Stadtoldendorf (mm). Am 12. April standen sich in der Kreisliga der FC Stadtoldendorf und der VfB Negenborn gegenüber. Kurz vor Schluss erzielte Stadtoldendorf den Treffer zum 1:1-Endstand, doch zuvor hatte eine Szene für Unmut gesorgt, sodass der FC Stadtoldendorf Protest gegen die Spielwertung eingelegt hat.
Der FC Stadtoldendorf hatte in der Schlussphase einen Strafstoß zugesprochen bekommen, den sie auch verwandelt haben. Da ein Spieler von Stadtoldendorf zu früh in den Strafraum gelaufen ist, entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Negenborn. Nach Regelwerk hätte der Strafstoß wiederholt werden müssen. Trotz Protesten und Diskussionen – auch unter Einbeziehung des Linienrichters – blieb der Schiedsrichter bei seiner Entscheidung.
Nun liegt das Urteil des Sportgerichts vor. Da es sich gemäß des Urteils um einen Regelverstoß des Schiedsrichters handelt, wird das Spiel FC Stadtoldendorf - VfB Negenborn nicht gewertet und neu angesetzt. Der neue Spieltermin steht noch nicht fest.