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Negenborn/Ottenstein (mm). Die Kreisligen SG Wesertal und TSV Kirchbrak mussten am gestrigen Mittwochabend bei Kreisligaabsteigern nachsitzen. Beide Kreisligisten kamen letztlich im Elfmeterschießen weiter. Die Mannschaften des TSV Ottenstein und des VfB Negenborn konnten stolz auf die gezeigte Leistungen sein und erhobenem Hauptes den Platz verlassen.

TSV Ottenstein - SG Wesertal 5:7 n.E.

„Wir kommen gut rein und waren für meine Begriffe in der ersten Hälfte auch die klar bessere Mannschaft. Wir gehen folgerichtig mit einer 2:0-Führung in die Pause“, berichtete TSV-Trainer Ioannis Lazaridis, der im ersten Durchgang das 1:0 durch Lukas Reese und 2:0 durch Matti Rumpel bejubeln durfte.

„In der zweiten Hälfte hat Wesertal umgestellt und merklich das Spiel in die Hand genommen, aber ohne wirklich zwingende Torchancen. Das 2:1 durch Jan-Niklas Kiehne war definitiv stark abseits, aber daran hat es nicht gelegen. Nach dem 2:1 hatten wir zwei Hundertprozentige und nutzen sie nicht. Beim 2:2 klären wir den Ball flach in die Mitte auf die Sechzehnerkante und Marian Niklas Henke bedankte sich dafür. Das 2:2 war aufgrund der beiden unterschiedlichen Hälften berechtigt. Im Elfmeterschießen sitzt du halt im Casino und hoffst, dass die Würfel zu deinen Gunsten fallen. Der Einsatz hat gestimmt, sodass wir definitiv etwas Positives mitnehmen", war Lazaridis mit dem Auftritt seiner Mannschaft einverstanden.

„Wir haben heute keine gute erste Halbzeit gespielt und somit lagen wir zurecht zur Halbzeit mit 0:2 zurück. Wir haben dann etwas umgestellt, es viel besser gespielt und uns einige Torchancen erspielt. Nach 90 Minuten war es dann ein gerechtes Unentschieden. Im Elfmeterschießen haben wir dann jeden Schuss vom Punkt eiskalt rein gemacht und unser Torwart Noah Steffe konnte einen halten, sodass wir die nächste Runde erreichen konnten“, blickte SG-Trainer Jan Meier auf die Partie zurück.

VfB Negenborn - TSV Kirchbrak 3:4 n.E.

Nach 90 Minuten hat sich der VfB Negenborn mit einem 0:0-Unentschieden vom Kreisligisten TSV Kirchbrak getrennt. Im Anschluss gab es ein Elfmeterschießen, in welchem sich die Kirchbraker mit 3:4 durchgesetzt haben.

„Wir waren fahrlässig unterwegs. Wir hätten, wenn wir das Tempo etwas mehr angezogen hätten, das Spiel relativ schnell auf unsere Seite ziehen können - das haben wir nicht gemacht und so haben wir Negenborn am Leben gehalten. Negenborn hatte die Möglichkeit kurz vor Schluss das Spiel zu entscheiden, aber Timon Dietrich hat uns im Spiel gehalten“, atmete TSV-Trainer Heiko Schröer durch.

„Nach der Blamage von Sonntag wusste ich, dass die Mannschaft heute eine Reaktion zeigt, aber mit so einer Reaktion habe ich nicht gerechnet. Es war über 90 Minuten purer Kampf und Leidenschaft. Leider haben wir in den letzten Minuten nicht die nötige Konsequenz gezeigt und für die Überraschung gesorgt. Im Elfmeterschießen hat es Kirchbrak dann eiskalt gemacht. Schade drum, aber jeder kann hier heute mit breiter Brust vom Platz gehen und nach vorne schauen“, war VfB-Sprecher Thomas Bastian von der Leistung der Mannschaft angetan. 

Foto: mm

 

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