in der kommenden Spielzeit nicht mehr geben, dafür gründen die Holenberger eine zweite Herrenmannschaft.

Gero Wessel gibt sein Amt nach sechs Spielzeiten ab. "Als ich im Winter 2013/2014 übernommen habe, standen wir auf einem Abstiegsplatz. Es ist gelungen, die Klasse zu halten und den TSV in der Folge fest in der Kreisliga zu etablieren. Das ist der Verdienst der Mannschaft. Ich danke jedem dieser Jungs, die mir alle ans Herz gewachsen sind, für die phantastische, emotionale Zeit, für 206 erzielte Punkte aus 62 Siegen und 20 Unentschieden. Ich hatte das große Glück, meine Nachfolge und somit das Ende meiner Zeit als Trainer selbst zu gestalten", so der scheidende Trainer, der den TSV nicht verlassen, sondern in anderer Funktion übernehmen wird.

Daniel Schmidtmann ist der neue Chef an der Seitenlinie der Roten und folgt damit zum zweiten Mal als Trainer auf Gero Wessel. Mit seinem Wechsel zum TSV hat er vor drei Jahren die Bezirksligamannschaft der JSG Forstbachtal übernommen und aus einer talentierten Truppe eine Meistermannschaft geformt. "Daniel ist mit 30 Jahren im besten Alter und als B-Lizenzinhaber einer der qualifiziertesten Trainer der Region. Er hat viele Angebote ausgeschlagen und sich bewußt für den TSV Holenberg entschieden. Er wird unsere Mannschaft weiterentwickeln. Mit Daniel und einer ganz neu aufgestellten Fußballabteilung wird der TSV neue Wege beschreiten", freut sich Wolfgang Blume, Vorsitzender des TSV Holenberg, über die Verpflichtung.

"Die A-Jugend wandert mit mir komplett in die Herren hoch. Wir sind in den letzten Jahren als Einheit zusammen gewachsen und bereit den nächsten Schritt in den Herrenbereich zu gehen. Wir haben in den letzten Wochen das Training mit der Herren zusammen gemacht. Dort hat man schon in den ersten Einheiten gemerkt, dass zusammen eine super Stimmung herrscht und sich alle darauf freuen, zusammen etwas aufzubauen. Einige der A-Jugendlichen werden in der Zweiten spielen. Das wird ein starker Konkurrenzkampf sein, in dem für jeden Spieler alles möglich ist. Auf die spannende Aufgabe, aus so vielen jungen talentierten Spielern zwei Mannschaften zu formen, freue ich mich sehr", so der neue Holenberger Coach Daniel Schmidtmann.

Foto: mm

 

Montag, 17. Juni 2019 07:13 Uhr

Borsum (mm). Am vergangenen Samstagnachmittag fand das alles entscheidende Spiel in der Bezirksliga-Relegationsgruppe D zwischen der U23-Mannschaft des HSC Hannover und dem VfL Borsum statt. Mit einem Sieg des VfL Borsum wäre der SV06 Holzminden aufstiegen. Nach 90 Minuten siegte die U23-Mannschaft des HSC Hannover mit 4:0 und machte damit den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. Der VfL Borsum ist somit in die Kreisliga Hildesheim abgestiegen und der SV06 Holzminden bleibt Kreisligist (wir berichteten). 

+++HSC siegt mit 4:0!+++ Der HSC Hannover Fußball II steigt in die Bezirksliga auf. Der VfL Borsum steigt in die Kreisliga Hildesheim ab und der SV 06 Holzminden bleibt Kreisligist. Glückwunsch an den HSC Hannover II zum verdienten Aufstieg! HSC Hannover, HSC Hannover U23

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Samstag, 15. Juni 2019

Wir waren live vor Ort und liefern Euch nun die Bildergalerie. Viel Spaß beim Durchschauen!

Fotos: mm

Montag, 17. Juni 2019 07:07 Uhr

Sievershausen (mm). Auch in diesem Jahr startet der jährliche Sollingcup des Schalke Fanclub "Königsblau Solling v. 1992 e.V.. Ausgetragen wird er am Samstag, den 13. Juli ab 10 Uhr auf der Sportanlagen in Sievershausen. Der Veranstalter sucht für das Kleinfeldturnier für Betriebs-, Hobby- und Fanclubmannschaften noch Mannschaften. Gespielt wird mit fünf Feldspielern und einem Torwart. Euer Interesse ist geweckt? Anmelden kann man sich über die Facebook-Seite (hier).

Foto: mm

Sonntag, 16. Juni 2019 18:29 Uhr

Grünenplan (red). Die Verantwortlichen des Tuspo Grünenplan arbeiten am Kader für die neue Saison in der Bezirksliga. Mit Rinor Ahmedi steht nun der erste Spieler fest. Zuletzt schnürte Rinor Ahmedi seine Schuhe für den VfV Hildesheim und hat somit auch trotz seines jungen Alters schon Erfahrung in der Regionalliga sammeln können. 

"Nach meiner langen Verletzungspause möchte ich endlich wieder auf dem Platz stehen und habe mit dem Tuspo Grünenplan einen Verein gefunden, der auch in der Nähe zu meinem Wohnort liegt. Natürlich muss ich jetzt erst einmal wieder Fuß fassen und schauen, wie es in einigen Jahren weiter geht mit mir.  Auch die Freundschaft zu einigen Spielern haben mich in meiner Entscheidung unterstützt. Zudem kenne ich Waldemar Delzer auch schon viele Jahre. Überzeugt haben mich auch die vielen Zuschauer, die die Jungs unterstützt haben. Das ist eine sehr gute Atmosphäre die dort herrscht", begründet Rinor Ahmeti seine Entscheidung für den Bezirksligaaufsteiger.

"Uns freut es natürlich, dass wir uns mit Rinor verstärken konnten. Mit seiner Erfahrung wird er vielen Spielern sicherlich helfen in der neuen Liga Fuß zu fassen. Er wird vorallem in der Defensive für Stabilität sorgen und auch mit seiner Größe ein wichtiger Ankerpunkt im Spiel werden. Wichtig ist für uns, dass er sich schnell ins Team einfindet und integriert," freut sich Spartenleiter Jan Tiesemann über die Neuverpflichtung.

Foto: privat

Sonntag, 16. Juni 2019 15:31 Uhr

Heinsen (mm). Eine interne Lösung hat man bei der SG Wesertal auf der Trainerposition gefunden. Nach zwei Jahren hört Carsten Möhlmann als Herrentrainer auf. Die Mannschaft wird von Kai Kunkel übernommen, der derzeit die A-Jugendmannschaft der JSG Weserbergland (Zusammenschluss aus der SG Wesertal und dem TSV Ottenstein im Jugendbereich) trainiert. Aus der Jugend werden Malte Halling, Max Rasch, Lars Grupe, Sam Luca Gehmke, Leon Düwel, Karl Hartmann, Patrick Hansmann und Marcel Salzmann hochkommen, sodass bei der SGW ein Umbruch stattfinden wird. 

