Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Freitag, 15. Februar 2019 06:06 Uhr
Testspiel-Wochenende: Interessante Begegnungen sind geplant
Donnerstag, 14. Februar 2019 18:26 Uhr

Hehlen (red). Der 1. Vorsitzender des VfR Hehlen Joachim Lienig begrüßte bereits am 25.01.2019 im Landgasthaus Hoffmeister, 42 anwesende Mitglieder, sowie besonders den Ehrenvorsitzenden Adolf Eikenberg, Gemeindebürgermeister Sebastian Rode und Stifter des Pokals für besondere Verdienste und Bundestagsabgeordneter Johannes Schraps zur Jahreshauptversammlung.

In 19 Tagesordnungspunkten wurden unter anderem die Berichte der jeweiligen Sparten und Mannschaften vorgetragen. Verstorbenen Mitgliedern wurde gedacht und Ehrungen für besonderes Engagement und langjährige Vereinszugehörigkeit wurden vorgenommen.

Bürgermeister Sebastian Rode freut sich über den fußballerischen, als auch über die gesamten Erfolge der Sparten. Zudem ist besonders erfreulich, dass der Verein mit 8.000 Euro von der Gemeinde unterstützt werden konnte.

Joachim Lienig berichtete von guten Arbeitseinsätzen und den Infrastrukturmaßnahmen, die derzeit und zukünftig auf den Verein zu kommen. Ein Appell für mehr ehrenamtliches Engagement wird mit einer Initiative zur Talenteförderung im Verein verbunden. Es werden Talentkarten verteilt, auf denen jeder eingeladen ist, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten einzubringen. Für Interessierte werden diese auch im Vereinsheim ausliegen, die man ganz unverbindlich beim Vorstand einreichen kann.

Kassenwart Alexander Lienig stellte die Zahlen für das abgelaufene Jahr vor und wurde nach seiner hervorragenden Arbeit entlastet. Als neue Kassenprüfer wurden Oliver Roder und Carsten Wiemann gewählt.

Festausschussvorsitzender Christian Kuhn kündigte an, dass der VfR Hehlen im Jahr 2020 die Federführung für die Ausrichtung der Schlossparkbeleuchtung hat und bedankt sich bei allen Helfern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr.

Aus den Berichten der Fußball-Herrenabteilung ging sehr viel positives hervor. Die 1. Herren macht ihren "Arbeitsunfall" wieder gut und stieg unter der Regie von Markus Wienecke umgehend wieder auf. Eine bessere Saison wurde in der 1. Kreisklasse Holzminden von keiner Mannschaft im letzten Jahrzehnt gespielt. Anschließend übernahmen Marco Jung und Sascha Maaß die Geschicke und führten die Mannschaft mit ihren Neuzugängen zum Ende der Hinrunde in die oberen Tabellenhälfte. Eine Entwicklung, mit der nach dem Wiederaufstieg in der Form keiner gerechnet hatte.

Benjamin Langner, welcher bis Sommer Übungsleiter der 2. Herren war, vertrat den erkrankten Spielertrainer Kevin Blümel und berichtete von einer ordentlichen vergangenen Saison und einer negativen Entwicklung zur aktuellen Spielzeit. Hier sollten sich einige Sportskameraden hinterfragen, da es uns kein weiteres Mal passieren darf, dass Spiele wegen Nichtantritts ausfallen müssen!!!

Die Ü32-Mannschaft unter der Führung von Bastian Sutor hat eine überragende Saison gespielt und sich nach der Meisterschaft im Niedersachsenpokal bis in die 3. Runde vorgespielt. Kurz vor der Endrunde musste man sich dem SC Hainberg 1980 e.V. mit 3:0 auswärts geschlagen geben. Aktuell belegt man mit 12 Punkten Platz 3 der Altherren Kreisliga Holzminden. Unsere Ü40 ist weiterhin außerhalb von Wettbewerben mit sehr viel Spaß dabei. Seid kurzem wird der Goldene Schuh für den Spieler des Monats herausgegeben, berichtet Jens Hölscher. Für die kommende Spielzeit benötigen wir noch Schiedsrichter, da es sich andeutet, dass die NFV-Statuten sich der aktuellen Entwicklung anpassen und sich dadurch Nachteile für uns ergeben könnten.

Jugendleiter Manuel Ruppert berichtet von einer durchwachsenen Phase der A-Junioren, welche auf dem 8. Platz überwintern, sich aber für die Endrunde der HKM in Delligsen erfolgreich qualifizieren konnten. Eine steigenden Leistungskurve bei den B-Junioren, welche bei der HKM mit 2 Teams Platz 5 und 6 belegten, führte nach einer starken Hinrunde 18/19 auf den 4. Tabellenplatz. Zudem hat sich die Mannschaft von Marc Dühring für das Kreispokalfinale im Juni 2019 qualifiziert und an der Finalrunde der Futsal-Hallenbezirksmeisterschaften in Garbsen- Berenbostel teilgenommen. Die HKM's in Hameln & Holzminden werden im Februar ebenfalls mit jeweils 2 Teams bestritten. Die E-Junioren belegen derzeit Platz 7 und nehmen nicht an Hallenkreismeisterschaften teil. Die F-Junioren-Mannschaft nahm in der Saison 17/18 auf Kreisebene an Turnieren teil. Es wurden 4 Turniere gespielt. In der aktuellen Spielzeit nehmen die Jungs und Mädels wieder an Turnierrunden teil. Für die laufenden HKM wurde die Mannschaft ebenfalls gemeldet.

Aus der Boulesparte ging ebenfalls sehr viel positives hervor. Die Vereinsmeisterschaft und weitere Events haben sehr viel Zuspruch gefunden und sich etabliert. Ein besonderer Dank gilt dort den Helfern, die immer wieder für ein rundum gelungenes Bouleerlebnis sorgen.

Die Dartsparte, besser unter dem Namen Riverside Sharks Hehlen bekannt, ist nach einem halben Jahr Vorbereitung im Sommer in ihre erste Saison gestartet. Benjamin Lienig als Spartenleiter bedankt sich nochmal ausdrücklich für das Engagement jedes Einzelnen am Dartboard und abseits davon. Namentlich werden hier Aljosha Kowalski, König Flöti und Bruder sowie Mannschaftskapitän Jan-Christoph Meyer und Benjamin Langner erwähnt. "Bislang sind wir ungeschlagener Tabellenführer und aller Voraussicht nach wird der Aufstieg in die Bezirksklasse nur über uns laufen", so Lienig. Nicht unerwähnt lassen will er die Unterstützung der Zuschauer die für Gänsehautstimmung sorgen, die man buchstäblich nicht mal in der Dartbundesliga geboten bekommt. Ab dem Sommer wird mindestens eine weitere Mannschaft im Dartbezirksverband Hannover an den Start gehen.

Geehrt für 25-Jährige Mitgliedschaft wurden Salih Paparaci und Fabian Schwarze, sowie für ihre 50-Jährige Mitgliedschaft in Abwesenheit Gottfried von Brill & Heinz- Rudi Rosenberger Schütte. Vielen Dank für eure Treue! Eine besondere Ehrung erfährt unser geschätzter Vereinskamerad Andreas Schlicht für seine zahlreichen außerordentlichen Leistungen in den vielen Jahren. Er ist einer von nur 3 Trägern der Vereinsnadel für außerordentlichen Verdienste in der beinahe 90-jährigen Vereinsgeschichte und somit Vorbild für alle Mitglieder und Ehrenämtler im VfR. Willi Roder und Günther Schmidt (nicht anwesend), bekommen unter anhaltendem Applaus eine Aufmerksamkeit für ihre Verdienste. Dem geschiedenen Vereinsvorsitzenden Marc Dühring wurde ebenfalls unter Applaus für seine jahrelange Tätigkeit ein Präsentkorb überreicht.

Johannes Schraps, der im letzten Jahr als Namensgeber für den gleichnamigen Pokal erstmals die Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement verlieh, durfte unseren "stillen Arbeiter" Michael Ebeling auszeichnen. Micky von allen liebevoll genannt, bemüht sich seit Jahren für unsere Grünanlage und den Platzbau. Joachim Lienig fand schöne Worte für seine Arbeit, die unverzichtbar und wichtig ist, aber man nur wirklich bemerkt, wenn sie krankheitsbedingt einmal nicht ausgeführt wird.

Zu guter Letzt stellt Benjamin Langner den Antrag, die Social-Media-Präsenz zu übernehmen. "Die diversen Plattformen stehen im Fokus des sozialen Lebens. Wir müssen mit der Zeit gehen, da z.B. Zeitungen oder das schwarze Brett heute kaum noch wahrgenommen wird von unserer Zielgruppe", so Benny, dessen Antrag einstimmig angenommen wurde.

Unterm Strich blicken wir auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück und richten den Blick ganz klar nach vorne. Es gibt Dinge. die vernachlässigt wurden oder wo wir besser werden müssen, da setzen wir an.

Mittwoch, 13. Februar 2019 07:01 Uhr

Hannover(mm). Für den vergangenen Sonntag hatte sich TuSpo-Trainer Waldemar Delzer mit seinem Vorgänger Karsten Tute eine besondere Trainingseinheit ausgedacht. Bereits zum vierten Mal ging es für den aktuellen Tabellenführer der Kreisliga Holzminden ins Niedersächsische Sportleistungszentrum, welches auch Olympiastützpunkt genannt wird, nach Hannover. Kurzfristig fielen drei Akteure aus, sodass sie mit zehn Spielern in die Landeshauptstadt gereist sind.

In Hannover angekommen, warteten bereits Heiko Tute und Max Tute auf die Grünenplaner Mannschaft. Zunächst liefen sich die Spieler warm, ehe die Mannschaft in drei Gruppen aufgeteilt wurde. Dementsprechend wurden auch drei verschiedene Stationen durchlaufen. Von Reaktionsübungen über Stabilisationsübungen bis zu Kraft-Koordinationsübungen war alles dabei.

"Das hat richtig Spaß gemacht und war eine gute Abwechslung zum derzeitigen Fußballtraining. Vielen Dank an das Trio, das die Trainingseinheit freiwillig auf Anfrage gemacht hat", freute sich TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann über die Bereitschaft der Familie Tute.

Foto: TuSpo Grünenplan

Mittwoch, 13. Februar 2019 06:58 Uhr

Golmbach (r). Der nächste Schiedsrichterlehrabend wird am Montag, den 18.02.2019 wieder ab 19:00 Uhr im Gasthaus "Zur Hünenburg" in Golmbach stattfinden, wozu alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des Landkreises Holzminden herzlich eingeladen sind.

Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten. Thema wird die anstehende Rückserie sein. Wir wünschen allen eine gute Anreise.

Foto: mm

Dienstag, 12. Februar 2019 18:57 Uhr

Eschershausen (mm). In Eschershausen soll in diesem Jahr sowohl die Hallenkreismeisterschaft der Altherren als auch der Ü40-Mannschaften stattfinden. Hierzu hat Staffelleiter Jens Bruchhäuser gemeinsam mit dem TSV Lenne, der als Ausrichter fungierten wird, eingeladen.

"Da es bis dato sehr wenig Rückmeldungen zu den Hallenkreismeisterschaften der Ü32 und Ü40 gibt, hier noch einmal eine Erinnerung für alle Vereine mit oder ohne Spielbetrieb in den Altsenioren-Spielklassen. Es wäre toll, wenn wir beide Veranstaltungen durchführen können und es noch weitere Zusagen zur Teilnahme gibt!", hofft Staffelleiter Jens Bruchhäuser auf weitere Anmeldungen.

Als Termine sind vorgesehen:

- Altherren-HKM Samstag, den 16.03.2019 

- Ü40-HKM Samstag, den 23.03.2019

Der zeitliche Rahmen für die Veranstaltungen muss noch festgelegt werden, dieser richtet sich nach der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften. Anmeldungen können noch bis spätestens zum 28.02.2019 an die NFV E-Mail Postfachadresse von Jens Bruchhäuser gerichtet werden.

Foto: mm

Dienstag, 12. Februar 2019 07:00 Uhr

Dielmissen (mm). Ein Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt hat der VfL Dielmissen gesetzt. Beim Trainingsauftakt gab VfL-Vorsitzender Theo Krause die Vertragsverlängerung von Trainer Michael Ahlers bekannt. Auch in der Spielzeit 2019/2020 wird der aus Kirchbrak stammende Übungsleiter in Dielmissen das Sagen an der Seitenlinie haben.

"Es war unser Wunsch, dass Michael Ahlers auch in der nächsten Saison unser Trainer ist. Er genießt vom Vorstand großes Vertrauen. Wir sind von ihm mehr als überzeugt und freuen sehr, dass er um ein Jahr verlängert hat", verkündete Krause die Vertragsverlängerung, die in den Gesprächen Mitte Januar beschlossen wurde.

"Es war auch mein Wunsch, in der nächsten Spielzeit in Dielmissen weiterzumachen. Ich fühle mich in Dielmissen sehr wohl, gerade durch die Verjüngung der Mannschaft ist die Aufgabe sehr reizvoll. Wir wollen möglichst schnell den Klassenerhalt perfekt machen und darauf dann aufbauen. Die Mannschaft, der Vorstand und das Umfeld sind vorbildlich", freut sich Ahlers auf die weitere Zusammenarbeit.

