Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Dienstag, 20. November 2018 06:52 Uhr
"Umgang mit Spielregeln und Schiedsrichtern" - Nächste Trainerfortbildung
Montag, 19. November 2018 07:04 Uhr

Eschershausen (mm). Nach der 2:3-Niederlage in Rühle konnte die SG Eschershausen II/Dielmissen II wieder in die Spur finden. Einen 0:1-Rückstand drehte die Mannschaft von Robert Stricker und Timon Grupe gegen den TSV Kaierde II noch in einen 5:1-Heimsieg. Durch dieses Ergebnis geht die im Sommer neuformierte SG als Tabellendritter in die Winterpause.

"Leider mussten wir stark geschwächt in das Spiel gehen. Unsere Leistungsträger Lutz Krause (verletzt), Alexander Jachmann, Timo Klinger, Christoph Laskowski (jeweils gelb-rot gesperrt) und Dogan Sagir (privat verhindert) fehlten", blickte SG-Trainer Robert Stricker auf die personelle Lage der SG Eschershausen II/Dielmissen II.

Der tiefstehend agierende Gegner aus der Hilsmulde legte einen guten Start hin. Mit der ersten Chance des Spiels gingen sie in der dritten Spielminute durch einen´von Florian Binnewies sehr sehenswerten Seitfallzieher ins lange Eck mit 0:1 in Führung. "In der ersten Hälfte konnten wir uns nicht wirklich Chancen herausspielen, da wir einfach zu unkonzentriert spielten und dadurch individuelle Fehler entstanden, die der Gegner aber zu keinem nennenswerten Abschluss mehr nutzen konnte", war Stricker mit der ersten Hälfte unzufrieden.

Die Halbzeitansprache trug bereits nach 53 Minuten Früchte. Mit einem langen Diaonalball bediente Timon Grupe Stürmer Andreas Stöhr, der zum 1:1 ausglich. Nur acht Minuten später drehte die SG dank des Treffers von Andre Bennefeld die Partie. Timon Grupe legte den Ball in den Rückraum, sodass Bennefeld zum 2:1-Führungstreffer nur noch einschieben musste.

Einen sehenswerten Treffer konnten die Zuschauer in der 68. Minute bestaunen. Aus 40 Metern probierte es Vitali Stricker einfach mal und beförderte das Spielgerät über den Torwart Josh Nehrig hinweg ins Tor. In der 75. Minute konnte Viktor Melnichuk seine Leistung krönen und das 4:1 erzielen. Abwehrspieler Pascal Meistrell schloss in der 90. Minute zum Endstand von 5:1 ab.

"Ein besonderes Lob geht an die gesamte Mannschaft, die trotz wiederholten Rückstands eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte und zurück ins Spiel kam. Zudem hat Schiedsrichter Andreas Turrey das Spiel wunderbar geleitet", freute sich Stricker über den Sieg.

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Sonntag, 18. November 2018 20:07 Uhr

Heinsen (mm). Nach der knappen 0:1-Niederlage gegen den MTSV Eschershausen musste die SG Wesertal am heutigen Sonntagnachmittag die nächste knappe Niederlage hinnehmen. Gegen den MTV Bevern unterlag die Mannschaft von Carsten Möhlmann mit 1:2, womit die Burgberger unter Marinko Djak ohne Punktverlust bleiben.

„Wir sind auf dem schwer bespielbaren Platz schlecht ins Spiel reingekommen und haben uns viele Ballverluste geleistet. Wesertal hat sich auf lange Bälle beschränkt und ist in der ersten Halbzeit zweimal gefährlich vor das Tor gekommen“, berichtete MTV-Trainer Marinko Djak, der in der 40. Minute mit seiner Mannschaft durch ein Tor von Fabian Hindrichs in Führung gegangen ist.

„Aus dem Nichts hat Wesertal einen Strafstoß bekommen. Es ist mir ein Rätsel, was Schiedsrichter da von der Mittellinie aus gesehen hat. Zwei Wesertaler haben sich in der Szene gegenseitig über den Haufen gerannt“, blickte Djak auf eine Schiedsrichterentscheidung im zweiten Durchgang. Den fälligen Strafstoß hat Keeper Hendrik Horstkotte pariert.

In der 63. Spielminute fiel nach einem Freistoß dann doch noch das 1:1. Akrobatisch drückte Jan Meier das Spielgerät über die Linie. Bevern wollte das Spiel unbedingt gewinnen und ließ durch Noah Buske zwei gute Gelegenheiten ungenutzt. Kapitän Fabian Verwohlt erlöste den MTV Bevern mit dem 1:2-Siegtreffer in der Nachspielzeit.

„Es war ein ganz schweres Spiel für uns. Am Ende ist es ein Arbeitssieg. Wesertal hätte sich allerdings auch einen Punkt verdient gehabt. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, freute sich Djak über den Sieg.

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Sonntag, 18. November 2018 20:03 Uhr

Hehlen (mm). Mit 1:6 verlor der VfR Hehlen das Hinspiel in Bodenwerder. Diese Schmach wollte die Mannschaft von Marco Jung am heutigen Sonntagnachmittag wettmachen. Mit einem 2:2-Unentschieden stellten sie ihren Coach zufrieden.

„Wir haben uns für die Partie viel vorgenommen und sind auch richtig gut in die Begegnung reingekommen“, berichtete SCM-Spielertrainer Alessandro Startari, der folgerichtig auch das 1:0 durch Niklas Hermens (12.) sehen durfte. Sertac Sahbaz konnte wenig seine Chance nicht verwerten, welches in der Folgezeit auch bestraft wurde. „Wir haben uns in die Begegnung reingekämpft und das 1:1 gemacht. Der Halbzeitpfiff kam für uns zu früh“, blickte VfR-Trainer Marco Jung auf die Geschehnisse zurück. Benjamin Kruse hatte in der 34. Spielminute das Tor zum 1:1-Ausgleich erzielt.

Die zweite Halbzeit ging auch gleich gut los. Es waren fünf Minuten gespielt, da netzte Sascha Maaß zum 2:1-Führungstreffer für den VfR Hehlen ein. Das Tor zum 2:2-Endstand machte erneut Niklas Hermens.

„Wir haben in der Halbzeit umgestellt, machen richtig Druck und kriegen ein Tor, welches wir selbst verschuldet haben. Das 2:2 ist für uns zu wenig, wir hätten aus unseren Chancen mehr machen können, aber müssen mit dem Punkt leben“, resümierte SCM-Spielertrainer Alessandro Startari.

„Es war ein Spiel auf keinem hohen Niveau. Ich bin mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft voll zufrieden. Das Spiel hätte auch keinen Sieger verdient“, gab Jung abschließend zu Protokoll.

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Sonntag, 18. November 2018 19:59 Uhr

Deensen (mm). Im 15. Saisonspiel konnte der VfR Deensen seinen ersten Saisonsieg feiern. Mit 2:1 setzte sich die Mannschaft von Sören Eilers gegen den MTV Fürstenberg durch.

Mit einem Freistoßtor in den Winkel bezwang Marvin Kirschnick MTV-Keeper Thorsten Schueler. Das 2:0 legte Kapitän Fabian Klenke nach einem Querpass von Julian Rawisch nach. Der MTV Fürstenberg konnte in Person von Stefan Büteröwe nur zum 2:1-Endstand verkürzen.

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir den ersten Sieg geholt haben. Nach den letzten drei Spielen konnte man die Tendenz sehen - das hat sich die Mannschaft auch verdient. Es war kein schönes Spiel, welches sehr kampfbetont war. Das Spiel hätten beide Mannschaften gewinnen können. Wir haben uns für unseren Aufwand endlich mal belohnt“, freute sich VfR-Trainer Sören Eilers über den ersten Saisonsieg.

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Sonntag, 18. November 2018 19:06 Uhr

Golmbach (mm). Auch das dritte Auswärtsspiel in Folge konnte der TSV Kirchbrak nicht erfolgreich beenden. Trotz einer 0:2-Führung spielte die Mannschaft von Mario Surmann bei der SG GoLüWa nur 2:2 und rutscht in der Tabelle auf Rang 4 ab. Die SG GoLüWa baut sein Punktepolster auf den ersten Abstiegsrang auf sieben Punkte aus.

Nach einer Ecke ging der TSV Kirchbrak durch Waldemar Kroter (14.) mit 1:0 in Führung. In der ersten Halbzeit besaß Kirchbrak auch in der Folgezeit die besseren Chancen und erhöhte in der 41. Minute durch Waldemar Kroter zum 0:2-Halbzeitstand.

Die SG GolüWa kam besser aus der Kabine und glich in der 53. Minute durch Baris Yildirim zum 1:2 aus. GoLüWa drückte auf den Ausgleich, aber kassierte in der 70. Minute an Can Yasar eine Rote Karte. In der 90. Minute bekamen die Hausherren einen Strafstoß zugesprochen. Spielertrainer Kevin Bisset trat an, zeigte keine Nerven und verwandelte zum 2:2-Endstand.

„Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Unentschieden in Ordnung. Wir haben uns mit einer anständigen Leistung von unseren Fans verabschiedet“, freute sich SG-Chef Sven Häder über den Punktgewinn.

„In der ersten Halbzeit spielen wir gut und führen verdient mit 2:0. In der zweiten Halbzeit machen wir nichts mehr und gewinnen glücklich noch einen Punkt“, war TSV-Trainer Mario Surmann von der zweiten Halbzeit seiner Mannschaft enttäuscht.

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Sonntag, 18. November 2018 18:47 Uhr

Lenne (mm). Die 1:6-Klatsche gegen den FC Stadtoldendorf im Hinspiel hat den TSV Lenne mächtig gewurmt, sodass sie am heutigen Sonntag auf Wiedergutmachung auf dem eigenen Platz aus waren. Dies ist der Mannschaft von Martin Flenter mit dem 1:0-Sieg gelungen, womit sie in der Tabelle auf den achten Platz klettern, während die Stadtoldendorfer auf dem vorletzten Tabellenplatz bleiben.

„Von der ersten Halbzeit war ich sehr begeistert. Wir haben überragend gespielt und in der Defensive nichts zugelassen. Es hat einfach nur das Tor gefehlt“, berichtete TSV-Trainer Martin Flenter der Redaktion. Die beste Gelegenheit hatte Edward Urich mit einem Volleyschuss, der aus 20 Metern an der Latte landete. Zudem scheiterte Fabian Ripke im Eins-gegen-Eins an Gästekeeper Robert Schmidt.

„Wir wollten in der zweiten Halbzeit an die Leistung anknüpfen, aber Stadtoldendorf kam besser rein und besaß die besseren Chancen“, berichtete Martin Flenter weiter. Der FC bekam unter anderem einen Elfmeter zugesprochen, zu dem Fuat Kazan antrat. „Michael Keunecke hat den Ball überragend aus der Ecke geholt“, freute sich über die wichtige Parade des Lenner Schlussmanns. „Der verschossene Elfmeter hat uns dann wohl etwas aufgeweckt und wir haben wieder mehr Druck gemacht“, pflichtete der gelbgesperrte Lars Proske seinem Coach bei.

In der 79. Minute fiel nach einem Doppelpass mit Fabian Ripke das entscheidende 1:0. Torschütze war Edward Urich mit seinem elften Saisontor. In der Schlussphase hatte Lenne das 2:0 auf dem Fuß. Zunächst traf Florian Beineke die Latte, ehe Stefan Strafmann ebenfalls das Gebälk traf. Bei Stratmanns Schuss stand Beineke im Abseits, sodass der wiederholte Rebound, welcher im Tor landete, nicht zählte.

„Die 3 Punkte sind im Sack und Derbysiege sind eben doppelt schön vor so einer Kulisse. Auch wenn ich nach der Gelbsperre heute nur zugucken konnte, freue ich mich einfach mega für die Jungs. Jeder hat alles gegeben und so kann es weitergehen!", ist Proske stolz auf das Team.