"Jan Meier und Benjamin Mai haben nochmal für eine Saison zugesagt. Ich erhoffe mir von ihnen, dass sie die Jungs auf dem Platz an die Hand nehmen", freut sich Neu-Trainer Kai Kunkel, der mit der Übernahme seine Verwurzelung zum Verein unter Beweis stellt, über die Zusagen der Leitwölfe, mit denen er selbst 15 Jahre in der Kreisliga Holzminden zusammengespielt hat.

Foto: mm

Frauen
Sonntag, 16. Juni 2019 11:14 Uhr
Souveräner Sieg: Wolfsburg steht mit Natasha Kowalski im Bundesligafinale
Sonntag, 16. Juni 2019 10:39 Uhr

Kaierde (mm). Einen verdienten Sieger fand am vergangenen Pfingstmontag das Frauenfinale des Allersheimer Kreispokals. Die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen/Wiedensahl ging favorisiert gegen den SV Hastenbeck II ins Endspiel. Dieser Favoritenrolle wurde die Mannschaft um Kapitänin Viktoria Renner auch gerecht. Nach 90 Minuten setzte sich der Schamburger Vertreter gegen die Mannschaft aus dem Kreis Hameln-Pyrmont mit 4:0 durch und durfte sich neben dem Pokalgewinn auch über die Einladung zur Siegesfeier in den Allersheimer Brauereikeller freuen.

Die erste Chance des Spiels besaß Annika Schomburg von der FSG bereits in der ersten Spielminute. Schomburg zog eine Flanke zum Tor, die über dem Hastenbecker Tor landen sollte. Hastenbeck ließ in der fünften Spielminute ihren ersten Schuss von Franziska Knaus folgen, welcher am Tor vorbei ging. In der zehnten Spielminute landete der Ball das erste Mal im Hastenbecker Tor. Nach einem langen Ball tauchte Malin Reuter völlig frei vor SV-Keeperin Alexandra Lubina auf und ließ ihr mit einem Flachschuss keine Chance. Nur drei Zeigerumdrehungen später probierte es FSG-Spielerin Wiebke Dollweber mit einem 25 Meter Freistoß, den SV-Keeperin Alexander Lubina über die Latte lenkte. Bei der darauffolgenden Ecke kam Dollweber erneut zum Schuss. Dieser landete jedoch aus sechs Metern über dem Tor.

Nach 35 Minuten musste FSG-Keeperin Sarah Niederau bei einem Schuss von Sandra Hoellenriegel das erste Mal richtig eingreifen. Sie wehrte den Ball zur Seite ab. Svenja Kraft setzte den Abpraller gegen das Außennetz. Kurz vor der Pause probierte es Svenja Kraft nochmal, doch dieses Mal schoss sie das Spielgerät am langen Pfosten vorbei. Somit wurden die Seiten mit dem Spielstand von 1:0 für die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen/Wiedensehl gewechselt.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff legte Pollhagen das 2:0 nach. Malin Mardar ließ zwei Gegenspielerinnen stehen und schob ein. Im Gegenzug folgte ein etwas zu hoch angesetzter Distanzschuss aus 20 Metern von Hastenbecks Sarah-Linde Nickusch. In der Folgezeit drückte Pollhagen auf die Vorentscheidung. Nach einem Zuspiel von Malin Reuter ließ Maria Mardar ihre Gegenspielerin stehen, aber scheiterte an einer Fußabwehr von Alexandra Lubina. Das 3:0 fiel schließlich in der 71. Minute. Viktoria Renner verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert in den Winkel.

Auch nach diesem Tor nahmen die Pollhagener kein Tempo aus dem Spiel. In der 75. Spielminute traf Malin Reuter allerdings nur den Pfosten. Reuter machte es in der 80. Minute besser. Einen Absprachefehler in der Hastenbecker Defensive nutzte Reuter aus und spitzelte das Spielgerät zum 4:0 ein. Hastenbeck wollte in der Schlussphase zumindest das Ehrentor erzielen. Desierée Abel sorgte in der 83. Minute für einen Lattenschuss. Auch der Versuch von Stella Wehking in der 86. Minute sollte nicht von Erfolg gekrönt sein, sodass die Begegnung mit 4:0 endete.

Die FSG-Anhängerschaft konnte somit die Sektkorken knallen lassen. Im Anschluss fand schließlich die vom Kreisvorsitzenden August Borchers vorgenommene Siegerehrung statt.

Fotos: mm

Mittwoch, 12. Juni 2019 06:55 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Samstag trafen sich ehemalige und aktuelle Weggefährten der FC Boffzen – Damen um deren 10-jähriges Bestehen gebührend zu feiern. Los ging es mit einem Einlagespiel der Gründungself von 2009 gegen die aktuelle Mannschaft. Einige Spielerinnen von 2009 streifen sich bis heute das blau-gelbe Trikot Woche für Woche über.

Die ersten 45 Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Daniela Rennebaum brachte die aktuelle FC-Elf per Weitschuss in Führung, welche Lema Ansari kurz vor der Halbzeit für die Gründungself ausglich.

In der zweiten Hälfte machten sich die konditionellen Vorteile der aktuellen FC-Elf bemerkbar, sodass sie durch Laura Neils erneut in Führung gingen. Jennifer Strieder, welche zur Halbzeitpause in das aktuelle FC-Dress wechselte, erhöhte per Weitschuss auf 3:1. Der Videobeweis kam auch noch zum Einsatz, sodass das vermeintliche 4:1 wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen wurde.

Das Endergebnis war jedoch nur eine Randnotiz, denn alle Beteiligten hatten vor allem viel Freude wieder gemeinsam auf dem Platz gestanden zu haben. Im Anschluss an die Partie fand ein gemeinsamer Grillabend statt. Zusammen schwelgte man in Erinnerungen aus den letzten zehn Jahren. Alle Beteiligten des Jubiläumsspiels erhielten zudem ein T-Shirt als Andenken. Die Spielerinnen erhielten zudem noch eine für jede individuell gestaltete Bildercollage. Bis tief in die Nacht saß man zusammen und feierte gemeinsam.

Also ein rundum gelungenes Event! Danke an alle Beteiligten, die die FC-Damen in den letzten zehn Jahren tatkräftig unterstützt haben! Auf hoffentlich viele weitere gemeinsame Jahre!

Fotos: FC 08 Boffzen

Montag, 10. Juni 2019 11:41 Uhr

Wolfsburg/Dohnsen (mm). Vor genau einem Jahr wurde Natasha Kowalski in ihrer ersten Saison bei den B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg Deutscher Meister. Und auch in dieser Saison läuft es für das Talent aus dem Weserbergland sehr gut. Mit 18 Saisontoren wurde die U17-Juniorinnen Europameisterin zugleich auch Torschützenkönigin. Am letzten Spieltag sicherte sich der VfL die Nord/Nordostdeutsche Meisterschaft, wodurch sie erneut ins Bundesligahalbfinale eingezogen sind.