Foto: mm

Montag, 11. Februar 2019 17:15 Uhr

Boffzen (r). Die Jahreshauptversammlung des FC 08 Boffzen ist Geschichte und die Blau-Gelben haben einen neuen ersten Vorsitzenden. Generell gab es im FC einige Veränderungen. Frederic Meyer folgt auf den scheidenden Hartmut Altmann und ist neuer erster Vorsitzender des FC 08 Boffzen. Bei eigener Enthaltung wurde er einstimmig gewählt und löst Altmann ab, welcher sich nach zwölf Jahren im Amt in die zweite Riege zurückzieht und künftig als zweiter Vorsitzender fungieren wird.

Mit dem Ausscheiden von Altmann ende eine Ära, erklärte Boffzens ehemaliger Bürgermeister Horst Menzel, aktuell als Kassenprüfer auch beim FC tätig, in seiner Laudation und erinnerte daran, dass Altmann mehr war, als nur ein erster Vorsitzender. Er grillte auch schon mal während des Spiels oder streute den Platz ab, wenn es zu Personalengpässen kam. Sein Nachfolger Frederic Meyer tritt nun laut eigener Aussage in „Fußstapfen, deren Größe erst noch erfunden werden muss.“

Der restliche Vorstand besteht aus Frank-Willi Schäfer (erster Geschäftsführer), Frank Dormann (zweiter Geschäftsführer), Melanie Klowat (erste Schatzmeisterin), Carolin Helling (zweite Schatzmeisterin), Dietmar Larusch (Jugendwart), Felix Senftleben (Pressewart), sowie den drei Beisitzern (Alexander Senftleben, Dirk Meyer und Peter Pokorny). Als neues Mitglied der Fahnenabordnung konnte Marvin Böker gewonnen werden, der nun bei Festlichkeiten an der Seite von Enzo Nigro und Christian Mainka marschieren wird.

Der neue Vorstand des FC 08 Boffzen von links: Frank-Willi Schäfer (erster Geschäftsführer), Frank Dormann (zweiter Geschäftsführer), Alexander Senftleben (Beisitzer), Hartmut Altmann (erster Vorsitzender), Melanie Klowat (erste Schatzmeisterin), Dietmar Larusch (Jugendwart), Frederic Meyer (erster Vorsitzender), Felix Senftleben (Pressewart), Dirk Meyer (Beisitzer). Es fehlen Carolin Helling (zweite Schatzmeisterin) und Peter Pokorny (Beisitzer).

 

Der FC blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück, in dem unter anderem bei der Aktion „Löwenmama“ geholfen wurde. Ein Highlight des Jahres war die Fahrt zum Bundesliga-Spiel Hannover 96 gegen Leipzig. Hartmut Altmann gewann den Ehrenamtspreis des NFV-Kreises Holzminden. Für das neue Jahr plant der Fußballclub bereits fleißig und hat schon Termine vergeben. Am 12. Juli wird das beliebte Mitternachtsfußballturnier im Rahmen des Kinderferien(s)pass im Sollingstadion ausgespielt. Vom 25. Oktober bis zum 27. Oktober gastiert die Fußballschule des VfL Bochum in Boffzen. Im Dezember werden die Blau-Gelben wieder ihr alljährliches Adventsfenster ausrichten. Die Teilnahme am Fifa-Turnier des NFV wurde erst in letzter Sekunde verhindert, da der Zulauf so groß war, dass die Teilnehmer gelost werden mussten. Dem FC blieb das Losglück verwehrt.

Als erste Amtshandlung nahm Frederic Meyer die Ehrungen vor und konnte Rudi Schametat für 50 Jahre Vereinsangehörigkeit auszeichnen. Harald Böker und Torsten Hille sind seit 40 Jahren im Verein. Jan Schametat und Peter Groppe wurden in Abwesenheit für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Neue Ehrenmitglieder sind Martin Hoppe, Siegfried Helfer und Heinz Ressel.

Ehrungen: von links: Hartmut Altmann (zweiter Vorsitzender), Martin Hoppe (Ehrenmitglied), Rudi Schametat (50 Jahre im Verein), Harald Böker (40 Jahre im Verein), Frederic Meyer (erster Vorsitzender)
Fotos: FC 08 Boffzen
Montag, 11. Februar 2019 06:58 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Weniger Fußball als angekündigt fand am vergangenen Wochenende statt. Der TuS Horn-Bad Meinberg hat sein Testspiel gegen den SV06 Holzminden kurzfristig abgesagt und in Uslar ließen die Platzverhältnisse des Hartplatzes das Testspiel zwischen der SG Schönhagen/Sohlingen und dem VfR Deensen nicht zu. Darüber hinaus kam es ebenfalls nicht zum A-Junioren Duell zwischen Hameln-Land und Holzminden.

Den Auftakt machten am Samstagmittag der TuSpo Grünenplan und der Hildesheimer Kreisligist TSV Föhrste. Der TSV Föhrste war nur mit elf Mann angereist, doch zeigte dem unangefochtenen Spitzenreiter der Kreisliga Holzminden Schwächen auf. Insbesondere Föhrstes Top-Torjäger Steffen Thäsler ließ das eine oder andere Mal seine Klasse aufblitzen. In der 23. Minute hatte Keeper Tim Stolzenberg bei einem Direktschuss von Steffen Thäsler schließlich auch das Nachsehen. In der 51. Minute erhöhte Tom Schmitz auf 0:2, ehe Thäsler mit einem sehenswerten Volleyschuss seinen Doppelpack perfekt machte und zugleich Grünenplans 0:3-Testspielniederlage besiegelte.

Einen unerwarteten Sieg fuhr der FC 08 Boffzen am vergangenen Samstagnachmittag gegen einen Bezirksligisten ein. Auf dem Steinheimer Kunstrasenplatz ging es gegen den TSC Steinheim. Bereits nach sechs Minuten hatte Tayfun Eraydin Boffzen mit 1:0 in Führung gebracht. In der 45. Minute fiel der 1:1-Ausgleichstreffer, den Fabio Mancini im direkten Gegenzug mit dem Tor zum 2:1-Halbzeitstand egalisierte. Mit einem Strafstoß erhöhte Christopher Leßmann auf 3:1. Zehn Zeigerumdrehungen später verkürzte Steinheim auf 3:2, ehe Arandas Al-Assi den Testspielsieg klar machte. Steinheims erneuter Anschlusstreffer in der Nachspielzeit fiel zu spät, sodass die Begegnung mit 4:3 für die Gröne-Elf endete.

Nach dem 7:1-Erfolg gegen den SV06 Holzminden testete der FC Stadtoldendorf am gestrigen Sonntag gegen den MTV Bevern. Der Kreisligist machte es den Stadtoldendorfer sehr schwer. Bereits nach drei Minuten gingen die Beveraner durch ein Tor von Sergej Mezger mit 0:1 in Führung. Nach der Pause erhöhte Andreas Krummacker (51.) auf 0:2. Niklas Dorf verkürzte auf 1:2 (58.), ehe Fuat Kazan drei Minuten vor Schluss zum 2:2-Endstand ausgleichen konnte.

In Afferde testete der TSV Kirchbrak gegen die Bezirksligareserve des SV Eintracht Afferde. Diese Aufgabe war für die Mannschaft von Stefan Brandt und Richard Krämer deutlich schwerer, als sie zunächst auf dem Papier aussah. Kirchbrak erwischte den besseren Start und ging durch Kapitän Robin Busse auch mit 0:1 in Führung. Doch dann spielten die Afferder stärker auf und zogen zur Halbzeit auf 3:1 davon. Noe-Nicolas Strahmann (59.), Timo Beyer (76.) und Jonas Kammel (89.) sorgten mit ihren Treffern schließlich für den 3:4-Auswärtssieg.

Die Bildergalerie vom Spiel TuSpo Grünenplan gegen den TSV Föhrste: 

 

Sonntag, 10. Februar 2019 11:12 Uhr

Dielmissen (mm). Im Kampf um den Klassenerhalt hat der VfL Dielmissen personell nachgelegt. Mit Tobias Graf (eigene Jugend) und Dara Hussein (SV06 Holzminden) werden zwei junge, lernwillige Spieler zum Kader der Kicker von der Ithbörde dazustoßen. Somit geht der VfL seinen Weg, die Mannschaft nach und nach zu verjüngen, weiter.

Tobias Graf stammt aus der eigenen Jugend und war beim letztjährigen A-Junioren Pokalfinale gegen den MTV Bevern der Siegtorschütze der JSG Ith. Der 18-Jährige ist aktuell als Gastspieler beim TSV Bisperode aktiv. "Tobias ist ein junger und williger Spieler, mit einem guten Charakter. Er wird weiter in der A-Jugend bei Bisperode spielen, da sind wir uns einig. Wir wollen ihn langsam an den Herrenbereich heranführen", freut sich VfL-Trainer Michael Ahlers über den internen Neuzugang, der variabel einsetzbar ist.

"Ich bin seit zehn Jahren für Dielmissen aktiv. Michael Ahlers ist auf mich zugekommen und ich finde die Aufgabe sehr ansprechend. Ich möchte von den erfahrenen Spielern möglichst viel lernen und mich um Einsatzzeiten bemühen, auch wenn für mich das Abi erstmal im Vordergrund steht. Ich möchte dennoch meinen Teil zum Klassenerhalt beitragen", freut sich der Youngster auf die Herausforderung.

Zu seinen Wurzeln wird Dara Hussein zurückkehren. Hussein war von der JSG Ith zu den A-Junioren nach Holzminden gewechselt und hat zuletzt sowohl für die erste, als auch für die zweite Mannschaft des SV06 Holzminden gespielt. "Ich bin vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen und habe in Dielmissen gelebt. Durch einen Umzug nach Holzminden, konnte ich für Dielmissen nicht mehr spielen. Ich habe aber nie vergessen, dass sie zu mir gesagt haben: "Wir holen dich, wenn du 18 Jahre alt bist". Ich habe einmal unter Michael Ahlers mittrainiert und mir hat's sehr gut gefallen. Ich freue mich, dass es geklappt hat. Dielmissen ist für mich wie eine Familie",  blickt Hussein auf die Beweggründe seines Wechsels zurück. 

"Dara wird unsere Offensive verstärken und dort seine regelmäßigen Einsatzzeiten bekommen. Wir haben uns in den Gesprächen gut verstanden und bedanken uns beim SV06 Holzminden ganz herzlich für die Freigabe, sodass der Wechsel problemlos geklappt hat", ist Ahlers von den Qualitäten des Offensivspielers überzeugt.

Aber auch einen Abgang hat der VfL Dielmissen in der Winterperiode zu verzeichnen. "Eugen Primorosko hat sich aus privaten Gründen der zweiten Mannschaft von der SVG Einbeck angeschlossen. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute", gibt Ahlers mit Eugen Primorosko den Winterabgang bekannt.

Foto: mm

 

 

Frauen
Freitag, 08. Februar 2019 06:33 Uhr
TSV Ottenstein sucht Spielerinnen zur Gründung einer Damenmannschaft
Dienstag, 29. Januar 2019 06:35 Uhr

Dielmissen (mm). Mit dem Slogan "Wir suchen dich" lädt der VfL Dielmissen alle Interessierten ab 16 Jahren herzlichst zu einem Informationsabend ein. Dieser soll am morgigen Mittwochabend, den 30.01.2019 um 19 Uhr im Dielmisser Sportheim (Am Schlagbaum 9) stattfinden. Hierbei werden die Trainer und die Spielerinnen, die bereits zugesagt haben, vorgestellt. Sie soll zugleich als ein erstes Kennenlernen der Mannschaft dienen. Spielerinnen, die an der Informationsveranstaltung nicht teilnehmen können, können sich gern über die neue Facebookseite (hier) melden.

PLAKAT:

 

Foto: VfL Dielmissen

Donnerstag, 24. Januar 2019 06:58 Uhr

Bredenborn/Boffzen/Holzminden (red). Am Sonntag traten die FC Boffzen - Damen bei der Hallenkreismeisterschaft des Kreises Höxter in Bredenborn an. Gespielt wurde in drei Vorrundengruppen bei einer Spielzeit von je 10 Minuten.

Boffzen startete gegen den Kreisligisten SSV Würgassen in das Turnier. Nach einer konzentrierten Leistung konnte das erste Spiel verdient mit 6:0 gewonnen werden. Für die Tore sorgten Laura Neils, Lara Fredriksdotter und Marie Ahlf.

Im zweiten Spiel wartete der Kreisligist aus Steinheim. Auch hier konnte man nach einer starken Leistung als Sieger vom Platz gehen und gewann folgerichtig mit 3:0. Die Tore erzielten Nina Gill und Laura Neils. Durch den Erfolg sicherte sich der FC vorzeitig den Einzug ins Viertelfinale.

Das letzte Vorrundenspiel bestritt man gegen den Topfavoriten und Titelverteidiger - den Landesligisten SV Ottbergen/Bruchhausen. Hier knüpfte der FC an die gute Leistung aus den vorherigen Partien an und konnte den Favoriten ärgern. Am Ende setzte sich Ottbergen mit 3:1 durch. Den verdienten Ehrentreffer erzielte Laura Neils kurz vor Schluss. Boffzen zog somit als Tabellenzweiter ins Viertelfinale ein.

Im Viertelfinale wartete der Sieger der Gruppe A - der Bezirksligist SV Kollerbeck. In einer packenden Partie hatten beide Mannschaften Torchancen, die ausgelassen wurden. So ging es nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit ins Neunmeterschießen. Nina Gill brachte den FC in Führung, danach zeigte sich Kollerbeck abgezockter und zog am Ende durch ein 2:1 ins Halbfinale ein. Boffzen schied somit aus.

Mit der gezeigten Leistung im gesamten Turnierverlauf konnten die FC Boffzen - Damen durchaus zufrieden sein. Spielerisch präsentiere man sich gut und mit einem Quäntchen mehr Glück wäre der Halbfinaleinzug auch möglich gewesen.