„Es sind 22 Spieler auf dem Platz, die um den Klassenerhalt kämpfen. Es war kein schönes Spiel, was auf dem Platz leider auch nicht möglich war. Beide Mannschaften gehen hart in die Zweikämpfe, es war aber zu keiner Sekunde unfair. Was mir nicht gefällt ist der Art und Weise der Zuschauer. Anstatt ihr Team anzufeuern und zu unterstützen, kümmern sie sich lieber um das gegnerische Team. Es ärgert mich, dass meine Spieler persönlich mit harten Schimpfwörter beleidigt werden. Das hat leider nichts mehr mit Sport zutun. Ich spreche aber nicht über alle Zuschauer, viele stehen auch fair hinter der Mannschaft", berichtete FC-Trainer David Bisset der Redaktion.

"Aufgrund der ersten Halbzeit ist es ein verdienter Sieg für Lenne. Glückwunsch zu den drei Punkten“, gratulierte Bisset Lenne zum Sieg.

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Sonntag, 18. November 2018 17:35 Uhr

Holzminden (mm). Der MTSV Eschershausen wird für den SV06 Holzminden langsam zum Angstgegner. Nach der 1:2-Niederlage in Eschershausen konnte die Wienecke-Elf auch das Rückspiel für sich entscheiden. Bereits zur Halbzeit stand es 0:3, ehe in der Schlussminute schließlich das Tor zum 1:4-Endstand fiel. Mit diesem Sieg klettert Eschershausen auf den dritten Platz.

Bis zur 28. Minute dauerte das Spiel, ehe das 0:1 für Eschershausen fiel. Zuvor besaß Holzminden durch einen angelupften Schuss von Pascal Brogle, der knapp über das Tor ging, eine gute Gelegenheit. Andre Schauf wurde von Ismaila Jammeh in Szene gesetzt und tauchte frei vor Keeper Michael Düvel auf. Mit einem satten Schuss netzte Schauf zum 0:1 ein.

Nach einem Foul an Pascal Severin von Timo Schünemann gab es in der 37. Minute einen Strafstoß, den Nuri Yildiz sicher zum 0:2 verwandelt hat. Zwei Minuten später legte der MTSV das 0:3 nach. Eine flache Hereingabe von Andre Schauf landete über Umwegen beim Debütanten Martinez Kouame, der Keeper Michael Düvel keine Chance ließ. Wenig später hätte Ismaila Jammeh sogar das 0:4 erzielen können. Kurz vor der Halbzeit hatte Kevin Wilms eine Großchance auf dem Fuß, doch sein Lupfer landete knapp neben dem Eschershäuser Kasten. Mit dem Spielstand von 0:3 gingen die Mannschaften in die Pause.

„Holzminden war spielerisch besser, wobei wir spielerisch auch nicht schlecht waren. Wir wollten über Kampf kommen und das ist uns heute auch gelungen. Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit das Fünkchen Glück auf unserer Seite, dass wir mit Konterfußball für Entlastung sorgen konnten“, freute sich MTSV-Trainer Markus Wienecke über den ersten Durchgang.

„Ein 0:3 zur Halbzeit ist gegen eine starke Mannschaft wie Holzminden ein gefährliches Ergebnis. Wir wollten den Anschlusstreffer so lange wie möglich verhindern. Dies ist uns bis zur 87. Minute mit defensiver Kompaktheit und Holzmindens Unvermögen im Abschluss gelungen“, so Wienecke weiter.

Nach einem Zuspiel von Außen schob Khalid Boukazou zum 1:3 ein (87.). In der Schlussminute war Arnold Ruf per Schuss vom Sechzehner zum 1:4-Endstand zur Stelle. „Das war eine sehr gute, geschlossene Mannschaftsleistung. Kompliment an die ganze Mannschaft. Wir haben hier heute verdient mit 4:1 gewonnen und genießen die Momentaufnahme“, war Markus Wienecke, der Andre Schauf, Heinrich Deines und Waleri Plat ein Sonderlob aussprach, sehr zufrieden.

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Samstag, 17. November 2018 20:20 Uhr

Boffzen (mm). Bereits im Hinspiel ging es zwischen dem FC 08 Boffzen und dem VfL Dielmissen eng zu. Damals trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 2:2-Unentschieden voneinander. Am heutigen Samstag blieb es bis zur letzten Minute der insgesamt 10-minütigen Nachspielzeit der zweiten Halbzeit spannend. Am Ende setzte sich der VfL Dielmissen mit 2:1 durch und konnte somit sein Punktekonto auf 14 Zähler erhöhen. Boffzen bleibt bei elf Punkten.

Sichtlich erfreut über den Auswärtssieg war Gästetrainer Michael Ahlers. "Wir haben uns den Sieg kämpferisch verdient. Spielerisch ist noch viel Luft nach oben. Wir nehmen die drei Punkte gerne mit und genießen den Mannschaftsabend", so Ahlers nach Spielschluss gegenüber der Redaktion.

Auf der Gegenseite ärgerte sich Boffzens Trainer Pierre Gröne über die nächste Heimniederlage. "Wir haben nach dem Derbysieg gegen Fürstenberg gut trainiert und kommen mit dem 1:0 super ins Spiel. Die Gegentore fallen durch individuelle Fehler. Es ist enttäuschend, dass wir Fußballspielen wollen und wiederholt gegen Mannschaften verlieren, die kein Interesse haben Fußball zu spielen. Wir müssen da aber weiter durch", konstatierte Boffzens Trainer Pierre Gröne. 

Mit der ersten guten Offensivaktion gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nach einer Flanke von Johannes Urlacher stand Fabio Mancini in Nahdistanz völlig frei und netzte ein. Mancini hatte in der 14. Spielminute die Chance zu erhöhen auf dem Fuß. Nach einem Steckpass von Johannes Urlacher scheiterte Mancini an Keeper Jens Weber, der im kurzen Eck den Ball abwehren konnte. Vier Zeigerumdrehungen später konnte Weber erneut für den VfL Schlimmeres verhindern. Tim Witte spielte den Ball zu Alexander Böddeker, doch Weber pflückte ihm diesen vom Fuß weg.

In der 19. Spielminute konnten die Gäste ihre erste gute Offensivaktion zeigen. Nach einem Zuspiel von Alexander Jachmann kam der Ball über Umwegen zu Mark Meier-Mahlert, dessen satter Linksschuss knapp am langen Pfosten vorbei ging. Die dickste Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer ließ jedoch Alexander Jachmann in der 27. Minute liegen. Jachmann wurde durch eine flache Hereingabe von Karsten Eberding bedient, doch traf aus kurzer Distanz nur den Außenpfosten. 

In den letzten Minuten der ersten Halbzeit boten sich die beiden Mannschaften, die sich in der unteren Tabellenhälfte befinden, einen offenen Schlagabtausch. Eine scharfe Hereingabe von Johannes Urlacher konnte Jens Weber aus der Gefahrenzone vor den heraneilenden Boffzener Offensivspielern wegfausten (37.). Im Gegenzug verpasste Dielmissens Julian Wolter eine Flanke von Alexander Jachmann. Boffzens Innenverteidiger Torben Röttger zeigte in der 43. Spielminute einen Alleingang, der mit einem Lattenschuss aus guten 18 Metern endete. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam es zwischen FCB-Keeper Andreas Pollmann und VfL-Stürmer Mark Meier-Mahlert zu einem Zusammenprall. Dielmissen wollte einen Elfmeter, doch der Schiedsrichter entschied auf Freistoß für Boffzen. Somit gingen die Mannschaften mit dem Spielstand von 1:0 in die Pause.

Mit einem schnell ausgeführten Freistoß überrumpelte Alexander Jachmann die Boffzener Verteidigung. Jachmanns Zuspiel verwertete Karsten Eberding mit einem Flachschuss zum 1:1 ins lange Eck (47.). Nach einer Ecke von Boffzen blieb Mannschaftskapitän Christopher Leßmann im gegnerischen Sechzehner liegen. Leßmann musste mit einer Verletzung am Sprunggelenk ausgewechselt werden. Nach rund 5-minütiger Verletzungspause wurde das Spiel dann schließlich fortgesetzt, das im zweiten Durchgang sehr zerfahren war.

In der 66. Spielminute probierte es Johannes Urlacher mit einem Schuss vom Sechzehner, doch setzte das Spielgerät am Dielmisser Kasten vorbei. Das entscheidende Tor zum 1:2 fiel in der 68. Spielminute. Ein Fehler im Boffzener Spielaufbau konnte die Mannschaft von Michael Ahlers bestrafen. Nach einem Zuspiel von Mark Meier-Mahlert war Karsten Eberding mit einem erneuten Flachschuss ins lange Eck zum 2:1 zur Stelle.

Boffzen probierte in der Schlussphase noch wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Einen Distanzschuss von Erhan Erdogan hielt Jens Weber im Nachfassen fest (85.). In der 90. Spielminute sah der gelbvorbelastete Alexander Jachmann wegen Meckern die gelb-rote Karte, sodass die Hausherren in der rund 10-minütigen Nachspielzeit in Überzahl agierten. Bis auf einen Freistoß aus 20 Metern, den Johannes Urlacher über das Tor setzte und einen weiteren Fernschuss von Urlacher, der am Tor vorbei ging, passierte nichts mehr.

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Frauen
Dienstag, 20. November 2018 06:58 Uhr
Platz 2 zur Winterpause: Boffzens Damen landen einen Kantersieg
Montag, 12. November 2018 06:57 Uhr

Eissen/Boffzen (r). Am Sonntag traf der Tabellenzweite FC Peckelsheim - Eissen - Löwen auf den Tabellendritten FC Boffzen auf dem Eissener Hartplatz. Nach einem frühen Rückstand drehte der Gast aus Boffzen die Partie zur Halbzeit und führte 2:1. Kurz nach Wiederbeginn glich der FC P-E-L aus, doch Boffzen konnte erneut in Führung gehen und brachte am Ende den 3:2 - Erfolg über die Zeit.

Nach 30 Sekunden hatte Boffzen die erste Offensivaktion durch Nina Gill, welche das Peckelsheimer Gehäuse doch deutlich verfehlte. In der fünften Minute ging der FC P-E-L dann in Führung. Ein langer Ball sprang mehrfach unglücklich durch die Boffzer Defensive, ehe Peckelsheims Kapitänin den Ball unter die Latte setzte. Boffzen musste sich nun erstmal auf dem ungewohnten Hartplatz sammeln und ins Spiel finden.

Es dauerte eine Viertelstunde ehe sich der FC durch einen Weitschuss von Laura Neils in der Partie zurückmeldete. Stefanie Vogt nutzte in der 19. Minute einen Abspielfehler in der Peckelsheimer Hintermannschaft aus und prüfte die gegnerische Torfrau, welche zur Ecke klärte. Die nachfolgende Ecke führte dann zum Boffzer Ausgleich. Nina Gill brachte den Ball in die Mitte zu Lema Ansari, die relativ unbedrängt zum 1:1 – Ausgleich in der 20. Minute traf.

Fünf Minuten später hatte Boffzen die Partie dann gedreht. Laura Neils erlief einen Rückpass, setzte sich im Eins gegen Eins durch und traf zur 2:1 – Führung. Durch frühes Stören und Anlaufen des Gegners konnten die Boffzer Spielerinnen die Offensivaktionen von Peckelsheim nun deutlich besser unterbinden. Nach einem Durcheinander kam der FC P-E-L dann doch noch zur Ausgleichschance, doch Vivian Fogheri im FC-Gehäuse war zur Stelle. Stefanie Vogt hatte die letzte Chance vor dem Pausenpfiff, welche nicht genutzt werden konnte.

