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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Dienstag, 19. Januar 2021 12:55 Uhr
Zwei Neuzugänge beim MTSV Eschershausen
Montag, 18. Januar 2021 17:28 Uhr

Barsinghausen (mm). Nun ist auch der 3. NFV-eFootball-Cup Geschichte. Der neue Niedersachsenmeister kommt von der SG Lenglern/Harste aus dem Kreis Göttingen. Für den NFV-Kreis Holzminden waren der Kreismeister TSV Holenberg und Vize-Kreismeister VfR Hehlen dabei. Beide Teams durften sich über ein Freilos in der ersten Runde freuen und schieden schließlich in der zweiten Runde aus.

Anders als im Vorjahr, als fast 1.000 Zuschauer das Gamer-Spektakel in der hannoverschen Swiss Life Hall verfolgten, fand der 3. eFootball-Cup in diesem Jahr ausschließlich online statt. Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage war der Modus des NFV-eFootball-Cups angepasst worden. Aus Infektionsschutzgründen und in Folge der behördlichen Auflagen dürfen sich derzeit maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Diese maßen sich mit insgesamt 55 Teams an der PlayStation 4 im Spiel „FIFA 21“ digital mit ihren jeweiligen Gegnern und ermittelten im 1 vs 1-Modus das Team, das in die nächste Runde einzog. Gewonnen hatte die Mannschaft, die bei maximal drei Einzelspielen zuerst zwei Partien für sich entschieden hatte.

TSV Holenberg

Der TSV Holenberg bekam es in der zweiten Runde mit dem SV Degersen aus der Region Hannover zutun, der eine eigene eSport-Abteilung hat.

Im ersten Spiel spielte Robin Dreyer für den TSV. In einem hochklassigen Spiel schenkten sich beide Teams nichts. Nach einem 0:1-Rückstand glich Dreyer mit 1:1 aus, ging aber dennoch mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. Im zweiten Durchgang gelang Dreyer zunächst der Ausgleich, ehe er das Spiel mit dem Tor zum 3:2 drehte. Kurz vor Schluss glich Degersen aus, sodass die Partie mit 3:3 endete. Im Entscheidungsspiel erzielte Degersen das Golden Goal, womit Holenberg die erste Partie verloren hat.

Tim Tillner ging als zweiter Holenberger Spieler an den Start und war somit unter Zugzwang. Tillner kam gut ins Spiel und ging früh mit 1:0 in Führung. Diesen Spielstand glich Degersen aus, sodass die Mannschaften mit dem Spielstand von 1:1 in die Pause gingen. Das Duell auf Augenhöhe wurde in der 75. Spielminute entschieden. Degersen erzielte das 2:1 und brachte den Sieg über die Bühne. Somit war der TSV Holenberg gegen einen starken Gegner früh ausgeschieden. Der SV Degersen schaffte es bis ins Viertelfinale und musste dort die Segel streichen.

VfR Hehlen

Auf den VfR Hehlen wartete bereits in Runde zwei ein sehr starker Gegner. Eintracht Cuxhaven II zeigte den Hehlenern Justin Höhnisch (2:8) und Jan Keßler (1:4) deutlich die Grenzen auf. Die Cuxhavener spielten ein starkes Turnier und landeten in der Endabrechnung auf dem dritten Rang, was deutlich zeigt, dass die Eintracht aus Cuxhaven auch für einige andere Mannschaften zum Stolperstein geworden ist.

Foto: NFV

Samstag, 16. Januar 2021 12:08 Uhr

Barsinghausen (mm). Am heutigen Samstag findet der 3. NFV-eFootball-Cup statt. Für die Niedersachsenmeisterschaft an der Playstation 4 haben sich der VfR Hehlen und der TSV Holenberg qualifiziert. Als Spieler sind für den TSV Holenberg Robin Dreyer, Marvin Wessel und Tim Tillner gemeldet. Justin Höhnisch, Ralf Pister, Jan Keßler und Patrick Ahlers bilden das Hehlener Spieler-Quartett.

SPIELPLAN

TSV Holenberg

1. Runde: Freilos

2. Runde: SV Degersen gegen TSV Holenberg

1. Spiel: 4:3 (3:3) nach Golden Goal (Robin Dreyer)

2. Spiel: 2:1 (Tim Tillner)

Der SV Degersen holt zwei Siege. TSV Holenberg ist somit in der 2. Runde ausgeschieden.

VfR Hehlen

1. Runde: Freilos

2. Runde: Eintracht Cuxhaven II gegen VfR Hehlen

1. Spiel: 8:2 (Justin Höhnisch)

2. Spiel: 4:1 (Jan Keßler)

Eintracht Cuxhaven feiert zwei Siege. Der VfR Hehlen ist somit in der 2. Runde ausgeschieden.

Collage: mm

Freitag, 15. Januar 2021 16:23 Uhr

Barsinghausen (r). Wer wird Nachfolger der niedersächsischen Konsolen-Könige von der SG Wehrstedt/Salzdetfurth (Hildesheim), Niko Jurkschat und Luca Schulze? Diese Frage wird am morgigen Samstag, 16. Januar, von 12 bis ca. 19.30 Uhr beantwortet, wenn mit 57 Teams der 3. NFV-eFootball-Cup ausgetragen wird. Doch anders als im Vorjahr, als fast 1.000 Zuschauer das Gamer-Spektakel in der hannoverschen Swiss Life Hall verfolgten, findet der eFootball-Cup in diesem Jahr ausschließlich online statt.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage ist der Modus des NFV-eFootball-Cups angepasst worden. Aus Infektionsschutzgründen und in Folge der behördlichen Auflagen dürfen sich derzeit maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Diese messen sich an der PlayStation 4 im Spiel „FIFA 21“ digital mit ihren jeweiligen Gegnern und ermitteln im 1 vs1-Modus das Team, das in die nächste Runde einzieht. Gewonnen hat die Mannschaft, die bei maximal drei Einzelspielen zuerst zwei Partien für sich entschieden hat.

Das Team, das nach insgesamt sechs K.o.-Runden den NFV-eFootball-Thron besteigt, qualifiziert sich für den DFB-ePokal, dessen Vorrunde am 18./19. Februar ausgetragen wird. Außerdem gewinnt der neue niedersächsische eFootball-Meister ein Trainingslager für 20 Personen im Barsinghäuser Sporthotel Fuchsbachtal. Platz 2 ist mit einem Adidas-Gutschein für Teamsportbekleidung im Wert von 750 Euro dotiert und für das drittplatzierte Team gibt es 20 Derbystarbälle.

Im Zeitraum von Mitte November 2020 bis Mitte Januar 2021 hatten rund 650 Mannschaften in 29 von 33 NFV-Kreisen an Kreispokalturnieren teilgenommen, die als Qualifikation für den eFootball-Cup des NFV ausgespielt wurden.

Folgende Teams haben sich für das NFV-Turnier qualifiziert:

Kreis Braunschweig: SC Rot-Weiß Volkmarode, SG Watenbüttel/Völkenrode

Kreis Gifhorn: 1. FC Wedelheine, VfR Wilsche-Neubokel

Kreis Helmstedt: FC Heeseberg, TSV Grasleben

Kreis Northeim-Einbeck: nicht gemeldet

Kreis Peine: VfB Peine 2, TSV Denstorf

Kreis Wolfsburg: SV Nordsteimke, VfB Fallersleben

Kreis Nordharz: SV Innerstetal, FC Seesen

Kreis Göttingen-Osterode: SC Hainberg 1980, SG Lenglern/Harste

Kreis Diepholz: JSG Sulingen, TSG Seckenhausen-Fahrenhorst

Kreis Hameln-Pyrmont: Blau-Weiß Salzhemmendorf, SV Azadi Hameln

Kreis Region Hannover: SV Degersen, Hannoverscher Sport-Club

Kreis Hildesheim: FSV Algermissen, VfL Nordstemmen

Kreis Holzminden: VfR Hehlen, TSV Holenberg 2

Kreis Nienburg: TSV Eystrup, SC Hassbergen

Kreis Schaumburg: MTV Rehren A/R 1

Kreis Celle: nicht gemeldet

Kreis Cuxhaven: FC Eintracht Cuxhaven, FC Eintracht Cuxhaven II

Kreis Heidekreis: SC Tewel, MTV Soltau

Kreis Harburg: nicht gemeldet

Kreis Osterholz: ASV Ihlpohl I, 1. FC Osterholz-Scharmbeck

Kreis Rotenburg: TV Stemmen, SV Viktoria Oldendorf

Kreis Stade: SV Drochtersen/Assel, VfL Güldenstern Stade

Kreis Verden: SV Vorwärts Hülsen, TSV Bierden

Kreis Heide-Wendland: TuS Barendorf, SV Germania Ripdorf

Kreis Grafschaft Bentheim: SV Union Emlichheim, SV Vorwärts Nordhorn

Kreis Cloppenburg: DJK Elsten, SV Bösel

Kreis Emsland: nicht gemeldet

Kreis Osnabrück-Stadt/Land: TuS Eintracht Rulle, Ballsport Eversburg

Kreis Vechta: SC SW Bakum, RW Damme

Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst: Borussia Delmenhorst 2, GW Kleinkneten

Kreis Ostfriesland: VfL Fortuna Veenhusen, JFV Leer

Kreis Jade-Weser-Hunte: VfB Oldenburg, TuS Elsfleth

Titelverteidiger: SG Wehrstedt/Salzdetfurth (Kreis Hildesheim)

Collage: mm

Freitag, 15. Januar 2021 14:55 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Erfreulicherweise konnte der NFV-Kreis Holzminden am gestrigen Donnerstagabend seine eFootball-Kreismeisterschaft online durchführen. So konnten mit dem alten und neuen Kreismeister TSV Holenberg und dem alten und Vizekreismeister VfR Hehlen die beiden Teilnehmer für den morgigen 3. NFV-eFootball-Cup ermittelt werden. "Die Durchführung des Turniers hat in Zusammenarbeit mit dem NFV gut geklappt. Mit Holenberg und Hehlen haben wir zwei Mannschaften, die uns bei der Niedersachsenmeisterschaft gut vertreten werden", ist sich eFootball-Beauftragte Melanie Klowat sicher.

Lenne scheidet in der 1. Runde aus

Da sich insgesamt 15 Mannschaften angemeldet hatten und gleich im K.O.-Modus gespielt werden sollte, blieb mit dem MTSV Eschershausen I eine Mannschaft übrig, welche ein Freilos für die erste Runde bekam und somit schon als Teilnehmer der zweiten Runde feststand. In der ersten Runde standen sich mit dem TSV Lenne I und dem VfR Hehlen I gleich der Vorjahresdritte und -zweite gegenüber, sodass ein Favorit bereits nach der ersten Runde ausscheiden sollte. Der VfR Hehlen präsentierte sich in guter Form und setzte sich durch, was das frühe Ausscheiden für den TSV Lenne bedeutete.

Die beiden Holenberger Mannschaften, die im Vorjahr auf dem ersten und vierten Rang gelandet sind, kamen weiter. Für ein Ausrufezeichen sorgte der SV06 Holzminden, indem er beide Partien gegen den Nachbarn aus Bevern mit jeweils 8:0 für sich entschied. Komplettiert wurde die zweite Runde durch den VfR Hehlen II, den TuSpo Grünenplan und den SCM Bodenwerder.

In der zweiten Runde wurden die Unterschiede zwischen den Gegnern deutlicher. Der MTSV Eschershausen setzte sich ohne Probleme gegen den VfR Hehlen II durch. Der TSV Holenberg II war nach dem beachtlichen Startergebnis des SV06 Holzminden gewarnt, doch behielt mit einem Zwei-Tore-Unterschied die Oberhand über das Geschehen. Der VfR Hehlen I fuhr einen Derbysieg gegen den SCM Bodenwerder ein und der TSV Holenberg gewann das Bezirksliga-Duell gegen den TuSpo Grünenplan.

Hehlen zittert sich ins Finale

Im ersten Halbfinale standen sich der MTSV Eschershausen und der TSV Holenberg II gegenüber. Die Holenberger hatten in dieser Partie keine Mühen sich gegen die Raabestädter durchzusetzen. Der Ausgang des zweiten Halbfinals war hingegen wesentlich enger. Der VfR Hehlen und der TSV Holenberg I schenkten sich nichts. Ein Duell entschied Hehlen mit 3:1 für sich, während das andere, parallel stattgefundene Spiel mit 2:1 für Holenberg endete. Somit musste das Torverhältnis über den Einzug ins Endspiel entscheiden. Und dies sprach für den VfR Hehlen! Die Titelverteidiger Robin Dreyer und Lennart Homeyer waren somit im Halbfinale ausgeschieden.

Jubel im Wohnzimmer: Abwehr-Recke Tim Tillner erzielt das Golden Goal

Holenbergs Marvin Wessel gegen Hehlens Justin Höhnisch und Holenbergs Tim Tillner gegen Hehlens Ralf Pister - so hießen die Finalspiele. Das Duell Wessel/Höhnisch begann etwas früher. Es standen sich mit Paris Saint-Germain (Höhnisch) und Manchester City (Wessel) zwei Spitzenmannschaften gegenüber. Hehlens Höhnisch erwischte den besseren Start und traf zum frühen 1:0. Diesen Spielstand konnte Wessel schnell wieder ausgleichen. Zur Halbzeit führte Hehlen mit 2:1. Und dann bekam Wessel einen Strafstoß zugesprochen, welchen er in die Mitte des Tores platzierte und damit am PSG-Keeper scheiterte.

