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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Montag, 27. Januar 2020 06:32 Uhr
Ü40-HKM: SG Burgberg bleibt das Maß aller Dinge
Sonntag, 26. Januar 2020 12:35 Uhr

Duingen (mm). Die Herren-Hallensaison des Nachbarkreises Hildesheim wurde am gestrigen Samstagabend mit dem traditionellen Werner-König-Gedächtnisturnier des DSC Duingen beendet. Am Endrundentag spielte mit dem MTSV Eschershausen eine Mannschaft aus dem Kreis Holzminden groß auf. Mit drei Siegen in der Gruppenphase wurde souverän das Halbfinale erreicht, in welchem die SV Alfeld II besiegt wurde. Die einzige Niederlage im ganzen Turnier musste das Team um A-Junioren Coach Michael Müller dann im Finale gegen die SV Alfeld A-Jugend hinnehmen, welche somit die Titelverteidigung perfekt machen konnte.

In der Gruppe A traf der MTSV Eschershausen auf den WTW Wallensen II, den MTV Banteln und die A-Jugend des SV Alfeld. Sowohl die A-Jugend des SV Alfeld als auch der MTSV Eschershausen konnte in dieser Gruppe der Favoritenrolle gerecht werden. Während der MTSV zum Auftakt den WTW Wallensen II deutlich mit 3:0 besiegen konnte, spielte die Alfelder Mannschaft 2:1 gegen den MTV Banteln. Gegen den MTV Banteln taten sich die jungen Raabestädter lange Zeit schwer. So musste ein Neunmeter, welcher sicher verwandelt wurde, für das Tor zum 1:0-Endstand herhalten. Auch die Alfelder A-Jugend hatte gegen den WTW Wallensen II keine Probleme und siegte mit 3:0. Somit waren beide Teams vor dem direkten Duell bereits für die Halbfinalspiele qualifiziert. Das direkte Duell gewann der MTSV mit 2:1 und wurde mit nur einem Gegentor, welches durch ein Neunmeter erzielt wurde, Gruppensieger. Alfelds A-Jugend wurde Gruppenzweiter.

Tabelle

1. MTSV Eschershausen 6:1 Tore 9 Punkte

2. SV Alfeld A-Jugend 6:3 Tore 6 Punkte

3. WTW Wallensen II 2:7 Tore 3 Punkte

4. MTV Banteln 2:5 Tore 0 Punkte

Der TSV Föhrste, der SV Freden, die SV Alfeld II und der Gastgeber DSC Duingen standen sich in der Gruppe B gegenüber. In dieser Gruppe erwischten der TSV Föhrste und die SV Alfeld II mit Siegen einen guten Start. Das direkte Duell endete mit einem torlosen Unentschieden, sodass der SV Freden nach dem Sieg gegen den DSC Duingen die Chance hatte, doch noch das Halbfinale zu erreichen. Der TSV Föhrste und die SV Alfeld II entschieden ihre Duelle für sich und buchten mit je sieben Zählern das Halbfinalticket. Der Gastgeber des DSC Duingen schied ohne Punkte aus.

Tabelle

1. TSV Föhrste 4:1 Tore 7 Punkte

2. SV Alfeld II 3:1 Tore 7 Punkte

3. SV Freden 3:4 Tore 3 Punkte

4. DSC Duingen 2:6 Tore 0 Punkte

Im ersten Halbfinale sollte es zum Aufeinandertreffen zwischen dem MTSV Eschershausen und der SV Alfeld II kommen. Bei der SV Alfeld II spielte, wie im Vorjahr auch, Goalgetter Fabian Carduck aus der Bezirksligamannschaft mit. Carduck wollte man mit einer Manndeckung aus dem Spiel nehmen, was auch ganz gut gelungen ist. Per Neunmeter gingen die Raabestädter mit 1:0 in Führung. Ein Überzahlspiel konnten die Alfelder zum 1:1-Ausgleich nutzen. Als viele schon mit einem Neunmeterschießen gerechnet haben, nutzte der MTSV ein zu kurz geratenes Rückspiel zum Torwart zum 2:1-Siegtreffer aus. Somit stand der MTSV nach Jahren mal wieder im Endspiel. Im zweiten Halbfinale setzte sich die Alfelder A-Jugend mit 2:0 gegen den TSV Föhrste durch.

Das Spiel im Platz 3 wurde im Neunmeterschießen zwischen dem TSV Föhrste und der SV Alfeld A-Jugend ausgetragen. Dieses entschied die Zweivertretung von Alfeld mit 5:4 für sich. Im Finale kam es dann zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen dem MTSV Eschershausen und der Alfelder A-Jugend. In dieser Partie merkte man den Raabestädtern dann doch den Kräfteverschleiß der letzten Spiele und die fehlende Wechselmöglichkeiten an. Zur Hälfte der Spielzeit führte die Mannschaft von Gunnar Teschner bereits mit 2:0 und konnte sich am Ende mit 4:0 durchsetzen - die Titelverteidgung war perfekt.

"Ich bin unfassbar stolz auf die Leistungen, die wir bei den drei Herren-Hallenturnieren gezeigt haben. Bei jedem Turnier haben wir die Endrunde erreicht und das teilweise mit einem Altersdurchschnitt von 18 Jahren. Viele unter den Spielern, Zuschauern und Mannschaftsverantwortlichen hätten uns den Turniersieg gegönnt, doch leider musste unsere einzige Niederlage im Finale kommen. Großen Dank an den DSC Duingen für die Ausrichtung des Turniers und natürlich auch Gratulation an die A-Jugend der SV Alfeld zur Titelverteidigung. Wir werden im nächsten Jahr wiederkommen!", so MTSV A-Junioren Coach Michael Müller.

Bei der anschließenden Siegerehrung gab es neben des Pokals für den zweiten Platz aus Sicht des MTSV Eschershausen noch etwas zu feiern. Lukas Gutacker wurde zum Torhüter des Turniers gewählt. Fabian Carduck von der SV Alfeld II wurde erneut Torschützenkönig.

Fotos: mm

Samstag, 25. Januar 2020 08:58 Uhr

Duingen (mm). Nachdem am ersten Vorrundentag sowohl der TSV Kaierde als auch die SG Ammensen/Grünenplan II aus dem Turnier ausgeschieden sind, konnte es der MTSV Eschershausen am gestrigen Freitagabend besser machen. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden qualifizierte sich der MTSV Eschershausen, welcher erneut mit einer Mischmannschaft aus der Kreisligamannschaft und dem A.Jugendteam antrat, für die Endrunde, die am heutigen Samstag ab 16 Uhr in Duinger Oberschulsporthalle stattfinden wird.

In der Gruppe C traf der MTSV Eschershausen auf den SV Freden, die Altherrenmannschaft des DSC Duingen und den Delligser SC. Im ersten Gruppenspiel führten die Raabestädter gegen den SV Freden bereits früh mit 2:0, sodass es für die Mannschaft um A-Junioren Coach Michael Müller nach einem Start nach Maß aussah. Gegen Ende der Partie kassierte der MTSV dann doch die Tore zum Ausschlusstreffer und schließlich auch zum Ausgleich. Somit endete das Spiel mit einem 2:2-Unentschieden. Mit einem 2:2-Unentschieden war auch der Delligser SC gegen die Altherrenmannschaft vom DSC Duingen gestartet.

Im Kreisduell zwischen Delligsen und Eschershausen erwischte die Mannschaft aus der Hilsmulde den besseren Start und lag bereits mit 2:0 in Führung. Doch dann drehten die Raabestädter so richtig auf und siegten am Ende deutlich mit 5:2! Im letzten Gruppenspiel benötigte Eschershausen somit nurnoch ein Unentschieden, um die Endrunde zu erreichen. Nach einer 1:0-Führung fiel schnell das Tor zum 1:1-Ausgleich. In der Folgezeit entwickelte sich eine enge Partie mit Torchancen auf beiden Seiten. Zwei dieser angesprochenen Torchancen konnten die Raabestädter sehenswert zum 3:1-Endstand verwerten. Somit war ihnen der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Delligsen verlor gegen den SV Freden. Hierdurch qualifizierte sich der SV Freden als Zweiter für die Endrunde.

Tabelle:

1. MTSV Eschershausen 10:5 Tore 7 Punkte

2. SV Freden 6:4 Tore 5 Punkte

3. DSC Duingen Altherren 5:7 Tore 2 Punkte

4. Delligser SC 4:9 Tore 1 Punkt

Zwischen dem SV Alfeld II, dem TSV Warzen, dem WTW Wallensen II und dem TuSpo Lamspringe sollte es in der Gruppe D um die beiden weiteren Endrundentickets gehen. In dieser Gruppe blieb keine Mannschaft ohne Niederlage, sodass es bis zum letzten Gruppenspieltag spannend zuging. Dank eines 4:3-Sieges gegen den TSV Warzen konnte sich die SV Alfeld II mit einer Punkteausbeute von sechs Zählern die Teilnahme an der Endrunde sichern. Im letzten Gruppenspiel hatte der TuSpo Lamspringe II, welcher mit einem Sieg und einem Remis ins Turnier gestartet war, die Möglichkeit mit einem Sieg als Sieger aus der Gruppe hervorzugehen. Bei einer Niederlage bestand gegen den WTW Wallensen II, der sich zuvor nur einen Punkt erspielen konnte, die Gefahr aus dem Turnier auszuscheiden. Mit einem 5:2-Sieg wußte der WTW Wallensen II zu überraschen, welcher sich somit mit dem zweiten Rang die Teilnahme an der Endrunde sichern sollte.

Tabelle:

1. SV Alfeld II 8:9 Tore 6 Punkte

2. WTW Wallensen II 8:6 Tore 4 Punkte

3. TuSpo Lamspringe II 7:7 Tore 4 Punkte

4. TSV Warzen 5:6 Tore 2 Punkte

In der Zwischenrundengruppe A wird der MTSV Eschershausen am heutigen Samstagnachmitag ab 16 Uhr auf den WTW Wallensen II, den MTV Banteln und die A-Jugend der SV Alfeld treffen. In der Gruppe B stehen sich der Ausrichter DSC Duingen, die SV Alfeld II, der SV Freden und der TSV Föhrste gegenüber.

Fotos: mm

Donnerstag, 23. Januar 2020 20:51 Uhr

Duingen (mm). Zum Abschluss der Herrenhallensaison startete am heutigen Donnerstagabend das traditionelle Werner-König-Gedächtnisturnier des DSC Duingen. Mit dem TSV Kaierde und der SG Ammensen/Grünenplan II standen zwei Kreisvertreter im Starterfeld. Beide Teams sind ausgeschieden, sodass der MTSV Eschershausen und der Delligser SC am morgigen Freitagabend antreten werden, um die Ehre des Kreises Holzminden zu retten. Die Endrunde wird am kommenden Samstag, ab 16 Uhr stattfinden.

In der Gruppe A standen sich der TSV Kaierde, der MTV Banteln, der SV Friesen Langenholzen und der Gastgeber DSC Duingen gegenüber. Für den TSV Kaierde verlief die Gruppenphase nicht gut. Gegen alle drei Mannschaften verlor die Mannschaft von Klaus Deiters mit 1:3, sodass ihr Ausscheiden schnell besiegelt war. Der MTV Banteln konnte in dieser Gruppe überraschen und sich mit zwei Siegen und einem Unentschieden den Gruppensieg sichern. Auch der Gastgeber DSC Duingen blieb mit einem Sieg und zwei Remis ungeschlagen und feierte den Einzug in die Endrunde. Der SV Friesen Langenholzen schied hingegen aus.

Tabelle

1. MTV Banteln 7:4 Tore 7 Punkte

2. DSC Duingen 9:7 Tore 5 Punkte

3. SV Friesen Langenholzen 8:7 Tore 4 Punkte

4. TSV Kaierde 3:9 Tore 0 Punkte

Die SG Ammensen/Grünenplan II traf in der Gruppe B auf den TSV Föhrste, den TSC Sack und die SV Alfeld A-Jugend, welche als Titelverteidiger ins Turnier ging. Gegen den TSC Sack konnte sich die Spielgemeinschaft aus der Hilsmulde deutlich mit 4:1 durchsetzen. Gegen den TSV Föhrste und die Alfelder A-Jugend unterlag die SG Ammensen/Grünenplan II jeweils mit einem Tor Unterschied, sodass sie mit drei Zählern ausgeschieden sind. Den Gruppensieg holte der TSV Föhrste mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten. Auf dem zweiten Rang landete die Alfelder A-Jugend, die sich sechs Zähler erspielte.

Tabelle:

1. TSV Föhrste 5:1 Tore 9 Punkte

2. SV Alfeld A-Jugend 4:3 Tore 6 Punkte

3. SG Ammensen/Grünenplan II 5:4 Tore 3 Punkte

4. TSC Sack 2:8 Tore 0 Punkte

Am morgigen Freitag, den 24. Januar geht's ab 17.30 Uhr mit folgenden Vorrundengruppen weiter:

Gruppe C: DSC Duingen Alte Herren, MTSV Eschershausen, SV Freden, Delligser SC

Gruppe D: SV Alfeld II, TSV Warzen, TuSpo Lamspringe II, WTW Wallensen II

Fotos: mm

Donnerstag, 23. Januar 2020 06:31 Uhr

Eschershausen (mm). Auch in diesem Jahr wird in einer einfachen Vergleichsrunde die Ü40-Hallenkreismeisterschaft ausgespielt. Sechs Mannschaftsmeldungen konnte Staffelleiter Jens Bruchhäuser entgegen nehmen. Ausgerichtet wird dieses Turnier am kommenden Samstag erneut von der SG Lenne/Wangelnstedt. Spielort ist die Sporthalle in Eschershausen.

Mit von der Partie werden neben dem Ausrichter SG Lenne/Wangelnstedt, die SG Feldberg, der MTV Derental, die SG Eschershausen/Dielmissen, die SG Wesertal und der Titelverteidiger SG Burgberg sein. Der Startschuss fällt um 15 Uhr. Das letzte Gruppenspiel ist gegen 17.34 Uhr geplant.

