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Herren
Sonntag, 27. Mai 2018 19:39 Uhr
Holzminden verlässt vorerst den Relegationsplatz
Sonntag, 27. Mai 2018 19:17 Uhr

Bodenwerder (mm). Wer hätte das vor der Rückrunde gedacht? Einen Spieltag vor Schluss konnte die SG Bodenwerder/Kemnade am heutigen Sonntagnachmittag den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen.

Die Last fällt SG-Trainer Alessandro Startari von den Schultern, der mit einigen Entscheidungen durch den Spielausschuss und das Sportgericht zu kämpfen hatte. "Die drei Punkte, die uns der Spielausschuss wegen der Platzsperre gegen Grünenplan abziehen will, brauchen wir jetzt auch nicht mehr. Wir haben es sportlich geschafft, großes Kompliment an die Mannschaft und den Vorstand", berichtete Startari.

Der Klassenerhalt war durch die Niederlage der SG Wesertal in Fürstenberg besiegelt. Darauf wollte es die Bodenwerderaner aber nicht ankommen lassen. Nach einem 1:3-Rückstand spielte die Startari-Elf gegen den TSV Lenne noch 3:3, sodass auch Lenne den Ausrutscher des FC Stadtoldendorfs, der 1:1 gegen den MTV Bevern spielte, nicht ausnutzen konnte.

In der elften Spielminute gingen die Hausherren durch Umberto Chirico mit 1:0 in Führung. Durch einen Doppelpack von Edward Urich (30./39.) ging der TSV Lenne mit einer 1:2-Führung in die Pause. Florian Beineke erhöhte in der 59. Minute auf 1:3, ehe die Stunde von Sertac Sahbaz schlug. Mit zwei Treffern trug sich der Führungsspieler in die Torschützenliste ein (66./86.).

"Meine Mannschaft hat gefightet. Nach der 1:0-Führung haben wir kurz geschwächelt, ehe wir zurückgeschlagen und verdient den Punkt geholt haben. Wir hatten 60% Ballbesitz und haben allen gezeigt, wozu wir in der Lage sind", war Startari über die gezeigte Mannschaftsleistung sehr erfreut.

Foto: mm

Sonntag, 27. Mai 2018 18:54 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Wie im Hinspiel wurde auch dieses Mal der MTV Bevern für den FC Stadtoldendorf zu einem Stolperstein. Im Vorbericht hatte FC-Trainer David Bisset davor gewarnt die Mannschaft von Werner Brennecke nicht unterschätzen. Am Ende können sie froh sein, dass sich der TSV Lenne mit einem 3:3 von der SG Bodenwerder/Kemnade getrennt hat. Somit haben sie weiterhin einen Sechs-Tore-Vorsprung auf den punktgleichen TSV.

"In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen", empfand Gästetrainer Werner Brennecke, dessen Mannschaft in der 24. Minute durch Ludger Asche mit 0:1 in Führung gegangen ist."In der zweiten Halbzeit hatten wir die klaren Möglichkeiten, aber wir scheiterten vier Mal am starken Torhüter Nico Becker. Leider mussten wir in der 90 Minute noch das 1:1 hinnehmen", so Brennecke weiter. Das Tor zum angesprochenen 1:1 hatte FC-Goalgetter Fuat Kazan erzielt.

"Wir musste heute auf drei Spielmacher verzichten, das hat man unserem Spiel angesehen. Muzaffer Dogan und Fuat Kazan haben es auf der Sechs aber dennoch gut gemacht. Es war ein Sommerkick und das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wieder", berichtete FC-Trainer David Bisset.

Foto: mm

 

Sonntag, 27. Mai 2018 18:35 Uhr

Heinsen (mm). Nach einem Jahr im Kreisoberhaus muss die SG Wesertal den Gang zurück in die 1. Kreisklasse gehen. Dies wurde durch den 2:4-Auswärtssieg des MTV Fürstenberg am heutigen Sonntagnachmittag endgültig besiegelt.

Dabei sah es für die Mannschaft von Carsten Möhlmann in der ersten Halbzeit gut aus. Durch Tim Kluth ging die SG mit 1:0 in Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit glich Fabian Pleier-Helm (53.) zum 1:1 aus.

Steve Gremmer war es schließlich, der den MTV mit 1:2 in Führung geschossen hat. In der 79. Minute musste SG-Spieler Jan Rabbe mit der roten Karte den Platz verlassen. Rabbe stoppte Fabian Pleier-Helm mit einer Tätlichkeit. In derselben Minute erhöhten die Gäste durch Patrick Kleine auf 1:3. Tim Kluth konnte drei Spielminuten später zum 2:3 verkürzen, ehe Fabian Pleier-Helm in der 90. Minute auf 2:4 erhöhte.

Foto: mm

Samstag, 26. Mai 2018 10:48 Uhr

Bodenwerder (mm). Am morgigen Sonntag spielt der TSV Lenne bei der SG Bodenwerder/Kemnade. Die Startari-Elf präsentierte sich zuletzt in guter Form und konnte gute Ergebnisse einfahren, sodass dies für den TSV Lenne kein Selbstläufer werden wird. Wenn Lenne in diesem Jahr die Chance auf die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga wahren möchte, dann ist in diesem Spiel ein Sieg Pflicht. Anstoß der Begegnung ist um 15 Uhr.

"Lenne ist der ganz klare Favorit. Sie spielen um die Meisterschaft und werden hochkonzentriert in das Spiel gehen. Bei mir werden einige Spieler verletzungs- und urlaubsbedingt fehlen, sodass ich nicht die stärkste Elf aufbieten kann. Wir wollen Lenne das Leben so schwer wie möglich machen und ein gutes Spiel abliefern", blickt SG-Trainer Alessandro Startari auf die Partie.

Foto: mm

Samstag, 26. Mai 2018 10:33 Uhr

Holzminden (mm). Zum zweiten Spitzenspiel innerhalb von kurzer Zeit kommt es für den VfR Hehlen. Nach dem 3:0-Auswärtssieg beim SV Rühle reist die Mannschaft von Markus Wienecke nun zum SV06 Holzminden II, der sich weiterhin noch Chancen auf den Aufstieg in den Kreisliga ausrechnen dürfen. Anstoß der Begegnung ist um 12.45 Uhr.

"Holzminden wird uns natürlich nichts schenken. Sie spekulieren auf den Aufstieg in die Kreisliga, sodass wir hochkonzentriert nach Holzminden fahren und ordentlichen Fußball spielen müssen. Wir wollen die Chance wahren am Saisonende ganz oben zu stehen. Dementsprechend hoffe ich auch, dass wir den Dreier mitnehmen können", so VfR-Trainer Markus Wienecke, dem außer Benjamin Langner, Alexander Lienig und Daniel Berndt der komplette Kader zur Verfügung stehen wird.

Foto: mm

Samstag, 26. Mai 2018 10:19 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Nun gilt's! Einen Ausrutscher darf sich der FC Stadtoldendorf gegen den MTV Bevern nicht erlauben. Zurzeit führen die Homburgstädter aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabelle vor dem punktgleichen TSV Lenne an. Im Hinspiel kassierte Stadtoldendorf in der Schlussminute den 1:1-Ausgleich. Anstoß der Begegnung ist am morgigen Sonntag um 15 Uhr.

"Im Hinspiel haben wir eigentlich gut angefangen und es nur versäumt Tore zu erzielen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns das Spiel aus der Hand nehmen lassen. Bevern darf man nie abschreiben - sie sind immer in der Lage Spiele für sich zu entscheiden. Wir sind gewarnt, aber so selbstbewusst, dass wir im Heimspiel einen Dreier holen wollen", warnt FC-Trainer David Bisset seine Mannschaft davor den Gast zu unterschätzen.

Foto: mm

Samstag, 26. Mai 2018 10:05 Uhr

Holzminden (mm). Mit 32 Punkten steht der SV06 Holzminden vor dem Heimspiel gegen den FC Ambergau/Volkersheim auf dem Relegationsplatz. Mit einem Sieg kann Holzminden mit den Gästen, die zwei Punkte mehr auf dem Konto haben, die Plätze tauschen. Im Hinspiel traten die Kreisstädter ersatzgeschwächt an und unterlagen mit 1:3. Anstoß ist am morgigen Sonntagnachmittag um 15 Uhr.

"Gegen Ambergau wollen wir alle Kräfte und Spieler mobilisieren, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Tobias Schulz, André Bröhland, Mats Lüttmann und Malte Helms können am Sonntag spielen. Hinter der Rückkehr von Simon Rybarczyk steht noch ein Fragezeichen. Leider müssen wir auf den Einsatz unserer A Junioren verzichten, weil die auch am Sonntag ihr Heimspiel bestreiten", hofft SV-Trainer Michael Lotze mit seinem Team noch das Ruder rumreißen zu können, zumal der SV Germania Hagen ihnen mit drei Punkte weniger im Nacken sitzt.