In der 50. Minute konnte der FC P-E-L zum 2:2 ausgleichen. Peckelsheims Stürmerin lief nach einem langen Ball durch und traf ins Dreieck. Boffzen ließ sich vom Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und spielte konzentriert weiter. In der 58. Minute hatte Stefanie Vogt die erneute Führung auf dem Fuß, doch Peckelsheims Torhüterin parierte stark.

In der 65. Minute nutzte Nina Gill einen Abspielfehler um frei aufs Peckelsheimer Tor zulaufen. Sie legte quer auf Stefanie Vogt, die per Heber die 3:2 – Führung erzielte. Peckelsheim warf nun alles nach vorne um den erneuten Ausgleich zu erzielen. Doch durch konsequente und aufmerksame Abwehrarbeit des gesamten Boffzer Teams blieben Abschlüsse aufs Tor Mangelware. Bis zum Schlusspfiff wurden intensive Zweikämpfe geführt und um jeden Ball wurde gekämpft. Am Ende revanchierte sich der FC Boffzen für die Hinspielniederlage und nimmt auch verdient die drei Punkte mit nach Hause.

Durch den 3:2 - Erfolg im direkten Duell verkürzt man den Rückstand auf den FC Peckelsheim - Eissen - Löwen auf einen Punkt.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Daniela Rennebaum, Rhea Mönnekes, Carolin Helling, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Kea Wirth, Jennifer Strieder, Lema Ansari, Laura Neils, Stefanie Vogt, Sina Gröbing & Jana Bilstein.

Am kommenden Sonntag findet dann die letzte Partie vor der Winterpause statt. Um 13 Uhr ist der SSV Würgassen zu Gast im Boffzer Sollingstadion.

Foto: mm

Dienstag, 06. November 2018 06:57 Uhr
Steinheim/Boffzen (red). Am vergangenen Sonntagmorgen kam es zum Duell des Tabellendritten SV Steinheim und dem Tabellenvierten FC 08 Boffzen. Der FC ging schnell mit 1:0 in Führung und erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0. Mitte der zweiten Hälfte musste man den Anschlusstreffer hinnehmen, ehe kurz vor Schluss das 3:1 fiel und somit die drei Punkte auch verdient mit nach Boffzen genommen werden konnten.

Bereits in der vierten Spielminute ging das Team aus Boffzen durch ein schön herausgespieltes Tor mit 0:1 in Führung. Kea Wirth setzte Stefanie Vogt in Szene, die vor dem Tor eiskalt blieb und der gegnerischen Torfrau mit ihrem Abschluss keine Chance ließ. Boffzen verpasste es die Unordnung in der Steinheimer Defensive, die die ersten knapp zehn Minuten herrschte, weiter auszunutzen. Nach anfänglicher Druckphase Boffzens entwickelte sich ein offenes und gutes Spiel beider Teams, welches sich größtenteils im Mittelfeld abspielte. Sina Gröbing rettete in höchster Not die Boffzer Führung, als sie einen Steinheimer Schuss gerade noch per Fußspitze an den Pfosten lenkte. Auch Boffzen hatte in der ersten Hälfte noch einen Pfostentreffer durch Nina Gill zu verzeichnen. Mit dem knappen, aber verdienten 1:0 aus Boffzer Sicht ging es in die Pause.

Boffzen legte auch im zweiten Abschnitt los wie die Feuerwehr und baute die Führung in der 47. Minute aus. Rhea Mönnekes schickte Nina Gill in die Spitze, welche per Weitschuss das 0:2 erzielte. Der FC erwartete nun einen Steinheimer Sturmlauf, welcher aber weitestgehend harmlos verlief. Boffzen machte die Räume geschickt eng und bekam in den entscheidenden Momenten immer noch einen Fuß, ein Knie oder ein anderes Körperteil dazwischen.

Marie Ahlf hatte das 3:0 für die Blau Gelben auf dem Fuß, doch ihr Abschluss landete am Pfosten. In der 72. Minute erzielte Steinheim dann per Weitschuss den 1:2-Anschlusstreffer. Eine Minute später rettete Jennifer Strieder, die heute souverän das Boffzer Tor hütete, mit einer Glanzparade die knappe Führung. Vanessa Hindrichs hatte das 3:1 aus Sicht von Boffzen auf dem Fuß, doch ihr Weitschuss verfehlte knapp das Steinheimer Gehäuse. Mit weiterhin geschickter Abwehrarbeit konnte der FC Steinheimer Abschlüsse aufs Tor größtenteils verhindern. Carolin Helling setzte in der Schlussphase der Partie einen Freistoß knapp neben das Tor. Nina Gill verpasste nach einem Alleingang die Vorentscheidung. So war es erneut Stefanie Vogt, die mit ihrem zweiten Treffer für die Vorentscheidung sorgte. Sie blieb in der 87. Minute erneut eiskalt vorm Tor und traf zum 1:3. Eine Minute später verfehlte Vogt mit einem Weitschuss nur knapp das Tor, sodass es am Ende beim verdienten 3:1 – Auswärtserfolg für Boffzen blieb.

Durch den Sieg schiebt sich Boffzen in der Tabelle wieder auf Platz 3 und hat nun zwei Punkte Vorsprung auf den SV Steinheim auf Platz 4.

Zum Einsatz kamen: Jennifer Strieder, Daniela Rennebaum, Carolin Helling, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Kea Wirth, Rhea Mönnekes, Laura Neils, Lara Fredriksdotter, Stefanie Vogt, Marie Ahlf & Tamara Hartmann.

Am kommenden Sonntag treten die Boffzer Damen erneut zum Auswärtsspiel an. Zum offiziellen Rückrundenauftakt geht es zum Tabellenzweiten FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Anstoß ist dort um 12:30 Uhr.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 01. November 2018 19:41 Uhr

Berlin (mm). Eine Halbzeit schmorte Natasha Kowalski beim heutigen Länderspiel gegen die dänische U16-Juniorinnen Auswahl auf der Bank, doch dann stach sie als Joker zu. Beim Stand von 1:1 wurde Kowalski zur zweiten Halbzeit eingewechselt, um nur neun Minuten später den 2:1-Siegtreffer zu erzielen. Somit konnte die Mannschaft von Maren Meinert auch das zweite Länderspiel der noch jungen Länderspielsaison gewinnen - die Trefferquote von Kowalski liegt nach zwei Länderspielen bei 100 %.

Für Natasha Kowalski geht es Schlag auf Schlag weiter. Bereits an diesem Wochenende findet im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion das Nordturnier der U16-Juniorinnen mit Kowalski in der Niedersächsischen Auswahl statt. Dort werden die Auswahlmannschaft von Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein aufeinander treffen.

Spieltermine

Freitag (02. November) 18.15 Uhr: Schleswig-Holstein - Niedersachsen

Samstag (03. November) 15.00 Uhr: Niedersachsen - Hamburg

Sonntag (04. November) 10.30 Uhr: Bremen - Niedersachsen

Foto: mm

Mittwoch, 31. Oktober 2018 10:59 Uhr

Berlin/Dohnsen (mm). Vor rund 697 Zuschauern fand am gestrigen Dienstagabend das Länderspiel der deutschen U16-Juniorinnen Nationalmannschaft gegen Dänemark statt. Erstmals mit von der Partie war die in Dohnsen wohnhafte Natasha Kowalski, welche in der vergangenen Saison noch bei der deutschen U15-Juniorinnen Nationalmannschaft gespielt hat. Zum 4:2-Sieg konnte Kowalski per Stafstoß das 3:2 beisteuern.

Im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wurde gegen die dänische Auswahl die Länderspielsaison 2018/2019 eingeläutet. Natasha Kowalski, die derzeit die Torschützenliste in der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost anführt, wurde von DFB-Auswahltrainerin Maren Meinert in der Startelf aufgeboten. Zur Halbzeit lag die deutsche Nationalmannschaft mit 1:2 hinten, doch binnen acht Minuten wurde das Ergebnis auf 4:2 gestellt, mit dem die Begegnung auch endete. Der Arbeitstag von Kowalski war mit ihrer Auswechslung nach 75 Minuten beendet.

Bereits am morgigen 01. November werden die beiden Mannschaften erneut aufeinander treffen. Das Spiel wird um 11 Uhr wiederum im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark angepfiffen.

Foto: mm / Video: Kowalski

 

Mittwoch, 31. Oktober 2018 10:32 Uhr

Boffzen (r). Boffzens Damen trafen am Sonntag auf das Team der Stunde – die SpVg Brakel/Langeland, die die letzten fünf Spiele in Folge allesamt gewinnen konnte. Nach 90 Minuten ging Boffzen als verdienter Sieger vom Platz. Eine knappe 2:1 – Halbzeitführung baute der FC auf 5:1 aus, ehe man die Gäste aus Brakel mit einigen Geschenken auf 5:4 herankommen ließ.

Bereits in der vierten Spielminute gingen die Blau Gelben in Führung. Nach einem Eckstoß von Kea Wirth war Lara Fredriksdotter zur Stelle und traf zum 1:0. Drei Minuten später lud der FC seine Gäste zum Ausgleich ein, als viel zu sorglos verteidigt wurde. Vom Ausgleich ließ sich das Boffzer Team nicht aus dem Konzept bringen und hatte durch einen Weitschuss von Marie Ahlf die erneute Führung auf dem Fuß. Lema Ansari wurde in der 17. Minute durchgeschickt und scheiterte an der gut aufgelegten gegnerischen Torfrau. Vivian Fogheri, Stefanie Vogt und Laura Neils hatten ebenfalls gute Möglichkeiten den FC wieder in Führung zu bringen, ließen diese jedoch aus. So war es Kea Wirth, die sich für das 2:1 verantwortlich zeigte. In der 44. Minute setzte sie ihren Weitschuss unhaltbar über die Torfrau ins Netz. Die letzte Chance der ersten Hälfte hatte Vivian Fogheri, die einen Freistoß von Nina Gill nur um Haaresbreite am langen Pfosten verpasste.

Direkt nach der Halbzeitpause baute Boffzen die Führung auf 3:1 aus. Ein Freistoß landete bei Laura Neils, welche Stefanie Vogt in Szene setzte. Vogt legte den Ball volley zum 3:1 an der Torfrau vorbei ins Netz. Sobald Boffzen schnell kombinierte wurden hochkarätige Chancen herausgespielt. In der 56. Minute bekam der FC einen Foulelfmeter zugesprochen, Carolin Helling scheiterte jedoch an der starken gegnerischen Torfrau.

So dauerte es bis zur 67. Minute ehe das 4:1 fiel. Laura Neils setzte sich stark durch und passte in die Mitte, wo Lara Fredriksdotter nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Zwei Minute später schickte Fredriksdotter Nina Gill in die Spitze, die mit ihrem Abschluss ins kurze Eck zum 5:1 traf. Wer dachte, dass die Partie bereits entschieden war täuschte sich gewaltig. Innerhalb von zwei Minuten verteilte Boffzen zwei vorzeitige Weihnachtsgeschenke und fing sich das 5:2 und 5:3 knapp 12 Minuten vor dem Ende. Die letzte gute Boffzer Doppelchance hatten Stefanie Vogt und Laura Neils, die sie jedoch nicht im Tor unterbringen konnten. Mit teilweise fahrlässiger Abwehrarbeit machte sich der FC das Leben nun selbst schwer. So fiel in der 90. Minute sogar noch der 5:4 – Anschlusstreffer. Glücklicherweise war kurz darauf Schluss und Boffzen rettete die drei Punkte ins Ziel. Über die gesamte Spielzeit gesehen geht der Sieg auch mehr als in Ordnung, die Gegentreffer waren zum Teil mehr als unnötig.

Zum Einsatz kamen:
Alena Schanze, Vanessa Hindrichs, Rhea Mönnekes, Carolin Helling, Lema Ansari, Kea Wirth, Marie Ahlf, Jennifer Strieder, Stefanie Vogt, Vivian Fogheri, Lara Fredriksdotter, Laura Neils, Nina Gill & Sarah Steinsiek.