Foto: mm

Mittwoch, 22. Januar 2020 18:10 Uhr

Duingen (mm). Vom morgigen Donnerstag, den 23.Januar bis Samstag, den 25. Januar werden die 16 teilnehmenden Mannschaften in der Duinger Oberschulhalle um den begehrten Werner-König-Gedächtnis-Pokal spielen. Wie in jedem Jahr wird auch der beste Towart des Turniers und der Torschützenkönig mit einem Pokal gekürt. Die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich für die Endrunde am Samstagnachmittag (Start um 16 Uhr, Finale gegen 19.05 Uhr).

Titelverteidiger ist die "U-19 der SV Alfeld", die auch in diesem Jahr aufgrund der technischen Fähigkeiten sicherlich wieder zum Favoritenkreis zählen wird.

Donnerstag, 23. Januar ab 17.30 Uhr

Gruppe A: DSC Duingen, TSV Kaierde, SV Langenholzen, MTV Banteln

Gruppe B: TSV Föhrste, TSC Sack, SG Ammensen/Grünenplan II, SV Alfeld A-Jugend

Freitag, 24. Januar ab 17.30 Uhr

Gruppe C: DSC Duingen Alte Herren, MTSV Eschershausen, SV Freden, Delligser SC

Gruppe D: SV Alfeld II, TSV Warzen, TuSpo Lamspringe II, WTW Wallensen II

Foto: Markus Binnewies

Mittwoch, 22. Januar 2020 06:24 Uhr

Stadtoldendorf/Northeim/Eldagsen (mm). Vor guten anderthalb Jahren ist Nicolas Grupe, welcher unter anderem beim 1. SC Göttingen 05 und dem FC Preussen Münster ausgebildet wurde, vom FC Stadtoldendorf zum Oberligisten FC Eintracht Northeim gewechselt. Leider war der Stadtoldendorfer stets von Verletzungen geplagt und konnte im Sommer 2019 nur auf vier Einsätze für die Oberligamannschaft kommen. Für seinen Kumpel Niklas Dorf, der im Sommer vom Bezirksligisten FC Stadtoldendorf zum Landesligaaufsteiger FC Eldagsen gewechselt ist, läuft es hingegen super. "Pommes" ist bei den Senftstädtern kaum noch wegzudenken. Von nun an werden Dorf und Grupe gemeinsam zu den Trainingseinheiten und Spielen fahren, denn auch Nicolas Grupe wird zukünftig für den FC Eldagsen in der Landesliga kicken.

"Ich wollte mal wieder etwas anderes sehen. Durch meine gute Freundschaft zu Niklas Dorf hat sich die Option mit Eldagsen ergeben. Wir wollten schon länger wieder zusammenspielen. Ich bin froh, dass ich nun bei Eldagsen bin und zeitnah wieder spielen kann. Nach meiner überstandenen Verletzung am Fußgelenk werde ich jetzt mit dem Lauftraining und der Physiotherapie einsteigen und dementsprechend auch die Trainingsintensität von Woche zu Woche steigern. Ich freue mich auf die Mannschaft und das tolle Umfeld in Eldagsen. Ich werde alles geben, um einen Beitrag zum Klassenerhalt leisten zu können“, berichtete der 22-jährige Grupe, welcher für die Offensive vorgesehen ist, selbst.

"Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich so gut in die Mannschaft integriere. Ich habe bis jetzt bei jedem Spiel gespielt und das meistens sogar von Beginn an. Außerdem haben wir als Aufsteiger eine sehr gute Hinrunde gespielt, aber jetzt müssen wir in der Rückrunde noch mehr Gas geben, um am Ende in der Liga zu bleiben. Dadurch, dass Nicolas jetzt zu uns stößt, ist es einerseits für mich ganz cool, aber auch für das Team. Ich denke, dass er uns extrem weiterhelfen kann und perfekt zu uns passt", freut sich Niklas Dorf, dass er in der Landesliga Fuß fassen konnte und nun auch wieder gemeinsam mit Nicolas Grupe auf dem Spielfeld stehen wird.

Foto: mm

Dienstag, 21. Januar 2020 18:17 Uhr

Hannover (mm). Auch die zweite Niedersachsenmeisterschaft im eFootball ist Geschichte. Mit dem TSV Holenberg, dem VfR Hehlen und dem TSV Lenne hatten sich drei Kreisteams für das große Event in der Swiss Life Hall in Hannover qualifiziert. 96 Mannschaften sollten zunächst in 24 Vierergruppen an den Start gehen, jedoch sagten zwei Mannschaften ab, sodass an den 24 Stationen und an einer großen Bühne insgesamt 188 verschiedene Gamer spielen sollten. Das Turnier ist auch bei den Zuschauern auf eine große Aufmerksamkeit gestroßen. Der NFV vermeldete eine Zuschauerzahl von knapp 1.000 Besuchern.

Doch wie verlief das Turnier aus Kreis Holzmindener Sicht? Alle drei Kreismannschaften überstanden die Gruppenphase, mussten sich jedoch nach und nach geschlagen geben. Am weitesten kam der TSV Lenne, welcher im 16-telfinale am SV Eintracht Afferde aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont gescheitert ist. "Alle drei Teams haben sich gut geschlagen und waren mit viel Ehrgeiz dabei", blickte Melanie Klowat, eFootball-Beauftragte des NFV-Kreises Holzminden, zufrieden auf das Abschneiden der Kreis Holzmindener Teams zurück. Den Turniersieg heimste die SG Wehrstedt/Salzdetfurth aus dem Nachbarkreis Hildesheim ein.

Kreismeister TSV Holenberg (Robin Dreyer und Lennart Homeyer)

Als Kreismeister ging der TSV Holenberg mit Robin Dreyer und Lennart Homeyer an den Start. Die Kreis Holzmindener Hoffnungen lasteten auf den Schultern der Holenbergern, die in der Gruppe 4 mit zwei Niederlagen in die Gruppenphase gestartet sind. Dank eines 2:1-Sieges gegen den TSV Bassen konnten sie sich dann doch das Ticket für die Qualirunde sichern. Dort war für das Duo vom Vogler dann aber Schluss. Die Holenberger unterlagen dem TuS Widensahl, der zuvor Dritter in der Gruppe 3 geworden ist.

"Also richtig zufrieden können wir mit dem Ergebnis nicht sein, da hatten wir uns ein bisschen mehr ausgerechnet, aber sich bei 96 Mannschaften durchzusetzen war eben sehr schwer. Das Event war sehr gut organisiert, die Spieler hatten sehr wenig Wartezeiten, mit Aktionen neben dem Turnier hatten die Zuschauer auch nie Langeweile. Robin und ich hätten allerdings auch einmal gerne auf der großen Bühne gespielt. Ziele hatten wir eigentlich keine festgelegt. Von daher sind wir auch nicht enttäuscht, sondern nehmen das Event als Erfahrung mit", blickte Holenbergs Lennart Homeyer auf die Niedersachsenmeisterschaft zurück.

Vize-Kreismeister VfR Hehlen (Ralf Pister und Justin Höhnisch)

Als Vizemeister reiste der VfR Hehlen in Person von Ralf Pister und Justin Höhnisch an. Das Team spielte in der Gruppe 18 eine super Gruppenphase. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden wurden sie Gruppensieger und qualifizierten sich automatisch für die erste Runde. Dort wartete mit dem SV Schladen der Gruppenzweiter der Gruppe 17. Mit ihrer ersten und einzigen Turnierniederlage schied das Duo Pister/Höhnisch aus - 1:3 hieß es aus Hehlener Sicht.

"Justin und ich sind mit unserem Auftritt und der Leistung insgesamt zufrieden. Nach dem Gruppensieg mussten wir uns im ersten K.O Spiel mit 3:1 geschlagen geben. Die Gegner (SV Schladen) erzielten nach einem Abpraller in der fünften Minute das 1:0 und spielten dann das ganze Spiel auf Zeit. Uns blieb nichts anderes übrig, als auf vollen Angriff zu gehen, aber das wurde bitter bestraft", erinnerte sich Ralf Pister ungern an das entscheidenden K.O.-Spiel zurück.

"Das Turnier war sehr sehr gut organisiert und auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Großes Kompliment dafür! Wir hatten anfangs nur das Ziel die Gruppenphase zu überstehen, aber natürlich hatten wir nach dem Gruppensieg noch viel mehr Hoffnung. Justin und ich sind ein sehr gut eingestelltes und eingespieltes Team, sodass es mit Sicherheit nicht das letzte Turnier von uns war. Wir würden uns freuen, wenn wir dort nächstes Jahr wieder mitspielen können!", hofft Pister auf eine erneute Teilnahme an der Niedersachsenmeisterschaft, am liebsten erneut in der Swiss Life Hall neben dem Stadion von Hannover 96.

Dritter der Kreismeisterschaften TSV Lenne (Cedrik Suchy und Calvin Rumpeltin)

Als Dritter des Kreis Holzmindener Vorentscheides reiste der TSV Lenne an. "Für uns lief es anfangs gar nicht gut", blickte Lennes Cedrik Suchy, welcher mit Calvin Rumpeltin in der Gruppe 16 spielte, auf die Gruppenphase zurück. Lediglich einen Punkt konnte sich das Lenner Duo erspielen. Als Gruppenletzter mussten sie um die Teilnahme an der Qualirunde bangen, denn nur die acht besten Gruppenletzten sollten sich für die Qualirunde qualifizieren. Doch dann war aufatmen angesagt - es hat gereicht.

In der K.O--Phase präsentierten sich die Lenner dann auch stark. In der Qualirunde wurde der TuS Celle, welcher in der Gruppe 22 Dritter geworden ist, mit 3:0 besiegt. Als Gruppensieger der Gruppe 3 ging der VfB Peine favorisiert in die erste Runde. Dieser Rolle wurde der Verein für Ballsport gegen den TSV Lenne nicht gerecht. Das Duo Suchy/Rumpeltin sicherte sich mit einem 2:0-Sieg die Teilnahme am 16-tel und dies als einzige Mannschaft aus dem Kreis Holzminden. Auch gegen den SV Eintracht Afferde spielte Lenne stark auf. Dort mussten sie sich erst im Elfmeterschießen geschlagen geben.

"Die Gegner waren ehrgeizig und das Turnier wurde von allen sehr ernst genommen. Es war ein tolles Event mit vielen spannenden Begegnungen, die zumeist auf Augenhöhe abliefen. Für uns steht bei Fifa ganz klar der Spaß im Vordergrund. Selbst Fußball zu spielen hat dann doch noch einen höheren Stellenwert. Dennoch werden wir weiter dran bleiben und vielleicht nächstes Mal wieder im ESports Bereich auflaufen. Wir sind ohne Erwartungen hingefahren, aber wären dann am Ende trotzdem gerne weitergekommen. Das Event war gut organisiert und der Veranstaltungsort war top", so Suchy abschließend.

Alle Ergebnisse aus Kreis Holzmindener Sicht

Gruppe 4:

FC Heeseberg (1. NFV-Kreis Helmstedt), TSV Holenberg (1. NFV-Kreis Holzminden), SV Innerstetal (3. NFV-Kreis Nordharz), TSV Bassen (3. NFV-Kreis Verden)

FC Hesseberg - TSV Holenberg 2:0

TSV Holenberg - SV Innerstetal 0:1

TSV Bassen - TSV Holenberg 1:2

Tabelle:

1. FC Hesseberg 7:2 Tore 9 Punkte

2. SV Innerstetal 4:3 Tore 6 Punkte

3. TSV Holenberg 2:4 Tore 3 Punkte

4. TSV Bassen 2:6 Tore 0 Punkte

Gruppe 16:

Sprakensehler SV (2. NFV-Kreis Gifhorn), SV RW Hörden (1. NFV Kreis Göttingen-Osterode), TSV Langenholtensen (2. Kreis NFV-Kreis Northeim), TSV Lenne (3. NFV-Kreis Holzminden)

TSV Langholtensen - TSV Lenne 2:2 

Sprakensehler SV - TSV Lenne 1:0

TSV Lenne - SV RW Hörden 1:2

Tabelle:

1. SV RW Hörden 5:3 Tore 6 Punkte

2. Sprakensehler SV 2:1 Tore 6 Punkte

3. TSV Langholtensen 4:5 Tore 4 Punkte

4. TSV Lenne 3:5 Tore 1 Punkt

Gruppe 18:

VfR Hehlen (2. NFV-Kreis Holzminden), TSV St. Jürgen (2. NFV-Kreis Osterholz), MTV Hattorf (1. NFV-Kreis Wolfsburg), SC Haßbergen (3. NFV-Kreis Nienburg)

VfR Hehlen - SC Haßbergen 3:0

MTV Hattorf - VfR Hehlen 1:3

VfR Hehlen - TSV St. Jürgen 2.2

Tabelle:

1. VfR Hehlen 8:3 Tore 7 Punkte

2. SC Haßbergen 5:3 Tore 6 Punkte

3. TSV St. Jürgen 5:8 Tore 4 Punkte

4. MTV Hattorf 3:7 Tore 0 Punkte

Qualirunde (Drittplatzierten + 8 besten Vierplatzierten):

TuS Widensahl (3. Gruppe 3) - TSV Holenberg 3:2

TuS Celle FC II (3. Gruppe 22) - TSV Lenne 0:3

2. Runde:

VfR Hehlen - SV Schladen (2. Gruppe 17) 1:3

VfB Peine (Sieger Gruppe 3) - TSV Lenne 0:2

3. Runde:

Eintracht Afferde - TSV Lenne 2:1

Fotos: NFV

Dienstag, 21. Januar 2020 06:28 Uhr

Uslar (mm). Am vergangenen Samstagnachmittag vertraten die Altherrenmannschaften SG Stadtoldendorf/Negenborn und SG Burgberg den Kreis Holzminden beim Bergbräu-Cup in Uslar. Dort standen sich sieben Mannschaften im Modus "Jeder gegen Jeden" gegenüber. Der Ausrichter VfB Uslar kann auf ein harmonisches und faires Turnier zurückblicken, bei dem die SG Stadtoldendorf/Negenborn die Titelverteidigung perfekt machen konnte.

Wie im Vorjahr hatte die SG Stadtoldendorf/Negenborn gegen die Konkurrenz wenig Probleme. Alle sechs Gruppenspiele wurden gewonnen, sodass die SG Stadtoldendorf/Negenborn bei einem Torverhältnis von 27:6 Toren auf die maximalen 18 Punkten kam. Mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen landete die SG Burgberg auf dem dritten Rang.