Foto: mm

Samstag, 26. Mai 2018 10:03 Uhr

Holenberg (mm). Wie hat der TuSpo Grünenplan die Pokalfinalniederlage weggesteckt? Am morgigen Sonntag reist die Mannschaft von Karsten Tute zum TSV Holenberg, welcher aufgrund der Abmeldung des TSV Pegestorf bereits sein letztes Saisonspiel bestreiten und direkt danach seinen Saisonabschluss mit der Bekanntgabe des "Spieler des Jahres" feiern wird. Anstoß ist um 15 Uhr.

"Nach der etwas enttäuschenden Niederlage im Pokalendspiel, heißt es noch einmal für die letzten beiden Spiele alles reinzuhauen, um einen sauberen Saisonabschluss zu haben. Im Spiel gegen Holenberg werden wir einiges in der Aufstellung ändern und erwarten mit dem TSV eine hochmotivierte Mannschaft, die im letzten Spiel der Saison nochmal alles geben wird", berichtete TuSpo-Trainer Karsten Tute.

 

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Frauen
Donnerstag, 24. Mai 2018 07:03 Uhr
Kowalskis Lauf geht weiter: Nächstes Tor im Nationalmannschaftsdress
Mittwoch, 23. Mai 2018 06:58 Uhr

Grünenplan (mm). Auch das Damenkreispokalfinale stand am vergangenen Pfingstmontag auf dem Programm. In diesem Duell trafen der FC Latferde 80 und der TSV Algesdorf aufeinander. Unter der Woche konnte sich der FC Latferde bereits im Ligaspiel gegen Algestorf mit 10:0 durchsetzen, sodass alles andere als ein Sieg der Mannschaft aus dem Kreis Hameln-Pyrmont eine große Überraschung gewesen wäre.

Bereits nach acht Spielminuten war die Begegnung entschieden. Latferde konnte in der dritten Minute nach einem Freistoß, den Shirley Wehrhahn verwertete, mit 1:0 in Führung gehen. Ein Zuspiel von Gina Rath wurde von Cheryl Abrahams (8.) zum 2:0 verwandelt.

Auch in der Folgezeit hatte Latferde, die mit großem Anhang angereist waren, das Spiel im Griff. Nach dem ein weiterer Versuch von Shirley Wehrhahn nichts einbrachte, machte es Jana Schrader in der 22. Minute besser und netzte zum 3:0 ein. Michelle Pernath und Vanessa Lichte ließen für den FC weitere Torchancen liegen, sodass es beim 3:0 zur Halbzeit blieb.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte Latferde das 4:0 nach. Einen Querpass von Jana Schrader drückte Shirley Wehrhahn mit ihrem zweiten Treffer des Tages über die Linie. Den Schlusspunkt setzte Wehrhahn in der 78. Spielminute und machte mit dem 5:0-Endstand zugleich auch ihren Dreierpack perfekt. Algesdorf wehrte sich nach Kräften, doch konnte hierbei zu keiner Zeit das Tor von FC-Keeperin Sarah Klützing gefährden.

Nach dem Schlusspfiff kannte die Freude auf Seiten von Latferde keine Grenzen mehr. Eine Sektdusche und eine Laola-Welle für die mitgereisten Zuschauer durften dabei nicht fehlen. Im Anschluss wurde vom Spielausschussvorsitzenden Michael Wiedwald die Siegerehrung vorgenommen. 

 

Mittwoch, 23. Mai 2018 06:50 Uhr

Boffzen (r). Am Pfingstmontag trafen die FC 08 Boffzen – Damen auswärts auf den SV Kollerbeck. In einer ausgeglichenen Partie erzielte Kollerbeck zum Ende der ersten Hälfte die Führung. In der zweiten Hälfte setzte Boffzen einige gute Angriffe, die jedoch nicht mit dem Ausgleich belohnt wurden. Kurz vor dem Schlusspfiff machte Kollerbeck dann mit einem Doppelpack den Sack zu und gewann, wenn auch zu hoch, mit 3:0.

FC-Kapitänin Rhea Mönnekes hatte in der fünften Minute die erste Möglichkeit nach einem Freistoß, der das Tor jedoch verfehlte. In der 16. Minute hatte Boffzen das Glück auf seiner Seite, als ein Abschluss vom Pfosten ins Aus sprang. Laura Neils kam in der 24. Minute nach einem Alleingang vors gegnerische Tor, setzte ihren Abschluss jedoch übers Tor. In der 33. Minute rettete FC-Torhüterin Vivian Fogheri mit einer Glanzparade das Unentschieden, ehe drei Minuten später die Kollerbecker Führung fallen sollte. Nach einer Flanke stand eine SV-Angreiferin frei im Strafraum und traf volley zum 1:0. Bis zur Halbzeitpause war es erneut FC-Torhüterin Fogheri, die einen höheren Rückstand mit tollen Paraden verhinderte.

Anfang der zweiten Hälfte war es Vanessa Hindrichs nach Vorlage von Rhea Mönnekes, die per Weitschuss Kollerbecks Torfrau prüfte. In der Folgezeit ließ Kollerbeck einige gute Möglichkeiten liegen, doch auch Boffzen setzte vermehrt Offensivaktionen. In der 71. Minute wurde Laura Neils in die Spitze geschickt, doch die Kollerbecker Torhüterin klärte im letzen Moment. In der 84. Minute kam Boffzen erneut durch Laura Neils vors gegnerische Tor, jedoch fand ihr Querpass vor dem Tor keine Abnehmerin. Boffzen drückte auf den Ausgleich, doch Kollerbeck machte das Tor. Ein Stockfehler führte in der 86. Minute zum Kollerbecker 2:0. Zwei Minuten später machte Kollerbeck mit dem 3:0 den Deckel auf die Partie. Lara Fredriksdotter hatte die letzte Boffzer Möglichkeit, schoss jedoch nach ihrem Alleingang die Torhüterin an. In der Nachspielzeit war es erneut Fogheri, die sich mit zwei weiteren Paraden auszeichnen konnte.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Vanessa Hindrichs, Carolin Helling (ab 72 Min. Jana Tilinski), Sina Gröbing, Daniela Rennebaum, Lema Ansari (ab 39 Min. Kea Wirth / ab 49 Min. Saskia Grüger), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Tamara Hartmann, Laura Neils & Lara Fredriksdotter.

Sonntag, 20. Mai 2018 12:42 Uhr

Boffzen (r). Am gestrigen Samstag kam es zum Nachholspiel zwischen den Damen des FC Boffzen und dem SC GW Paderborn. Nach einem frühen Rückstand kam Boffzen zurück, erzielte den Ausgleich und hatte sogar die Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende blieb es beim 1:1 - Unentschieden.

Der Gast aus Paderborn begann druckvoll und scheiterte bereits in der Anfangsphase mehrfach an Vivian Fogheri im FC-Tor. In der elften Minute fiel nach einem schnellen Angriff über Außen das 1:0 für den SC. Boffzen ließ sich vom Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und kam nun besser in die Partie. Doch Paderborn hatte in der 27. Minute die große Chance die Führung auszubauen, jedoch verfehlte der Abschluss nach einem Alleingang das Tor deutlich.

Zwei Minuten später war es dann der FC, der den Ausgleich erzielte. Laura Neils schnappte sich am Strafraum den Ball, umkurvte mehrere Gegenspielerinnen sowie die Torfrau und traf ins leere Tor zum 1:1. Boffzen drückte nun weiter auf den Führungstreffer und brachte die gegnerische Abwehr durch schnelle Vorstoße immer wieder in Bedrängnis. Nach Vorlage von Jennifer Strieder war es erneut Laura Neils, die mit ihrem Schuss in der 36. Minute an Paderborns Torfrau scheiterte. Eine Minute später war es wieder Neils, die nach einem Doppelpass mit Lara Fredriksdotter, zum Abschluss kam.

Nach der Halbzeitpause entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Boffzens Abwehr um Sina Gröbing und Carolin Helling stand gut organisiert und verteidigte konsequent, sodass kaum ein Angriff aufs FC-Tor kam. Falls doch, war Vivian Fogheri zu Stelle. Nach Vorne gab es zwei Chancen durch Rhea Mönnekes, die mit ihren Freistößen das Tor knapp verfehlte. Bis zum Schlusspfiff blieb es spannend, da Paderborn alles versuchte um noch einmal in Führung zu gehen. Bis auf einen Freistoß, der knapp am langen Pfosten vorbeiflog, kam jedoch nichts Gefährliches vors Boffzer Tor, sodass es am Ende beim 1:1 – Unentschieden blieb.

Endlich wurden die FC-Damen für ihren Aufwand auch mal nach 90 Minuten mit Punkten belohnt! 

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Sarah Steinsiek, Sina Gröbing, Carolin Helling, Vanessa Hindrichs, Jana Tilinski (ab 68 Min. Stefanie Vogt / ab 87 Min. Angelina Hanna), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Tamara Hartmann, Lara Fredriksdotter & Laura Neils.

