Stadtoldendorf (mm). Hohe Wellen hat am 15. März der Spielabbruch in der Homburgstadt geschlagen. In der Halbzeitpause des Kreisligaspiels FC Stadtoldendorf - SG Wesertal kam es auf dem Parkplatz vor dem Eingang zum Sportgelände des FC Stadtoldendorf zu einem großen Tumult, an dem Zuschauer beteiligt waren, die dem FC Stadtoldendorf zugeordnet wurden. Als der Tumult aufgelöst wurde, entschied sich die SG Wesertal im Gespräch mit dem Schiedsrichter gegen die Spielfortsetzung, sodass die Partie abgebrochen wurde (wir berichteten).
Nun liegt das offizielle Urteil des Kreissportgerichts, das am Samstag, den 10. April getagt hat, vor. Das Spiel soll nun am Donnerstag, den 28. Mai, Anstoß 19 Uhr auf dem Stadtoldendorfer Kunstrasen unter Verbandsaufsicht wiederholt werden. Der FC Stadtoldendorf muss eine Geldstrafe bezahlen. Es konnten keine Beweise vorgelegt werden, dass Spieler des FC Stadtoldendorf bei dem Tumult handgreiflich geworden sind, sodass es zu keinen persönlichen Strafen gekommen ist.
"Wir akzeptieren das Urteil und sprechen uns damit für eine sportliche Entscheidung aus. Wir werden bei der Neuansetzung für das geforderte Personal sorgen und hoffen auf ein faires Spiel. Am Ende soll der Bessere gewinnen", berichtete FC-Vorsitzender Mike Manke.
"Wir werden uns die Tage beraten, ob wir vor das Bezirkssportgericht gehen werden. Ich persönlich habe kein gutes Gefühl, da man wie im Kreis nur den Schiedsrichterbericht als Beweis heranziehen wird. Unsere Spieler sollten Stellungnahmen abgeben, die gar nicht berücksichtigt wurden. Ob wir noch einmal antreten werden, entscheiden wir kurzfristig", ist Jürgen Grabs von der SG Wesertal mit dem Urteil überhaupt nicht einverstanden. Man darf somit gespannt sein, ob die Partie stattfinden wird.
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