Ergebnisse der SG Stadtoldendorf/Negenborn:

3:0 gegen die SG Burgberg

5:1 gegen VfB Uslar II

3:1 gegen TSV Gladebeck

4:2 gegen SG Rehbachtal

6:0 gegen VfB Uslar I

6:2 gegen SG Markoldendorf/Amelsen

Für die SG Stadtoldendorf/Negenborn waren Kevin Bisset, Ali Chaabu, Vitali Scheremet, Parviz Roti, David Bisset, Patrik Kirschnick, Marc Hoffmann, Alexander Schlundt und Christoph Bolte im Einsatz.

Foto: SG Stadtoldendorf/Negenborn

Frauen
Donnerstag, 23. Januar 2020 06:29 Uhr
Dielmissens Damen gehen beim Turnier des DSC Duingen an den Start
Montag, 06. Januar 2020 06:14 Uhr

Blomberg/Hardegsen/Boffzen (red). Am vergangenen Samstag traten die FC Boffzen - Damen beim United4Sports Wintercup in Blomberg an. Ausrichter war die SG Holzhausen / Barntrup / Blomberg, gespielt wurde mit sieben Teams im Modus "Jeder gegen Jeden" - also jedes Spiel zählte. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden setzte man sich am Ende gegen die Konkurrenz durch und konnte sich den Turniersieg sichern. Zudem wurde Vivian Fogheri als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet.

Die erste Partie bestritt man gegen das erste Team des Gastgebers. Denise Kerpers brachte den FC in Führung, doch die SG glich zum 1:1 - Endstand aus. Im zweiten Spiel traf man auf den SV Bökendorf II. Hier setzten sich die Blau-Gelben nach Toren von Nadine Griebelbauer, Denise Kerpers und Sophie Lutter - Kayser souverän mit 3:0 durch. Der nächste Gegner Eintracht Hameln wurde durch Tore von Laura Neils (2x), Leonie Ludewig und Finnja Mindermann klar geschlagen. Auch gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers behielt man mit 2:0 die Oberhand (Tore: Leonie Ludewig & Laura Neils). Gegen den SC Vlotho entwickelte sich eine spannende Partie, in der Boffzen am Ende mit 2:1 die Oberhand behielt (Tore: 1x Eigentor, 1x Finnja Mindermann). Im letzten Spiel gegen WTW Wallensen holte man dank eines Tores von Laura Neils einen knappen 1:0 - Sieg, welcher den umjubelten Turniersieg sicherte.

Zum Einsatz kamen: Vivian Fogheri, Eileen Rolf, Leonie Ludewig, Finnja Mindermann, Denise Kerpers, Stefanie Vogt, Nadine Griebelbauer, Michelle Räker, Sina Gröbing, Carolin Helling, Laura Neils & Sophie Lutter - Kayser.

Am gestrigen Sonntag trat man in Hardegsen beim VW Zentrum Göttingen Cup an. Mit einem Sieg und drei Niederlagen musste man sich in einer starken Vorrundengruppe mit dem Aus nach vier Spielen begnügen. Gegen den RSV Sickte / Hötzum geriet man schnell in Rückstand, Sophie Lutter - Kayser konnte lediglich den 1:3 - Ehrentreffer erzielen. Im zweiten Spiel gegen den MTV Markoldendorf war es ebenfalls ein schneller Rückstand, der das Spiel vorentschied. Hier war es Nadine Griebelbauer, die sich für den 1:4 - Ehrentreffer verantwortlich zeigte. Gegen den Titelverteidiger, den Landesligisten Hannover 96 II zeigte der FC eine gute Leistung. Die schnelle 96-Führung glich Nadine Griebelbauer aus. Hannover konnte zum Ende der Spielzeit das Ergebnis auf 5:1 hochschrauben. Das letzte Spiel gegen den TSV Peine entschied Boffzen durch Tore von Sophie Lutter - Kayser und Laura Neils mit 2:1 für sich und schied als Vierter der Vorrundengruppe aus.

Zum Einsatz kamen: Rieke Böhm, Sina Gröbing, Vanessa Hindrichs, Finja Gießmann, Finnja Mindermann, Carolin Helling, Jana Tilinski, Denise Kerpers, Sophie Lutter - Kayser, Laura Neils & Nadine Griebelbauer.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 05. Dezember 2019 07:07 Uhr

Lauenau/Holzminden (mm). Ein erfreuliches Ergebnis konnte die im Sommer neugründete Mädchenkreisauswahl des NFV-Kreises Holzminden beim Nachsichtungshallenturnier des NFV-Bezirk Hannover in Lauenau einfahren. Die Mannschaft von Jörg Schmidt, die größtenteils aus seiner Forstbachtaler Mannschaft besteht, landete auf einem guten dritten Platz.

Neben Sarah Oerke (JSG Forstbachtal) und Melike Cizme (JSG Boffzen/Fürstenberg) sowie die ein Jahr ältere Niki Schlögel (MTV Bevern), die ohnehin schon beim Stützpunkttraining sind, wurden nun auch die Torhüterin Priska Albrecht und Hetti Albrecht (beide JSG Forstbachtal) gesichtet. Sie dürfen nun ebenfalls einmal in der Woche zum Stützpunkttraining nach Barsinghausen fahren.

Mit einem 1:0-Sieg gegen den Kreis Schaumburg war die Auswahlmannschaft von Jörg Schmidt ins Turnier gestartet. Vom Kreis Region Hannover Ost trennte sich die Holzmindener Auswahl mit einem 0:0-Unentschieden. Gegen den späteren Turniersieger, den Kreis Hildesheim, kassierten sie eine 0:3-Niederlage. Zum Abschluss wurde der Kreis Hannover West mit 3:2 besiegt.

"Wir haben eine gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Schön ist, dass die beiden Spielerinnen auch gesichtet wurden. So haben wir vom Kreis Holzminden beim Stützpunkttraining in Barsinghausen eine gute Beteiligung", freute sich Kreisauswahltrainer Jörg Schmidt.

Tabelle

1. Kreis Hildesheim 8:4 Tore 9 Punkte

2. Kreis Hannover West 7:4 Tore 7 Punkte

3. Kreis Holzminden 5:5 Tore 7 Punkte

4. Kreis Hannover Ost 4:0 Tore 5 Punkte

5. Kreis Schaumburg 0:10 Tore 0 Punkte

Für den Kreis Holzminden waren folgende Spielerinnen im Einsatz:

Emily Schoppmeier (SG Lenne/Wangelnstedt), Ronja Pfeiffer (JSG Ith), Melike Cizme (JSG Boffzen/Fürstenberg), Priska Albrecht, Sarah Oerke, Hetti Albrecht, Leonie Schrader, Valeria Kuhn (alle JSG Forstbachtal)

Foto: NFV-Kreis Holzminden

 

Dienstag, 19. November 2019 17:23 Uhr

Steinheim/Boffzen (red). Am vergangenen Sonntag kam es zum Topspiel in der Frauen-Kreisliga: der Tabellenzweite vom SV Steinheim empfing den Tabellendritten, die 9er Mannschaft des FC Boffzen. In einer schwachen Partie trennte man sich am Ende leistungsgerecht mit 1:1.

Die erste Chance der Partie war ein Torschuss Steinheims, welcher das Tor verfehlte. Kea Wirth hatte durch einen Freistoß die erste Boffzer Chance, doch ihr Schuss war zu zentral. In der 16. Minute erspielte sich Boffzen nach einer Kombination von Laura Neils und Finnja Mindermann eine Großchance, welche von Steinheims Torhüterin vereitelt wurde. In einer höhepunktarmen ersten Hälfte gab es noch einen Weitschuss Steinheims, der von Vivian Fogheri pariert wurde und zwei Boffzer Chancen von Finnja Mindermann und Laura Neils. Das brachte jedoch kein Tor ein und man ging mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeitpause egalisierten sich beide Mannschaften, sodass kein Spielfluss entstand. Nach einem Schubser an Leonie Ludewig gab es in der 57. Minute Foulelfmeter für Boffzen. Die Chance ließ sich Kea Wirth nicht entgehen und brachte Boffzen mit 0:1 in Führung. Zwei Minuten später hatte Steinheim per Weitschuss den Ausgleich auf dem Fuß, doch Vivian Fogheri parierte. In der 69. Minute spielte Laura Neils Leonie Ludewig an, die freistehend an Steinheims Tofrau scheiterte. Im direkten Gegenzug erzielte Steinheim des 1:1 - Ausgleich. In der Folgezeit hat der Schiedsrichter leider versäumt die aufgeheizte Stimmung auf und neben dem Platz zu regulieren. So waren beide Teams und die Verantwortlichen an der Außenlinie viel am diskutieren über Kleinigkeiten, weshalb der Spielfluss auf der Strecke blieb. Der Schlusspfiff erlöste beide Mannschaften und man trennte sich gerecht mit 1:1.

Das Spiel der 11er Mannschaft beim SV 06 Holzminden fiel aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes aus.

Foto: FC 08 Boffzen

Dienstag, 12. November 2019 07:03 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag traf die 9er Mannschaft des FC 08 Boffzen auf den SV06 Holzminden. Nach einem 3:0 zur Halbzeitpause brachte man den Sieg am Ende über die Zeit.

Die erste Möglichkeit der Partie war ein Freistoß des Gastes aus Holzminden, welcher neben das Tor ging. Boffzens erste Chance hatte Leonie Ludewig im direkten Gegenzug, ihr Abschluss ging auch neben das Tor. In der Folgezeit passierte zunächst nichts Nennenswertes – beide Teams agierten mit ungenauen langen Bällen und hatten zudem aufgrund des tiefen Bodens Probleme mit vielen versprungenen Bällen. In der 16. Spielminute setzte sich Vivian Fogheri auf der linken Seite durch und passte zu Jennifer Potowski, die den Ball postwendend an Fogheri zurückgab. Aus knapp drei Metern behielt Fogheri die Übersicht und erzielte das 1:0.

Holzminden hatte in der 21. Minute durch Yvonne Sedler die Möglichkeit zum Ausgleich, doch ihr versprang aufgrund des Bodens der Ball, wodurch ihr Abschluss das Tor verfehlte. Zwei Minuten später erhöhte der FC auf 2:0. Eine Ecke von Kea Wirth setzte Vivian Fogheri per Kopfball in die Maschen. SV-Torjägerin Carina Manthey lief in der 29. Minute frei aufs Boffzer Tor zu, doch FC-Aushilfstorhüterin Rieke Böhm klärte im Eins gegen Eins – Duell stark.

Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe Boffzen das 3:0 nachlegte. Mit einem platzierten Flachschuss ins Eck ließ Kea Wirth der gegnerischen Torfrau keine Chance. Bis zur Halbzeitpause hatte Boffzen einige Probleme mit der härteren Zweikampfführung des Gegners aus Holzminden, sodass sich keine weiteren Chancen erspielt wurden.

Holzminden kam mit dem Ziel des schnellen Anschlusstreffers aus der Pause. Carina Manthey verfehlte alleine auf das Tor zulaufend knapp, Nele Gerboths Weitschuss wurde von Rieke Böhm entschärft. Das Spiel wurde in der zweiten Hälfte deutlich schwächer und es gab wenig sehenswerte Szenen. Boffzen kam in der 60. Minute durch einen Weitschuss von Kea Wirth zu einer erneuten Torchance. Rieke Böhm konnte sich in der 64. Minute erneut mit einem tollen Reflex auszeichnen und hielt für ihr Team die Null. Die letzte nennenswerte Chance des Gastes aus Holzminden hatte erneut Carina Manthey, die ihren Abschluss nach einem Alleingang um Zentimeter neben den langen Pfosten setzte. Die FC-Abwehr stand ansonsten hinten sicher und ließ nichts mehr zu. Boffzen kam durch Corinna Dorosala und Kea Wirth noch zu zwei Chancen, die jedoch kein Tor einbrachten. Nach einer höhepunktarmen zweiten Hälfte endete die Partie am Ende mit 3:0 für Boffzen.

Das Spiel der 11er Mannschaft gegen den VfR Borgentreich fiel aus, da Borgentreich kein Team stellen konnte.

Foto: FC 08 Boffzen

Montag, 28. Oktober 2019 06:32 Uhr

Boffzen (r). Die 11er Mannschaft der FC Boffzen – Damen traf in ihrem Heimspiel am Sonntag auf die Reserve des SV 21 Bökendorf. Mit einem klaren 11:0 – Erfolg behielt man die drei Punkte in Boffzen und verteidigt die Tabellenführung.

In der dritten Spielminute ging der FC durch einen Weitschuss von Kea Wirth in Führung. Zwei Minuten später traf Laura Neils mit ihrer Flanke die Querlatte. Vivian Fogheri erhöhte in der elften Spielminute nach Vorlage von Tamara Hartmann auf 2:0. Bökendorf verbuchte im direkten Gegenzug den ersten Torschuss. Eine Minute später setzte sich Eileen Rolf trotz eines klaren Foulspiels an ihr gut über Außen durch und passte in die Mitte, wo Vivian Fogheri den Ball aus knapp einem Meter nur noch zum 3:0 über die Linie drücken brauchte. Laura Neils erhöhte in der 17. Minute nach Vorlage von Tamara Hartmann auf 4:0. In der 23. Minute spielte Neils einen Doppelpass mit ihrer Gegenspielerin und nutzte ihre Chance um auf 5:0 zu erhöhen. Bökendorf hatte noch zwei Abschlüsse aufs Boffzer Tor, die wenig Gefahr ausstrahlten. Corinna Dorosala provozierte in der 37. Spielminute ein Bökendorfer Eigentor zum 6:0.

