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Herren
Samstag, 21. Juli 2018 11:38 Uhr
Forstbachtal Cup 2018: SG GoLüWa präsentiert das Teilnehmerfeld
Samstag, 21. Juli 2018 11:15 Uhr

Heinsen (mm). Der zweiten Turniertag des diesjährigen Samtgemeindepokal Bodenwerder-Polle ist vorbei. Nach der Gruppe B, in welcher der TSV Kirchbrak und der SCM Bodenwerder ihre Auftaktpartien für sich entscheiden konnten, ist auch die Gruppe A mit dem VfR Hehlen, dem TSV Ottenstein, dem SV Rühle und dem FC Hohe-Brökeln gestartet.

Im ersten Gruppenspiel standen sich der TSV Ottenstein und der SV Rühle gegenüber. Ottenstein führte mit 2:0, doch musste sich nach den gespielten 60 Minuten mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Der VfR Hehlen setzte sich gegen den FC Hohe-Brökeln erwartungsgemäß durch. VfR-Trainer Marco probierte etwas aus und siegte mit 5:2.

Am heutigen Samstagnachmittag kommt es in der Gruppe B zum Spitzenspiel zwischen dem TSV Kirchbrak und dem SCM Bodenwerder. Anstoß ist um 15 Uhr. Ab 16.30 Uhr werden die SG Wesertal und der TSV Kemnade aufeinandertreffen.

Zwischenstände

Gruppe A

1. VfR Hehlen 5:2 Tore 3 Punkte

2. TSV Ottenstein 2:2 Tore 1 Punkt

2. SV Rühle 2:2 Tore 1 Punkte

4. FC Hohe-Brökeln 2:5 Tore 0 Punkte

Gruppe B

1. SCM Bodenwerder 6:0 Tore 3 Punkte

2. TSV Kirchbrak 2:0 Tore 3 Punkte

3. SG Wesertal 0:2 Tore 0 Punkte

4. TSV Kemnade 0:6 Tore 0 Punkte

Foto: mm

Samstag, 21. Juli 2018 10:46 Uhr

Ammensen (mm). Der dritte Turniertag beim Dörries-Cup ist vorbei! Und auch an diesem Spieltag konnte der TSV Kaierde kein positives Ergebnis erzielen. Sie unterlagen dem TSV Warzen mit 1:4 und sind somit bereits ohne einen einzigen Punkt ausgeschieden.

Der TuSpo Grünenplan spielte gegen den TuSpo Lamspringe 2:2. Da die Begegnung zwischen dem TuSpo Lamspringe und dem TSV Kaierde am Vortrag 8:0 (Anm. d. Red. wir hatten 9:0 geschrieben) ausging, ist der TuSpo Grünenplan Tabellenführer. Marvin Lipke hatte den TuSpo Grünenplan mit 1:0 in Führung gebracht, ehe der Hildesheimer Kreisligist mit zwei Toren zurückschlug. Das Tor zum 2:2-Endstand erzielte Robin Grotjahn.

Am heutigen Samstag sollten eigentlich drei Spiele stattfinden. Der FC Sülbeck-Immensen bekommt gegen den SV Alfeld II keine Mannschaft zusammen, sodass die Begegnung ausfällt und mit drei Punkten und 5:0 Toren für Alfeld gewertet wird. Und auch der TSV Warzen musste aufgrund von Personalnot dem TuSpo Grünenplan absagen, sodass Grünenplan ebenfalls die drei Punkte und 5:0 Tore gutgeschrieben werden. Die einzige Partie des Tages wird um 17 Uhr zwischen der FSG Hils/Selter und dem TSV Föhrste II ausgetragen.

Zwischenstände (nach dem dritten Spieltag)

Gruppe A

1. TuSpo Grünenplan 11:3 Tore 6 Punkte

2. TuSpo Lamspringe 10:2 Tore 6 Punkte

3. TSV Warzen 4:1 Tore 3 Punkte

4. TSV Kaierde 2:21 Tore 0 Punkte

Gruppe B

1. FC Sülbeck-Immensen 2:0 Tore 3 Punkte

2. SV Alfeld II 4:3 Tore 3 Punkte

3. TSV Föhrste 3:4 Tore 0 Punkte

4. FSG Hils/Selter 0:2 Tore 0 Punkte

Foto: mm

Freitag, 20. Juli 2018 21:28 Uhr

Fürstenberg (r). Die Endrunde beim diesjährigen Allersheimer-Sommer-Cup in Fürstenberg ist komplett. Als letztes Team qualifizierte sich heute Abend der MTV Bevern und trifft damit am Samstag im Halbfinale auf den veranstaltenden MTV.

Im ersten Spiel der Gruppe D setzte sich das Team von Werner Brennecke mit 3:1 gegen den Pokalverteidiger TuS Lütmarsen durch. Der wiederum verspielte danach gegen den TSV Lenne beim 3:3 in den letzten Minuten einen deutlichen 3:0-Vorsprung.

Damit reichte Bevern im abschließenden Aufeinandertreffen mit dem TSV Lenne bereits ein Unentschieden für den Einzug ins Halbfinale. Nach 45 Minuten hieß es aber deutlich 3:0 für die Burgberger, die mit viel Engagement agierten und morgen erstmals den Pokalsieg in Fürstenberg erringen wollen.

Die Zuschauer dürfen sich damit auf zwei interessante Semifinals freuen. Ein klarer Favorit hat sich im bisherigen Turnierverlauf nicht herauskristallisiert. Alle für die Endrunde qualifizierten Mannschaften dürfen sich Chancen ausrechnen.

Die Ansetzungen der Endrunde:

14:00 Uhr: Hersteller SC - FC 08 Boffzen

14:55 Uhr: MTV Fürstenberg - MTV Bevern

anschl. Spiel um Platz Drei und das Finale. 

Gegen 17:30 Uhr wird der Gewinner des Turniers feststehen.

Freitag, 20. Juli 2018 06:51 Uhr

Kirchbrak (red). Marvin Purschke (VfR Hehlen) und Cedric Eilers (FC Hohe-Brökeln) verlassen den TSV Kirchbrak zum Sommer, aber Trainer Mario Surmann konnte auch sechs neue Spieler zum Trainingsauftakt begrüßen.

Aus der eigenen Jugend kommen Kai Hermann und Jan-Luca Heimlich zum TSV. Beide Spieler haben zuletzt in der JSG Ith gespielt und wollen nun den Sprung in den Herrenbereich wagen. Kai wird den Kader der II. Herren verstärken, wobei Jan-Luca versucht bei der I. Herren einen Platz zu bekommen.

Mit Leon Niemeyer kommt ebenfalls ein 18-jähriger Kicker zum TSV. Leon hat vorher beim SV Rühle bzw. in der A-Jugend vom HSC Blau-Weiß Tündern gekickt. Leon wird sich sicherlich seinen Platz in der I. Herren erkämpfen, da er sehr gut ausgebildet ist und als Defensivspieler seine Stärken auf der Außenbahn hat.

Kevin Weber wird erst dieses Jahr noch 18 Jahre und wird diese Saison für die A-Jugend in Bodenwerder und den TSV Kirchbrak auflaufen. "Wir nutzen dieses Jahr um Kevin bereits an den Herrenbereich heranzuführen und haben bereits im Training und den Spielen gute Ansätze gesehen", freut sich Mario Surmann auf den Youngster.

Mit Richard Krämer kehrt ein alter Veteran zum TSV zurück. Richard ist 2010 zum SV Hajen gewechselt und kehrt nun mit 34 Jahren zu seiner alten Wirkungsstätte zurück. "Mit Richard kriegen wir eine ruhigen und sehr erfahrenen Spieler zurück und erhoffen uns von ihm in den entscheidenden Spielen die nötige Cleverness", so Surmann.

Zuletzt konnte noch Timo Schwarz verpflichtet werden. Timo studiert ab 01.August in Holzminden, hat vorher in Göttingen gewohnt und auch beim Niedersachsenligisten 1. SC Göttingen 05 in der A-Jugend gekickt. "Timo ist ein talentierter Junge, der mit seiner Statur und seiner fußballerischen Klasse uns nochmal etwas stärker machen könnte. Timo ist ebenfalls in der Defensive zuhause und so sind wir gerade defensiv nochmal etwas breiter aufgestellt wie letzte Saison", freut sich Surmann auf die Zusammenarbeit.

Der TSV Kirchbrak freut sich das auch in dieser Wechselperiode fünf Spieler verpflichtet werden konnten, die gerade erst 18 Jahre alt sind. "Wir bleiben unserer Linie treu und verjüngen weiterhin die beiden Herrenmannschaften", blickt Surmann zuversichtlich auf die kommende Saison.

hintere Reihe: Mario Surmann (Trainer), Jan-Luca Heimlich, Kai Herrmann, Stefan Brandt (Co.-Trainer) 
vordere Reihe: Leon Niemeyer, Richard Krämer, Kevin Weber 
Freitag, 20. Juli 2018 06:43 Uhr

Heinsen (mm). Vor gut gefüllten Ränge fand am gestrigen Donnerstagabend das Eröffnungsspiel des diesjährigen Samtgemeidepokal Bodenwerder-Polle statt. In dieser Begegnung trafen die SG Wesertal und der TSV Kirchbrak aufeinander. Im Anschluss fand die Partie zwischen dem SCM Bodenwerder und dem TSV Kemnade statt.

SG Wesertal - TSV Kirchbrak 0:2 (0:1)

Bei dieser Begegnung dauerte es, bis sie an Fahrt aufnahm. Nach zehn Minuten probierte es Kirchbraks Kapitän Robin Busse mit einem Schuss aus der zweiten Reihe. Eine flache Hereingabe von Alexander Seidel verpasste Kevin Weber (16.). Dank eines cleveren Zuspiels von Alexander Seidel tauchte der gestartete Robin Busse frei vor Heimkeeper Patrick Ochlast auf und schob in der 21. Spielminute zum 0:1 ein. Drei Minuten später nutzte Fabian Doetz seine Schnelligkeit aus, doch schoss das Spielgerät aus 16 Metern über das Tor. Die einzige richtige Torchance der SG Wesertal folgte in der 25. Spielminute. Thomas Zemella schob den Ball aus 8 Metern am Tor vorbei.