Am Pfingstmontag steht bereits das nächste Spiel für Boffzens Damen statt. Auswärts tritt man beim SV Kollerbeck an. Anpfiff ist um 13 Uhr in Kollerbeck.

Foto: FC 08 Boffzen

 
 
 
Donnerstag, 17. Mai 2018 06:10 Uhr

Mittweida/Dohnsen/Wolfsburg (mm). Nach den Länderspielen gegen die USA, Belgien und die Niederlande ist Natasha Kowalski auch für das doppelte Länderspiel gegen die Tschechische Republik nominiert worden. Kowalski hatte zuletzt aufgrund eines Nasenbeinbruchs pausiert und das entscheidene Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft verpasst - nun spielt die Stürmerin mit einer angefertigten Maske und möchte der Bundestrainerin Bettina Wiegmann das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen.

Die Länderspiele, die den Saisonabschluss der U15-Juniorinnen des DFB darstellen, werden am 23. Mai (ab 17 Uhr) und am 25. Mai (ab 11 Uhr) in Mittweida stattfinden. Kann Kowalski ihre Torausbeute im Dress der Nationalmannschaft weiter ausbauen?

Ein weiteres Highlight wird für die Dohnserin am Samstag, den 26. Mai mit dem VfL Wolfsburg folgen. Sie stehen im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft und werden ab 13 Uhr im heimischen Stadion Elsterweg auf den SC Freiburg treffen. Das Rückspiel wird am 02. Juni in Freiburg folgen.

Wir drücken dir weiterhin die Daumen!

 

 

Sonntag, 13. Mai 2018 12:06 Uhr

Holzminden (r). Die Gäste aus Würgassen begannen druckvoll und hatten in den ersten 20 Minuten auch mehr vom Spiel. Erst nach 25 Minuten konnte sich der SV 06 merklich aus der eigenen Hälfte befreien und erste Akzente in der Offensive setzen. Nach einem abgefangenen Angriff setzte man einen schnellen Konter nach vorne auf die im Sturm spielende Franziska Malcherczyk.

Nicht nur in dieser Situation zeigte sie, dass sie die gleichen Stärken aufzeigt, wie die etatmäßige Stürmerin Carina Manthey, die an diesem Wochenende leider aus gesundheitlichen Gründen pausieren musste. Diese Stärke liegt neben der Torgefährlichkeit gerade in der Schnelligkeit. Im Eins gegen Eins setzte sie sich gegen ihre Gegenspielerin durch und platzierte ihren Schuss genau über die herauslaufende Torhüterin. Doch leider stand das Aluminium dem Führungstreffer im Wege.

Ab der 34. Minute mussten die Kreisstädterinnen dann einem Rückstand hinterher laufen. Die nun mit 19 Toren auf Platz drei der Torschützenliste liegende Denise Kerpers legte sich knapp außerhalb des 16er-Ecks das Leder auf ihren starken linken Fuß und visierte das Tor an. Jana Schaper sprang noch in den Schuss, aber bei ihrem Klärungsversuch rutschte ihr der Ball so unglücklich über den Schlappen, dass Michelle Dötzer im Tor nicht mehr entscheidend reagieren konnte. Nur sieben Minuten später und anscheinend noch nicht richtig erholt von dem Gegentreffer klapperte es wieder in der Kiste von Dötzer. Kerpers bewies nach einem schön vorgetragenen Spielzug ihre Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und erhöhte auf 0:2 (41. Minute).

In der Halbzeit fand Trainer Willer scheinbar deutliche Worte. Viel zielstrebiger wurden nun die Zweikämpfe angenommen und auch das schnelle Spiel in die Spitze klappte besser. Bereits in der 48. Minute konnte sich Franziska Malcherczyk nach toller Vorarbeit von Ricarda Riedel durchsetzen und das Ergebnis auf 1:2 verkürzen. Und nur vier Minuten später dann der ersehnte Ausgleich durch Nele Gerboth. Auf rechts freigespielt erreichte sie ein langer Ball von Judith Schlenke. Im Sechszehner zeigte sie ihre gute Form und ließ Abwehrspielerin wie auch Torhüterin mit einer Finte aussteigen und erzielte das 2:2 (52. Minute).

Holzminden drückte nun weiter nach vorne, doch auch der SSV blieb in ihren wenigen Aktionen weiterhin gefährlich. In der 76. Minute fiel dann die Entscheidung. Nach einer Hereingabe kam Kerpers rund acht Meter vor dem Tor zum Kopfball und konnte im Duell mit Dötzer die Kugel über die Torhüterin bugsieren. Ärgerlich und unnötig, gerade deshalb, weil der Treffer augenscheinlich nicht hätte zählen dürfen. Kerpers befand sich im Moment der Ballabgabe offensichtlich im Abseits, doch das Tor wurde gewertet. Kräftezehrend versuchte der SV 06 noch den Ausgleich zu erzielen, doch er gelang ihnen nicht mehr.

Willer: "Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Doch man hat zu wenig aus seinen eigenen Chancen gemacht. Und auch eine rund zehnminütige Überzahl konnte man nicht zu unserem Vorteil nutzen. Die Personalsituation ist immer noch sehr angespannt und deswegen zolle ich meinen Mädels bei diesen sommerlichen Temperaturen einen hohen Respekt. So wie angekündigt wurde die Aufstellung einer Wundertüte und wäre man konsequenter in der Chancenverwertung gewesen hätte man die große Überraschung auch im Ergebnis erzielen können."

Foto: mm

Samstag, 28. April 2018 19:09 Uhr

Wolfsburg/Dohnsen (mm). Was ein Saisonfinale! Vor dem heutigen Spieltag war der B-Juniorinnen Mannschaft des VfL Wolfsburg noch einen Punkt hinter dem 1. FFC Turbine Potsdam, doch dies sollte sich nach dem Spieltag zur Freude von Natasha Kowalski aus Dohnsen ändern. Die Stürmerin konnte mit ihrer Mannschaft die Meisterschaft der Bundesliga Nord/Nordost holen.

Wolfsburg siegte ohne Kowalski, die aufgrund eines Nasenbeinbruchs pausieren musste, mit 4:0 in Hamburg. Die Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam spielte gegen den Magdeburger FFC nur Unentschieden. Somit ist der VfL Wolfsburg in der Endabrechnung einen Punkt vor dem 1.FFC Turbine Potsdam.

In ihrer ersten Bundesligasaison war Kowalski mit zehn Bundesligatoren die beste Torschützin des VfL und trug somit maßgeblich zur Meisterschaft bei.

Foto: mm

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Rede und Antwort
Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr
Vom Fußballer zum Triathleten: Jan Eckhardt spricht über sein neues Hobby
Mittwoch, 28. März 2018 06:40 Uhr

Boffzen/Hannover (mm). Einen Hauch Fußball-Weltmeisterschaft gab es bereits beim gestrigen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Brasilien in Berlin. Die Profis wollten sich ihren Nationaltrainern vor den Nominierungen nochmal zeigen, ehe in 78 Tagen die WM (14. Juni - 15. Juli) in Russland eröffnet wird. René Wenzel vom FC 08 Boffzen muss nicht mehr zittern. Er wird definitiv im flächenmäßig größten Land der Erde mit von der Partie sein.

Im Interview stellt sich René Wenzel den Fragen der Redaktion. Hierbei blickt er auf seine eigene persönliche Spielersituation in Boffzen und gibt Auskunft über seine Teilnahme an der WM. Zudem gibt er unter anderem Ausblick wen er auf jeden Fall nominieren würde, wen er im deutschen Tor sieht und wer Weltmeister wird.

Redaktion: "René, die Kreisliga-Saison beginnt für euch wahrscheinlich erst am 2. April wieder. Wie siehst du euch für die restliche Saison gerüstet?"

René: "Leider konnte ich mir in der Vorbereitung keinen umfassenden Eindruck verschaffen, da ich aus beruflichen Gründen nur selten mit dabei gewesen bin. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs zum Start auf einem richtig guten Level sind. Wir wollen uns mit einem Platz im Mittelfeld nicht zufrieden geben."

Redaktion: "Du bist schon seit Beginn der Saison nur noch selten mit dabei. Wie kam es dazu?"

René: "Ich habe mich bereits im Mai dazu entschieden, beruflich nach Hannover zu gehen. Ich halte mich bei einem Verein fit und gehe sonst noch viel Sport machen. Ich will es so auch mindestens noch bis zum Saisonende durchziehen."

Redaktion: "Und was planst du dann?"

René: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Überlegungen. Ich will auf jeden Fall noch vor meiner beruflichen Reise nach Russland eine Entscheidung treffen. Diese steht Anfang Juni auf dem Plan."

Redaktion: "Wie kam es dazu, dass du zur WM fährst?"

René: "Meine Kollegen haben mit mir im Oktober über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurden drei Reporter gesucht, die Lust auf diese Tour haben – und darauf, multimedial zu berichten. Da habe ich nicht lange überlegt und zugesagt."