Fünf Minuten nach der Halbzeitpause traf Nadine Griebelbauer nach einem Doppelpass mit Stefanie Vogt zum 7:0. In der 56. Minute hatte Bökendorf die Möglichkeit auf den Ehrentreffer, doch Sara Schröder im Boffzer Tor parierte stark. In der Folgezeit ließ Boffzen die Präzision im Spiel nach Vorne bzw. die Ordnung vermissen, sodass es wenig klare Torchancen gab. Eine Viertelstunde passierte nichts sehenswertes, ehe Eileen Rolf zum Sprint auf rechten Seite ansetzte. Ihr Pass in die Mitte brauchte Nadine Griebelbauer nur noch zum 8:0 einschieben. In der 73. Minute traf Finnja Mindermann mit ihrem Schuss die Latte. In der 77. Minute traf Laura Neils zum 9:0 per Flachschuss. Die in der Abwehr kaum geforderten Sina Gröbing und Carolin Helling legten jeweils einen Sprint über das gesamte Spielfeld hin, scheiterten jedoch mit ihren Abschlüssen an der gegnerischen Torfrau. So war es erneut Laura Neils, die nach einem Alleingang mit ihrem vierten Treffer des Spiels das 10:0 in der 80. Spielminute erzielte. Den Schlusspunkt setzte Nadine Griebelbauer mit einem Kopfball nach einer Flanke von Eileen Rolf in der 85. Minute. Am Ende stand also ein klares 11:0 für den FC zu Buche.

Foto: FC 08 Boffzen

 

Donnerstag, 24. Oktober 2019 06:51 Uhr

Boffzen (r). Am vergangenen Sonntag traf die 9er Mannschaft der FC Boffzen – Damen auf den direkten Tabellennachbarn aus Borgentreich. Trotz eines eindeutigen Chancenpluses musste man bis zur letzten Minute kämpfen, um den 2:1 – Sieg ins Ziel zu bringen.

Die erste Möglichkeit der Partie hatte Leonie Ludewig, der ein Ball im Strafraum vor die Füße fiel. Ihren Abschluss setzte sie jedoch neben das Tor. Auch in der Folgezeit hatte Boffzen die Tormöglichkeiten, Borgentreich kam kaum aus der eigenen Hälfte hinaus. Die Möglichkeiten von Laura Neils, Leonie Ludewig, Sophie Lutter-Kayser und Finnja Mindermann wurden jedoch teils fahrlässig ausgelassen. So kam es wie es kommen musste – Borgentreich machte mit dem ersten Angriff, einem Konter, das unverdiente 0:1 in der 15. Spielminute.

Zwei Minuten später hätte der Gast fast das 0:2 nachgelegt, doch Sara Schröder entschied das Eins gegen Eins – Duell für sich. Das sollte die letzte Borgentreicher Torchance in der ersten Hälfte sein. In der 21. Spielminute fiel der hochverdiente Ausgleich. Leonie Ludewig setzte sich gut über Außen durch und passte quer in den Fünfmeterraum, wo Laura Neils zum 1:1 einschob. Im Anschluss an den Ausgleich drückte Boffzen auf den Führungstreffer, doch die Chancenauswertung ließ weiter zu wünschen übrig. Mal war die Latte im Weg bei einem Schuss von Laura Neils, dann parierte die gut aufgelegte Borgentreicher Torfrau zweimal stark gegen Jennifer Beer und Laura Neils. Es schien als wolle der Ball heute einfach nicht ins gegnerische Tor.

Nach der Halbzeitpause fand Borgentreich etwas besser ins Spiel, ohne jedoch Torchancen zu kreieren. Boffzen wirkte etwas ungeordnet nach dem Seitenwechsel. Trotzdem ging das muntere Chancen herausspielen auf Boffzer Seite weiter. Es war erneut Borgentreichs Torfrau, die dreimal stark gegen Sophie Lutter-Kayser, Leonie Ludewig und Denise Kerpers parierte. Je länger das Spiel dauerte, desto ungenauer wurden die Bälle in die Spitze auf Boffzer Seite, was sicherlich an der drückenden Überlegenheit lag, die einfach nicht mit einem eigenen Treffer belohnt wurde. Es folgten einige überhastete Abschlüsse, welche wenig Torgefahr ausstrahlten.

Boffzen gab nicht auf und drängte weiter auf den Führungstreffer, der in der 80. Spielminute dann endlich fallen sollte. Leonie Ludewig verwertete eine Flanke per Flachschuss ins lange Eck zum umjubelten 2:1. Borgentreich schien vom Rückstand noch einmal kurz aufgewacht zu sein und kam zu ihrer einzigen Torchance im zweiten Durchgang, welche jedoch von Sara Schröder im Nachfassen pariert wurde. Danach war die Gegenwehr Borgentreichs gebrochen und offensiv kam nichts mehr, da Boffzens Abwehrreihe klug verteidigte. Die letzte Torchance der Partie hatte Edina Seel, doch ihr Schuss wurde knapp zur Ecke abgefälscht. Es blieb somit am Ende bei einem knappen, aber mehr als verdienten 2:1 – Erfolg für Boffzen.

Mit diesem Sieg überholte man den direkten Tabellennachbarn aus Borgentreich und schiebt sich auf den dritten Tabellenplatz vor. Die 11er Mannschaft war spielfrei, da das Heimspiel gegen den SV Bökendorf II auf nächsten Sonntag um 13 Uhr verlegt wurde.

Foto: FC 08 Boffzen

Rede und Antwort
Sonntag, 12. Januar 2020 17:54 Uhr
25 Tore in 12 Spielen: Torjäger Justin Mai im Gespräch mit der Redaktion
Sonntag, 29. Dezember 2019 15:45 Uhr

Hildesheim/Hameln/Holzminden (mm). Zwei Hamelner, mit einer Vergangenheit im Landkreis Holzminden, spielten in der Hinrunde der Saison 2019/2020 in ihren Vereinen groß auf. Adem Avci, welcher zweimal für den damaligen Kreisligisten TSV Pegestorf gestürmt und das Dorf von der Weser beinahe in die Bezirksliga geschossen hat, spielt bereits seine zweite Saison beim Oberligisten VfV Hildesheim, dem aktuellen Tabellenführer. Sein Bruder Mohammed spielte in der vergangenen Saison in der A-Jugend des SV06 Holzminden und ist derzeit mit seinen zehn Saisontreffer maßgeblich am Erfolg der Landesliga A-Jugendmannschaft der JSG Hameln-Land beteiligt.

Wir haben uns mit den beiden Stürmern im Classic Hameln zu einem Interview getroffen. In diesem Gespräch beantworten sie unter anderem, ob sie sich, trotz des deutlichen Altersunterschied, vorstellen können, irgendwann einmal als Sturmduo auf Torejagd zu gehen. Zudem verrät Adem Avci alle Details, wie sein Wechsel nach Hildesheim zu Stande gekommen ist und warum er sich in der Domstadt so wohlfühlt.

Redaktion: "Adem und Mohammed, schön, dass ihr beide die Zeit für dieses Interview gefunden habt."

Beide: "Sehr gerne."

Redaktion: "Adem, du bist im Kreis Holzminden durch deine Zeit bei Pegestorf noch bekannt. Lassen wir deinem jüngeren Bruder mal den Vortritt. Wie bist du zum Fußball gekommen und welche Jugendstationen hast du durchlaufen, Mohammed?"

Mohammed: "Ich habe anfangs mit ein paar Freunden auf der Straße gekickt. Da kamen wir auf die Idee, uns gemeinsam beim ESV Eintracht Hameln anzumelden. Ich bin anschließend zu Preußen Hameln und später zum TSV Klein Berkel gewechselt. In der B-Jugend wurde ich schließlich von Hysen Hasani entdeckt, wo ich für den TSV Klein Berkel gegen den TB Hilligsfeld sechs Tore geschossen habe."

Redaktion: "In der B-Jugend habe ich dich dann für Tündern gegen die JSG Forstbachtal in Holenberg spielen sehen. War das deine erste Saison im Bezirk?"

Mohammed: "Genau. Ich habe die ganze Zeit auf Kreisebene gespielt. Nach einem Probetraining habe ich dann in Tündern zugesagt. Ich bin dann auch gleich Kapitän geworden und habe den größten Teil der Saison auf der Innenverteidigerposition gespielt. In den letzten vier Saisonspielen durfte ich dann in der Offensive ran und habe dann auch gleich 16 Tore erzielt."

Redaktion: "Als Kapitän warst du in Tündern auch angekommen. Wie kam es dann dazu, dass wir dich in der vergangenen Spielzeit bei der Bezirksligamannschaft des SV06 Holzminden gesehen haben?"

Mohammed: "Steffen Niemeyer war zu dem Zeitpunkt der A-Jugendtrainer bei der JSG Hameln-Land. Er hat mir in einem Gespräch mitgeteilt, dass er mit mir in der Innenverteidigung plant und er mich somit nicht auf meiner Lieblingsposition im Sturm spielen lassen wollte. Das habe ich so nicht akzeptiert, sodass ich mich kurzfristig dem SV06 Holzminden angeschlossen habe, wo ich vorher unter anderem schon Malek Bero kannte."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Zeit in Holzminden zurück?"

Mohammed: "Ich wurde gut in der Mannschaft aufgenommen und es hat anfangs soweit alles gut geklappt. Ich habe in der Hinrunde 14 Tore erzielt. Die Hallensaison hat mit den zahlreichen Herren-Hallenturnieren Spaß gemacht. Da konnten wir uns gegen starke Gegner messen. In der Rückrunde gab es ein paar Probleme, sodass ich auch nicht mehr regelmäßig trainieren konnte. Zudem folgte der Trainerwechsel von Michael Schmidt auf Ali Chaabu. Dank der Unterstützung von Andreas Korte hat es dann auch wieder mit dem Training geklappt. Mit dem Klassenerhalt hatte ich dann ein versöhnliches Ende."

Redaktion: "Seit Sommer bist du wieder bei JSG Hameln-Land zurück. Aktuell seid ihr Vierter in der Landesliga und du blühst auch selbst auf. Habt ihr damit gerechnet?"

Mohammed: "Mit dem Saisonverlauf haben wir nicht gerechnet. Wir sind mit dem Saisonziel, die Klasse zu halten, in die Saison gegangen, da die Mannschaft auch fast nur aus dem jüngeren Jahrgang besteht. Jetzt wollen wir natürlich oben dranbleiben. Wir sind seit sieben Spielen ungeschlagen und haben unter anderem den Tabellenführer HSC Hannover besiegt. In zehn Spielen konnte ich zehn Tore erzielen und 14 Torvorlagen geben."

Redaktion: "Adem, vor zwei Jahren haben wir uns hier im Classic Hameln zu einem Interview getroffen und du hast einen Wechsel im Sommer 2018 kategorisch ausgeschlossen. Wie kam es zu dem Sinneswandel?"

Adem: "Nach dem Bezirkspokalsieg mit Lachem waren wir hier im Classic Hameln am feiern, als ich eine Facebook-Nachricht von Thomas Siegel, dem Trainer des VfV Hildesheim, erhielt, in welcher er sein großes Interesse an mir bekundet und mich um ein Telefonat gebeten hat. Ich wußte, dass Hildesheim hochspielt, sodass ich angefangen habe zu überlegen, zumal ich auch mütterlicherseits Verwandtschaft in Hildesheim habe. Ich habe zugesagt bei einem Blitzturnier für den VfV zur Probe mitzuspielen. Dort stand eine Partie gegen einen Kreisligisten und den Regionalligisten 1. FC Egestorf/Langreder auf dem Programm. Dort kam ich dann gegen Egestorf zum Einsatz. Der Trainer und der Vorstand haben mir nach dem Spiel in einem Gespräch mitgeteilt, dass ich sehr gut gespielt hätte und ich genau der Spielertyp sei, nach dem sie gesucht haben. In einem weiteren Probespiel gegen die U19 von VfL Wolfsburg habe ich dann auch ein Tor geschossen und anschließend den Einjahresvertrag unterschrieben."

Redaktion: "Du hast immer betont, dass der SV Lachem-Haverbeck, insbesondere Yalcin Ulus und Egcon Musliji, für dich wie eine Familie ist. Wie haben die Jungs deine Entscheidung aufgenommen?"

Adem: "Ich habe Yalcin und Egcon gleich eingeweiht und beide haben zu mir gesagt, dass ich so eine Chance nicht mehr bekommen werde und ich es machen soll. Die Mannschaft stand somit hinter mir und meine Familie auch."

Redaktion: "Die erste Saison nach dem Abstieg aus der Regionalliga war für den VfV Hildesheim keine einfache Spielzeit. Du selbst bist nur auf ein Tor gekommen und wurdest auch mal als Chancentod bezeichnet. Auf welcher Position hast du gespielt und warum konntet ihr in der vergangenen Saison nicht wie erhofft oben mitspielen?"

Adem: "Ich habe in meiner ersten Saison als hängende Spitze bzw. als Spielmacher gespielt. Meine Aufgabe war es also mehr die Bälle festzumachen und sie zu verteilen. Es war für mich ein sehr laufintensives Spiel. Ich konnte neben des erwähnten Tor 14 Vorlagen geben. Klar wird man als Stürmer an Toren gemessen, aber die treuen Fans und Vereinsverantwortlichen haben immer gesehen, dass ich für die Mannschaft alles gegeben habe. Im Nachhinein denke ich, dass uns in dieser Saison einfach die Erfahrung auf dem Platz gefehlt hat, da wir häufig mit sehr vielen jungen Spielern, die gerade aus der A-Jugend hochgekommen sind, in die Spiele gegangen sind."

Redaktion: "Du hattest zwischenzeitlich mal bei Kapellen-Erft in der Oberliga Niederhein gespielt, sodass für dich Oberligafußball nicht unbekannt war. Welche Unterschiede konntest du zwischen Bezirksliga und der Oberliga ausmachen?"

Adem: "Es wird einfach viel schneller und körperlicher gespielt. Anfangs hatte ich mich auch keiner der gegnerischer Trainer auf dem Schirm, aber mit der Zeit wurde ich dann, wie zu Zeiten in der Kreisliga, immer häufig gedoppelt, um mir meine Räume zu nehmen. Das hat mich mit der Zeit aber stärker gemacht."

Redaktion: "Die aktuelle Saison läuft für euch sensationell gut. Aus 19 Ligaspielen konntet ihr 49 Punkte mitnehmen, sodass ihr bereits jetzt einen Vorsprung von acht Punkten auf den Tabellenzweiten habt. Du hast auch schon acht Saisontore erzielt. Was hat sich im Sommer bei euch verändert und was war ausschlaggebend dafür, dass du deinen Einjahresvertrag überhaupt verlängert hast?"