Im Duell zwischen Tillner/Pister, oder besser gesagt OSC Lille gegen Hannover 96, ging es hin und her. Zur Halbzeit stand es 3:3, sodass der VfR bereits auf Titelkurs war. Justin Höhnisch siegte gegen Marvin Wessel schließlich auch mit 3:1! Erst zum Ende der Begegnung drehte Tim Tillner gegen Ralf Pister richtig auf und siegte mit 5:3. Somit waren beide Mannschaften punkt-und torgleich, was zur Folge hatte, dass ein Entscheidungsspiel ausgetragen werden musste. Für dieses Entscheidungsspiel hatten beide Teams freie Spielerauswahl und das erste Tor sollte entscheiden. In diesem Entscheidungsspiel traten mit Tim Tillner und Justin Höhnisch die beiden Sieger der vorherigen Spiele gegeneinader an. In der zehnten Spielminute spielte Tillner einen Offensivmann des OSC Lille frei, welcher zur Titelverteidigung für den TSV Holenberg eingenetzt hat.

"Der Jubel war natürlich groß. Besonders schön ist, dass wir die Kreismeisterschaft nicht für uns, sondern für den Verein geholt haben", freute sich Tim Tillner über die erneute Kreismeisterschaft für den TSV Holenberg.

Bild: NFV

Donnerstag, 14. Januar 2021 17:50 Uhr

Kreis Holzminden (mm). Um 18 Uhr ist es soweit. Die zweite eFootball-Kreismeisterschaft des NFV-Kreises Holzminden findet "ONLINE" statt. In diesem Jahr nehmen zehn Vereine mit insgesamt 15 Mannschaften teil, von denen zwei Teams am kommenden Samstag bei der Niedersachsenmeisterschaft dabei sein werden.

Modus

Es wird durchgängig im K.O.-Modus gespielt. Es gibt zwei Spiele (im Modus 1 gegen 1) je Runde. Das Team, welches mehr Siege aus den beiden Spielen holt, gewinnt und zieht in die nächste Runde ein. Holen beide Mannschaften gleich viele Siege aus den beiden Spielen, gewinnt das Team mit dem besseren Torverhältnis. Sind beide Mannschaften auch bei diesem Wert ausgeglichen, gibt es ein Entscheidungsspiel. Im Entscheidungsspiel besteht erneut freie Teamwahl. Das erste Tor entscheidet. Das Gesamtergebnis ergibt sich aus maximal drei Spielen.

Teilnehmende Teams (15):

MTSV Eschershausen I, MTSV Eschershausen II, TSV Kirchbrak, SCM Bodenwerder, VfR Hehlen I, VfR Hehlen II, TuSpo Grünenplan, SV06 Holzminden, TSV Lenne I, TSV Lenne II, TSV Holenberg, TSV Holenberg II, MTV Bevern, MTV Bevern II, VfR Deensen

SPIELPLAN

Runde 1 (18:00 Uhr):

1. Spiel: VfR Hehlen II - MTSV Eschershausen II 9:2 (6:1 und 3:1)

2. Spiel: MTV Bevern I - TSV Holenberg II 2:4 (1:2 und 1:2)

3. Spiel: MTV Bevern II - SV06 Holzminden 0:16 (0:8 und 0:8)

4. Spiel: VfR Deensen - SCM Bodenwerder 2:4 (2:1 und 0:3)

5. Spiel: TSV Lenne I - VfR Hehlen I 2:6 (1:4 und 1:2)

6. Spiel: TSV Kirchbrak - TSV Holenberg I 1:3 (0:0 und 1:3)

7. Spiel: TSV Lenne II - TuSpo Grünenplan 4:5 (3:1 und 1:4)

Freilos: MTSV Eschershausen

Runde 2 (18:30 Uhr):

8. Spiel: MTSV Eschershausen I gegen VfR Hehlen II 8:4 (4:2 und 4:2)

9. Spiel: TSV Holenberg II gegen SV06 Holzminden 4:2 (3:2 und 1:0)

10. Spiel: SCM Bodenwerder gegen VfR Hehlen I 4:8 (0:3 und 4:5)

11. Spiel: TSV Holenberg I gegen TuSpo Grünenplan 5:3 (1:1 und 4:2)

Halbfinale (19:00 Uhr):

12. Spiel: MTSV Eschershausen gegen TSV Holenberg II 0:8 (0:4 und 0:4)

13. Spiel: VfR Hehlen I gegen TSV Holenberg I 4:3 (3:1 und 1:2)

Finale (19:30 Uhr):

14. Spiel: TSV Holenberg II gegen VfR Hehlen I (6:6, 5:3 und 1:3)

Golden Goal entscheidet: Der Titel des eFootball-Kreismeisters geht erneut nach Holenberg!

Foto: mm

 

Mittwoch, 13. Januar 2021 20:32 Uhr

Hannover (mm). Am heutigen Mittwochabend hat der Fußball-Bezirksverband Hannover mit den Bezirksligavereinen über mögliche Varianten der Fortsetzung der Herren-Bezirksligasaison gesprochen. Bei der reinen Informationsveranstaltung hörten die Verantwortlichen der vier Kreis Holzmindener Bezirksligisten FC Stadtoldendorf, TuSpo Grünenplan, TSV Holenberg und TSV Lenne genau zu. 

Bezirksverbandsvorsitzender August-Wilhelm "Auwi" Winsmann und Bezirksspielausschussvorsitzender Thorsten Schuschel berichteten, dass das angestrebte Ziel des Verbandes eine sportliche Wertung der Saison sei. Sie betonten aber auch, dass noch keine Entscheidungen getroffen sind und man abhängig von Entscheidungen der Politik und der Entwicklung der Pandemie sei. Ein Saisonabbruch ist derzeit kein Thema. Fakt ist allerdings auch, dass spätestens Ende April der Punktspielbetrieb wieder starten soll.

Es gibt derzeit zwei Varianten mit dem Start-Wochenende des 20./21.März. Ein Beginn am Wochenende des 10./11. April ist auch möglich und würde aber eine Saisonverlängerung in den Juli bedeuten.

  • Variante A: Fortsetzung der Vorrunde mit Start am 20./21.März (alternativ Wochenende 10./11. April), direkt im Anschluss folgt die Auf- und Abstiegsrunde als Einfachrunde
  • Variante B: Abbruch der Vorrunde mit Quotientenregel und die Auf- und Abstiegsrunde könnte wie geplant beginnen. In den Staffeln 4,6 und 10 könnten aber Nachholspiele den Ausgang der Vorrunde noch beeinflussen. Die Durchführung der Nachholspiele ist denkbar - in unserem Fall TuSpo Grünenplan gegen TuS Germania Hagen.

Der Modus bzw. die Staffelgrößen der Auf- und Abstiegsrunde könnte auch noch geändert werden z.B. durch kleinere Gruppen.

Foto: mm

Mittwoch, 13. Januar 2021 11:24 Uhr

Holzminden/Brakel (mm). Im Sommer 2019 war Merdan Fekovic vom Höxteraner Kreisliga B-Ligisten SV Drenke zum SV06 Holzminden zurückkehrt. Dort kam Fekovic zu Einsätzen in der ersten und zweiten Herrenmannschaft. Nun wechselt er zur Spvg Brakel, wo er bereits zwei Jahre in der B-Jugend gespielt hatte und seit diesem Sommer als Trainer bei der B-Jugend aktiv ist. Merdan Fekovic wird in der zweiten Mannschaft der Spvg Brakel spielen, die derzeit im Bezirk vertreten ist.

„Ich bin derzeit schon in der U17 in Brakel als Trainer aktiv. Jetzt zum Winter, möchte ich der zweiten Mannschaft der SpVg. Brakel helfen, aber vor allem im Sommer den Neuaufbau mitgestalten und vorantreiben und dann in ein paar Jahren, mit meinen Jungs aus der U17 zusammen hier im Verein spielen“, beschreibt der 22-jährige Fekovic seine Beweggründe. Mark Riechmann, sportlicher Leiter der Spvg 20 Brakel sagte zum Wechsel: "Wir sind sehr glücklich, dass wir ihn dazu gewinnen konnten. Er ist sehr ehrgeizig und hat eine starke Persönlichkeit. Sportlich und auch neben dem Platz eine richtige Verstärkung."

Foto: mm

Sonntag, 10. Januar 2021 11:00 Uhr

Bezirk Hannover (r). Weiter geht’s mit „Auwi“: August-Wilhelm Winsmann fuhr am gestrigen Samstag während des als Online-Konferenz abgehaltenen Fußball-Bezirkstags mit 54 Ja-Stimmen das beste Wahlergebnis des Vormittags ein und bleibt so für weitere drei Jahre Vorsitzender des Bezirksverbands Hannover. Auch seine Vorstandskollegen wurden wiedergewählt – wenn auch mit der einen oder anderen Gegenstimme oder Enthaltung. Die insgesamt deutliche Zustimmung wertete der 66-jährige Winsmann aber als „schöne Bestätigung unserer gemeinsamen Arbeit, die wir zum Wohle des Fußballs gern fortsetzen“.

Die wegen der Corona-Pandemie digital abgehaltene Tagung lief arg komprimiert ab – ihre Rechenschafts- und Finanzberichte hatten die Verantwortlichen schon vorab ins Internet gestellt (weiterhin abrufbar unter www.nfv-bezirk-hannover.de). Auf Ehrungen verzichtete das Gremium, „weil wir der großartigen verdienstvollen Arbeit der Auszuzeichnenden in diesem virtuellen Rahmen einfach nicht gerecht werden können“, bat Winsmann um Verständnis: „Wir werden dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, wenn Präsenzsitzungen und öffentliche Veranstaltungen wieder erlaubt sind.“

Auch die Wahlen liefen anders ab als bisher – nämlich geheim, dank des Abstimmungs-Moduls per Handy oder Computer der Delegierten. Dieser Nebeneffekt der Einschränkungen kam bei den Gewählten und Teilnehmern gut an. „So kann gar kein falscher Korpsgeist entstehen, wenn man meint, im Saal mit allen anderen die Hand heben zu müssen“, urteilte etwa Günter Distelrath, der als Präsident des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV) zwischenzeitlich die Wahlleitung übernommen hatte. Der alten und neuen Führungsriege dankte der Verbandschef: „Ihr wart und seid ein tolles Team.“ Und mit Blick auf Winsmann, gleichzeitig sein Vizepräsident im NFV, stellte Distelrath anerkennend fest: „Wie es aussieht, bekommst Du Deine 20 Jahre als Bezirksvorsitzender durch diese Wahl voll.“

Nach Winsmanns Bestätigung im Amt übernahm der Holzmindener, der seit 2003 an der Spitze des Bezirks steht, aber wieder die „Regie“– und wenig später durfte er sich über einen Stellvertreter an seiner Seite freuen. Die Stimmberechtigten wählten Thorsten Schuschel zum Nachfolger des bereits 2018 ausgestiegenen Matthias Mendel. Schuschel bleibt zudem Vorsitzender des Bezirks-Spielausschusses, dem er seit der Saison 2006/07 angehört. Den 56-jährigen Hannoveraner wählten die Vorstandskollegen und Vertreter der Fußballkreise ebenso wieder wie Schatzmeister Henning Stille (Holzminden), Christian Münzberg aus Hannover als Vorsitzenden des Bezirksjugendausschusses, Thomas Rüdiger (NFV-Kreis Hildesheim) als Chef des Schiedsrichterausschusses, Cord Krüger (Kreis Diepholz) als Referenten für die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Sportgerichtsvorsitzende Denise Thaddey. Die 50 Ja-Stimmen für die Hannoveranerin sprächen laut Winsmann eine „deutliche Sprache“ – sei sie es doch, die in ihrem Amt auch dem einen oder anderen Verein „weh tun“ musste. Die Wähler aus den Kreisen wüssten also ihre Arbeit zu schätzen. Thaddeys Stellvertreter bleibt Karsten Buchholz aus dem Fußballkreis Nienburg. Winsmann zeigte sich davon überzeugt, dass „beide weiterhin für sachgerechte Urteile sorgen werden“.

Vor den Wahlen hatte Marcel Handelsmann (Kreis Hameln-Pyrmont) im Namen seiner zwei Kassenprüfer-Kollegen Gerhard Dieckhoff (Kreis Diepholz) und Manfred Tophinke (Holzminden) Schatzmeister Stille eine einwandfreie Buchführung bescheinigt und um Entlastung des Vorstands gebeten. Diese geschah ebenso einstimmig wie die spätere Bestätigung einer besonderen Personalie: Karl-Heinz Gruber, unter Fußballern besser bekannt als „Charly“, ist nun Ehrenmitglied des NFV-Bezirks Hannover. Frühzeitig hatte er angekündigt, nicht erneut als Staffelleiter im Bezirksausschuss zu kandidieren. Durch das Votum vom Samstag nun bestätigten die Delegierten den Beschluss des Bezirksbeirats vom Dezember, die damit einen langen Einsatz des Mannes aus dem Kreis Hildesheim honorierten. Winsmann erinnerte an Grubers mehr als 50-jährige ehrenamtliche Tätigkeit. Das sei „eine einzigartige Arbeit, die nicht genug mit Worten gewürdigt werden kann“. Der 72-Jährige bedankte sich in der Videokonferenz sichtlich gerührt: „Ich bin sehr stolz auf diese Ehrung und weiß sie sehr zu schätzen.“ Für Gruber rückt Miguel Rey Lamas, ebenfalls aus dem Kreis Hildesheim, in den Spielausschuss nach. Dies segneten die Mitglieder des Bezirksbeirats, also die Vorsitzenden der Fußballkreise sowie der Bezirksvorstand, im Anschluss an den Bezirkstag ab.