Redaktion: "Du fährst mit zwei anderen Kollegen mit einem Wohnmobil durch Russland. Wann geht's los und wie müssen wir uns das vorstellen?"

René: "Etwa eine Woche vor der WM geht’s in Hannover los. Wir fahren über die Baltikumstaaten nach Russland. Das erste Ziel ist wahrscheinlich St. Petersburg. Ansonsten gehen wir die genaue Route noch durch. Wir wollen möglichst viele WM-Städte besuchen. Dabei sind wir nicht das Team in den Stadien - das machen drei andere Kollegen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für uns steht alles rund um die WM im Fokus: die Menschen, die Kultur oder auch die vielen Besonderheiten, die dieses riesige Land zu bieten hat. Wir werden natürlich auch kritisch berichten."

Redaktion: "Wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?"

René: "Ganz einfach gesagt: recherchieren, Texte schreiben, Fotos machen, Videos drehen. Wir verbreiten dann unsere fertigen Beiträge im Internet auf Sportbuzzer.de sowie in den mehr als 30 deutschen Tageszeitungen, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland mit täglicher Sportberichterstattung beliefert."

Redaktion: "Könnt ihr euch bei dieser ganzen Arbeit auch mal ein Spiel anschauen?"

René: "Live im Stadion mit dabei zu sein wird eher schwierig. Wir möchten die spannenden Geschichten abseits der Stadien aufspüren und die Menschen bei diesem Sport in den verschiedensten Situationen erleben. Wo gucken sie Fußball? Wie fiebern sie mit? Dabei sind wir immer auf der Suche nach besonderen Momenten. Aber wenn es die Zeit zulässt, dann schaue ich mir ein Spiel im Stadion an. Auch wenn nur Panama gegen Tunesien spielt (lacht)."

Redaktion: "Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Mexico, Schweden und Südkorea - welchen dieser Gegner schätzst du am stärksten ein? Schaffen wir den Gruppensieg?"

René: "Diese drei Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau. Deutschland geht als klarer Favorit in die Gruppenphase. Am Ende werden wir Erster. Wer sich dann Platz zwei holt, ist mir eigentlich total egal."

Redaktion: "Mit Blick auf die WM-Teilnehmer - welche Mannschaften zählst du zu den Favoriten und welcher Mannschaft traust du eine Sensation zu?"

René: "Natürlich zählen Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien zu den Top-Favoriten. Eine Überraschung traue ich Belgien zu. Wenn es um eine Sensation geht, dann muss ich an Kroatien denken. Die hat keiner so wirklich auf den Zettel. Aber das Viertelfinale traue ich ihnen zu..."

Redakiton: "Meinst du, dass Bundestrainer Joachim Löw bei seiner Kaderverkündung noch eine paar Überraschungen parat haben wird?"

René: "Der aktuelle Kader kommt dem WM-Aufgebot schon extrem nahe. Ich denke aber schon, dass es Manuel Neuer, Marco Reus und Mario Götze noch schaffen. Auch wenn Neuer nicht ganz fit sein sollte, kann er der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit helfen. Bei Reus muss man einfach hoffen, dass er fit bleibt. Götze muss seine Form finden, dann wird Löw ihn spätestens im Finale wieder einwechseln."

Redaktion: "Welchem jungen Spieler würdest du am meisten einen Platz im Kader wünschen?"

René: "Spieler wie Joshua Kimmich, Timo Werner oder Leroy Sané sind für mich gesetzt. Mich würde es freuen, wenn Emre Can nominiert wird. Er spielt eine starke Saison beim FC Liverpool und ich mag seine Spielweise."

Redaktion: "Und wer steht im Tor?"

René: "Da würde ich als Nummer eins auf Marc-André ter Stegen setzen. Neuer kann nach so wenigen Spielen noch nicht bei einhundert Prozent sein. Ter Stegen ist fußballerisch sogar noch etwas besser. Auf dieser Position mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen."

Redaktion: "Wie lautet dein Wuschfinale?"

René: "Gegen wen Deutschland spielt, ist mir eigentlich ziemlich egal. Aber im Halbfinale Spanien besiegen und dann im Finale gegen Frankreich Weltmeister werden - das hätte schon etwas..."

Redaktion: "Vervollständige den Satz: Weltmeister wird ...., weil....."

René: "Weltmeister wird Deutschland, weil uns wieder die mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnen wird."

Redaktion: "Danke für das Interview. Wir wünschen dir noch einen schönen Urlaub!"

René: "Danke, sehr gerne."

Foto: privat

Mittwoch, 07. März 2018 06:38 Uhr

Höxter (red). Im Februar des Jahres 1996 – genaugenommen am 11. Tag des Monats – erblickte ein kleiner Junge in Höxter das wunderbare Licht dieser Welt. Dass dieser Junge, der fortan auf den Namen Felix hörte, einmal im Trikot des FC Schalke 04 gegen Real Madrid mit Karim Benzema, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale spielen würde, daran dachte wohl keiner.

Der freie Journalist René Wenzel hat mit dem aktuellen Spieler des SV Darmstadt (2. Bundesliga) und der U-21 Nationalmannschaft über seine Jugend beim TSV Sabbenhausen und TuS Lüdge, das Duell mit Christiano Ronaldo, das Schützenfest in Lüchtringen sowie seinen aktuellen Arbeitgeber und die prekäre Situation in Darmstadt gesprochen.

René Wenzel: Platte an die Latte, können Sie sich noch genau an den Aluminiumtreffer gegen Real Madrid erinnern?

Felix Platte: Das ist jetzt echt schon etwas mehr als drei Jahre her. Ich habe es oft genug gehört und damit eigentlich abgeschlossen. Klar sind das schöne Erinnerungen, weil man da nicht mehr so schnell hinkommt. Aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf die zukünftigen Aufgaben.

René Wenzel: Aber die Atmosphäre in einem Champions-League-Spiele werden Sie wohl nicht mehr vergessen…

Felix Platte: Es ist natürlich einmalig, gerade wenn man die Hymne hört. Ich war damals erst 19 Jahre alt und weiß noch genau, wie nervös ich in das Spiel gegangen bin. Ich habe am Tag vorher wahnsinnig darüber gefreut, dass ich überhaupt im Kader stehe. Ich wurde mit der frühen Einwechslung etwas ins kalte Wasser geworfen – das war vielleicht nicht schlecht, weil man sich in dem Moment nicht so einen großen Kopf gemacht hat. Insgesamt war es wahnsinnig geil. 

René Wenzel: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale – welches Trikot haben Sie sich gesichert?

Felix Platte: Ich habe daran gar nicht gedacht nach dem Spiel. Im Nachhinein fragen mich auch alle Leute, welches Trikot ich genommen habe. Aber ich habe mein eigenes Trikot behalten und es meinen Eltern geschenkt. Es hängt jetzt zuhause und ist eine tolle Erinnerung. Und so ein Trikotjäger bin ich sowieso nicht. 

René Wenzel: In der Saison 2014/2015 zählten Sie zusammen mit Goretzka, Meyer und Sané zu den Shootingstars des FC Schalke 04– alle haben den Durchbruch bis nach ganz oben geschafft, Sie spielen „nur“ in der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt. Sind Sie ein stückweit neidisch auf die ehemaligen Mitspieler?

Felix Platte: Neidisch auf keinen Fall. Ich gönne es den Jungs und weiß, dass sie dafür hart arbeiten. Als Fußballer verlaufen die Wege halt auch mal anders. Klar ist es mein Ziel, mal dort zu sein, wo die Jungs jetzt sind. Das spornt mich alles an und ich gebe mein Bestes, dass ich auf diesem Niveau spielen darf. 

René Wenzel: Sie waren erst als Leihspieler in Darmstadt und sind dann in dieser Saison fest verpflichtet worden. Haben Sie an einen Durchbruch auf Schalke nicht mehr geglaubt?

Felix Platte: Es war damals eine unruhige Zeit mit einem Trainerwechsel. Unter André Breitenreiter hatte ich nicht so eine gute Trainingsvorbereitung, sodass ich wo anderes Spielpraxis sammeln sollte. Ich war in Darmstadt auf Anhieb sehr zufrieden und es hat mir enorm viel gebracht. Gerade weil ich von Sandro Wagner sehr viel lernen konnte - er ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich.

René Wenzel: Wenn Sie sich schon vergleichen mit dem Nationalspieler. Sind Sie auch ein ähnlicher Typ neben dem Platz?

Felix Platte: Sandro ist schon ein spezieller Charakter. (grinst) Aber es wird manchmal zu krass dargestellt. Wenn man ihn so kennt, dann ist er ein richtig lustiger Typ und ein absoluter Vollprofi. Ich kam mit ihm super klar und er hat mir auch nach dem Titel bei der U21-Europameisterschaft eine Nachricht geschickt. Ich verfolge seinen Weg und ich glaube, er verfolgt auch meinen.

