Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Sonntag, 21. April 2019 09:54 Uhr
Spitzenspiel steigt in Grünenplan
Sonntag, 21. April 2019 09:53 Uhr

Dielmissen (mm). Zwei Gewinner vom Ostersamstagspieltag treffen am morgigen Ostermontag in Dielmissen aufeinander. Der VfL Dielmissen wird die SG GoLüWa empfangen. Während die SG GoLüWa beim MTSV Eschershausen mit 1:2 gewinnen konnte, setzte sich der VfL Dielmissen mit 3:1 gegen den VfR Deensen durch. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Ich hoffe, dass wir ohne Ausfälle aus dem Spiel Ostersamstag herauskommen, denn sonst wird es mächtig schwierig überhaupt Spieler auf das Grün in Dielmissen schicken zu können", blickt SG-Chef Sven Häder vor dem berüchtigtem Sechs-Punkte-Spiel auf die anhaltende Personalsituation.

"Im Hinspiel haben wir verloren, deshalb wollen wir uns am Ostermontag dafür revanchieren, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern oder gleich zu halten. Dielmissen verfügt über eine junge Truppe und ist kämpferisch sehr stark. Ich erwarte daher ein typisches Kampfspiel, wo um jeden Zentimeter Grashalm gekämpft wird. Unser Hauptaugenmerk werden wir auf Mark Meier-Mahlert legen, denn er ist der Topspieler in der VFL-Kader", berichtet SG-Chef Sven Häder.

"Trotz unserer Personalsorgen wollen wir natürlich auch das Spiel gegen GoLüWa für uns entscheiden. Golmbach will sicher die Hinspielpleite egalisieren. Wir sind gewarnt und werden mit großem Respekt die Aufgabe angehen", schaut VfL-Trainer Michael Ahlers auf die anstehende Aufgabe.

Foto: mm

Sonntag, 21. April 2019 09:51 Uhr

Bevern (mm). Nach der 0:5-Derbyniederlage gegen den SV06 Holzminden geht's für den MTV Bevern am morgigen Ostermontag mit dem nächsten Derby weiter. Die Mannschaft von Marinko Djak wird auf den TSV Holenberg treffen, der am Ostersamstag einen überraschenden 5:1-Auswärtssieg beim TSV Kirchbrak gelandet hat. Anstoß ist um 15 Uhr

„Da wollen wir natürlich auf keinen Fall verlieren. Gleichwohl war für uns in Bevern in den letzten Jahren nichts zu holen. Der Termin ist natürlich ungelegen. Am Sonntag ist in Holenberg Osterfeuer und die Mannschaft wird traditionsgemäß feiern. Es wird also nicht ganz einfach, Montag eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, aber abschreiben sollte uns trotzdem niemand“, warnt TSV-Kapitän Kevin Suchy den Tabellennachbarn.

"Nach der Niederlage gegen Holzminden wollen wir nun das Derby gegen Holenberg positiv gestalten. Leider ist unsere Personaldecke weiterhin dünn besetzt. Wir werden alles geben, um die Punkte in Bevern zu behalten", hofft MTV-Trainer Marinko Djak auf einen Heimsieg.

Foto: mm

Sonntag, 21. April 2019 09:50 Uhr

Fürstenberg (mm). Zwei Mannschaften, die am Ostersamstag nicht im Einsatz waren, treffen am morgigen Ostermontag in Fürstenberg aufeinander. Während der heimische MTV am Gründonnerstag dem MTSV Eschershausen verdient mit 2:4 unterlag, liegt Hehlens letztes Meisterschaftsspiel schon ein paar Tage länger zurück. In der Vorwoche hatte die Mannschaft von Marco Jung den FC 08 Boffzen mit 3:2 geschlagen. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Ich hoffe, dass wir jetzt nicht satt sind und den Hebel auf dem Platz umlegen. Nichtsdestotrotz sind wir ziemlich heimstark, auswärts klappt's noch nicht so wie ich mir das vorstelle. Die Personaldecke ist weiter angespannt, sodass wir wieder auf die A-Jugendlichen zurückgreifen werden, die das bisher aber auch sehr gut gemacht haben. Fürstenberg ist schwer ausrechenbar. Sie haben einen großen Platz, was uns nicht so sehr liegt. Wichtig ist, dass wir Fabian Pleier-Helm in den Griff kriegen, das ist das A und O. Wir versuchen über unsere Konterstärke zum Erfolg zu kommen. Wir wollen mindestens einen Punkt aus Fürstenberg mitnehmen, das sollte auch machbar sein", berichtete VfR-Trainer Marco Jung.

Foto: mm

Sonntag, 21. April 2019 09:48 Uhr

Lenne (mm). Der Start ins Osterwochenende ist dem TSV Lenne missglückt. Mit einer 1:3-Niederlage trennte sich die Mannschaft von Martin Flenter vom SV Hämelerwald, welcher durch den Sieg auf den elften Rang klettern konnte. Der TSV Lenne findet sich mit 24 Punkten auf dem Relegationsplatz wieder. Am morgigen Ostermontag kommt es nun zur nächsten wichtigen Begegnung. Die Lenner Löwen werden zum SpVgg Hüddessum-Machtsum reisen.

Für den Aufsteiger aus dem Kreis Holzminden ist es bereits das zweite Aufeinandertreffen mit der Spielvereinigung. Im Hinspiel unterlag die Mannschaft von Martin Flenter, in einem typischen 0:0-Spiel, mit 0:1 und musste somit eine Heimniederlage hinnehmen. Die Spvgg befindet sich derzeit mit drei Zählern weniger auf dem Konto auf dem 14. Platz, der nach der Saison den direkten Abstieg in die Kreisliga Hildesheim bedeuten würde.  

Foto: mm

Samstag, 20. April 2019 21:43 Uhr

Bevern (mm). „Das hat einen Riesenspaß gemacht“, freute sich SV-Kapitän Mats Lüttmann über den Derbysieg seiner Mannschaft in Bevern. Mit 5:0 setzte sich die Mannschaft von Ufuk Barasan, die für dieses Spiel die Unterstützung von Bastian Helms und Julius Böke bekommen hat, beim MTV Bevern durch.

„Wir waren nicht präsent und zu ängstlich. Wir haben Holzminden das Toreschießen leicht gemacht“, kommentierte MTV-Trainer Marinko Djak die erste Halbzeit, in der sich das Fehlen der Innenverteidiger Fabian Verwohlt und Bastian Meyer bemerkbar machte. Nach einer Ecke von Mats Lüttmann nickte Malte Helms zum 0:1 (26.) ein. „Nach dem 0:1 waren wir uns zwischen der 30. und 40. Minute zu sicher und Bevern kam zu Chancen“, skizzierte Lüttmann den Spielverlauf. Mit einem Schuss vom Sechszechner netzte Bastian Helms mit dem Halbzeitpfiff zum 0:2 ein.

Nach 64 Minuten musste der MTV Bevern verletzungsbedingt Torwart Sebastian Ulrich aus dem Spiel nehmen. Für ihn rückte der frühere Torjäger Maurice Zinke zwischen die Pfosten. Drei Minuten später erhöhte Kevin Wilms auf 0:3, ehe Malte Helms (80.) und erneut Kevin Wilms (87.) das Ergebnis auf 0:5 stellten. „Wir haben unseren Stiefel heruntergespielt und hätten aus unseren Torchancen noch mehr machen können“, blickte Lüttmann auf die zweite Hälfe zurück.