Am vergangenen Samstag kam es schließlich gegen die SGS Essen zum ersten Halbfinalspiel. Normalerweise bestreitet die Mannschaft von Holger Ringe ihre Heimspiel im Stadion am Elsterweg, doch für dieses Halbfinalhinspiel durfte erstmals nach dem Finalspiel wieder das AOK Stadion genutzt werden, in welchem auch die erfolgreiche Frauen-Bundesligamannschaft ihre Heimspiele bestreitet. Mit der SGS Essen gastierte der West/Südwestdeutsche Meister, der seine Staffel vom sechsten bis achtzehnten Spieltag souverän angeführt und abgeschlossen hatte. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Holger Ringe deutlich mit 6:0 durch und machte damit einen großen Schritt in Richtung Finale, welches aller Voraussicht nach erneut im Wolfsburger AOK Stadion stattfinden soll.

Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Geschehen. Es dauerte bis zur achten Spielminute, ehe Natasha Kowalski das erste Mal freigespielt wurde und vor dem Gästetor auftauchte. Diese Chance ließ sich die Toptorjägerin nicht nehmen und schob zum umjubelten 1:0 ein. In der 23. Minute legte Wolfsburg das 2:0 nach. Nach starkem Zuspiel von Vanessa Schäfer umkurvte Livinia Seifert Essens Torhüterin und schob ein. Mit Unterstützung der Unterkante der Latte traf Finya Seidel vom Sechzehner zum 3:0 (26.). Nach einer guten halben Stunde probierte es die Torschützenkönigin aus spitzem Winkel, doch die Torhüterin war auf dem Posten, sodass die Seiten mit dem Spielstand von 3:0 gewechselt werden sollten.

Auch in der zweiten Hälfte lief es für die in Dohnsen wohnhafte Spielerin gut, auch wenn sie ihre ersten Chance nicht gleich verwerten konnte. In der 51. Spielminute erlief sie ein zu kurz geratenes Rückspiel zum Torwart und probierte das Spielgerät an der Torhüterin vorbeizuspitzeln, welche allerdings auf der Hut war. Nur zwei Minuten später kam Kowalski ein weiteres Mal zum Abschluss und scheiterte erneut an einer Parade der Keeperin, die die SGS Essen vor einem höheren Rückstand bewahrte.

So dauerte es bis zur 65. Spielminute, ehe Kowalski das 4:0 nachlegte. Nach einem zum Tor gezogenen Freistoß kam Kowalski im Fünfmeterraum noch mit der Fußspitze an den Ball und traf somit zum, zu diesem Zeitpunkt des Spiels, wichtigen vierten VfL-Tor. Nur drei Zeigerumdrehungen später stand Kowalski nach einem Abpraller bei einem Eckball goldrichtig und schob zum 5:0 ein. In der Schlussminute bediente Kowalski Lia Henkelmann, die mit dem Tor zum 6:0-Endstand zugleich auch ihr erstes Saisontor erzielen konnte.

Das Rückspiel findet am kommenden Samstag, den 15. Juni in Essen statt. Das Finale ist für Samtag, den 22. Juni geplant.

Wir drücken Dir, Natasha, und Deinem Team weiterhin die Daumen. Holt Euch erneut die deutsche Meisterschaft!

Fotos: mm

Freitag, 07. Juni 2019 06:44 Uhr

Boffzen (r). Am morgigen Samstag, den 08. Juni feiern die FC Boffzen – Damen ihr zehnjähriges Jubiläum seit der Wiedergründung im Jahr 2009. Zu diesem speziellen Anlass haben sich die Verantwortlichen etwas Besonderes einfallen lassen: Die Gründungsmannschaft aus dem Jahr 2009, die bereits in der ersten Saison den Vizemeistertitel erringen konnten, trifft auf die jetzige Damenmannschaft der Blau – Gelben. Für die Damen endet mit dieser Partie die Saison 2018/2019.

Nach einer zufriedenstellenden Saison mit einigen Höhen und Tiefen konnte die Vizemeisterschaft und der Einzug ins Kreispokalhalbfinale gefeiert werden. Nun fiebern alle der Sommerpause entgegen. Zur neuen Saison stehen wieder einige personelle Veränderungen im Kader an. Erneut wird man in der Kreisliga Höxter antreten und sich mit den dortigen spielstarken Gegnern auseinandersetzen. Als Kreismeister der Kreisliga Höxter 2016/2017 waren die Damen von Trainer Dietmar Larusch in der Saison 2017/2018 sogar in der Bezirksliga aktiv. Nach einem Jahr ging es jedoch zurück auf Kreisebene. Einige Spielerinnen der Gründungsmannschaft stecken auch heute noch im Trikot des FC, sodass es für sie ein besonderes Spiel werden wird. Anstoß dieser Partie wird um 16 Uhr im Sollingstadion in Boffzen sein.

Zuschauer sind gerne gesehen! Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Im Anschluss an die Partie findet eine gemeinsame Feier aller Beteiligten statt. Interessierte fußballbegeisterte Mädchen und Damen können sich gerne den Blau-Gelben anschließen. Neben der B-Juniorinnenmannschaft, welche in der Kreisliga aktiv ist, freuen sich auch die Damen über personellen Zuwachs. Trainingszeiten sind jeweils am Dienstag- und Donnerstagabend. Also kommt gerne zum Schnuppern beim Training vorbei! 

Foto: mm

Dienstag, 04. Juni 2019 06:53 Uhr

Dohnsen (mm). Nach dem EM-Titel räumt Natasha Kowalski auch im Vereinsfußball mit den B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg den nächsten Titel ab. Am vergangenen Wochenende machten die Wolfsburgerinnen die Nord-/Nordostdeutsche Meisterschaft perfekt und stehen somit erneut im Bundesligahalbfinale. Mit 9:1 setzte sich die Mannschaft von Trainer Holger Ringe gegen Mageburger FFC durch. Mit 18 Toren wurde Kowalski zudem Torschützenkönigin der Bundesliga Nord/Nordost.

Die Saison ist für die Stürmerin aus Dohnsen allerdings immernoch nicht beendet. Bereits am kommenden Samstag wird das 1. Bundesligahalbfinale gegen die SGS Essen, welche in der Bundesliga West/Südwest die West-/Südwestdeutsche Meisterschaft geholt hat, in Wolfsburg angepfiffen. Das Rückspiel wird am darauffolgenden Samstag, den 15. Juni in Essen stattfinden.

Foto: mm

Mittwoch, 29. Mai 2019 06:56 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag trafen im letzten Spiel der diesjährigen Kreisligasaison die FC Boffzen – Damen auf den SV Steinheim. Der SV trat in Unterzahl an und konnte sich trotzdem eine 2:0 – Führung herausspielen, welche sie bis zum Abpfiff über die Zeit brachten. Trotz der Niederlage bleiben Boffzens Damen auf dem zweiten Tabellenrang, da der direkte Konkurrent aus Peckelsheim ebenfalls verlor. Somit geht die Saison mit der Vizemeisterschaft zu Ende.