Am kommenden Sonntag treten die FC-Damen bei SV Steinheim an. Anstoß ist um 11 Uhr auf dem Steinheimer Kunstrasenplatz.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 17. Oktober 2018 16:33 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg/Berlin (mm). Die Leistungen von Natasha Kowalski bei den B-Juniorinnen des Bundesligisten VfL Wolfsburg sind auch an Ulrike Ballweg, DFB-Cheftrainierin der U16 Juniorinnen Nationalmannschaft, nicht vorbeigegangen. Mit akutell sieben Treffern aus vier Spielen führt Kowalski die Torschützenliste der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost an (wir berichteten). Die Belohnung erhielt die Stürmerin, die in der vergangenen Saison noch für die U15-Juniorinnen Mannschaft des DFB auf Torejagd ging, gestern: Kowalski steht erstmals im Aufgebot der deutschen U16 Juniorinnen Nationalmannschaft!

Ballweg berief Natasha Kowalski für den Lehrgang in Berlin (28. Oktober bis 1. November 2018) in den Kader, bei welchem die neue Länderspielsaison 2018/2019 mit zwei Länderspielen gegen Dänemark eingeläutet wird. Die Länderspiele werden am Dienstag, den 30. Oktober (Anstoß 18 Uhr) und am Donnerstag, den 1. November (Anstoß 11 Uhr) im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (Berlin) ausgetragen.

Foto: mm

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Rede und Antwort
Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr
Vom Fußballer zum Triathleten: Jan Eckhardt spricht über sein neues Hobby
Mittwoch, 28. März 2018 06:40 Uhr

Boffzen/Hannover (mm). Einen Hauch Fußball-Weltmeisterschaft gab es bereits beim gestrigen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Brasilien in Berlin. Die Profis wollten sich ihren Nationaltrainern vor den Nominierungen nochmal zeigen, ehe in 78 Tagen die WM (14. Juni - 15. Juli) in Russland eröffnet wird. René Wenzel vom FC 08 Boffzen muss nicht mehr zittern. Er wird definitiv im flächenmäßig größten Land der Erde mit von der Partie sein.

Im Interview stellt sich René Wenzel den Fragen der Redaktion. Hierbei blickt er auf seine eigene persönliche Spielersituation in Boffzen und gibt Auskunft über seine Teilnahme an der WM. Zudem gibt er unter anderem Ausblick wen er auf jeden Fall nominieren würde, wen er im deutschen Tor sieht und wer Weltmeister wird.

Redaktion: "René, die Kreisliga-Saison beginnt für euch wahrscheinlich erst am 2. April wieder. Wie siehst du euch für die restliche Saison gerüstet?"

René: "Leider konnte ich mir in der Vorbereitung keinen umfassenden Eindruck verschaffen, da ich aus beruflichen Gründen nur selten mit dabei gewesen bin. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs zum Start auf einem richtig guten Level sind. Wir wollen uns mit einem Platz im Mittelfeld nicht zufrieden geben."

Redaktion: "Du bist schon seit Beginn der Saison nur noch selten mit dabei. Wie kam es dazu?"

René: "Ich habe mich bereits im Mai dazu entschieden, beruflich nach Hannover zu gehen. Ich halte mich bei einem Verein fit und gehe sonst noch viel Sport machen. Ich will es so auch mindestens noch bis zum Saisonende durchziehen."

Redaktion: "Und was planst du dann?"

René: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Überlegungen. Ich will auf jeden Fall noch vor meiner beruflichen Reise nach Russland eine Entscheidung treffen. Diese steht Anfang Juni auf dem Plan."

Redaktion: "Wie kam es dazu, dass du zur WM fährst?"

René: "Meine Kollegen haben mit mir im Oktober über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurden drei Reporter gesucht, die Lust auf diese Tour haben – und darauf, multimedial zu berichten. Da habe ich nicht lange überlegt und zugesagt."

Redaktion: "Du fährst mit zwei anderen Kollegen mit einem Wohnmobil durch Russland. Wann geht's los und wie müssen wir uns das vorstellen?"

René: "Etwa eine Woche vor der WM geht’s in Hannover los. Wir fahren über die Baltikumstaaten nach Russland. Das erste Ziel ist wahrscheinlich St. Petersburg. Ansonsten gehen wir die genaue Route noch durch. Wir wollen möglichst viele WM-Städte besuchen. Dabei sind wir nicht das Team in den Stadien - das machen drei andere Kollegen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für uns steht alles rund um die WM im Fokus: die Menschen, die Kultur oder auch die vielen Besonderheiten, die dieses riesige Land zu bieten hat. Wir werden natürlich auch kritisch berichten."

Redaktion: "Wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?"

René: "Ganz einfach gesagt: recherchieren, Texte schreiben, Fotos machen, Videos drehen. Wir verbreiten dann unsere fertigen Beiträge im Internet auf Sportbuzzer.de sowie in den mehr als 30 deutschen Tageszeitungen, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland mit täglicher Sportberichterstattung beliefert."

Redaktion: "Könnt ihr euch bei dieser ganzen Arbeit auch mal ein Spiel anschauen?"

René: "Live im Stadion mit dabei zu sein wird eher schwierig. Wir möchten die spannenden Geschichten abseits der Stadien aufspüren und die Menschen bei diesem Sport in den verschiedensten Situationen erleben. Wo gucken sie Fußball? Wie fiebern sie mit? Dabei sind wir immer auf der Suche nach besonderen Momenten. Aber wenn es die Zeit zulässt, dann schaue ich mir ein Spiel im Stadion an. Auch wenn nur Panama gegen Tunesien spielt (lacht)."

Redaktion: "Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Mexico, Schweden und Südkorea - welchen dieser Gegner schätzst du am stärksten ein? Schaffen wir den Gruppensieg?"

René: "Diese drei Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau. Deutschland geht als klarer Favorit in die Gruppenphase. Am Ende werden wir Erster. Wer sich dann Platz zwei holt, ist mir eigentlich total egal."

Redaktion: "Mit Blick auf die WM-Teilnehmer - welche Mannschaften zählst du zu den Favoriten und welcher Mannschaft traust du eine Sensation zu?"

René: "Natürlich zählen Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien zu den Top-Favoriten. Eine Überraschung traue ich Belgien zu. Wenn es um eine Sensation geht, dann muss ich an Kroatien denken. Die hat keiner so wirklich auf den Zettel. Aber das Viertelfinale traue ich ihnen zu..."

Redakiton: "Meinst du, dass Bundestrainer Joachim Löw bei seiner Kaderverkündung noch eine paar Überraschungen parat haben wird?"

René: "Der aktuelle Kader kommt dem WM-Aufgebot schon extrem nahe. Ich denke aber schon, dass es Manuel Neuer, Marco Reus und Mario Götze noch schaffen. Auch wenn Neuer nicht ganz fit sein sollte, kann er der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit helfen. Bei Reus muss man einfach hoffen, dass er fit bleibt. Götze muss seine Form finden, dann wird Löw ihn spätestens im Finale wieder einwechseln."

Redaktion: "Welchem jungen Spieler würdest du am meisten einen Platz im Kader wünschen?"

René: "Spieler wie Joshua Kimmich, Timo Werner oder Leroy Sané sind für mich gesetzt. Mich würde es freuen, wenn Emre Can nominiert wird. Er spielt eine starke Saison beim FC Liverpool und ich mag seine Spielweise."

Redaktion: "Und wer steht im Tor?"

René: "Da würde ich als Nummer eins auf Marc-André ter Stegen setzen. Neuer kann nach so wenigen Spielen noch nicht bei einhundert Prozent sein. Ter Stegen ist fußballerisch sogar noch etwas besser. Auf dieser Position mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen."

Redaktion: "Wie lautet dein Wuschfinale?"

René: "Gegen wen Deutschland spielt, ist mir eigentlich ziemlich egal. Aber im Halbfinale Spanien besiegen und dann im Finale gegen Frankreich Weltmeister werden - das hätte schon etwas..."

Redaktion: "Vervollständige den Satz: Weltmeister wird ...., weil....."

René: "Weltmeister wird Deutschland, weil uns wieder die mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnen wird."

Redaktion: "Danke für das Interview. Wir wünschen dir noch einen schönen Urlaub!"

René: "Danke, sehr gerne."

Foto: privat

Mittwoch, 07. März 2018 06:38 Uhr

Höxter (red). Im Februar des Jahres 1996 – genaugenommen am 11. Tag des Monats – erblickte ein kleiner Junge in Höxter das wunderbare Licht dieser Welt. Dass dieser Junge, der fortan auf den Namen Felix hörte, einmal im Trikot des FC Schalke 04 gegen Real Madrid mit Karim Benzema, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale spielen würde, daran dachte wohl keiner.

Der freie Journalist René Wenzel hat mit dem aktuellen Spieler des SV Darmstadt (2. Bundesliga) und der U-21 Nationalmannschaft über seine Jugend beim TSV Sabbenhausen und TuS Lüdge, das Duell mit Christiano Ronaldo, das Schützenfest in Lüchtringen sowie seinen aktuellen Arbeitgeber und die prekäre Situation in Darmstadt gesprochen.

René Wenzel: Platte an die Latte, können Sie sich noch genau an den Aluminiumtreffer gegen Real Madrid erinnern?

Felix Platte: Das ist jetzt echt schon etwas mehr als drei Jahre her. Ich habe es oft genug gehört und damit eigentlich abgeschlossen. Klar sind das schöne Erinnerungen, weil man da nicht mehr so schnell hinkommt. Aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf die zukünftigen Aufgaben.

René Wenzel: Aber die Atmosphäre in einem Champions-League-Spiele werden Sie wohl nicht mehr vergessen…

Felix Platte: Es ist natürlich einmalig, gerade wenn man die Hymne hört. Ich war damals erst 19 Jahre alt und weiß noch genau, wie nervös ich in das Spiel gegangen bin. Ich habe am Tag vorher wahnsinnig darüber gefreut, dass ich überhaupt im Kader stehe. Ich wurde mit der frühen Einwechslung etwas ins kalte Wasser geworfen – das war vielleicht nicht schlecht, weil man sich in dem Moment nicht so einen großen Kopf gemacht hat. Insgesamt war es wahnsinnig geil. 

René Wenzel: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale – welches Trikot haben Sie sich gesichert?

Felix Platte: Ich habe daran gar nicht gedacht nach dem Spiel. Im Nachhinein fragen mich auch alle Leute, welches Trikot ich genommen habe. Aber ich habe mein eigenes Trikot behalten und es meinen Eltern geschenkt. Es hängt jetzt zuhause und ist eine tolle Erinnerung. Und so ein Trikotjäger bin ich sowieso nicht. 

René Wenzel: In der Saison 2014/2015 zählten Sie zusammen mit Goretzka, Meyer und Sané zu den Shootingstars des FC Schalke 04– alle haben den Durchbruch bis nach ganz oben geschafft, Sie spielen „nur“ in der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt. Sind Sie ein stückweit neidisch auf die ehemaligen Mitspieler?

Felix Platte: Neidisch auf keinen Fall. Ich gönne es den Jungs und weiß, dass sie dafür hart arbeiten. Als Fußballer verlaufen die Wege halt auch mal anders. Klar ist es mein Ziel, mal dort zu sein, wo die Jungs jetzt sind. Das spornt mich alles an und ich gebe mein Bestes, dass ich auf diesem Niveau spielen darf. 

René Wenzel: Sie waren erst als Leihspieler in Darmstadt und sind dann in dieser Saison fest verpflichtet worden. Haben Sie an einen Durchbruch auf Schalke nicht mehr geglaubt?

Felix Platte: Es war damals eine unruhige Zeit mit einem Trainerwechsel. Unter André Breitenreiter hatte ich nicht so eine gute Trainingsvorbereitung, sodass ich wo anderes Spielpraxis sammeln sollte. Ich war in Darmstadt auf Anhieb sehr zufrieden und es hat mir enorm viel gebracht. Gerade weil ich von Sandro Wagner sehr viel lernen konnte - er ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich.