"Die Niederlage ist verdient, aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Johannes Pötter konnte seine drei guten Torschüsse leider nicht verwerten. Holzminden war uns in allen Belangen überlegen. Sie haben mit Bastian Helms, Julius Böke und Malte Helms das Potential abgerufen, was ihnen sonst nicht zur Verfügung steht. Wir hatten ihnen nichts entgegenzusetzen“, resümierte Djak.

Foto: SV06 Holzminden

Samstag, 20. April 2019 21:36 Uhr

Bodenwerder (mm). „Mit dem Spiel bin ich nicht zufrieden, aber die drei Punkte sind das Wichtigste“, kommentierte SCM-Spielertrainer Alessandro Startari den 1:0-Sieg seiner Mannschaft gegen die SG Wesertal, welche sich am Gründonnerstag noch mit einem 0:0 vom FC 08 Boffzen getrennt hat.

„Wir haben richtig gut angefangen. In den ersten 25 Minuten haben wir gut kombiniert und danach extrem nachgelassen. Wesertal war nur aufs Verteidigen aus und wir haben es einfach nicht mehr geschafft, uns Torchancen zu erspielen“, berichtete Startari weiter.

„Wir haben in der Halbzeit von der Viererkette auf eine Dreierkette umgestellt, um mit drei Spitzen noch mehr Druck aufzubauen“, skizzierte Startari die taktische Veränderung seiner Mannschaft. In der 56. Minute war es schließlich Sertac Sahbaz, der die Münchhausenstädter mit dem 1:0 erlöste. Die wenigen guten Gelegenheit konnte der SCM nicht mehr verwerten, sodass die Begegnung mit dem Spielstand von 1:0 endete.

Foto: mm

Samstag, 20. April 2019 20:58 Uhr

Dielmissen (mm). Wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt konnte der VfL Dielmissen am heutigen Ostersamstag einfahren. Nach einem 0:1-Rückstand setzte sich die Mannschaft von Michael Ahlers mit 3:1 gegen den VfR Deensen durch. „Aufgrund der zweiten Halbzeit ist es ein schmeichelhafter Sieg. Wir haben zu wenig Fußball gespielt und nur als wir das gemacht haben, haben wir uns belohnt“, kommentierte Ahlers den Sieg.

In der 25. Minute netzte Fabian Klenke zum 0:1 ein. „Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Wir hätten zur Halbzeit mit 2:0 führen können“, berichtete VfR-Trainer Sören Eilers.

In der 49. Spielminute glich der VfL Dielmissen nach einem Deensener individuellen Fehler durch Karsten Eberding zum 1:1 aus. „Wir haben im Gegenzug den erneuten Führungstreffer verpasst“, berichtete Eilers weiter. Und dann fiel schließlich in der 71. Minute das Tor von Mark Meier-Mahlert, welches Eilers auf die Palme brachte. „Das war so ein klares Abseitstor. Da habe ich überhaupt kein Verständnis für, dass das weder der Schiedsrichter noch sein Assistent gesehen haben“, so Eilers. In der 86. Minute traf Justin Garthof zum 3:1-Endstand.

„Das war eine absolut unverdiente Niederlage. Mindestens ein Punkt wäre gerecht gewesen. Wir haben eine tolle Einstellung an den Tag gelegt. Am Ende ist es einfach nur enttäuschend, weil wir nicht die schlechtere Mannschaft waren“, resümierte Eilers.

Foto: mm

Samstag, 20. April 2019 20:35 Uhr

Eschershausen (mm). Nach dem 4:2-Auswärtssieg gegen den MTV Fürstenberg traf der MTSV Eschershausen am heutigen Ostersamstag auf die SG GoLüWa. Das Hinspiel hatte die SG GoLüWa mit 5:3 für sich entscheiden können, sodass die Wienecke-Elf noch etwas gutzumachen hatte. Daraus wurde jedoch nichts. Die Raabestädter verloren mit 1:2.

„Wir wollten heute eigentlich die gefährlichen Konter von Alexander Schlundt und Kevin Bisset unterbinden. Wir haben sie aber nicht in den Griff bekommen“, berichtete Wienecke. So besaßen die Gäste durch Schlundt und Bisset im ersten Durchgang zwei gute Kontergelegenheiten, während der MTSV deutlich mehr Ballbesitz hatte und ebenfalls zwei - drei gute Einschussgelegenheiten zu verzeichnen hatte, die aber nicht in Tore ummünzen konnte.

„Wir haben in den ersten 20 Minuten komplett den Faden verloren, während GoLüWa uns mit Umschaltaktionen bestraft hat“, berichtete Wienecke weiter, der in der 62. Minute einen Konter der SG anschauen musste, den Kevin Bisset nach Querpass von Alexander Schlundt mit dem 1:0 abschloss.

In der 80. Minute konnte Fabian Oehme einen Stellungsfehler der Eschershäuser Defensive mit dem 2:0 bestrafen. In der 84. Minute machte Ismaila Jammeh das Spiel noch einmal spannend. Jammeh traf zum 2:1. In der Schlussphase hatte GoLüWa noch die Chance auf 3:1 zu erhöhen, doch Alexander Schlundt setzte einen Strafstoß neben den Kasten. „Wir haben uns nicht aufgegeben, aber nicht mehr getroffen. Der unbedingte Wille, dieses Spiel noch zu gewinnen, hat bei uns heute gefehlt“, so Wienecke abschließend.

Foto: mm

Frauen
Dienstag, 16. April 2019 07:01 Uhr
Boffzens Damen schlagen VfR Borgentreich trotz Unterzahl
Sonntag, 14. April 2019 11:12 Uhr

Boffzen (red). Am vergangenen Donnerstagabend kam es zum Halbfinale im Swiss Life Kreispokal der Frauen. Hierbei traf der Kreisligist aus Boffzen auf den Landesligisten des SV Ottbergen – Bruchhausen. Nach den ersten 45 Minuten stand ein 0:4 aus Boffzer Sicht zu Buche, welches nach 90 Minuten aufgrund der individuellen Klasse des Landesligisten auf 0:11 gesteigert wurde. Boffzens Damen zeigten eine kämpferisch gute Leistung, schieden jedoch durch die deutliche Niederlage aus dem Pokalwettbewerb aus.

Bereits nach zwei Minuten musste Boffzen das erste Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Eine schöne Kombination nutzte der SV durch Mariella Oebbeke zum 1:0. Boffzen hatte zunächst Schwierigkeiten sich an die Geschwindigkeit des Spiels zu gewöhnen und lief vorerst hinterher. In der 16. Spielminute erhöhte Ottbergen nach einer Ecke per sehenswertem Volleyschuss von Pia Wiedenbruch auf 2:0. Vier Minuten später war es wieder nach einer Ecke, als Sina Gröbing den Ball unglücklich ins eigene Netz zum 3:0 abfälschte. Der SV Ottbergen – Bruchhausen war das klar spielbestimmende Team und kam immer wieder gefährlich vors Boffzer Tor. Ein ums andere Mal war es FC-Torhüterin Vivian Fogheri, die in höchster Not klären konnte. Das FC-Team kämpfte beherzt gegen die Angriffswellen des Landesligisten. In der 33. Minute fiel das 4:0 durch Mariella Oebbeke mit dem beide Mannschaften in die Pause gingen.