Im zweiten Durchgang sollte es nur Torchancen für den TSV Kirchbrak geben. In der 32. Spielminute parierte Patrick Ochlast erneut gegen Fabian Doetz. Nach einem Zuspiel von Leon Niemeyer schob Kevin Weber das Spielgerät am Kasten vorbei (39.). Fabian Doetz blieb auch in der 45. Spielminute sein Treffer vergönnt. Nach einem starken Zuspiel von Robin Busse hob er den Ball über Ochlast hinweg, doch Benjamin Mai konnte das Spielgerät vor der Linie klären. Mit einem Schuss vom Sechzehner besiegelte Robin Busse mit seinem zweiten Treffer die 0:2-Niederlage der SG Wesertal.

SCM Bodenwerder - TSV Kemnade 6:0 (2:0)

Den Charakter eines Freundschaftsspiels hatte die Begegnung zwischen dem SCM Bodenwerder und dem TSV Kemnade. Die Mannschaft von Alessandro Startari war in diesem Spiel der klare Favorit. Bereits in der ersten Spielminute prüfte Maxim Schneider den Kemnader Keeper. Nur eine Minute später netzte Alexander Kaib zum 1:0 ein. Nach weiteren vergebenen Chancen von Sertac Sahbaz, Maxim Schneider und Alexander Kaib, machte es Kaib in der 21. Minute besser. Nach einem Zuspiel von Björn Schwarz beförderte Kaib das Spielgerät zum 2:0-Halbzeitstand in die Maschen.

Vorlagengeber Björn Schwarz trug sich in der 31. Minute selbst in die Torschützenliste ein. Völlig freistehend schloss Schwarz vom Sechzehner ab. Unter Mithilfe des Innenpfosten landete der Ball zum 3:0 im Tor. Einen Fernschuss von Luca Drüke ließ Kemnades Keeper nach vorne abprallen. Alexander Kaib schaltete am schnellsten und machte per Abstauber seinen Dreierpack perfekt (42.). Einen sehenswerten Treffer erzielte Sertac Sahbaz nach einer Hereingabe von Viktor Altergot zum 5:0 (51.). Den Schlusspunkt setzte Maxim Schneider, der eine Ecke von Sertac Sahbaz mit dem Kopf zum 6:0 verwertete.

Die heutigen Partie sehen wie folgt aus:

19.00 Uhr TSV Ottenstein - SV Rühle

20.15 Uhr FC Hohe-Brökeln - VfR Hehlen

Fotos: mm

Freitag, 20. Juli 2018 06:34 Uhr

Ammensen (mm). Am zweiten Turniertag des Dörries-Cup standen zwei weitere Partien auf dem Programm. Im ersten Duell spielte der TSV Föhrste II gegen den SV Alfeld II. Zum zweiten Spiel trat der TSV Kaierde gegen den Hildesheimer Kreisligisten TuSpo Lamspringe an.

Eine enge Partie boten sich der TSV Föhrste II und der SV Alfeld II. Den Föhrster Führungstreffer von Sascha Herrndorf konnte Alfelds Jonas Schaper zum 1:1 ausgleichen. Föhrste zeigte sich vom Ausgleich unbeeindruckt und ließ durch Malte Denner und Sören Queitsch weitere Treffer folgen. Auch diesen Spielstand konnte Alfeld durch Matteo Kohlmeyer und Maik Sonnemeier ausgleichen. Jan-Lukas Zeck machte den 4:3-Sieg für den SV Alfeld II perfekt.

Nach der 1:9-Niederlage gegen den TuSpo Grünenplan kam es für den TSV Kaierde auch am zweiten Turniertag dick. Mit 9:0 wurde der Holzminder Kreisklassist vom TuSpo Lamspringe abgeschossen. 

Am heutigen Freitagabend geht's mit dem dritten Turniertag weiter. Um 18 Uhr spielt der TSV Kaierde gegen den TSV Warzen. Im Anschluss findet die Partie zwischen dem TuSpo Lamspringe und dem TuSpo Grünenplan statt (20 Uhr).

Zwischenstände

Gruppe A

1. TuSpo Lamspringe 9:0 Tore 3 Punkte

2. TuSpo Grünenplan 9:1 Tore 3 Punkte

3. TSV Warzen 0:0 Tore 0 Punkte

4. TSV Kaierde 1:18 Tore 0 Punkte

Gruppe B

1. FC Sülbeck-Immensen 2:0 Tore 3 Punkte

2. SV Alfeld II 4:3 Tore 3 Punkte

3. TSV Föhrste 3:4 Tore 0 Punkte

4. FSG Hils/Selter 0:2 Tore 0 Punkte

Foto: mm

Freitag, 20. Juli 2018 06:27 Uhr

Fürstenberg (mm). Erreicht der Titelverteidiger TuS Lütmarsen die Endrunde oder werden die Halbfinalspiele durch eine weitere Kreis Holzmindener Mannschaft komplettiert? Diese Frage stellt sich am heutigen Freitagabend beim Allersheimer-Sommer-Cup des MTV Fürstenberg. Der Gruppensieger wird auf den Gastgeber MTV Fürstenberg treffen. Die Endrunde wird Samstagnachmittag ab 14 Uhr stattfinden.

Spiele:

18.30 Uhr TuS Lütmarsen - MTV Bevern

19.25 Uhr TSV Lenne - Verlierer des Spiel 1

20.20 Uhr TSV Lenne - Sieger des Spiel 1

Foto: MTV Fürstenberg

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Frauen
Montag, 11. Juni 2018 11:49 Uhr
Natasha Kowalski holt die deutsche B-Juniorinnen Meisterschaft
Donnerstag, 07. Juni 2018 06:47 Uhr

Wolfsburg (mm). Die Erfolgsgeschichte von Natasha Kowalski geht weiter. Auch das zweite Testspiel konnte die Nationalspielerin gegen Tschechien mit 4:0 für sich entscheiden. Sie wurde allerdings erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt, da sie am Folgetag mit dem VfL Wolfsburg auf den SC Freiburg im Bundesliga-Halbfinale treffen sollte.

Im Hin-und Rückspiel setzten sich die Wolfsburger gegen den SC Freiburg jeweils mit 1:0 durch, sodass sie das Finale, welches am kommenden Samstag um 11 Uhr in Wolfsburg stattfinden soll, erreicht haben. In beiden Spielen stand Natasha Kowalski von Beginn im Aufgebot. Im Finale werden sie auf den 1. FC Köln treffen.

Kann Kowalski ihre Premierensaison in der B-Juniorinnen Bundesliga neben der norddeutschen Meisterschaft auch mit der deutschen Meisterschaft krönen? Die Antwort werden wir euch selbstverständlich liefern.

Foto: mm

 

Donnerstag, 24. Mai 2018 07:03 Uhr

Mittweida/Dohnsen/Wolfsburg (mm). Am gestrigen Mittwochnachmittag fand das erste von insgesamt zwei Länderspielen der deutschen U15-Juniorinnen Nationalmannschaft gegen die Tschechische Republik statt. Natasha Kowalski aus Dohnsen war aufgrund ihres Nasenbeinbruchs mit einer extra angefertigten Maske wieder mit von der Partie. Die frühere Stützpunktspielerin durfte zum ersten Mal durchspielen - und acht Minuten vor Schluss erzielte Kowalski schließlich auch das Tor zum 6:1-Endstand.

Zu Beginn des Spiels tat sich die Mannschaft Bettina Wiegmann etwas schwer. Auf den 1:0-Führungstreffer in der siebten Spielminute folgte nur eine Minute später der 1:1-Ausgleich. Vor der Halbzeit konnte Deutschland auf 3:1 davon ziehen. In der zweiten Halbzeit hatten sie das Spiel vor den insgesamt 453 Zuschauern in Mittweida im Griff und ließen die weiteren Treffer folgen.

Am morgigen Freitag folgt um 11 Uhr ein weiteres Länderspiel gegen Tschechien in Mittweida, ehe Kowalski am Samstag das Bundesliga-Halbfinalspiel mit dem VfL Wolfsburg gegen den SC Freiburg in Wolfsburg vor der Brust hat.

Foto: mm

Mittwoch, 23. Mai 2018 06:58 Uhr

Grünenplan (mm). Auch das Damenkreispokalfinale stand am vergangenen Pfingstmontag auf dem Programm. In diesem Duell trafen der FC Latferde 80 und der TSV Algesdorf aufeinander. Unter der Woche konnte sich der FC Latferde bereits im Ligaspiel gegen Algestorf mit 10:0 durchsetzen, sodass alles andere als ein Sieg der Mannschaft aus dem Kreis Hameln-Pyrmont eine große Überraschung gewesen wäre.

Bereits nach acht Spielminuten war die Begegnung entschieden. Latferde konnte in der dritten Minute nach einem Freistoß, den Shirley Wehrhahn verwertete, mit 1:0 in Führung gehen. Ein Zuspiel von Gina Rath wurde von Cheryl Abrahams (8.) zum 2:0 verwandelt.

Auch in der Folgezeit hatte Latferde, die mit großem Anhang angereist waren, das Spiel im Griff. Nach dem ein weiterer Versuch von Shirley Wehrhahn nichts einbrachte, machte es Jana Schrader in der 22. Minute besser und netzte zum 3:0 ein. Michelle Pernath und Vanessa Lichte ließen für den FC weitere Torchancen liegen, sodass es beim 3:0 zur Halbzeit blieb.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte Latferde das 4:0 nach. Einen Querpass von Jana Schrader drückte Shirley Wehrhahn mit ihrem zweiten Treffer des Tages über die Linie. Den Schlusspunkt setzte Wehrhahn in der 78. Spielminute und machte mit dem 5:0-Endstand zugleich auch ihren Dreierpack perfekt. Algesdorf wehrte sich nach Kräften, doch konnte hierbei zu keiner Zeit das Tor von FC-Keeperin Sarah Klützing gefährden.