Foto: Cord Krüger

 

Frauen
Samstag, 19. Dezember 2020 13:49 Uhr
Gute Leistungen der C-Juniorinnen von der JSG Forstbachtal
Freitag, 13. November 2020 14:56 Uhr

Golmbach (mm). In der Hildesheimer A-/B-Juniorinnen Staffel sorgt die B-Juniorinnenmannschaft der JSG Forstbachtal für Furore. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schmidt konnte bisher alle ihre vier Saisonspiele mit Siegen abschließen und ist mit zwölf Zählern punktgleich mit dem VfV Borussia Hildesheim. "Leider fiel das Topspiel gegen Hildesheim aufgrund des Lockdowns aus", hätte Schmidt gern noch das Heimspiel gegen die Domstädter mitgenommen.

Torreich startete die Saison. Im ersten Spiel setzten sich die Forstbachtaler mit 9:6 gegen den SV RW Wohldenberg durch. Es schlossen sich enge Duell gegen den FC Ruthe und die SSG Elze an. Auf den 3:2-Erfolg gegen Ruthe, folgte ein 4:3-Sieg gegen Elze. Zum Abschluss der Hinrunde tat die Mannschaft von Jörg Schmidt noch etwas für das Torverhältnis. Mit 18:0 wurde der ESV Eintracht Hameln besiegt.

"Ich bin sehr angetan von der Weiterentwicklung der Mannschaft. Sehr erfreutlich ist, dass wir hauptsächlich mit dem jüngeren B-Jugend-Jahrgang diese Ergebnisse gegen A-Juniorinnen eingefahren haben", freut sich Schmidt.

Tabelle

1. VfV Borussia Hildesheim (7er) 4 Spiele 36:4 Tore 12 Punkte

2. JSG Forstbachtal 4 Spiele 34:11 Tore 12 Punkte

3. FC Ruthe (7er) 3 Spiele 4:14 Tore 3 Punkte

4. SV RW Wohldenburg (7er) 2 Spiele 8:12 Tore 0 Punkte

5. SSV Elze (9er) 3 Spiele 6:17 Tore 0 Punkte

6. ESV Eintracht Hameln 2 Spiele 0:30 Tore 0 Punkte

Foto: JSG Forstbachtal

Freitag, 06. November 2020 11:06 Uhr

Dielmissen (mm). Große Freude bei der Damenmannschaft des VfL Dielmissen. Dank der Unterstützung von der Fahrschule Fromme in Eschershausen kann die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzer nun einheitlich auftreten. Stefan Fromme, der seine Fahrschule vor einigen Wochen in neuen Räumlichkeiten in der Raabestadt wiedereröffnet hat, sponserte den Dielmisser Damen Trainingspullover.

"Einige meiner ehemaligen Fahrschülerinnen haben mich angesprochen, sodass ich gern geholfen habe", berichtete Fromme, wie der Kontakt zur Mannschaft entstanden ist. Die Mannschaft und Trainer Martin Schwarzer bedakten sich bei Stefan Fromme für die schnelle Unterstützung.

Foto: mm

Dienstag, 13. Oktober 2020 15:44 Uhr

Boffzen (red). Am Sonntag trafen die Damen des FC Boffzen auf den noch punktlose SJC Hövelriege. Nach einem 0:1-Pausenrückstand musste man sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Die Mannschaft von Dietmar Larusch hat somit nach vier Spieltagen weiterhin drei Zähler auf dem Konto.

Die erste Offensivaktion gehörte den Boffzer Damen in Form von Stefanie Vogt, die mit ihrem Schuss aus der Drehung Hövelrieges Torhüterin prüfte. Der Gast aus Hövelriege hatte in der elften Minute das 1:0 auf dem Fuß, doch der Weitschuss war zu genau platziert und klatschte an die Latte. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, an dem beide Teams ihren Anteil hatten. In der 19. Spielminute ging der Gast in Führung. Ein schnell ausgeführter Einwurf endete mit einem unhaltbaren Abschluss von Alina Pinske zum 0:1.

Boffzen war nun kurz vor der Rolle und hatte Glück nicht direkt das 0:2 zu kassieren. In höchster Not klärte Eileen Rolf vor dem eigenen Tor nach einer misslungenen Abseitsfalle. Das Spiel verlagerte sich in der Folgezeit ins Mittelfeld, sodass wenig Torraumszenen auf beiden Seiten herausgespielt wurden. Viele umkämpfte Zweikämpfe wurden geführt, da beide Mannschaften nicht zurücksteckten. In der 39. Minute konnte sich FC-Torhüterin Vivian Fogheri mit einer Glanzparade im Eins gegen Eins – Duell auszeichnen. Boffzen hatte in der 45. Minute die große Chance auf den Ausgleich, doch auch Nadine Griebelbauer zielte zu genau und traf nur die Latte. So ging es mit dem 0:1 aus Boffzer Sicht in die Pause.

Direkt nach dem Wiederanpfiff prüfte Finnja Mindermann mit ihrer Flanke Hövelrieges Torfrau. In der 48. Minute fiel durch Luisa Nitsch das 0:2. Genau das was FC-Trainer Larusch in der Halbzeit ansprach, die Mitte dicht zu machen, gelang nicht. So schob Hövelriege den Ball recht unbedrängt ins Boffzer Tor ein. In der 56. Minute konnte sich Vivian Fogheri im FC-Tor erneut mit einer guten Parade auszeichnen. In der 63. Minute war dann auch sie machtlos, als ein Weitschuss von Christina Linnemann unhaltbar im Winkel zum 0:3 einschlug.

In der Folgezeit passierte wieder nicht viel: Offensiv konnte Boffzen überhaupt keine Akzente setzen. Hövelriege hatte etwas mehr Zug zum Tor, doch auch dort waren Torchancen Mangelware. Die letzte nennenswerte Chance hatte Stefanie Vogt nach einem zentralen Freistoß in der 88. Minute, der jedoch im Nachfassen von Hövelrieges Torfrau entschärft wurde. So musste sich das Team des FC Boffzen am Ende mit 0:3 geschlagen geben.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Sina Gröbing, Nadine Griebelbauer, Finnja Mindermann, Vanessa Hindrichs, Laura Neils, Aleksandra Karadeniz, Stefanie Vogt, Eileen Rolf, Alicia Bönnighausen, Sophie Lutter-Kayser, Kimberly Mill, Edina Seel & Corinna Dorosala.

Foto: rw

Donnerstag, 24. September 2020 19:58 Uhr

Rodenberg (r). Hätte idealer laufen können, aber auch um einiges schlechter - mit diesem Fazit kehrten die Dielmisser Damen, welche in der Vorwoche noch überraschend den HSC BW Tündern II mit 1:0 besiegt hatte, am Sonntag vom Gastspiel bei der SG Rodenberg II zurück. Mit 0:4 unterlag die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer, die diese Woche spielfrei ist und ihre nächste Partie am 03. Oktober beim VfB Eimbeckhausen haben wird.

Die zweite Damenmannschaft der SG Rodenberg war von der ersten Sekunde an voll da, was sich auch durch ein schnell gefallenes Tor zeigte. Mit der ersten Aktion landete ein Schuss von Lea Bahe bereits nach 20 Sekunden im Dielmisser Tor. Dadurch wurden die Damen des VfL’s zwar etwas wachgerüttelt, gleichzeitig war es aber auch alles andere als ein Motivationsschub. Die Startschwierigkeiten wurden sechs Minuten später bestraft. Lara Pritzel trug sich in die Torschützenliste ein, sodass die Partie nach sieben Spielminuten 2:0 stand. Von da an wurde das Spiel aus Dielmisser Sicht besser. Torchancen von Carmen Severin und Julia Vorat schlossen sich an, welche nicht mit einem Tor belohnt wurden. Dennoch zeigten sich die Dielmisser Damen gewohnt zweikampfstark und konnten verhindern, dass sich der Vorsprung der Gegner vergrößert.

Die zweite Halbzeit fing ähnlich wie die erste an. Innerhalb der ersten Spielminute des zweiten Durchgang war es Frederike Bittner, die den Ball ins obere linke Eck platziert hatte, wodurch der Ball unhaltbar im Tor einschlug - 3:0! In der Folgezeit konnte sich Dielmissen auch bei ihrer Torfrau Ann-Kathrin Wiemann bedanken, welche einige sehr gute Schüsse abgewehrt hat. In der 79. Minute verwandelte Lea Bahe einen Strafstoß zum 4:0-Endstand.

Foto: mm

Mittwoch, 23. September 2020 11:02 Uhr

Boffzen (r). Die Damen des FC 08 Boffzen starteten am vergangenen Sonntag in das Abenteuer „Bezirksliga“. Als Gegner war der Mitaufsteiger TuS Lipperode zu Gast, welcher mit 4:2 geschlagen wurde.

Bereits in der ersten Minute setzte Laura Neils für den FC die erste Duftmarke, jedoch blieb ihr Abschluss zu zentral. In der fünften Spielminute machte sie es besser, als sie von Stefanie Vogt den Ball in den Lauf gespielt bekam. Neils setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und versenkte den Ball im langen Eck zum 1:0. Lipperode schien durch den Gegentreffer nun geweckt worden zu sein und beteiligte sich ebenfalls am Spiel. Vivian Fogheri im Boffzer Tor musste einige Male in höchster Not eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. In der 23. Minute setzte Boffzen in die Lipperoder Drangphase einen Nadelstich, der zum 2:0 führte. Finnja Mindermann legte im Fünfmeterraum quer, sodass Sophie Lutter-Kayser nur noch ins Tor einschieben musste.

Der Gast aus Lipperode versuchte es gleich im Gegenzug, doch der Abschluss flog am Tor vorbei. Stefanie Vogt hatte die nächste Boffzer Großchance auf dem Fuß, ihr Schuss wurde im letzten Moment per Grätsche geklärt. In der 33. Minute erhöhte Boffzen auf 3:0. Stefanie Vogt spielte Laura Neils den Ball in den Lauf, welche zum Abschluss kam. Dieser wurde von der gegnerischen Torfrau noch abgewehrt, den Abpraller verwertete Finnja Mindermann souverän zum 3:0. Vier Minuten später konnte Lipperode eine ihrer vielen Chancen dann mal ausnutzen und auf 3:1 verkürzen. Stefanie Vogt war die letzte Torchance der ersten Hälfte zuzuschreiben, sie scheiterte freistehend an der gegnerischen Torfrau, sodass es mit dem 3:1 für Boffzen in die Halbzeit ging.

Die zweite Hälfte begann mit einer Großchance für Lipperode, welche erneut fahrlässig ausgelassen wurde. Sophie Lutter-Kayser zeigte sich für die erste Boffzer Chance in Durchgang zwei verantwortlich. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass sich das Spiel weitestgehend im Mittelfeld abspielte.

Lipperode hatte insgesamt fünf, sechs starke Angriffe, welche sie teilweise kläglich abschlossen. Boffzen kam in der 77. Minute ein weiteres Mal gefährlich vors Lipperoder Tor und nutzte diese Chance gleich zur vermeintlichen Vorentscheidung. Stefanie Vogt spielte erneut einen Diagonalball auf Laura Neils, die klug in den Rückraum auf Vanessa Hindrichs ablegte. Hindrichs traf mit ihrem Weitschuss unter Mithilfe der gegnerischen Tofrau zum 4:1. Boffzen ließ durch die komfortable Führung ein wenig die Konzentration nach, was Lipperode in der 82. Minute zum 4:2-Anschlusstreffer ausnutzte.

Doch an diesem Nachmittag war das Abschlussglück eindeutig nicht auf der Seite der Gäste, die bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben. Weitere hochkarätige Chancen ließen sie jedoch aus, sodass Boffzen am Ende durch eine konsequentere Chancenauswertung nicht unverdient mit dem 4:2-Erfolg als Sieger vom Platz ging.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Rieke Böhm, Sina Gröbing, Finja Gießmann, Eileen Rolf (ab 58 Min. Vanessa Hindrichs), Sophie Lutter-Kayser, Kea Wirth (ab 34 Min. Carolin Helling), Nadine Griebelbauer, Laura Neils (ab 79 Min. Alicia Bönnighausen), Stefanie Vogt & Finnja Mindermann.

Foto: rw

Dienstag, 15. September 2020 16:41 Uhr

Dielmissen (mm). Mit Respekt, aber ohne Angst sind die Damen des VfL Dielmissen ins Spiel gegen die zweiten Mannschaft des HSC BW Tündern gegangen. In der Vorwoche hatten die Tünderaner den TSV Ottenstein noch mit 15:1 vom Platz geschossen, während die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Schwarzer das Auftaktmatch gegen den ESV Eintracht Hameln trotz guter Leistung knapp mit 1:2 verloren hatte. Gegen den im Vergleich zur Vorwoche auf einigen Positionen veränderten Kader der Gäste setzte sich der VfL Dielmissen letztlich mit 1:0 durch.

"Die Mannschaft hat eine herausragende Leistung gezeigt und ist stark in die Zweikämpfe gegangen. Auch unsere Keeperin Ann-Kathrin Wiemann war “on fire” und hat die eine oder andere wirklich sehenswerte Parade gezeigt", freute sich VfL-Sprecherin Jasmin Meyke über die Leistung der Mannschaft.

