Stadtoldendorf (mm). Zum Jahresauftakt in der Kreisliga trafen am heutigen Sonntagnachmittag der FC Stadtoldendorf und die SG Wesertal aufeinander. Die beiden Teams lieferten sich ein spannendes, faires Spiel, das in der Halbzeitpause mit einem großen Tumult auf dem Parkplatz vor den Kabinen sein unrühmliches Ende fand.
Im Hinspiel hatte sich die SG Wesertal mit 2:1 durchgesetzt. Und auch dieses Mal lief es für die Mannschaft von Jan Meier gut. In der 33. Spielminute brachte Maximilian Bartsch die SG mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand konnte Niklas Dorf vier Zeigerumdrehungen später zum 1:1 ausgleichen.
In der Schlussphase der ersten Halbzeit gerieten zwei Stadtoldendorfer auf dem Platz aneinander, die von Mitspielern auseinander gehalten werden mussten. Mit dem Spielstand von 1:1 gingen die Mannschaften in die Halbzeit. „Außerhalb des Platzes kam es nach dem Abpfiff zur Halbzeit zu einem großen Tumult von Stadtoldendorfern im Schwerpunkt mit Zivilisten“, berichtete Schiedsrichter Kevin Menz auf Nachfrage der Redaktion. „Auf dem Parkplatz haben sich keine Spieler untereinander geschlagen. Wir haben sofort reagiert und mit sechs Ordnern für Ordnung gesorgt“, stellte FC-Vorsitzender Mike Manke klar.
In der Halbzeitpause hat sich das Schiedsrichtergespann mit den Trainern und Kapitänen beider Mannschaften getroffen und gefragt, ob das Spiel fortgesetzt werden soll. Stadtoldendorf wollte weiterspielen, während die Teamoffiziellen der SG Wesertal erstmal ihre Mannschaft befragt haben. „Wesertals Mannschaft fühlte sich nach den Vorfällen nicht mehr sicher und hat entschieden, nicht mehr anzutreten, woraufhin ich das Spiel abgebrochen habe“, erklärte Menz, wie es zum Spielabbruch gekommen ist.