Nach dem Schlusspfiff kannte die Freude auf Seiten von Latferde keine Grenzen mehr. Eine Sektdusche und eine Laola-Welle für die mitgereisten Zuschauer durften dabei nicht fehlen. Im Anschluss wurde vom Spielausschussvorsitzenden Michael Wiedwald die Siegerehrung vorgenommen. 

 

Mittwoch, 23. Mai 2018 06:50 Uhr

Boffzen (r). Am Pfingstmontag trafen die FC 08 Boffzen – Damen auswärts auf den SV Kollerbeck. In einer ausgeglichenen Partie erzielte Kollerbeck zum Ende der ersten Hälfte die Führung. In der zweiten Hälfte setzte Boffzen einige gute Angriffe, die jedoch nicht mit dem Ausgleich belohnt wurden. Kurz vor dem Schlusspfiff machte Kollerbeck dann mit einem Doppelpack den Sack zu und gewann, wenn auch zu hoch, mit 3:0.

FC-Kapitänin Rhea Mönnekes hatte in der fünften Minute die erste Möglichkeit nach einem Freistoß, der das Tor jedoch verfehlte. In der 16. Minute hatte Boffzen das Glück auf seiner Seite, als ein Abschluss vom Pfosten ins Aus sprang. Laura Neils kam in der 24. Minute nach einem Alleingang vors gegnerische Tor, setzte ihren Abschluss jedoch übers Tor. In der 33. Minute rettete FC-Torhüterin Vivian Fogheri mit einer Glanzparade das Unentschieden, ehe drei Minuten später die Kollerbecker Führung fallen sollte. Nach einer Flanke stand eine SV-Angreiferin frei im Strafraum und traf volley zum 1:0. Bis zur Halbzeitpause war es erneut FC-Torhüterin Fogheri, die einen höheren Rückstand mit tollen Paraden verhinderte.

Anfang der zweiten Hälfte war es Vanessa Hindrichs nach Vorlage von Rhea Mönnekes, die per Weitschuss Kollerbecks Torfrau prüfte. In der Folgezeit ließ Kollerbeck einige gute Möglichkeiten liegen, doch auch Boffzen setzte vermehrt Offensivaktionen. In der 71. Minute wurde Laura Neils in die Spitze geschickt, doch die Kollerbecker Torhüterin klärte im letzen Moment. In der 84. Minute kam Boffzen erneut durch Laura Neils vors gegnerische Tor, jedoch fand ihr Querpass vor dem Tor keine Abnehmerin. Boffzen drückte auf den Ausgleich, doch Kollerbeck machte das Tor. Ein Stockfehler führte in der 86. Minute zum Kollerbecker 2:0. Zwei Minuten später machte Kollerbeck mit dem 3:0 den Deckel auf die Partie. Lara Fredriksdotter hatte die letzte Boffzer Möglichkeit, schoss jedoch nach ihrem Alleingang die Torhüterin an. In der Nachspielzeit war es erneut Fogheri, die sich mit zwei weiteren Paraden auszeichnen konnte.

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Vanessa Hindrichs, Carolin Helling (ab 72 Min. Jana Tilinski), Sina Gröbing, Daniela Rennebaum, Lema Ansari (ab 39 Min. Kea Wirth / ab 49 Min. Saskia Grüger), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Tamara Hartmann, Laura Neils & Lara Fredriksdotter.

Sonntag, 20. Mai 2018 12:42 Uhr

Boffzen (r). Am gestrigen Samstag kam es zum Nachholspiel zwischen den Damen des FC Boffzen und dem SC GW Paderborn. Nach einem frühen Rückstand kam Boffzen zurück, erzielte den Ausgleich und hatte sogar die Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende blieb es beim 1:1 - Unentschieden.

Der Gast aus Paderborn begann druckvoll und scheiterte bereits in der Anfangsphase mehrfach an Vivian Fogheri im FC-Tor. In der elften Minute fiel nach einem schnellen Angriff über Außen das 1:0 für den SC. Boffzen ließ sich vom Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und kam nun besser in die Partie. Doch Paderborn hatte in der 27. Minute die große Chance die Führung auszubauen, jedoch verfehlte der Abschluss nach einem Alleingang das Tor deutlich.

Zwei Minuten später war es dann der FC, der den Ausgleich erzielte. Laura Neils schnappte sich am Strafraum den Ball, umkurvte mehrere Gegenspielerinnen sowie die Torfrau und traf ins leere Tor zum 1:1. Boffzen drückte nun weiter auf den Führungstreffer und brachte die gegnerische Abwehr durch schnelle Vorstoße immer wieder in Bedrängnis. Nach Vorlage von Jennifer Strieder war es erneut Laura Neils, die mit ihrem Schuss in der 36. Minute an Paderborns Torfrau scheiterte. Eine Minute später war es wieder Neils, die nach einem Doppelpass mit Lara Fredriksdotter, zum Abschluss kam.

Nach der Halbzeitpause entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Boffzens Abwehr um Sina Gröbing und Carolin Helling stand gut organisiert und verteidigte konsequent, sodass kaum ein Angriff aufs FC-Tor kam. Falls doch, war Vivian Fogheri zu Stelle. Nach Vorne gab es zwei Chancen durch Rhea Mönnekes, die mit ihren Freistößen das Tor knapp verfehlte. Bis zum Schlusspfiff blieb es spannend, da Paderborn alles versuchte um noch einmal in Führung zu gehen. Bis auf einen Freistoß, der knapp am langen Pfosten vorbeiflog, kam jedoch nichts Gefährliches vors Boffzer Tor, sodass es am Ende beim 1:1 – Unentschieden blieb.

Endlich wurden die FC-Damen für ihren Aufwand auch mal nach 90 Minuten mit Punkten belohnt! 

Zum Einsatz kamen:
Vivian Fogheri, Sarah Steinsiek, Sina Gröbing, Carolin Helling, Vanessa Hindrichs, Jana Tilinski (ab 68 Min. Stefanie Vogt / ab 87 Min. Angelina Hanna), Rhea Mönnekes, Jennifer Strieder, Tamara Hartmann, Lara Fredriksdotter & Laura Neils.

Am Pfingstmontag steht bereits das nächste Spiel für Boffzens Damen statt. Auswärts tritt man beim SV Kollerbeck an. Anpfiff ist um 13 Uhr in Kollerbeck.

Foto: FC 08 Boffzen

 
 
 
Donnerstag, 17. Mai 2018 06:10 Uhr

Mittweida/Dohnsen/Wolfsburg (mm). Nach den Länderspielen gegen die USA, Belgien und die Niederlande ist Natasha Kowalski auch für das doppelte Länderspiel gegen die Tschechische Republik nominiert worden. Kowalski hatte zuletzt aufgrund eines Nasenbeinbruchs pausiert und das entscheidene Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft verpasst - nun spielt die Stürmerin mit einer angefertigten Maske und möchte der Bundestrainerin Bettina Wiegmann das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen.

Die Länderspiele, die den Saisonabschluss der U15-Juniorinnen des DFB darstellen, werden am 23. Mai (ab 17 Uhr) und am 25. Mai (ab 11 Uhr) in Mittweida stattfinden. Kann Kowalski ihre Torausbeute im Dress der Nationalmannschaft weiter ausbauen?

Ein weiteres Highlight wird für die Dohnserin am Samstag, den 26. Mai mit dem VfL Wolfsburg folgen. Sie stehen im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft und werden ab 13 Uhr im heimischen Stadion Elsterweg auf den SC Freiburg treffen. Das Rückspiel wird am 02. Juni in Freiburg folgen.

Wir drücken dir weiterhin die Daumen!

 

 

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Rede und Antwort
Donnerstag, 05. April 2018 08:00 Uhr
Vom Fußballer zum Triathleten: Jan Eckhardt spricht über sein neues Hobby
Mittwoch, 28. März 2018 06:40 Uhr

Boffzen/Hannover (mm). Einen Hauch Fußball-Weltmeisterschaft gab es bereits beim gestrigen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Brasilien in Berlin. Die Profis wollten sich ihren Nationaltrainern vor den Nominierungen nochmal zeigen, ehe in 78 Tagen die WM (14. Juni - 15. Juli) in Russland eröffnet wird. René Wenzel vom FC 08 Boffzen muss nicht mehr zittern. Er wird definitiv im flächenmäßig größten Land der Erde mit von der Partie sein.

Im Interview stellt sich René Wenzel den Fragen der Redaktion. Hierbei blickt er auf seine eigene persönliche Spielersituation in Boffzen und gibt Auskunft über seine Teilnahme an der WM. Zudem gibt er unter anderem Ausblick wen er auf jeden Fall nominieren würde, wen er im deutschen Tor sieht und wer Weltmeister wird.

Redaktion: "René, die Kreisliga-Saison beginnt für euch wahrscheinlich erst am 2. April wieder. Wie siehst du euch für die restliche Saison gerüstet?"

René: "Leider konnte ich mir in der Vorbereitung keinen umfassenden Eindruck verschaffen, da ich aus beruflichen Gründen nur selten mit dabei gewesen bin. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs zum Start auf einem richtig guten Level sind. Wir wollen uns mit einem Platz im Mittelfeld nicht zufrieden geben."

Redaktion: "Du bist schon seit Beginn der Saison nur noch selten mit dabei. Wie kam es dazu?"

René: "Ich habe mich bereits im Mai dazu entschieden, beruflich nach Hannover zu gehen. Ich halte mich bei einem Verein fit und gehe sonst noch viel Sport machen. Ich will es so auch mindestens noch bis zum Saisonende durchziehen."

Redaktion: "Und was planst du dann?"

René: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Überlegungen. Ich will auf jeden Fall noch vor meiner beruflichen Reise nach Russland eine Entscheidung treffen. Diese steht Anfang Juni auf dem Plan."