Das Tor des Tages erzielte Melissa Neiner in der 14. Spielminute: Nach einem wunderbaren Pass von Laura Pötter hat sie sich gegen Tünderns Abwehr durchgesetzt und den Ball im Netz versenkt. In der Folgezeit ergaben sich auf beiden Seiten guten Aktionen, die aber nichts mehr einbringen sollten. So ging der VfL mit der 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte hieß es für den VfL dann: Ergebnis halten und/oder noch ein Tor hinterher legen. "Ein weiterer Treffer wäre durchaus drin, und verdient, gewesen. Vor allem Julia Vorat hatte einige sehr gute Chancen und ein Freistoß von Laura Pötter ging nur knapp über die Latte. Leider wurden wir nicht mit einem weiteren Tor belohnt. Dennoch ist die Freude über den Heimsieg riesig. Bedanken möchten wir uns für eine umsichtige und gute Schiedsrichterleitung", so Meyke abschließend.

Bereits am kommenden Sonntag geht's für den VfL weiter. Dann trittt die Mannschaft von Martin Schwarzer auf die SG Rodenberg, welche bisher erst ein Saisonspiel absolivert hat. In diesem Spiel setzten sich die Rodenberger mit 2:0 gegen den TSV Eintracht Exten II durch.

Foto: VfL Dielmissen

Rede und Antwort
Donnerstag, 12. November 2020 16:28 Uhr
"Die bestmögliche Lösung für meine Situation" - Luisa Oerke von Hannover 96 im Gespräch
Dienstag, 05. Mai 2020 11:44 Uhr

Golmbach/Hannover/Tündern (mm). Steven Cherundolo, Markus Miller und Linton Maina - der Golmbacher Tristan Schmidt hat eine interessante Jugendzeit hinter sich. Von der JSG Forstbachtal war Schmidt in die Jugend von Tündern gewechselt, wo er schließlich in den Fokus von Hannover 96 geraten ist. Dem Ruf aus der Landeshauptstadt konnte der Sohn von Jörg Schmidt nicht wiederstehen. Über den JFV Calenberger Land ist er schließlich zum HSC BW Tündern zurückgekehrt, wo er nun im Herrenbereich aktiv ist. Wir haben die Coronapause genutzt, um uns mit ihm über seine bisherige Laufbahn und seine Zukunftspläne zu unterhalten.

Redaktion: "Im Januar 2016 bist du nach einigen Trainingseinheiten von der Tünderaner B-Jugend in die U17 von Hannover 96 gewechselt. Dort bist du in der Rückrunde der Saison 2015/2016 auf fünf Einsätze in der Bundesliga Nord/Nordost gekommen. Wie war deine Zeit bei 96?"

Tristan: "Die Zeit war überragend. Ich bin dankbar für die Chance, das alles erlebt zu haben. Es hat mich natürlich auch fußballerisch weiter gebracht und ich habe enorm viel aus der Zeit mitgenommen, sowohl persönlich als auch sportlich. Zu Anfang war es sehr beeindruckend wie professionell dort schon im Jugendbereich gearbeitet wird. Die Anforderungen sind sehr hoch, aber man gewöhnt sich recht schnell daran. Die Mannschaft war top und ich habe noch heute einige Freunde aus der Zeit. Außerdem hat man durchaus mal Kontakt zu den Profis und der Chefetage, was natürlich noch einmal zusätzlicher Ansporn ist. Klar hat es auch viel Zeit und Aufwand in Anspruch genommen, aber bei so einer Chance da denkt man eigentlich kaum noch drüber nach."

Redaktion: "Hat es aus deiner Mannschaft auch jemand den Sprung zu den Profis von 96 geschafft?"

Tristan: "Ja, ich habe mit dem jetzigen 96-Profi Linton Maina zusammengespielt. Er war damals schon sehr, sehr gut, sodass ich ihm den Sprung zu den Profis auch zugetraut habe."

Redaktion: "In der U17 hast du unter keinem Geringeren als Ex-Profi Steven Cherundolo gespielt. Wie war euer Verhältnis und habt ihr noch Kontakt zueinander?"

Tristan: "Es war natürlich ein besonderes Erlebnis mit einem solchen Trainer zu arbeiten. Zudem war mit Markus Miller auch noch ein weiterer Ex-Profi als Torwarttrainer in unserer U17 zuständig. Man hört auf jedes Wort und kann extrem viel lernen. Cherundolo hat immer einen Tipp, um mit sportlichen oder taktischen Situationen oder auch mit Druck umzugehen. Er hat es sich auch nicht nehmen lassen mal ein paar Übungen beim Training mitzumachen, dann hat er auch seine fußballerische Klasse gezeigt. Auch menschlich ist er sehr gut drauf und immer für einen Spaß zu haben. Ich kann also nur Positives über ihn sagen, wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Kontakt haben wir jedoch nicht mehr, das hat sich mit der Zeit verlaufen und er übernahm dann ja auch noch als Co-Trainer in Stuttgart."

Redaktion: "Wie ging es für dich nach dem halben Jahr weiter und warum bist du letzlich zum JFV Calenberger Land gewechselt?"

Tristan: "Ich habe insgesamt 1,5 Jahre in Hannovers U17 gespielt - ein halbes Jahr Bundesliga und ein Jahr Regionalliga. Den Sprung in die U19 habe ich nicht geschafft, da ich zu dem Zeitpunkt schwerer verletzt war. Ich bin dann nach Egestorf zum JFV Calenberger Land gewechselt, wo ich dann ebenfalls 1,5 Jahre in der A-Jugend-Regionalliga Nord gespielt. Der Verein hat mich angesprochen und sich sehr um mich und auch andere Mitspieler von 96, die den Sprung auch nicht geschafft haben, bemüht. Zudem wechselten auch einige Wolfsburger zu uns, sodass wir eine sehr gute Mannschaft hatten und sehr erfolgreiche Saisons gespielt haben. Auch beim JFV hatte ich insgesamt eine sehr schöne Zeit."

Redaktion: "Verletzungsbedingt bist du schließlich in Weserbergland zurückgekehrt, wo du in der vergagenenen Rückrunde wieder unter Steffen Niemeyer bei der JSG Hameln-Land aufgelaufen bist. Wie zufrieden warst du mit der Rückrunde?"

Tristan: "Der Wechsel zurück nach Tündern war einfach ein Wunsch von mir. Durch meine Zeit in der C- und B-Jugend hatte ich auch immer noch guten Kontakt zu Steffen und einigen Jungs, wodurch ich letztlich auch wieder schnell Anschluss gefunden habe. Ich denke, wir haben dann auch eine sehr gute Rückrunde gespielt und wirklich nur gegen die Topteams Punkte liegen lassen. Wir konnten also durchaus zufrieden sein."

Redaktion: "Im Sommer bist du beim HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern geblieben, wo du bisher hauptsächlich in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurdest. In der Oberligaherrenmannschaft wurdest du bisher einmal eingewechselt. Wie blickst du auf dein erstes Herrenjahr zurück?"

Tristan: "Für mich war schnell klar, dass ich in Tündern bleiben möchte. Wir Jugendspieler wurden extrem gut und schnell aufgenommen und mittlerweile hat man sich gut eingelebt. Ich war leider öfter verletzt und habe öfter in der Zweiten gespielt, was aber für die Eingewöhnung an den Herrenbereich nicht schlecht war. Außerdem ist in Tündern alles ein eingeschworener Haufen, es vermischt sich durchgehend mit Personal aus der Ersten und der Zweiten. Ich spiele gerne in der Zweiten und fühle mich auch sehr wohl. Ich bin zum Stammspieler geworden und lerne mehr und mehr dazu. Dennoch bleibt es mein Anspruch fit zu werden und auf Dauer in die Erste zu rücken. Die Corona-Krise hilft da leider im ersten Herrenjahr nicht wirklich weiter."

Redaktion: "Noch ist offen, in welcher Liga der HSC BW Tündern in der kommenden Saison spielen wird. Als früherer Jugendspieler von Hannover 96 möchtest du sicherlich auch im Herrenbereich höherklassig spielen, oder?"

Tristan: "Für den gesamten Verein wäre es überragend noch ein weiteres Jahr in der Oberliga zu bleiben. Sollten wir absteigen, werden wir uns allerdings auch in der Landesliga wieder oben festsetzen wollen. Mein Anspruch ist es natürlich so hoch wie möglich zu spielen, hoffentlich mit Tündern auch nächstes Jahr in der Oberliga. Ich fühle mich hier wohl und werde daran arbeiten, um mir mehr Spielzeit zu sichern. Wir werden sehen, wo die Reise noch hingehen wird."

Redaktion: "Wir wünschen dir weiterhin Erfolg!"

Collage: mm

Donnerstag, 19. März 2020 12:44 Uhr

Boffzen (mm). FC 08 Boffzen, eine Herzensangelegenheit - so heißt es auf der offiziellen Facebookseite des Kreisligisten. Für Marvin und Calvin Böker ist dies nicht nur ein Spruch, sondern die Realität. Seit Kindertagen spielen die Brüder in den blau-gelben Farben. Im Gespräch mit der Redaktion stellen die beiden Kicker klar, warum es für sie nur den FCB gibt. Zudem blicken sie zurück, wie sie sich in ihren Kindertagen untereinander unterstützt haben.

Redaktion: "Warum habt ihr den FC 08 Boffzen bisher nie verlassen?"

Marvin: "Das liegt hauptsächlich daran, dass unser Vater nur für Boffzen gespielt hat und hier auch Trainer war. Wir beide haben hier angefangen und er hat uns immer unterstützt."

Calvin: "Er hat immer gesagt, dass wir entweder in Boffzen oder ganz weit weg von Boffzen spielen sollten. Aber wir hatten uns ohnehin geschworen eines Tages, wie die Gebrüder, René und Marec Wenzel, zusammen in der ersten Mannschaft zu spielen, sodass für mich, trotz ein paar Angeboten aus dem Höxteraner Raum, ein Wechsel kein Thema war. Umso schöner war es dann natürlich, gemeinsam mit den Wenzel's auf dem Platz gestanden zu haben."

Redaktion: "Wie verlief eure Jugendzeit? Welche Erfolge konntet ihr feiern?"

Marvin: "Ich wurde als Innenverteidiger ausgebildet und habe in meiner Jugendzeit jeweils einmal die Hallenkreismeisterschaft und den Kreispokal gewonnen. In der B-Jugend haben wir den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. In der A-Jugend sind wir sogar überraschend aus der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegen."

Calvin: "Ich habe ebenfalls als Verteidiger angefangen und bin dann erst später zum defensiven Mittelfeldspieler geworden. Ich habe in der D-Jugend zweimal die Hallenkreismeisterschaft gewonnen. Der größte Erfolg war aber, dass wir in der C-Jugend Bezirksliga Dritter geworden sind."

Redaktion: "Wie würdet ihr eure Bruderbeziehung bezeichnen? Habt ihr euch viel unterstützt?"

Marvin: "Wir waren immer füreinander da und haben uns gegenseitig bei den jeweiligen Spielen zugeguckt. Wir haben früher auch viel gebolzt und hatten nie Probleme."

Calvin: "Genau. Wir spielen ja auch auf verschiedenen Positionen, sodass es da derzeit auch kein Konfliktpotential gibt. Für uns ist Fußball die Nummer eins. Wir unterhalten uns generell viel über Fußball und diskutieren auch nach unseren Spielen noch viel aus."

Redaktion: "Marvin, du warst auch schon zur ersten Amtszeit von Andrej Weibert aktiv. War es schwierig sich in die Mannschaft zu spielen?"

Marvin: "Nach dem Abstieg aus der A-Jugend Landesliga bin ich in den Kader der ersten Mannschaft gekommen. Ich habe beim Training unter Trainer Andrej Weibert alles gegeben. Er kam auch auf die Idee, mich zum Außenspieler umzuschulen. Da es zu dem Zeitpunkt sehr viele, gestandene Offensivspieler im Kader gab, war es für mich nicht ganz so einfach auf Einsatzzeiten zu kommen. Es lief aber von Anfang an familiär ab, sodass ich dankbar für jede Minute war."

Redaktion: "Du hast Andrej Weibert bereits erwähnt. Wie war er als Trainer?"

Marvin: "Er war ein sehr ehrgeiziger Trainer. Er hat immer versucht alles aus seinen Spieler rauszuholen. Ihm verdanke ich, dass ich in die erste Mannschaft gekommen bin. Er hatte auch privat immer ein offenes Ohr, aber wenn es um Fußball ging hat er absolute Ernsthaftigkeit erwartet."

Redaktion: "Welche Erfolge habt ihr im Herrenbereich eingefahren?"

Marvin: "Ich bin einmal Meister geworden und zweimal über die Relegation in den Bezirk aufgestiegen. In dem Meisterjahr konnten wir auch den Kreispokal in Bevern gewonnen. Das Highlight war aber der Kreispokalgewinn in Kirchbrak."

Calvin: "Da kann ich Marvin nur zustimmen. Das war auch bisher der einzige Titel, den ich mit dem FC 08 Boffzen geholt habe. Nach dem Spiel haben wir uns unseren Vater geschnappt und mit ihm und den Pokal ein Foto für die Ewigkeit gemacht."

Redaktion: "Marvin, du hast auch gemeinsam mit dem Ex-Profi Fatmir Vata auf dem Platz gestanden. Was war das für ein Gefühl?"