Bereits in der fünften Minute ging der Gast aus Steinheim nach einem Konter mit 1:0 in Führung. Boffzen schnupperte kurz darauf am Ausgleich, doch Laura Neils traf nur die Latte. Steinheim traf in der 22. Minute nach einem erneuten Konter zum 2:0. Boffzen bemühte sich im Angriffsspiel und konnte auch einige Chancen herausspielen, die jedoch fahrlässig vergeben wurden. Durch weitere Konter kam Steinheim noch mehrfach gefährlich vors Boffzer Tor, jedoch ließen auch sie ihre Chancen großzügig aus. So ging es mit dem 0:2 – Rückstand in die Pause.

In der zweiten Hälfte hatte Boffzen deutlich mehr vom Spiel und eine Vielzahl an Torabschlüssen, welche entweder das Tor verfehlten oder von der gut aufgelegten Torfrau pariert wurden. Heute fehlte einfach das nötige Glück im Abschluss, sodass kein Tor für Boffzen mehr fallen wollte. Kurz vor Schluss wurde es dann noch emotional: FC-Spielerin Jennifer Strieder beendete ihre Laufbahn und wurde mit einem Spalier, sowie einem Blumenstrauß verabschiedet. Nach zehn Jahren vollem (Körper-)Einsatz für Blau-Gelb geht sie in den „wohlverdienten Ruhestand“. Danke Jenny!

Zum Einsatz kamen: Jana Tilinski, Vanessa Hindrichs, Sina Gröbing, Carolin Helling, Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Kea Wirth, Daniela Rennebaum, Lara Fredriksdotter, Stefanie Vogt, Vivian Fogheri, Laura Neils, Tamara Hartmann & Rieke Böhm.

Foto: FC 08 Boffzen

Unsere Videothek
Rede und Antwort
Mittwoch, 29. Mai 2019 16:58 Uhr
"Fußball ist jetzt mein Beruf" - Bremens U23-Offensivspieler Kevin Schumacher im Interview
Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr

Holzminden (mm). Bereits mit 17 Jahren ist Holzmindens Kevin Walter Kreisauswahltrainer des NFV Kreises Holzminden, womit er wohl der jüngste Kreisauswahltrainer in ganz Niedersachsen sein müsste. Wir haben uns mit Kevin Walter zu einem Interview getroffen und blicken gemeinsam auf seinen bisherigen sportlichen Werdegang. Zudem verrät er, wie er Jugendtrainer geworden ist und welche kurz- und langfristigen Ziele er als Trainer verfolgt.

Redaktion: "Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen?"

Kevin: "Mit vier Jahren habe ich zu Hause im Garten gespielt. Als dann im Sommer die Weltmeisterschaft im TV kam, war es natürlich mein Traum einmal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann beim SV06 Holzminden im Verein angefangen und dort unter Uwe Schreiber gespielt."

Redaktion: "Hast du die ganze Zeit in Holzminden gespielt? Auf welche Erfolge kannst du zurückblicken und auf welcher Position bist du zu Hause?"

Kevin: "Ich habe bis zur D-Jugend in Holzminden gespielt, wo ich in der F- und E-Junioren jeweils einmal Hallenkreismeister geworden bin. In einer der beiden Altersklassen konnten wir sogar Vize-Hallenbezirksmeister werden. In der D-Jugend bin ich dann für zwei Jahre zum SV Höxter gegangen, wo ich auch einmal als Spieler in einem Spielbericht gelobt wurde. Dort wird ein anderer Fußball gespielt, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Klar ist es schön Siege zu feiern und wenn man Fortschritte sieht, aber ich finde die Zeit mit der Mannschaft auch nach Niederlagen ist viel wichtiger. Danach bin ich dann zurück zum SV06 gegangen, wo ich bis auf eine kurze Zeit im Bezirk, ausschließlich auf Kreisebene gespielt habe. Ich bin in der Verteidigung zu Hause."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden? Wen hast du bisher in Holzminden trainiert?"

Kevin: "Die Idee Trainer zu werden, hatte ich bereits früh. Mit fünf - sechs Jahren hat man mit Freunden ja schon gebolzt und wir hatten uns vorgenommen, wenn wir 12 Jahre alt sind, eine Mannschaft zu leiten. Es ist dann ein wenig anders gekommen. Mit 14 habe ich dann mit dem Trainieren der F-Jugend angefangen, mit der ich auch immer hochgegangen bin. Von den insgesamt 30 Kindern, die ich am Anfang hatte, sind in meiner aktuellen E1 noch zehn da und zwei Spieler sind neu dazugekommen, fünf meiner Spieler spielen in der Kreisauswahl. Mich haben in der Anfangszeit Benjamin Beineke und Alex Wolkowiski, dann Artur Knaub und derzeit Michelle Dötzer unterstützt, denen ich auf diesem Weg dafür danken möchte."

Redaktion: "Wie verlief die Junior-Coach Ausbildung?"

Kevin: "Ich wollte mich weiterbilden und früher oder später eine Trainerlizenz machen. Die Junior-Coach Ausbildung habe mit 15 Jahren unter der Leitung von Sebastian Baar, der aktuell in der Regionalligamannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt, in Bad Sachsa gemacht. Es war eigentlich eine reine Vereinsveranstaltung, bei der ich neben 15 weiteren Jugendtrainern, die zwischen 14 und 18 Jahren waren, mitmachen durfte. Hierbei ging es um den Juniorenbereich. Bei der Schulung wurde uns der Umgang mit den Kindern vermittelt und mir erst richtig bewußt geworden, dass die Kinder zu mir aufschauen und mich als ihr Vorbild nehmen. Der Junior-Coach Lehrgang ging eine Woche der Osterferien. Wir haben neben den Theoriestunden auch viel Praxisarbeit für den E- und F-Juniorenbereich gemacht. Ich find's klasse, dass der NFV den kompletten Lehrgang bezahlt und somit junge Trainer fördert."

Redaktion: "Wo hast du deine C-Lizenz gemacht?"

Kevin: "Für die Juniorcoaches wurde auch ein extra Lehrgang in Barsinghausen angeboten, was schon eine andere Hausnummer war. Da die Junior-Coach Ausbildung der erste Teil der C-Lizenz ist, ging die C-Lizenz für mich nur zwei Wochen mit einer Abschlussprüfung, für die man lernen musste. Das war eine super Zeit. Alle hatten Lust dazu. Wir haben jeden Abend von 22 - 2 Uhr noch zusammengesessen und gelernt, da wir nicht wußten, was uns in der Prüfung erwarten würde. Wir mussten eine mündliche Prüfung bei einem Sportwissenschaftler ablegen und eine Lehreinheit als Lehrprobe ausarbeiten. Ich hatte das Thema Passen. Bei der Lehrprobe musste ich dann den Hauptteil vorstellen. Ich habe mit 97 von 100 möglichen Punkten das beste Ergebnis eingefahren. Da der Kurs nur für 14 - 18-Jährige war, konnte man auch recht schnell gute Kontakte aufbauen. Zu den meisten habe ich noch Kontakt."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie engagierst du dich noch im Verein?"