Auch der SV06 Holzminden hatte das Viertelfinale erreicht. Dort unterlag die Mannschaft von Rolf Willer Phönix Höxter mit 1:2.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 16. Januar 2019 06:55 Uhr

Lippoldsberg (r). Am Sonntag nahmen die FC Boffzen - Damen am Weserbergland-Cup der FSG Weser/Verna teil. Gespielt wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" mit insgesamt acht Mannschaften.

Das erste Spiel bestritten Boffzens Damen gegen den VfB Uslar. Lara Fredriksdotter brachte den FC mit 1:0 in Führung, jedoch musste man kurze Zeit später den Ausgleich hinnehmen. Nina Gill erzielte 20 Sekunden vor Spielende den erlösenden und auch verdienten 2:1 - Siegtreffer.

Die FSG Weser/Verna II wartete im zweiten Spiel. Laura Neils brachte den FC in Führung, die schnell ausgeglichen wurde. Die erneute Führung von Neils konnte wieder ausgeglichen werden. Doch nach dem dritten Tor von Laura Neils brachte Boffzen das 3:2 über die Zeit.

Im dritten Spiel stand das Derby gegen dem SV Ottbergen/Derental/ BW Weser an. Der SV ging früh in Führung, doch Lara Fredriksdotter konnte diese ausgleichen. Boffzen ließ bis zum Schlusspfiff zahlreiche Chancen aus und hatte dazu auch noch mit einem Pfostenschuss Pech. So musste man sich mit einem 1:1 begnügen.

Die FSG Weser/Verna II stand dem FC im vierten Spiel gegenüber. Nach jeweils zwei Toren von Kea Wirth und Laura Neils setzten sich die Boffzer Damen ungefährdet mit 4:0 durch.

Der letztjährige Turniersieger MTV Markoldendorf war der Gegner im fünften Spiel. Unglücklich geriet der FC in Rückstand. Laura Neils konnte diesen ausgleichen, doch der Schiedsrichter gab den Treffer aus unverständlichen Gründen nicht. Der FC kämpfte bis zum Schlusspfiff und erarbeitete sich Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. So blieb es beim 0:1 aus Boffzer Sicht.

Gegen den SV Moringen musste man sich trotz klarem Chancenplus erneut mit einem 1:1 begnügen. Laura Neils traf für den FC.

Im letzten Spiel gegen den SV Ballenhausen ging es für Boffzen um den zweiten Platz gegenüber dem SV Moringen. Der FC zeigte eine konzentrierte Leistung und legte im Fernduell vor. Nach zehn Minuten Spielzeit stand ein klares 4:0 zu Buche. Die Tore erzielten Kea Wirth, Laura Neils, Lara Fredriksdotter & Sina Gröbing.

Nun hieß es abwarten, was der Konkurrent aus Moringen abliefert. Da sich Moringen nur knapp mit 2:1 gegen Uslar durchsetzte, sicherte sich Boffzen aufgrund der besseren Tordifferenz den zweiten Platz in der Abschlusstabelle. Der Turniersieg ging erneut an den MTV Markoldendorf.

Zum Einsatz kamen: Jana Tilinski, Sina Gröbing, Kea Wirth, Lara Fredriksdotter, Laura Neils, Carolin Helling, Nina Gill, Jana Bilstein & Vivian Fogheri.

Am nächsten Sonntag steht die Kreishallenmeisterschaft in Bredenborn auf dem Programm.

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 09. Januar 2019 06:49 Uhr

Hardegsen (r). Am vergangenen Sonntag machte sich das Team des FC Boffzen auf den Weg nach Hardegsen, wo der VW Zentrum Göttingen Cup des TSV Gladebeck stattfand. Bereits am Samstag fanden die ersten Vorrunden statt, am Sonntag waren dann die FC-Damen in Gruppe E am Start.

Gespielt wurde in einer Fünfergruppe bei einer Spielzeit von je zehn Minuten. Im ersten Spiel wartete der Bezirksligist SG RSV Sickte/Hötzum. Boffzen befand sich für die gesamte Spieldauer im Tiefschlaf und verlor auch verdient mit 0:6.

Für das zweite Spiel nahmen sich die FC-Damen eine deutliche Leistungssteigerung vor. Gegner war der Kreisligist TSV Bildung Peine. Boffzen geriet zunächst mit 0:1 in Rückstand und drehte dann verdient die Partie. Laura Neils traf zum Ausgleich, ehe Kea Wirth kurz vor Schluss für den 2:1 - Siegtreffer sorgte.

Der Bezirksligist SG Heinde/Wesseln wartete im dritten Vorrundenspiel. Boffzen erspielte sich durch Tore von Kea Wirth und Nina Gill eine frühe 2:0 - Führung, jedoch fing man sich relativ unbedrängt zwei Gegentore. Bis zum Schlusspfiff erspielte sich Boffzen noch gute Chancen, die nicht genutzt wurden und musste sich mit dem 2:2 - Unentschieden zufrieden geben.

Im letzten Gruppenspiel ging es gegen den Bezirksligisten Hannover 96 II um den Einzug in die Zwischenrunde. Hannover kam besser in die Partie und setzte sich klar mit 4:0 durch. Somit stand am Ende nach einem Sieg, einem Unentschieden & zwei Niederlagen der vierte Platz in der Gruppe aufgrund des schlechteren Torverhältnisses zu Buche.

Zum Einsatz kamen: Melanie Klowat, Sina Gröbing, Daniela Rennebaum, Stefanie Vogt, Laura Neils, Aleksandra Karadeniz, Jana Tilinski, Kea Wirth & Nina Gill.

Am kommenden Sonntag treten die FC Boffzen - Damen beim Hallenturnier der FSG Weser/Verna in Lippoldsberg an.

Foto: FC 08 Boffzen

Donnerstag, 20. Dezember 2018 06:38 Uhr

Dohnsen/Wolfsburg (mm). Nur noch wenige Tage bis zum Weihnachtsfest. Viele Kinder und Jugendliche können die Zeit bis zur Bescherung gar nicht abwarten, Natasha Kowalski hat ihr erstes großes Geschenk bereits sicher. Vom 12. bis zum 20. Januar 2019 wird die Stürmerin des VfL Wolfsburg zum Wintertrainingslager der deutschen U17-Juniorinnen Nationalmannschaft nach Salou (Spanien) reisen.

„Wir waren sehr überrascht. Das ist eine super Weihnachtsüberraschung“, freute Natashas Mutter Birgit Kowalski für ihre Tochter, die nach nur einem Länderspiel für die U16-Juniorinnen, nun eine Altersklasse höher ihr Können unter Beweis stellen darf. DFB-Trainerin Ulrike Ballweg nominiert Kowalski in den Kader, der aus 25 Spielerinnen besteht.

Auf spanischem Boden soll jedoch nicht nur trainiert werden. Mit Frankreich und England warten zwei große Fußballnationen auf das DFB-Team. Am 16. Januar geht‘s zunächst gegen Frankreich, ehe drei Tage später gegen das englische Team gespielt wird. Beide Begegnungen finden im Futbol Salou Complex statt.

Foto: mm

Donnerstag, 06. Dezember 2018 09:01 Uhr

Dielmissen (mm). Es ist schon ein paar Jahre her, als der VfL Dielmissen eine Damenmannschaft ins Rennen geschickt hat. Dies soll sich schon bald wieder ändern. Seit einigen Wochen und Monaten arbeiten ehemalige Spielerinnen daran, dass wieder eine Mannschaft gebildet werden kann. Diese soll bis zum Sommer zunächst nur trainieren und zur neuen Saison wieder für den Spielbetrieb gemeldet werden.

Mit dem Slogan "Wir suchen dich" lädt der VfL Dielmissen alle Interessierten ab 16 Jahren herzlichst zu einem Informationsabend ein. Dieser soll am Mittwoch, den 30.01.2019 um 19 Uhr im Dielmisser Sportheim (Am Schlagbaum 9) stattfinden. Hierbei wird der Trainer und die Spielerinnen, die bereits zugesagt haben, vorgestellt werden. Sie soll zugleich als ein erstes Kennenlernen der Mannschaft dienen. Spielerinnen, die an der Informationsveranstaltung nicht teilnehmen können, können sich gern über die neue Facebookseite (hier) melden. 

Mit dem Training soll im Frühjahr mittwochs um 19 Uhr auf dem Dielmisser Sportplatz gestartet werden.

Das Plakat:

Foto: VfL Dielmissen

 

Unsere Videothek
Rede und Antwort
Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr
190 Tore in 268 Spielen: Fabian Klenke im Gespräch mit der Redaktion
Samstag, 09. Februar 2019 10:35 Uhr

Lenne/Deensen/Wuppertal (mm). In Deensen ist Sebastian Weiberg aufgewachsen. Seine Fußballheimat hat der mittlerweile 31-jährige schließlich beim TSV Lenne gefunden, wo er viele Jahre seiner Jugend, aber auch einige Jahren im Herrenbereich verbracht hat. Seit 1,5 Jahren spielt Weiberg Futsal und ist als Trainer bei der Fußballschule des VfL Bochum tätig. Wie er zum Futsal gekommen und wie es zu seiner Tätigkeit beim VfL Bochum gekommen ist, verriet Weiberg der Redaktion im Gespräch.

Redaktion: "Sebastian, wo hast du mit dem Fußballspielen angefangen? Auf welcher Position warst du zu Hause?"

Sebastian: "Ich habe in Deensen unter der Leitung meines Vaters angefangen. Wir haben dann eine Jugendspielgemeinschaft mit Stadtoldendorf gebildet, ehe ich vor etwa 22 Jahren nach Lenne gewechselt bin, wo mein Spielerpass noch heute liegt. Ich habe als Stürmer oder auf den Flügeln gespielt."

Redaktion: "Wie verlief die Jugendzeit in Lenne?"

Sebastian: "Wir hatten eine richtig gute Mannschaft beisammen und haben in der C-Junioren Bezirksliga unter anderem den Klassenerhalt geschafft. In der B-Jugend haben wir die Kreismeisterschaft geholt und in der A-Jugend durfte ich auch zwei Jahre in der Bezirksliga kicken."

Redaktion: "Wie verlief der Übergang zum Herrenbereich?"

Sebastian: "Ich habe als A-Jugendlicher ab und zu bei der ersten Mannschaft unter Michael Proske ausgeholfen und bin dann aus zeitlichen Gründen erstmal in die zweite Mannschaft gegangen. Hier war Holger Döring mein erster Trainer. Unter Mario Surmann kam ich dann erst in der ersten Mannschaft richtig an."

Redaktion: "Und mit der Zeit warst du immer weniger zu sehen gewesen. Wohin hat es dich verschlagen?"

Sebastian: "Ich bin 2010 wegen meines Sport- und Mathematikstudiums nach Wuppertal gegangen. Lange Zeit bin ich am Wochenende zwischen Wuppertal und Heimat gependelt, sodass ich wieder in der zweiten Mannschaft von Lenne gespielt habe."

Redaktion: "Mittlerweile spielst du bei der zweiten Mannschaft vom Wuppertaler SV Futsal. Wie hast du diese Sportart, die ja mittlerweile auch in unserem Kreis durch die Jugendhallenkreismeisterschaften bekannter geworden ist, kennengelernt?"

Sebastian: "Ich habe Futsal über den Hochschulsport kennengelernt. Futsal war für mich zu dem Zeitpunkt überhaupt noch kein Begriff. Es gab Futsalkurse, bei denen man sich die Regeln aneignen konnte. Es hat etwa 2-3 Wochen gedauert, dann hatte ich mich auch an den Ball, der bekanntlich weniger als ein Fußball springt, gewöhnt. Ich habe dann erst einmal 2-3 Wochen zur Probe mitgespielt. Wir haben beim Hochschulsport eigentlich nur trainiert. Wir wollten auch mal zu Turnieren fahren, was uns aber leider nicht gelungen ist."

Redaktion: "Ist Futsal in NRW weit verbreitet? Wieviele Ligen gibt's am Niederrhein?"

Sebastian: "Futsal ist auch in NRW noch nicht so weit verbreitet. Der Bekanntheitsgrad ist noch lange nicht so hoch wie beim Fußball. Es gibt aktuell ja nicht einmal eine Profiliga, die wohl erst zur Saison 2020/2021 eingeführt wird. Wir am Niederrhein haben mit der Futsal-Landesliga, der Futsal-Niederrheinliga und der Futsal-Regionalliga drei Ligen. Wir vom WSV sind in jeder Liga mit einer Mannschaft vertreten."

Redaktion: "Wie ist der Kontakt zum Wuppertaler SV entstanden und wann hast du dann dort angefangen?"

Sebastian: "Ich bin offiziell erst in der vergangenen Saison eingestiegen. Der Kontakt zu den Spielern bestand durch den Hochschulsport schon länger. 2015/16 wurde eine Unimannschaft am Ligabetrieb angemeldet und in der Saison darauf wurde dann der Wuppertaler SV gründet."

Redaktion: "Mit welchen Zielen bist du an diese Herausforderung herangegangen?"

Sebastian: "Ich wollte hauptsächlich Spaß haben, aber natürlich hat es auch in mir Ehrgeiz geweckt, möglichst viele Spiele zu gewinnen."

Redaktion: "Das Kuriose an der Sache ist, dass du als Neuzugang, der noch nie ein Ligaspiel bestritten hat, gleich zum Co-Kapitän ernannt wurdest. Wie kam es dazu?"