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff fiel durch Oebbekes dritten Treffer das 5:0. Boffzens Damen probierten nun auch Akzente nach Vorne zu setzen, jedoch sprang keine nennenswerte Torchance heraus. Durch das frühere Anlaufen des Gegners konnte man zwischenzeitlich etwas Druck von der eigenen Abwehr nehmen. Es dauerte bis zur 57. Minute ehe das nächste Gegentor durch Pia Wiedenbruch fiel. Eine Minute später führte ein klares Abseitstor durch Mariella Oebbeke zum 7:0. Auch das achte Gegentor, welches zugleich das fünfte von Marialla Oebbeke war, fiel nach einer Abseitsstellung. Durch die beiden Abseitstore schien der Wille des FC-Teams nun gebrochen und der SV Ottbergen – Bruchausen konnte noch drei weitere Tore innerhalb von sieben Minuten (2 x Pia Wiedenbruch und 1x Lena Butterwegge) erzielen und das Ergebnis auf 11:0 ausbauen. Dieses war auch der Endstand.

Der Landesligist aus Ottbergen – Bruchhausen setzte sich somit standesgemäß durch. Boffzen Damen können trotz des Ergebnisses zufrieden mit ihrer kämpferischen Leistung sein, die sie während des Spiels an den Tag gelegt haben.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Daniela Rennebaum, Sina Gröbing (ab 67. Minute Jennifer Strieder), Carolin Helling, Vanessa Hindrichs, Nina Gill (ab 78. Minute Rieke Böhm), Rhea Mönnekes, Kea Wirth, Laura Neils, Marie Ahlf (ab 90. Minute Jana Tilinski) & Lara Fredriksdotter.

Am heutigen Sonntag steht wieder der Kreisligaalltag auf dem Programm. Zu Gast ist in Boffzen der VfR Borgentreich. Angepfiffen wird die Partie auf dem 9er Feld am Sonntag um 13 Uhr.

+++VIERERPACK von Pia Wiedenbruch+++

Am vergangenen Donnerstagabend fand das Kreispokal-Halbfinale zwischen den FC 08 Boffzen - Damen und der Landesligamannschaft des SV Ottbergen-Bruchhausen Frauen in Boffzen statt. Mit dabei war auch Pia Wiedenbruch, die im Sommer 2015 von der SG Kemnade / Eschershausen - Damen nach Westfalen gewechselt ist. Mit einem Viererpack trug sie maßgeblich zum späteren 11:0-Sieg ihrer Mannschaft bei. Ihre Tore findet Ihr im Video. Viel Spaß beim Zuschauen! MTSV Eschershausen -Fussball-

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Samstag, 13. April 2019

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 08. April 2019 05:56 Uhr

Derental/Boffzen (r). Am vergangenen Samstag kam es zum Samtgemeindederby zwischen der Spielgemeinschaft des MTV Derental, der Reserve des SV Ottbergen – Bruchhausen, sowie dem FC BW Weser und den FC Boffzen - Damen. Trotz einer spielerisch schwachen Vorstellung ging der Gast aus Boffzen mit einer 0:2 – Führung in die Halbzeit, welche bis zum Schlusspfiff auf 0:6 ausgebaut wurde.

Bereits nach zwei Minuten musste die Torhüterin der SG den Ball aus dem Netz holen. Nach einer Ecke von Laura Neils bugsierte eine Abwehrspielerin den Ball ins eigene Netz und bescherte Boffzen das 0:1. Mit der frühen Führung im Rücken ließ der FC nun merklich nach und ließ das Heimteam ins Spiel kommen. Viel zu weit entfernt von den Gegenspielerinnen ging quasi jeder Ball an den Gegner und die Zweikämpfe wurden nur sporadisch angenommen. Die SG strahlte insgesamt trotz ihres hohen Ballbesitzes keine Torgefahr aus. Mit der zweiten Torchance erhöhte der FC dann auf 0:2. Stefanie Vogt dribbelte sich durch den Strafraum und schloss in der 18. Minute überlegt ab.

Boffzen kam nun häufiger vors gegnerische Tor, scheiterte jedoch mehrfach an der gut aufgelegten Torhüterin. Die SG hatte in der 35. Minute den Anschlusstreffer auf dem Fuß, jedoch ließen sie diese Großchance nach einem Alleingang fahrlässig aus. In der 41. Minute traf Lara Fredriksdotter den gegnerischen Pfosten. Erneut brenzlig wurde es vor dem Boffzer Tor in der 43. Minute, als erneut eine Spielerin frei durchlief und auch diese Chance auf den Anschluss liegen ließ. Es hätte also zur Halbzeit auch 3:2 aus Boffzer Sicht stehen können – so war es eine 2:0 – Führung.

Die zweite Hälfte begann mit einem weiteren Torabschluss der SG, welche FC-Torhüterin Alena Schanze vor keine Probleme stellte. Das beruhigende 0:3 fiel in der 54. Minute durch Lara Fredriksdotter, die nach einer schönen Einzelleistung traf. Laura Neil traf nach einem Doppelpass mit Stefanie Vogt in der 68. Minute zum 0:4. Die SG kämpfte trotz des nun deutlichen Rückstandes bis zum Ende und ließ nicht nach. Boffzen hatte auch in der zweiten Hälfte große Probleme ins Spiel zu finden. Nach einem Pass von Rieke Böhm auf Lara Fredriksdotter erhöhte diese per Schuss vom Sechzehner auf 0:5 in der 82. Minute. Zwei Minuten später war es erneut Fredriksdotter, die nach Vorlage von Tamara Hartmann mit ihrem dritten Treffer des Tages den 0:6 – Endstand erzielte.

Zum Einsatz kamen: Alena Schanze, Vanessa Hindrichs, Sina Gröbing, Carolin Helling, Daniela Rennebaum, Jennifer Strieder, Marie Ahlf, Tamara Hartmann, Stefanie Vogt, Laura Neils, Lara Fredriksdotter, Vivian Fogheri, Jana Bilstein & Rieke Böhm.

Am Donnerstag, den 11. April steht das Halbfinale im Swiss Life Kreispokal an. Gegner ist der Landesligist SV Ottbergen – Bruchhausen. Anstoß ist um 18:30 Uhr im heimischen Sollingstadion in Boffzen.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 01. April 2019 06:52 Uhr

Boffzen (r). Am gestrigen Sonntag kam es zum Aufeinandertreffen der FC Boffzen – Damen und dem SV Scherfede – Rimbeck. Nach einer 3:1 – Halbzeitführung schraubte der FC das Ergebnis bis zum Schlusspfiff auf 9:1 hoch.

In der fünften Spielminute erzielte Boffzen die Führung durch Nina Gill, welche einen Freistoß direkt verwandelte. Die Antwort des Gastes aus Scherfede ließ nur acht Minuten auf sich warten, als sie einen Fehler im Aufbauspiel zum 1:1 nutzten. Eine Zeigerumdrehung später holte sich der FC die Führung zurück. Rhea Mönnekes spielte einen Pass durch die Schnittstelle auf Laura Neils, die zum 2:1 abschloss. Scherfede kam noch zweimal gefährlich vors Boffzer Tor, jedoch nutzten sie ihre Möglichkeiten nicht zum Ausgleich. So war es Lara Fredriksdotter, die nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Tamara Hartmann zum 3:1 traf.