Redaktion: "Wie kam es dazu, dass du zur WM fährst?"

René: "Meine Kollegen haben mit mir im Oktober über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurden drei Reporter gesucht, die Lust auf diese Tour haben – und darauf, multimedial zu berichten. Da habe ich nicht lange überlegt und zugesagt."

Redaktion: "Du fährst mit zwei anderen Kollegen mit einem Wohnmobil durch Russland. Wann geht's los und wie müssen wir uns das vorstellen?"

René: "Etwa eine Woche vor der WM geht’s in Hannover los. Wir fahren über die Baltikumstaaten nach Russland. Das erste Ziel ist wahrscheinlich St. Petersburg. Ansonsten gehen wir die genaue Route noch durch. Wir wollen möglichst viele WM-Städte besuchen. Dabei sind wir nicht das Team in den Stadien - das machen drei andere Kollegen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für uns steht alles rund um die WM im Fokus: die Menschen, die Kultur oder auch die vielen Besonderheiten, die dieses riesige Land zu bieten hat. Wir werden natürlich auch kritisch berichten."

Redaktion: "Wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?"

René: "Ganz einfach gesagt: recherchieren, Texte schreiben, Fotos machen, Videos drehen. Wir verbreiten dann unsere fertigen Beiträge im Internet auf Sportbuzzer.de sowie in den mehr als 30 deutschen Tageszeitungen, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland mit täglicher Sportberichterstattung beliefert."

Redaktion: "Könnt ihr euch bei dieser ganzen Arbeit auch mal ein Spiel anschauen?"

René: "Live im Stadion mit dabei zu sein wird eher schwierig. Wir möchten die spannenden Geschichten abseits der Stadien aufspüren und die Menschen bei diesem Sport in den verschiedensten Situationen erleben. Wo gucken sie Fußball? Wie fiebern sie mit? Dabei sind wir immer auf der Suche nach besonderen Momenten. Aber wenn es die Zeit zulässt, dann schaue ich mir ein Spiel im Stadion an. Auch wenn nur Panama gegen Tunesien spielt (lacht)."

Redaktion: "Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Mexico, Schweden und Südkorea - welchen dieser Gegner schätzst du am stärksten ein? Schaffen wir den Gruppensieg?"

René: "Diese drei Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau. Deutschland geht als klarer Favorit in die Gruppenphase. Am Ende werden wir Erster. Wer sich dann Platz zwei holt, ist mir eigentlich total egal."

Redaktion: "Mit Blick auf die WM-Teilnehmer - welche Mannschaften zählst du zu den Favoriten und welcher Mannschaft traust du eine Sensation zu?"

René: "Natürlich zählen Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien zu den Top-Favoriten. Eine Überraschung traue ich Belgien zu. Wenn es um eine Sensation geht, dann muss ich an Kroatien denken. Die hat keiner so wirklich auf den Zettel. Aber das Viertelfinale traue ich ihnen zu..."

Redakiton: "Meinst du, dass Bundestrainer Joachim Löw bei seiner Kaderverkündung noch eine paar Überraschungen parat haben wird?"

René: "Der aktuelle Kader kommt dem WM-Aufgebot schon extrem nahe. Ich denke aber schon, dass es Manuel Neuer, Marco Reus und Mario Götze noch schaffen. Auch wenn Neuer nicht ganz fit sein sollte, kann er der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit helfen. Bei Reus muss man einfach hoffen, dass er fit bleibt. Götze muss seine Form finden, dann wird Löw ihn spätestens im Finale wieder einwechseln."

Redaktion: "Welchem jungen Spieler würdest du am meisten einen Platz im Kader wünschen?"

René: "Spieler wie Joshua Kimmich, Timo Werner oder Leroy Sané sind für mich gesetzt. Mich würde es freuen, wenn Emre Can nominiert wird. Er spielt eine starke Saison beim FC Liverpool und ich mag seine Spielweise."

Redaktion: "Und wer steht im Tor?"

René: "Da würde ich als Nummer eins auf Marc-André ter Stegen setzen. Neuer kann nach so wenigen Spielen noch nicht bei einhundert Prozent sein. Ter Stegen ist fußballerisch sogar noch etwas besser. Auf dieser Position mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen."

Redaktion: "Wie lautet dein Wuschfinale?"

René: "Gegen wen Deutschland spielt, ist mir eigentlich ziemlich egal. Aber im Halbfinale Spanien besiegen und dann im Finale gegen Frankreich Weltmeister werden - das hätte schon etwas..."

Redaktion: "Vervollständige den Satz: Weltmeister wird ...., weil....."

René: "Weltmeister wird Deutschland, weil uns wieder die mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnen wird."

Redaktion: "Danke für das Interview. Wir wünschen dir noch einen schönen Urlaub!"

René: "Danke, sehr gerne."

Foto: privat

Mittwoch, 07. März 2018 06:38 Uhr

Höxter (red). Im Februar des Jahres 1996 – genaugenommen am 11. Tag des Monats – erblickte ein kleiner Junge in Höxter das wunderbare Licht dieser Welt. Dass dieser Junge, der fortan auf den Namen Felix hörte, einmal im Trikot des FC Schalke 04 gegen Real Madrid mit Karim Benzema, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale spielen würde, daran dachte wohl keiner.

Der freie Journalist René Wenzel hat mit dem aktuellen Spieler des SV Darmstadt (2. Bundesliga) und der U-21 Nationalmannschaft über seine Jugend beim TSV Sabbenhausen und TuS Lüdge, das Duell mit Christiano Ronaldo, das Schützenfest in Lüchtringen sowie seinen aktuellen Arbeitgeber und die prekäre Situation in Darmstadt gesprochen.

René Wenzel: Platte an die Latte, können Sie sich noch genau an den Aluminiumtreffer gegen Real Madrid erinnern?

Felix Platte: Das ist jetzt echt schon etwas mehr als drei Jahre her. Ich habe es oft genug gehört und damit eigentlich abgeschlossen. Klar sind das schöne Erinnerungen, weil man da nicht mehr so schnell hinkommt. Aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf die zukünftigen Aufgaben.

René Wenzel: Aber die Atmosphäre in einem Champions-League-Spiele werden Sie wohl nicht mehr vergessen…

Felix Platte: Es ist natürlich einmalig, gerade wenn man die Hymne hört. Ich war damals erst 19 Jahre alt und weiß noch genau, wie nervös ich in das Spiel gegangen bin. Ich habe am Tag vorher wahnsinnig darüber gefreut, dass ich überhaupt im Kader stehe. Ich wurde mit der frühen Einwechslung etwas ins kalte Wasser geworfen – das war vielleicht nicht schlecht, weil man sich in dem Moment nicht so einen großen Kopf gemacht hat. Insgesamt war es wahnsinnig geil. 

René Wenzel: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale – welches Trikot haben Sie sich gesichert?

Felix Platte: Ich habe daran gar nicht gedacht nach dem Spiel. Im Nachhinein fragen mich auch alle Leute, welches Trikot ich genommen habe. Aber ich habe mein eigenes Trikot behalten und es meinen Eltern geschenkt. Es hängt jetzt zuhause und ist eine tolle Erinnerung. Und so ein Trikotjäger bin ich sowieso nicht. 

René Wenzel: In der Saison 2014/2015 zählten Sie zusammen mit Goretzka, Meyer und Sané zu den Shootingstars des FC Schalke 04– alle haben den Durchbruch bis nach ganz oben geschafft, Sie spielen „nur“ in der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt. Sind Sie ein stückweit neidisch auf die ehemaligen Mitspieler?

Felix Platte: Neidisch auf keinen Fall. Ich gönne es den Jungs und weiß, dass sie dafür hart arbeiten. Als Fußballer verlaufen die Wege halt auch mal anders. Klar ist es mein Ziel, mal dort zu sein, wo die Jungs jetzt sind. Das spornt mich alles an und ich gebe mein Bestes, dass ich auf diesem Niveau spielen darf. 

René Wenzel: Sie waren erst als Leihspieler in Darmstadt und sind dann in dieser Saison fest verpflichtet worden. Haben Sie an einen Durchbruch auf Schalke nicht mehr geglaubt?

Felix Platte: Es war damals eine unruhige Zeit mit einem Trainerwechsel. Unter André Breitenreiter hatte ich nicht so eine gute Trainingsvorbereitung, sodass ich wo anderes Spielpraxis sammeln sollte. Ich war in Darmstadt auf Anhieb sehr zufrieden und es hat mir enorm viel gebracht. Gerade weil ich von Sandro Wagner sehr viel lernen konnte - er ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich.

René Wenzel: Wenn Sie sich schon vergleichen mit dem Nationalspieler. Sind Sie auch ein ähnlicher Typ neben dem Platz?

Felix Platte: Sandro ist schon ein spezieller Charakter. (grinst) Aber es wird manchmal zu krass dargestellt. Wenn man ihn so kennt, dann ist er ein richtig lustiger Typ und ein absoluter Vollprofi. Ich kam mit ihm super klar und er hat mir auch nach dem Titel bei der U21-Europameisterschaft eine Nachricht geschickt. Ich verfolge seinen Weg und ich glaube, er verfolgt auch meinen.

René Wenzel: Ihr Weg auf Schalke war nach drei Jahren in der Knappenschmiede und einem Jahr bei den Profis vorbei. Wie ist es zu erklären, dass Schalke so viele junge, talentierte Spieler wie Goretzka oder Sané nicht halten kann?

Felix Platte: Das ist schwer zu erklären. Die Spieler schlagen vielleicht so schnell so extrem ein, wie es der Verein gar nicht für möglich gehalten hätte. Doch dann ist es meist schon zu spät, den Vertrag zu verlängern. Die Berater sind mit vielen anderen Vereinen im Gespräch. Und wenn dann Vereine wie Manchester City anfragen und auch Gehälter in anderen Welten angeboten werden, entscheidenden sich die Jungs oft für einen anderen Weg.