Sebastian: "Ich bin an die Sache sehr motiviert herangegangen und habe mich auch mit der Stimme bei der ein oder anderen Übung eingebracht oder bei den Trainingsspielen Anweisungen gegeben, sodass mich das Trainerteam zum Vize-Kapitän ernannt hat. Zudem verfüge ich mit über die längste Erfahrung im Fußballsport. Da unser Kapitän bis auf ein Saisonspiel ausgefallen ist, war ich bis auf das eine Spiel immer der Kapitän."

Redaktion: "Wie war dein erstes Futsal-Ligaspiel?"

Sebastian: "Das war sehr ungewohnt. Man konnte das nicht mit Trainingsspielen vergleichen. Zusätzlich kam natürlich auch die Kapitänsbinde gleich beim ersten Spiel in einer neuen Sportart dazu. Leider sind mir in diesem Spiel zwei Fehler unterlaufen, was aber immer mal passieren kann. Wir haben das Spiel verloren, obwohl für uns deutlich mehr drin war."

Weiberg trägt die 23 und die Kapitänsbinde

Redaktion: "In der vergangenen Saison seid ihr aus der Futsal Landesliga in die Niederrheinliga aufgestiegen. Wie kam es dazu?"

Sebastian: "Wir haben die Spielzeit als Fünfter abgeschlossen. Durch eine Reform sollte der Viertplatzierte in die Niederrheinliga aufsteigen, der jedoch verzichtet hat, sodass wir als Fünfter berechtigt waren aufzusteigen. Da wir eine dritte Mannschaft aufmachen wollten und uns die Liga gereizt hat, haben wir uns dazu entschlossen, die Chance zu nutzen und die Saison als Lehrjahr mitzunehmen."

Redaktion: "Wohin sind eure weitesten Reisen?"

Sebastian: "Für uns ist das Spiel in Kleve, an der niederländischen Grenze die weiteste Auswärtsfahrt."

Redaktion: "Kommen wir nun noch ein wenig stärker zum Spielbetrieb. Wie sieht ein Heimspieltag von euch aus?"

Sebastian: "Wir versuchen immer möglichst einen Blockspieltag hinzubekommen, beginnend mit der dritten und endend mit der ersten Mannschaft. Somit können unsere Mannschaften auch auf die Unterstützung aus den anderen Mannschaften zählen. Ab und zu schaut sogar die Ultraszene der WSV Fußballer vorbei und sorgt auf den Rängen für ordentlich Stimmung."

Redaktion: "Auf dem Fußballplatz warst du Stürmer, welche Position spielst du jetzt? Welches Spielsystem spielt ihr und wie erfolgt das Wechseln?"

Sebastian: "Beim Futsal spielt man wie beim Hallenfußball auch mit vier Feldspielern und einem Torwart. Unser Kader besteht aus 12 Spielern. Wir spielen mit Raute und wenn ich auf dem Spielfeld bin, nehme ich meist die Position des letzten Manns ein. Es gibt aber auch viele Mannschaften, die mit einem 2-2-System spielen. Wir trainieren in der Saison zweimal die Woche, in der Vorbereitung sogar drei - viermal und studieren unsere Spielzüge so gut es geht ein. Wir haben in der Regel feste Wechselpartner und wechseln alle 2 - 3 Minuten durch, mal situationsbedingt und mal im Block."

Redaktion: "Wie läuft die Saison? Welches war bisher das kurioseste Saisonspiel?"

Sebastian: "Wir stehen aktuell mit 15 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und sind mit der Spielzeit bisher ganz zufrieden. Unser kurioseste Spiel fand ganz klar gegen Futsal TG Neuss statt. In dieser Begegnung trafen zwei starke Offensivreihen aufeinander, was sich auch im Endstand von 9:8 für uns widergespiegelt hat - und das bei einer Nettospielzeit von 40 Minuten. Wir lagen vier Minuten vor Schluss mit 6:8 zurück und sahen schon als der sichere Verlierer aus. Dann habe ich das 7:8 geschossen und in der Schlussminute fiel dann auch noch das 9:8. Das erlebt man nicht oft."

Redaktion: "Wie kam es zu deinem Job bei der Fußballschule des VfL Bochum?"

Sebastian: "2014 gab es an der Uni die Möglichkeit die Fußball B-Lizenz zu machen. Unsere Sportkurse wurden uns als Voraussetzung angerechnet, sodass ich nicht wie üblich erst die C-Lizenz machen musste. In Abstimmung mit dem TSV Lenne habe ich die Lizenz dann gemacht. Ich hatte Lenne mein Wort gegeben, dass ich in der Jungendarbeit tätig sein werde. Ich habe dies dann drei Jahre an den Wochenenden bei den C-Junioren gemacht. Als ich dann angefangen habe Futsal im Verein zu spielen, war die Zeit nicht mehr da, sodass ich mir etwas Neues suchen musste."

Redaktion: "Wie kam der Kontakt zum VfL Bochum zu Stande? In welcher Funktion bist du dort tätig?"

Sebastian: "Der Kontakt kam über den Leiter der Fußballschule, Boffzens Jürgen Holletzek zu Stande. Über ein Praktikum wurde ich dann ins Team der Fußballschule aufgenommen, wo ich unter anderem dann auch mit Fatmir Vata oder Dariusz Wosz in Kontakt gekommen bin. Ich bin hauptsächlich als Torwarttrainer tätig, kann aber auch den Part für die Feldspieler übernehmen. Ich habe auch einen Lehrgang für Futsal-Torwarttraining absolviert und kümmere mich somit beim WSV ebenfalls um die Torhüter."

Redaktion: "Seid ihr mit der Fußballschule auch mal in der Gegend?"

Sebastian: "Wir werden in diesem Jahr im Oktober erstmals beim FC 08 Boffzen stationieren. Zudem bieten wir Trainingseinheiten im Bolzano in Höxter an. Es ist immer wieder schön heimatnah die Fußballschule abzuhalten, ich freue mich schon drauf. Wer Interesse hat, kann sich auf unserer Homepage jeder Zeit informieren."

Redaktion: "Du spachst gerade vom heimatnahen Fußball. Wie oft bist du noch in Lenne und warst du beim Aufstiegsspiel dabei?"

Sebastian: "Es kommt nicht oft vor, dass ich mal selbst vor Ort bin. Ich verfolge das meiste dank euch über das Internet. Zuletzt war ich zwischen den Jahren beim Einbecker Morgenpost Pokalturnier in Dassel und habe dort die zweite Mannschaft angefeuert. Das Aufstiegsspiel konnte ich mir leider nicht selbst anschauen."

Redaktion: "Wir danken Dir für den Ausflug zum Futsal und wünschen euch für die kommenden Spiele viel Erfolg."

 

Stolz posiert der Kapitän beim Shooting

Fotos: www.rot-blau.com

 

Sonntag, 03. Februar 2019 12:31 Uhr

Holzminden (mm). Nahezu jeder im Kreis Holzminden kennt Ernst Mewes. Spätestens als das Foto von ihm im Schiedsrichterdress mit der Aufschrift "Hauchdünn Abseits, Freundchen" die Runde machte, wurde er auch der jüngeren Generation bekannt gemacht. Noch heute sieht man die Schiedsrichterlegende als Zuschauer auf den Plätzen und in den Hallen des Kreises Holzminden.

So auch am vergangenen Wochenende, als wir uns mit "Ernst" zu einem Interview beim Symrise-Hallenturnier in der Holzmindener Liebighalle verabredet hatten. Und eins fällt auf: Viele bemerken uns, wie wir auf der Tribüne sitzen, und kommen mit einem Lächeln im Gesicht auf ihn zu. Doch wie blickt Mewes auf seine fußballerische Laufbahn und seine Schiedsrichterkarriere zurück? Was ist ihm lustiges passiert und was sollte sich aus seiner Sicht schnell ändern?

Redaktion: "Ernst, wie geht's dir?"

Ernst: "Mir geht's gut. Danke."

Redaktion: "Wie bist du zum Fußball gekommen?"

Ernst: "In den 50er Jahren gab es noch wenige andere Sportarten. Meine Brüder haben auch Fußball gespielt, sodass ich damals in Ottenstein, wo ich meine Lehre gemacht habe, auch Fußball gespielt habe."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Ernst: "Als 18-jähriger bin ich zum SV Rühle gewechselt. Dann bin ich nach einiger Zeit zum FC Herta Lütgenade/Warbsen gewechselt, ehe ich meine Heimat beim VfB Negenborn gefunden habe. Dort habe ich mit der Zeit in der Altherren bei der SG GoLüWa zusammen 26 Jahre gespielt. Für den VfB habe ich darüber hinaus auch 13 Jahre Schiedsrichter gemacht. Als ich zu meinem 50. Geburtstag vom damaligen Vorsitzenden nicht einmal eine Karte geschenkt bekommen habe, bin ich aus dem Verein ausgetreten."

Redaktion: "Warum bist du Schiedsrichter geworden? Wie hoch hast du gepfiffen?"

Ernst: "Ich bin 1977 Schiedsrichter geworden, weil es mich aufgeregt hat, wenn Schiedsrichter vor ihren Spielen schon gesagt haben, wer gewinnen wird und man dann den Tag danach in der Zeitung gelesen konnte, dass das Ergebnis dann auch so eingetroffen ist. Ich wollte Gerechtigkeit auf dem Platz herstellen und habe dann 40 Jahre lang versucht es jedem Recht zu machen, auch wenn mir nachgesagt wurde, dass ich arrogant wäre, weil ich auf dem Platz bei manchen Entscheidungen gelächelt habe. Ich habe bis zur Bezirksliga gepfiffen und war unteren anderem bei Schiedsrichtern wie dem jetzigen Ehrenvorsitzenden des Kreises Holzminden Wolfgang Peter und dem jetzigen NFV-Vizepräsidenten August-Wilhelm Winsmann in der Landesliga/Oberliga an der Linie."

Redaktion: "Was war zu deiner Zeit als aktiver Schiedsrichter besser? Woran fehlt es in der heutigen Zeit?"

Ernst: "Es herrschte ein besserer Zusammenhalt unter den Schiedsrichtern und die älteren Schiedsrichter wurden von den Jungschiedsrichtern mehr respektiert. Wir haben im Kreis Holzminden einige sehr gute Jungschiedsrichter, die förderungswürdig sind. Hier müssten sich meiner Meinung nach Michael Weiner als ehemaliger Bundesligaschiedsrichter, Tino Wenkel als Verbandsschiedsrichterlehrwart und eben auch Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann besser einbringen und Schulungen vornehmen. Mit Marian Kempf haben wir einen sehr guten Schiedsrichter in unseren Reihen, der es in die Herren-Landesliga geschafft hat. Aus ihm ist etwas geworden. Ich traue ihm zu, irgendwann mindestens in der 2. Bundesliga aktiv zu sein. Er ist lernwillig und hat immer das angenommen, was man ihm gesagt hat."

Redaktion: "Wie sah dein typischer Fußball-Sonntag aus?"

Ernst: "Ich habe mich immer gut vorbereitet und war eine Stunde vor dem Spiel vor Ort. In der Kabine bin ich dann nochmal das Regelheft durchgegangen, damit ich auch keinen Fehler mache. Man muss sich auf dem Platz immer zu 100 % sicher sein. Beispielsweise gab es in Dohnsen mal einen Strafstoß, den ich wiederholen lassen habe. Dohnsen hat dagegen Einspruch eingelegt und vorm Sportgericht habe ich dann Recht bekommen. Ohnehin kam es bei mir selten vor, dass ich bei den Regelfragen in der Leistungsprüfung Fehler gemacht habe."

Redaktion: "Und wie ging es nach den Spielen dann für dich weiter?"

Ernst: "Wenn ich auf meine Zeit als Bezirksligaschiedsrichter zurückblicke, ging es nach den Spielen immer in eine Gaststätte nach Eime. Früher war es so, dass es insgesamt 18 Bezirksligaschiedsrichter gab, die dann die Spiele beispielsweise in Elze, Alfeld, Freden und Hildesheim gepfiffen haben. Wir wurden nur zu brisanten Derbys in unsere Heimatkreise geschickt. In Eime haben wir uns getroffen, einen getrunken und etwas gemeinsam gegessen. Es war eine schöne Zeit."

Redaktion: "Warst du als Schiedsrichter ein Freund des Spielflusses?"

Ernst: "Ja, ich habe immer versucht das Spiel so lange, wie es ging, laufen zu lassen, da ich ja auch lange Zeit selbst Fußball gespielt habe und dadurch wußte, worum es beim Fußball ging. Man kann ein Spiel zerpfeifen und damit nimmt man den Spielern die Lust am Fußball spielen, was nicht der Sinn des Fußballs ist. Ich habe das den Anwärtern bei der Schiedsrichterausbildung auch immer so vermittelt. Zudem finde ich's gut, dass die Regel eingeführt wurde, dass man 3-4 Sekunden abwarten kann, ob sich ein Vorteil ergibt und wenn nicht, man den verzögerten Pfiff machen darf."

Redaktion: "Hast du auch mal etwas auf dem Platz gemacht, was man sich in der heutigen Zeit nicht mehr erlauben würde?"

Ernst: "Ich bin mal zu einem Landesligaspiel als Linienrichter mit nach Springe gefahren. Ich habe einige Situationen anders als der leitende Schiedsrichter aufgenommen und wurde bei Abseitsentscheidungen ständig überstimmt. In der Halbzeitpause habe ich dann zu meinem Schiedsrichterkollegen wortwörtlich gesagt: "Wenn du mich noch einmal überstimmst, dann lege ich die Fahne auf den Boden und gehe während des Spiels zum Duschen in die Kabine". Bei der ersten Situation der zweiten Halbzeit hat der Schiedsrichter mich erneut überstimmt, sodass ich die Fahne auf den Boden gelegt habe und zum Duschen in die Kabine gegangen bin. Das Spiel ging dann mit einem Linienrichter weiter und ich bin bei dem Schiedsrichter auch nie wieder mitgefahren. Ich habe dann auch einfach kommuniziert, dass es mir nicht gut ging, sodass ich für die Aktion keine Strafe kassiert habe."