Nach der Halbzeitpause drückte Boffzen auf die Vorentscheidung, jedoch ließ die Offensivreihe zunächst eine Vielzahl an Chancen liegen. Das erlösende 4:1 fiel in der 59. Minute. Daniela Rennebaum spielte Laura Neils an, die überlegt abschloss. Durch einen platzierten Weitschuss von Rhea Mönnekes in der 71. Minute erhöhte der FC auf 5:1. Laura Neils benötigte nur zwei Minuten für zwei weitere Tore, sodass es 7:1 für Boffzen stand. Die eingewechselte Stefanie Vogt erzielte per Außenrist und per Weitschuss die Tore acht und neun für den FC zehn Minuten vor Abpfiff. Das Spiel endete somit mit einem klaren 9:1 – Heimsieg für Boffzens Damen, welcher auch in der Höhe in Ordnung geht.

Zum Einsatz kamen: Rieke Böhm, Daniela Rennebaum, Sina Gröbing, Carolin Helling, Vanessa Hindrichs, Nina Gill, Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Laura Neils, Lara Fredriksdotter, Tamara Hartmann, Vivian Fogheri, Stefanie Vogt & Jana Tilinski.

Foto: FC 08 Boffzen

Dienstag, 26. März 2019 17:29 Uhr

Edinburgh/Wolfsburg/Dohnsen (mm). Bei ihrem ersten Startelfeinsatz in der U17-Juniorinnen Nationalmannschaft konnte Natasha Kowalski auch gleich das Vertrauen der Bundestrainierin Ulrike Ballweg zurückzahlen. Am heutigen Dienstagnachmittag stand gegen Norwegen das alles entscheidende Spiel um die Teilnahme an der Europameisterschaft in Bulgarien statt, bei welchem Natasha Kowalski in der 39. Minute zum wichtigen 1:0 traf.

Um 15.30 Uhr wurde die Begegnung angepfiffen und gegen 17.25 Uhr kannte die Freude keine Grenzen mehr. Dank eines 4:0-Erfolgs war das EM-Ticket gelöst. Die Europameisterschaft wird vom 30. April bis 17. Mai 2019 in Bulgarien stattfinden. 

Tabelle 

1. Deutschland 11:0 Tore 9 Punkte

2. Irland 2:3 Tore 4 Punkte

3. Norwegen 2:5 Tore 4 Punkte

4. Schottland 0:7 Tore 0 Punkte

Foto: mm

Sonntag, 24. März 2019 11:10 Uhr

Edinburgh/Wolfsburg/Dohnsen (mm). Nur drei Minuten nach ihrer Einwechslung stach Natasha Kowalski zu. Am gestrigen Samstagnachmittag fand das zweite von insgesamt drei Qualifikationsspielen zur Europameisterschaft in Bulgarien statt. Nach dem 5:0-Auftaktsieg gegen Schottland, legte die U17-Juniorinnen Nationalmannschaft einen 2:0-Sieg gegen Nordirland nach. Am kommenden Dienstag wird das entscheidende Spiel gegen Norwegen ausgetragen (Anstoß: 15.30 Uhr). Hier reicht der Mannschaft von Ulrike Ballweg bereits ein Unentschieden zum Lösen des EM-Tickets aus.

Gegen Schottland wurde Natasha Kowalski beim Spielstand von 5:0, welcher auch der Endstand war, eingewechselt und feierte somit ihr Debüt für die deutsche U17-Juniorinnen Nationalmannschaft. Im zweiten Länderspiel steuerte Kowalski, die mit 13 Toren die Torschützenliste der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost anführt, ihr erstes Tor bei. In der 59. Minute wurde die Stürmerin des VfL Wolfsburg eingewechselt und traf in der 62. Minute zum 2:0-Endstand.

Tabelle nach zwei von drei Qualispielen

1. Deutschland 7:0 Tore 6 Punkte

2. Norwegen 2:1 Tore 4 Punkte

3. Irland 1:3 1 Punkt

4. Schottland 0:6 Tore 0 Punkte

Foto: mm

Mittwoch, 06. März 2019 11:14 Uhr

Wolfsburg/Dohnsen (red). DFB-Trainerin Ulrike Ballweg hat ihren Kader für die 2. EM-Qualifikationsrunde im schottischen Edinburgh (17. bis 27. März 2019) nominiert. Zum 20-köpfigen Kader der deutschen U17-Juniorinnen Nationalmannschaft gehört auch die in Dohnsen wohnhafte Natasha Kowalski vom Bundesligameister VfL Wolfsburg. Somit werden die Leistungen der Stürmerin, die derzeit die Torschützenliste der Bundesliga Nord/Nordost mit zwölf Toren anführt, belohnt.

Die DFB-Auswahl startet am 20. März (ab 14 Uhr) gegen Gastgeber Schottland in das Miniturnier. Drei Tage später geht's gegen die Republik Irland (23. März ab 13 Uhr) weiter. Zum Abschluss folgt am 26. März (ab 15.30 Uhr) das Aufeinandertreffen mit Norwegen. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde in Bulgarien (30. April bis 17. Mai 2019).

Foto: mm

 

Unsere Videothek
Rede und Antwort
Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr
Kreisauswahltrainer Kevin Walter möchte sein Hobby zum Beruf machen
Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Samstag, 09. Februar 2019 10:35 Uhr

Lenne/Deensen/Wuppertal (mm). In Deensen ist Sebastian Weiberg aufgewachsen. Seine Fußballheimat hat der mittlerweile 31-jährige schließlich beim TSV Lenne gefunden, wo er viele Jahre seiner Jugend, aber auch einige Jahren im Herrenbereich verbracht hat. Seit 1,5 Jahren spielt Weiberg Futsal und ist als Trainer bei der Fußballschule des VfL Bochum tätig. Wie er zum Futsal gekommen und wie es zu seiner Tätigkeit beim VfL Bochum gekommen ist, verriet Weiberg der Redaktion im Gespräch.

Redaktion: "Sebastian, wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen? Auf welcher Position warst du zu Hause?"

Sebastian: "Ich habe in Deensen unter der Leitung meines Vaters angefangen. Wir haben dann eine Jugendspielgemeinschaft mit Stadtoldendorf gebildet, ehe ich vor etwa 22 Jahren nach Lenne gewechselt bin, wo mein Spielerpass noch heute liegt. Ich habe als Stürmer oder auf den Flügeln gespielt."

Redaktion: "Wie verlief die Jugendzeit in Lenne?"

Sebastian: "Wir hatten eine richtig gute Mannschaft beisammen und haben in der C-Junioren Bezirksliga unter anderem den Klassenerhalt geschafft. In der B-Jugend haben wir die Kreismeisterschaft geholt und in der A-Jugend durfte ich auch zwei Jahre in der Bezirksliga kicken."

Redaktion: "Wie verlief der Übergang zum Herrenbereich?"

Sebastian: "Ich habe als A-Jugendlicher ab und zu bei der ersten Mannschaft unter Michael Proske ausgeholfen und bin dann aus zeitlichen Gründen erstmal in die zweite Mannschaft gegangen. Hier war Holger Döring mein erster Trainer. Unter Mario Surmann kam ich dann erst in der ersten Mannschaft richtig an."