René Wenzel: Wenn Sie sich schon vergleichen mit dem Nationalspieler. Sind Sie auch ein ähnlicher Typ neben dem Platz?

Felix Platte: Sandro ist schon ein spezieller Charakter. (grinst) Aber es wird manchmal zu krass dargestellt. Wenn man ihn so kennt, dann ist er ein richtig lustiger Typ und ein absoluter Vollprofi. Ich kam mit ihm super klar und er hat mir auch nach dem Titel bei der U21-Europameisterschaft eine Nachricht geschickt. Ich verfolge seinen Weg und ich glaube, er verfolgt auch meinen.

René Wenzel: Ihr Weg auf Schalke war nach drei Jahren in der Knappenschmiede und einem Jahr bei den Profis vorbei. Wie ist es zu erklären, dass Schalke so viele junge, talentierte Spieler wie Goretzka oder Sané nicht halten kann?

Felix Platte: Das ist schwer zu erklären. Die Spieler schlagen vielleicht so schnell so extrem ein, wie es der Verein gar nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann ist es meist schon zu spät, den Vertrag zu verlängern. Die Berater sind mit vielen anderen Vereinen im Gespräch. Und wenn dann Vereine wie Manchester City anfragen und auch Gehälter in anderen Welten angeboten werden, entscheidenden sich die Jungs oft für einen anderen Weg.

René Wenzel: Sportlich sieht es auf Schalke aktuell sehr gut aus. Kann das Team die Champions League erreichen?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Ich verfolge eigentlich jedes Spiel von Schalke und bin auch happy, dass es so gut läuft. Sie werden immer stärker und stabiler. Sie können oben angreifen.

René Wenzel: Ein direkter Konkurrent ist Borussia Dortmund. Mit Kevin Großkreutz spielt ein großer BVB-Fan mit Ihnen in einer Mannschaft. Die gegenseitigen Kommentare bei Instagram sorgen für einige Lacher. Kann man Ihr Verhältnis als Schalke-Fan zum Weltmeister als Hassliebe bezeichnen.

Felix Platte: (lacht). Das sind kleine Nickligkeiten, nicht wildes. Wir sind echt gut befreundet und kommen super klar. Mit dem Verein, ja das wurde uns in die Wiege gelegt. Klar gibt es ein paar Sprüche und Späßchen, wir nehmen es aber nicht so ernst…

René Wenzel: Lassen Sie uns über Ihren aktuellen Arbeitgeber sprechen. In dieser Saison erzielten Sie in 15 Zweitligaeinsätzen drei Treffer. Wie sehen Sie bisher Ihre eigenen Leistungen?

Felix Platte: Ich habe mir persönlich schon mehr vorgestellt. Aber das gilt für die gesamte Mannschaft. Wir kämpfen jetzt um den Klassenerhalt und ich möchte der Mannschaft mehr Tore schenken. Aber im Moment ist es ganz egal, was für persönliche Ziele jeder Einzelne hat. Man muss einfach auf das Mannschaftliche gucken und irgendwie punkten.

René Wenzel: Und wie sieht es mit dem bisherigen Abschneiden aus – es hätte wohl nicht schlimmer kommen können…

Felix Platte: Schlimmer hätte es von der Punkteausbeute kaum laufen können. Aber wir haben zuletzt wieder ein paar Punkte geholt und hoffen, dass es bergauf geht.

René Wenzel: Vier Punkte fehlen zum Relegationsplatz. Wie sehen Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Felix Platte: Wir haben ein super Team und verstehen uns untereinander richtig gut. Wir müssen alles dafür geben und den Klassenerhalt perfekt machen. Die Chancen sind immer noch da. 

René Wenzel: Dirk Schuster ist seit dem 11. Dezember wieder zurück. Warum bleiben bisher die großen Erfolge aus?

Felix Platte: Gerade in den letzten Spielen hat uns auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Mit Dirk Schuster haben wir den richtigen Trainer. Er macht alles korrekt und wir müssen die Situation zusammen bereinigen.

René Wenzel: Was zeichnet Dirk Schuster aus?

Felix Platte: Er ist ein super Trainer und passt perfekt zum Verein. Er hat hier viel mit aufgebaut und man sieht täglich, was er für eine hohe Autorität hat. Allein seine Geschichte hier sagt einiges über ihn aus - auch ich komme sehr gut mit ihm zurecht.

René Wenzel: Müssen Sie bei der aktuellen Lage auch etwas um Ihren Platz in der U21-Nationalmannschaft zittern?

Felix Platte: Ich setze die komplette Priorität auf den SV Darmstadt und unsere Situation. Natürlich wäre es eine schöne Nebensache und ich würde mich über eine Nominierung freuen. Aber im Moment habe ich nur den Kopf für den Klassenerhalt.

René Wenzel: Ihr Heimatverein spielt hingegen im Aufstiegskampf mit – in der Kreisliga B. Wie oft denken Sie noch an die Zeit beim TSV Sabbenhausen und TuS WE Lügde zurück?

Felix Platte: Ich denke sehr, sehr gerne daran zurück. Ich hatte eine super Kindheit in Sabbenhausen und verstehe mich immer noch super mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen oft von alten Zeiten. Mein Papa war immer mein Trainer und es sind einfach schöne Erinnerungen. Ich bin glücklich, dass ich es über ein Dorf in die große weite Welt geschafft habe und jetzt hier in Darmstadt wohne.  

René Wenzel: Wenn Sie so von der Zeit schwärmen: Ist es von Ihnen auch ein Wunsch, noch einmal zu Ihrem Jugendverein zurückzukehren?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Das habe ich auch jetzt schon im Kopf. Meine ehemaligen Teamkollegen fragen auch immer und machen Späße, dass sie mich zurückkaufen möchten. Wenn ich in die Heimat zurückkehre, will ich da auch wieder Fußball spielen. Das sollte mit Ende 30, Anfang 40 noch machbar sein. (lacht)

René Wenzel: Sie sind in Ihrer freien Zeit noch oft in der Heimat – Sie wurden in Höxter geboren. Ich habe Sie mal auf einem Schützenfest in Lüchtringen getroffen. Da haben Sie Bierfässer für den Vater eines Kumpels geschleppt – er war dort Festwirt, Sie Profispieler von Schalke 04…

Felix Platte: Das war ja kein Nebenjob oder so. Mein bester Freund hat da auch gearbeitet und ich hatte Urlaub zu der Zeit. Wenn meine Kollegen halt mal arbeiten müssen, dann helfe ich gerne mit. Das gehört auch dazu, weil die mir genauso bei Umzügen oder anderen Sachen helfen.

René Wenzel: Machen Sie so etwas aktuell immer noch?

Felix Platte: Vielleicht in der Sommerpause wieder. Dann wird man mich bestimmt auch ab und zu mal sehen – das gehört auch einfach dazu.

René Wenzel: Aber man wird doch bestimmt auch immer mehr erkannt…

Felix Platte: Man erkennt mich, aber es läuft alles human. Ich quatsche ganz normal mit den Leuten und kann die Ruhe zuhause genießen. Wenn ich mal abschalten will, dann steht keiner vor der Haustür und will Autogramme haben.

René Wenzel: Abschalten können Sie auch ganz gut bei einer Motorrad-Tour mit Ihrem Vater. Wie wichtig ist Ihnen dieses Hobby?

Felix Platte: Sehr wichtig. Momentan geht es bei dem Wetter nicht so gut, das ist natürlich schade. Aber sobald die Sonne wieder draußen und es etwas wärmer ist, dann fahre ich wieder mit meinen Kollegen und mit meinem Papa. Es ist für mich wie in einer anderen Welt. Man kann seinen Kopf freimachen und hat keine Gedanken vom Fußball im Kopf.

René Wenzel: Ihr Vater hatte eine Werkstatt. Sind Sie auch ein richtiger Schrauber?

Felix Platte: Ich habe damals auch an meinem Roller herumgeschraubt und habe dafür ein paar Sachen von meinem Papa aus der Werkstatt geklaut, weil er das nicht richtig mitbekommen sollte. (lacht) Aber sobald es ans Auto oder Motorrad geht, habe ich auch die Finger davon gelassen.

René Wenzel: Und an welchen Schrauben muss der SV Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt drehen?

Felix Platte: In so einer Situation zählt der Zusammenhalt zwischen der Mannschaft, dem Verein und den Fans. Wir müssen positiv bleiben und alles geben. Die Fans stehen hinter uns, peitschen uns auswärts und zuhause richtig an – das sind optimale Voraussetzungen. Jetzt liegt es an uns.

Foto: Privat/Facebook

Mittwoch, 31. Januar 2018 07:00 Uhr

Grünenplan (mm). Einen Glückgriff hat der TuSpo Grünenplan im Winter 2016/2017 mit Marvin Lipke vom TSV Coppengrave getätigt. Der 21-jährige wurde auf Anhieb Stammspieler und konnte innerhalb seines ersten Jahres bereits 26 Tore (17 Tore Saison Rückrunde 2017 und 9 Tore Hinrunde 2017/2018) in der Kreisliga Holzminden erzielen. Wir haben uns mit den Stürmer getroffen und über seine Jugendzeit und seine Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Marvin, mit wievielen Jahren hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Marvin: "Ich habe mit zweieinhalb Jahren das erste Mal in der Kaierder Sporthalle gekickt und schließlich bei der G-Junioren der JSG Hils mit dem Fußballspielen begonnen."

Redaktion: "Wielange warst du bei der JSG und wie ging es dann für dich weiter?"

Marvin: "Bis zur D-Junioren habe ich für die JSG Hils gespielt, ehe ich in den Jugendbereich zum SV Alfeld gewechselt bin. Dort habe ich bis zur A-Junioren durchgängig in der Bezirksliga gespielt."

Redaktion: "Beim A-Junioren Finale zwischen dem TSV Lenne und der JSG Hils standest du vor eineinhalb Jahren dann wieder im Aufgebot von Hils und hast auch zwei Tore geschossen."

Marvin: "Genau. Ich bin damals wegen vieler Freunde zum TSV Coppengrave gewechselt, aber habe zugleich mit einer Gastspielerlaubnis für Hils gespielt."

Redaktion: "Beim TSV Coppengrave bist du auch im Herrenbereich in Erscheinung getreten und hast mit über 30 Toren deinen Anteil am Aufstieg aus der 3. in die 2. Kreisklasse geleistet. Warum hast du dich im Winter letzten Jahres für den Wechsel nach Grünenplan entschieden?"

Marvin: "Ich wollte einfach wieder höher spielen. Der Kontakt zum TuSpo war aufgrund der Jugendzeit zu keinem Zeitpunkt abgerissen. Die Entscheidung habe ich auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ich wurde kameradschaftlich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen."

Redaktion: "Wie lief die Umstellung von der 2. Kreisklasse Hildesheim in die Kreisliga Holzminden?"

Marvin: "Durch die Hallenturniere war ich schnell in die Mannschaft integriert. Ich hatte anfangs ein wenig Ladehemmung und habe alles außer das Tornetz getroffen Das Niveau ist deutlich höher, sodass die Verteidiger mir das Tore schießen deutlich schwerer machen. Insgesamt betrachtet bin ich aber relativ schnell und gut in der Liga angekommen. Ich denke 17 Tore in der Rückrunde sprechen für sich."

Redaktion: "Im letzten Jahr seid ihr auf der Zielgeraden am TSV Lenne gescheitert, der die Relegation gespielt hat. Derzeit steht er auf dem neunten Tabellenplatz. Wo siehst du die Gründe für die wenigen Punkte in der Hinserie?"