Kevin: "Aktuell trainiere ich die E-Jugendmannschaft mindestens zweimal die Woche und am Wochenende ist meist ein Spiel. Manchmal helfe ich auch beim Torwarttraining der F-Jugend aus. Ich habe aber auch schonmal übergangsweise für 3 Monate die G-Jugend trainiert oder zuletzt auch bei einem Turnier der Hallenkreismeisterschaft in der Regie geholfen. Neben dem Fußball bin noch in der Feuerwehr tätig und gehe ja auch in die 11. Klasse des Campe Gymnasium in Holzminden."

Redaktion: "Wie bist du Kreisauswahltrainer geworden? Was sind dort deine Aufgaben?"

Kevin: "Ich habe mich beim NFV offiziell um den Platz als Kreisauswahltrainer beworben und bin dann mit Markus Verwohlt ins Gespräch gekommen. Er hat mich eingeladen ein Probetraining mit der Kreisauswahl zu leiten, welches neben ihm auch vom weiteren Kreisauswahltrainer Fabian Cornelsen und Kreisvorsitzenden August Borchers beobachtet wurde. Ich konnte sie überzeugen, sodass ich seitdem zum Team der Kreisauswahltrainer dazugehöre. Alle zwei Wochen findet das Training in Holzminden statt, davor haben wir auch ab und zu in Kirchbrak trainiert. Neben der Trainingseinheiten, welche 2 Stunden und 15 Minuten dauern, habe ich mit Markus Verwohlt zusammen den Jahrgang 2009 für die nächste Kreisauswahl gesichtet und die aktuelle Kreisauswahl bei Turnieren gecoacht."

Kevin Walter mit der Kreisauswahl

Redaktion: "Wie bereitest du dich auf die Trainingseinheiten vor?"

Kevin: "Ich stelle mir vor jeder Trainingseinheit die Frage "Was möchte ich trainieren?" und lege somit ein Thema fest, an welchem ich in der ganzen Trainingseinheit festhalte. Die Vorbereitung auf die Trainingseinheit dauert meist eine Stunde, die man sich als Trainer auch nehmen sollte. Man sollte in den untersten Bereichen auch ab und zu die Koordination schulen." 

Redaktion: "Du hast vor Kurzem deinen Schiedsrichterschein gemacht. Wie kam es dazu?"

Kevin: "Ich habe den Schiedsrichterschein vorrangig gemacht, um die Voraussetzungen für die B-Lizenz zu erfüllen. Seit der Ausbildung reizt es mich auch, mich als Schiedsrichter bei Spielen zu probieren. Allerdings werde ich erstmal meine B-Lizenz machen, ehe ich dann im Sommer selbst zur Pfeife greifen werde. Ein Traum von mir ist es eines Tages in einem Gespann mit meiner älteren Schwester Marie Christin Walter aufzulaufen. Sie war schon in der 2. Frauen Bundesliga aktiv, aber hat zuletzt arbeitsbedingt aufgehört. Was sie erreicht hat, macht mich stolz. Vielleicht schaffen wir ja trotzdem mal, dass sie pfeift und ich als Linienrichter an der Seite stehe."

Redaktion: "Welche Voraussetzungen muss man für die B-Lizenz erfüllen?"

Kevin: "Für die B-Lizenz muss man mindestens 16 Jahre alt und einem Verein zugehörig sein, die C-Lizenz haben, einen sportlichen Test machen, ärztlich tauglich sein und einen Erste-Hilfe Schein haben, der nicht älter als zwei Jahre alt ist. Zudem muss man einen sportlichen Lebenslauf einreichen, in dem man vorlegt, welche Altersklassen man bereits trainiert hat. Die B-Lizenz dauert 3 Wochen und ist nicht gerade günstig. Da ich diese für mich mache, bezahle ich sie aus der eigenen Tasche, auch wenn sich der SV06 Holzminden mit Sicherheit an den Kosten beteiligt hätte."

Redaktion: "Welche Ziele als Trainer hast du?"

Kevin: "Ich möchte jede Woche das beste Training vermitteln und deswegen bilde ich mich auch fort. Bei der B-Lizenz sind die maximalen 15 Punkten mein Ziel, ich wäre allerdings auch mit zehn Punkt zufrieden, die ich benötige, um im nächsten Schritt die darauf aufbauende Elite Jugendlizenz machen zu können, die einen befügt eine Stützpunktmannschaft zu trainieren. Mein eigentliches Ziel war es mit 22 Jahren die B-Lizenz zu haben und eine Kreisauswahl zu trainieren, was ich dann wohl bereits mit 18 Jahren schaffen werde. Mein Traum lebt weiter: Ich möchte mein Hobby irgendwann zum Beruf machen. Wenn's mit dem Profibereich nicht klappt, wäre ich mit einer Oberliga- oder Landesligaherrenmannschaft schon zufrieden, was denk ich realistischer ist."

Redaktion: "Möchtest du noch weiterspielen oder nicht nur auf das Trainerwesen spezialisieren?"

Kevin: "Ich möchte auf jeden Fall neben meinen Trainertätigkeiten weiterspielen. So sammelt man auch als Spieler Erfahrungen, die man als Trainer an seine Spieler weitergeben kann. Fußballspielen macht mir einfach Spaß. Ich kann nicht ohne Fußball, auch wenn ich nicht der beste Spieler bin."

Redaktion: "Feuerwehr, Abitur, Fußball spielen und Kinder trainieren - wie schaffst du das?"

Kevin: "Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe tolle Eltern, die mich viel unterstützen und ohne die ich nie soweit gekommen wäre. Meine Freunde haben für mein Engagement ihr vollstes Verständnis und unterstützen mich sogar bei Trainings, wenn ich mal jemanden brauche. Das Ehrenamt hat in meinem Leben einen hohen Stellwert, weshalb für mich auch Geld überhaupt keine Rolle spielt. Ich trainiere auch nicht, um am Ende Meister zu werden und in der Zeitung zu stehen, für mich spielt die Entwicklung der Spieler eine viel wichtigere Rolle, die man nicht immer in sportlichen Erfolgen messen muss."

Redaktion: "Wir danken dir für das sehr interessante Gespräch und freuen uns, dass es in unserer Region einen so engagierten jungen, lernwilligen Trainer gibt. Wir drücken dir für die B-Lizenz die Daumen und hoffen, dass du uns im Kreis noch ein wenig erhalten bleibst und du deine gesetzten Ziele irgendwann erreichst."

Kevin: "Danke."

Kevin Walter mit seiner E-Jugend

Fotos: mm und privat

 

 

Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Jugend
Donnerstag, 20. Juni 2019 17:45 Uhr
C-Junioren Aufstiegsrelegation: Bevern verpasst den Aufstieg
Donnerstag, 20. Juni 2019 06:56 Uhr

Cuxhaven/Negenborn (r). Vier unvergessliche Tage haben die C-Junioren der JSG Forstbachtal beim großen Ballfreunde-Beachturnier in Cuxhaven-Duhnen erlebt. Dabei bekamen die Jungs mit den Trainern Achim Rauls und Daniel Ecke von Regen bei kühlen 15°C bis zum Sonnenbrand bei 35°C und von schweren Verletzungen bis zu Traumtoren nahezu alles geboten.