René Wenzel: Sportlich sieht es auf Schalke aktuell sehr gut aus. Kann das Team die Champions League erreichen?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Ich verfolge eigentlich jedes Spiel von Schalke und bin auch happy, dass es so gut läuft. Sie werden immer stärker und stabiler. Sie können oben angreifen.

René Wenzel: Ein direkter Konkurrent ist Borussia Dortmund. Mit Kevin Großkreutz spielt ein großer BVB-Fan mit Ihnen in einer Mannschaft. Die gegenseitigen Kommentare bei Instagram sorgen für einige Lacher. Kann man Ihr Verhältnis als Schalke-Fan zum Weltmeister als Hassliebe bezeichnen.

Felix Platte: (lacht). Das sind kleine Nickligkeiten, nicht wildes. Wir sind echt gut befreundet und kommen super klar. Mit dem Verein, ja das wurde uns in die Wiege gelegt. Klar gibt es ein paar Sprüche und Späßchen, wir nehmen es aber nicht so ernst…

René Wenzel: Lassen Sie uns über Ihren aktuellen Arbeitgeber sprechen. In dieser Saison erzielten Sie in 15 Zweitligaeinsätzen drei Treffer. Wie sehen Sie bisher Ihre eigenen Leistungen?

Felix Platte: Ich habe mir persönlich schon mehr vorgestellt. Aber das gilt für die gesamte Mannschaft. Wir kämpfen jetzt um den Klassenerhalt und ich möchte der Mannschaft mehr Tore schenken. Aber im Moment ist es ganz egal, was für persönliche Ziele jeder Einzelne hat. Man muss einfach auf das Mannschaftliche gucken und irgendwie punkten.

René Wenzel: Und wie sieht es mit dem bisherigen Abschneiden aus – es hätte wohl nicht schlimmer kommen können…

Felix Platte: Schlimmer hätte es von der Punkteausbeute kaum laufen können. Aber wir haben zuletzt wieder ein paar Punkte geholt und hoffen, dass es bergauf geht.

René Wenzel: Vier Punkte fehlen zum Relegationsplatz. Wie sehen Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Felix Platte: Wir haben ein super Team und verstehen uns untereinander richtig gut. Wir müssen alles dafür geben und den Klassenerhalt perfekt machen. Die Chancen sind immer noch da. 

René Wenzel: Dirk Schuster ist seit dem 11. Dezember wieder zurück. Warum bleiben bisher die großen Erfolge aus?

Felix Platte: Gerade in den letzten Spielen hat uns auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Mit Dirk Schuster haben wir den richtigen Trainer. Er macht alles korrekt und wir müssen die Situation zusammen bereinigen.

René Wenzel: Was zeichnet Dirk Schuster aus?

Felix Platte: Er ist ein super Trainer und passt perfekt zum Verein. Er hat hier viel mit aufgebaut und man sieht täglich, was er für eine hohe Autorität hat. Allein seine Geschichte hier sagt einiges über ihn aus - auch ich komme sehr gut mit ihm zurecht.

René Wenzel: Müssen Sie bei der aktuellen Lage auch etwas um Ihren Platz in der U21-Nationalmannschaft zittern?

Felix Platte: Ich setze die komplette Priorität auf den SV Darmstadt und unsere Situation. Natürlich wäre es eine schöne Nebensache und ich würde mich über eine Nominierung freuen. Aber im Moment habe ich nur den Kopf für den Klassenerhalt.

René Wenzel: Ihr Heimatverein spielt hingegen im Aufstiegskampf mit – in der Kreisliga B. Wie oft denken Sie noch an die Zeit beim TSV Sabbenhausen und TuS WE Lügde zurück?

Felix Platte: Ich denke sehr, sehr gerne daran zurück. Ich hatte eine super Kindheit in Sabbenhausen und verstehe mich immer noch super mit meinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen oft von alten Zeiten. Mein Papa war immer mein Trainer und es sind einfach schöne Erinnerungen. Ich bin glücklich, dass ich es über ein Dorf in die große weite Welt geschafft habe und jetzt hier in Darmstadt wohne.  

René Wenzel: Wenn Sie so von der Zeit schwärmen: Ist es von Ihnen auch ein Wunsch, noch einmal zu Ihrem Jugendverein zurückzukehren?

Felix Platte: Auf jeden Fall. Das habe ich auch jetzt schon im Kopf. Meine ehemaligen Teamkollegen fragen auch immer und machen Späße, dass sie mich zurückkaufen möchten. Wenn ich in die Heimat zurückkehre, will ich da auch wieder Fußball spielen. Das sollte mit Ende 30, Anfang 40 noch machbar sein. (lacht)

René Wenzel: Sie sind in Ihrer freien Zeit noch oft in der Heimat – Sie wurden in Höxter geboren. Ich habe Sie mal auf einem Schützenfest in Lüchtringen getroffen. Da haben Sie Bierfässer für den Vater eines Kumpels geschleppt – er war dort Festwirt, Sie Profispieler von Schalke 04…

Felix Platte: Das war ja kein Nebenjob oder so. Mein bester Freund hat da auch gearbeitet und ich hatte Urlaub zu der Zeit. Wenn meine Kollegen halt mal arbeiten müssen, dann helfe ich gerne mit. Das gehört auch dazu, weil die mir genauso bei Umzügen oder anderen Sachen helfen.

René Wenzel: Machen Sie so etwas aktuell immer noch?

Felix Platte: Vielleicht in der Sommerpause wieder. Dann wird man mich bestimmt auch ab und zu mal sehen – das gehört auch einfach dazu.

René Wenzel: Aber man wird doch bestimmt auch immer mehr erkannt…

Felix Platte: Man erkennt mich, aber es läuft alles human. Ich quatsche ganz normal mit den Leuten und kann die Ruhe zuhause genießen. Wenn ich mal abschalten will, dann steht keiner vor der Haustür und will Autogramme haben.

René Wenzel: Abschalten können Sie auch ganz gut bei einer Motorrad-Tour mit Ihrem Vater. Wie wichtig ist Ihnen dieses Hobby?

Felix Platte: Sehr wichtig. Momentan geht es bei dem Wetter nicht so gut, das ist natürlich schade. Aber sobald die Sonne wieder draußen und es etwas wärmer ist, dann fahre ich wieder mit meinen Kollegen und mit meinem Papa. Es ist für mich wie in einer anderen Welt. Man kann seinen Kopf freimachen und hat keine Gedanken vom Fußball im Kopf.

René Wenzel: Ihr Vater hatte eine Werkstatt. Sind Sie auch ein richtiger Schrauber?

Felix Platte: Ich habe damals auch an meinem Roller herumgeschraubt und habe dafür ein paar Sachen von meinem Papa aus der Werkstatt geklaut, weil er das nicht richtig mitbekommen sollte. (lacht) Aber sobald es ans Auto oder Motorrad geht, habe ich auch die Finger davon gelassen.

René Wenzel: Und an welchen Schrauben muss der SV Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt drehen?

Felix Platte: In so einer Situation zählt der Zusammenhalt zwischen der Mannschaft, dem Verein und den Fans. Wir müssen positiv bleiben und alles geben. Die Fans stehen hinter uns, peitschen uns auswärts und zuhause richtig an – das sind optimale Voraussetzungen. Jetzt liegt es an uns.

Foto: Privat/Facebook

Mittwoch, 31. Januar 2018 07:00 Uhr

Grünenplan (mm). Einen Glückgriff hat der TuSpo Grünenplan im Winter 2016/2017 mit Marvin Lipke vom TSV Coppengrave getätigt. Der 21-jährige wurde auf Anhieb Stammspieler und konnte innerhalb seines ersten Jahres bereits 26 Tore (17 Tore Saison Rückrunde 2017 und 9 Tore Hinrunde 2017/2018) in der Kreisliga Holzminden erzielen. Wir haben uns mit den Stürmer getroffen und über seine Jugendzeit und seine Ziele mit dem TuSpo Grünenplan gesprochen.

Redaktion: "Marvin, mit wievielen Jahren hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Marvin: "Ich habe mit zweieinhalb Jahren das erste Mal in der Kaierder Sporthalle gekickt und schließlich bei der G-Junioren der JSG Hils mit dem Fußballspielen begonnen."

Redaktion: "Wielange warst du bei der JSG und wie ging es dann für dich weiter?"

Marvin: "Bis zur D-Junioren habe ich für die JSG Hils gespielt, ehe ich in den Jugendbereich zum SV Alfeld gewechselt bin. Dort habe ich bis zur A-Junioren durchgängig in der Bezirksliga gespielt."

Redaktion: "Beim A-Junioren Finale zwischen dem TSV Lenne und der JSG Hils standest du vor eineinhalb Jahren dann wieder im Aufgebot von Hils und hast auch zwei Tore geschossen."

Marvin: "Genau. Ich bin damals wegen vieler Freunde zum TSV Coppengrave gewechselt, aber habe zugleich mit einer Gastspielerlaubnis für Hils gespielt."

Redaktion: "Beim TSV Coppengrave bist du auch im Herrenbereich in Erscheinung getreten und hast mit über 30 Toren deinen Anteil am Aufstieg aus der 3. in die 2. Kreisklasse geleistet. Warum hast du dich im Winter letzten Jahres für den Wechsel nach Grünenplan entschieden?"

Marvin: "Ich wollte einfach wieder höher spielen. Der Kontakt zum TuSpo war aufgrund der Jugendzeit zu keinem Zeitpunkt abgerissen. Die Entscheidung habe ich auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ich wurde kameradschaftlich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen."

Redaktion: "Wie lief die Umstellung von der 2. Kreisklasse Hildesheim in die Kreisliga Holzminden?"

Marvin: "Durch die Hallenturniere war ich schnell in die Mannschaft integriert. Ich hatte anfangs ein wenig Ladehemmung und habe alles außer das Tornetz getroffen Das Niveau ist deutlich höher, sodass die Verteidiger mir das Tore schießen deutlich schwerer machen. Insgesamt betrachtet bin ich aber relativ schnell und gut in der Liga angekommen. Ich denke 17 Tore in der Rückrunde sprechen für sich."