Marvin: "Es war einfach ein komplett anderes Gefühl. Er ist ein herzlicher Mensch, der jeden in der Mannschaft aufgebaut und mit Tipps geholfen hat. Es hat einfach Spaß gemacht, mit ihm zusammengespielt zu haben. Bei seinen Zuspielen hat er beispielsweise sehr viele Räume gesehen, die ein normaler Kreisligaspieler nicht gesehen hat. Das war schon einen andere Hausnummer."

Redaktion: "In der letzten Saison ging es für euch gegen den Abstieg. Wieso lief die Saison nicht so wie ihr euch das vorgestellt hattet?"

Calvin: "In der letzten Saison war der Wurm drin. Wir haben einfach viele Spiele knapp mit einem Tor Unterschied verloren. Das war extrem enttäuschend und dementsprechend hat die Stimmung im Team auch stark geschwankt."

Redaktion: "Wie zufrieden seid ihr mit der Hinrunde? Welches Ziel für die Rückrunde habt ihr, sofern es weitergehen sollte?"

Marvin: "Mit der Hinrunde sind wir sehr zufrieden. Nach einem kleinen Hänger mit dem Unentschieden gegen Rühle und dem Pokal-Aus gegen Deensen haben wir fünf-sechs Spiele recht gut gespielt und auch gut gepunktet. In den letzten Spielen war bei den tiefen Platzverhältnissen einfach die Kraft raus."

Calvin: "Die Hinrunde lief richtig gut. Insbesondere haben wir zu Hause gezeigt, dass wir auch noch Heimsiege feiern können. Unser Ziel sollte es sein unter den TOP 5 zu landen."

Foto: mm

Samstag, 29. Februar 2020 10:52 Uhr

Holzminden/Gütersloh (mm). Von Holzminden in die B-Juniorinnen Bundesliga - diesen Weg ist mit Luisa Oerke nach der U17-Nationalspielerin Natasha Kowalski bereits die zweite Spielerin des SV06 Holzminden gegangen. Seit Sommer kickt Oerke für den FSV Gütersloh, der aktuell Zweiter in der B-Juniorinnen Bundesliga West/Südwest ist. Mit einem Zweitspielrecht läuft sie ab und zu auch bei der Landesliga B-Juniorenmannschaft von Sören Eilers auf. Gemeinsam mit der Redaktion blickt Luisa Oerke auf ihre bisherige Laufbahn und die anstehende Rückrunde.

Redaktion: "Luisa, wo hast du wann angefangen? War das deine letzte Station vor deinem Wechsel nach Holzminden?"

Luisa: "Ich habe in der G-Jugend bei der JSG Forstbachtal angefangen, Fußball zu spielen. Dort habe ich dann bis zu meinem Wechsel nach Holzminden auch unter Achim Rauls als Trainer gespielt."

Redaktion. "In welchen Auswahlmannschaften hast du gespielt?"

Luisa: "Ich habe angefangen, von der E- bis zur D-Jugend in der Kreisauswahl bei den Jungen zu spielen. Dann habe ich auch in Hameln beim Stützpunkt der Jungs gespielt. Bei den Mädchen ging’s in der U12 mit einem Sichtungsturnier für den Stützpunkt Hannover in Lauenau los. Dort habe ich eine Sichtung bekommen und war dann ein paar mal beim Training in Barsinghausen, bevor ich dann direkt im Stützpunktkader des Sichtungsturniers für die U12- Niedersachsenauswahl war. Auch dort hab ich’s geschafft, was für mich damals total überraschend kam. Ich meine, ich hatte es quasi innerhalb von ein bis zwei Monaten von Kreis- bis Niedersachsenauswahl geschafft."

Redaktion: "Das klingt in der Tat sehr rasant. Was hast du dort erlebt?"

Luisa: "Dann gingen eben meine fünf Jahre beim NFV mit vielen Lehrgängen und Turnieren los. Für die Zeit dort und alles was ich erleben durfte, bin ich extrem dankbar und auch für die Leute, die man dort kennengelernt hat, die mit einem seine Leidenschaft teilen."

Redaktion: "Hast du auch mal eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen?"

Luisa: "Im Sommer 2018 hatte ich, nach dem Länderpokal im Frühjahr mit der U16, eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen, wo ich dann auch bei einigen Maßnahmen u.a. in Stuttgart und Saarbrücken dabei war. Natürlich hat man sich zum einen über die Einladung zur Nationalmannschaft extrem gefreut, aber natürlich bleiben auch Fahrten mit der Niedersachsenauswahl und Länderpokale in Erinnerung."

Redaktion: "Was zählst du als deine größten Erfolge?"

Luisa: "Das ist schwierig zu sagen. Den ersten großen Titel konnte ich direkt mit der U12-Auswahl holen, als wir in Bremen Norddeutscher Meister wurden. Sonst waren eben die Maßnahmen mit der Nationalmannschaft und die Länderpokale riesen Erfolge für mich. Die bisherige Saison mit Gütersloh zählt auch als ein Highlight am Ende meiner Jugendjahre."

Redaktion: "Mit der C-Jugend habt ihr damals auch einmal gegen die Herforder B-Juniorinnen gespielt.  Hast du dich direkt danach den Herfordern angeschlossen? Wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Luisa: "Nach dem Spiel konnte ich nicht direkt zu Herford, weil das allein mit dem Fahraufwand nicht zu schaffen gewesen wäre. Nach meiner Saison in Tündern bei den Mädchen bin ich dann mit noch einer aus Tündern dort zum Probetraining gegangen und dann im Sommer 2018 hingewechselt. Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und die Saison in der Regionalliga als jüngerer Jahrgang hat Spaß gemacht. In der Zeit habe ich aber überwiegend bei Holzminden gespielt, trotzdem konnte ich der Mannschaft in den Spielen, wo ich da war, weiterhelfen und das hat mich gefreut."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zu Gütersloh zu Stande? Welche Position spielst du dort und wie zufrieden bist du mit der Hinrunde?"

Luisa: "Wir hatten mit Herford im Frühjahr 2019 ein Pokalspiel gegen Gütersloh. Einen Tag später hatte ich direkt einen Anruf von Christian Pohlmann, meinem jetzigen Trainer. Ich war dann relativ zügig dort beim Probetraining, was mir super gefallen hat. Nachdem wir dann mit ihm lange bezüglich der Fahrerei usw. gesprochen hatten, stand für mich der Wechsel dort hin eigentlich ziemlich schnell fest. Klar wollte ich die Chance ergreifen und ein paar kannte ich von der Niedersachsenauswahl und vom DFB auch schon. In den ersten Einheiten hat man gemerkt, dass die Mannschaft echt Potential hat. Ich habe dann erstmal etwas in der Vorbereitung gebraucht, mich in das System einzufinden usw., da ich eben nicht dreimal die Woche dort zum Training hin konnte. Ich spiele dort Zehner oder Stürmer und bin eigentlich ziemlich zufrieden mit der Hinrunde. Wir haben das erste Saisonspiel gegen Leverkusen unnötig verloren und stehen so unter Essen, aber ich bin extrem stolz auf unsere Entwicklung. Nach der Vorbereitung und dem ersten Spiel haben wir glaube ich kurz den Glauben an unser Ziel, um die Meisterschaft mitzuspielen, verloren, aber sind dann stark zurück gekommen."

Redaktion: "Welche Saisonziele hast du mit dem FSV Gütersloh?"

Luisa: "Klar haben wir das Ziel, Meister zu werden. Der Kader ist extrem stark. Das Einzige, was wir jetzt dafür noch machen können, ist unsere noch ausstehenden Rückrundenspiele souverän runterzuspielen und uns auf jedes einzelne Spiel zu fokussieren, weil wir uns keinen Ausrutscher erlauben können. Das ist die Voraussetzung, um noch die Chance zu haben."

Redaktion: "Hast du auch eine Chance in die Westfalenauswahl zu kommen?"

Luisa: "Nach meinem Wechsel wollte ich mich erstmal nur auf die Vereine und die Schule konzentrieren. Jetzt, wo sich das alles aber eingespielt hat, habe ich nach dem Hallenmasters in Ibbenbühren vor ein paar Wochen, wo wir sozusagen „Hallenwestfalenmeister“ mit Gütersloh geworden sind, direkt eine Einladung zur nächsten Maßnahme der Westfalenauswahl im März bekommen, die ich auch wahrnehmen will."

Redaktion: "Für Holzminden spielst du immernoch. Wie oft kamst du dort zum Einsatz? Ist der Klassenerhalt in der Landesliga drin?"

Luisa: "Mit den Pokalspielen kam ich in etwa sechsmal zum Einsatz. Das Problem ist eben, dass sich die Ligaspiele normal mit denen von Gütersloh überschneiden. Klar ist der Klassenerhalt drin, mit vollem Kader und nötiger Einstellung sollte das die Mannschaft schaffen. Die Liga ist generell extrem eng gestaffelt, da ist sowohl nach oben, als auch nach unten nicht viel Luft - alles ist möglich."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie kriegst du das neben der Schule in Dassel unter einen Hut?"

Luisa: "Ich trainiere normal montags und mittwochs bei Holzminden und freitags eben bei Gütersloh. Am Samstag haben wir ein Ligaspiel. Die restlichen Tage in der Woche habe ich lange Schule und trainiere ggf. eigenständig oder muss eben was für die Schule machen. Das klappt eigentlich ganz gut, besser als gedacht. Ich hatte echt Angst, dass das eben, dadurch dass ich jetzt halt schon in der 12. Klasse bin und aufs Abi zugehe und auch eben alles für das Abi zählt, nicht zu schaffen ist. Klar ist es irgendwie stressig, aber ich mache es ja gern und bekomme alles ganz gut unter einen Hut."

Redaktion: "Welche Unterschiede kannst du zwischen Landesliga Jugend und der Bundesliga Mädchen erkennen?"

Luisa: "Ich finde, dass ist ein ganz anderes Spiel. Bei den Jungs ist es klar körperlich viel betonter und für mich inzwischen auch extrem schwer. Das Spiel ist auch schneller, weil die Landesliga schon stark ist. Wobei das Niveau in der Bundesliga natürlich auch gut ist und viele dort ja auch eine heftige Technik haben und in Auswahlmannschaften spielen. Mir hilft es aber eben enorm bei den Jungs noch dabei zu sein, weil dadurch, dass ich mich eben dort behaupten muss, hab ich bei den Mädchen eben Vorteile."

Redaktion: "Was waren bisher deine schönsten Momente deiner fußballerischen Laufbahn?"

Luisa: "Schönste Momente sind schwer festzumachen, da könnte ich extrem viele aufzählen. Ein cooler Moment war einfach, als mich meine Trainer und ein paar aus meiner Mannschaft von Holzminden, sowie mein früherer Trainer von Forstbachtal bei unserem Spitzenspiel gegen Essen überrascht haben. Das ist nicht selbstverständlich, gerade bei dem Weg."

Redaktion: "Wie geht's für dich im Sommer weiter?"

Luisa: "Ich möchte auf jeden Fall mein Abi in Dassel machen, also auch nächstes Jahr, auch wenn wir hier in Sachen Frauenfußball im „Niemandsland“ leben, hier bleiben. Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, wie es nächste Saison für mich weitergeht. Ich möchte auf jeden Fall auch nächstes Jahr noch bei Holzminden zumindest im Training bleiben - vielleicht ist ja auch ein Zweitspielrecht noch möglich und dann eben in einer guten Frauenmannschaft spielen. Da steht aber noch nichts fest."

Foto: mm

Sonntag, 16. Februar 2020 13:31 Uhr

Grünenplan (mm). Früher der Torjäger, heute Identifikationsfigur - viel treffender können die Worte auf den mittlerweile 37-jährigen Michael Seyd vom TuSpo Grünenplan wohl nicht gewählt werden. Als Kapitän führt der Routinier seine Mannschaft in der Bezirksliga aufs Feld - und das nach über 20 Jahren ohne Bezirksfußball in der Hilsmulde. Wir haben die Winterpause genutzt und uns mit Michael Seyd über seine fußballerische Laufbahn und die aktuelle Lage beim TuSpo Grünenplan unterhalten.

Redaktion: "Michael, schön, dass du dir für dieses Interview die Zeit nimmst. Wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen?"

Michael: "Sehr gerne. Ich habe im jungen Alter bei der Jugend des TuSpo Grünenplan angefangen Fußball zu spielen. Anschließend spielte ich bei der JSG Hils, ehe wir in der C- und B-Jugend wieder eine eigenständige Jugendmannschaft des TuSpo Grünenplan hatten. In der A-Jugend war ich dann wieder bei der JSG Hils aktiv."

Redaktion: "Hast du in der Kreisauswahl und/oder im Stützpunkt gespielt?"

Michael: "Ich habe unter Jürgen Grabs in der Kreisauswahl Holzminden gespielt. Mit der Mannschaft sind wir zum Dana Cup nach Dänemark gefahren, was ein echt schönes Erlebnis war. Später habe ich dann auch im Stützpunkt unter Werner Brennecke gespielt."

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Michael: "Beim TuSpo Grünenplan habe ich auf Kreisebene gespielt. In der A-Jugend bin ich unter anderem mit Kevin Beier, Jan Thomschke und Pierre Schal in der Bezirksliga zum Einsatz gekommen. Zu Auswärtsspielen mussten wir unter anderem in Eimbeckhausen und im hannoverschen Raum antreten."

Redaktion: "Wie verlief dein Einstieg in den Herrenbereich beim TuSpo Grünenplan?"