Adem: "Wir haben mit Benjamin Duda einen neuen Trainer bekommen, der vorher im Jugendleistungszentrum von Eintracht Braunschweig tätig war. Thomas Siegel hat die Aufgabe des Sportdirektors übernommen. Ich hatte ein persönliches Gespräch mit Benjamin Duda, in welchem er mich voll überzeugt hat. In diesem Gespräch hat er mir offen und ehrlich von seinem geplanten Angriffspressing erzählt, in welchem er mich als Sturmspitze sieht. Ich habe die Entscheidung nie bereut. Ich nehme aus jeder Trainingseinheit etwas Neues mit. Insbesondere die Spielvorbereitung mit der Videoanalyse vom Vorspieltag bringt uns weiter. Insgesamt haben wir eine reifere Mannschaft und unsere Gegner finden gegen unser Angriffpressing und unseren Tempofußball keine Mittel. Dank des Vertrauens von Benjamin Duda läuft es bei mir mit elf Vorlagen und acht Toren auch gut."

Redaktion: "Bei dem Vorsprung auf den Tabellenzweiten kommt natürlich auch die Frage auf, ob die Meisterschaft euer Ziel ist. Ist dem so?"

Adem: "Nein - bei uns redet keiner von der Meisterschaft. Wir schauen von Spiel zu Spiel, basta."

Redaktion: "Was begeistert dich an Hildesheim?"

Adem: "Wir haben super Fans und Ultras, die bei jedem Spiel dabei waren. In Delmenhorst waren zum Beispiel 300 Auswärtsfans mit und auch bei den Heimspielen ist einfach ein Genuss ins Stadion einzulaufen und in fast jedem Heimspiel vor mehr als 1.000 Zuschauern zu spielen. Hildesheim ist einfach fußballverrrückt. Das beste Beispiel war die Aktion, als der Platz für das letzte Heimspiel gegen Arminia Hannover vorbereitet wurde und es am Spieltag morgens geschneit hat. Als ich die Fotos aus Hildesheim gesehen habe, bin ich fest davon ausgegangen, dass das Spiel ausfallen wird. Mit Schneeschiebern wurde der Platz vom Schnee befreit und wir haben Hannover mit 6:2 aus dem Stadion gefegt. Respekt für diese Aktion. Das hat gezeigt, dass alle für die Domstadt anpacken."

Redaktion: "Mohammed, du bist auch oft bei Spielen deines Bruders. Hast du dir schon etwas abgeguckt? Wie ist eure Verhältnis zueinander?"

Mohammed: "Ich bin eigentlich bei jedem Heimspiel von Adem in Hildesheim und habe mir auch schon vorher seine Spiele bei Pegestorf und Lachem angeguckt. Wir reden viel über Fußball. Ich habe durch ihn auch gesehen, welche Aufgaben man als Stürmer noch hat und mir zum Beispiel das Körper reinstellen abgeguckt. Das ist auch der Grund, warum mich mein Trainer Hysen Hasani mit Adem vergleicht."

Adem: "Mir ist es auch wichtig, dass er ab und zu da ist. Es pusht mich einfach noch mehr, wenn mein kleiner Bruder dabei ist und mir nach dem Spiel dann auch ein Feedback gibt."

Redaktion: "In der aktuellen Spielzeit spielt der HSC Blau-Weiß Tündern und der VfV Hildesheim in der Herren-Oberliga. Kommt es in Rückrunde zum "Bruder-Duell"?"

Mohammed: "Ich trainiere tatsächlich schon bei den Herren mit. Mein A-Jugendtrainer hat mit dem Trainer Siegfried Motzner darüber auch schon gesprochen. Er meinte zu ihm, dass ich, wenn ich weiter meine Leistung bringe, auch meine Einsätze in der Rückrunde bekommen werde und beim Auswärtsspiel in Hildesheim gegen Adem im Kader sein werde."

Redaktion: "Adem, habt ihr auch schonmal darüber nachgedacht irgendwann einmal zusammen bei einem Verein auf Torejagd zu gehen und was würdest du deinem Bruder für seine weitere fußballerische Laufbahn raten?"

Adem: "Da wir altersmäßig neun Jahre auseinander sind, haben wir darüber nie wirklich nachgedacht. Ich rate ihm auf jeden Fall so hoch wie möglich zu spielen, wie er es sich zutraut. Das ist für seine Entwicklung sehr wichtig. Da ist Tündern auf jeden Fall eine gute Adresse."

Redaktion: "Danke für das Gespräch. Wir drücken Euch für das Jahr 2020 die Daumen."

Foto: mm

 

 

 

 

 

Samstag, 07. Dezember 2019 10:20 Uhr

Boffzen (mm). Immer seltener schaffen es Spieler aus dem ländlichen Raum in die Jugendbereiche von Bundesligisten zu kommen. Ein Gegenbespiel, das man es doch schaffen kann, stellt der aus Boffzen stammende Luis Ortmann dar. Seit mittlerweile dreieinhalb Jahre kickt der Stürmer in der Jugend beim SC Paderborn, was für uns Grund genug war, um mit ihm gemeinsam in die Interviewreihe der Winterpause 2019/2020 zu starten.

Im Gespräch verrät Ortmann, welchen Aufwand er in den letzten Jahren betrieben hat, um sich sportlich bei den Paderbornern zu entwickeln, in welchen Ligen er gespielt hat, welche Erfolge er bisher sammeln konnte und wie die Chance stehen, als Eigengewächts beim SCP Profi zu werden.

Redaktion: "Schön, dass du dir für uns Zeit nimmst."

Luis: "Sehr gerne."

Redaktion: "Wie bist du zum Fußball gekommen und mit wievielen Jahren hast du im Verein angefangen?"

Luis: "Ich habe bereits mit drei -vier Jahren mit meinem älteren Bruder Jannis (Anm.d.Red.: aktueller Spieler der ersten Mannschaft des SV Höxter) im Garten gekickt. Dann ging es auch relativ schnell in den Verein. Unter Ingo Neils habe ich dann bei der JSG Boffzen/Fürstenberg angefangen. Dort bin ich auch relativ schnell zum Offensivspieler geworden."

Redaktion: "Auch in Auswahlmannschaften warst du schnell vertreten."

Luis: "Ja, genau. In der Holzmindener Kreisauswahl habe ich unter Andreas Struck und Klaus Kowalski gespielt. Mit den aktuellen Kreisligaspielern Justian Brandt (TSV Kirchbrak) sowie Marvin und Leon Wessel (TSV Holenberg) habe im Stützpunkt unter der Leitung von Werner Brennecke viel dazugelernt. Nach dem Stützpunkt sollte ich eigentlich weiter in die Niedersachsenauswahl nach Barsinghausen. Dies hat sich durch meinen Wechsel nach NRW aber zerschlagen. Dafür habe ich im Kreis Höxter neben der C-Jugend in Brakel auch im Stützpunkt gekickt."

Redaktion: "Warum hast du die JSG Boffzen/Fürstenberg in Richtung Brakel verlassen?"

Luis: "Ich habe als D-Jugendlicher damals in unserer C-Jugend Bezirksligamannschaft gespielt. In der Bezirksliga sind wir dann auch ziemlich deutlich abgestiegen. In der Folgesaison gab es bei der JSG Boffzen/Fürstenberg keine C-Jugendmannschaft, sodass ich mir eine andere Mannschaft suchen musste. Unter Thorsten Kraut habe ich bei der SpVg Brakel ein Probetraining absolviert, wo ich dann auch angenommen wurde und unter ihm zwei Jahre spielen durfte."

Redaktion: "Wie blickst du auf deine Zeit in Brakel zurück?

Luis: "Ich habe etwas gebraucht, um mich an die Landesliga gewöhnen, zumal ich im ersten Jahr noch als Rechtsverteidiger eingesetzt wurde. In der Saison haben wir souverän die Klasse gehalten, was auch das Saisonziel war. Im zweiten Jahr lief es dann sowohl für das Team als auch für mich wesentlich besser. Ich habe teilweise im rechten Mittelfeld oder im Sturm gespielt und bin mit 21 Toren auch Torschützenkönig geworden. Die Saison haben wir in den TOP 5 abgeschlossen. Insgesamt war es eine tolle Zeit. Dafür bin ich Brakel auch sehr dankbar."

Redaktion: "Gegen welche Teams habt ihr mit Brakel in der Landesliga gespielt?"

Luis: "Wir haben unter anderem gegen Paderborn, Rödinghausen, Lippstadt, Verl und Münster gespielt. Die Duelle haben mich sehr weitergebracht. Mit diesem Verlauf habe ich echt nicht gerechnet."

Redaktion: "Wann kam der Kontakt zum SC Paderborn zu Stande?"

Luis: "Im Frühjahr haben sie bei mir angefragt und mich zum Probetraining eingeladen. Ich habe dann zweimal mittrainiert und den Trainer überzeugt. Ich war in den Gesprächen zunächst für die U16 vorgesehen, die wie Brakel, in der Landesliga gespielt haben, sodass ich mir die Frage gestellt habe, ob der Aufwand sich lohnen würde, um in der gleichen Liga zu spielen. Dann kam aber relativ schnell die Nachricht, dass sie mich gern für die U17, die Westfalenligamannschaft, haben möchten. Diesen Sprung wollte ich dann gerne machen. Brakel hat mir auch keine Steine in den Weg gelegt und ich wurde weiterhin von meinem Trainer Thorsten Kraut unterstützt, zudem der Kontakt nie abgerissen ist."

Redaktion: "Wie bist du dann zu den Trainingseinheiten und zu den Spielen gekommen?"

Luis: "Da ich mein Abitur in Höxter gemacht habe, hatte ich an den Trainingstagen meist bis 15 Uhr Schule. Gegen 16.10 Uhr saß ich im Zug und bin dann abends um 21 Uhr zurück in Boffzen gewesen. Klar war das viel Aufwand, den ich betrieben habe, aber ich habe die Fahrzeit immer effektiv für Hausaufgaben und für's Lernen genutzt. Zu den Spielen ist mein Vater dann gefahren. Meine schulische Leistung hat darunter aber nicht gelitten, sodass ich am Ende auch mit meinem Abischnitt zufrieden war."

Redaktion: "Wie verlief deine B-Jugend Zeit in Paderborn?"

Luis: "Die B-Jugend Zeit war gut für meine Entwicklung. In der ersten Saison haben wir uns ein Zweikampf mit Preußen Münster, um den Aufstieg in die Bundesliga geliefert. Im zweiten Jahr haben wir dann den Aufstieg in die Bundesliga geschafft, wo ich in der Westfalenliga mit 16 Treffern auch Torschützenkönig geworden bin".

Redaktion: "In deiner ersten A-Jugend Saison hast du den Abstieg aus der Bundes- in die Westfaliga miterlebt. Wie kam es zu dem Abstieg?"

Luis: "Wir sind endgültig erst am letzten Spieltag abgestiegen. Wir mussten mit fünf Toren Unterschied in Oberhausen gewinnen und Münster musste verlieren. Münster hat gewonnen und wir haben 3:3 gegen Oberhausen gespielt. Leider waren wir schwach in die Spielzeit gestartet und hatten auch einen Trainerwechsel. Gegen Ende der Saison haben wir uns gesteigert, was jedoch dann zu spät war."

Redaktion: "Wie blickst du selbst auf deine bisher einzige Saison in der Bundesliga zurück?"

Luis: "Ich habe zunächst eher selten von Anfang an gespielt und kam dann immer als Einwechselspieler rein. Aber ich hatte gegen Ende der Saison eine gute Phase, wo ich fünf - sechs Spiele von Beginn an spielen durfte und das Vertrauen auch mit fünf Bundesligatoren zurückzahlen konnte."

Redaktion: "Wie läuft die aktuelle Saison?"

Luis: "Wir haben das Ziel, uns individuell und auch als Mannschaft ständig weiter zu entwickeln und sind mit sechs Siegen stark in die Saison gestartet. Leider hatten wir mit einer Niederlage und einem Unentschieden einen Durchhänger. Dank des Sieges am vergangenen Wochenende, bei dem ich das Siegtor in der letzten Minute erzielt habe, sind wir aber wieder Erster. Ich hoffe, dass das nach den letzten beiden Hinrundenspiele auch so bleiben wird."

Redaktion: "In dieser Saison trägst du sogar die Kapitänsbinde. Wie kam es dazu?"

Luis: "In der Vorbereitung hat der Trainer bei den Spielen getestet, sodass mehrere Spieler mal die Kapitänsbinde auf dem Platz getragen haben. Am Ende der Vorbereitung hat der Trainer mit uns geredet und mich als Kapitän festgelegt. Dieses Amt habe ich dann natürlich gerne angenommen."

Redaktion: "Mit 18 Jahren hast du auch schon dein erstes Herren-Oberligaspiel für die U21 des SC Paderborn absolviert. Welche Unterschiede konntest du erkennen?"

Luis: "Da konnte man schon große Unterschiede erkennen. Besonders das Tempo, welches die Spieler auf dem Spielfeld gehen, war viel höher als im Jugendbereich."

Redaktion: "Gibt es auch schon Spieler, gegen die du gespielt hast, die bereits in der Bundesliga spielen?"

Luis: "Ich habe gegen Armel Bella-Kotchap vom VfL Bochum gespielt, welcher im DFB-Pokalspiel gegen Bayern kurz vor Schluss wegen eines Handspiels die Rote Karte sah. Aber ansonsten gibt's noch ein paar weitere Spieler, die schon einen Profivertrag unterschrieben haben."

Redaktion: "Beim SCP gibt es einen Perspektivkader - Was ist das genau?"

Luis: "Während der Länderspielpause leitet das Profitrainerteam um Cheftrainer Steffen Baumgart Trainingseinheiten für die Talente aus der U17, U19 und U21. Da war ich letzte Saison öfter schonmal dabei. Mit diesem Kader haben wir ja auch das Benefizspiel in Brakel bestritten. Das ist eine super Sache und man kann sich dadurch nochmal beweisen. Es gibt jedoch keinen festen Perspektivkader. Das ändert sich jedes Mal aufs Neue, je nachdem wie die Leistungen in den einzelnen Mannschaften sind. Es könnte somit auch sein, dass ich bei schwächeren Leistungen beim nächsten Mal nicht mehr dabei bin."

Redaktion: "Wie ist Steffen Baumgart als Trainer?"

Luis: "Man merkt, dass er von seiner Idee Fußball zu spielen voll überzeugt ist und er vorallem gewillt ist, junge Spieler zu entwickeln. Er lebt den Fußball! Die Jugendmannschaften des SCP spielen ja auch nach dem System, wie es die aktuelle Bundesligamannschaft macht."