René Wenzel: Ihr Weg auf Schalke war nach drei Jahren in der Knappenschmiede und einem Jahr bei den Profis vorbei. Wie ist es zu erklären, dass Schalke so viele junge, talentierte Spieler wie Goretzka oder Sané nicht halten kann?

Felix Platte: Das ist schwer zu erklären. Die Spieler schlagen vielleicht so schnell so extrem ein, wie es der Verein gar nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann ist es meist schon zu spät, den Vertrag zu verlängern. Die Berater sind mit vielen anderen Vereinen im Gespräch. Und wenn dann Vereine wie Manchester City anfragen und auch Gehälter in anderen Welten angeboten werden, entscheidenden sich die Jungs oft für einen anderen Weg.

René Wenzel: Sportlich sieht es auf Schalke aktuell sehr gut aus. Kann das Team die Champions League erreichen?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Ich verfolge eigentlich jedes Spiel von Schalke und bin auch happy, dass es so gut läuft. Sie werden immer stärker und stabiler. Sie können oben angreifen.

René Wenzel: Ein direkter Konkurrent ist Borussia Dortmund. Mit Kevin Großkreutz spielt ein großer BVB-Fan mit Ihnen in einer Mannschaft. Die gegenseitigen Kommentare bei Instagram sorgen für einige Lacher. Kann man Ihr Verhältnis als Schalke-Fan zum Weltmeister als Hassliebe bezeichnen.

Felix Platte: (lacht). Das sind kleine Nickligkeiten, nicht wildes. Wir sind echt gut befreundet und kommen super klar. Mit dem Verein, ja das wurde uns in die Wiege gelegt. Klar gibt es ein paar Sprüche und Späßchen, wir nehmen es aber nicht so ernst…

René Wenzel: Lassen Sie uns über Ihren aktuellen Arbeitgeber sprechen. In dieser Saison erzielten Sie in 15 Zweitligaeinsätzen drei Treffer. Wie sehen Sie bisher Ihre eigenen Leistungen?

Felix Platte: Ich habe mir persönlich schon mehr vorgestellt. Aber das gilt für die gesamte Mannschaft. Wir kämpfen jetzt um den Klassenerhalt und ich möchte der Mannschaft mehr Tore schenken. Aber im Moment ist es ganz egal, was für persönliche Ziele jeder Einzelne hat. Man muss einfach auf das Mannschaftliche gucken und irgendwie punkten.

René Wenzel: Und wie sieht es mit dem bisherigen Abschneiden aus – es hätte wohl nicht schlimmer kommen können…

Felix Platte: Schlimmer hätte es von der Punkteausbeute kaum laufen können. Aber wir haben zuletzt wieder ein paar Punkte geholt und hoffen, dass es bergauf geht.

René Wenzel: Vier Punkte fehlen zum Relegationsplatz. Wie sehen Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Felix Platte: Wir haben ein super Team und verstehen uns untereinander richtig gut. Wir müssen alles dafür geben und den Klassenerhalt perfekt machen. Die Chancen sind immer noch da. 

René Wenzel: Dirk Schuster ist seit dem 11. Dezember wieder zurück. Warum bleiben bisher die großen Erfolge aus?

Felix Platte: Gerade in den letzten Spielen hat uns auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Mit Dirk Schuster haben wir den richtigen Trainer. Er macht alles korrekt und wir müssen die Situation zusammen bereinigen.

René Wenzel: Was zeichnet Dirk Schuster aus?

Felix Platte: Er ist ein super Trainer und passt perfekt zum Verein. Er hat hier viel mit aufgebaut und man sieht täglich, was er für eine hohe Autorität hat. Allein seine Geschichte hier sagt einiges über ihn aus - auch ich komme sehr gut mit ihm zurecht.

René Wenzel: Müssen Sie bei der aktuellen Lage auch etwas um Ihren Platz in der U21-Nationalmannschaft zittern?

Felix Platte: Ich setze die komplette Priorität auf den SV Darmstadt und unsere Situation. Natürlich wäre es eine schöne Nebensache und ich würde mich über eine Nominierung freuen. Aber im Moment habe ich nur den Kopf für den Klassenerhalt.

René Wenzel: Ihr Heimatverein spielt hingegen im Aufstiegskampf mit – in der Kreisliga B. Wie oft denken Sie noch an die Zeit beim TSV Sabbenhausen und TuS WE Lügde zurück?

Felix Platte: Ich denke sehr, sehr gerne daran zurück. Ich hatte eine super Kindheit in Sabbenhausen und verstehe mich immer noch super mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen oft von alten Zeiten. Mein Papa war immer mein Trainer und es sind einfach schöne Erinnerungen. Ich bin glücklich, dass ich es über ein Dorf in die große weite Welt geschafft habe und jetzt hier in Darmstadt wohne.  

René Wenzel: Wenn Sie so von der Zeit schwärmen: Ist es von Ihnen auch ein Wunsch, noch einmal zu Ihrem Jugendverein zurückzukehren?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Das habe ich auch jetzt schon im Kopf. Meine ehemaligen Teamkollegen fragen auch immer und machen Späße, dass sie mich zurückkaufen möchten. Wenn ich in die Heimat zurückkehre, will ich da auch wieder Fußball spielen. Das sollte mit Ende 30, Anfang 40 noch machbar sein. (lacht)

René Wenzel: Sie sind in Ihrer freien Zeit noch oft in der Heimat – Sie wurden in Höxter geboren. Ich habe Sie mal auf einem Schützenfest in Lüchtringen getroffen. Da haben Sie Bierfässer für den Vater eines Kumpels geschleppt – er war dort Festwirt, Sie Profispieler von Schalke 04…

Felix Platte: Das war ja kein Nebenjob oder so. Mein bester Freund hat da auch gearbeitet und ich hatte Urlaub zu der Zeit. Wenn meine Kollegen halt mal arbeiten müssen, dann helfe ich gerne mit. Das gehört auch dazu, weil die mir genauso bei Umzügen oder anderen Sachen helfen.

René Wenzel: Machen Sie so etwas aktuell immer noch?

Felix Platte: Vielleicht in der Sommerpause wieder. Dann wird man mich bestimmt auch ab und zu mal sehen – das gehört auch einfach dazu.

René Wenzel: Aber man wird doch bestimmt auch immer mehr erkannt…

Felix Platte: Man erkennt mich, aber es läuft alles human. Ich quatsche ganz normal mit den Leuten und kann die Ruhe zuhause genießen. Wenn ich mal abschalten will, dann steht keiner vor der Haustür und will Autogramme haben.

René Wenzel: Abschalten können Sie auch ganz gut bei einer Motorrad-Tour mit Ihrem Vater. Wie wichtig ist Ihnen dieses Hobby?

Felix Platte: Sehr wichtig. Momentan geht es bei dem Wetter nicht so gut, das ist natürlich schade. Aber sobald die Sonne wieder draußen und es etwas wärmer ist, dann fahre ich wieder mit meinen Kollegen und mit meinem Papa. Es ist für mich wie in einer anderen Welt. Man kann seinen Kopf freimachen und hat keine Gedanken vom Fußball im Kopf.

René Wenzel: Ihr Vater hatte eine Werkstatt. Sind Sie auch ein richtiger Schrauber?

Felix Platte: Ich habe damals auch an meinem Roller herumgeschraubt und habe dafür ein paar Sachen von meinem Papa aus der Werkstatt geklaut, weil er das nicht richtig mitbekommen sollte. (lacht) Aber sobald es ans Auto oder Motorrad geht, habe ich auch die Finger davon gelassen.

René Wenzel: Und an welchen Schrauben muss der SV Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt drehen?

Felix Platte: In so einer Situation zählt der Zusammenhalt zwischen der Mannschaft, dem Verein und den Fans. Wir müssen positiv bleiben und alles geben. Die Fans stehen hinter uns, peitschen uns auswärts und zuhause richtig an – das sind optimale Voraussetzungen. Jetzt liegt es an uns.

Foto: Privat/Facebook

Mittwoch, 31. Januar 2018 07:00 Uhr

Grünenplan (mm). Einen Glückgriff hat der TuSpo Grünenplan im Winter 2016/2017 mit Marvin Lipke vom TSV Coppengrave getätigt. Der 21-jährige wurde auf Anhieb Stammspieler und konnte innerhalb seines ersten Jahres bereits 26 Tore (17 Tore Saison Rückrunde 2017 und 9 Tore Hinrunde 2017/2018) in der Kreisliga Holzminden erzielen. Wir haben uns mit den Stürmer getroffen und über seine Jugendzeit und seine Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Marvin, mit wievielen Jahren hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Marvin: "Ich habe mit zweieinhalb Jahren das erste Mal in der Kaierder Sporthalle gekickt und schließlich bei der G-Junioren der JSG Hils mit dem Fußballspielen begonnen."

Redaktion: "Wielange warst du bei der JSG und wie ging es dann für dich weiter?"

Marvin: "Bis zur D-Junioren habe ich für die JSG Hils gespielt, ehe ich in den Jugendbereich zum SV Alfeld gewechselt bin. Dort habe ich bis zur A-Junioren durchgängig in der Bezirksliga gespielt."