Marvin: "Ich denke, dass wir auch in der letzten Saison in der Vorrunde noch nicht so gut dargestanden haben, wie zum Saisonende, sodass in der Rückrunde noch einiges drin ist. In der Hinrunde war nicht alles schlecht, aber manchmal haben wir einfach nicht die Leistung auf den Platz bekommen, was auch mit unserer personellen Situation zutun hatte. Auch ich persönlich hatte verletzungsbedingt einige Schwierigkeiten."

Redaktion: "Deine Torquote hat zuletzt Begehrlichkeit geweckt. Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim, aber auch Bezirksligisten haben bei dir angeklopft. Wirst du auch in der nächsten Saison für den TuSpo auflaufen?"

Marvin: "Ja, einige Vereine sind an mich herangetreten, aber für mich gibt's derzeit nur den TuSpo. Ich wohne in Delligsen, habe viele Freunde in der Mannschaft und fühle mich sehr wohl, sodass ich keinen Grund für einen Wechsel sehe."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit dem TuSpo?"

Marvin: "In Grünenplan wird schon länger von der Relegation bzw. einem möglichen Aufstieg in den Bezirksliga gesprochen. Im letzten Jahr sind wir auf der Zielgeraden knapp gescheitert. In diesem Jahr wird es sehr schwierig an die Top 3 noch einmal ranzukommen. Ich denke im nächsten Jahr sind wir für den nächsten Schritt bereit. Dann wollen wir oben angreifen und mindestens die Relegation erreichen."

Redaktion: "Danke für das Gespräch."

Marvin: "Sehr gern."

 

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Bevern (mm). Im Sommer hat der MTV Bevern den Umbruch gewagt. Einige junge Spieler sind aus der A-Juniorenmannschaft hoch in den Herrenkader gekommen. Zwei von ihnen waren Noah Buske und Fabian Verwohlt, die sich im Mittelfeld des MTV wohlfühlen. Im Gespräch mit der Redaktion blicken die beiden Youngsters auf ihre Jugendzeit zurück. Zudem verraten sie wie sie bei den Herren aufgenommen wurden und welche Ziele sie mit dem MTV noch haben.

Redaktion: "Schön, dass ihr beide euch für dieses Interview Zeit genommen habt."

Noah und Fabian: "Sehr gerne."

Redaktion: "Fabian, fangen wir mit dir an. Du warst zunächst beim TSV Lenne und bist dann in den Jugendbereich nach Bevern gewechselt. Wie kam es dazu?"

Fabian: " Ja, genau. Ich habe bis zur C-Junioren beim TSV Lenne gespielt. Dann bin ich mit dem Ziel höher als der Kreisliga zu spielen zum MTV Bevern gewechselt. Bei Bevern kannte ich über den Stützpunkt schon einige Spieler, sodass die Eingewöhnungszeit nur von kurzer Dauer war und ich mich schnell wohlgefühlt habe."

Redaktion: "Mit etwas Verwunderung wirst du auf dem Spielfeld von deinen Mannschaftskollegen "Walter" gerufen. Kannst du uns erklären warum sie das tun?"

Fabian: "Wir sind mal mit dem MTV Bevern zu einem internationalen Turnier gefahren. Dort waren wir vier oder fünf Spieler mit dem Namen "Fabian". Da meinte Michael Proske zu mir: "Wir nennen dich nur für dieses Turnier wie deinen Opa Walter". Das Turnier war zu Ende und von da an hieß ich beim Fußball immer Walter."

Redaktion: "Noah, kommen wir zu dir. Wie bist du als Holzmindener nach Bevern gekommen? Hast du deine ganze Jugend in Bevern gespielt?"

Noah: "Durch meinen Onkel bin ich zum MTV Bevern gekommen. Er war zu dem Zeitpunkt Betreuer in Bevern. Ich habe meine ganze Jugend in Bevern verbracht."

Redaktion: "Auf welchen Positionen kannst du spielen und auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?"

Noah: "Ich kann im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. Unter Werner spiele ich auf der "Sechs" und fühle mich dort auch sehr wohl."

Redaktion: "Fabian, du hast als A-Jugendlicher schon einige Spiele im Bezirk absolviert. Wie wurdest bei den Herren aufgenommen?"

Fabian: "Als A-Jugendlicher wurde ich sehr gut aufgenommen. Die älteren Spieler sind gleich für die jüngeren da und unterstützen sowohl auf als auch neben dem Platz. Bevern ist wie ein Familie. Ich denke ich spreche auch für Noah, wenn ich sage, dass wir uns derzeit keinen anderen Verein vorstellen können."

Noah: "Ja, das stimmt. Die Gemeinschaft ist klasse. Ich fühle mich sehr wohl. Für uns spielt auch unser Trainer Werner Brennecke, den wir beide bereits als Stützpunkttrainier hatten, eine entscheidende Rolle. Er setzt auf junge Spieler und hat mit uns noch einiges vor."

Redaktion: "Noah, in deinem ersten Kreisligaspiel hast du gleich dein erstes Tor erzielt. Was war das für ein Gefühl?"

Noah: "Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich bin bei meinem Treffer mit Grünenplans Keeper zusammengestoßen und lag zwei Tage danach noch mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus."

Redaktion: "Woran lag es, dass ihr zu Beginn der Saiosn noch nicht richtig in Tritt gekommen seid?"

Fabian: "Ich denke es hatte mit dem Umbruch zutun. Es sind viele jüngere Spieler nachgerückt, sodass auch mal gestandene Spieler zunächst Platz auf der Bank nehmen mussten und uns etwas die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat."

Noah: "Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und hatten bedingt durch Verletzungen und rote Karten auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Aber in den letzten Spielen hat man dann auch gesehen, wozu wir fähig sind. Wir haben jetzt unser System gefunden."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftliche Ziele habt ihr für die Rückrunde?"

Fabian: "Als Mannschaft wollen wir am Spitztrio dranbleiben. Nach meiner Verletzung möchte ich wieder zur alten Stärke zurückkehren und mich mit der Mannschaft weiterentwickeln."

Noah: "Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und im nächsten Jahr dann wieder oben angreifen."

Foto: mm

Jugend
Donnerstag, 15. November 2018 07:05 Uhr
E- und D-Junioren starten in die Hallenkreismeisterschaften
Mittwoch, 14. November 2018 12:31 Uhr

Holenberg (r). 11 Spiele, 10 Siege und im letzten Spiel der Hinserie den Tabellenführer aus Ochtersum mit 1:0 geschlagen. „Da ist es eigentlich viel zu schade, sich jetzt schon in die Winterpause zu verabschieden“, so Daniel Schmidtmann, Trainer des A-Junioren Bezirksligazweiten, JSG Forstbachtal.

So erfolgshungrig wie ihr Coach präsentierte sich die Mannschaft der JSG am Samstag im Holenberger Voglerstadion von Beginn an gegen die Gäste aus Ochtersum, die hier eigentlich nichts anbrennen lassen und ihre Tabellenführung verteidigen wollten. Über die gesamten 90 Minuten lieferten sich beide Teams zur Freude der zahlreichen Zuschauer einen hochspannenden Schlagabtausch. Die JSG konnte sich dabei wieder auf die Unterstützung ihres Holenberger Publikums verlassen und überraschte die Gäste zunächst mit schnellem Offensivspiel über die Flügel. Insbesondere Stürmer Leon Fechner stellte die Ochtersumer Abwehr mit seinen Sprints über die Außenbahn immer wieder vor Probleme.

Seine Hereingaben sorgten für latente Gefahr vor dem Gästetor und so war die 1:0-Führung der Hausherren in der 13. Minute folgerichtig. Leon Wessel traf per Direktabnahme aus 16 Metern. Das dies gleichzeitig der Endstand sein würde, war bis zum Schlusspfiff nicht absehbar. Beide Mannschaften spielten offensiv und drängten auf Tore. Der VFR Ochtersum setzte dabei auf druckvolles Passspiel, während die Hausherren früh attackierten und mit schnellem Umschaltspiel antworteten. So kam es auf beiden Seiten zu zahlreichen Tormöglichkeiten und die Torhüter und Abwehrspieler wurden zu Hauptakteuren. Insbesondere JSG-Innenverteidiger Tim Tillner zeigte eine überragende Leistung mit einer nahezu 100-prozentigen Zweikampfquote. Bei allem Engagement wurde das Spiel von beiden Seiten sehr fair geführt, was auch an der Leitung des sehr guten Schiedsrichters Timo Sudholt lag, der mit nur 2 gelben Karten für Ochtersum und einem Verwarnungskarton für die Hausherren auskam.

„Meine Mannschaft hat heute genau das umgesetzt, was wir besprochen haben. Wir wollten den Heimsieg und das hat man jedem einzelnen Spieler angesehen. Die Marschroute war, hinten sicher zu stehen, die ersten Bälle zu gewinnen und dann schnell umzuschalten. Genau das haben die Jungs umgesetzt und Ochtersum den Schneid abgekauft. Als Tabellenzweiter in die Winterpause zu gehen, hätte vor der Saison wohl niemand für möglich gehalten“, freute sich Daniel Schmidtmann über die Leistung seiner Mannschaft.

Nach dem Schlusspfiff zeigten die Gäste deutlich ihre Enttäuschung über die Niederlage, während die JSG noch lange mit den Fans feierte. Durch den Sieg beförderte die Schmidtmann-Elf den VFR Ochtersum vom ersten auf den dritten Tabellenplatz und belegt nun selbst den zweiten Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf den neuen Tabellenführer Halvestorf.

„Zum Ende der Halbserie möchte ich unseren Zuschauern einmal ganz deutlich Danke sagen. Wer heute auf dem Sportplatz war und gesehen hat, was wir für eine wahnsinnige Unterstützung der Fans bekommen, muss einfach beeindruckt sein. Es ist unglaublich, wie wir Woche für Woche begleitet werden. Ich kenne keinen Verein, in dem eine A-Jugendmannschaft so zahlreich unterstützt wird. Der Dank der gesamten Mannschaft gilt ausdrücklich allen Fans aus Holenberg, Negenborn und Golmbach, die unsere JSG hier gemeinsam feiern. Wir freuen uns schon jetzt auf die Rückserie“, so Daniel Schmidtmann abschliessend.

Fotos: JSG Forstbachtal

 

Mittwoch, 14. November 2018 06:58 Uhr

Kemnade (r). Der TSV Kemnade konnte durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Sparkasse Bodenwerder, der Volksbank Hameln-Stadthagen (Gewinnspargemeinschaft) und dem Kreissportbund Holzminden, 2 neue Jugendfußballtore anschaffen. Die alten Tore waren in die Jahre gekommen und nicht mehr verkehrssicher. Die neuen Tore haben Transportrollen, so dass das schwierige Tragen der Tore über den Platz wegfällt. Dies ist eine deutliche Erleichterung.

Foto: TSV Kemnade

Donnerstag, 08. November 2018 06:57 Uhr

Bodenwerder (mm). Am vergangenen Wochenende wurden die Hallenkreismeisterschaften eröffnet. Am Samstag spielten die G-Junioren, ehe am Sonntag die F-Junioren ihre erste von insgesamt vier Qualirunden spielten. Insgesamt 17 Mannschaften gehen in dieser Altersklasse an den Start. Die acht besten Mannschaften qualifizieren sich für die Endrunde, die in dieser Saison am 03. März in der Eschershäuser Sporthalle ausgetragen wird.

Richtig eng ging es in der Bodenwerderaner Sporthalle in der Gruppe A zu. Der MTV Bevern, die JSG Ith, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle und der SV06 Holzminden II schenkten sich nichts. Nach jeweils fünf Gruppenspielen kam der SV06 Holzminden II auf zwölf Punkte, Bevern und Bodenwerder erspielten sich zehn Zähler und die JSG Ith fuhr mit 9 Punkten im Gepäck heim.