Redaktion: "Im letzten Jahr seid ihr auf der Zielgeraden am TSV Lenne gescheitert, der die Relegation gespielt hat. Derzeit steht er auf dem neunten Tabellenplatz. Wo siehst du die Gründe für die wenigen Punkte in der Hinserie?"

Marvin: "Ich denke, dass wir auch in der letzten Saison in der Vorrunde noch nicht so gut dargestanden haben, wie zum Saisonende, sodass in der Rückrunde noch einiges drin ist. In der Hinrunde war nicht alles schlecht, aber manchmal haben wir einfach nicht die Leistung auf den Platz bekommen, was auch mit unserer personellen Situation zutun hatte. Auch ich persönlich hatte verletzungsbedingt einige Schwierigkeiten."

Redaktion: "Deine Torquote hat zuletzt Begehrlichkeit geweckt. Mannschaften aus dem Kreis Hildesheim, aber auch Bezirksligisten haben bei dir angeklopft. Wirst du auch in der nächsten Saison für den TuSpo auflaufen?"

Marvin: "Ja, einige Vereine sind an mich herangetreten, aber für mich gibt's derzeit nur den TuSpo. Ich wohne in Delligsen, habe viele Freunde in der Mannschaft und fühle mich sehr wohl, sodass ich keinen Grund für einen Wechsel sehe."

Redaktion: "Welche Ziele hast du mit dem TuSpo?"

Marvin: "In Grünenplan wird schon länger von der Relegation bzw. einem möglichen Aufstieg in den Bezirksliga gesprochen. Im letzten Jahr sind wir auf der Zielgeraden knapp gescheitert. In diesem Jahr wird es sehr schwierig an die Top 3 noch einmal ranzukommen. Ich denke im nächsten Jahr sind wir für den nächsten Schritt bereit. Dann wollen wir oben angreifen und mindestens die Relegation erreichen."

Redaktion: "Danke für das Gespräch."

Marvin: "Sehr gern."

 

Dienstag, 16. Januar 2018 06:00 Uhr

Bevern (mm). Im Sommer hat der MTV Bevern den Umbruch gewagt. Einige junge Spieler sind aus der A-Juniorenmannschaft hoch in den Herrenkader gekommen. Zwei von ihnen waren Noah Buske und Fabian Verwohlt, die sich im Mittelfeld des MTV wohlfühlen. Im Gespräch mit der Redaktion blicken die beiden Youngsters auf ihre Jugendzeit zurück. Zudem verraten sie wie sie bei den Herren aufgenommen wurden und welche Ziele sie mit dem MTV noch haben.

Redaktion: "Schön, dass ihr beide euch für dieses Interview Zeit genommen habt."

Noah und Fabian: "Sehr gerne."

Redaktion: "Fabian, fangen wir mit dir an. Du warst zunächst beim TSV Lenne und bist dann in den Jugendbereich nach Bevern gewechselt. Wie kam es dazu?"

Fabian: " Ja, genau. Ich habe bis zur C-Junioren beim TSV Lenne gespielt. Dann bin ich mit dem Ziel höher als der Kreisliga zu spielen zum MTV Bevern gewechselt. Bei Bevern kannte ich über den Stützpunkt schon einige Spieler, sodass die Eingewöhnungszeit nur von kurzer Dauer war und ich mich schnell wohlgefühlt habe."

Redaktion: "Mit etwas Verwunderung wirst du auf dem Spielfeld von deinen Mannschaftskollegen "Walter" gerufen. Kannst du uns erklären warum sie das tun?"

Fabian: "Wir sind mal mit dem MTV Bevern zu einem internationalen Turnier gefahren. Dort waren wir vier oder fünf Spieler mit dem Namen "Fabian". Da meinte Michael Proske zu mir: "Wir nennen dich nur für dieses Turnier wie deinen Opa Walter". Das Turnier war zu Ende und von da an hieß ich beim Fußball immer Walter."

Redaktion: "Noah, kommen wir zu dir. Wie bist du als Holzmindener nach Bevern gekommen? Hast du deine ganze Jugend in Bevern gespielt?"

Noah: "Durch meinen Onkel bin ich zum MTV Bevern gekommen. Er war zu dem Zeitpunkt Betreuer in Bevern. Ich habe meine ganze Jugend in Bevern verbracht."

Redaktion: "Auf welchen Positionen kannst du spielen und auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?"

Noah: "Ich kann im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. Unter Werner spiele ich auf der "Sechs" und fühle mich dort auch sehr wohl."

Redaktion: "Fabian, du hast als A-Jugendlicher schon einige Spiele im Bezirk absolviert. Wie wurdest bei den Herren aufgenommen?"

Fabian: "Als A-Jugendlicher wurde ich sehr gut aufgenommen. Die älteren Spieler sind gleich für die jüngeren da und unterstützen sowohl auf als auch neben dem Platz. Bevern ist wie ein Familie. Ich denke ich spreche auch für Noah, wenn ich sage, dass wir uns derzeit keinen anderen Verein vorstellen können."

Noah: "Ja, das stimmt. Die Gemeinschaft ist klasse. Ich fühle mich sehr wohl. Für uns spielt auch unser Trainer Werner Brennecke, den wir beide bereits als Stützpunkttrainier hatten, eine entscheidende Rolle. Er setzt auf junge Spieler und hat mit uns noch einiges vor."

Redaktion: "Noah, in deinem ersten Kreisligaspiel hast du gleich dein erstes Tor erzielt. Was war das für ein Gefühl?"

Noah: "Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich bin bei meinem Treffer mit Grünenplans Keeper zusammengestoßen und lag zwei Tage danach noch mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus."

Redaktion: "Woran lag es, dass ihr zu Beginn der Saiosn noch nicht richtig in Tritt gekommen seid?"

Fabian: "Ich denke es hatte mit dem Umbruch zutun. Es sind viele jüngere Spieler nachgerückt, sodass auch mal gestandene Spieler zunächst Platz auf der Bank nehmen mussten und uns etwas die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat."

Noah: "Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und hatten bedingt durch Verletzungen und rote Karten auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Aber in den letzten Spielen hat man dann auch gesehen, wozu wir fähig sind. Wir haben jetzt unser System gefunden."

Redaktion: "Welche persönlichen und mannschaftliche Ziele habt ihr für die Rückrunde?"

Fabian: "Als Mannschaft wollen wir am Spitztrio dranbleiben. Nach meiner Verletzung möchte ich wieder zur alten Stärke zurückkehren und mich mit der Mannschaft weiterentwickeln."

Noah: "Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und im nächsten Jahr dann wieder oben angreifen."

Foto: mm

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Jugend
Mittwoch, 11. Juli 2018 06:52 Uhr
Volksbank eG unterstützt: Neue Metallgarage zur Aufbewahrung von Trainings- und Spielmaterial für den MTSV Eschershausen
Sonntag, 08. Juli 2018 18:23 Uhr

Kemnade (mm). Am heutigen Sonntagvormittag fand beim TSV Kemnade der Kreisjugendfußballtag statt. Der Haupttagesordnungspunkt war hierbei die Neuwahl des Kreisjuniorenausschusses. Ehrenvorsitzender Wolfgang Peter wurde zum Wahlleiter bestimmt und durfte wenig später auch Rolf Theo Gans zur einstimmigen Bestätigung als Vorsitzender des Kreisjuniorenausschusses gratulieren.

"Fußball ist ein Teil meines Leben. Es macht mir einfach Freude Kinder Fußballspielen zu sehen. Wir müssen uns aufgrund der sinkenden Mannschaftszahlen bewegen und da möchte ich mit den Nachbarkreisen in die Gespräche gehen", so Gans, der gern die Glückwünsche von Kreisvorsitzenden August Borchers entgegen nahm. 

Neben Rolf Theo Gans stellten sich auch Stefan Reichwald, Jens-Uwe Meyer und Dirk Schünemann zur Wiederwahl. Zur Unterstützung ließ sich zudem Alexander Bekiersz, der beim MTSV Eschershausen in der Funktion des Jugendleiter ist, aufstellen. In einer Blockwahl wurden das Quartett gewählt, sodass die Weichen für die kommenden drei Jahre gestellt sind.

Der Posten des Referenten für den Schulfußball konnte nicht besetzt werden. Sebastian Brand kann das Amt nicht weiterführen. Hier hatte Gans das Gespräch mit dem Kirchbraker Jugendleiter Maik Bunzel gesucht, der vor einigen Wochen ein Grundschulturnier in Kirchbrak durchgeführt hat. Doch für diesen Posten benötige es mehr, als nur das Turnier für die Grundschulen zu organisieren. "Wir werden mit Günter Schaper vom Kreis Hildesheim in Kontakt treten und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden", so Gans, der aber dennoch auf die Unterstützung durch Maik Bunzel hoffen darf, abschließend.

Im Anschluss fand noch die Wahl des Ortes für den nächsten Kreisjugendfußballtag in 2021 statt. Dieser wird beim TSV Heinade stattfinden.

  

Fotos: mm

 

Freitag, 06. Juli 2018 06:59 Uhr

Bevern (r). Vom 22.06. bis 24.06.2018 besuchte die 96-Fußballschule den MTV Bevern. In diesem Jahr konnten wieder zahlreiche Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren zu einem spannenden Training mit erfahrenen Trainern begrüßt werden.

Am Freitagnachmittag startete das Camp mit über 40 Kindern im Alter von 6 – 14 Jahren. Nachdem alle Teilnehmer in ihren Trikotsatz geschlüpft und die Fußballschuhe geschnürt waren, eröffnete Dennis Hillmann, Cheftrainer der Fußballschule, die Veranstaltung bei nicht so schönem Fußballwetter. Dass der Wettergott nicht so mitspielte, wie sich der MTV Bevern es sich gewünscht hätte, ließen sich die Kinder und Trainer allerdings nicht anmerken - sie waren alle von der ersten bis zur letzten Minute voll dabei. Im Anschluss gab es nach der Aufteilung in verschiedene Altersgruppen und eine Torhütergruppe die erste Trainingseinheit für die Kids.