Michael: "Wir haben relativ früh eine gute Saison in der Kreisliga gespielt, sodass wir als Vizemeister ein Aufstiegsspiel in Gronau bestritten haben. Leider haben wir dieses Spiel mit 0:1 verloren, sodass wir nicht in die damalige Bezirksklasse aufgestiegen sind. Für mich war es auf jeden Fall etwas ganz besonderes mit meinem zwölf Jahre älteren Bruder Stefan zusammenzuspielen."

Redaktion: "Und dann kam dein Wechsel zum TSV Deinsen. Wie kam es dazu und wie blickst du auf die Zeit zurück?"

Michael: "Dadurch, dass mein Bruder Stefan früher auch mal in Deinsen gespielt hat, kannten mich die Deinser auch. Sie hatten mich beobachtet und bei mir angefragt. Nachdem wir den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst hatten, nahm ich das Angebot an. Deinsen spielte zu dem Zeitpunkt in der Bezirksliga und damit noch eine Klasse höher als die Bezirksklasse. Ich habe mich auf dem kleinen Platz in Deinsen immer wohlgefühlt. Da die Zuschauer so nah am Geschehen waren, war dort auch eine ganz besondere Stimmung. Gerade die Derbys gegen Alfeld habe ich noch in guter Erinnerung. Ich war mit einer kurzer Unterbrechung insgesamt fünf Jahre in Deinsen. Wir haben in jeder Spielzeit den Klassenerhalt geschafft und ich bin in einer Saison mit 26 Toren sogar Torschützenkönig geworden."

Redaktion: "Hast du auch an Auswahlspielen teilgenommen?"

Michael: "Ja. Ich habe einmal mit einer Auswahlmannschaft in Grünenplan gegen Borussia Mönchengladbach gespielt. Dort haben wir mit 0:12 verloren. Mit einer weiteren Auswahl kam es in Elze zum Duell mit Hannover 96. Wir haben mit 2:8 verloren und ich habe beide Treffer erzielt."

Redaktion: "Gab es für dich auch mal Anfragen von höherklassigen Mannschaften?"

Michael: "Ja. Als ich meine Lehre gemacht habe, hatte die Reservemannschaft von Hannover 96 bei mir angefragt. Dies habe ich dann aus den zeitlichen Gründen abgelehnt, was ich auch ein wenig bereut habe, da ich es mit Sicherheit zeitlich doch hinbekommen hätte."

Redaktion: "Wann kam es zur endgültigen Rückkehr nach Grünenplan?"

Michael: "Im Sommer 2009 bin gemeinsam mit Jan Thomschke und Kevin Beier zurück nach Grünenplan gewechselt. Ruben Lange hatten wir in Deinsen kennengelernt und auch mit nach Grünenplan genommen. Grünenplan war in der Vorsaison in die 1. Kreisklasse abgestiegen, sodass wir unter Klaus Tiesemann den Wiederaufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht haben."

Michael Seyd geht als Kapitän immer voran

Redaktion: "Auf Tiesemann folgten mit Martin Riemer, Karsten Tute und Waldemar Delzer drei weitere Trainer. Wie hat sich euer Spielstil in dieser Zeit geändert?"

Michael: "Wir waren eigentlich immer eine Kontermannschaft. Gegen Teams, gegen die wir das Spiel machen mussten, haben wir uns schwer getan. In der letzten Saison haben wir mit unserem Spielermaterial bewiesen, dass wir auch das Spiel an uns reißen können. Unser Spielsystem hat sich in den letzten Jahren geändert. Zuerst haben mit einem Libero gespielt, dann haben wir auf eine Dreierkette gebaut und jetzt spielen wir mit einer Viererkette."

Redaktion: "Hattest du dir erhofft irgendwann einmal mit deinem Heimatverein in der Bezirksliga spielen zu können? Wie schaust du auf die vergangene Saison zurück?"

Michael: "Ich hatte es mir schon erhofft, irgendwann mal mit Grünenplan in der Bezirksliga zu spielen, aber es nicht erwartet. Wir waren in den letzten Jahren oft nah dran und sind letztlich meistens Dritter geworden. Vor der letzten Saison hatten wir den Aufstieg als klares Ziel ausgegeben. Im ersten Saisonspiel haben wir knapp gegen Dielmissen gewonnen und anschließend gegen Holenberg und Kirchbrak verloren. Somit war die Euphorie recht schnell gedämpft. Wir sind aber ruhig geblieben und haben eine Serie gestartet. Bis zum Ende der Spielzeit haben wir keine Niederlage mehr kassiert - das war schon besonders."

Redaktion: "Wie bewertest du eure Hinrunde in der Bezirksliga?"

Michael: "Im Großen und Ganzen bin ich mit der Hinrunde ganz zufrieden. Als Aufsteiger ist man ja froh, wenn man die Klasse hält und derzeit stehen wir über dem Strich. Wir haben allerdings gegen die direkten Konkurrenten SV Alfeld, TuS Hasede und FC Stadtoldendorf fünf - sechs Punkte liegen gelassen. Man muss aber auch sehen, dass wir viel Verletzungspech hatten und wir kein Spiel mit der ersten Elf gemacht haben. Wir können froh sein, dass wir so eine funktionierende zweite Mannschaft haben, die uns immer wieder unterstützt hat. So konnten wir aber auch überraschende Siege gegen Schliekum und Almstedt feiern."

Redaktion: "Mit Tobias Schütte und Nasser Abdolkhani haben euch zwei Spieler verlassen - kehren die Langzeitverletzten Sascha Fricke und Alexander Delzer bald wieder zurück? Was muss besser werden, um den Klassenerhalt zu schaffen?"

Michael: "Wir haben immer gut ausgesehen, wenn wir das 1:0 gemacht haben. In einigen Spielen haben wir unsere Chancen zu leichtfertig vergeben und dann das Gegentor bekommen. Unsere Einstellung nach Gegentoren muss besser werden. Wir müssen die Grünenplaner Tugenden einfach wieder auf den Platz bringen. Einer der diese Tugenden verkörpert ist Sascha Fricke, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch hart an seinem Comeback arbeitet und alles dafür tut, bald wieder spielen zu können. Alexander Delzer wird aller Voraussicht nach leider noch länger fehlen. Sein Ausfall schmerzt uns enorm".

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen der Kreis- und der Bezirksliga erkennen?"

Michael: "Man merkt, dass es die Bezirksklasse nicht mehr gibt. Es ist zwischen den beiden Klassen vom Niveau her mehr als eine Liga Unterschied. Das Spiel ist viel schneller und körperbetonter geworden. Die Mannschaften aus dem Hildesheimer und Hannoveraner Raum sind echt stark."

Redaktion: "Zu guter Letzt eine Frage, die ich dir stellen muss. Wie schaffst du es mit 37 Jahren noch so fit zu sein und wielange dürfen wir dich noch in der Grünenplaner Herrenmannschaft spielen sehen?"

Michael: "Mein Körper fühlt sich einfach noch nicht wie 37 Jahre an. Mit 34 Jahren war meine fußballerische Laufbahn nach einem Knorpelschaden schon so gut wie beendet, aber das ist alles super verheilt und ich hatte seitdem auch keine Beschwerden mehr. Ich bin einer, der im Training immer noch vorneweg läuft und ich denke, dass ich noch zwei - drei Saisons, wenn ich verletzungsfrei bliebe, spielen kann."

Nach seinem Tor gegen den FC Stadtoldendorf jubelte Michael Seyd mit Sascha Fricke

Fotos: mm

Jugend
Sonntag, 17. Januar 2021 12:10 Uhr
Live-Seminar zum Thema „Neue Spielformen im Kinderfußball“
Montag, 11. Januar 2021 17:16 Uhr

Holzminden (mm). Nach anderthalb Jahren ist für Holzmindens Jugendleiter Wolfgang Jacob Schluss. Durch das Programm "Engagierter Ruhestand" war der Lenner im Sommer 2019 aus dem Berufsleben bei der Deutschen Post ausgeschieden. Voraussetzung war allerdings, dass er 1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit leistet. Neben der Aufgabe des Jugendleiters hatte er beim SV06 Holzminden auch das Amt des Corona-Beauftragten inne.

"Mit Ablauf des 31.12.20 endete meine Tätigkeit beim SV06 Holzminden. Ich danke vor allem dem geschäftsführenden Vorstand, dass ich meine ehrenamtlichen Stunden im Rahmen des engagierten Vorruhestands beim SV06 Holzminden umzusetzen konnte. Ein besonderer Dank gilt den Jugendtrainern/innen, die sich ehrenamtlich beim SV06 engagieren sowie den Eltern, ohne deren Mithilfe ein gutes Vereinsleben nicht möglich ist", bedankt sich Wolfgang Jacob.

"Die spannende Zeit ist wie im Flug vergangen – ich werde immer gerne an die Zeit als Jugendleiter beim SV06 zurückdenken. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft alles erdenklich Gute. Ich bin sicher, dass bei entsprechender Unterstützung durch weitere helfende Hände die Jugendabteilung des SV 06 Holzminden auch in den nächsten Jahren eine führende Rolle im NFV spielen wird", so Jacob abschließend, dessen Nachfolger noch nicht feststeht.

Foto: SV06 Holzminden

Montag, 21. Dezember 2020 15:07 Uhr

Heinade (mm). Die Fußballschule von Hannover 96 macht auch in 2021 im Kreis Holzminden Halt. Nach derzeitigem Stand wird die einzige Station beim TSV Heinade sein, die somit schon zum dritten Mal Gastgeber dieser Veranstaltung sind. Vor zwei Jahren hatten 46 Kinder unter der Leitung von Cheftrainer Torsten Bartsch teilgenommen.

"Vom 28. - 30. Mai kommenden Jahres kommt die Hannover 96 Fußballschule wieder nach Heinade. Ab sofort kann man sich auf der Homepage von Hannover 96 anmelden (hier). Dies wäre ja auch vielleicht ein geeignetes Weihnachtsgeschenk", gab Heinades Jugendleiter Dirk Schoppe bekannt.

Angemeldet werden können Kinder im Alter von 6 - 14 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 118,96 Euro. Geboten werden vier Trainingseinheiten, eine hochwertige Trainingsausrüstung von Macron (Fußballschul-Trikot, Hose und Stutzen), ein 96 Turnbeutel, ein Mittagessen, Getränke zum Training, eine originale Trinkflasche von Hannover 96, ein exklusiver Ticketgutschein für 96-Heimspiel (Kat.2), ein 20%-Gutschein für den 96-Fanshop, ein Teilnahmeurkunde mit Foto, eine Erinnerungsmedaille im Rahmen der Siegerehrung, eine Skill-Challenges, professionelle Teilnehmerfotos und die Chance auf kleine Gewinne bei Wettbewerben.

Foto: mm

 

Montag, 30. November 2020 13:04 Uhr

Kaierde (r). Ein schönes Zeichen in schwierigen Zeiten - mit diesen Worten kann das Sponsoring von Nicolas Deiters von der Debeka Versicherung aus Alfeld gut umschrieben werden. Für ihn war es eine besondere Herzensangelegenheit, die erste und zweite Mannschaft des TSV Kaierde mit Sporttaschen, sowie die B-Jugend der JSG Hils mit neuen Sporttaschen und Trainingspullover auszurüsten. Besonders, da er selbst noch Spieler der 1. Herrenmannschaft des TSV ist und auch als Trainer der B-Jugend fungiert.

Durch dieses Sponsoring können die Mannschaften nun noch geschlossener und einheitlicher an Trainingsabenden und Spieltagen auftreten und damit ihre Vereinsfarben auch nach außen hin zeigen. Nicolas Deiters äußerte sich dementsprechend positiv gestimmt: „Nicht nur in schwierigen Zeiten ist es für Jugendmannschaften und kleinere Vereine, wie wir es sind, immer wichtiger, wenn sie durch die regionale Wirtschaft unterstützt werden und man sich so seiner sozialen Verantwortung immer wieder bewusst wird. Davon profitieren Vereine ungemein. Natürlich musste ich durch meine enge Verbundenheit zum TSV und zur JSG nicht lange überlegen und unterstütze sie erneut sehr gerne.“

Jetzt hofft Deiters noch, dass sich das Infektionsgeschehen so verändert, dass ein Trainings- und Spielbetrieb wieder möglich ist, damit die Spieler sich ihre neuen Taschen und Pullover nutzen können.

Fotos: TSV Kaierde

Mittwoch, 25. November 2020 14:21 Uhr

Barsinghausen (mm). Die Futsalhallenrunde der Bezirksjunioren 2020/21 wurde bereits vor einiger Zeit abgesagt (wir berichteten), nun wird die nächste Absage eines bei der Jugend beliebten Wettbewerbs bekannt. Auch der Jugend-Bezirkspokalwettbewerb wird in dieser Spielzeit nicht ausgetragen.

"Die ausgefallenen Spiele werden im März 2021 anstatt der Pokalrunden nachgeholt (ab. 5.03.2021). Die Pokalspiele der Spielserie 2020/21 werden ersatzlos gestrichen. Ich wünsche uns allen gesund durch die Pandemie zu kommen", so Christian Münzberg, BJA Vorsitzender Hannover.

Die ausgefallenen Spiele sind bereits im DFBnet neuangesetzt.

 

 

Fan Aktiv
Mittwoch, 29. Juli 2020 10:51 Uhr
ARD-Quizshow: Gladbach-Fan Claus Blümel spricht Vereinsnamen des Erzrivalen nicht aus
Sonntag, 31. Mai 2020 10:38 Uhr

Fürstenberg/München/Barecelona (red). In diesen Tagen war es genau 21 Jahre her, dass der FC Bayern München das Champions League Finale in Barcelona gegen Manchester United nach langer 1:0-Führung durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit noch mit 1:2 verlor. Das Spiel wird noch heute als die „Mutter aller Niederlagen“ bezeichnet. Fürstenbergs Vorsitzender Achim Helm, bekennender Bayern-Fan, war live dabei.