Gruppe A

1. SV06 Holzminden II 12:2 Tore 12 Punkte

2. MTV Bevern 11:4 10 Punkte

3. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 8:4 Tore 10 Punkte

4. JSG Ith 10:4 Tore 9 Punkte

5. FC Stadtoldendorf 4:9 Tore 3 Punkte

6. JSG Ottenstein 0:22 Tore 0 Punkte

In der Gruppe B war das Bild ähnlich wie in der Gruppe A. Hier trennten die ersten vier Mannschaften nur zwei Punkte. Als Gruppensieger ging die JSG Forstbachtal mit zehn Punkten hervor. Neun Punkte konnte sich der SV06 Holzminden I erspielen. Auf den Plätzen drei und vier folgten die SG Lenne/Wangelnstedt und der TSV Heinade, welche beide acht Zähler auf ihrer Habenseite verbuchen konnten.

Gruppe B

1. JSG Forstbachtal 3:1 Tore 10 Punkte

2. SV06 Holzminden I 4:4 9 Punkte

3. SG Lenne/Wangelnstedt 7:2 Tore 8 Punkte

4. TSV Heinade 3:1 Tore 8 Punkte

5. MTSV Eschershausen 2:3 Tore 5 Punkte

6. JSG Hils 1:9 Tore 1 Punkt

Als einzige Mannschaft, die keinen Punktverlust erleiden musste, steht der SV06 Holzminden III nach der ersten Qualirunde dar. Aus vier Spielen fuhren sie auch vier Siege ein. Der VfR Hehlen landete mit sieben Punkten auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt von der JSG Boffzen/Fürstenberg mit sechs Zählern.

Gruppe C

1. SV06 Holzminden III 5:0 Tore 12 Punkte

2. VfR Hehlen 3:1 Tore 7 Punkte

3. JSG Boffzen/Fürstenberg 4:5 Tore 6 Punkte

4. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 1:3 Tore 2 Punkte

5. JSG Hils Mädchen 1:5 Tore 1 Punkt

Die nächste Qualirunde werden die F-Junioren am 01. Dezember in Stadtoldendorf spielen.

Zwischenstand:

1. SV06 Holzminden III 3,00

2. SV06 Holzminden II 2,40

3. MTV Bevern 2,00

3. JSG Forstbachtal 2,00

3. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 2,00

6. JSG Ith 1,80

6. SV06 Holzminden I 1,80

8. VfR Hehlen 1,75

9. SG Lenne/Wangelnstedt 1,60

9. TSV Heinade 1,60

11. JSG Boffzen/Fürstenberg 1,50

12. MTSV Eschershausen 1,00

13. FC Stadtoldendorf 0,60

14. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 0,50

15. JSG Hils Mädchen 0,25

16. JSG Hils 0,20

17. JSG Ottenstein 0,00

Foto: mm

 

Donnerstag, 08. November 2018 06:54 Uhr

Bad Pyrmont (r). Mit einer Niederlage kehrte der SV 06 Holzminden als Tabellenzweiter vom Auswärtsspiel bei der JFV Union Bad Pyrmont zurück und tauscht mit Bad Pyrmont den Tabellenplatz. Holzminden reiste gewarnt in die Kurstadt, nachdem Bad Pyrmont in der Vorwoche dem Ligaprimus aus Hameln die erste Saisonniederlage beibringen konnte. Leider mußte der SV 06 gegenüber dem tollen Pokalsieg unter der Woche umstellen, da neben Trainer Sören Eilers auch Goalgetter Alper Akdemir und Auswahlspielerin Luisa Oerke ausfielen. Co-Trainer Mats Lüttmann wurde von Dogan Sagir an der Linie unterstützt, David Liebrecht und Tim Schönemann rückten in die Startformation.

Das Stadion an der Südstraße in Bad Pyrmont präsentierte sich schwer bespielbar und es deutete sich von Anfang an ein kampfbetontes Spitzenspiel an, das mit dem angesetzten Schiedsrichter leider keine angemessene Regie erhalten hatte. Die erste Torchance hatte bereits in der 2. Spielminute der Gastgeber mit einer verunglückten Flanke, die sich gefährlich ins lange Eck senkte, dort aber von Holzmindens souveränem Keeper Paul Grupe ebenso entschärft wurde wie der anschließende Nachschuß von der Strafraumgrenze. Anschließend fand das Spiel hauptsächlich in der Pyrmonter Hälfte statt ohne zwingende Torgelegenheiten. Aus einem Freistoß ergab sich dann in der 17. Minute das überraschende Führungstor der Gastgeber. Ein Freistoß aus dem Mittelfeld  konnte durch den Holzmindener Strafraum fliegen und Pyrmonts Mannschaftskapitän Nils Bleibaum köpfte ungestört aus 5 Metern zum 1:0 ein. Die sonst sichere Defensive Holzmindens, bislang die Beste der Liga, war hier viel zu unaufmerksam.

Der Rückstand war wie ein Weckruf für Holzminden und der Gast erspielte sich jetzt einige Torchancen, ohne aber dominant zu wirken. Eine tolle Flanke von Maurice Lowitzki verpaßte Stürmer David Liebrecht knapp, ein Kopfball von Magnus Hille nach Freistoß von Lennard Ebert, dem Herrn der ruhenden Bälle, verpaßte um wenige Zentimeter das Tor von Bad Pyrmont. Dann folgten die Minuten von Kapitän Mats Lindner, der noch vor der Halbzeit von Magnus Hille, Lennard Ebert und dem zwischenzeitlich eingewechselten Malek Omairat drei Mal mustergültig bedient wurde, alle drei Kopfbälle wurden jedoch auf der Torlinie geklärt.

Holzminden nahm diesen Schwung mit in die zweite Halbzeit, generierte mehr Ballbesitz und drängte Bad Pyrmont in die eigene Hälfte. Das Pressing wurde intensiviert und dies führte in der 50. Minute zu einem zentralen Freistoß aus 25 Metern, den Lennard Ebert herrlich an das Lattenkreuz schlenzte, den Abpraller verwandelte dann Malek Omairat zum vermeintlichen 1:1. Leider zeigte der Schiedsrichter kein Tor sondern eine nicht existente Abseitsposition an und verweigerte dem regulären Treffer die Anerkennung. Während die Holzmindener Spieler mit dem Schiedsrichter diskutierten, führte Bad Pyrmont den Freistoß schnell aus, Nils Bleibaum setzte sich gegen den einzig noch aktiven Abwehrspieler Kerim Sagir durch und erhöhte auf 2:0. Der Schiedsrichter hat hier ein wichtiges Spiel durch eine klare Fehlentscheidung beeinflußt, aber Holzmindens Spieler hätten die Situation klüger handhaben müssen.

Holzminden wollte im Anschluß aber den Ärger positiv nutzen und noch einen Punkt mitnehmen, aber Malek Omairat traf nur die Latte und Lennard Ebert verfehlte mit einem weiteren Freistoß knapp das Tor. Geholfen wurde Holzminden durch einen weiteren Fehler des Schiedsrichters, der nach einem normalen Zweikampf Elfmeter gab, den Mats Lindner in der 70. Minute sicher zum 1:2 verwandelte.  Einen weiteren berechtigten Strafstoß verweigerte er dann aber 2 Minuten vor Ende, als Malek Omairat bei einem Schußversuch von der Strafraumgrenze durch ein gestrecktes Bein behindert wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Holzminden bereits in Unterzahl nach einem Platzverweis für Außenverteidiger Kerim Sagir wegen Beleidigung.

Holzminden ist jetzt punktgleich mit dem 2. und 4. der Tabelle Dritter. Unter normalen Bedingungen wäre ein Sieg wahrscheinlich gewesen. Jetzt gilt es, in der Winterpause gut zu trainieren und taktische Feinheiten zu erarbeiten, um den möglichen Aufstieg in die Landesliga zu erreichen. Das nächste Pflichtspiel steht am 16.03.2018 an, wenn das Wetter einen Spielbetrieb zuläßt. Ein wetterfester Platz, wie beispielsweise in Höxter und Stadtoldendorf, steht in Holzminden nicht zur Verfügung, soll aufgrund eines Beschlusses des Stadtrates Holzminden aber im Jahre 2019 gebaut werden.

Paul Grupe – Kerim Sagir, Marlon Djak, Ayman Elwayss (72. Luisa Siebrecht) – Mats Lindner, Lennard Ebert, Tim Schönemann, Maurice Lowitzki – Paul Kösel, Magnus Hille (76. Jannik Denecke), David Liebrecht (29. Malek Omairat)

Foto: SV06 Holzminden

Überregional
Mittwoch, 14. November 2018 06:57 Uhr
JSG Hameln-Land mit wichtigem Heimsieg gegen Arminia Hannover
Freitag, 09. November 2018 17:24 Uhr

Steimbke/Hameln (r). Die A-Junioren der JSG Hameln-Land reisten am vergangenen Freitagabend zum SVBE Steimbke zum Tabellendritten. Die Vorzeichen der Partie waren klar, Hameln ersatzgeschwächt und Steimbke als Tabellendritter in der Favoritenrolle. Dieser Rolle wurden die Jungs aus dem Kreis Nienburg zu Beginn der Begegnung auch gerecht.

In der 5. Minute musste der stark spielende Gästekeeper, Maarten Brandau, das erste mal hinter sich greifen. Eine klare Abseitsposition wurde vom Schiedsrichtergespann in der Entstehung dieses Treffers nicht geahndet , somit die Gäste abermals im Pech.  20 Zeigerumdrehungen war die Begegnung alt, als Brandau einen Strafstoß der Gastgeber nicht abwehren konnte. Nach dem 2:0 der Gastgeber schien die JSG besser ins Spiel zu finden und verkürzte kurz vor der Pause durch Alex Manka auf 2:1. Diesen Treffer bereitete der Hamelner Kapitän, Jonas Kraus, mustergültig vor. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Pausentee boten die Hamelner Jungs von Trainer Niemeyer eine starke Partie. Hameln übernahm mehr und mehr das Geschehen und gestaltete die Begegnung mehr als ausgeglichen.

Lenard Gallapeni verwandelte in der 52. Minute ein fälligen Strafstoß, nach Foulspiel an Alex Manka, zum Ausgleich 2:2! Der Gastgeber aus Steimbke sah sich nun entschlossenen Gäste gegenüber und war sichtlich überrascht von dem Auftreten der JSG.  Bis zur Schlussphase war es ein gutes Landesligaspiel beider Teams.  

Die Entscheidung in dieser Begegnung fiel dann in der 83. und 85. Minute. Durch eine sehr schöne Einzelaktion vom Hannes Müller ( SVBE ), der gleich 4 Hamelner Akteure stehen ließ und einen individuellen Fehler in der Abwehr zog  Steimbke auf  4:2 davon. Die Reaktion der Gäste aus dem Weserbergland war aber prompt da. Manka nutzte in der 89. Minute seine Einschussmöglichkeit zum erneuten Anschlusstreffer zum  4:3.  Für mehr reichte es der gut spielenden JSG nicht mehr.

Steffen Niemeyer: „Wir waren auch in dieser Begegnung wieder gleichwertig, haben aber im Moment nicht das nötige Glück auf unserer Seite. Das erste Gegentor war mehr als ärgerlich und brachte die Jungs etwas aus dem Tritt. Mein Team hat aber nach dem 2. Gegentreffer sehr gut gearbeitet und wir hätten einen Punkt  verdient gehabt. Hannes Müller vom SVBE war in diesem Match der Unterschied. Die individuelle Klasse von ihm brachte Steimbke den Sieg und uns am Ende auf die Verliererstraße. Nächste Woche spielen wir gegen Arminia und müssen punkten, egal was kommt. Wir arbeiten weiter an uns und werden hoffentlich auf die Verletzten Spieler wieder zurückgreifen können.“

Vorbericht zum Heimspiel gegen Arminia Hannover

Im letzten Spiel der Hinrunde empfängt die A – Jugend der JSG Hameln-Land am morgigen Samstagnachmittag das Tabellenschlusslicht, Arminia Hannover. Um 16.00 Uhr in Afferde wird sich zeigen, ob die Reise für die heimische Elf  in Richtung Mittelfeld oder Abstiegskampf geht. Somit sind die Jungs vom Trainer Steffen Niemeyer in Zugzwang. Arminia steht mit 4 Punkten ebenfalls mit den Rücken zur Wand und wird sicherlich ebenfalls alles dran setzen, um in Hameln zu punkten.   