Unterstützt von zwei regionalen Autohäusern startete der Tross mit 15 Spielern in Kleinbussen frühmorgens an Himmelfahrt in Richtung Cuxhaven. Im Materialanhänger befanden sich dabei neben Sportsachen und Schlafsäcken auch zwei große Mannschaftszelte, Tische, Bänke sowie Feldbetten, welche die Feuerwehr Negenborn zur Verfügung gestellt hatte. Nachdem es bei der Ankunft in Duhnen noch regnete, konnten die Forstbachtaler anschließend sämtliche Utensilien aber bei trockenem Wetter über den Deich tragen. Der Aufbau der Unterkünfte auf der großen Zeltweise war pünktlich zu Beginn der Eröffnungsfeier abgeschlossen. Im großen Beachstadion wurden dabei alle 64 männlichen und weiblichen U15-/U17-Junioren- sowie die acht Damenmannschaften einzeln begrüßt. Danach ging es auf den insgesamt acht Spielfeldern sofort los. Selbstverständlich barfuß ..! Anschließend trafen sich die mittlerweile hungrigen Kicker im großen Verpflegungszelt direkt am Strand, wo der Veranstalter abends verschiedene warme Speisen und eine ebenso reichhaltige Auswahl zum Frühstück anbot. Nach dem Duschen und einem gemeinsamen Strandspaziergang waren die meisten nach dem anstrengenden ersten Tag zeitig im Bett.

Der nächste Morgen begann noch vor dem ersten Spiel mit einem großen Schock, als Liam beim Kicken barfuß in eine Metallbefestigung des Nachbarzelts trat. Nach der Versorgung im Krankenhaus war das Turnier für ihn damit leider schon früh beendet. Dennoch blieb er vor Ort, auch wenn er seine Krücken mit jedem Gang zum Strand mehr verfluchte.

Für die meisten Turnierteilnehmer stand klar der Spaß im Vordergrund. Da wurde die kleine Truppe vom Friedrichshagener SV aus Berlin von allen JSG-Spielern zum Sieg gebrüllt. Und sie verabredeten sich zum gegenseitigen Support mit der U17 aus Waldfischbach, die eine abenteuerliche Anreise von über 700 km und ihren letzten Platz in der Gesamtwertung völlig locker nahmen. Oder sie bildeten mit U17-Turniersieger und Zeltnachbarn SpVvG Heepen aus Bielefeld zwanglos gemischte Mannschaften zum gemeinsamen Fußballtennis. Und dennoch hatten die Jungs abends offenbar noch genügend Kraft für die abschließenden Partys im großen Zelt am Strand.

Acht Spiele über jeweils anstrengende 20 Minuten bestritt jedes der beiden JSG-Teams. Für die Forstbachtaler sprang am Ende ein toller dritter Platz bei 26 U15-Mannschaften heraus. Besonderes Highlight war dabei sicher der 6:5-Sieg im einem hochklassigen Viertelfinale gegen den TuS Bad Driburg. Dabei wurde den Zuschauern alles geboten: Toller, fairer Fußball, Tore per direkt verwandeltem Einkick oder Anstoß, eine Führung nach 2-Toren Rückstand und als Krönung ein sensationelles JSG-Tor per Fallrückzieher, welches selbst die gegnerischen Spielereltern und Trainer beklatschten. Nach der Siegerehrung bei heißen 30°C sowie einer erneut kurzen Nacht mit Champions-League-Finale und anschließender Disco traten die Forstbachtaler nach dem gemeinsamen Abbau am Sonntag erschöpft, aber rundum zufrieden ihre Rückfahrt an. Alle sind sicher, dass die Teilnahme in Cuxhaven nicht das letzte gemeinsame großartige Erlebnis dieser tollen Mannschaft war.

Fotos: JSG Forstbachtal

Donnerstag, 20. Juni 2019 06:52 Uhr

Harsum (mm). Im letzten Saisonspiel gastierte die A-Jugendmannschaft der JSG Forstbachtal beim bereits abgestiegenen JFC Kaspel, sodass es für beide Mannschaften um nichts mehr ging. "Für das letzte Spiel der Saison haben wir uns nochmal was ganz besonderes einfallen lassen und die Positionen ausgelost. Wir wollten einfach nochmal Spaß haben und das letzte Spiel gewinnen", berichtete JSG-Trainer Daniel Schmidtmann. So wurde das JSG-Tor von Torjäger Jan Hoffmann gehütet und JSG-Keeper Julian Reimers ging gemeinsam mit Außenverteidiger Paul Burkert als Sturmduo auf Torejagd.

Bereits in der ersten Minute führte ein Abstimmungsproblem dazu, dass Jakub Bruns JSG-Keeper Hoffmann das 1:0 einschenkte. Trotz der stark veränderten Aufstellung kam die JSG Forstbachtal in der Folgezeit besser ins Spiel und ging dank zweiter Tore von Marvin Wessel (13./33.) und dem zweiten Saisontor von Julian Reimers (25.) mit einer 1:3-Führung in die Pause.

"Man hat beiden Mannschaften angesehen, dass es um nichts mehr ging. Beide Teams haben mit offenem Visier gespielt - das zeigt auch die vielen Tore, wobei bei einer besseren Chancenverwertung auch noch mehr Tore drin gewesen wären", so Schmidtmann, welcher zu Beginn der zweiten Hälfte einen Doppelpack von Leon Wessel (56./58.) zum Zwischenstand von 1:5 bejubeln durfte. Matteo Halfpap verkürzte in der 63. Minute auf 2:5, ehe Julian Reimers (68.), Marvin Wessel (71.) und Tim Tillner (82.) das Ergebnis in die Höhe trieben. Das Tor zum 3:8-Endstand erzielte Lars Zubke in der 87. Minute.

"Trotz der vielen ungewohnten Positionen hat man einen großen spielerischen Unterschied zwischen den beiden Mannschaften gesehen. Wir sind glücklich das letzte Spiel nochmal gewonnen zu haben und einige nochmal ihre Torausbeute erhöhen konnten. Jetzt zum Schluss der Saison gilt es aber nochmal Danke an alle Zuschauer, die uns über die Saison begleitet haben, und bei allen Verantwortlichen der JSG, die uns den Spielbetrieb ermöglichen, zu sagen", bedankt sich Schmidtmann, der mit seiner Mannschaft in den Herrenbereich hochgehen wird (wir berichteten), im Namen der Mannschaft.

Foto: JSG Forstbachtal

 

 

 

Mittwoch, 19. Juni 2019 06:59 Uhr

Holzminden (r). In der B-Junioren-Bezirksliga waren bereits alle wichtigen Entscheidungen am vorletzten Spieltag gefallen. Der verdiente Meister JSG Hameln-Land stand ebenso fest wie die drei Absteiger mit der JSG Deister-Süntel-United, dem MTSV Eschershausen und dem VfR Ochtersum. Lediglich der 2. Tabellenplatz war im direkten Vergleich zwischen dem SV 06 Holzminden (39 Punkte) und dem JFV Bad Pyrmont (37 Punkte) noch zu vergeben.