Der Erfahrungsbericht von Achim Helm

Eigentlich beginnt unsere kleine Geschichte bereits gut 9 Monate früher im Herbst 1998: Mit dem MTV Fürstenberg planten wir eine Wochenendfahrt nach München inkl. Besuch eines Bundesligaspieles des FC Bayern München im Olympiastadion. Es war aber gerade die Zeit, als die Terminplaner der Bundesliga begannen die Spieltage oftmals recht kurzfristig (nicht wie heute mit mehreren Wochen oder Monaten Vorlauf) zu zerstückeln, um höhere Fernsehgelder zu erzielen.

Auch unsere Fahrt war davon betroffen, da das Spiel, welches wir sehen wollten, auf Sonntagabend terminiert wurde. Daraufhin brachte ich unsere Enttäuschung in einem Brief an den damaligen Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Ausdruck. Wenige Wochen später klingelte in meinem Büro bei der Kreisverwaltung Höxter das Telefon. Eine ruhige Stimme meldete sich mit den Worten „Ja Hoeneß hier“. Es war tatsächlich Uli Hoeneß, der sich persönlich mit der Angelegenheit befasste. Der Macher des FC Bayern bedauerte die kurzfristige Ansetzung und teilte mit, dass dem Verein die Hände gebunden seien. Er bot aber an, dass ich mich bei ihm melden solle, wenn er mal was für mich tun könne.

Einige Monate später hatte der FC Bayern das Champions League Finale erreicht. In Barcelona spielte man gegen Manchester United. Schon damals war es sehr schwer an Tickets für solche Events zu kommen. Also wandte ich mich an Uli Hoeneß. Und dieser hielt Wort. Dank seiner Unterstützung hatten wir mit fünf Fußballfans die Möglichkeit dieses historische Spiel live vor Ort zu sehen.

Mit dem Zug reisten wir zu viert am Tag vor der Partie von Fürstenberg nach München und übernachteten bei meinem Schwager Thorsten Busche in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatten wir fünf Eintrittskarten für das Champions League Finale 1999. Der Preis für ein Ticket, es gab ja noch keinen Euro, betrug für heutige Verhältnisse sagenhafte 245 Peseten = ca. 35,00 DM.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und flogen von dort gemeinsam mit 550 Fans des FC Bayern in einem der mehr als 20 gecharterten Flugzeuge in die spanische Metropole. Mit Bussen transportierte man uns dort zum Camp Nou, der 90.000 Zuschauer fassenden riesigen Betonschüssel mitten in Barcelona. Aus Angst, dass sich die beiden Fanlager zu nahe kommen, wurden wir vom Busbahnhof einmal durch die Altstadt zur anderen Stadionseite geführt.

Der FC Bayern war das eindeutig spielbestimmende Team, hatte schon in der Anfangsphase einmal die Latte getroffen. Mario Basler gelang in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung. In der Folge versäumte es die Hitzfeld-Elf den Vorsprung auszubauen. Und dann:

Ich weiß es noch wie heute: Es lief die 90. Minute. Ich kramte meinen Fotoapparat aus dem Rucksack, um den historischen Moment festzuhalten. Da fiel der 1:1-Ausgleich für ManU. Also gut dachte ich: Verlängerung und packte den Fotoapparat wieder ein. Genau in diesem Moment nahm das Unglück seinen Lauf, denn die Engländer erzielten sogar noch das 2:1. Der Traum vom großen Triumpf war aus!

Nach dem Schlusspfiff wurden Fans beider Teams ins Hafenviertel gefahren. Die einen im Freudentaumel, konnten ihr Glück kaum fassen die Partie gegen einen überlegenen Gegner gewonnen zu haben. Die anderen, wir, waren irgendwie wie gelähmt und sehnten den Morgen herbei. Vom Vergnügungsviertel ging es noch in der Nacht zum Flughafen. Um 06:00 Uhr morgens stiegen wir müde und immer noch irgendwie enttäuscht in den Flieger Richtung München. Gegen Abend waren wir schließlich wieder zurück im beschaulichen Weserbergland.

Trotz der sportlichen Enttäuschung war es ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

FAKTEN ZUM SPIEL

FC Bayern München

Aufstellung: Oliver Kahn - Markus Babbel, Samuel Kuffour, Lothar Matthäus (80. Thorsten Fink), Thomas Linke, Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mario Basler (89. Hasan Salihamidzic), Michael Tarnat, Carsten Jancker und Alexander Zickler (71. Mehmet Scholl)

Trainer: Ottmar Hitzfeld

Machester United

Aufstellung: Peter Schmeichel - Gary Neville, Denis Irwin, Ronny Johnson, Jaap Stam, David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist (67. Teddy Sheringham), Andy Cole (81.Ole Gunnar Solskjær), Dwight Yorke

Trainer: Alex Ferguson

Schiedsrichtergespann: Pierluigi Collina (Italien) mit Assistenten Gennaro Mazzei (Italien) und Claudio Puglisi (Italien)

Tore: 1:0 Mario Basler (5.), 1:1 Teddy Sheringham (90.), 1:2 Ole Gunnar Solskjær (90.)

Zuschauerzahl: 90.245 im Camp Nou (ausverkauft)

Foto: privat

Mittwoch, 29. April 2020 11:47 Uhr

Eschershausen/Köln (mm). Zu einer Stadionfahrt nach Köln hatten sich die Eschershäuser Sergej Michelis und Michael Müller mit zwei Bekannten aus der Region Hannover entschlossen. Köln befand sich in der Saison 2017/2018 nach 15 Spielen mit schwachen drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Am 10. Dezember sollten sie den SC Freiburg empfangen, welcher als Tabellendrittletzter ebenfalls mit Abstiegssorgen zu kämpfen hatte. "Bei einem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gegen Abstieg spielen, hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen, sodass wir mit dem Torfestival gar nicht gerechnet hatten", blickten die Raabestädter auf das Bundesligaspiel zurück - nach einer 3:0-Führung verloren die Kölner, sinnbildlich für die Saison, in der Nachspielzeit noch mit 3:4.

Mit der Bahn reisten die Fußballfans am zweiten Advent nach Köln. Dort angekommen wurde neben des Kölner Doms auch ein Weihnachtsmarkt angesteuert. In der Domstadt begann es an diesem Nachmittag heftig zu schneien, sodass bereits die Fahrt mit der Straßenbahn zum Stadion eine erste Herausforderung darstellte. Im Stadion angekommen, sah man schließlich mit wieviel Schnee der erst unter der Woche neuverlegte Rasen, trotz einer auf Hochtouren laufenden Rasenheizung, bedeckt war, sodass erste Zweifel aufkamen, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

"Es waren 120 Helfer mit Schneeschiebern am Werk. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete Michael Müller. Und trotz des hohem Einsatzes sollte der Schnee auf dem Spielfeld nicht weniger werden. Im Stadion warteten die 45.100 Zuschauer im RheinEnergieSTADION, welches für 49.968 Besucher Platz bietet, auf das "OK" des Schiedsrichtergespannes. Dann war es soweit - mit einer halben Stunde Verspätung liefen die Mannschaften zur Hymne des 1. FC Köln ein. Unter großem Applaus des Publikums wurde das Spiel mit freigeräumten Sechzehnern, roten Linien und einem roten Ball angepfiffen.

Köln stand vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Die Rheinländer wollten endlich ein Erfolgserlebnis feiern, um ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller zu setzen. Sie kamen mit den Platzbedindungen auch gleich besser zurecht. Lukas Klünter brachte den 1. FC Köln bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Acht Zeigerumdrehungen später legte Sehrou Guirassy per Strafstoß das 2:0 nach. Nach einer guten halben Stunde fiel das 3:0 - ein Eigentor von Freiburg. "Die Kölner Zuschauer neben uns sind ausgerastet. Sie konnten nicht glauben, dass sie in diesem wichtigen Spiel schon mit 3:0 geführt haben", blickte Sergej Michelis auf die Szenen zurück, die sich im Stadion abgespielt haben. Sechs Minuten vor der Pause verkürzte Nils Petersen auf 3:1-Halbzeitstand.

"Es sah alles danach aus, als würde Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren", war Müller zur Halbzeit noch überzeugt. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Streich ließ sich allerdings, auf dem mit der Zeit immer besser bespielbaren Platz, keine Hektik aufkommen und verkürzte in der 65. Spielminute durch Janik Haberer auf 3:2. Die Kölner Zuschauern sehnten gegen die immer stärker werdenden Freiburger den Schlusspfiff herbei. Nach einem Foulspiel bekam der SCF einen Strafstoß zugesprochen, welchen Nils Petersen in der 90. Spielminute zum 3:3-Ausgleich verwandelt hat. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte ein Handspiel von Kölns Sehrou Guirassy im eigenen Sechzehner, sodass es einen Handelfmeter für die Freiburger geben sollte. Nils Petersen legte sich erneut den Ball zurecht und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 3:4-Endstand.

Während die Kölner am Boden lagen, starteten die Freiburger einen Jubellauf zum Gästeblock. Sie konnten es nicht fassen, dass sie diese Partie noch gedreht hatten. Logischerweise wurde Nils Petersen mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels. "Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Das ist der Fußball, den wir Fußballfans so lieben", resümierte Michelis abschließend.

Foto: mm

Dienstag, 28. April 2020 11:01 Uhr

Boffzen/Trabzon (mm). Die Republik Türkei hat insgesamt 81 Provizen. Aus der Provinz mit der Nummer 61 stammt die Familie von Boffzens Außenverteidiger Erhan Erdogan, nämlich aus Trabzon! Selbstverständlich schlägt sein Fußballherz auch für den Fußballclub Trabzonspor, welcher derzeit in der ebenfalls wegen des Coronavirus unterbrochenen türkischen Süper Lig die Tabelle anführt. Mit dem neuesten Trikotsatz des Kreis Holzmindener Kreisligist FC 08 Boffzen konnte sich Erdogan auch einen Wunsch erfüllen. "Ich trage die 61 mit Stolz. Bei Trabzonspor ist diese Nummer heilig. Sie darf auch nur von Spielern aus dieser Provinz getragen werden", freut sich der Boffzer, dass er diese hohe Rückennummer bei seinem Heimatverein tragen darf.

Drei- bis viermal im Jahr besucht Erdogan, welcher selbst in Deutschland geboren ist, seine Familie in Trabzon und verbindet dies gerne mit Stadionbesuchen. Der Fußballclub wurde 1967 gegründet und konnte seitdem unter anderem sechs türkische Meisterschaften feiern. "Eigentlich sind es sieben Meisterschaften. Wir waren in der Saison 2010/2011 mit unserem gößten Rivalen Fenerbahçe Istanbul punktgleich, aber wir wurden in der Abschlusstabelle Zweiter. Fenerbahçe Istanbul stand jedoch im Verdacht von Spielmanipulationen. Die türkische Justiz hat sie dann auch in sechs Meisterschaftsspielen für schuldig befunden. Sie wurden von der UEFA für zwei Jahre für den Europacup gesperrt und wir durften in der Champions League spielen. Wir warten immernoch, dass uns der türkischen Fußballverband den Titel anerkennt", erinnert sich Erdogan an die Spielzeit 2010/2011.

Zunächst hat die Mannschaft von Trabzonspor im Hüseyin Avni Aker Stadion vor bis zu 25.000 Zuschauern gespielt. "Das Stadion war mitten in der Stadt. Ich hatte das Glück, die Stimmung bei Pokal- und Ligaspielen sowie in dem damaligen UEFA-Cup zu genießen", denkt Erdogan ans "alte Stadion" von Trabzonspor zurück, welches nach der Errichtung des neuen Stadions abgerissen wurde.

Aktuell spielt der türkische Tabellenführer, welcher mit Ugurcan Cakir, Abdulkadir Parmak und Abdulkadir Ömür drei aktuelle türkische Nationalspieler im Kader hat, in der Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Arena. Dieses Stadion wurde an der Schwarzmeerküste erbaut und kann bis zu 41.461 Zuschauer fassen. "Ich kann von meinem Balkon direkt auf das Stadion gucken", genießt Erdogan jedes Mal den Anblick. Sein letzter Stadionbesuch bei den Weinrot-Hellblauen war am 15. Februar 2019 gegen Sivasspor. Dieses Duell konnte sein Team mit 2:1 für sich entscheiden. Zugleich ließ er durchblicken, dass zu jedem Stadionbesuch, anders als in Deutschland, das Essen von Köfte Ekmek dazugehört.

"Trabzon ist eine typische Fußballstadt. Wenn die Mannschaft gewinnt, ist auf den Straßen viel los. Werden Spiele verloren, sind die Fans lustlos und man sieht nur wenige Menschen mit Trikots auf den Straßen", beschreibt Erdogan das Leben als Fan von Trabzonspor. Hierzu passt auch der #YANYANA, welcher auf deutsch "Gemeinsam" bedeutet und in Großbuchstaben vor dem Stadion steht. "Ich hoffe sehr, dass meine Mannschaft die Meisterschaft holt, aber auch in der Türkei ist fraglich, wie und ob die Saison zu Ende gespielt wird", so Erdogan abschließend.