Die Arminen sind auf keinen Fall zu unterschätzen, so wurde zum Beispiel Twistringen mit 5:1 geschlagen. Im Vergleich verlor die Rattenfänger-Elf dort mit 1:3 !  Die JSG ist also gewarnt und wird viel investieren müssen, um vor dem Winter das Punktekonto noch auf 14 hochschrauben zu können. Ein Heimsieg würde den Anschluss an das Mittelfeld bedeuten und man nimmt erstmal den Druck von der Mannschaft.

Spielerisch wird, die noch immer ersatzgeschwächte Heimmannschaft, den Gästen aus der Landeshauptstadt wohl einiges bieten können, doch ob auch die Einstellung und der Wille mit auf den Kunstrasen gebracht werden, bleibt abzuwarten. Es wird ein Spiel erwartet, indem es nicht um „schön spielen“ geht, sondern um die 3 Punkte.

Steffen Niemeyer: "Am Samstag zählen für uns nur die 3 Punkte! Viele Spieler sind im Moment angeschlagen oder gar verletzt, daher kann ich nicht aus dem Vollen schöpfen. Trotzdem werden wir von Anfang an der Begegnung Druck auf dem Ball ausüben und Arminia unser Spiel aufzwingen. Die Jungs müssen 110 % geben, um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu halten.  Verlierst du, bist du im Abstiegskampf mit allem was dazugehört !  Die Jungs wissen um die Bedeutung der Partie und werden sich auf dem Platz zerreißen!“

Foto: JSG Hameln-Land

 

Freitag, 02. November 2018 10:39 Uhr

Afferde/Steimbke (r). In einer Landesliga – Begegnung mit wenig Höhepunkten trennten sich die JSG Hameln-Land torlos von der JSG Engelbostel. Der Gast aus der Landeshauptstadt stand mit nur 3 Punkten am Tabellenende. Wenn man die Ergebnisse der JSG Engelbostel sich ansieht, so kommt man aber schnell zu dem Schluss, dass die Saison bis jetzt sehr unglücklich verlaufen ist.  Bei der JSG Hameln lief auch noch nicht alles nach Plan und die Jungs aus Hameln müssen viele Verletzte und angeschlagene Spieler ersetzen, können also nicht aus dem Vollen schöpfen.

Zu Beginn der Partie wurde von beiden Seiten mit langen Bällen agiert, die von den Abwehrreihen neutralisiert wurden. Zwingende Chancen waren auf beiden Seiten eher Mangelware.

Auch nach dem Wechsel der Seiten spielten beide Mannschaften auf gleichen Niveau. Die Hausherren versuchten nun über Kombinationen sich Einschussmöglichkeiten zu erarbeiten, doch fehlte oft die Konzentration für den letzten Pass.  Auf der anderen Seite erlaubte die Hintermannschaft der JSG Hameln den Gästen auch den ein oder anderen Abschluss, die vom sehr gut aufgelegtem Schlussmann Maarten Brandau allesamt pariert wurden. 

Nach einem taktischen Foul, als letzter Mann, musste Gianluca Bekedorf das Feld in der 65. Minute mit einem Platzverweis verlassen.  Die Hausherren waren somit die letzten 25 Minuten  in Unterzahl.  Ab diesem Zeitpunkt kämpften die Blau – Weißen und erspielten sich noch einige gute Möglichkeiten.  75. Minuten waren gespielt, als sich Lenard Gallapeni über die rechte Seite durchsetzte und trotz Foulspiel dem Ball mustergültig in die Mitte brachte. Drei Hamelner Stürmer standen alleine vor dem Gästekeeper, einschlussbereit.  Der „ Unparteiische“  nahm den Gastgebern diese Chance und pfiff den Vorteil ab. Der Pfiff kam so spät , dass die Situation und die Vorteilsregelung klar zu erkennen war, dies zum großen Ärger der Zuschauer und Akteure.  Eine weiteres Foulspiel an Navid Shamoradi  im Strafraumeck legte das Gespann außerhalb der Box und verwehrten den Hamelner den Strafstoß. Glück hatten die Gastgeber noch in der 88. Spielminute, als Engelbostel eine 100 %-ige Einschussmöglichkeit nach Eckball nicht nutzte. Mit einem torlosen Unentschieden ging es dann in die Kabine.

Steffen Niemeyer: „ Heute hat man gesehen , dass in dieser Liga das Niveau ziemlich ausgeglichen ist und das jeder jeden schlagen kann.  Meine Jungs waren nah dran am „Lucky Punch“ aber was da entschieden wurde, vom Schiri, ist absolut unverständlich und kostet uns das Spiel. Bis zur Winterpause müssen wir noch nachlegen und unbedingt noch punkten, um uns Luft nach unten zu verschaffen. Ich hoffe nur, dass die angeschlagenen und verletzten Spieler bald wieder fit sind und wir mehr Möglichkeiten in der Aufstellung bekommen. Wir werden dran bleiben und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.“

Die  A-Junioren der JSG Hameln müssen heute bereits zum Tabellendritten nach Steimbke reisen.  Die Vorzeichen für diese Partie sind aus Hamelner Sicht nicht optimal. Trainer Steffen Niemeyer muss gleich 9 Spieler ersetzten und greift auf die Akteure der B – Jugend und der A2 zurück, um antreten zu können. Somit ist auch die Favoritenrolle in dieser Begegnung klar auf Seiten der Gastgeber und die JSG Hameln hat nichts zu verlieren. Steimbke hat in den letzten Landesliga – Partien  schwankende Leistungen gezeigt, so mussten sie in Twistringen die Punkte mit 1:4 abgeben. Die JSG Hameln kam gegen stark spielende Jungs aus Engelbostel nicht über ein torloses Remis hinaus und sollte noch in den letzten Spielen der Hinrunde punkten um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Anstoß der Begegnung ist um 19.30 Uhr in Steimbke

Steffen Niemeyer: „ Steimbke ist ein Team aus der Spitzengruppe der Liga und eine schwere Aufgabe, die wir versuchen werden zu lösen. Wir können leider nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen und müssen auf insgesamt 9 Akteure verzichten, was diese Aufgabe nicht einfacher macht. Trotzdem haben wir Dank der Unterstützung aus der B1 und A2,  ein Team auf dem Rasen was in der Lage ist, auch in Steimbke zu punkten. Heute gilt es 110 % zu geben und über den Kampf in die Partie zu kommen.  Die Jungs wissen worum es geht und werden alles versuchen um Anschluss an das Mittelfeld zu bekommen.“

Foto: JSG Hameln-Land

 

Donnerstag, 25. Oktober 2018 07:08 Uhr

Garbsen (r). Die A - Jugend der JSG Hameln – Land musste am vergangenen Sonntagmorgen beim TUS Garbsen zum Auswärtsspiel in der Landesliga Hannover antreten. Die Tabellennachbarn trennte vor dem Spiel nur das Torverhältnis in der Tabelle, sodass diese Partie auch für beide Teams richtungsweisend war.

Zu Beginn der Begegnung ging es hin und her. Der TUS erarbeitete sich einige Chancen, war aber ebenfalls anfällig für die schnellen Konter der Gäste aus dem Weserbergland. Mit zunehmender Dauer der Begegnung übernahmen die Gäste aber das Zepter und konnten in der 40. Minute durch Lenard Gallapeni in Führung gehen. Dem verdienten Führungstreffer ging eine schöne Vorarbeit vom gut aufgelegten Niklas Lessmann hervor, der mustergültig Gallapeni in Szene setzte. Gallapeni war es auch, der per Kopf für den Halbzeitstand von 0:2 in der 45. Minute sorgte.

Nach dem Wechsel nahmen die Jungs von Trainergespann  Niemeyer/Bekedorf  das Tempo ein wenig raus und verwalteten das Ergebnis ohne große Schwierigkeiten. Aus dem Nichts gelang dann aber den Gastgebern in der 81. Minute der 1:2-Anschlusstreffer und so wurde die Schlussphase noch einmal etwas hektischer. Der TUS witterte noch einmal die Chance auf mehr und wurde wieder aktiver. Die Defensive der Hamelner Jungs konnte aber jegliche Bemühungen der Garbsener neutralisieren und so war der verdiente Auswärtssieg den Jungs von der Weser nicht mehr zu nehmen.

Steffen Niemeyer: „ Zu Beginn der Partie waren wir noch nicht richtig sortiert, was dem TUS Garbsen einige Möglichkeiten bot. Mitte der ersten Halbzeit waren wir dann das bessere Team und konnten die Gegner kontrollieren. Die Tore von Lenard waren vor der Pause sehr wichtig und auch verdient. Schade bleibt nur, dass wir unsere weiteren Konter nicht konsequent genug ausgespielt haben, um schon vorher in Führung zu gehen. Die Jungs haben eine gute Leistung gezeigt, in allen Mannschaftsteilen waren wir griffig und mit vollem Einsatz dabei. Die taktischen Vorgaben wurden auf dem Rasen 100 % umgesetzt und so sind die 3 Punkte vollkommen verdient."

Foto: mm

 

Freitag, 21. September 2018 12:24 Uhr

Wallensen (r). Für Vereinspräsident Sven Köhne hat die Doppelbelastung jetzt nach einigen Wochen wieder ein Ende. Köhne hatte nach dem Rücktritt von Dietmar Harland das Traineramt beim Hamelner Kreisligisten WTW Wallensen interimsmäßig übernommen.

Neuer Trainer beim WTW Wallensen ist der lizensierte Trainer Torsten Fredrich, der schon rund 40 Jahre im Trainergeschäft ist. Der 56jährige aus Eberholzen trainierte zuletzt in der 2. Kreisklasse zum Übergang des Heinder SV, wobei hier aber klar war, dass es nur um eine Übergangsphase geht. Sven Köhne kennt Fredrich schon rund 30 Jahre und hatte den Kontakt in den letzten Wochen intensiviert und den erfahrenen Trainer so von den Möglichkeiten in Wallensen überzeugt. Schon als 16jähriger hatte Friedrich als Spielertrainer die B-Jugend seines Heimatvereins TSV Sibbesse übernommen. Als Spielertrainer feierte er dann später viele weitere Erfolge, als er Vereine wie Eberholzen oder Gronau in den Bezirk führte. Erfahrung sammelte er später auch in der Ober- oder Niedersachsenliga, aber auch in niederen Klassen. „Die Klasse war mir dabei fast immer egal. Hauptsache, das ganze macht mir Spaß und die Jungs wollen etwas lernen“, so Fredrich.

Mit dem WTW Wallensen übernimmt Fredrich nun das erste Mal einen Verein im Landkreis Hameln-Pyrmont und freut sich auf die neue Herausforderung. „In den letzten Wochen habe ich den WTW noch etwas intensiver verfolgt, als ich es vorher wegen meiner dort spielenden Verwandtschaft eh schon getan habe. Mit der Vereinsführung ist besprochen, dass wir aufgrund des schlechten Starts in der Kreisliga zumindest nichts mit der unteren Tabellenregion zu tun haben wollen und die Saison als Vorbereitung auf die nächste Saison nutzen werden. Dann wollen wir auch oben wieder angreifen, wobei mir besonders die Verzahnung von erster und zweiter Mannschaft mit der A-Jugend wichtig ist. Die jungen Spieler werden ihre Chancen bekommen, sich in der ersten Mannschaft zu behaupten“, verspricht Fredrich, der zum Trainingsauftakt auch gleich die Spieler der zweiten Mannschaft um sich versammelte.

Foto: Göke

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