Redaktion: "Welche Funktionen hattest du im Schiedsrichterausschuss bzw. in der Schiedsrichtervereinigung?"

Ernst: "Ich war jahrelang Jugendschiedsrichteransetzer. Das lief damals noch ohne Internet ab. Ich habe die Ansetzung mit dem Kuli handschriftlich gemacht, die Briefmarken angeleckt und den Brief dann per Post rausgeschickt. Die Abmeldungen kamen dann per Telefon, sodass man auch kurzfristig per Telefon Spiele ansetzen musste. Einmal rief Holenbergs Christian Klindworth bei mir an und berichtete mir, dass seine Eltern ihn zu seinem Spiel nicht fahren könnten und er damit das Spiel nicht pfeifen kann. Dann bin ich eben auch mal Fahrer in Erscheinung getreten. Das lag mir sehr am Herzen. Ich war einige Zeit auch Schriftführer in der Schiedsrichtervereinigung. Kreisvorsitzender August Borchers hat mich dann schließlich überredet den Kreisschiedsrichterlehrwart zu machen, was ich dann auch vier Jahre sehr gerne gemacht habe. Ich habe in der Zeit 130 Schiedsrichter ausgebildet sowie 20 Trainingsanzüge und 160 Polohemden für die Schiedsrichter besorgt. Zudem habe ich unter anderem den jetzigen Schiedsrichterausschussvorsitzenden Sebastian Müller ausgebildet. Nach vier Jahren wollte eigentlich der gesamte Vorstand aufhören, was dann nicht eingetreten ist. Ich bin altersmäßig und weil ich zu meinem Wort stehen wollte, ausgeschieden."

Redaktion: "Du warst nicht nur im Schiedsrichterwesen unterwegs. Du hast sogar fast zwei Jahre die Mannschaft des damaligen Fußballvereins von Ay Yildiz Holzminden trainiert. Wie war das für dich?"

Ernst: "Die Mannschaft wäre aus disziplinarischen Gründen beinahe aus dem Spielbetrieb rausgeflogen. Ich war 37 Jahre bei der Bundeswehr, 12 Jahre davon als Soldat und habe bei der Bundeswehr auch eine Fußballlizenz gemacht. Ich wollte dem Verein helfen. Es war sportlich gesehen eine sehr gute Zeit. Die Karten sind zunehmend weniger geworden. Ich war mit viel Herzblut bei der Sache und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, südländische Spieler, aber auch Spieler wie Max und Alexander Gurski, zu trainieren."

Redaktion: "Wie bist du Schiedsrichter vom Abschiedsspiel von Marec Wenzel geworden?"

Ernst: "Es war sein ausdrücklicher Wunsch, dass ich der Schiedsrichter der Begegnung sein soll. Ich fand die Idee sehr gut, auch weil ich Boffzens Vorsitzenden Hartmut Altmann sehr schätze. Es hat mir vor, während und nach dem Spiel sehr viel Spaß gemacht."

Redaktion: "Wie hast du von dem Foto mit dem Spruch "Hauchdünn Abseits, Freundchen" erfahren? Kannst du dich noch entsinnen diesen Spruch in Spielen gesagt zu haben?"

Ernst: "Michael Düwel von Polle hat mich angerufen und mir erzählt, dass sein Sohn ein Foto von mir hat. Er fragte mich, ob er das Foto mit dem Spruch "Hauchdünn Abseits, Freundchen" ins Internet stellen kann. Ich habe mir das Foto angeguckt und ihm gesagt, dass er das gerne machen kann. Ich habe den Spruch auf jeden Fall einmal in Lenne gesagt, als ich ohne Assistenten unterwegs war. Da sagte ein Spieler zu mir: „Dass du das von dahinten überhaupt sehen kannst!" und ich antwortete daraufhin: „Ja, das war hauchdünn abseits, das kannst du mir glauben". Ich finde solche Sprüche gehören zum Fußball einfach dazu. Es muss auch Spaß machen, sonst ist Fußball kein Erlebnis."

Redaktion: "Wie siehst du die Zukunftsfähigkeit des Kreises Holzminden?"

Ernst: "Der Verbände machen die Kreise kaputt. Die Einführung der fünften gelben Karte schwächt die Mannschaften. Das können sie in der Bundesliga machen, aber nicht auf Kreisebene. Teams, die einen kleinen Kader haben, werden bei Verletzungspech und beruflich verhinderte Spieler zusätzlich bestraft. Wir wollen doch Fußball spielen. Ich finde man sollte eher wieder die 10 Minuten Zeitstrafe (wurde früher vor der gelb-roten Karte gezeigt) einführen. Wenn man in einem Spiel z.B. zehn Minuten drei Spieler weniger auf dem Platz hat, tut das dem Teams denk ich eher weh."

Redaktion: "Welche Meinung hast du zum Videobeweis?"

Ernst: "Der Videobeweis ist das Idiotischste, was es gibt. Man sollte den Schiedsrichterassistenten mehr Mitspracherechte geben. Immerhin handelt es bei den Assistenten ebenfalls um Schiedsrichter, die mindestens in der dritten Liga pfeifen. Von denen dürfte man erwarten, dass sie wissen, um was es geht. Dafür entscheiden dann die Schiedsrichter, die im Kölner Keller sitzen."

Redaktion: "Wir möchten dir ganz herzlich für das Gespräch danken und freuen uns dich demnächst wieder als Zuschauer auf den Plätzen antreffen zu dürfen."

Ernst: "Sehr gerne."

Foto: mm

 

 

 

Sonntag, 30. Dezember 2018 14:04 Uhr

Bevern (mm). Der demografische Wandel macht auch vor dem Schiedsrichterwesen keinen Halt. Neben weniger werdenden Mannschaftszahlen stehen den Schiedsrichteransetzern von Jahr zu Jahr zumeist auch weniger Schiedsrichter für die Ansetzung von Spielen zur Verfügung. Aktuell liegt die Schiedsrichterzahl im Kreis Holzminden bei rund 50 aktiven Schiedsrichter, die bei einem kompletten Spieltag circa 65 Spielen leiten.

Umso wichtiger werden die Jungschiedsrichter im Kreis, wie Timm Goldschmidt, der mit seinen 17 Jahren Herren-Kreisligaspiele pfeift und sich auch auf Dauer als Schiedsrichter im Kreis Holzminden sieht. Im Interview verrät Goldschmidt wie er zum Schiedsrichterwesen gekommen ist, welche Eigenschaften man als Schiedsrichter mitbringen sollte und welche Ziele er sich für die nächsten Jahre gesetzt hat.

Redaktion: "Timm, schön dass es mit dem Interview geklappt hat. Die letzte Saison lief für dich nicht nur als Schiedsrichter ganz gut, sondern auch als Fußballer. Wo hast du bisher gespielt, auf welcher Position bist du zu Hause und was waren deine größten Erfolge?"

Timm: "Ich habe in Holzminden angefangen und habe danach in Stahle gespielt. Seit einiger Zeit bin ich beim MTV Bevern in der Offensive zu Hause. Mein größter Erfolg war die A-Jugend Meisterschaft. Im Pokalfinale haben wir leider vor heimischen Publikum keinen guten Tag erwischt und dort dann auch gegen die JSG Ith verloren."

Redaktion: "Siehst du dich eher als Fußballer oder als Schiedsrichter?"

Timm: "Ich bin denke ich ein besserer Schiedsrichter als Fußballer. Deswegen werde ich auch im Sommer weiter pfeifen und eher weniger Fußballspielen, auch wenn ich echt gerne spiele."

Redaktion: "Wie kamst du zur Schiedsrichterei?"

Timm: "Ich bin schon seit längerem vom Fußball begeistert und fand es schon immer klasse, dass Schiedsrichter in den Stadien deutschlandweit freien Eintritt haben. Mein Vater kennt den früheren Bundesligaschiedsrichter Michael Weiner sogar ganz gut. Ich wollte schon relativ früh anfangen, aber musste mich noch etwas gedulden."

Redaktion: "Wann hast du deinen Schiedsrichterschein gemacht? Hast du die Prüfung fehlerfrei ablegen können?"

Timm: "Ich habe in der Saison 2014/2015 meinen Schiedsrichterschein unter Simon Falk und Joachim Rössler gemacht. Die Prüfung habe ich mit einem Fehlerpunkt bestanden. Ich fand den Lehrgang super und finde es nach wie vor stark, was Joachim Rössler trotz seines Alters für die Jungschiedsrichter alles macht."

Redaktion: "Viele Jungschiedsrichter pfeifen nach der Prüfung erstmal im Verein die F - D-Junioren. Wie war dein Start?"

Timm: "Bei mir war das anders. Ich wurde zur Rückrunde 2015 gleich zu einem C-Junioren Spiel angesetzt, bei welchem mich Jan Gömann als Coach begleitet hat. An das Spiel kann ich mich noch ganz gut erinnern. In der Halbzeitpause kam der Trainer der Mannschaft, die mit 0:6 zurücklag, auf mich zu und berichtete mir, dass sich bei ihm noch Spieler verletzt haben und bat mich das Spiel abzubrechen, sodass ich die Begegnung zur Halbzeit abbrechen musste. Nichtsdestotrotz ist es heute noch so, dass ich ab und zu auch mal für den Verein das ein oder andere Spiel im Monat leite."

Redaktion: "Wie war es für dich Gleichaltrige zu pfeifen? Wie sollte man an die Aufgabe als Schiedsrichterassistent in der Kreisliga angehen?"

Timm: "Daran musste ich mich gewöhnen. Oftmals war es so, dass sie dich versuchen zu täuschen, mit Schwalben oder ähnliches. Ich denke das habe ich beispielsweise bei der A-Jugendbegegnung SG Wesertal gegen JSG Forstbachtal ganz gut hinbekommen, als ich dem Spieler wegen einer Schwalbe die gelbe Karte gezeigt habe. Die kam bei der Bewertung durch den Schiedsrichterbeobachter auch gut an. Die Aufgabe als Schiedsrichterassistent sollte man so angehen, dass es immer mal wieder dazu kommen kann, dass jemand unzufrieden mit einer Entscheidung ist. Ich denke das gehört in unseren Ligen auch dazu. Es hat mich nie wirklich gestört. Wichtig ist, dass es nach dem Spiel ruhig bleibt."

Redaktion: "Seit wann pfeifst du im Herrenbereich? Mit deinen 17 Jahren pfeifst du ja bereits in der Kreisliga."

Timm: "Ich leite seit der Saison 2017/2018 spiele im Herrenbereich. Mein erstes Spiel war in der 2. Kreisklasse SG Ammensen/Grünenplan II gegen die SG Heinade II/Deensen III. Ich bin dann auch relativ schnell in die 1. Kreisklasse gekommen, wo es verhältnismäßig noch ruhig zugeht. Zur Rückrunde habe ich dann bereits mein erstes Kreisligaspiel SG Wesertal - VfL Dielmissen gepfiffen und musste dort auch gleich einen Platzverweis verteilen. Als Unterstützung hatte ich mit Chris Müller einen erfahrenen Schiedsrichter an der Linie dabei. Meine erste Bewertung habe ich dann bei dem Spiel zwischen dem MTSV Eschershausen und dem TSV Kirchbrak bekommen. Bei diesem Spiel gab es wegen einer schweren Kopfverletzung beim Kirchbraker Keeper auch gleich eine 10-minütige Verletzungsunterbrechung."

Redaktion: "Wie ist es für dich in der Kreisliga zu pfeifen?"

Timm: "Für mich war es anfangs etwas ungewohnt, da man die unterschiedlichen Spielertypen auf dem Platz noch nicht kannte. Mittlerweile kennt man die meisten Spieler und sie kennen mich jetzt auch. Ich versuche auf dem Platz immer ein miteinander statt gegeneinander hinzubekommen. Klar gibt es auch Spiele, wo man sich während des Spiels fragt, warum hat man die Entscheidung jetzt so getroffen und nicht anders, aber man lernt damit umzugehen. Das wichtigste ist ohnehin, dass man sich nach jedem Spiel selbst hinterfragt und jedem klar ist, dass wir nur Menschen sind und auch wir Fehler machen."

Redaktion: "Zur Wintersaison wird auch in diesem Jahr wieder ein Schiedsrichterlehrgang angeboten. Warum sollte man Schiedsrichter werden?"

Timm: "Wenn man Spaß am Ehrenamt hat und sich ein gutes Taschengeld verdienen oder gerne ins Stadion fährt, ist es eigentlich für jeden eine schöne Sachen. Es ist gerade etwas für Menschen, die selbstbewusst sind oder selbstbewusster werden wollen. Auch ich selbst habe gemerkt, dass ich durch die Schiedsrichterei im Leben weiterkommen. Bei uns im Kreis herrscht zudem eine gute Gemeinschaft. Ich freue mich schon, wenn wir z:B. Anfang des Jahres wieder zum Jungschiedsrichterturnier fahren werden."

Redaktion: "In welchem Bereich sucht ihr Schiedsrichter?"

Timm: "Wir suchen generell Schiedsrichteranwärter ab 14 Jahren. Es können sich aber auch jüngere melden. Ich denke, dass es auch sehr reizvoll für jemanden ist, der selbst nicht mehr spielen will/kann und in diesem Hobby eine neue Chance ergreifen kann."