Redaktion: "Beim A-Junioren Finale zwischen dem TSV Lenne und der JSG Hils standest du vor eineinhalb Jahren dann wieder im Aufgebot von Hils und hast auch zwei Tore geschossen."

Marvin: "Genau. Ich bin damals wegen vieler Freunde zum TSV Coppengrave gewechselt, aber habe zugleich mit einer Gastspielerlaubnis für Hils gespielt."

Redaktion: "Beim TSV Coppengrave bist du auch im Herrenbereich in Erscheinung getreten und hast mit über 30 Toren deinen Anteil am Aufstieg aus der 3. in die 2. Kreisklasse geleistet. Warum hast du dich im Winter letzten Jahres für den Wechsel nach Grünenplan entschieden?"

Marvin: "Ich wollte einfach wieder höher spielen. Der Kontakt zum TuSpo war aufgrund der Jugendzeit zu keinem Zeitpunkt abgerissen. Die Entscheidung habe ich auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ich wurde kameradschaftlich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen."

Redaktion: "Wie lief die Umstellung von der 2. Kreisklasse Hildesheim in die Kreisliga Holzminden?"

Marvin: "Durch die Hallenturniere war ich schnell in die Mannschaft integriert. Ich hatte anfangs ein wenig Ladehemmung und habe alles außer das Tornetz getroffen Das Niveau ist deutlich höher, sodass die Verteidiger mir das Tore schießen deutlich schwerer machen. Insgesamt betrachtet bin ich aber relativ schnell und gut in der Liga angekommen. Ich denke 17 Tore in der Rückrunde sprechen für sich."

Redaktion: "Im letzten Jahr seid ihr auf der Zielgeraden am TSV Lenne gescheitert, der die Relegation gespielt hat. Derzeit steht er auf dem neunten Tabellenplatz. Wo siehst du die Gründe für die wenigen Punkte in der Hinserie?"

Marvin: "Ich denke, dass wir auch in der letzten Saison in der Vorrunde noch nicht so gut dargestanden haben, wie zum Saisonende, sodass in der Rückrunde noch einiges drin ist. In der Hinrunde war nicht alles schlecht, aber manchmal haben wir einfach nicht die Leistung auf den Platz bekommen, was auch mit unserer personellen Situation zutun hatte. Auch ich persönlich hatte verletzungsbedingt einige Schwierigkeiten."

Redaktion: "Deine Torquote hat zuletzt Begehrlichkeit geweckt. Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim, aber auch Bezirksligisten haben bei dir angeklopft. Wirst du auch in der nächsten Saison für den TuSpo auflaufen?"

Marvin: "Ja, einige Vereine sind an mich herangetreten, aber für mich gibt's derzeit nur den TuSpo. Ich wohne in Delligsen, habe viele Freunde in der Mannschaft und fühle mich sehr wohl, sodass ich keinen Grund für einen Wechsel sehe."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit dem TuSpo?"

Marvin: "In Grünenplan wird schon länger von der Relegation bzw. einem möglichen Aufstieg in den Bezirksliga gesprochen. Im letzten Jahr sind wir auf der Zielgeraden knapp gescheitert. In diesem Jahr wird es sehr schwierig an die Top 3 noch einmal ranzukommen. Ich denke im nächsten Jahr sind wir für den nächsten Schritt bereit. Dann wollen wir oben angreifen und mindestens die Relegation erreichen."

Redaktion: "Danke für das Gespräch."

Marvin: "Sehr gern."

 

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Bevern (mm). Im Sommer hat der MTV Bevern den Umbruch gewagt. Einige junge Spieler sind aus der A-Juniorenmannschaft hoch in den Herrenkader gekommen. Zwei von ihnen waren Noah Buske und Fabian Verwohlt, die sich im Mittelfeld des MTV wohlfühlen. Im Gespräch mit der Redaktion blicken die beiden Youngsters auf ihre Jugendzeit zurück. Zudem verraten sie wie sie bei den Herren aufgenommen wurden und welche Ziele sie mit dem MTV noch haben.

Redaktion: "Schön, dass ihr beide euch für dieses Interview Zeit genommen habt."

Noah und Fabian: "Sehr gerne."

Redaktion: "Fabian, fangen wir mit dir an. Du warst zunächst beim TSV Lenne und bist dann in den Jugendbereich nach Bevern gewechselt. Wie kam es dazu?"

Fabian: " Ja, genau. Ich habe bis zur C-Junioren beim TSV Lenne gespielt. Dann bin ich mit dem Ziel höher als der Kreisliga zu spielen zum MTV Bevern gewechselt. Bei Bevern kannte ich über den Stützpunkt schon einige Spieler, sodass die Eingewöhnungszeit nur von kurzer Dauer war und ich mich schnell wohlgefühlt habe."

Redaktion: "Mit etwas Verwunderung wirst du auf dem Spielfeld von deinen Mannschaftskollegen "Walter" gerufen. Kannst du uns erklären warum sie das tun?"

Fabian: "Wir sind mal mit dem MTV Bevern zu einem internationalen Turnier gefahren. Dort waren wir vier oder fünf Spieler mit dem Namen "Fabian". Da meinte Michael Proske zu mir: "Wir nennen dich nur für dieses Turnier wie deinen Opa Walter". Das Turnier war zu Ende und von da an hieß ich beim Fußball immer Walter."

Redaktion: "Noah, kommen wir zu dir. Wie bist du als Holzmindener nach Bevern gekommen? Hast du deine ganze Jugend in Bevern gespielt?"

Noah: "Durch meinen Onkel bin ich zum MTV Bevern gekommen. Er war zu dem Zeitpunkt Betreuer in Bevern. Ich habe meine ganze Jugend in Bevern verbracht."

Redaktion: "Auf welchen Positionen kannst du spielen und auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?"

Noah: "Ich kann im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. Unter Werner spiele ich auf der "Sechs" und fühle mich dort auch sehr wohl."

Redaktion: "Fabian, du hast als A-Jugendlicher schon einige Spiele im Bezirk absolviert. Wie wurdest bei den Herren aufgenommen?"

Fabian: "Als A-Jugendlicher wurde ich sehr gut aufgenommen. Die älteren Spieler sind gleich für die jüngeren da und unterstützen sowohl auf als auch neben dem Platz. Bevern ist wie ein Familie. Ich denke ich spreche auch für Noah, wenn ich sage, dass wir uns derzeit keinen anderen Verein vorstellen können."

Noah: "Ja, das stimmt. Die Gemeinschaft ist klasse. Ich fühle mich sehr wohl. Für uns spielt auch unser Trainer Werner Brennecke, den wir beide bereits als Stützpunkttrainier hatten, eine entscheidende Rolle. Er setzt auf junge Spieler und hat mit uns noch einiges vor."

Redaktion: "Noah, in deinem ersten Kreisligaspiel hast du gleich dein erstes Tor erzielt. Was war das für ein Gefühl?"

Noah: "Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich bin bei meinem Treffer mit Grünenplans Keeper zusammengestoßen und lag zwei Tage danach noch mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus."

Redaktion: "Woran lag es, dass ihr zu Beginn der Saiosn noch nicht richtig in Tritt gekommen seid?"

Fabian: "Ich denke es hatte mit dem Umbruch zutun. Es sind viele jüngere Spieler nachgerückt, sodass auch mal gestandene Spieler zunächst Platz auf der Bank nehmen mussten und uns etwas die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat."

Noah: "Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und hatten bedingt durch Verletzungen und rote Karten auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Aber in den letzten Spielen hat man dann auch gesehen, wozu wir fähig sind. Wir haben jetzt unser System gefunden."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftliche Ziele habt ihr für die Rückrunde?"

Fabian: "Als Mannschaft wollen wir am Spitztrio dranbleiben. Nach meiner Verletzung möchte ich wieder zur alten Stärke zurückkehren und mich mit der Mannschaft weiterentwickeln."

Noah: "Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und im nächsten Jahr dann wieder oben angreifen."

Foto: mm

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Jugend
Sonntag, 27. Mai 2018 10:22 Uhr
Ein Eckball- und ein Elfmetertor verhindern die vorzeitige Forstbachtaler Meisterschaft
Freitag, 25. Mai 2018 11:19 Uhr

Bad Münder/Holenberg (r). Die B-Jugend der JSG Forstbachtal reist morgen wie bereits berichtet zum Spitzenspiel nach Bad Münder zum derzeitigen Bezirksliga-Tabellenführer JSG Deister. Diese war nach dem Rückzug der Mannschaft des VfV Hildesheim und dem damit verbundenen Punktabzug für die JSG Forstbachtal, die beide Spiele gegen Hildesheim hoch gewonnen hatte, an der Schmidtmann-Elf vorbeigezogen und belegt nun mit einem Punkt Vorsprung vor der JSG Forstbachtal Platz 1 der Tabelle. Allerdings hat der neue Tabellenführer bereits 2 Spiele mehr absolviert, so dass die JSG Forstbachtal mit einem Sieg morgen die Meisterschaft bereits 2 Spieltage vor Schluss perfekt machen kann.