Fotos: privat, mm

 

Dienstag, 21. April 2020 12:43 Uhr

Wien (mm). "Hauptsache Fußball" hieß das Motto, mit welchem Lennes Fußballfachwart Michael Keunecke, zu dem Zeitpunkt noch Keeper des TSV Lenne, am Samstag, den 19. April 2014 das Heimspiel vom FK Austria Wien gegen den Wolfsberger AC in der österreichen Bundesliga anging. Bei schönem Wetter fanden sich lediglich 6.450 Zuschauer in der Generali-Arena ein, welche 17.500 Besucher fassen kann.

Zur Hochzeit hatten Michael Keunecke und seine Frau Annika eine mehrtägige Reise in die österreichische Hauptstadt geschenkt bekommen. So gab der Fußballer das Spiel in der damaligen A-Liga bzw. Staatsliga als Ziel aus. "Das kleine Stadion hatte schon seinen Charme, allerdings kann man es überhaupt nicht mit deutschen Stadien im Profifußball vergleichen", blickte Keunecke auf die Generali-Arena zurück.

Zum Spiel: In der 29. Spielminute gingen die Gäste des Wolfsberger AC mit 0:1 in Führung. Diesen Spielstand glichen die Hausherren nach 51 Minuten zum 1:1-Endstand aus. "Fußball in Österreich ist wie Popcorn mit Salz, nicht so prall. Ich wollte im Stadion etwas gutes tun und habe Popcorn gekauft. Leider habe ich nicht gesehen, dass es mit Salz ist - das passte zum Spiel", schmunzelte Keunecke.

Fotos: Michael Keunecke

Überregional
Dienstag, 12. Januar 2021 13:59 Uhr
Droht der erneute Saisonabbruch? - Erster Landesverband äußert sich
Donnerstag, 10. Dezember 2020 17:35 Uhr

Duingen (r). Ja, für die Einwohner der Region gibt es durch Corona Einschränkungen. Doch neben den schlimmen Auswirkungen etwa für die Wirtschaft haben auch Vereine sehr oft unter den Folgen der Corona-Krise zu leiden. Über lange Zeit war das Vereinsleben Land auf und ab quasi zum Erliegen gekommen. „Ich habe Sorge, dass so mancher Verein diese Krise nicht überstehen wird. Neben Sportvereinen denke ich da jetzt schon konkret etwa an Gesangsvereine“, erklärt der Fußballspartenleiter vom Duinger Sport-Club Dieter Rinne im Gespräch.

Das Duinger Urgestein hatte zur feierlichen Übergabe der neuen Spielerbänke im Pottlandstadion Vertreter aus dem Verein, vom Förderverein und vom Sponsor Volksbank Seesen eingeladen. „Wir sind froh, dass wir den Spielbetrieb wieder aufnehmen durften. Auch wenn es schon zwei Spielausfälle wegen Quarantäne beim Gegner gab, sind wir ständig in der Abstimmung, wie man die Richtung halten kann. Die Situation für die Vereine ist sehr gefährlich, da muss man auf der Hut sein“, mahnt Rinne zur Vorsicht.

Dankbar sind die Vereinsvertreter, dass Sponsoren gerade in diesen schweren Momenten den Vereinen eine wichtige Stütze sind. Im letzten Jahr sorgte etwa ein Hagelschaden dafür, dass die letzte Stunde der 30 Jahre alten Spielerkabinen im Pottlandstadion geschlagen hatte. Nur mit Hilfe der Volksbank Seesen war es dem DSC schließlich möglich, die 3500 Euro für zwei neue Kabinen aufzubringen. Diese stehen jetzt schon seit dem ersten Lockdown im Frühjahr am Sportplatz und sorgen seitdem für trockene Wartezeit bei den Ersatzspielern und Mannschaftsbetreuern.

„Wir leben von der Region und sind auch gerne ein Teil davon. Die Region soll liebenswert bleiben, weshalb wir auch gerne vor Ort unterstützen“, erklärt Roland Schaper von der Volksbank das Engagement der Bank für den Verein. Im Gespräch verriet Schaper schon mal, dass die Volksbank in der Nachbarschaft in nächster Zeit noch einmal unterstützen wird.

Foto: DSC Duingen

Sonntag, 22. November 2020 11:21 Uhr

Duingen (r). Auf die Frage hin, wie die Renovierungsaktion denn überhaupt zustande kam, wusste DSC-Trainer Jens Kempf sofort eine Antwort: „Nach einem Heimspiel in der letzten Saison ging ich als Letzter in die Kabine, um Trikots und Bälle zu holen. Ich schaute mir die Kabine an und dachte: Du bist jetzt schon so lange hier beim DSC und die Kabine wurde noch nie renoviert oder ausgebessert – eigentlich wird es mal Zeit, dass wir das gemeinsam in die Hand nehmen und die Kabine für die zukünftigen Mannschaften renovieren und herrichten. Wir haben hier so ein tolles Stadion, dank Platzwart Vlatko Ivankovic spielen wir auf einem der besten Rasenplätze im Umkreis, das Restaurant oben sieht auch toll aus – wir müssen die Kabinen an das ganze Stadion angleichen.“

Nach vielen Gesprächen mit der Spartenleitung über den Ablauf des Projektes fiel dann der Startschuss für die Renovierung am 19.06.2020. Der erste Schritt war die komplette Entkernung der Kabine: Die alten Holzbänke, die auf den gemauerten Standfüßen verschraubt waren, wurden abgerissen und entsorgt. Auch die Standfüße, die größtenteils schon nicht mehr fest auf dem Boden waren, wurden abgerissen – und die Metallstreben, die aus dem Boden hervorkamen, wurden entfernt.

Anschließend wurde die Kabine in Absprache mit der Gemeinde neu gestrichen. Besonders auffallend ist hierbei das große blaue „Nur der DSC“, welches beim Betreten der Kabine sofort ins Auge fällt. Die alten Deckenlampen wurden durch neue strahlende LED-Lampen ersetzt und zwei der drei Steckdosen, die nach der Renovierung ohnehin keinen Nutzen mehr hätten, wurden entfernt.

Nachdem die Kabine vermessen wurde, planten Jens Kempf, Torhüter Marco Gerecke und Kapitän Nils Falke die neuen Spielerschränke. Insgesamt 15 Schränke sollen in der Kabine installiert werden, damit jeder Spieler vor dem Spiel seinen eigenen Platz hat. Es wurde ein Schrank mit einem Ablagefach unter dem Schrankdach und einem Fach unter dem Sitz für zwei Paar Schuhe entworfen. Die Sporttaschen der Spieler können auf dem jeweiligen Schrank gelegt werden, um in der Mitte der Kabine für noch mehr Platz für die Trikottasche und die Bälle zu sorgen.

Zunächst wurden die verschiedenen Einzelteile zugeschnitten und daraus Schablonen erstellt, die nach Vorlage eines Prototypenschranks vermessen wurden. Mithilfe dieser Schablonen war es möglich, die Einzelteile schneller für den Zusammenbau vorzubereiten. „Der Zusammenbau der Schränke war das mit Abstand zeitaufwändigste und schwierigste am ganzen Projekt. Ich war froh, dass mir Nils Falke, Steffen Thäsler, Marco Gerecke, Marvin Kuhnt und Lours Prell zur Seite standen und tatkräftig mit angepackt haben, da ohne sie viele Arbeiten nicht möglich gewesen wären und somit zugleich parallel gearbeitet werden konnte“, so Kempf.

Für die Feiern nach den Spielen wurde ein Kasten gebaut und an die Wand gehängt, in dem eine Soundbar mit einem Subwoofer Platz finden, damit für die Musik nach den Spielen gesorgt ist. Zum Versiegeln und Streichen der Schränke und für die letzten zusätzlichen Arbeiten haben sich die Alte Herren um Trainer Marco Laugwitz und die Damenmannschaft um Trainerin Jenny Witte gemeldet, diese zu übernehmen und so auch ihren Beitrag zum Fertigstellen der Kabinen zu leisten. Der Schlusspunkt des Projektes wurde am 28.08.2020 mit einer Begehung der Kabine mit der Spartenleitung gesetzt.

„Allem voran ist es Jens Kempf zu verdanken, dass die Renovierungsaktion überhaupt ins Leben gerufen wurde und wir nun dieses tolle Ergebnis jetzt zur Schau stellen können. Aber auch den anderen Seniorenmannschaften muss ich meinen Dank aussprechen, es zeigte sich hier, dass die Mannschaften innerhalb der Sparte zusammenhalten und man hier beim DSC Duingen Hand in Hand arbeitet, damit man ein gemeinsames Ziel erreicht. Ich kann vor diesem tollen Ergebnis nur meinen Hut ziehen und hoffe, dass es jetzt auch sportlich bei allen Mannschaften in den jeweiligen Tabellen weiter nach oben geht“, zeigt sich der Leiter der Sparte Fußball, Dieter Rinne, über die gelungene Aktion der Duinger Seniorenmannschaften begeistert.

40 m² Spanplatten und 97 m Dachlatten wurden in unzählingen gemeinsamen Arbeitsstunden zugeschnitten, gebohrt, geschliffen, angestrichen und montiert, um die alte Kabine in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Zusätzlich wurde der Vorraum der Kabinen neu gestrichen und auch die Dusche bekam ebenfalls einen neuen Anstrich. In der noch weitgehend unbeschädigten Gästekabine wurden lediglich die teilweise kaputten oder fehlenden Haken erneuert.

Fotos: DSC Duingen

Mittwoch, 11. November 2020 17:35 Uhr

Deutschland (red). Wann rollt das runde Leder über die heimischen Fußballplätze? Auf diese Frage hat man in Niedersachsen weiterhin keine Antwort. Sowohl der Trainings- als auch der Spielbetrieb ist und bleibt eingestellt. Während in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schon seit einiger Zeit wieder Training für Kinder und Jugendliche stattfinden darf, macht ein anderes Bundesland den nächsten Schritt.

Seit Montag ist in Thüringen der Trainingsbetrieb für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder möglich. Einem Bericht des MDR zur Folge haben sich die Vertreter des Thüringer Fußballverbandes, der Thüringenliga sowie der Landesklassen dafür ausgesprochen, dass bereits am 5./6. Dezember der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden soll.

 

Montag, 02. November 2020 10:46 Uhr

Deutschland (mm). Schule und danach los zum Training - das ist ab dem heutigen Montag in Niedersachsen nicht mehr möglich. Der zweite Lockdown mit Kontaktbeschränkungen beginnt und soziale Kontakte sollen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandamie erneut auf das Nötigste heruntergefahren werden. In Niedersachsen ist Sport nur individuell mit maximal einer weiteren Person kontaktfrei und unter Einhaltung des Abstandes möglich. Doch das ist, wie die Redaktion herausgefunden hat, nicht überall so: das Trainingsverbot für Kinder und Jugendliche haben die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bereits gekippt!

Mecklenburg-Vorpommern

Das Landeskabinett in Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, dass in ihrem Bundesland das Pauschalverbot von Freizeit- und Amateursport nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Vereinssport gelten wird. Der Spielbetrieb im Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) wird, wie auch in Niedersachsen, ausgesetzt, sodass Pflicht- und Freundschaftsspiele bis mindestens 30. November untersagt bleiben. Die Option zum Sporttreiben im Nachwuchs für unter 18-Jährige bezieht sich, wie der LFV auf seiner Homepage bekannt gab, einzig auf die Durchführung von Übungseinheiten, sofern die örtlichen Infektionslagen dies zulassen. In und rund um das Training gilt es wesentliche Grundsätze wie z.B. feste Gruppen und Einhaltung der Hygieneregeln zu beachten.

Dies sei, den Aussagen von LFC-Präsident Joachim Masuch zur Folge, für die Kinder und Jugendlichen eine tolle Nachricht. Wichtig wird es sein, dass im Umfeld des Trainings weiterhin bzw. noch vermehrt auf die AHAAL-Regeln – Abstand, Händewaschen, Alltagsmaske, App und Lüften – beachtet werden.

Berlin

Am 29. Oktober hat der Berliner Senat eine Änderung der Infektionsschutzverordnung beschlossen. Demnach muss der Spielbetrieb im Berliner Fußballverband vom 2. November bis einschließlich 30. November 2020 ruhen. Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren dürfen in einer festen Betreuungs- oder Unterrichtsgruppe von max. zehn Personen auf Berliner Sportanlagen im Freien trainieren. Die Gruppe darf von einer Person (z.B. Übungsleiter/in, Trainer/in etc.) betreut werden, sodass maximal zehn Kinder und ein/e Betreuer/in pro Gruppe erlaubt sind.

Es sei, wie Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagte, ein wichtiger Erfolg, dass der Senat das Trainieren von Kindern weiterhin ermöglicht, auch wenn nicht alle Fußballerinnen und Fußballer mit der Altersregelung zufrieden seien. Somit könne der Verband die wichtige gesellschaftliche Verantwortung in der kindlichen Entwicklung fortsetzen. Darüber hinaus möchte er mit dem Senat besprechen, ob und wie schnell weitere Schritte zur Rückkehr des Trainingsbetriebes für weitere Altersgruppen möglich sein könnten.

LESERMEINUNG

Jetzt seid ihr gefragt! Sollte man auch in Niedersachsen den Trainingsbetrieb im Jugendbereich, trotz der Kontaktbeschränkungen, aufrechterhalten? Schreibt uns eine E-Mail an media@meine-fankurve.de, die wir in einem weiteren Betrag zum Thema "Jugendtraining trotz Lockdown" veröffentlichen dürfen.

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