Redaktion: "Du hast das Benefizspiel in Brakel angesprochen. Wann hast du erfahren, dass du dabei sein darfst und wie fandest du es unter so vielen Zuschauern zu spielen?"

Luis: "Ich habe Anfang der Woche erfahren, dass ich dabei sein werde, was mich natürlich gefreut hat. Steffen Baumgart hat einfach gesagt, dass wir rausgehen sollen und es genießen sollen, vor so einer Kulisse zu spielen. Für mich war es das erste Mal vor so einer großen Kulisse - und dann auch noch in Brakel. Das hat schon richtig Lust gemacht und klar wollte ich mich auch zeigen. Aber letztendlich ging es an dem Abend nicht um das Sportliche, sondern vielmehr um den guten Zweck."

Redaktion: "Wie lebst du jetzt in Paderborn und was machst du derzeit außer Fußball?"

Luis: "Ich absolviere derzeit beim Kreissportbund ein freiwilliges soziales Jahr und lebe mit vier meiner Mannschaftskollegen in einer WG. Ich habe im Prinzip nur dienstags frei und fahre meist samstags nach den Vormittagseinheiten nach Boffzen. Unsere Spiele finden in der Regel, egal ob heim oder auswärts, sonntags um 11 Uhr statt."

Redaktion: "Dein Vertrag endet im Sommer. Wie geht es dann weiter?"

Luis: "Die Gespräche werden im Frühjahr stattfinden und dann werde ich sehen, wo mich der Weg hinführt. Mein Ziel ist es jedenfalls höchstmöglich zu spielen und mich weiterzuentwickeln, ohne Druck. Meine Eltern unterstützen mich immer so gut es geht und mein Bruder war nie neidisch, sondern hat mich ebenfalls gut unterstützt."

Redaktion: "Wie siehst du deine Chance? Hattest du mal Anfragen von anderen Vereinen?"

Luis: "Aus guten Jahrgängen haben immer so drei - vier Spieler einen Profivertrag bekommen. Die trainieren bei der ersten Mannschaft und bekommen dann ihre Einsätze bei der U21. Ich hatte mal im Jugendbereich eine Anfrage von Arminia Bielefeld, dies kam jedoch aufgrund des Abiturs und da ich mich beim SCP sehr wohlfühle nicht infrage. Zudem finde ich in Paderborn super Bedingungen vor, um mich als Spieler zu entwickeln. Dies ist auch der Hauptgrund, warum ich mich nie mit einem Vereinswechsel befasst haben, sodass ein Wechsel nach Bielefeld nie eine Option war."

Redaktion: "Hast du noch Kontakte zu Spielern vom FC 08 Boffzen? Guckst du dir in deiner Heimat auch mal Spiele an?"

Luis: "Felix Senftleben, Maxi Bost und Pascal Krause sehe ich gelegentlich mal. Ich versuche eigentlich immer die Boffzer Jungs bei den Derbys gegen Fürstenberg und Holzminden zu unterstützen, was aber zeitlich nicht immer klappt. Ansonsten guck ich öfter mal bei meinem Bruder in Höxter zu oder ab und zu auch noch in Brakel."

Redaktion: "Danke, dass du uns so viel Einblick in dein Fußballerleben gegeben hast. Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute und bleib vor allem gesund und möglichst verletzungsfrei."

Luis: "Dankeschön. Ich melde mich, wenn es etwas Neues von gibt!"

Foto: mm

 

 

Mittwoch, 29. Mai 2019 16:58 Uhr

Salzhemmendorf/Egestorf/Bremen (mm). Gute zwei Jahre ist es her - da traf sich die Redaktion mit dem damaligen Regionalligaspieler des Regionalligaaufsteiger 1. FC Egestorf-Langreder Kevin Schumacher auf dem Sportplatz in Salzhemmendorf. Seit Sommer spielt der frühere Torjäger des SV BW Salzhemmendorf und der SpVgg Bad Pyrmont für die U23-Mannschaft des SV Werder Bremen in der Regionalliga Nord. Zuletzt durfte das Talent aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont sogar ein Testspiel mit den Profis bestreiten. Das Vertrauen zahlte der mittlerweile 21-Jährige zurück und trug sich auch gleich in die Torschützenliste ein. Wir haben die Chance genutzt, unser Interview mit Kevin Schumacher fortzusetzen und wünschen Euch viel Spaß beim Lesen. 

Redaktion: "Hallo Kevin, schön, dass wir unser Interview fortführen können. Bei dir ist in der Zwischenzeit ja einiges passiert. Wie geht’s dir?"

Kevin Schumacher: "Ja, das stimmt. Bei mir hat sich einiges verändert, aber mir geht es soweit ganz gut."

Redaktion: "Den erhofften Klassenerhalt habt ihr in deiner ersten Regionalligasaison beim 1. FC Egestorf-Langreder geschafft. Im Sommer 2017 folgte für dich das nächste Highlight. Du durftest in deinem Heimatkreis Hameln-Pyrmont gegen das AWesA-Allstarteam in Hastenbeck antreten. Wie hast du davon erfahren und was waren deine ersten Gedanken?

Kevin Schumacher: "Dass wir nach der Hinrunde, die nicht so gut gelaufen ist, noch so eine starke Rückserie gespielt haben, hat uns selbst auch überrascht. Doch über unser Teamgefühl und unsere Gemeinschaft haben wir es gepackt. Dass ich gegen das AWesA-Allstarteam antreten durfte, hat mich sehr gefreut. Ich habe das ganz normal über den AWesA erfahren. In meiner Heimat, mit meiner Mannschaft, vor vielen Zuschauern zu spielen, war super."

Redaktion: "Zum 8:0-Sieg konntest du drei Treffer und zwei Vorlagen beisteuern. Wie fandest du dieses Spiel? Denkst du daran noch gerne zurück?"

Kevin Schumacher: "Wir hatten uns vorgenommen das Spiel zu gewinnen und den Leuten unsere Qualität zu zeigen. Ich denke, dass uns das gelungen ist. Daher denke ich gerne an die Partie zurück, da es sehr viel Spaß gemacht hat."

Kevin Schumacher beim AWesA-Allstargame im Dress des 1. FC Germania Egestorf-Langreder Foto: mm

Redaktion: "In der gleichen Vorbereitung gab es auch ein Aufeinandertreffen mit Hannover 96, die sich nach dem Bundesligaaufstieg in der Vorbereitung befanden. Wie war es gegen Profis zu spielen?"

Kevin Schumacher: "Für mich war es das erste Spiel gegen einen Bundesligisten. Es hat Spaß gemacht. Ich wollte sehen, wie ich gegen so ein Team zurechtkomme und habe gemerkt, dass ich auf jeden Fall mithalten kann."

Redaktion: "Im zweiten Jahr machtest du mit sieben Toren und 14 Torvorlagen weiter auf dich aufmerksam. Wann war für dich klar, dass das Kapitel Egestorf/Langreder bereits nach zwei Jahren enden sollte?"

Kevin Schumacher: "Die zweite Saison war nicht nur von mir sehr gut, sondern das gesamte Team hat eine überragende Saison gespielt. Am Ende sind wir ja Fünfter geworden, womit wohl keiner gerechnet hat. Daher sind wir sehr stolz darauf. Ich habe gemerkt, dass ich mehr möchte und den nächsten Schritt gehen will. Wäre die Möglichkeit bei Werder zu spielen nicht gekommen, hätte ich aber auch kein Problem gehabt weiter bei Egestorf zu spielen. Der Verein ist mir schon ans Herz gewachsen."

Redaktion: "Im Sommer 2018 bist du, für uns doch etwas überraschend, zum SV Werder Bremen in die U23 gewechselt. Wie kam der Kontakt nach Bremen zu Stande? Was hat dich in den Gesprächen besonders überzeugt?"

Kevin Schumacher: "Über meinen Berater kam der Kontakt zustande. Ich bin sehr dankbar, dass ich hier die Chance bekommen habe, um meinen Traum zu erfüllen. Die Gespräche waren sehr gut. Sie haben mich schnell davon überzeugt, dass ich hierher will.

Redaktion: "Wie wurdest du in der Bremer Mannschaft aufgenommen? Wie verlief deine erste Saison?"

Kevin Schumacher: "Ich wurde hervorragend aufgenommen, habe neue Freunde gefunden und hatte wirklich jeden Tag Spaß daran, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Die erste Saison lief für mich persönlich ganz gut. Ich möchte aber in der neuen Saison nachlegen."

Redaktion: "Bist du in Bremen weiterhin als Halb-Profi unterwegs oder lebst du derzeit nur vom Fußball? Wie sieht deine typische Woche aus?"

Kevin Schumacher: "Man kann schon sagen, dass ich ein Profi bin. Fußball ist jetzt mein Beruf. Dass ich das jetzt sagen kann, macht mich sehr stolz. Meine typische Woche sieht so aus, dass wir jeden Tag trainieren, manchmal sogar zweimal."

Kevin Schumacher beim Training Foto: WERDER.DE

Redaktion: "Du kommst aus dem ländlichen Salzhemmendorf. Wie hast du dich in der Zwischenzeit in der Großstadt eingelebt?"

Kevin Schumacher: "Das war am Anfang nicht so einfach. Es war vieles neu. Zum ersten Mal war ich weiterweg von der Heimat. Dadurch, dass meine Freundin mit mir nach Bremen gezogen ist, ist die Eingewöhnung bedeutend einfacher gewesen."

Redaktion: "Am Profifußball warst du vor Kurzem erst nah dran, als du gemeinsam mit Spielern wie Claudio Pizarro beim Testspiel gegen den VfL Oldenburg spielen durftest und auch gleich ein Tor erzielen konntest. Wie hast du von deinem Testspieleinsatz erfahren und wie es mit den gestandenen Profis zusammenzuspielen?"

Kevin Schumacher: "Das war ein tolles Erlebnis. Ich habe am Sonntagabend eine Nachricht bekommen, dass ich zum Spiel mitfahren soll. Es war großartig mit den Profis zu spielen. Man merkt ihnen die große Qualität an – auf und neben dem Platz. Es ist großartig, dass ich die Möglichkeit bekomme habe."

Redaktion: "Trainierst du auch ab und zu bei den Profis mit? Ist es denkbar, dass du im Sommer bei der Vorbereitung der Profis mitmachst, wie dein ehemaliger Mitspieler Hendrik Weydandt es in Hannover gemacht hat?"

Kevin Schumacher: "Bisher warte ich noch auf ein Training bei den Profis, aber ich hoffe natürlich, dass ich mal die Chance bekomme. Für mich war es jedoch wichtig, dass ich mich erstmal bei der U23 einbringe und dort meine Leistung bringe."

Redaktion: "Du hast in Bremen noch ein Jahr Vertrag. Hoffst du, wie die aus Hannover stammenden Eggestein-Brüder, den Sprung aus der Bremer U23 zu den Profis zu schaffen?"

Kevin Schumacher: "Das wäre natürlich ein Traum. Dafür trainiere ich jeden Tag, aber es ist noch ein weiter Weg. Sollte mir das bei Werder gelingen, fände ich das großartig, weil der Verein und das Umfeld super sind. Aber auch dafür muss ich erstmal meine Leistung bei der U23 bringen. Und das werde ich in der neuen Saison wieder versuchen."

Redaktion: "Wir drücken dir weiter die Daumen und hoffen weiter positiv von dir hören zu können. Vielen Dank für das Gespräch."

Fotos: mm & WERDER.DE

Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr

Holzminden (mm). Bereits mit 17 Jahren ist Holzmindens Kevin Walter Kreisauswahltrainer des NFV Kreises Holzminden, womit er wohl der jüngste Kreisauswahltrainer in ganz Niedersachsen sein müsste. Wir haben uns mit Kevin Walter zu einem Interview getroffen und blicken gemeinsam auf seinen bisherigen sportlichen Werdegang. Zudem verrät er, wie er Jugendtrainer geworden ist und welche kurz- und langfristigen Ziele er als Trainer verfolgt.

Redaktion: "Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen?"

Kevin: "Mit vier Jahren habe ich zu Hause im Garten gespielt. Als dann im Sommer die Weltmeisterschaft im TV kam, war es natürlich mein Traum einmal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann beim SV06 Holzminden im Verein angefangen und dort unter Uwe Schreiber gespielt."

Redaktion: "Hast du die ganze Zeit in Holzminden gespielt? Auf welche Erfolge kannst du zurückblicken und auf welcher Position bist du zu Hause?"

Kevin: "Ich habe bis zur D-Jugend in Holzminden gespielt, wo ich in der F- und E-Junioren jeweils einmal Hallenkreismeister geworden bin. In einer der beiden Altersklassen konnten wir sogar Vize-Hallenbezirksmeister werden. In der D-Jugend bin ich dann für zwei Jahre zum SV Höxter gegangen, wo ich auch einmal als Spieler in einem Spielbericht gelobt wurde. Dort wird ein anderer Fußball gespielt, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Klar ist es schön Siege zu feiern und wenn man Fortschritte sieht, aber ich finde die Zeit mit der Mannschaft auch nach Niederlagen ist viel wichtiger. Danach bin ich dann zurück zum SV06 gegangen, wo ich bis auf eine kurze Zeit im Bezirk, ausschließlich auf Kreisebene gespielt habe. Ich bin in der Verteidigung zu Hause."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden? Wen hast du bisher in Holzminden trainiert?"

Kevin: "Die Idee Trainer zu werden, hatte ich bereits früh. Mit fünf - sechs Jahren hat man mit Freunden ja schon gebolzt und wir hatten uns vorgenommen, wenn wir 12 Jahre alt sind, eine Mannschaft zu leiten. Es ist dann ein wenig anders gekommen. Mit 14 habe ich dann mit dem Trainieren der F-Jugend angefangen, mit der ich auch immer hochgegangen bin. Von den insgesamt 30 Kindern, die ich am Anfang hatte, sind in meiner aktuellen E1 noch zehn da und zwei Spieler sind neu dazugekommen, fünf meiner Spieler spielen in der Kreisauswahl. Mich haben in der Anfangszeit Benjamin Beineke und Alex Wolkowiski, dann Artur Knaub und derzeit Michelle Dötzer unterstützt, denen ich auf diesem Weg dafür danken möchte."