Redaktion: "Und mit der Zeit warst du immer weniger zu sehen gewesen. Wohin hat es dich verschlagen?"

Sebastian: "Ich bin 2010 wegen meines Sport- und Mathematikstudiums nach Wuppertal gegangen. Lange Zeit bin ich am Wochenende zwischen Wuppertal und Heimat gependelt, sodass ich wieder in der zweiten Mannschaft von Lenne gespielt habe."

Redaktion: "Mittlerweile spielst du bei der zweiten Mannschaft vom Wuppertaler SV Futsal. Wie hast du diese Sportart, die ja mittlerweile auch in unserem Kreis durch die Jugendhallenkreismeisterschaften bekannter geworden ist, kennengelernt?"

Sebastian: "Ich habe Futsal über den Hochschulsport kennengelernt. Futsal war für mich zu dem Zeitpunkt überhaupt noch kein Begriff. Es gab Futsalkurse, bei denen man sich die Regeln aneignen konnte. Es hat etwa 2-3 Wochen gedauert, dann hatte ich mich auch an den Ball, der bekanntlich weniger als ein Fußball springt, gewöhnt. Ich habe dann erst einmal 2-3 Wochen zur Probe mitgespielt. Wir haben beim Hochschulsport eigentlich nur trainiert. Wir wollten auch mal zu Turnieren fahren, was uns aber leider nicht gelungen ist."

Redaktion: "Ist Futsal in NRW weit verbreitet? Wieviele Ligen gibt's am Niederrhein?"

Sebastian: "Futsal ist auch in NRW noch nicht so weit verbreitet. Der Bekanntheitsgrad ist noch lange nicht so hoch wie beim Fußball. Es gibt aktuell ja nicht einmal eine Profiliga, die wohl erst zur Saison 2020/2021 eingeführt wird. Wir am Niederrhein haben mit der Futsal-Landesliga, der Futsal-Niederrheinliga und der Futsal-Regionalliga drei Ligen. Wir vom WSV sind in jeder Liga mit einer Mannschaft vertreten."

Redaktion: "Wie ist der Kontakt zum Wuppertaler SV entstanden und wann hast du dann dort angefangen?"

Sebastian: "Ich bin offiziell erst in der vergangenen Saison eingestiegen. Der Kontakt zu den Spielern bestand durch den Hochschulsport schon länger. 2015/16 wurde eine Unimannschaft am Ligabetrieb angemeldet und in der Saison darauf wurde dann der Wuppertaler SV gründet."

Redaktion: "Mit welchen Zielen bist du an diese Herausforderung herangegangen?"

Sebastian: "Ich wollte hauptsächlich Spaß haben, aber natürlich hat es auch in mir Ehrgeiz geweckt, möglichst viele Spiele zu gewinnen."

Redaktion: "Das Kuriose an der Sache ist, dass du als Neuzugang, der noch nie ein Ligaspiel bestritten hat, gleich zum Co-Kapitän ernannt wurdest. Wie kam es dazu?"

Sebastian: "Ich bin an die Sache sehr motiviert herangegangen und habe mich auch mit der Stimme bei der ein oder anderen Übung eingebracht oder bei den Trainingsspielen Anweisungen gegeben, sodass mich das Trainerteam zum Vize-Kapitän ernannt hat. Zudem verfüge ich mit über die längste Erfahrung im Fußballsport. Da unser Kapitän bis auf ein Saisonspiel ausgefallen ist, war ich bis auf das eine Spiel immer der Kapitän."

Redaktion: "Wie war dein erstes Futsal-Ligaspiel?"

Sebastian: "Das war sehr ungewohnt. Man konnte das nicht mit Trainingsspielen vergleichen. Zusätzlich kam natürlich auch die Kapitänsbinde gleich beim ersten Spiel in einer neuen Sportart dazu. Leider sind mir in diesem Spiel zwei Fehler unterlaufen, was aber immer mal passieren kann. Wir haben das Spiel verloren, obwohl für uns deutlich mehr drin war."

Weiberg trägt die 23 und die Kapitänsbinde

Redaktion: "In der vergangenen Saison seid ihr aus der Futsal Landesliga in die Niederrheinliga aufgestiegen. Wie kam es dazu?"

Sebastian: "Wir haben die Spielzeit als Fünfter abgeschlossen. Durch eine Reform sollte der Viertplatzierte in die Niederrheinliga aufsteigen, der jedoch verzichtet hat, sodass wir als Fünfter berechtigt waren aufzusteigen. Da wir eine dritte Mannschaft aufmachen wollten und uns die Liga gereizt hat, haben wir uns dazu entschlossen, die Chance zu nutzen und die Saison als Lehrjahr mitzunehmen."

Redaktion: "Wohin sind eure weitesten Reisen?"

Sebastian: "Für uns ist das Spiel in Kleve, an der niederländischen Grenze die weiteste Auswärtsfahrt."

Redaktion: "Kommen wir nun noch ein wenig stärker zum Spielbetrieb. Wie sieht ein Heimspieltag von euch aus?"

Sebastian: "Wir versuchen immer möglichst einen Blockspieltag hinzubekommen, beginnend mit der dritten und endend mit der ersten Mannschaft. Somit können unsere Mannschaften auch auf die Unterstützung aus den anderen Mannschaften zählen. Ab und zu schaut sogar die Ultraszene der WSV Fußballer vorbei und sorgt auf den Rängen für ordentlich Stimmung."

Redaktion: "Auf dem Fußballplatz warst du Stürmer, welche Position spielst du jetzt? Welches Spielsystem spielt ihr und wie erfolgt das Wechseln?"

Sebastian: "Beim Futsal spielt man wie beim Hallenfußball auch mit vier Feldspielern und einem Torwart. Unser Kader besteht aus 12 Spielern. Wir spielen mit Raute und wenn ich auf dem Spielfeld bin, nehme ich meist die Position des letzten Manns ein. Es gibt aber auch viele Mannschaften, die mit einem 2-2-System spielen. Wir trainieren in der Saison zweimal die Woche, in der Vorbereitung sogar drei - viermal und studieren unsere Spielzüge so gut es geht ein. Wir haben in der Regel feste Wechselpartner und wechseln alle 2 - 3 Minuten durch, mal situationsbedingt und mal im Block."

Redaktion: "Wie läuft die Saison? Welches war bisher das kurioseste Saisonspiel?"

Sebastian: "Wir stehen aktuell mit 15 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und sind mit der Spielzeit bisher ganz zufrieden. Unser kurioseste Spiel fand ganz klar gegen Futsal TG Neuss statt. In dieser Begegnung trafen zwei starke Offensivreihen aufeinander, was sich auch im Endstand von 9:8 für uns widergespiegelt hat - und das bei einer Nettospielzeit von 40 Minuten. Wir lagen vier Minuten vor Schluss mit 6:8 zurück und sahen schon als der sichere Verlierer aus. Dann habe ich das 7:8 geschossen und in der Schlussminute fiel dann auch noch das 9:8. Das erlebt man nicht oft."

Redaktion: "Wie kam es zu deinem Job bei der Fußballschule des VfL Bochum?"