Am Samstag folgte zunächst der Fototermin, danach konnten dann die Jungen und Mädchen in zwei weiteren Trainingseinheiten ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten rund um den Fußball zeigen. Auch neue Trainingsabläufe und Hilfestellungen von den Trainern nahmen die Kinder begeisternd auf und setzten diese relativ schnell um. So machte das Training allen riesigen Spaß und zeigte gute Erfolge. Auch die Trainer des MTV Bevern, sowie aus anderen Vereinen, waren hautnah bei den Einheiten dabei, um sich neue Anregungen für ihre Trainingsarbeit direkt von den Profis abzuschauen.

In der Mittagspause stärkten sich die jungen Fußballer mit Nudeln und konnten in einem abwechslungsreichen Quiz ihr Wissen zum Thema Fußball testen. Die Nachmittagseinheit stand dann ganz im Zeichen der Spielform „Funino“. Diese Spielform ist bei den Kindern besonders gut angekommen und sollte grade in den unteren Jahrgangsklassen im Training nicht fehlen.

Am Sonntag ab 10 Uhr gab es dann ein letztes Training, welches mit einem Wettbewerb endete. Hiernach wurden einige Kinder für ihre erbrachte Leistung ausgezeichnet. Die Veranstaltung war ein absoluter Erfolg, und das Highlight im Sommer 2018 für die teilnehmenden Kinder, was man nicht nur in erster Linie in den begeisterten und lachenden Kinderaugen sehen konnte, sondern auch am Feedback für diese Veranstaltung.

Der MTV Bevern bedankt sich recht herzlich beim Trainerteam der 96 - Fußballschule, bestehend aus: Dennis Hillmann (Leiter und Motivator), Fritz Hesse, Mohsen Makoo sowie Torwarttrainer Lennart Mauritz. Ebenfalls ein großes Dankeschön an die vielen helfenden Hände aus dem Verein und den Spielereltern rund um das Organisationsteam von Manfred Almstedt, die für einen reibungslosen Ablauf dieser tollen Veranstaltung gesorgt haben. Ein weiteres dickes Dankeschön geht an die lokalen Unternehmen aus Bevern Baustoffhandel Stock, Sonnen Apotheke, Bauunternehmen Müller, Heller-Leder, Autohaus Jäger, TO-Servive Ostaptschuk, Volksbank in Südniedersachsen, die die Veranstaltung mit Sach- und Geldzuwendungen unterstützt haben.
"Ohne sie wäre so eine große Trainingsveranstaltung auf dem hohen Niveau nicht durchführbar. Wir können gar nicht genug Danke sagen und freuen uns über jeden, der die Jugendarbeit des MTV Bevern mit seinem Zutun unterstützt“, so Abteilungsleiter Manfred Almstedt.

 Foto: MTV Bevern

 

 

Samstag, 30. Juni 2018 11:52 Uhr

Dielmissen (mm). Zum 60-jährigen Jubiläum der Fußballabteilung des VfL Dielmissens kam die Fußballschule von Hannover 96 an die Ithbörde. Drei Tage Fußball satt inklusive Einkleidung von der Fußballschule bekamen die insgesamt 60 angemeldeten Jungs und Mädels geboten.

VfL-Trainer Michael Ahlers zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden. "Hochmotivierte Kinder trafen hier auf hochmotivierte Trainer, die tolle Trainingseinheiten gezeigt haben. Wir vom VfL Dielmissen können die Fußballschule nur empfehlen. Wir hatten drei Tage Spaß und danken zugleich unseren Sponsoren, dass sie uns bei unserem Vorhaben von Beginn an unterstützt haben", freute sich VfL-Trainer Michael Ahlers im Gespräch mit der Redaktion.

Foto: mm, VfL Dielmissen

Montag, 25. Juni 2018 06:45 Uhr

Bevern (mm). Bei den E-Junioren fand bereits am 09. Juni die Kreispokalendrunde in Bevern statt. Von den zwölf eingeplanten Mannschaften reisten drei Mannschaften nicht an. Im Finale konnte sich der SV06 Holzminden gegen den MTV Bevern durchsetzen.

In der Gruppe A standen sich der SV06 Holzminden, die JSG Hils II, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle, der MTSV Eschershausen und der MTV Bevern gegenüber. Die Mädchenmannschaft der JSG Forstbachtal trat nicht an, sodass alle Spiele mit 0:5 gegen sie gewertet worden sind. 

In dieser Gruppe ging es richtig spannend zu. Bevern, Holzminden und Hils II kamen nach den Gruppenspielen auf zehn Zählern, sodass das Torverhältnis für den SV06 Holzminden und den MTV Bevern sprach.

Gruppe A

1. SV06 Holzminden 11:0 Tore 10 Punkte

2. MTV Bevern 10:2 Tore 10 Punkte

3. JSG Hils II 9:4 Tore 10 Punkte

4. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle 5:5 Tore 5 Punkte

5. MTSV Eschershausen 5:4 Tore 4 Punkte

6. JSG Forstbachtal Mädchen 0:25 Tore 0 Punkte

Die JSG Hils I, der SV06 Holzminden II, die JSG Boffzen/Fürstenberg und die JSG Forstbachtal trafen in der Gruppe B aufeinander. Die JSG Ith und der FC Stadtoldendorf traten nicht an, sodass die Partien mit 0:5 gegen sie gewertet worden sind.

Auch in dieser Gruppe wurde ums Weiterkommen gekämpft. Holzminden II und Boffzen/Fürstenberg landeten mit elf Zählern auf den Plätzen zum Einzug ins Halbfinale. Die JSG Hils I musste mit einem Punkt weniger frühzeitig die Heimreise antreten.

Gruppe B

1. JSG Boffzen/Fürstenberg 11:0 Tore 11 Punkte

2. SV06 Holzminden II 11:0 Tore 11 Punkte

3. JSG Hils I 14:1 Tore 10 Punkte

4. JSG Forstbachtal 10:5 Tore 7 Punkte

5. FC Stadtoldendorf 0:20 Tore 0 Punkte

6. JSG Ith 0:20 Tore 0 Punkte

Zu einem Holzmindener Finale sollte es im nicht kommen. Im ersten Halbzeit konnte sich der SV06 Holzminden I gegen die JSG Boffzen/Fürstenberg mit 1:0 durchsetzen. Bevern besiegte die Zweitvertretung von Holzminden. Im Finale wurde der MTV Bevern durch den SV06 Holzminden I knapp mit 1:0 geschlagen, sodass der Kreispokal der E-Junioren in die Kreisstadt gegangen ist.

Foto: NFV Kreis Holzminden

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Überregional
Dienstag, 17. Juli 2018 07:03 Uhr
Vier Neuzugänge für WTW Wallensen
Sonntag, 15. Juli 2018 10:57 Uhr
Föhrste (r). Drei Tage lang regierte König Fußball am Wochenende die Felix-Speer-Sportanlage: Mit einem bunten Festprogramm feierte der TSV Föhrste das 70-jährige Bestehen der Fußballsparte. Dabei stellte neben dem Besuch der Hannover 96 Fußballschule vor allem das Benefizspiel gegen den VfV Borussia Hildesheim zugunsten der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS) am Sonntagnachmittag den Höhepunkt der Festtage dar.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes. Die Mitglieder aller Sparten haben mit angepackt – das unterstreicht den tollen Zusammenhalt im Verein“, betonten Lars Kappei, Markus Keck und Markus Binnewies vom Organisationsteam.

Den sportlichen Höhepunkt hoben sich die Organisatoren für Sonntag auf: Vor etwa 250 Zuschauern forderten die „Blau-Weißen“, die vor Anpfiff der Partie von Detlef Winter, Vorsitzender des NFV-Kreises Hildesheim, für die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse und dem damit verbundenen Kreisliga-Aufstieg geehrt wurden, den VfV Hildesheim. Gegen die neu formierte Domstadtelf um Trainer Thomas Siegel, die mit zahlreichen Testspielern anreiste, hielt der TSV insbesondere im ersten Durchgang gut dagegen. Zwei individuelle Fehler bescherten den deutlichen handlungsschnelleren Gästen die verdiente Pausenführung.

Im zweiten Durchgang münzten die Hildesheimer ihre taktische und technische Überlegenheit in fünf weitere Treffer um und schraubten das Ergebnis folgerichtig auf 7:0 in die Höhe.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft – zolle jedoch auch dem TSV Föhrste Respekt für die tolle Organisation und die gute Entwicklung“, sagte Siegel. Aufseiten der Gastgeber freuten sich die Spielertrainer David Paasche und Marian Liersch aus Sicht der Organisatoren über das faire Auftreten der Siegel-Elf. „Ihr habt den Zuschauern ein tolles Bild des VfV gezeigt und zudem einen wichtigen Beitrag für die gute Sache geleistet“, sagten sie. So kamen während des Spieltags knapp 60 Registrierungen für die DKMS zusammen. „Dass wir dieses tolle Spiel dafür nutzen konnten, auf die Wichtigkeit der Knochenmarkspende aufmerksam zu machen, war mir ein persönliches Anliegen“, ergänzte Liersch, der selbst bereits als Spender Leben retten konnte.

Eröffnet wurden die Feiertage bereits am Freitag mit dem Auftakt des dreitägigen Gastspiels der Hannover-96-Fußballschule sowie der „Blau-weißen Nacht“.

Am Sonnabend folgte dann der zweite Tag des Fußballcamps, ehe der Tag mit einem Einlagespiel ehemaliger Föhrster Spieler sowie dem gemeinsamen Verfolgen des WM-Spiels zwischen Deutschland und Schweden beschlossen wurde. „Das war eine super Atmosphäre zusammen mit 100 Vereinsmitgliedern und Unterstützern das Match zu verfolgen“, sagten die Organisatoren.