Redaktion: "Wie verlief die Junior-Coach Ausbildung?"

Kevin: "Ich wollte mich weiterbilden und früher oder später eine Trainerlizenz machen. Die Junior-Coach Ausbildung habe mit 15 Jahren unter der Leitung von Sebastian Baar, der aktuell in der Regionalligamannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt, in Bad Sachsa gemacht. Es war eigentlich eine reine Vereinsveranstaltung, bei der ich neben 15 weiteren Jugendtrainern, die zwischen 14 und 18 Jahren waren, mitmachen durfte. Hierbei ging es um den Juniorenbereich. Bei der Schulung wurde uns der Umgang mit den Kindern vermittelt und mir erst richtig bewußt geworden, dass die Kinder zu mir aufschauen und mich als ihr Vorbild nehmen. Der Junior-Coach Lehrgang ging eine Woche der Osterferien. Wir haben neben den Theoriestunden auch viel Praxisarbeit für den E- und F-Juniorenbereich gemacht. Ich find's klasse, dass der NFV den kompletten Lehrgang bezahlt und somit junge Trainer fördert."

Redaktion: "Wo hast du deine C-Lizenz gemacht?"

Kevin: "Für die Juniorcoaches wurde auch ein extra Lehrgang in Barsinghausen angeboten, was schon eine andere Hausnummer war. Da die Junior-Coach Ausbildung der erste Teil der C-Lizenz ist, ging die C-Lizenz für mich nur zwei Wochen mit einer Abschlussprüfung, für die man lernen musste. Das war eine super Zeit. Alle hatten Lust dazu. Wir haben jeden Abend von 22 - 2 Uhr noch zusammengesessen und gelernt, da wir nicht wußten, was uns in der Prüfung erwarten würde. Wir mussten eine mündliche Prüfung bei einem Sportwissenschaftler ablegen und eine Lehreinheit als Lehrprobe ausarbeiten. Ich hatte das Thema Passen. Bei der Lehrprobe musste ich dann den Hauptteil vorstellen. Ich habe mit 97 von 100 möglichen Punkten das beste Ergebnis eingefahren. Da der Kurs nur für 14 - 18-Jährige war, konnte man auch recht schnell gute Kontakte aufbauen. Zu den meisten habe ich noch Kontakt."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie engagierst du dich noch im Verein?"

Kevin: "Aktuell trainiere ich die E-Jugendmannschaft mindestens zweimal die Woche und am Wochenende ist meist ein Spiel. Manchmal helfe ich auch beim Torwarttraining der F-Jugend aus. Ich habe aber auch schonmal übergangsweise für 3 Monate die G-Jugend trainiert oder zuletzt auch bei einem Turnier der Hallenkreismeisterschaft in der Regie geholfen. Neben dem Fußball bin noch in der Feuerwehr tätig und gehe ja auch in die 11. Klasse des Campe Gymnasium in Holzminden."

Redaktion: "Wie bist du Kreisauswahltrainer geworden? Was sind dort deine Aufgaben?"

Kevin: "Ich habe mich beim NFV offiziell um den Platz als Kreisauswahltrainer beworben und bin dann mit Markus Verwohlt ins Gespräch gekommen. Er hat mich eingeladen ein Probetraining mit der Kreisauswahl zu leiten, welches neben ihm auch vom weiteren Kreisauswahltrainer Fabian Cornelsen und Kreisvorsitzenden August Borchers beobachtet wurde. Ich konnte sie überzeugen, sodass ich seitdem zum Team der Kreisauswahltrainer dazugehöre. Alle zwei Wochen findet das Training in Holzminden statt, davor haben wir auch ab und zu in Kirchbrak trainiert. Neben der Trainingseinheiten, welche 2 Stunden und 15 Minuten dauern, habe ich mit Markus Verwohlt zusammen den Jahrgang 2009 für die nächste Kreisauswahl gesichtet und die aktuelle Kreisauswahl bei Turnieren gecoacht."

Kevin Walter mit der Kreisauswahl

Redaktion: "Wie bereitest du dich auf die Trainingseinheiten vor?"

Kevin: "Ich stelle mir vor jeder Trainingseinheit die Frage "Was möchte ich trainieren?" und lege somit ein Thema fest, an welchem ich in der ganzen Trainingseinheit festhalte. Die Vorbereitung auf die Trainingseinheit dauert meist eine Stunde, die man sich als Trainer auch nehmen sollte. Man sollte in den untersten Bereichen auch ab und zu die Koordination schulen." 

Redaktion: "Du hast vor Kurzem deinen Schiedsrichterschein gemacht. Wie kam es dazu?"

Kevin: "Ich habe den Schiedsrichterschein vorrangig gemacht, um die Voraussetzungen für die B-Lizenz zu erfüllen. Seit der Ausbildung reizt es mich auch, mich als Schiedsrichter bei Spielen zu probieren. Allerdings werde ich erstmal meine B-Lizenz machen, ehe ich dann im Sommer selbst zur Pfeife greifen werde. Ein Traum von mir ist es eines Tages in einem Gespann mit meiner älteren Schwester Marie Christin Walter aufzulaufen. Sie war schon in der 2. Frauen Bundesliga aktiv, aber hat zuletzt arbeitsbedingt aufgehört. Was sie erreicht hat, macht mich stolz. Vielleicht schaffen wir ja trotzdem mal, dass sie pfeift und ich als Linienrichter an der Seite stehe."

Redaktion: "Welche Voraussetzungen muss man für die B-Lizenz erfüllen?"

Kevin: "Für die B-Lizenz muss man mindestens 16 Jahre alt und einem Verein zugehörig sein, die C-Lizenz haben, einen sportlichen Test machen, ärztlich tauglich sein und einen Erste-Hilfe Schein haben, der nicht älter als zwei Jahre alt ist. Zudem muss man einen sportlichen Lebenslauf einreichen, in dem man vorlegt, welche Altersklassen man bereits trainiert hat. Die B-Lizenz dauert 3 Wochen und ist nicht gerade günstig. Da ich diese für mich mache, bezahle ich sie aus der eigenen Tasche, auch wenn sich der SV06 Holzminden mit Sicherheit an den Kosten beteiligt hätte."

Redaktion: "Welche Ziele als Trainer hast du?"

Kevin: "Ich möchte jede Woche das beste Training vermitteln und deswegen bilde ich mich auch fort. Bei der B-Lizenz sind die maximalen 15 Punkten mein Ziel, ich wäre allerdings auch mit zehn Punkt zufrieden, die ich benötige, um im nächsten Schritt die darauf aufbauende Elite Jugendlizenz machen zu können, die einen befügt eine Stützpunktmannschaft zu trainieren. Mein eigentliches Ziel war es mit 22 Jahren die B-Lizenz zu haben und eine Kreisauswahl zu trainieren, was ich dann wohl bereits mit 18 Jahren schaffen werde. Mein Traum lebt weiter: Ich möchte mein Hobby irgendwann zum Beruf machen. Wenn's mit dem Profibereich nicht klappt, wäre ich mit einer Oberliga- oder Landesligaherrenmannschaft schon zufrieden, was denk ich realistischer ist."

Redaktion: "Möchtest du noch weiterspielen oder nicht nur auf das Trainerwesen spezialisieren?"

Kevin: "Ich möchte auf jeden Fall neben meinen Trainertätigkeiten weiterspielen. So sammelt man auch als Spieler Erfahrungen, die man als Trainer an seine Spieler weitergeben kann. Fußballspielen macht mir einfach Spaß. Ich kann nicht ohne Fußball, auch wenn ich nicht der beste Spieler bin."

Redaktion: "Feuerwehr, Abitur, Fußball spielen und Kinder trainieren - wie schaffst du das?"

Kevin: "Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe tolle Eltern, die mich viel unterstützen und ohne die ich nie soweit gekommen wäre. Meine Freunde haben für mein Engagement ihr vollstes Verständnis und unterstützen mich sogar bei Trainings, wenn ich mal jemanden brauche. Das Ehrenamt hat in meinem Leben einen hohen Stellwert, weshalb für mich auch Geld überhaupt keine Rolle spielt. Ich trainiere auch nicht, um am Ende Meister zu werden und in der Zeitung zu stehen, für mich spielt die Entwicklung der Spieler eine viel wichtigere Rolle, die man nicht immer in sportlichen Erfolgen messen muss."

Redaktion: "Wir danken dir für das sehr interessante Gespräch und freuen uns, dass es in unserer Region einen so engagierten jungen, lernwilligen Trainer gibt. Wir drücken dir für die B-Lizenz die Daumen und hoffen, dass du uns im Kreis noch ein wenig erhalten bleibst und du deine gesetzten Ziele irgendwann erreichst."

Kevin: "Danke."

Kevin Walter mit seiner E-Jugend

Fotos: mm und privat

 

 

Jugend
Freitag, 24. Januar 2020 06:29 Uhr
D-Junioren spielen ihre zweite Vorrunde
Samstag, 18. Januar 2020 08:29 Uhr

Delligsen (mm). Am vergangenen Samstag fand in der Delligser Sporthalle die Vorrunde der B-Junioren statt. Ursprünglich sollten elf Teams an den Start gehen. Da die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II keine Mannschaft zusammenbekommen hat, sind nur zehn Teams angetreten, um die acht Endrundenteilnehmer auszuspielen. Die Endrunde wird am Sonntag, den 23. Februar in Eschershausen stattfinden.

In der Gruppe A standen sich der MTSV Eschershausen, der TSV Lenne, die SG Wesertal, die JSG Forstbachtal I, der MTV Bevern und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I gegenüber. In dieser Gruppe sollten zwei Mannschaften ausscheiden. Souverän konnten sich die JSG Forstbachtal I, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I und der TSV Lenne für die Endrunde qualifizieren. Während der MTV Bevern I ohne Punkte ausgeschieden ist, spielten der MTSV Eschershausen und die SG Wesertal um den letzten Endrundenplatz. Die SG Wesertal hatte sechs Punkte auf dem Konto, doch wäre bei einer Niederlage gegen die Raabestädter aufgrund des schlechteteren Torverhältnisses ausgeschieden. Die beiden Teams trennten sich mit einem torlosen Unentschieden voneinander, sodass sich die SG Wesertal das letzten Endrundenticket sichern konnte.

Tabelle

1. JSG Forstbachtal I 11:3 Tore 13 Punkte

2. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 10:3 Tore 10 Punkte

3. TSV Lenne 7:5 Tore 9 Punkte

4. SG Wesertal 6:11 Tore 7 Punkte

5. MTSV Eschershausen 1:5 Tore 4 Punkte

6. MTV Bevern I 2:10 Tore 0 Punkte

Die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II trat in der Gruppe B nicht an, sodass sich die JSG Forstbachtal II, die JSG Hils, die JSG Ottenstein und der MTV Bevern automatisch für die Endrunde qualifiziert haben. Ungefährderter Gruppensieger wurde die JSG Forstbachtal II, die alle ihre Partien für sich entscheiden konnte. Der MTV Bevern II kassierte gegen die JSG Forstbachtal II eine Niederlage und konnte die Partien gegen die JSG Ottenstein und die JSG Hils gewinnen, sodass sie auf dem zweiten Gruppenplatz gelandet sind.

Tabelle

1. JSG Forstbachtal II 19:1 Tore 12 Punkte

2. MTV Bevern II 10:6 Tore 9 Punkte

3. JSG Hils 8:9 Tore 4 Punkte

4. JSG Ottenstein 7:8 Tore 4 Punkte

5. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 0:20 Tore 0 Punkte

Fotos: mm

Freitag, 17. Januar 2020 18:21 Uhr

Delligsen (mm). Am vergangenen Sonntag fand in der Delligser Sporthalle die Vorrunde der A-Junioren statt. Ursprünglich hatte der Kreisjugendausschuss mit zehn Teams geplant. Vorzeitig hatte eine Mannschaft zurückgezogen, sodass es in der Vorrunde darum ging, die acht Enrundenteilnehmer auszuspielen. Die Endrunde wird am Samstag, den 22. Februar in Eschershausen stattfinden.

In der Gruppe A gingen die JSG Hils, der MTSV Eschershausen, der TUSPO Bad Münder und die JSG Emmerthaler Kickers an den Start. Aus dieser Gruppe waren bereits alle vier Teams für die Endrunde qualifziert, sodass diese Gruppe zu Testzwecken genutzt werden sollte. In dieser Gruppe konnten sich der MTSV Eschershausen und die JSG Hils sieben Punkte erspielen. Das direkte Duell endete mit einem 1:1-Unentschieden. Das Torverhältnis entschied über den Gruppensieg, welchen der Herbstmeister aus der Raabestadt einfahren sollte.

Tabelle

1. MTSV Eschershausen 6:2 Tore 7 Punkte

2. JSG Hils 5:2 Tore 7 Punkte

3. TUSPO Bad Münder 3:5 Tore 3 Punkte

4. JSG Emmerthaler Kickers 2:7 Tore 0 Punkte

Der TSV Lenne, der SV06 Holzminden I, die JSG Saale-Ith II, die JSG Weserbergland und der VfR Hehlen III spielten in der Gruppe B. In dieser Gruppe musste eine Mannschaft ausscheiden. Mit jeweils drei Siegen und einer Niederlage kamen der SV06 Holzminden I und die JSG Saale-Ith II auf neun Zähler. Aufgrund des besseren Torverhältnisses wurde die JSG Saale-Ith II Gruppensieger. Ausgeschieden ist der VfR Hehlen II, welcher alle seine Spiele verloren hat.

Tabelle

1. JSG Saale-Ith II 11:5 Tore 9 Punkte

2. SV06 Holzminden I 8:4 Tore 9 Punkte

3. TSV Lenne 6:4 Tore 7 Punkte

4. JSG Weserbergland 3:8 Tore 4 Punkte

5. VfR Hehlen III 2:9 Tore 0 Punkte

Foto: mm

 

Freitag, 17. Januar 2020 16:38 Uhr

Bad Grund/Northeim (red). Am vergangenen Samstag trat die U10 des FC Eintracht Northeim beim U11-Turnier des FC Westharz in Bad Grund an. Nach einem 6:1-Auftaktsieg gegen den Gastgeber Westharz, mussten sie sich im Anschluss gegen den stark spielenden SC Hainberg geschlagen geben. Die weiteren Spiele gegen Hattorf und Söse/Harz konnten gewonnen werden.