Sebastian: "2014 gab es an der Uni die Möglichkeit die Fußball B-Lizenz zu machen. Unsere Sportkurse wurden uns als Voraussetzung angerechnet, sodass ich nicht wie üblich erst die C-Lizenz machen musste. In Abstimmung mit dem TSV Lenne habe ich die Lizenz dann gemacht. Ich hatte Lenne mein Wort gegeben, dass ich in der Jungendarbeit tätig sein werde. Ich habe dies dann drei Jahre an den Wochenenden bei den C-Junioren gemacht. Als ich dann angefangen habe Futsal im Verein zu spielen, war die Zeit nicht mehr da, sodass ich mir etwas Neues suchen musste."

Redaktion: "Wie kam der Kontakt zum VfL Bochum zu Stande? In welcher Funktion bist du dort tätig?"

Sebastian: "Der Kontakt kam über den Leiter der Fußballschule, Boffzens Jürgen Holletzek zu Stande. Über ein Praktikum wurde ich dann ins Team der Fußballschule aufgenommen, wo ich unter anderem dann auch mit Fatmir Vata oder Dariusz Wosz in Kontakt gekommen bin. Ich bin hauptsächlich als Torwarttrainer tätig, kann aber auch den Part für die Feldspieler übernehmen. Ich habe auch einen Lehrgang für Futsal-Torwarttraining absolviert und kümmere mich somit beim WSV ebenfalls um die Torhüter."

Redaktion: "Seid ihr mit der Fußballschule auch mal in der Gegend?"

Sebastian: "Wir werden in diesem Jahr im Oktober erstmals beim FC 08 Boffzen stationieren. Zudem bieten wir Trainingseinheiten im Bolzano in Höxter an. Es ist immer wieder schön heimatnah die Fußballschule abzuhalten, ich freue mich schon drauf. Wer Interesse hat, kann sich auf unserer Homepage jeder Zeit informieren."

Redaktion: "Du spachst gerade vom heimatnahen Fußball. Wie oft bist du noch in Lenne und warst du beim Aufstiegsspiel dabei?"

Sebastian: "Es kommt nicht oft vor, dass ich mal selbst vor Ort bin. Ich verfolge das meiste dank euch über das Internet. Zuletzt war ich zwischen den Jahren beim Einbecker Morgenpost Pokalturnier in Dassel und habe dort die zweite Mannschaft angefeuert. Das Aufstiegsspiel konnte ich mir leider nicht selbst anschauen."

Redaktion: "Wir danken Dir für den Ausflug zum Futsal und wünschen euch für die kommenden Spiele viel Erfolg."

 

Stolz posiert der Kapitän beim Shooting

Fotos: www.rot-blau.com

 

Jugend
Mittwoch, 17. April 2019 19:21 Uhr
Ab Sommer: Holzminden präsentiert neues A-Junioren Trainergespann
Mittwoch, 17. April 2019 07:03 Uhr

Holenberg (mm). Am vergangenen Samstagnachmittag hatte die A-Junioren Mannschaft der JSG Forstbachtal den JFV Union Bad Pyrmont zu Gast, welcher sich zuletzt in aufsteigender Form befand. In der ersten Halbzeit hielten die Kurstädter noch gut mit, ehe sich im zweiten Durchgang die Qualität der Mannschaft von Daniel Schmidtmann durchsetzte. Nach 90 Minuten endete die Begegnung mit einem ungefährdeten 4:0-Heimsieg.

In der zweiten Spielminute sendete Max Mund den ersten Warnschuss in Richtung Tor des JFV. Sein Schuss ging allerdings knapp am Tor vorbei. Nur zwei Minuten später folgte die nächste gute JSG-Chance. Nach einer Freistoß-Flanke von Leon Wessel setzte Alexander Herdt das Spielgerät per Kopfball an die Latte. Nach Vorarbeit von Marvin Wessel ging in der 14. Spielminute ein abgefälschter Schuss von Joel Mely über das JFV-Gehäuse.

Zu einer unschönen Szene kam es in der 20. Spielminute. Auf Höhe der Mittellinie erlitt Leon Wessel durch einen Ellbogenschlag seines Gegenspielers eine Platzwunde am Kopf, die später mit vier Stichen im Krankenhaus genäht wurde. Für Leon Wessel kam schließlich Jan Hoffmann ins Spiel.

Hoffmann wurde in der 25. Minute auch gleich von Alexander Herdt in Szene gesetzt, doch sein Kopfball landete über dem Gehäuse. Ein weiterer 20 Meter Schuss von Jan Hoffmann ging ebenfalls über das Tor (31.). Als sich die Zuschauer bereits auf ein 0:0 zur Halbzeit eingestellt hatten, nahm sich Alexander Herdt aus 25 Metern ein Herz. Der Schuss sah zunächst harmlos aus, doch rutschte dem JFV-Keeper Jerome März durch die Handschuhe, sodass der Ball zum 1:0 im Tor gelandet ist. Mit diesem Spielstand gingen die Mannschaften dann auch in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte zeigte die Schmidtmann-Elf dann ein anderes und aggressiveres Gesicht, setzte Bad Pyrmont unter Dauerdruck und kam zu zahlreichen Torchancen. In der 51. Spielminute drang Jan Hoffmann von halblinks in den Strafraum ein, überlief seinen Gegenspieler und schob am herausstürmenden Torwart vorbei zum 2:0 ins lange Eck ein.

Die nächste Gelegenheit hatte zunächst Marvin Wessel auf dem Fuß. Leon Fechner setzte sich über links durch und spielte mustergültig quer in die Mitte. Wessel versprang der Ball auf dem unebenen Platz jedoch, sodass sein Abschluss aus sechs Metern ohne Druck in den Armen von Keeper Jerome März landete. Dessen Vorderleuten gelang es immer seltener für Entlastung zu sorgen, sodass Angriff auf Angriff der Forstbachtaler erfolgte. Marvin Wessel sorgte mit einem satten Abschluss von der Strafraumgrenze schließlich für das 3:0 und Leon Fechner stellte mit dem 4:0 den Endstand her.

"Bad Pyrmont hat insbesondere in der ersten Halbzeit gut dagegen gehalten und ist erst spät eingebrochen. Wir hätten deutlich höher gewinnen können, aber auf dem extrem unebenen Platz sind einfach viele Bälle im entscheidenden Moment versprungen. Letztlich können wir aber unter diesen Umständen mit dem Ergebnis zufrieden sein", so JSG-Trainer Daniel Schmidtmann.

Fotos: mm

Mittwoch, 17. April 2019 07:01 Uhr

Ochtersum (mm). Nach der 0:2-Derbyniederlage gegen die JSG Forstbachtal und der unnötigen 0:1-Niederlage gegen den Tabellenführer JSG Halvestorf/Herkendorf reiste die A-Junioren Mannschaft des SV06 Holzminden am vergangenen Samstagnachmittag zum Tabellendritten nach Hildesheim. Die Mannschaft von Ali Chaabu trat bei der JSG Ochtersum an. "In der Schlussphase war es ein offenes Spiel. Mit viel Glück nehmen wir hier einen Punkt mit", berichtete SV-Jugendleiter Andreas Korte der Redaktion, der derzeit die A-Jugendmannschaft der Kreisstädter unterstützt.