Generell habe der Verein die Tage genutzt, sich zu präsentieren und auf das umfangreiche Angebot aufmerksam zu machen.

„Wir sind als Verein sehr gut aufgestellt und haben nicht zuletzt dank des Engagements unserer Übungsleiter in der JSG Warberg auch einen tollen Fußball-Unterbau“, sagte Vorsitzender Jörg Schaper.

Der TSV-Vorsitzende fand auch für Torsten Bartsch und die Hannover-96-Fußballschule lobende Worte. „Für unsere Nachwuchsspieler war es eine tolle Erfahrung, unter professionellen Bedingungen zu arbeiten – das war ein rundum gelungenes Wochenende“, freute er sich. Nun könne der TSV mit großer Vorfreude die Mission Kreisliga beginnen.

Fotos: TSV Föhrste

Sonntag, 08. Juli 2018 17:31 Uhr

Hameln/Hildesheim (mm). Das entscheidende Tor im Bezirkspokalfinale, einen Treffer gegen den Regionalligisten TSV Havelse und das Tor für die AWesA-Allstars gegen den Zweitligisten FC St. Pauli – seine Leistungen sind dem Trainer von Regionalligaabsteiger VfV Borussia Hildesheim Thomas Siegel aufgefallen. Es folgte eine Einladung zu einem Probespiel und nun auch die Vertragsunterschrift! 

Im Winter blickte die Redaktion mit dem früheren Stürmer des TSV Pegestorf, der mit dem FC Preussen Hameln kurzzeitig Oberligaluft schnuppern durfte, auf die kommende Spielzeit. Hierbei betonte Avci wie wohl er sich beim SV Lachem-Haverbeck fühle und er sich für die nächste Saison eigentlich keine andere Mannschaft vorstellen könne.

„Thomas Siegel hat mich beim Bezirkspokalfinale spielen sehen und im Anschluss Kontakt zu mir aufgenommen. Dabei hat sich meine Meinung schlagartig geändert. Der Reiz mit 25 Jahren bei einem ambitionierten Verein nochmal Oberligaluft zu schnuppern und gegebenenfalls in die Regionalliga aufzusteigen war enorm“, blickt Avci auf die Kontaktaufnahme.

Das AWesA-Allstargame hatte sich Siegel nicht nehmen lassen. Danach ging alles ganz schnell. „Er hat mich zu einem Probespiel bei einem Turnier gegen den Regionalligisten 1. FC Germania Egestorf-Langreder eingeladen. Ich durfte durchspielen und wurde auch von den Spielern sehr gut aufgenommen“, freute sich Avci, der in den vergangenen zwei Spielzeiten etwas mehr als 60 Bezirksligatore geschossen hat.

Die Tinte ist nun auch trocken. „Ich danke dem SV Lachem-Haverbeck, dass sie mir keine Steine in den Weg gelegt haben und ganz besonders meinen besten Kumpels, die mich bei meiner Entscheidung unterstützt haben, auch wenn wir dadurch nicht mehr zusammen spielen“, bedankte sich Avci bei seinem nun ehemaligen Verein.

Foto: mm

Freitag, 29. Juni 2018 10:26 Uhr

Hameln (mm). Das AWesA-Allstargame wurde am gestrigen Donnerstagabend zu einem wahren Fußballfest. Bei sommerlichen Temperaturen ließen sich die rund 3.000 Zuschauer den Auftritt der AWesA-Allstars gegen den kultigen Zweitligisten FC St.Pauli, der vom Hamelner Christopher Buchtmann als Kapitän aufs Feld geführt wurde, nicht nehmen. Der Kiezklub fuhr mit dem 10:1-Sieg (5:0) ein erwartungsgemäßes Ergebnis ein

Millerntor-Feeling kam beim Einzug der Mannschaften zum Song „Hell Bells" von AC/DC auf. Die Aufstellungen wurden verlesen, ehe das runde Leder dann auch endlich durch die Reihen lief. Allstar-Keeper Fabian Moniac konnte sich in der Anfangsphase noch gegen Enver Cenk Sahin und Dimitros Diamantakos auszeichnen. Diamantakos machte es in der achten Spielminute dann nach einem Querpass von Christopher Buchtmann besser und schob zum 0:1 ein.

In der 14. Spielminute erhöhte der FC St. Pauli auf 0:2. Nach einem Zuspiel von Diamantakos beförderte Richard Neudecker das Spielgerät vom Sechzehner in die Maschen. Nur vier Zeigerumdrehungen später durfte sich auch Lokalmatador Christopher Buchtmann über sein Tor im Hamelner Weserberglandstadion freuen. Nach einem Diagonalball ließ der Mittelfeldregisseur dem Allstar-Keeper Fabian Moniac keine Chance.

In der 21. Minute tanzte Richard Neudecker Keeper Moniac aus und schob zum 0:4 ein. Bis auf einen Freistoß, den Mathias Günzel auf das Tor von Philipp Heerwagen brachte, konnten die Hamelner Allstars durch die Abwehr um den früheren 96-Profi Christopher Avevor kein Durchkommen finden. 

Der FC St. Pauli spielte seinen Stiefel weiter runter und traf in der 34. Minute zum späteren 5:0-Halbzeitstand. Einen von Christopher Buchtmann eingeleiteten Angriff vollendete Enver Cenk Sahin. Glück hatten die Allstars, als Dimitros Dimantakos in der 41. Spielminute aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf.

Zur Halbzeit wurde auf beiden Seiten nahezu das ganze Team ausgewechselt. So befand sich nun auch Tünderns Ugur Aydin auf dem Feld, der es in der 47. Minute aus der Distanz probierte. In der 53. Minute trug sich mit Sami Allagui einer der bekanntestes Spieler der Paulianer in die Torschützenliste ein und stellte den Spielstand auf 0:6.

Allstar-Keeper Artur Wesner hatte einige gute Aktionen und konnte damit einen höheren Rückstand verhindern. In der 69. Spielminute war Wesner allerdings gegen Ersin Zehir machtlos. Sami Allagui blieb für die Abwehr um Philipp Gasde ein ständiger Unruheherd. Der Stürmer scheiterte in der 70. Minute noch am Querbalken, ehe er es in der 74. Spielminute mit dem 0:8 besser machte. Nur zwei Minuten später erhöhte Jan-Marc Schneider auf 0:9.

Nun begann das Zittern. Eine zweistellige Niederlage wollte die Mannschaft von Rolf Schünemann verhindern. Das wußte auch Schlussman Artur Wesner, der bei einem Eins-gegen-Eins gegen Allagui als Sieger hervor ging. Nach einem Chipball nutzte Allagui dann aber doch die Gunst der Stunde und überwand Wesner mit einem Heber. Mit diesem Treffer machte Allagui seinen dritten Treffer des Tages und das 0:10 perfekt.

In der 86. Spielminute wählte Allstar Adem Avci bei einem Vorstoß die falsche Variante. Statt den besser postierten Ugur Aydin zu bedienen, probierte es der frühere Angreifer des TSV Pegestorf auf die eigene Faust und scheiterte an einem Abwehrspieler. Ugur Aydin zeigte sich in der 88. Minute als uneigennütziger Spieler. Statt als Torschütze bei diesem Allstargame in Erscheinung zu treten, legte er den Ball freistehend vorm Tor quer auf Adem Avci, der zum vielumjubelten 1:10-Endstand einnetzte. Die Firma Dr. Paul Lohmann prämierte dieses Tor mit 100 Liter Freibier.

Die Mannschaft von Markus Kauczinski zeigte sich als sehr volksnahe Truppe, die sich nach dem Auslaufen noch viel Zeit für die Zuschauer nahm und für Autogramme und gemeinsame Fotos zur Verfügung stand.

Dienstag, 26. Juni 2018 07:00 Uhr

Hameln (r). Am Donnerstag, 28. Juni, öffnen sich die Pforten des Hamelner Weserberglandstadions – das monatelange Warten hat ein Ende, wenn es heißt: AWesA Allstars vs. FC St. Pauli! „Seit Anfang des Jahres laufen die Vorbereitungen auf dieses Event auf Hochtouren. Am Donnerstag geht’s endlich los“, zählt AWesA-Geschäftsführer Matthias Koch bereits die Stunden bis zum Anpfiff. „Anlässlich unseres zehnjährigen Jubiläums hoffen wir, dass wir ein schönes Fußball-Fest mit den Zuschauern feiern. Wir möchten mit diesem Spiel auch 'Danke' an unsere langjährigen Wegbegleiter, Leser, Zuschauer und Partner sagen.“

Dass die Kiez-Kicker dieses Spiel durchaus ernst nehmen, betont Mittelfeld-Spieler Christopher Buchtmann: „Wir kommen mit unserer stärksten Truppe. Alle Mann sind an Bord.“ Kein Wunder: Für den FC St. Pauli ist das AWesA Allstar-Game das erste Testspiel. Es geht um Stammplätze. Doch beim Profi des Kult-Klubs schwingt auch eine ordentliche Portion Vorfreude mit – immerhin ist es nach jahrelanger „Abstinenz“ sein erstes Spiel in seiner Heimat Hameln-Pyrmont. „Wenn man nach so langer Zeit wieder im Weserbergland spielen darf, ist das ein überragendes Gefühl.“ „Buchti“ kenne zahlreiche Gesichter bei den AWesA Allstars. „Ich kenne einige Jungs von früher – eine gute Truppe. Die Allstars können alle gut kicken. Ich freue mich drauf!“

Während AWesA empfiehlt, sich die letzten Sitzplatzkarten im Vorverkauf zu sichern, können Stehplatzkarten problemlos auch an der Tageskasse erworben werden. „Wer von weiter weg kommt und sich spontan entschließt, in die Rattenfängerstadt zu kommen, muss sich also keine Sorgen machen“, erklärt Koch.

Einlass ist ab 17.30 Uhr, ehe um Punkt 19 Uhr der Anpfiff zum größten AWesA Allstar-Game aller Zeiten erfolgt.

Foto: AWesA

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