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Stadtoldendorf (me). Am vergangenen Sonntagnachmittag stand das Rückspiel zwischen dem FC Stadtoldendorf und dem VfB Negenborn an. Im Hinspiel konnte sich der Aufsteiger aus dem Hooptal überraschend durchsetzen und auch dieses Mal sah es lange Zeit nach einem Negenborner Sieg aus. Erst in den Schlussminuten gelang der Treffer zum 1:1-Ausgleich.

Die Gäste aus Negenborn gingen früh in Führung: Bereits in der 15. Minute traf Jan Hoffmann zum 0:1. Trotz des Rückstands übernahm der FC Stadtoldendorf im weiteren Spielverlauf klar die Kontrolle. Die Gastgeber waren die dominierende Mannschaft und drängten über weite Strecken auf den Ausgleich.

Das Spielgeschehen verlagerte sich dabei nahezu ausschließlich in Richtung des Negenborner Tores, doch lange Zeit fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Als vieles schon nach einem Auswärtssieg aussah, wurde der Druck der Stadtoldendorfer doch noch belohnt: In der Nachspielzeit erzielte Ali Srour den verdienten Ausgleich zum 1:1 und verhinderte damit gegen den Underdog eine weitere Niederlage.

FC-Trainer Ali Chaabu zeigte sich nach dem Spiel mit dem Ergebnis unzufrieden, lobte jedoch gleichzeitig die Leistung seiner Mannschaft in vielen Bereichen. Er betonte, dass sein Team über weite Strecken deutlich mehr Ballbesitz gehabt habe und das Spielgeschehen nahezu ausschließlich in Richtung des Tores vom VfB Negenborn lief. Allerdings hätten seine Spieler zahlreiche Chancen ungenutzt gelassen. Vor allem in der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft den eigenen Matchplan nicht konsequent umgesetzt. Trotz mehrerer Großchancen sei es nicht gelungen, ein Tor zu erzielen, da Negenborns Keeper Andre Frank von Frankenstein stark gehalten habe. 

Kritisch äußerte sich Chaabu zudem zur Schiedsrichterleistung. Er sprach von mehreren Fehlentscheidungen im Spielverlauf. Besonders eine Szene sorgte für Unmut: Ein Strafstoß von Stadtoldendorf wurde zwar verwandelt, jedoch entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Negenborn, da ein Spieler von Stadtoldendorf zu früh in den Strafraum gelaufen war. Nach Regelwerk hätte der Strafstoß wiederholt werden müssen. Trotz Protesten und Diskussionen – auch unter Einbeziehung des Linienrichters – blieb der Schiedsrichter bei seiner Entscheidung. Dennoch stellte Chaabu klar, dass seine Mannschaft das Spiel mit einer konsequenten Chancenverwertung hätte gewinnen müssen.

"Den Punkt nehmen wir gerne mit! Der FC hatte deutlich mehr offensive Anteile, Konnte ihre Chancen aber nicht effektiv zu Ende bringen. Die Torchancen, die sie sich erarbeitet haben, wurden durch sehr gute Paraden von unserem Torwart verhindert! Ich bin mit der Leistung und dem sehr guten Zusammenhalt von meiner Mannschaft sehr zufrieden!", freut sich VfB-Trainer Marc Hoffmann.

Foto: mm

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