"Das wird ein ganz heißer Tanz und wir stellen uns auf einen schweren Gegner ein", so JSG-Coach Schmidtmann. Das Hinspiel hatte seine Mannschaft nur knapp mit 5:4 gewonnen. Matchwinner war Torwart Julian Reimers, der zwei Elfmeter gehalten hatte. "Die JSG Deister ist ein kampfstarker und körperbetont spielender Gegner, der zudem für seine außerordentliche Heimstärke bekannt ist. Ihnen kommt der kleine Platz zu Gute, auf dem sie gern mit langen Bällen operieren und so zu blitzschnellen Kontern kommen", so Co-Trainer Gero Wessel.

"Daniel hat die Jungs darauf eingestellt und ich hoffe, das die Mannschaft seinen Plan exakt umsetzt". Schmidtmann kann bis auf den verletzten Verteidiger Elia Engelke auf den gesamten Kader zurückgreifen. "Die Jungs sind topfit und an Motivation wird es nicht mangeln, jeder weiß, um was es geht", so Schmidtmann abschliessend.

Die JSG Forstbachtal wird einen Reisebus einsetzen und hofft so auf die Unterstützung zahlreicher Fans. Einige wenige Restplätze sind noch verfügbar. Abfahrt des Busses ist am Samstag um 14 Uhr am Holenberger Sportplatz, Anstoß ist um 16 Uhr in Bad Münder/OT Beber.

Foto: mm

Freitag, 25. Mai 2018 06:57 Uhr

Grünenplan (r). Für drei Tage war die Hannover 96-Fußballschule zu Gast im Hils. Das Trainerteam, dem auch ehemalige Profispieler angehörten, begeisterte die fünfzig teilnehmenden Kinder mit neuen Übungen und wichtigen Tipps. Hauptorganisator Patrick Fersterra zeigte sich mit dem Ablauf sehr zufrieden und dankte seinen zahlreichen Helfern und den Sponsoren.

Unter dem Motto "Niemals allein!" wurde aber nicht nur zusammen Sport getrieben, sondern auch die Geselligkeit gepflegt. So wird die diesjährige Fußballschule allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben und der Bundesligist hat ein paar junge Fans dazugewonnen.

Die JSG Hils bedankt sich bei ihren Sponsoren: Lampe's Posthotel, Edeka Siegel Elze, Nahkauf Brunotte Grünenplan, Gasthaus Bauer, Mönneke Mineralöle, Leine Weser Logistik, Baufachzentrum Dörries, FFW Grünenplan, Hils Apotheke, Guido Stein, Debeka Rene Göbel, Fahrschule Borchard, Fleischerei Achim Meier, Biel's Bäckerei.

 

Foto: TuSpo Grünenplan

Freitag, 25. Mai 2018 06:55 Uhr

Wallensen (mm). Am morgigen Samstag geht's für die sechs qualifizierten Kreismannschaften im Sparkassen-Cup auf dem Wallenser Sportplatz weiter. Am Regionsturnier Hameln-Pyrmont, Hildesheim und Holzminden werden die JSG Hils, die JSG Boffzen/Fürstenberg, der SV06 Holzminden I + II, der FC Stadtoldendorf und der MTV Bevern teilnehmen. Die weiteren 18 weiteren Teams werden aus den Kreisen Hildesheim und Hameln-Pyrmont gestellt.

"Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Niedersächsischen Fußballverbandes Günter Distelrath wird auch im Jahr 2018 wieder das wohl größte Nachwuchsturnier in Europa stattfinden", freut sich Stützpunkttrainer Werner Brennecke.

Ab 10.30 Uhr wird der Ball in vier Sechser-Gruppen rollen. Die jeweiligen ersten beiden jeder Gruppe werden in die Finalrunde einziehen, die gegen 13.30 Uhr beginnen wird. Das Finale wird gegen 14.14 Uhr erwartet.

Foto: JSG Hils

Sonntag, 20. Mai 2018 11:23 Uhr

Wolfsburg/Bodenwerder/Kemnade (r). Nach zwei Jahren Pause ging es in diesem Jahr wieder nach Wolfsburg zum Erlebnistag. Insgesamt waren 26 Kinder von JSG Bodenwerder/Kemande/Rühle mit Begleitpersonen dabei. Früh am Morgen ging es gemeinschaftlich mit einem Reisebus los.

Die Kinder hatten einen wunderbaren Tag. Nach der Begrüßung von Roy Präger wurde das Stadion besichtigt. Anschließend wurde sich zum Training in den Spielerkabine der Profis umgezogen. Ein Höhepunkt danach war, dass die Kinder mit der Einlaufmusik aus dem Tunnel ins Stadion einlaufen durften.

Die Kinder wurden in vier Gruppen mit anderen Kindern aufgeteilt und bekamen ein ca. dreistündiges intensives Training, was allen sehr viel Spaß gemacht hat. Anschließend ging es in den WölfiClub, wo wir uns erstmal alle stärken konnten.

Dann war es soweit, das Bundesligaspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV begann. Bei einer tollen Atmosphäre wurde das Spiel angesehen. Nach Spielende ging es dann wieder in den WölfiClub und es gab wieder reichlich Currywurst mit Pommes etc.. Zwischendurch kam der Bundesligaprofi Gian-Luca Itter vorbei und die Kinder hatten die Möglichkeit ihre Fragen zu stellen.

Insgesamt war es eine sehr gelungen Veranstaltung, die Helmut Petz wieder hervorragend organisiert hat. Durch großzügige Spenden von der Lottokasse des TSV Kemnade, dem TSV Kemnade, dem SCM Bodenwerder und Ernst Seifert konnten nicht nur die Kosten für die Busfahrt bezahlt werden, sondern es war noch möglich die Kosten für den Erlebnistag zu reduzieren. Auch hier herzlichen Dank an die Sponsoren.

Fotos: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle

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Überregional
Freitag, 11. Mai 2018 06:56 Uhr
A-Junioren der JSG Tündern kehren in die Landesliga zurück
Freitag, 04. Mai 2018 06:55 Uhr

Hameln (r). Nur noch acht Wochen – dann steigt im Hamelner Weserberglandstadion das Sport-Highlight des Sommers. Die AWesA Allstars duellieren sich mit Kult-Klub FC St. Pauli. Der Zweitligist mit dem Hameln-Pyrmonter Gewächs Christopher Buchtmann gehört zu den „Top-Marken“ des deutschen Fußballs, das Millerntor zu den „Fußballtempeln“ des Landes. St. Pauli umgibt ein ganz besonders Flair – und bringt es am 28. Juni mit nach Hameln.

Doch wer soll überhaupt gegen die Kiez-Kicker spielen?

Diese Frage wurde uns mittlerweile unzählige Male gestellt – und jetzt teilen wir es Euch erstmals mit! „Wir haben es uns nicht einfach gemacht. Wochenlang haben wir diskutiert. Wir wollten eine Mischung aus Jung und Alt und natürlich sollen möglichst viele heimische Vereine bei den Allstars vertreten sein. Dennoch muss auch die Qualität der Spieler hoch sein. Unser Ziel war, dass die AWesA Allstars den heimischen Fußballkreis in seiner Vielfalt repräsentieren. Dazu haben wir uns eng mit dem Trainerteam der Allstars abgestimmt“, erklärt Chefredakteur Jannik Schröder die schwierige Zusammenstellung der Mannschaft.

Das Ergebnis zeigen wir nun erstmals der Öffentlichkeit

Obere Reihe von links: Oliver Steffan (Trainer), Alexander Marter (Germania Hagen), Jannis Helmsen (Eintracht Afferde), Adrian Gurgel (HSC BW Tündern), Egcon Musliji (SV Lachem), Julian Maaß (SSG Halvestorf), Philipp Gasde (FC Latferde), Luca Garbsch (TSG Emmerthal), Rolf Schünemann (Trainer).

Mittlere Reihe von links: Christian Mrosek (Sparkasse Hameln-Weserbergland), Ansgar Hannich (Betreuer), Andreas Plaul (Physiotherapeut), Toni Ivankovic (WTW Wallensen), Nils Nehrig (TuS WE Lügde), Daniel Krikunenko (TSV Bisperode), Gerrit Pape (SpVgg. Bad Pyrmont), Marcin Karpiczak (Torwarttrainer), Frank Beck (Aequitas-Center).

Untere Reihe von links: Tim Piontek (HSC BW Tündern), Niklas Kaehler (MTV Lauenstein), Ugur Aydin (HSC BW Tündern), Artur Wesner (SV Lachem), Fabian Moniac (SSG Halvestorf), Jannik Hilker (HSC BW Tündern), Matthias Günzel (SSG Halvestorf), Malte Fitzner (BW Salzhemmendorf).