Redaktion: "Fußball spielen und gleichzeitig pfeifen - auf wieviele Spiele bist du in der letzten Saison gekommen?"

Timm: "Ich habe in der vergangenen Saison 20 Spiele gespielt und insgesamt 48 geleitet. Da kommen schon einige zusammen. Es waren aber auch einige Spiele unter der Woche dabei, sodass man nicht jedes Wochenende an beiden Tagen los war. Man muss sich auch nicht festlegen, ob man pfeifen oder spielen will. Die wichtigste Eigenschaft, die man mitbringen sollte, ist zuverlässig zu sein."

Redaktion: "Du warst in diesem Jahr auch beim großen Jugendturnier, dem Dana-Cup in Hjörring. Wie läuft das dort ab? Wie verläuft die Verständigung mit den Spielern und Trainern auf dem Platz?"

Timm: "Ich war in diesem Jahr bereits das zweite Mal dabei. Es ist immer wieder super Erfahrung. Wir fahren dort immer von Samstag bis Samstag hin, sodass wir die ersten beiden Tage Zeit haben, unser Ferienhaus zu beziehen und zur freien Verfügung haben. Am Montag wird nach der Eröffnungsfeier ein Barbecue für die Schiedsrichter gereicht, ehe es dann am Dienstag mit den Spielen losgeht. Jeder Schiedsrichter leitet dann zunächst einmal drei - vier Spiele pro Tag und erhält pro 50 dänische Kronen. Die Gruppenspiele finden ohne Linienrichter statt, bei den K.O.-Spielen ist das unterschiedlich. Wir verständigen uns auf dem Platz auf englisch und da Mannschaften, die beispielsweise aus Brasilien kommen, kein englisch verstehen, auch mit Zeichensprachen."

Redaktion: "Du machst aktuell dein Abitur. Bleibst du der Region erhalten und welche Ziele hast du?"

Timm: "Ich möchte definitiv der Region erhalten bleiben und das Schiedsrichterwesen hier im Kreis vorantreiben. Ich konnte in der kurzen Zeit einige Freundschaft schließen und hoffe diese auch in Zukunft weiterzuführen. Mein Ziel ist es in den Bezirk aufzusteigen und dann auch Spiele der Herren und A-Junioren auf Bezirksebene leiten zu dürfen."

Redaktion: "Welches Spiel war für dich bisher aus Schiedsrichter-Sicht dein interessantes Spiel?"

Timm: "Ich fand das Derby zwischen GoLüWa und Holenberg ganz interessant. Trotz der Ansetzung unter der Woche waren einige Zuschauer da und haben für eine gute Atmosphäre gesorgt. Ich habe nach dem Spiel, bei dem ich im Übrigen auch beobachtet wurde, eigentlich nur Gutes gehört."

Redaktion: "Danke für das Gespräch. Wir wünschen Dir einen guten Rutsch ins neue Jahr."

Timm: "Sehr gerne. Euch und Euren Leseren auch einen guten Rutsch ins neue Jahr".

Foto: mm

Samstag, 22. Dezember 2018 11:21 Uhr

Boffzen (mm). Der mittlerweile 37-jährige Fabio Mancini sorgt in den Strafräumen des Landkreises Holzminden immernoch für Unruhe. Sein Karriereende läutete er im Juni diesen Jahres eigentlich mit einem Fünferpack gegen den TuSpo Grünenplan ein. Mit 14 Toren steht die Lebensversicherung des Tabellenelften auf Rang 4 der Torjägerliste.

Im Gespräch mit der Redaktion verrät der in Höxter wohnhafte Goalgetter, warum er weiterhin für den Kreisligisten spielt und gegen welchen aktuellen Bundesligisten er bei einem Auswahlspiel getroffen hat. Zudem blickt er auf seine Jugendzeit und seine Zeit beim MTV Fürstenberg, SV Höxter und SV Fürstenau/Bödexen zurück.

Redaktion: "Wo hast du angefangen Fußball zu spielen und in welchen Ligen warst du unterwegs? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Fabio: "Ich habe meine ganze Jugend beim SV Höxter gespielt. In der C-und A-Jugend haben wir im Bezirk gespielt und in der B-Jugend sogar in der Landesliga. Ich habe anfangs auf dem Flügel im Mittelfeld gespielt. Seit der C-Jugend bin ich Stürmer. Da mir durch meinen Vater, der früher als Torwart gespielt hat, auch die Gene eines Torwarts in die Wiege gelegt wurden, hatte ich auch den einen oder anderen Einsatz im Tor."

Redaktion: "Du hast sogar bei einem Turnier, bei dem Zlatan Ibrahimovic Torschützenkönig wurde, mitgespielt?"

Fabio: "Ja, das war 1996 beim Karzcewski-Turnier in Holzminden. Wir haben dort als C-Jugendliche des SV Höxter mitgepielt. Zlatan hat zu dem Zeitpunkt bei Malmö FF gespielt und wurde mit elf Toren Torschützenkönig. Wir waren mit Bröndby Kopenhagen, Hansa Rostock und Turniersieger FC Schalke 04 in einer Gruppe und konnten gegen Bröndy Kopenhagen sogar einen Sieg einfahren."

Redaktion: "Wo hast du deine ersten Herrenjahre verbracht?"

Fabio: "Meine erste Herrenstation war tatsächlich der FC 08 Boffzen. Wir hatten eine ziemlich ambitionierte Mannschaft und haben zwei Jahre probiert aufzusteigen. Als uns das nicht gelungen und stattdessen der MTV Fürstenberg in den Bezirk aufgestiegen ist, habe ich mich den Fürstenberger angeschlossen. In der Bezirksliga sind wir mit einem Abstand von neun Zählern und 103 Gegentoren abgestiegen. Mit Spielern wie Ingo Neils, Sergej Mezker und Stefan Schikora hat's aber trotzdem Bock gemacht, sodass auch dieses Jahr ein gutes für meine Entwicklung war."

Redaktion: "Haben sie bei den 103 Gegentoren nicht auch mal gefragt, ob du ins Tor gehen kannst (augenzwinkernd)?"

Fabio: "Tatsächlich stand ich auch in Fürstenberg einmal im Tor. Das war im Kreispokalspiel gegen den MTV Bevern, für den ja auch mein späterer Trainer Andrej Weibert gestürmt hat. Nach einer Roten Karte an unseren Torwart stand ich bis zur Halbzeit im Tor und habe die Null gehalten. Leider haben wir das Spiel dann doch verloren."

Fabio Mancini setzt zum Befreiungsschlag an.

Redaktion: "Lange Zeit hast du für den SV Fürstenau/Bödexen gespielt. Wie kam dein Wechsel dorthin zu Stande und warum denkst du an diese Zeit so gerne zurück?"

Fabio: "Genau. Ich war zweimal beim SV Fürstenau/Bödexen. Ich bin nach dem Abstieg mit Fürstenberg durch Rene Martin, der ebenfalls in Fürstenberg gespielt hat, beim SV gelandet. Wir haben 3 Jahre lang in der Bezirksliga und drei Jahre in der Kreisliga A gekickt. Nach 2 Jahren in Höxter, bin ich ein zweites Mal in Fü/Bö gelandet. Der Zusammenhalt in der Mannschaft war einfach super. Besonders die Derbys gegen den SV Brenkhausen/Bosseborn waren immer ein Highlight. Dort haben wir meist vor 600 Zuschauern gespielt. Unsere A-Junioren haben uns mit Bengalos, Pauken und Bannern bis zum Schluss nach vorne gepeitscht. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ein Derby vor so einer Zuschauerkulisse gerne nochmal erleben."

Redaktion: "Zu diesen Zeiten hast du nicht nur in den Strafräumen auf Kreis-/ und Bezirksebene für Furore gesorgt. Du konntest auch gegen einen Bundesligisten ein Tor erzielen. Wie kam es dazu?"

Fabio: "Im Sommer 2006 habe ich mit der Weserbergland-Auswahl gegen den Bundesligisten Hannover 96 gespielt. Nach einem Querpass von meinem damaligen Teamkollegen Christian Dobrott tauchte ich vor Robert Enke auf und netzte aus Nahdistanz zum 1:0 ein. Das war ein sehr schönes Spiel, auch wenn wir am Ende mit 2:12 verloren haben. Bei 96 standen unter anderem Altin Lala, Thomas Brdaric und Jiri Stajner auf dem Platz. Mit Boffzen haben wir gegen Borussia Mönchengladbach gespielt. Bei einem hohen Rückstand musste das Spiel wegen Unwetter jedoch abgebrochen werden. Mit Fürstenberg habe ich darüber hinaus noch gegen den VfL Wolfsburg gespielt. Ich musste bei Standards wegen meiner Körpergröße gegen Diego Klimowicz verteidigen (lacht)."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zurück nach Boffzen zu Stande? Was hast du mit Boffzen erreicht?"

Fabio: "Ich habe immer gesagt, dass ich da aufhören möchte, wo ich meine ersten Herrenjahre bestritten habe. Der Kontakt kam über Sebastian Fricke zu Stande. Nach einem Gespräch mit Hartmut Altmann habe ich dann in der Winterpause zugesagt. Wir sind zweimal aufgestiegen, in einer Saison als Meister und in der anderen Spielzeit über die Relegation. Zudem haben wir in Bevern gegen den TSV Pegestorf und in Kirchbrak gegen den TSV Kirchbrak den Kreispokal geholt."

Redaktion: "Warum habt ihr es beide Male nicht geschafft ,die Klasse in der Bezirksliga zu halten?"

Fabio: "Wir hatten in beiden Jahren viel Verletzungspech. Von der Qualität hätten wir eigentlich mithalten können. Für jeden Kreisligisten ist es in Niedersachsen ein großer Sprung in die Bezirksliga. Dort werden andere Maßstäbe gesetzt."

Redaktion: "In Boffzen hast du viel erreicht. Ganz besonders unter Andrej Weibert. Wie ist dein Verhältnis zu ihm? Seid ihr noch im Kontakt?"

Fabio: "Andrej ist ein geiler Trainer und Typ. Wenn er nicht gerade in Kasachstan wäre, würde alles in die Wege setzen, um uns zu unterstützen. Als ich gekommen bin, habe ich zunächst zwei Spiele im Sturm gespielt und auch gleich ein Tor geschossen. Dann hat er in mir einen Fabio Cannavaro entdeckt, sodass ich gemeinsam mit Christopher Leßmann in der Innenverteidigung gespielt habe. Wir sind immernoch im Kontakt und freue mich schon, wenn er wieder hier ist und wir uns treffen können."

Redaktion: "Wie war es an der Seite von Marec Wenzel zu spielen?"

Fabio: "Ich habe die Zeit genossen. Er ist ein geiler Typ und war auch ein richtig guter Kicker. Schade, dass er aufgehört hat, ich hätte gern weiter mit ihm zusammengespielt."

Redaktion: "Auch an der Seite von Fatmir Vata durftest du auflaufen. Was war das für ein Gefühl?"

Fabio: "Ich fand es mega gut. Wenn man auf Profis trifft, denkt man natürlich erst, dass sie ziemlich hochnäsig sind, aber Fatmir ist da ganz anders. Er ist ganz normal mit uns umgegangen und hat natürlich auch vor und nach den Spielen von seiner Profizeit, insbesondere über die Situation mit Oliver Kahn und die Abende mit Ansgar Brinkmann, erzählt."

Redaktion: "Eigentlich wolltest du im Sommer deine Fußballschuhe an den Nagel hängen und nur noch als Co-Trainer beim FC08 tätig sein. Warum spielst du wieder und ist diese Saison deine letzte Spielzeit?"

Fabio: "Wenn man den Fußball wie ich liebt, dann ist es sehr schwer aufzuhören. Fakt ist, dass bereits in der Vorbereitung die Spielerzahl trotz des großen Kaders eng wurde und wenn man mich fragt, ob ich aushelfen kann, ich auch nicht Nein sagen kann. Wenn ich mir keine schwere Verletzung zuziehe, dann werde ich auch in der nächsten Saison das blau-gelbe Trikot tragen. Bei einer schweren bzw. langfristigen Verletzung werde ich aber definitiv Schluss machen."

Fabio Mancini setzt zum Konter an.

Redaktion: "Zur Winterpause steht ihr mit 14 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Warum läuft es bei euch in dieser Saison nicht so rund? Was muss besser werden?"

Fabio: "Wir kriegen in dieser Saison einfach keine Konstanz in unser Spiel. Gegen Grünenplan spielst du die erste Halbzeit schlecht, wachst erst in der Halbzeitpause auf und spielst eine super zweite Halbzeit, was aber letztlich zu spät war. Gegen Hehlen führst du mit 2:0 zur Halbzeit und verlierst noch mit 4:5. In Holzminden haben wir gewonnen und im nächsten Heimspiel wieder gegen die SG GoLüWa verloren. Es ist einfach Kopfsache und generell die Einstellung zum Fußball, die bei uns besser werden muss."

Redaktion: "Wie sieht eure Vorbereitung aus? Welches Ziel habt ihr für die Rückrunde?"

Fabio: "Wir werden in Kooperation mit einem Fitnessstudio trainieren. Zudem werden wir Anfang Februar erstmals gemeinsam mit unserer Damenmannschaft unser Trainingslager in Lastrup beziehen. Wir wollen zunächst einmal eine vernünftige Vorbereitung hinlegen und dann möglichst schnell viele Spiele gewinnen, um aus den unteren Tabellenregionen rauszukommen. Ich hoffe, dass wir die Lust am Fußballspielen wiederfinden werden."