Im letzten Spiel kam es zum Aufeinandertreffen mit dem JFV Eichsfeld. Northeim zeigte in diesem Spiel die beste Turnierleistung und ließ den Ball schön laufen. Durch einen technisch schön vorgetragenen Angriff gingen die Rhumekicker folgerichtig mit 1:0 in Führung. Eichsfeld setzte auf seine körperlich robusten Spieler und glich zwei Minuten zum 1:1 später aus. In der Folgezeit wurde mit "offenem Visier" gespielt, da beide Mannschaften unbedingt siegen wollten.

Durch einen Fehler im Spielaufbau ging Eichsfeld in Führung. Dieser Vorsprung hielt allerdings nur eine Minute. Mit einem schönen Pass aus der Abwehr wurde der Stürmer des FC in Szene gesetzt und vollendete zum 2:2. Als sich beide Mannschaften schon auf ein Unentschieden eingestellt hatten, nahm sich der Verteidiger des JFV Eichsfeld ein Herz und schoss den Ball unhaltbar für den Torwart zum 2:3 in den Knick. Somit blieb für den FC Eintracht Northeim nur der dritte Platz. SC Hainberg wurde Turniersieg und der JFV Eichsfeld landete auf dem zweiten Platz.

Foto: Eintracht Northeim

Freitag, 17. Januar 2020 06:25 Uhr

Holzminden (mm). Am morgigen Samstag, den 18. Januar werden die insgesamt 20 gemeldeten E-Juniorenteams ihre zweite von insgesamt vier Vorrunden der Hallenkreismeisterschaft spielen. Am Sonntag, den 19. Januar werden dann auch die C-Junioren mit der ersten von zwei Vorrunden in die Hallensaison starten. Spielort ist die Eschershäuser Sporthalle. Als Ausrichter fungiert der TSV Heinade.

Samstag, den 18. Januar E-Junioren 2. Vorrunde

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A (09.30 -11.30 Uhr): JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle III, JSG Hils, JSG Ith I, MTSV Eschershausen, JSG Boffzen/Fürstenberg II

Gruppe B (11.30 - 13.30 Uhr): JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I + II, FC Stadtoldendorf I, JSG Ith II, MTSV Eschershausen II

Gruppe C (13.30 - 15.30 Uhr): SV06 Holzminden III, MTV Bevern, TSV Heinade II, JSG Forstbachtal, SG Lenne/Wangelnstedt

Gruppe C (15.30 - 17.30 Uhr): SV06 Holzminden I + II, TSV Heinade I, FC Stadtoldendorf II, JSG Boffzen/Fürstenberg

Sonntag, den 19. Januar C-Junioren 1. Vorrunde

Gruppe A (10.00 -12.00 Uhr): MTV Bevern, TSV Heinade, JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I, SV06 Holzminden III

Gruppe B (12.15 - 14.15 Uhr): MTSV Eschershausen, JSG Ottenstein I, SG Wesertal, TSV Heinade II

Gruppe C (14.30 - 16.30 Uhr): JSG Hils, JSG Ottenstein II, MTSV Eschershausen II, JSG Forstbachtal II

Foto: mm

Überregional
Donnerstag, 09. Januar 2020 06:32 Uhr
U10 des FC Eintracht Northeim gastierte beim Neujahrsturnier des TSV Havelse
Freitag, 03. Januar 2020 06:21 Uhr

Wolfenbüttel (red). Das Team des Trainergespanns Schwabe/Nutt traf in der Vorrunde auf FT Braunschweig (6:0), BV Germania Wolfenbüttel Gelb (4:1), Germania Halberstadt (4:0) sowie den VfL Westercelle (3:3) und beendete diese als Gruppenerster. Im Halbfinale hieß der Gegner Eintracht Norderstedt. Nach Rückstand drehten die Rhumekicker die spannende Partie und gewannen am Ende knapp mit 2:1. Im Finale traf Northeim erneut auf die Gastgeber vom BV Germania Wolfenbüttel Gelb und siegte nach elf umkämpften Minuten verdient mit 3:1. Bei der abschliessenden Siegerehrung konnten die Eintracht Jungs dann den riesigen Siegerpokal entgegen nehmen.

Mit dem Gewinn des Hallenturniers in Wolfenbüttel konnte die Eintracht U13 ihr äusserst erfolgreiches Fußballjahr 2019 krönen.

Für die U13 waren folgende Spieler aktiv: Leevi Andress, Noah Schröder, Lukas Radomski, Henri Meckel, Bastian Redecker, Louis Bienert, Kian Salovic, Adam Abdalla, Mika Stockhusen, Jonas Reichler.

Foto: Eintracht Northeim

Donnerstag, 02. Januar 2020 06:20 Uhr

Wallensen (r). Die bisherige Saison ist für den WTW Wallensen in der Kreisliga Hameln-Pyrmont gelinde gesagt nicht optimal verlaufen. Mit 16 Punkten aus 13 Spielen hat man nur einen Punkt Vorsprung zum Relegationsplatz, ist aufgrund der wenigen Spiele aber auch noch in Schlagweite zum Mittelfeld der Kreisliga. Trainer Torsten Fredrich haderte in der laufenden Saison vor allem mit viel Verletzungspech, was aufgrund des kleinen Kaders doppelt schwer wog. Mit Linus Schnack schließt sich dem WTW nun ein erfahrener Kicker an, der zuletzt fünf Jahre für den TSV Pattensen in der Landesliga am Ball war. Der technisch beschlagene Spieler war zuletzt vor allem im defensiven Mittelfeld Zuhause, kann aber auch in der Innenverteidigung spielen.

Durch seinen Freundeskreis bestand der Kontakt zu Wallensen schon länger. Aufgrund von Studium und Beruf ist für den leidenschaftlichen Fußballer Landesligafußball wegen des zeitlichen Aufwandes nicht mehr möglich. „Ich muss mit dem Fußball etwas kürzertreten als bisher und freue mich daher, mit Wallensen auch einen starken Kreisligisten gefunden zu haben. Der etwas geringere Trainingsaufwand als in der Landesliga und der kürzere Fahrtweg kommen mir da sehr entgegen“, erklärt Schnack im Gespräch.

Der 25-Jährige stammt aus Eberholzen und wurde fußballerisch in Peine und beim VfV Hildesheim ausgebildet. Nach dem ersten Herrenjahr bei der SV Alfeld wechselte er schließlich 2014 nach Pattensen, von wo er jetzt nach Wallensen gewechselt ist. Mit Hilfe des erfahrenen Schnack und den anderen älteren Spielern will Trainer Fredrich vor allem die jüngeren Spieler aus der starken A-Jugend des WTW in die Herren-Mannschaft mit einbauen und die Mannschaft so weiter verjüngen. Mit dieser Mannschaft will der Verein dann künftig in der Kreisliga auch wieder weiter oben angreifen.

Foto: Linus Schnack

Sonntag, 22. Dezember 2019 14:10 Uhr

Bad Münder (mm). Am Ende war die Stimmung bei der im Sommer neugegründeten zweiten Mannschaft des TuSpo Bad Münder etwas gedrückt. Nach einem 0:1-Rückstand sah es im Finale gegen den MTV Lauenstein II lange nach einem 2:1-Finalsieg aus. In den Schlusssekunden fiel der Ausgleich. Im Neunmeterschießen bewahrten die Lauensteiner die besseren Nerven und holten den Pott an den Ith. Insgesamt blickten die Organisatoren bei der Siegerehrung auf eine gelungene Premiere der Kreisklassenmeisterschaft 2019 zurück.

Insgesamt zwölf Teams gingen in zwei Sechsergruppen an den Start, um die vier Halbfinalisten zu ermitteln. In der Gruppe A standen sich der TuSpo Bad Münder, die A-Jugend des TuSpo Bad Münder, die SG Bad Nenndorf/Riehe II, der MTV Lauenstein II, die SG Pohle/Hülsede/Nienstedt und die SSG Halvestorf/Herkendorf II gegenüber. Der TuSpo Bad Münder (1.) und der MTV Lauenstein II (2.) kamen beide auf elf Zähler und zogen somit ins Halbfinale ein. Für die SSG Halvestorf/Herkendorf II war mit neun Punkten vorzeitig Schluss.

Der TuSpo Bad Münder II, die SG Hachmühlen/Altenhagen, der FC Flegessen, der LSV Alaxandria, der FC Preußen Hameln 07 II und der SC Rot-Weiß Thal trafen in der Gruppe B aufeinander. In dieser Gruppe ging es noch enger zu. Die SG Hachmühlen/Altenhagen, der FC Preußen Hameln 07 II und der SC Rot-Weiß Thal erspielten sich jeweils zehn Punkte, sodass nach der Gruppenphase das Torverhältnis über das Weiterkommen entscheiden musste. Der FC Preußen Hameln 07 II besaß das beste Torverhältnis und wurde Gruppensieger. Auf dem zweiten Platz landete der SC Rot-Weiß Thal, sodass die SG Hachmühlen/Altenhagen die Heimreise antreten musste.

Im ersten Halbfinale bekam es der Gastgeber TuSpo Bad Münder mit dem FC Preußen Hameln 07 II zutun. Hier zeigte die Mannschaft von Resad Dedeic deutlich auf, dass der Turniersieg nur über den Gastgeber entschieden werden sollte. Mit 7:2 schossen sie die Hamelner ab, die somit im Spiel um Platz 3 gelandet sind. Wesentlich enger ging es zwischen dem MTV Lauenstein II und dem SC Rot-Weiß Thal im zweiten Halbfinale zu. Verdientermaßen setzte sich schließlich der MTV Lauenstein II mit 3:2 durch.

Im Spiel um Platz 3 entschied zwischen dem SC Rot-Weiß Thal und dem FC Preußen Hameln 07 II das Neunmeterschießen. Hier setzte sich Thal mit 3:2 durch. Preußen Hameln schloss das Turnier somit als Vierter ab.

Mit Spannung wurde das Finale zwischen dem TuSpo Bad Münder und dem MTV Lauenstein II erwartet. In der Gruppenphase trennten sich die beiden Teams mit einem 2:2-Unentschieden, sodass eine enge Begegnung erwartet wurde – zu dieser wurde es dann auch.

Der erste Fehler der Gastgeber wurde durch den MTV Lauenstein II bestraft. So führten die Lauensteiner früh mit 0:1. Die Hausherren hatten aber die passende Antwort parat. Nach einem Querpass netzte Hakan Atangüc sehenswert per Hacke zum 1:1 ein. Wenige Augenblicke später landete das Spielgerät am zweiten Pfosten bei Robert Stancioiu, welcher mit dem Tor zum 2:1 die Halle zum Beben brachte. Lauenstein warf in den Schlussminuten alles nach vorn. Immer wieder kurbelte Keeper Linus Zorn die Angriffe mit überlegten Zuspielen ein. So auch wenige Sekunden vor der Sirene. Nach einem Querpass war es Sebastian Serrano, welcher den MTV ins Neunmeterschießen schoss. In diesem setzte sich Lauenstein II durch, sodass der Siegerpokal bei der anschließenden Siegerehrung auch dem MTV Lauenstein II überreicht wurde.

Zum Torwart des Turniers wurde Linus Zorn (MTV Lauenstein II) gewählt. Azalo Zaid (SC Rot-Weiß Thal) durfte sich über die Auszeichnung zum besten Spieler des Turniers freuen.

+++Tor des Turniers+++ Am gestrigen Samstagnachmittag waren wir der Einladung vom Tuspo Bad Münder Fußball gefolgt. Erstmals wurde die Kreisklassenmeisterschaft im Hallenfußball ausgespielt. Das Tor des Turniers wurde durch Hakan Atangüc erzielt. Ein Nachbericht mit einer Bildergalerie folgt...

Gepostet von MEINE-FANKURVE am Sonntag, 22. Dezember 2019

Fotos: mm

Mittwoch, 27. November 2019 17:23 Uhr

Markoldendorf (gs). Pünktlich zu Beginn der Hallenspielrunde kann sich die C-Jugend der JSG Markoldendorf/Elfas über einen kompletten neuen Trikotsatz freuen.

Möglich gemacht hat das Spielermutter Stephanie Jebok, die kurz schilderte, wie es zu diesem „Deal“ gekommen ist: „Die Jungs hatten ein Testspiel gegen Heinade, als die Jungs aus der Kabine kamen, mussten wir schmunzeln, denn wir haben festgestellt, dass die doch ganz schön gewachsen sind in den 6 Wochen Sommerferien. Die einen sahen aus wie eine Presswurst, bei den anderen war es teils zu kurz am Bauch und die Ärmel haben etwas gespannt. Also haben wir Eltern, die zugeschaut haben, erstmal geschaut, was so ein neuer Trikotsatz kostet. Wir haben uns dann überlegt, wer mal in seiner Firma nachfragen könnte und den Jungs eventuell neue Trikots sponsern könnte. Wir sind dann auf ca. 900€ gekommen inklusive Flock, Vereinslogo u.s.w.. Und dann kam irgendwie FFN ins Spiel! Da habe ich die Jungs dann am 21.08 einfach angemeldet und FFN hat sie dann gezogen. Das haben wir dann den Jungs am Freitag, den 23.08 in der Kabine mit freudiger Überraschung mitgeteilt.“

Der Gewinn beinhaltet einen Gutschein in Höhe von 850 € beim Sporthaus Gösch in Hannover. Farbe, Größe und Beflockung des Trikotsatzes sind frei wählbar, einzige Bedingung ist das ffn-Logo auf der Brust. Unterstützt wird der Gewinn von der hkk-Krankenkasse. Als Farbkombination wurden die JSG-Farben ausgewählt: rotes Trikot – schwarze Hosen – rote Stutzen.

Nach drei Teillieferungen und 2,5-monatiger Wartezeit konnte der Trikotsatz jetzt endlich von der glücklichen Gewinnerin Stephanie Jebok an Mannschaft und JSG C-Jugendtrainer Heinrich-Wilhelm Rohmeier im Rahmen eines Hallentrainings in der PGS-Sporthalle in Dassel übergeben werden. Im Nachgang soll nun noch das JSG-Vereinslogo aufgedruckt werden und die neuen Trikots zieren.

Viel Erfolg im neuen Outfit.

Foto: gs

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