Bei sommerlichen Temperaturen und in einem über weite Strecken schwachen Spiel zeigten beide Teams, dass ihnen die Vizemeisterschaft eine Menge wert ist. So entwickelte sich von Beginn an ein körperbetontes und durch die Defensivreihen dominiertes Spiel mit wenigen herausgespielten Torchancen. In der 8. Spielminute hatte Holzmindens Topstürmer Alper Akdemir eine Schussgelegenheit aus kurzer Distanz, der zu schwache Schuss wurde jedoch gehalten. Ein Volleyschuss von Bad Pyrmonts Konstantinos Topsidis in der 16. Minute verpasste ebenso das Ziel wie ein Schuss von Paul Kösel von der Strafraumgrenze fünf Minuten später. Die größte Chance bot sich wieder Akdemir, der eine herrliche Ablage von Sturmpartner Tim Schönemann aus 5 Metern direkt nahm, aber das Kunststück fertig brachte, mit voller Wucht den Oberkörper von Pyrmonts Keeper zu treffen, der keine Reaktionsmöglichkeit hatte.

In der zweiten Halbzeit war es Holzminden, das den Sieg holen wollte, nicht der Gast, der den Sieg für einen Tausch des Tabellenplatzes benötigte. Der eingewechselte Magnus Hille hatte im Strafraum mehrere Großchancen nach tollen Vorlagen von Lennard Ebert, Anton Lüttmann und Kapitän Mats Lindner. Pyrmont kam nur zu gelegentlichen Entlastungsangriffen ohne zwingende Torchance, mit Ausnahme eines völlig freien Kopfballs nach einer Ecke in der 65. Minute, den aber  Sven Schönemann, der in der 2. Halbzeit für Paul Grupe das Tor hütete, entschärfte.

Anschließend verwaltete Holzminden das ausreichende Ergebnis und konnte sich auf die sichere Defensive um Kerim Sagir, Marlon Djak und Henrik Finkmann verlassen und die tolle Saison so mit der bemerkenswerten Vizemeisterschaft beenden. Mit dem zusätzlich erreichten Viertelfinale im Bezirkspokal kann das Trainergespann Eilers / Lüttmann mit der Saison sehr zufrieden sein. Gegenüber der Vorsaison, wo man sich in der unteren Tabellenhälfte wiederfand, spielte man deutlich erfolgreicher und attraktiv. Durchschnittlich konnten 2,22 Punkte pro Spiel geholt werden (Vorsaison 1,07) und dies bei fairer Spielweise, denn auch in der Fairnesstabelle konnte der 3. Platz belegt werden. Mit Alper Akdemir (12 Tore) und Lennard Ebert (7 Tore) konnten sich zwei Spieler in den Top Ten der Torjägerliste eintragen. Man schaut jetzt gespannt auf die nächste Saison, zu der viele gute Spieler aus der jetzigen C-Jugend mit Landesligaerfahrung zum Kader stoßen, von dem mehr als die Hälfte noch ein Jahr in der B-Jugend bleibt.

Paul Grupe (41. Sven Schönemann) - Kerim Sagir, Marlon Djak, Maurice Lowitzki (41. Henrik Finkmann) - Mats Lindner, Lennard Ebert, Luisa Oerke (65. Tim Schönemann), Anton Lüttmann (68. David Liebrecht) - Alper Akdemir, Paul Kösel, Tim Schönemann (41. Magnus Hille)

Fotos: SV06 Holzminden

Samstag, 15. Juni 2019 09:40 Uhr

Hannover/Bevern (r). Ein ganz besonderes Highlight zum Saisonende erlebten die Fußballer der F-, E-, und D-Junioren des MTV Bevern am 26. Mai 2019: Zusammen mit Ihren Eltern, Trainern und Betreuern reisten die Mannschaften zum 96-Vereint-Cup in die HDI-Arena von Hannover 96. Bei den Turnieren standen für die Kinder hauptsächlich der Spaß am Fußball und der Eindruck, einmal in einem Bundeligastadion auflaufen zu dürfen im Vordergrund.

Es wurde im Vorfeld festgelegt, die Kinder ohne Coaching und ohne Schiedsrichter spielen zu lassen um die Spielintelligenz und vor allem den Spaß am Sport zu fördern. Die Ergebnisse standen bei diesem Ereignis völlig im Hintergrund und nach einem langen Tag und abschließenden Siegerehrungen, bei denen alle Mannschaften ein Präsent bekamen, konnten Kinder, Eltern und Betreuer freudestrahlend und erschöpft den Heimweg antreten.

Als einer der ersten und langjährigen Partnervereine von Hannover 96 bietet die Fußballabteilung vom MTV Bevern immer wieder Highlights an, wie die Teilnahme am 96-Vereint-Cup, die 96-Fußballschule, Vereinsfahrten zu Bundesligaspielen, Trainerfortbildungen an der 96-Akademie, usw.

Fotos: MTV Bevern

Überregional
Freitag, 14. Juni 2019 21:14 Uhr
Wird Hameln-Land zum Abschluss nochmal punkten ?
Montag, 27. Mai 2019 13:36 Uhr

Duingen (r). Nach dem Kreisligaabstieg 2017/2018 und dem anschließenden Neuanfang in der 3. Kreisklasse konnte der Duinger Sport-Club sich in einem spannenden Meisterschaftsfinale mit einem am Ende deutlichen 3-0 Heimerfolg gegen den unmittelbaren Konkurrenten Friesen Langenholzen durchsetzen.

Die von Oliver Heuer und Jens Kempf trainierte Duinger Mannschaft stand vor dem letzten Spieltag mit Alfeld und Langenholzen punktleich an der Tabellenspitze (alle 55 Punkte). Aufgrund des Patzers der SV Alfeld-Reserve im vorgezogenen Mittagsspiel (1-1 gegen Freden/Hörsum) hätte dem DSC schließlich schon ein Remis gereicht, um Staffelmeister zu werden. Aber auf dieses Vabanquespiel wollte man sich im Duinger Lager nicht einlassen.

Vor 150 Zuschauern entwickelte sich unter der sicheren Leitung von Schiedsrichter Uwe Schneider (TSV Marienhagen) eine ausgeglichener erste Hälfte mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. In Hälfte zwei konnte der DSC die größere Erfahrung gegenüber der jungen, spielstarken Mannschaft aus Langenholzen besser ausspielen und nutzte die sich nun öfter bietenden Möglichkeiten dann eiskalt aus.

Innerhalb von fünf Minuten setze man den Gegner durch drei blitzsaubere Treffer sprichwörtlich K.O. Diesen Rückschlag konnten die Gäste nicht verkraften. Spielertrainer Oliver Heuer (50. Minute, nach Falke-Doppelpass) sowie Top-Torjäger Nils Falke selbst (Doppelschlag in 52. und 54. Minute) entschieden das Spiel zu Gunsten der "Blau-Weißen", die nach dem Spiel bis in die Nachtstunden hinein die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Kreisklasse Hildesheim feierten. Fußball-Spartenleiter Dieter Rinne und DSC-Vereinsvorsitzender Hartmut Steins gratulierten der Mannschaft im Anschluss.