Redaktion: "Wer wird die Meisterschaft holen?"

Fabio: "Ich denke, wenn Grünenplan auch zu Beginn der Rückrunde konstant bleibt, wird es sehr schwer für die anderen Mannschaften, sie zu überholen. Aber in der aktuellen Kreisligastaffel kann bekanntlich jeder jeden schlagen."

Redaktion: "Das Herz und die Seele des FC 08 Boffzen ist Hartmut Altmann, der in Barsinghausen schon bald den NFV-Ehrenamtspreis entgegennehmen darf. Wie sehr freust du dich für ihn?"

Fabio: "Mit Hartmut hat es definitiv den Richtigen getroffen. Er ist immer für jeden da, egal ob's um Fußball oder private Angelegenheiten geht. Ich habe selten einen Vorsitzenden wie ihn gesehen. Ich freue mich sehr für ihn."

Redaktion: "Kannst du dir vorstellen jemals als Trainer einer Herrenmannschaft tätig zu sein und wie stellst du dir die Zeit nach deiner spielerischen Laufbahn vor?"

Fabio: "Ich werde auf keinen Fall Trainer einer Herrenmannschaft. Ich habe ja bereits das ein oder andere Spiel Pierre Gröne an der Seitenlinie vertreten und feststellen müssen, dass das nichts für mich ist. Für mich besteht dabei absolute Herzinfarktgefahr, da ich mich einfach zu sehr hineinsteigere. Boffzen ist für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden, sodass ich mir vorstellen kann, nach der spielerischen Laufbahn weiterhin als Co-Trainer der Herrenmannschaft tätig zu sein oder im Jugendbereich etwas übernehmen. Wir werden dann sicher eine Position im Verein finden."

Redaktion: "Du hast in einige Mannschaften gespielt und viele Spieler kennengelernt. Wenn du nochmal ein Spiel mit einer deiner bisherigen Mannschaft bestreiten könntest, mit welcher würdest du nochmal auf den Platz gehen wollen?"

Fabio: "Meine Wahl würde ganz klar auf die damalige B-Jugend vom SV Höxter treffen. Es wäre schon cool nochmal ein Spiel mit Spielern wie Michael Puhl, Ugur Durmaz und Serhat Kara zu bestreiten."

Redaktion: "Fabio, danke für das Interview. Wir wünschen dir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr."

Fabio: "Sehr gern. Das wünsche ich euch und euren Lesern auch."

Foto: mm

Jugend
Sonntag, 17. Februar 2019 10:52 Uhr
B-Junioren des VfR Hehlen holen die Hallenkreismeisterschaft
Donnerstag, 14. Februar 2019 07:15 Uhr

Eschershausen (mm). Die erste Entscheidung bei den Hallenkreismeisterschaften wird am kommenden Samstag in der Eschershäuser Sporthalle fallen. Für die B-Junioren HKM hatten sich acht Teams angemeldet, womit die optimale Anzahl an Mannschaften für eine Endrunde erreicht wurde. Die erste Partie wird um 11 Uhr angepfiffen. Das Finale wird gegen 15.10 Uhr erwartet.

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle, JSG Weserbergland I, SG Lenne/Wangelnstedt, VfR Hehlen I

Gruppe B: VfR Hehlen II, JSG Hils I, JSG Weserbergland II, TSV Heinade

Foto: mm

Donnerstag, 07. Februar 2019 07:03 Uhr

Klein Berkel/Holzminden (mm). Bei der Endrunde der C-Junioren Futsal-Bezirksmeisterschaft kam der SV06 Holzminden nicht über die Gruppenphase hinaus. Dennoch können die Holzmindener Trainer Daniel Gregorovits und Merdan Fekovic auf ihre Spieler stolz sein, die sich als drittplatzierte Mannschaft für die Zwischenrunde qualifiziert hatten und dort durch einen Gruppensieg den Einzug in die Endrunde perfekt machen konnten. Dies schaffte in den drei Altersklassen, in denen die Bezirksmeisterschaften ausgetragen wurden, kein weiteres Team aus dem Kreis Holzminden.

In der Gruppenphase der Endrunde trafen die Kreisstädter auf den HSC Hannover, den TuS Sulingen, den TSV Havelse U14 und die JSG Arnum. Richtig eng ging es gleich im ersten Gruppenspiel gegen den HSC Hannover zu. Mit 0:1 hatte der SV das Nachsehen. Gegen den späteren Gruppensieger TuS Sulingen endete die Begegnung mit 1:3.

Einen Achtungserfolg konnte Holzminden im dritten Gruppenspiel landen. Mit 2:0 setzten sich die Nullsechser gegen die U14 des TSV Havelse durch. Im letzten Gruppenspiel ging es zwischen Holzminden und Arnum um nichts mehr, dennoch wollten sich beide Teams mit einem Erfolg aus den Bezirksmeisterschaften verabschieden. Wie im ersten Spiel gab es für Holzminden eine knappe 0:1-Niederlage, die das Ausscheiden als Gruppenletzter bedeutete.

Tabelle

1. TuS Sulingen 13:3 Tore 12 Punkte

2. HSC Hannover U15 3:2 Tore 7 Punkte

3. TSV Havelse U14 3:7 Tore 4 Punkte

4. JSG Arnum I 3:8 Tore 3 Punkte

5. SV06 Holzminden I 3:5 Tore 3 Punkte

Foto: mm

Mittwoch, 06. Februar 2019 07:43 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Auch bei den F-Junioren ist die Vorrunden-Phase beendet. Am 3. März werden sowohl bei der Endrunde in Eschershausen als auch bei der Trostrunde in der Holzmindener Liebighalle die Entscheidungen fallen. Bei der Endrunde werden die Mannschaften der JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I, des SV06 Holzminden II, des MTV Bevern und des TSV Heinade zum engsten Favoritenkreis zählen.

In der Gruppe A standen sich die JSG Ottenstein, der SV06 Holzminden I, der MTSV Eschershausen, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II und der VfR Hehlen gegenüber. Eigentlich sollte diese Gruppe aus sechs Mannschaften bestehen, doch der FC Stadtoldendorf meldete sich im Vorfeld ab. Darüber hinaus spielte der VfR Hehlen außerhalb der Wertung mit. Aufgrund des besseren Torverhältnisses wurde der MTSV Eschershausen vor dem SV06 Holzminden Gruppensieger. Die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II fuhr mit sieben Zählern einen Punkt weniger ein und wurde Dritter.

Gruppe A

1. MTSV Eschershausen 11:2 Tore 8 Punkte

2. SV06 Holzminden I 8:1 Tore 8 Punkte

3. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 7:3 Tore 7 Punkte

4. JSG Ottenstein 5:5 Tore 4 Punkte

5. FC Stadtoldendorf 0:20 Tore 0 Punkte

VfR Hehlen ohne Wertung 

In der Gruppe B fanden sich der SV06 Holzminden II + III, der TSV Heinade, die SG Lenne/Wangelnstedt, die JSG Ith und die JSG Boffzen/Fürstenberg wieder. In dieser Gruppen waren die SG Lenne/Wangelnstedt und der SV06 Holzminden II die besten Mannschaften, welche den Gruppensieg unter sich ausmachten. Beide kamen auf elf Punkte, sodass das Torverhältnis über den Gruppensieg entschied. Diesen fuhr Holzminden II ein. Auf dem dritten Rang landete der SV06 Holzminden III mit neun Punkten.

Gruppe B

1. SV06 Holzminden II 8:2 Tore 11 Punkte

2. SG Lenne/Wangelnstedt 5:1 Tore 11 Punkte

3. SV06 Holzminden III 6:4 Tore 9 Punkte

4. TSV Heinade 8:5 Tore 6 Punkte

5. JSG Ith 5:8 Tore 4 Punkte

6. JSG Boffzen/Fürstenberg 0:12 Tore 1 Punkt

In der Gruppe C standen sich der MTV Bevern, die JSG Hils, die JSG Hils Mädchen, die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I und die JSG Forstbachtal gegenüber. Der MTV Bevern und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle lieferten sich einen Zweikampf um den Gruppensieg. Das direkte Duell konnte die JSG für sich entscheiden und somit ohne Punktverlust den Gruppensieg einfahren. Der MTV Bevern landete mit neun Zählern auf dem zweiten Platz.

Gruppe C

1. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 6:0 Tore 12 Punkte

2. MTV Bevern 8:3 Tore 9 Punkte

3. JSG Forstbachtal 3:3 Tore 6 Punkte

4. JSG Hils 3:6 Tore 3 Punkte

5. JSG Hils Mädchen 0:8 Tore 0 Punkte

Endstand der Vorrunde

1. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 2,28 Punkte

2. SV06 Holzminden II 2,26 Punkte

3. MTV Bevern 2,25 Punkte

4. TSV Heinade 2,05 Punkte

5. JSG Ith 1,89 Punkte

5. SG Lenne/Wangelnstedt 1,89 Punkte

7. SV06 Holzminden I 1,75 Punkte

8. SV06 Holzminden III 1,72 Punkte

9. MTSV Eschershausen 1,33 Punkte

10. JSG Forstbachtal 1,25 Punkte

11. FC Stadtoldendorf 1,17 Punkte

12. JSG Boffzen/Fürstenberg 0,82 Punkte

13. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 0,59 Punkte

14. JSG Hils 0,50 Punkte

15. JSG Ottenstein 0,28 Punkte

16. JSG Hils Mädchen 0,25 Punkte

17. VfR Hehlen 0 Punkte

 

 

Dienstag, 05. Februar 2019 06:15 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Auch bei den E-Junioren ist die Entscheidung gefallen. Die vier Vorrunden haben gezeigt, dass bei der Endrunde in jedem Fall mit dem FC Stadtoldendorf und der JSG Boffzen/Fürstenberg zu rechnen ist. Die Aufgabe des SV06 Holzminden I, der JSG Hils, der JSG Ith, des MTV Bevern, der SG Lenne/Wangelnstedt und des TSV Heinade wird es sein, diesen beiden Teams am 02. März in der Eschershäuser Sporthalle ein Bein zu stellen. Die weiteren acht Teams werden am 10. März in der Holzmindener Billerbeckhalle den Staffelmeister der Trostrunde ausspielen.

In der Gruppe A trafen der TSV Heinade, die JSG Hils I, der SV06 Holzminden I, die SG Lenne/Wangelnstedt, die JSG Forstbachtal Mädchen und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I aufeinander. In der Gruppe stellten die JSG Hils I, der TSV Heinade und der SV06 Holzminden I die besten Teams. Mit 13 von möglichen 15 Punkten wurde der SV06 Holzminden I Gruppensieger. Zehn Punkte fuhr die JSG Hils I ein und landete auf dem zweiten Rang. Mit einem Punkt weniger auf dem Konto sicherte sich der TSV Heinade den dritten Platz.

Gruppe A

1. SV06 Holzminden I 8:1 Tore 13 Punkte

2. JSG Hils I 8:1 Tore 10 Punkte

3. TSV Heinade 4:1 Tore 9 Punkte

4. SG Lenne/Wangelnstedt 5:7 Tore 7 Punkte

5. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 2:9 Tore 3 Punkte

6. JSG Forstbachtal Mädchen 1:9 Tore 0 Punkte

Die JSG Forstbachtal, die JSG Ith, der MTSV Eschershausen, der SV06 Holzminden und der FC Stadtoldendorf II standen sich in der Gruppe B gegenüber. Mit drei Siegen wurde die JSG Forstbachtal Gruppensieger. Dank zwei Siegen und einem Remis sicherte der FC Stadtoldendorf II den zweiten Rang, knapp vor der JSG Ith, die sich sechs Zähler erspielen konnte.

Gruppe B

1. JSG Forstbachtal 8:6 Tore 9 Punkte

2. FC Stadtoldendorf II 7:1 Tore 7 Punkte

3. JSG Ith 2:3 Tore 6 Punkte

4. SV06 Holzminden II 2:6 Tore 4 Punkte

5. MTSV Eschershausen 4:7 Tore 3 Punkte

In der Gruppe C spielten mit dem FC Stadtoldendorf I und der JSG Boffzen/Fürstenberg die wohl stärksten E-Juniorenmannschaften gegeneinander. Beide Teams konnte sich gegen den MTV Bevern, die JSG Hils II und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II durchsetzen und trennten sich im direkten Duell mit einem Unentschieden voneinander. Aufgrund des besseren Torverhältnisses konnte sich der FC Stadtoldendorf I den Gruppensieg sichern.

Gruppe C

1. FC Stadtoldendorf I 9:2 Tore 10 Punkte

2. JSG Boffzen/Fürstenberg 6:2 Tore 10 Punkte

3. MTV Bevern 5:5 Tore 6 Punkte

4. JSG Hils II 5:11 Tore 3 Punkte

5. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 1:6 Tore 0 Punkte

Endergebnis der Vorrunden

1. FC Stadtoldendorf I 2,59 Punkte

2. JSG Boffzen/Fürstenberg 2,50 Punkte

3. SV06 Holzminden I 2,16 Punkte

4. JSG Hils 1,95 Punkte

5. JSG Ith 1,83 Punkte

6. MTV Bevern 1,82 Punkte

7. SG Lenne/Wangelnstedt 1,53 Punkte

8. TSV Heinade 1,47 Punkte

9. FC Stadtoldendorf II 1,44 Punkte

10. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle II 1,31 Punkte

11. JSG Forstbachtal 1,19 Punkte

12. MTSV Eschershausen 0,94 Punkte

13. JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle I 0,63 Punkte

14. JSG Hils II 0,47 Punkte

15. SV06 Holzminden II 0,44 Punkte

16. JSG Forstbachtal Mädchen 0,22 Punkte

 

Fotos: mm

Überregional
Mittwoch, 30. Januar 2019 06:59 Uhr
Tag des Neunmeterschießens: Alfelder A-Jugend gewinnt das Werner-König-Gedächtnisturnier
Mittwoch, 09. Januar 2019 06:40 Uhr

Hameln (red). Beim E-Supercup spielen am 26. Januar (Samstag) erstmals auch die Freunde des virtuellen Fußballs im Foyer der Rattenfänger-Halle ihre Meister aus. Die Dewezet und E-Sportsparte des TSV Hamelspringe richten parallel zum Dewezet-Supercup das Turnier aus. Gespielt wird die aktuellste Fußball-Simulation Fifa 19 – im Modus Zwei-gegen-Zwei auf der PlayStation 4.