"Die Hildesheimer Jungs waren uns in den ersten 30 Minuten überlegen. Sie waren insgesamt aggressiver und haben deutlich gezeigt, dass sie aufsteigen wollen", blickte Korte auf die erste halbe Stunde der Begegnung zurück. Die verdiente Führung erzielte Finn-Lasse Kopfmann (28.). Als sich Holzminden gefunden hatte, fiel nach einem individuellen Fehler das Tor zum 2:0-Halbzeitstand durch Tim Friedrich (43.).

Die Halbzeitansprache von Ali Chaabu trug in der Folgezeit Früchte."Wir haben in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt. Nachdem wir drei hochkarätige Chancen liegen gelassen haben, konnten wir das Anschlusstor erzielen", freute sich Korte über die Leistungssteigerung der Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt. Paul Lautenschläger war es, der den Treffer zum 2:1 in der 78. Minute erzielte. Es folgte ein offener Schlagabtausch, welchen die JSG Ochtersum für sich entscheiden konnte. Tim Friedrich traf in der 89. Minute zum 3:1-Endstand. "Wir haben Ochtersum Paroli geboten und gezeigt, dass wir mithalten können", so Korte.

Nach 16 Partien steht der SV06 Holzminden mit 14 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz und damit einen Zähler hinter dem JFC Kaspel. Der Mai wird für die Kreisstädter entscheidend sein. Dann spielen sie noch gegen den JFV Union Bad Pyrmont, den JFC Kaspel, den VFV Borussia Hildesheim II und das Schlusslicht SV BW Salzehmmendorf. Auf Seiten von Holzminden hofft man, dass man nicht bis zum letzten Spiel, welches Mitte Juni vor heimischem Publikum gegen die JSG Reher/Aerzen/Groß Berkel stattfinden wird, um den Klassenverbleib zittern muss.

Foto: mm

Montag, 15. April 2019 06:55 Uhr

Heinade (red). Vom 17.05. bis 19.05. besucht die 96-Fußballschule den TSV Heinade. Auch Ihr Kind kann beim spannenden Training mit erfahrenen Trainern dabei sein! Wie schon vor 2 Jahren kommt Hannover 96 nach Heinade, um mit Jungen und Mädchen im Alter zwischen 5 und 14 Jahren zu trainieren. Um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, bedarf es einer Anmeldung über die 96 Fußballschule und einer Teilnahmegebühr von 99,96 € pro Teilnehmer.

In diesem Jahr ist die Fußballschule von Hannover 96 in Ihrer Nähe. Vom 17.05. bis 19.05. haben fußballbegeisterte Kids beim TSV Heinade die Gelegenheit, sich einmal wie echte Profis zu fühlen. Durch qualifizierte Trainer werden die Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren in intensiven Einheiten nicht nur bestmöglich gefördert, sondern können in einem 96-Quiz auch ihr geballtes Wissen unter Beweis stellen.

Um sich in der 96-Fußballschule wie ein Profi zu fühlen, brauchen die Teilnehmer natürlich auch eine entsprechende Ausstattung: Neben der vollständigen Trainingsausrüstung (Trikot, Hose, Stutzen und Profi-Trinkflasche) erhalten die Kinder eine Teilnehmer-Urkunde mit Foto, einen Erinnerungspokal und einen Gutschein für ein Bundesliga-Heimspiel von Hannover 96. Kleine Überraschungen und nützliche Tipps für eine erfolgreiche Fußballzukunft runden das Trainingslager ab. Im Teilnahmepreis enthalten sind während des gesamten Zeitraumes zudem neben der Mittagsverpflegung auch alle Getränke.

Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt und eine frühzeitige Anmeldung daher vorteilhaft. Informationen zur Anmeldung bekommen Sie im Internet unter www.hannover96-fussballschule.de. Bei weiteren Fragen zum Ablaufplan und dem Wochenende darf sich gerne an den Juniorenfachwart Dirk Schoppe (01752958507) gewendet werden.

Symbolbild: mm

 

Donnerstag, 11. April 2019 17:42 Uhr

Holenberg (r). Die A-Junioren der JSG Forstbachtal empfangen am kommenden Samstag den Tabellensiebten der Bezirksliga-Staffel III, JVF Union Bad Pyrmont, zum Nachholspiel im Holenberger Voglerstadion. Das Hinspiel in Pyrmont ging mit 1:6 klar an die Elf von Daniel Schmidtmann, der aber gewarnt ist. Die Formkurve des Gegners zeigt steil nach oben, denn die letzten drei Spiele hat Bad Pyrmont allesamt hoch gewonnen und besonders mit dem 7:0-Kantersieg gegen den VfV Hildesheim ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Anstoß ist im Holenberger Voglerstadion um 14 Uhr.

„Zuletzt haben wir immer etwas zu viel Zeit benötigt, um in unser Spiel zu finden. Gegen Bad Pyrmont haben wir diese Zeit nicht. Die haben in den ersten Minuten ihrer letzten 3 Spiele insgesamt 5 Tore erzielt und immer früh den Grundstein für ihren Erfolg gelegt. Wir müssen diesen Gegner vom Anpfiff an konsequent unter Druck setzen und Bad Pyrmont unser Spiel aufzwingen. Dann sollten wir zu Hause unsere Pflichtaufgabe erfüllen und die 3 Punkte einfahren“, so Schmidtmann.

Mit Stürmer Safi Meherdeli und Innenverteidiger Luca Schwarz muss Schmidtmann auf insgesamt zwei Stammkräfte verzichten

Foto: mm

Überregional
Donnerstag, 04. April 2019 07:30 Uhr
JSG Hameln - Land kommt in Alfeld nicht über ein Remis hinaus
Freitag, 29. März 2019 18:15 Uhr

Alfeld/Tünder (r). Die JSG Hameln-Land konnte in der vergangenen Woche den ersten „Dreier“ der Rückrunde einfahren. Am morgigen Samstag sollen die Punkte ebenfalls auf das Konto der Rattenfänger wandern und zwar aus Alfeld. Anstoß der Begegnung ist um 13 Uhr.

Der SV Alfeld steht mit dem Rücken zur Wand. Als Tabellenelfter ist der SV mehr als abstiegsbedroht. Letzte Woche konnte die heimische JSG gegen Twistrigen wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt sammeln und steht nun zehn Punkte vor dem morgigen Gastgeber von der Leine. Im Hinspiel der beiden Teams setzte sich Hameln – Land mit 12:3 deutlich durch und reist dadurch wohl auch als „leichter“ Favorit nach Alfeld. Die Niemeyer – Elf  reist ohne ihren Torjäger Gallapeni ins Leinetal, der verletzungsbedingt ausfällt, sonst steht der Kader weitestgehend fit zur Verfügung.

Hoffen wir mal, dass die Jungs der JSG mit der richtigen Einstellung in die Begegnung gehen und den Gegner nicht unterschätzen. Mit einem Sieg in Alfeld hätte das Team um Kapitän Kraus wohl die „Gefahrzone“ der Liga endgültig verlassen.

Steffen Niemeyer: „Nach dem Punktgewinn vom letzten Wochenende wollen die Jungs jetzt nachlegen! Alfeld muss eigentlich alles auf eine Karte setzen, um ihre Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Dementsprechend erwarte ich eine kampfbetonte Begegnung der beiden Teams. Das Hinspielergebnis trügt ein bisschen, denn Alfeld war nicht so viel schlechter wie das Ergebnis aussagt.  Die Punkte die Alfeld in der Liga geholt hat wurden alle auf eigenem Platz erkämpft, das sollte uns Warnung genug sein und entsprechend muss die Einstellung der Jungs stimmen. Mit einem Sieg in Alfeld würden wir uns im Mittelfeld der Liga festsetzen und das muss auch unser Ziel und Anspruch sein!"