Ab dem heutigen Freitag gibt’s die Eintrittskarten

Wer Kiez-Kicker und Lokalhelden live aus nächster Nähe erleben möchte, kann sich ab dem heutigen Freitag die Tickets sichern. Es gibt drei Kategorien. „Wir gehen davon aus, dass die sehr limitierten Tribünenplätze schnell vergriffen sein werden und der Vorverkauf schnell anläuft”, orakelt AWesA-Geschäftsführer Matthias Koch: „Es soll ein echtes Familien-Fußballfest werden. Deshalb haben wir uns entschieden, Kinder bis acht Jahre kostenlos ins Stadion zu lassen. Und die ermäßigten Tickets gibt’s im Vorverkauf für nur sechs Euro.”

Bestellung auch online möglich

Auch online ist die Kartenbestellung möglich. Bestellgebühr und Versand werden mit 3,99 Euro angerechnet. Die Online-Bestellung ist ab sofort - bis Sonntag, 24. Juni 2018 möglich.

So einfach funktioniert’s:

1. Eine E-Mail an tickets@awesa.de schreiben (unbedingt Namen und Postanschrift angeben).

2. Per E-Mail kommt eine Rechnung zurück.

3. Nachdem die Zahlung eingegangen ist, macht sich der Umschlag mit den Karten auf den Weg.

Eintrittspreise (VVK = Vorverkauf, TK = Tageskasse) Sitzplatz: 18 Euro (kein VVK-Rabatt) Stehplatz | normal: 8 Euro (VVK), 10 Euro (TK) Stehplatz | ermäßigt*: 6 Euro (VVK), 8 Euro (TK) * Rentner, Behinderte, Kinder zwischen 8 und 16 Jahren. Wichtig: Einlass mit Ermäßigung nur mit Nachweis möglich. Kinder bis 8 Jahre haben freien Eintritt.

Vorverkaufsstellen:

Online

tickets@awesa.de | Namen & Adresse angeben

Hameln

Dewezet-Ticketshop | Osterstr. 16

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Am Markt 4

McDonald’s Neuenroth | Hastenbecker Weg 82

Marktkauf | Böcklerstr. 6

Aequitas-Center | Robert-Henseling-Str. 11

Sonnenklar TV | Bäckerstr. 48

SportLIFE | Reichardstr. 14,

Bad Pyrmont

McDonald’s Neuenroth | Siemensstr. 2

Lügde

TR Möbelhalle | Pyrmonter Str. 53c

Emmerthal

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Sültstr. 1

Aerzen

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Dorfstr. 18

Hessisch Oldendorf

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Marktplatz 2

Coppenbrügge

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Schloßstr. 28

Salzhemmendorf

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Hauptstr. 5

Bad Münder

Sparkasse Hameln-Weserbergland | Mühlenstr. 1

Foto: AWesA

Samstag, 28. April 2018 09:37 Uhr

Wallensen/Thüste (r). Für den WTW Wallensen kommt an diesem Wochenende zu einem Doppelspieltag mit zwei Derbys. Bereits am heutigen Samstag reist der MTV Lauenstein zum ersten Nachbarschaftsduell an, ehe sich am Montag BW Salzhemmendorf vorstellen wird.

Vorbericht: WTW Wallensen - MTV Lauenstein Anstoß 17.30 Uhr

Mit dem Spiel gegen Lauenstein beginnen für den WTW die Derby-Tage. Gerade der MTV wird mit dem WTW aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen haben, als man Zuhause gegen die Harland-Elf mit 1:2 das Nachsehen hatte. Schon in Lauenstein war das Spiel mit vielen gelben Karten sehr umkämpft, was die Beteiligten jetzt auch für das Rückspiel erwarten.

„Das war im Hinspiel ein sehr knappes Ergebnis und ein großer Fight. Unsere Spieler sind darauf vorbereitet, dass es auch jetzt gegen Lauenstein ein schweres Stück Arbeit wird, zumal der MTV in den letzten Spielen auch sehr gut drauf war“, so WTW-Sprecher Thomas Schütte. Doch wenn man oben dranbleiben möchte, muss man laut Schütte das Heimspiel gegen Lauenstein auch gewinnen. Personell wird es für den WTW etwas besser aussehen, als in dem Wochenspiel in Holzhausen davor, da auch einige Berufstätige wieder dabei sind.

Vorbericht: WTW Wallensen - BW Salzhemmendorf Anstoß 18.30 Uhr

Bei dem Spiel in Thüste kann Blau-Weiß einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. In diesem Jahr spielte der WTW stark auf und ließ Latferde und Salzhemmendorf den heißen Atem im Nacken spüren. Auch wenn der WTW zuletzt nicht mehr so souverän wie in den Spielen davor spielte, will man nun dem Ortsnachbarn den Aufstieg nicht zu leicht machen.

„Wenn die anderen stolpern, wollen wir da sein. Auch wenn wir personell in den letzten Wochen nicht auf Rosen gebettet waren, werden gegen Blau-Weiß alle sehr motiviert sein. Wir rechnen bei gutem Wetter auch mit vielen Zuschauern, die die beiden Mannschaften unterstützen. Salzhemmendorf ist wenn anscheinend nur auswärts schlagbar, wo sie bereits zweimal verloren haben. Daher wollen und werden wir ihnen auf unserem Platz einen heißen Tanz liefern. Vermutlich entscheidet über den Sieg aber nur die Tagesform, auch wenn wir natürlich sehr gerne gewinnen wollen“, so WTW-Sprecher Thomas Schütte.

Bei einem Heimsieg würde der WTW das Aufstiegsrennen noch einmal richtig spannend gestalten und weiter Druck auf die Tabellenspitze ausüben.

Foto: rw

Samstag, 28. April 2018 09:32 Uhr

Almstedt/Tündern (r). Als Tabellenführer benötigen die Jungs von Steffen Niemeyer nur noch einen Punkt aus den letzten fünf Spielen der Bezirksliga um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga zu feiern. Die Jungs aus Tündern dominieren die Liga nach Belieben und führen die Bezirksliga Staffel 3 souverän an. Am heutigen Samstag geht die Reise in den Hildesheimer – Raum  zum JFV  Süd, der sich um „Rang 2 „ in der Tabelle mit Halvestorf und Bad Pyrmont duelliert! Anstoß der Begegnung ist um 13 Uhr.

Das Hinspiel konnte die Mannschaft um Aaron Öffler vor heimischer Kulisse mit 5:0 für sich entscheiden und die Jungs deutlich besiegen. Die Vorzeichen stehen also auf Meisterschaft, da rechnerisch nur noch zwei Mannschaften punktgleich mit der JSG gleichziehen kann. Das Torverhältnis, was sich die Blau-Weissen  „erballert“ haben, dürfte aber der zusätzliche Punkt sein. 58:10 Tore und 43 Punkte aus 15 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Für die Region Hameln ein wichtiges Zeichen, dass wieder eine Mannschaft in der A – Jugend Landesliga vertreten sein wird.

Steffen Niemeyer: „Was das Team in dieser Spielzeit für Leistungen abruft ist fast unheimlich! Mit ganz wenigen Ausnahmen haben wir alle Gegner beherrscht und stehen zu Recht „ON TOP „.   Der JFV Süd wurde auf dem Kunstrasen zwar mit 5:0 vor drei Wochen geschlagen, doch täuscht das Ergebnis ein wenig über die Stärken des JFV Süd hinweg. Wir haben in dem Spiel unsere wenigen Chancen sehr gut genutzt und auf dem Kunstrasen unser Kombinationsspiel aufgezogen. Wenn die Platzverhältnisse in Almstedt gut sind, werden wir auch den notwendigen Punkt mit nach Hause bringen, nur glaube ich nicht, dass das Team nur einen Punkt möchte. Die werden bis zum Schluss Gas geben, um unser Saisonziel schon fünf Spieltag vor Schluss, zu erreichen!“

Foto: mm

Mittwoch, 25. April 2018 06:32 Uhr

Afferde/Tündern (red). Die A-Junioren der JSG Tündern-Afferde/Hilligsfeld tat sich schwer gegen einen tief stehenden Gegner und fand in den ersten 25. Minuten der ersten Halbzeit gegen DJK Hildesheim keine Mittel zum Torabschluss zu kommen. In der 27. Minute erlöste Hamo Alnasser die JSG mit einem Weitschuss. Es dauerte dann bis zur 40. Minute, ehe das 2:0 durch Alex Manka fiel.

In der zweiten Halbzeit bekam DJK einen Elfmeter zugesprochen und verwandelte ihn zum 2:1 durch einen Fehler der weit aufgerückten Innenverteidigung. Zum 3:1, ebenfalls per Elfmeter, traf Julius Hey sicher in der 60. Minute. Magnus Frese erhöhte in der 79. Minute zum Endstand von 4:1. Die JSG vergab kurz vor Schluss der Partie noch einen Elfmeter. "Beste Spieler bei uns waren Aaron Oefler und Vincent Strak", berichtete Dietmar Bekedorf.

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