Ihr wollt dabei sein? Dann meldet Euch schnell an. Denn es gibt nur 12 Startplätze. Schreibt bis zum 18. Januar eine Email an c.bubat@dewezet.de (Betreff: E-Supercup). "Wir benötigen die Namen der beiden Spieler inklusive der Anschriften und Telefonnummern, ein Foto von Euch und den Verein, für den Ihr starten wollt. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro pro Person - also 20 Euro pro Team", berichtet die Organisatorin Claudia Bubat.

Foto: Pixabay

 

Dienstag, 01. Januar 2019 13:05 Uhr

Wallensen/Salzhemmendorf (r). Spannend ging es bei der Zwischen- und Finalrunde in diesem Jahr während der WTW-Humboldt-Trophy zu. Die große Überraschung war dabei die SG Hameln 74 aus der 1. Kreisklasse, die in der Zwischenrunde kein Spiel verlor und sogar den großen Favoriten TSV Barsinghausen hinter sich ließ. Angeführt von Torben Böhm spielte die Mannschaft sehr diszipliniert und rang jeweils mit 2:1 die SSG Halvestorf und die TSG Emmerthal nieder. Im Spiel gegen Barsinghausen kamen die Hamelner dann noch zu einem Unentschieden, was den Gruppensieg vor „Basche“ bedeutete. Trotz der meisten Tore landete die SSG Halvestorf mit vier Punkten auf dem dritten Platz vor den punktlosen Emmerthalern.

Ähnlich knapp ging es auch in der anderen Gruppe zu. Hier setzte sich in engen Spielen schließlich Blau-Weiß Salzhemmendorf durch, die nur gegen Afferde einen Punkt abgaben. Trotz der Auftakt-Niederlage gegen Salzhemmendorf zog hinter den Blau-Weißen der TSV Bisperode in das Halbfinale ein. Überraschend konnte Afferde keinen Sieg für sich verbuchen und landete mit zwei Punkten auf dem dritten Platz vor den Lauensteinern, die nur gegen Afferde zu einem Punkt kamen.

Im ersten Halbfinalspiel verloren die Salzhemmendorfer in einem umkämpften Spiel gegen den TSV Barsinghausen mit 1:3. Hier gingen die Solter zwar mit 1:0 in Führung, doch die Spielstärke von Barsinghausen führte noch zu drei Toren für „Basche“ und zum Finaleinzug.

Im zweiten Halbfinalspiel wurde dann der „Böhm-Express“ von der SG Hameln 74 durch die TSV Bisperode gestoppt. Zwischenzeitlich konnte Torben Böhm selber noch auf 1:2 verkürzen, doch am Ende gewann die Balk-Elf aus Bisperode mit 1:3 und zog in das Finale ein. Vor dem Finale setzten sich Emmerthal gegen Lauenstein um Platz 7, Afferde gegen Halvestorf mit 3:2 um Platz 5 und SG Hameln 74 gegen Salzhemmendorf mit 3:1 um Platz 3 im 9-Meter-Schießen durch.

Wie erwartet war das Finale dann genauso wie die Masse der anderen Spiele am Finaltag von der Taktik geprägt. Zu Beginn des Finals sah es zunächst nach dem fünften Triumph in Folge für Barsinghausen aus. Die Kicker aus der Region Hannover gingen verdient mit zwei Toren in Führung und wollten dann den Sieg über die Zeit bringen. Matthias Stenke hatte für Bisperode aber etwas dagegen und traf gleich zweimal mit einem Fernschuss, was schließlich das Neunmeterschießen um den Pokalsieg zur Folge hatte. Es bedurfte auf beiden Seiten gleich sechs Schützen ehe Bisperodes Spielertrainer nach seinem ersten Fehlschuss schließlich den entscheidenden Neunmeter gegen Kai Witt im „Basche“-Tor verwandelte und den Bisperoder Jubelsturm in der Salzhemmendorfer KGS-Halle entfachte. Zum ersten Mal gewann damit eine Mannschaft aus dem Ostkreis den großen Siegerpokal der WTW-Humboldt-Trophy. Ein Novum dürfte dabei sein, dass die Bisperoder im Turnier sogar gleich zweimal verloren haben. Das interessierte dann aber bei der Kabinenfeier sicherlich keinen aus der Gewinnermannschaft.

Ausgezeichnet wurden dieses Jahr zudem Torben Böhm (SG Hameln 74) als bester Spieler, Robin Bartels (TSV Bisperode) als bester Torwart und Tobias Kienlin (TSV Barsinghausen) mit elf Treffern als bester Torschütze.

Fotos: Göke

Mittwoch, 14. November 2018 06:57 Uhr

Afferde (r). In einer umkämpften Begegnung in der A-Jugend Landesliga setzte sich der Gastgeber, die JSG Hameln Land, gegen die Arminen aus Hannover mit 3:2 durch. Ein wichtiger Punktgewinn für das Team von Trainergespann Niemeyer/Bekedorf.

Zu Beginn der Partie machten die Hausherren deutlich, dass sie das Spiel positiv gestalten wollen. Nach 3 Minuten nutzte Alex Manka seine Chance zum 1:0 für seine Farben. Leon v.d.Heide  brachte die JSG aus Hameln in der 27. Minute dann sogar mit 2:0 auf die Gewinnerstrasse. Kurz darauf kam es zu einer der kuriosesten Szenen der Begegnung. Julius Hey foulte eine Angreifer der Arminen, Höhe Mittellinie, was zurecht gepfiffen wurde. Der Gästeakteur schubste darauf hin Hey gewaltsam zu Boden, was vom überforderten Schiedsrichtergespann nicht mit dem Platzverweis geahndet wurde, sondern für beide Akteure eine 5 Minute Strafe nach sich zog. Zum vollen Unverständnis der Gastgeber und Zuschauer, wurde diese Tätlichkeit nicht regelkonform bestraft. Glück für die Gäste aus der Landeshauptstadt.

Nach dem Pausenstand von 2:0 konnte der Gast durch Özel auf  2:1 verkürzen, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Jetzt wurde es hektischer auf dem Platz und die Partie entwickelte sich mehr und mehr in Richtung Arminia, die durch rohes Spiel versuchten die Hamelner zu beeindrucken. Der Ausgleich in der 82. Minute fiel durch den gleichen Spieler, der in der 1. Halbzeit die Tätlichkeit begangen hatte (Nummer 23 Ibrahim) und Hameln sah sich in der Pflicht jetzt wieder mehr zu investieren. Nur drei Zeigerumdrehungen später erhielten die Hausherren einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Kraus verwandelte einen direkten Freistoß aus gut 25 Metern, von halblinks, ins lange Eck der Hannoveraner und versenkte das Spielgerät zum Jubel der Gastgeber zum Siegtreffer. 3:2 gewinnen die Nachwuchskicker der JSG Hameln verdient gegen die Arminia aus Hannover.

Steffen Niemeyer: „Wieder ein Spiel, indem meine Jungs das bessere Team waren und diesmal verdient als Sieger vom Platz gehen. Arminia hätte nach gut 27 Minuten in Unterzahl weiterspielen müssen, völliges Unverständnis für das Handeln des Schiedsrichters, meinerseits!  Auch erkennt er uns in der 70. Minute ein reguläres Tor ab, was Lenard Gallapeni erzielt hat. Ist jetzt egal, wir haben die drei Punkte auf dem Konto und die Jungs haben die richtige Antwort auf die rohe und unfaire Spielweise der Hannoveraner gegeben. So halten wir den Anschluss an das Mittelfeld und verschaffen uns Luft nach unten!"

Foto: JSG Hameln-Land

 

Freitag, 09. November 2018 17:24 Uhr

Steimbke/Hameln (r). Die A-Junioren der JSG Hameln-Land reisten am vergangenen Freitagabend zum SVBE Steimbke zum Tabellendritten. Die Vorzeichen der Partie waren klar, Hameln ersatzgeschwächt und Steimbke als Tabellendritter in der Favoritenrolle. Dieser Rolle wurden die Jungs aus dem Kreis Nienburg zu Beginn der Begegnung auch gerecht.

In der 5. Minute musste der stark spielende Gästekeeper, Maarten Brandau, das erste mal hinter sich greifen. Eine klare Abseitsposition wurde vom Schiedsrichtergespann in der Entstehung dieses Treffers nicht geahndet , somit die Gäste abermals im Pech.  20 Zeigerumdrehungen war die Begegnung alt, als Brandau einen Strafstoß der Gastgeber nicht abwehren konnte. Nach dem 2:0 der Gastgeber schien die JSG besser ins Spiel zu finden und verkürzte kurz vor der Pause durch Alex Manka auf 2:1. Diesen Treffer bereitete der Hamelner Kapitän, Jonas Kraus, mustergültig vor. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Pausentee boten die Hamelner Jungs von Trainer Niemeyer eine starke Partie. Hameln übernahm mehr und mehr das Geschehen und gestaltete die Begegnung mehr als ausgeglichen.

Lenard Gallapeni verwandelte in der 52. Minute ein fälligen Strafstoß, nach Foulspiel an Alex Manka, zum Ausgleich 2:2! Der Gastgeber aus Steimbke sah sich nun entschlossenen Gäste gegenüber und war sichtlich überrascht von dem Auftreten der JSG.  Bis zur Schlussphase war es ein gutes Landesligaspiel beider Teams.  

Die Entscheidung in dieser Begegnung fiel dann in der 83. und 85. Minute. Durch eine sehr schöne Einzelaktion vom Hannes Müller ( SVBE ), der gleich 4 Hamelner Akteure stehen ließ und einen individuellen Fehler in der Abwehr zog  Steimbke auf  4:2 davon. Die Reaktion der Gäste aus dem Weserbergland war aber prompt da. Manka nutzte in der 89. Minute seine Einschussmöglichkeit zum erneuten Anschlusstreffer zum  4:3.  Für mehr reichte es der gut spielenden JSG nicht mehr.

Steffen Niemeyer: „Wir waren auch in dieser Begegnung wieder gleichwertig, haben aber im Moment nicht das nötige Glück auf unserer Seite. Das erste Gegentor war mehr als ärgerlich und brachte die Jungs etwas aus dem Tritt. Mein Team hat aber nach dem 2. Gegentreffer sehr gut gearbeitet und wir hätten einen Punkt  verdient gehabt. Hannes Müller vom SVBE war in diesem Match der Unterschied. Die individuelle Klasse von ihm brachte Steimbke den Sieg und uns am Ende auf die Verliererstraße. Nächste Woche spielen wir gegen Arminia und müssen punkten, egal was kommt. Wir arbeiten weiter an uns und werden hoffentlich auf die Verletzten Spieler wieder zurückgreifen können.“

Vorbericht zum Heimspiel gegen Arminia Hannover

Im letzten Spiel der Hinrunde empfängt die A – Jugend der JSG Hameln-Land am morgigen Samstagnachmittag das Tabellenschlusslicht, Arminia Hannover. Um 16.00 Uhr in Afferde wird sich zeigen, ob die Reise für die heimische Elf  in Richtung Mittelfeld oder Abstiegskampf geht. Somit sind die Jungs vom Trainer Steffen Niemeyer in Zugzwang. Arminia steht mit 4 Punkten ebenfalls mit den Rücken zur Wand und wird sicherlich ebenfalls alles dran setzen, um in Hameln zu punkten.   

Die Arminen sind auf keinen Fall zu unterschätzen, so wurde zum Beispiel Twistringen mit 5:1 geschlagen. Im Vergleich verlor die Rattenfänger-Elf dort mit 1:3 !  Die JSG ist also gewarnt und wird viel investieren müssen, um vor dem Winter das Punktekonto noch auf 14 hochschrauben zu können. Ein Heimsieg würde den Anschluss an das Mittelfeld bedeuten und man nimmt erstmal den Druck von der Mannschaft.

Spielerisch wird, die noch immer ersatzgeschwächte Heimmannschaft, den Gästen aus der Landeshauptstadt wohl einiges bieten können, doch ob auch die Einstellung und der Wille mit auf den Kunstrasen gebracht werden, bleibt abzuwarten. Es wird ein Spiel erwartet, indem es nicht um „schön spielen“ geht, sondern um die 3 Punkte.

Steffen Niemeyer: "Am Samstag zählen für uns nur die 3 Punkte! Viele Spieler sind im Moment angeschlagen oder gar verletzt, daher kann ich nicht aus dem Vollen schöpfen. Trotzdem werden wir von Anfang an der Begegnung Druck auf dem Ball ausüben und Arminia unser Spiel aufzwingen. Die Jungs müssen 110 % geben, um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu halten.  Verlierst du, bist du im Abstiegskampf mit allem was dazugehört !  Die Jungs wissen um die Bedeutung der Partie und werden sich auf dem Platz zerreißen!“

Foto: JSG Hameln-Land

 

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