Foto: JSG Hameln-Land

Donnerstag, 28. März 2019 06:43 Uhr

Afferde (red). Die A – Junioren der JSG Hameln-Land  konnte sich am vergangenen Samstag gegen den Ligakonkurrenten aus Twistringen mit 4:2 durchsetzen. Die heimische JSG bestimmte von Anfang an das Geschehen auf dem Kunstrasen in Afferde.

Der Gast aus dem Kreis Diepholz hatte kaum Ballbesitz und konnte streckenweise nur reagieren, statt selber zu agieren. Die Jungs von Trainergespann Niemeyer/Bekedorf ließen den Ball in den eigenen Reihen gut laufen und warteten auf die Lücken in der Abwehr der Gäste. In der 18. Minute konnte Tristan Schmidt kurz vor der Strafraumgrenze der Twistringer nur durch ein Foul gestoppt werden. Die Freistoßvariante über drei Stationen vollendete Gianluca Bekedorf zur 1:0-Führung. Navid Shahmoradi konnte sich nur zwei Minuten später ebenfalls in die Torschützenliste eintragen und brachte die Blau-Weissen aus Hameln verdient mit 2:0 in Führung. Diese Führung nahmen die Jungs der JSG Hameln–Land mit in die Pause, da Torhüter Maarten Brandau in der 41. Minute noch einen Strafstoß der Gäste glänzend pariert hat.

Nach dem Wechsel bot sich dasselbe Bild wie in Durchgang eins. Hameln hatte das Spiel und den Gegner unter Kontrolle. Neuzugang Tristan Schmidt vollendete in der 53. Minute einen der vielen Angriffe der Hausherren zum 3:0. Das Spiel verflachte nun von Seiten der Hausherren und Twistringen bäumte sich noch einmal auf. Durch Unachtsamkeiten und sehr viel Glück kamen die Gäste aus Twistringen auf 3:1 in der 65. Minute und 3:2 in der 75. Minute noch einmal heran. Die Hausherren waren sich in dieser Phase des Spiels zu sicher und erlaubten den Gästen noch einmal heranzukommen. Nach dem zweiten Anschlusstreffer zog das Heimteam das Tempo nochmal an. Alex Manka sorgte dann in der 88. Minute mit dem Tor zum 4:2 für die Entscheidung.  

Steffen Niemeyer: „Mein Team hat eine gute Partie gezeigt und den Gegner weitestgehend unter Kontrolle gehabt. Die Gegentore fielen aus dem Nichts! Bis auf diese zwei Chancen habe ich von Twistringen nichts gesehen und die haben sie auch noch sehr glücklich abgeschlossen. Einen Vorwurf muss ich der Mannschaft, trotz des Punktgewinns, aber machen. Die Chancenauswertung war heute unterirdisch! Bei so vielen, gut herausgespielten Einschussmöglichkeiten müssen wir  7 – 8 Tore machen und die Sache wäre klarer ausgefallen. Egal, diese drei Punkte verschaffen uns weiter Luft nach unten !“

Foto: JSG Hameln-Land

Mittwoch, 27. März 2019 18:10 Uhr

Duingen (r). Am vergangenen Wochenende hat der Trainer der Fußball-Herrenmannschaft des Duinger SC, Oliver Heuer, nach zuvor bestandenem schriftlichen Prüfungsteil nun auch den praktischen Teil der Lehrprobe erfolgreich absolviert. Er ist damit Inhaber der Trainer C-Lizenz. Fußball-Spartenleiter Dieter Rinne gratuliert Oliver zur bestandenen Prüfung recht herzlich und dankt ihm für sein Engagement für den Verein.

Der DSC liegt aktuell auf Platz 2 der 3. Kreisklasse und liefert sich mit den Friesen aus Langenholzen und der Reserve der SV Alfeld einen spannenden Kampf um den Aufstieg in die 2. Kreisklasse.

Altherrenmannschaft geplant

Zudem beabsichtigt der Duinger SC zur neuen Saison wieder eine Altherren-Mannschaft zum Spielbetrieb anzumelden. Aktive bzw. frühere Spieler oder einfach fussballinteressierte Personen, die mindestens 32 Jahre alt sind, können sich gern beim stellvertretenden Fussball-Spartenleiter Daniel Heuer (E-mail: daheuer@t-online.de) melden, um nähere Informationen zu erhalten.

Als Trainer für die "neue" Altherrenmannschaft stehen die früheren Bezirksligaspieler Marco Laugwitz und Grivin Gapinski zur Verfügung.

Foto: DSC Duingen

Dienstag, 12. März 2019 06:30 Uhr

Afferde (r). In der Landesliga der A-Junioren war der Spitzenreiter aus Havelse bei der JSG Hameln-Land zu Gast. Schon in der ersten Minute trafen die Gäste ins Gehäuse von Maarten Brandau.  Das Zuspiel in die Spitze konnte die Abwehr der JSG nicht verhindern, da die Sicht gegen den Schlagregen erheblich eingeschränkt wurde. Die Partie, die schon wegen Gewitter ca. 15 Minuten später angepfiffen wurde, wurde nach fünf Spielminuten wegen Hagel erneut unterbrochen. Nach der Fortsetzung der Partie kämpften die Hausherren gut gegen Wind. Der TSV Havelse kam in der 40. Minute zum verdienten zweiten Treffer und ging mit der 0:2-Führung in die Halbzeit.

Nach dem Pausentee hatte nun die JSG Hameln-Land Rückenwind und wurde stärker. Alex Manka und Tristan Schmidt hatten ebenfalls Einschlussmöglichkeiten zum Anschlusstreffer, trafen aber nur das Außennetz oder scheiterten am Gästekeeper. Havelse blieb weiter gefährlich und so boten sich Chancen auf beiden Seiten. Maarten Brandau im Tor der JSG hielt das Gehäuse aber durch gute Paraden im zweiten Durchgang sauber und die JSG hatte durchaus die Möglichkeiten zum Anschluss. Trotz Chancen auf beiden Seiten konnte kein Akteur das Runde in das Eckige befördern. So blieb es bei schwierigen Bedingungen beim 0:2 für den Tabellenführer aus Havelse.

Steffen Niemeyer : „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen! Sie haben gut gearbeitet und trotz ersatzgeschächtem Kader eine akzeptable Leistung gebracht. Havelse nimmt die Punkte verdient mit nach Hause und steht zu Recht an der Tabellenspitze. Wir müssen uns nicht am TSV messen, da sind andere Voraussetzungen, sondern auf uns achten und die Punkte gegen die anderen Ligakonkurrenten holen. Vor Beginn der Rückrunde war mir schon klar, dass in den ersten Spielen wohl die Trauben hoch hängen, aber mit den gezeigten Leistungen aus den ersten zwei Begegnungen können wir zufrieden sein und darauf aufbauen. Wenn die angeschlagenen und kranken Spieler wieder zur Verfügung stehen, werden wir auch punkten!“

Foto: JSG Hameln-Land

Achtung! Ende der Seite!
Hier geht es zurück zum Seitenanfang.
zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere die Cookies von www.meine-fankurve.de