Foto: Sascha Szwiontek

Montag, 27. Mai 2019 07:12 Uhr

Afferde (red). Auch das vorletzte Heimspiel der Saison konnten die A-Junioren der JSG Hameln-Land gegen einen Hochkaräter gewinnen. Der SVBE Steimbke, angereist als Tabellendritter, wurde von den Niemeyer-Jungs mit einem deutlichen 4:1 nach Hause in den Kreis Nienburg geschickt. 

Erst sah es nicht so aus. Die heimische JSG geriet in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit 0:1 in Rückstand. Linus-Ilian Imbach traf in der 36. Spielminute. Im Gegenzug vollendete Tristan Schmidt einen hervorragend herausgespielten Angriff über die linke Seite mit dem verdienten 1:1.  Nach einer Vorarbeit über drei Stationen passte Kapitän Jonas Kraus mustergültig in die Schnittstelle auf den offensiven Außenverteidiger Grischa Kowalski, der Schmidt in der Mitte fand. Der gute Schlussmann aus Steimbke musste hinter sich greifen. Mit diesem Remis ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang spielte dann nur noch die JSG. Steimbke sah sich nur noch in der Defensive und baute zunehmend ab. Nach zehn Minuten setzte sich Justin Brandt im Strafraum durch und konnte nur noch regelwidrig gestoppt werden. Die Folge war ein Strafstoß und die gelbe Karte für den Gästekeeper. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Julius Hey gewohnt sicher. 

Das schönste Tor des Tages fiel dann in der 65. Minute. Kapitän Jonas Kraus zirkelte einen Freistoß aus gut 26 Metern in das linke Dreieck, unhaltbar für den Schlussmann der Gäste. Steimbke war in der Folge nur noch auf Schadensbegrenzung aus und konnte dem hohen Tempo und dem Druck der Hamelner Jungs nichts mehr entgegen bringen. 

Den Schlusspunkt der Begegnung setzte dann Magnus Frese. Frese, der ein dreiviertel Jahr verletzungsbedingt ausgefallen war, wurde von Alexander Manka freigespielt und beförderte das Spielgerät aus kurzer Distanz in die gegnerischen Maschen. Die JSG Hameln-Land bewies ihre Heimstärke und knackte somit die 30 Punkte Marke. 

Steffen Niemeyer: „Mein Team hat heute eine super Defensivleistung gezeigt. Die zweite Halbzeit haben die Jungs Steimbke voll im Griff gehabt. Frühes Anlaufen und permanentes Pressing war der Schlüssel zum Erfolg. Schön ist auch, dass Magnus Frese nach so langer Verletzungspause wieder ein paar Einsatzminuten bekommen konnte und gleich trifft! Spielerisch war das heute eines der besten Spiele der Saison - gute Kombinationen, gute Einstellung auf dem Platz und defensiv „unantastbar“!

Foto: JSG Hameln-Land

Mittwoch, 15. Mai 2019 11:46 Uhr

Stahle (mm). Bereits am vergangenen Freitagabend kam es in der Höxteraner Kreisliga A zum Derby zwischen dem FC Stahle 30 und dem SV Höxter. Vor den Augen von Höxters Sommerneuzugang Kevin Wilms setzte sich die Mannschaft um die früheren Holzmindener Ramon Schreiner, Yama Safi und Artwasd Zaturjan mit 4:1 durch. Beim FC Stahle waren mit Rene Wenzel (FC 08 Boffzen), Mario Radtke (MTSV Eschershausen), Enrico Sprengler (TSV Lenne) sowie Fabio Di Iorio und Patrick Kleine (MTV Fürstenberg) gleich fünf Kicker dabei, die vor wenigen Spielzeiten noch im Landkreis Holzminden gespielt haben.

Bereits nach 13. Minute verwertete Höxters Winterneuzugang Nico Trepschick eine Hereingabe von Lucas Balch zum 0:1 (13.). Nach einer abgewehrten Gästeecke schaltete Lucas Balch am schnellsten und schloss mit einem sehenswerten Schuss zum 0:2 ab (16.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte Justin Köhler das 0:3 (53.) nach, ehe Hendrik Ostermann in der 72. Minute auf 1:3 verkürzte. Kurz vor Schluss war es dann Georg Gorges, der mit seinem Tor zum 1:4 den Höxteraner Derbysieg perfekt machte.

 

Mittwoch, 15. Mai 2019 11:12 Uhr

Hannover (r). In der A Jugend Landesliga reiste der Tabellensiebte aus Hameln zu den Arminen nach Hannover. Arminia steht am Tabellenende und es sollte aus Sicht der JSG unbedingt ein Sieg her. Mit dieser Einstellung nahmen die Blau-Weißen aus dem Weserbergland auch die Partie in Angriff.

Hohes Pressing und aggressives Stören wurden schon in der fünften Minute belohnt. Tristan Schmidt eroberte den Ball und netzte zum 0:1 für den Gast von der Weser ein. Alex Manka in der achten und Navid Shahmoradi in der zehnten Minute sorgten für die schnelle und deutliche Führung ihrer Farben. Arminia war mit dem gut aufgelegten Gast komplett überfordert, der in der 30. Minute durch Leon v.d.Heide den Pausenstand von 0:4 markierte.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild wie in Durchgang eins. Hameln-Land war drückend überlegen und ließ dem Gastgeber aus der Landeshauptstand keine Chance. Jasper Jungnitz in der 60. Minute, Leon v.d.Heide 76. Minute und Tristan Schmidt in der 80. Minute bauten die Führung auf 0:7 aus. Leon v.d. Heide beförderte das Spielgerät nochmal in der 86. Minute in die Maschen der Arminia und schnürte seinen Dreierpack. Die schwachen Gastgeber verabschiedeten sich somit aus der Landesliga und konnten noch mit den Ergebnis zufrieden sein. Hameln – Land ließ noch zahlreiche Einschlussmöglichkeiten aus und ging völlig ungefährdet als Sieger aus dieser schwachen Landesligabegegnung hervor.

Steffen Niemeyer: “Arminia hatte sich über 90 Minuten nicht eine Torchance herausgespielt. Lediglich ein lang gespielter Freistoß zwang Torwart Bolat zu einer Faustabwehr, sonst war er beschäftigungslos! Meine Jungs haben wichtige Punkte geholt, um sich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen. Dieses Spiel dürfen wir aber nicht überbewerten, denn der Gegner war mehr als schwach. Am heutigen Mittwoch reisen wir zum Calenberger Land, da müssen wir uns nochmal in allen Mannschaftsteilen steigern, um dort auch bestehen zu können. Fazit: Ergebnis passt, Torverhältnis aufgehübscht und wichtige Punkte eingefahren."

Foto: JSG Hameln-Land

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